[0001] Die Erfindung betrifft die Verwendung einer mobilen Vorrichtung zur Beseitigung von
gesundheitsgefährdenden Gasen und Dämpfen aus Kanälen, Schächten, Großbehältern und
dergleichen.
[0002] Beim Reinigen, der Wartung oder Reparatur von Kanälen, Schächten, Großbehältern und
dergleichen tritt oftmals das Problem auf, daß die beschriebenen Räume Dämpfe oder
Gase enthalten, die ein gefahrloses Betreten der Räume durch Menschen ohne Verwendung
einer geeigneten Schutzausrüstung verhindern.
[0003] Aus der Praxis ist es daher bekannt, in den Kanal, Schacht oder Großbehälter einen
Schlauch einzuführen, wobei an dem außerhalb des Kanals oder dergleichen verbleibenden
Ende des Schlauches eine Einrichtung zum Absaugen von Gasen aus dem Kanal angeschlossen
ist. Wird die genannte Einrichtung in Gang gesetzt, so wird Gas abgesaugt und Umgebungsluft
strömt in den Kanal, Schacht oder Großbehälter nach, wobei die einströmende Umgebungsluft
die Dämpfe und Gase verdrängt, so daß sich der Kanal oder dergleichen nach und nach
mit Umgebungsluft füllt. Nachdem sämtliche Gase und Dämpfe aus dem Kanal verdrängt
wurden, kann dieser gefahrlos von Menschen ohne Verwendung einer geeigneten Schutzausrüstung
betreten werden.
[0004] Es ist auch schon versucht worden, durch Einblasen von Luft in den Kanal, Schacht
oder Großbehälter, dort vorhandene Gase zu verdrängen.
[0005] Nachteilig an den vorstehend genannten Verfahren ist jedoch, daß es, insbesondere
bei großvolumigen Räumen, verhältnismäßig lange dauert, bis die Dämpfe und Gase zweifelsfrei
aus dem Kanal, Schacht oder Großbehälter verdrängt wurden und ein gefahrloses Betreten
des Kanals oder dergleichen durch Menschen möglich ist.
[0006] Da das beschriebene Verfahren daher verhältnismäßig teuer und aufwendig ist, wird
des öfteren auch auf das Verdrängen der Gase und Dämpfe aus dem Kanal, Schacht oder
Großbehälter verzichtet, was jedoch zu schweren Unfällen führen kann, wenn Menschen
einen derartigen Raum betreten.
[0007] Die US-A-3 225 679 beschreibt ein Luftumleitelement, welches beispielsweise mittels
Magneten an einem Gitter angebracht werden kann, um Luft von einem unterhalb des Gitters
sich befindlichen Raums nach oben strömen und durch das Luftleitelement umlenken zu
lassen.
[0008] Aus der CA-A-1 287 771 ist ein Luftumleitelement zur festen Anbringung am Boden bekannt,
dessen die Luft umleitende Wand eingeklappt und somit das Luftleitelement geschlossen
werden kann.
[0009] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache und zuverlässige
Möglichkeit zur Beseitigung von gesundheitsgefährdenden Gasen und Dämpfen aus Kanälen,
Schächten, Großbehältern und dergleichen zu schaffen, mittels welcher die Gase und
Dämpfe schnell und einfach beseitigt werden können.
[0010] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die in Anspruch 1 genannten Merkmale gelöst.
[0011] Durch das Verwenden einer von dem Gebläse beabstandeten Umlenkeinrichtung für einen
von dem Gebläse erzeugten Luftstrom können vorteilhaft bereits vorhandene Gebläse,
wie sie beispielsweise zur Belüftung von Räumen aus dem Brandschutz bekannt sind,
verwendet werden.
[0012] In einfacher Weise wird die Austrittsöffnung der Umlenkeinrichtung über dem Einstieg
zu dem zu belüftenden Kanal, Schacht, Großbehälter oder dergleichen angebracht und
die Eintrittsöffnung in Richtung auf das Gebläse ausgerichtet. Wird nun das Gebläse
in Gang gesetzt, wobei das Gebläse in annähernd horizontaler Richtung abstrahlt, so
trifft der Luftstrahl auf das Umlenkglied zwischen der Eintrittsöffnung und der Austrittsöffnung
der Umlenkeinrichtung, so daß der Luftstrahl in den zu belüftenden Kanal oder dergleichen
umgelenkt wird und die dort befindlichen Gase und Dämpfe durch die einströmende Druckluft
verdrängt werden und durch den Einstieg in den Kanal oder eine andere Öffnung des
Kanals entweichen können.
[0013] Dadurch, daß eine transportable Umlenkeinrichtung Verwendung findet, kann diese problemlos
auf einem Fahrzeug transportiert werden und daher auch zu nahezu jedem beliebigen
Einstieg zu einem zu belüftenden Kanal, Schacht, Großbehälter oder dergleichen gebracht
werden, so daß, da auch das Gebläse mobil ausgeführt ist, nahezu jeder beliebige Kanal,
Schacht, Großbehälter oder dergleichen Kanal, Schacht, Großbehälter oder dergleichen
entlüftet werden kann.
[0014] Um einen möglichst hohen Wirkungsgrad zu erreichen, kann das Umlenkglied aus einem
luftundurchlässigen Werkstoff hergestellt sein. Hierzu können beispielsweise Kunststoffe,
metallische Werkstoffe oder beschichteter Stoff verwendet werden.
[0015] Durch das Vorsehen eines luftundurchlässigen Werkstoffes wird sichergestellt, daß
der größte Teil des von dem Gebläse abgestrahlten Luftstromes umgelenkt wird und nicht
durch das Umlenkglied in annähernd horizontaler Richtung hindurchgeht, wie dies bei
der Verwendung eines luftdurchlässigen Werkstoffes der Fall wäre.
[0016] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann die
Umlenkeinrichtung zusammenlegbar sein. Durch dieses konstruktive Merkmal läßt sich
die Umlenkeinrichtung leicht transportieren und nimmt, beispielsweise bei einem Transport
auf Fahrzeugen, nur sehr wenig Ladefläche in Anspruch, so daß die gesamte Vorrichtung
auch problemlos in Kleintransportern transportiert werden kann.
[0017] Ein weiterer Vorteil der Zusammenlegbarkeit der Vorrichtung ist auch die leichte
Handhabung, da die Vorrichtung in zusammengelegtem Zustand bis zum Eingang des zu
belüftenden Raumes transportiert und erst dort aufgebaut werden kann, so daß keine
sperrigen Geräte transportiert werden müssen.
[0018] Die Umlenkeinrichtung kann beispielsweise so ausgeführt sein, daß sie zusammenklappbar
oder aufblasbar ist.
[0019] Ein Zusammenklappen der Umlenkeinrichtung ist dann von Vorteil, wenn diese aus Blechen
oder Holzplatten gefertigt ist, wobei die einzelnen Bleche oder Holzplatten so gelagert
sind, daß die Umlenkeinrichtung auf ein geringes Packmaß zusammengeklappt werden kann.
[0020] Die Umlenkeinrichtung kann jedoch auch aufblasbar ausgeführt sein, d.h. es wird auf
das Vorsehen eines Metall- oder Holzrahmens vollständig verzichtet, vielmehr wird
die Funktion des Metall- oder Holzrahmens, also das Schaffen einer stabilen Lagerung
bzw. Aufhängung für das Umlenkglied, von aufblasbaren Schläuchen oder Wülsten übernommen.
[0021] Es ist offensichtlich, daß bei der zuletzt beschriebenen Variante ein äußerst geringes
Packmaß sowie auch ein äußerst geringes Eigengewicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung
erreichbar ist, da diese nahezu keine Metall- oder Holzteile aufweist.
[0022] In vorteilhafter Weise kann in dem Umlenkglied ein transparenter Bereich vorgesehen
sein.
[0023] Der transparente Bereich dient als Fenster, durch das ein außerhalb des zu belüftenden
Raumes stehender Beobachter sofort erkennen kann, ob ein Mensch aus dem zu belüftenden
Raum heraus kommt. Der Beobachter ist hierbei, da er sich hinter dem Umlenkglied aufhält,
nicht dem Luftstrom des mobilen Gebläses ausgesetzt.
[0024] Zur sicheren Befestigung der Umlenkeinrichtung über dem Einstieg zu dem Raum kann
an der Außenseite der Austrittsöffnung eine Schürze vorgesehen sein.
[0025] Die Schürze kann beispielsweise in den Einstieg zu dem zu belüftenden Raum gehängt
werden, wobei die Schürze von dem von dem mobilen Gebläse ausgehenden Luftstrom gegen
die Wandung des Einstiegs gedrückt wird, so daß die Umlenkeinrichtung sicher über
dem Einstieg steht.
[0026] Die Schürze kann jedoch auch nach außen geschlagen werden, d.h. sie kann auf dem
den Einstieg umgebenden Boden aufliegen, wodurch eine Art Flansch um die Umlenkeinrichtung
herum entsteht und auf diese Weise ebenfalls eine Abdichtung ergibt.
[0027] Auf diesen Flansch wiederum können Gegenstände zum Beschweren, beispielsweise Sandsäcke
oder dergleichen, gelegt werden, wodurch ebenfalls eine gute Standsicherheit der Umlenkeinrichtung
erreichbar ist.
[0028] Wird die Schürze, wie bereits beschrieben, in den Einstieg zu dem zu belüftenden
Raum hineingehängt, so können vorteilhafterweise die der Austrittsöffnung abgewandten
Seiten der Schürze mit Beschwerungsgliedern versehen sein.
[0029] Die Schürze kann somit problemlos in die Einstiegsöffnung zu dem zu belüftenden Raum
hineingehängt werden.
[0030] Die Beschwerungsglieder können beispielsweise als Bleigewichte ausgeführt sein.
[0031] Selbstverständlich sind auch beliebige andere Ausführungsformen der Beschwerungsglieder
möglich.
[0032] Eine exakte Ausrichtung des Gebläses auf die Umlenkeinrichtung kann dadurch erleichtert
werden, daß die Umlenkeinrichtung über Seile, Stangen oder dergleichen mit dem Gebläse
verbunden ist.
[0033] Sind mindestens zwei Seile, Stangen oder dergleichen für die Verbindung der Umlenkeinrichtung
mit dem mobilen Gebläse vorgesehen, so kann dieses, falls alle Seile, Stangen oder
dergleichen dieselbe Länge aufweisen, genau auf das Umlenkglied der Umlenkeinrichtung
ausgerichtet werden, so daß die gesamte Vorrichtung effektiv betrieben werden kann.
[0034] Außerdem wird durch die Seile, Stangen oder dergleichen ein Wegblasen der Umlenkeinrichtung
durch das Gebläse vermieden, da die Umlenkeinrichtung mit dem Gebläse verbunden ist
und die auftretenden Kräfte aufgrund des Staudrucks des von dem Gebläse erzeugten
Luftstromes von den Seilen, Stangen oder dergleichen aufgenommen werden.
[0035] Der Abstand zwischen der Umlenkeinrichtung und dem Gebläse kann über an den Seilen,
Stangen oder dergleichen angebrachten Schnellspanneinrichtungen veränderbar sein.
Der Abstand zwischen der Umlenkeinrichtung und dem Gebläse kann somit derart verändert
werden, daß der beste Wirkungsgrad der Vorrichtung erreicht wird.
[0036] Des weiteren kann die Position der Umlenkeinrichtung über dem Einstieg zu dem zu
belüftenden Raum derart fixiert werden, daß innerhalb der Umlenkeinrichtung an einer
der Austrittsöffnung zugewandten Stelle eine Lasche zum Einhängen eines Hakens angebracht
ist.
[0037] Der Haken kann hierbei einerseits in die Lasche und andererseits in einen anderen
Haken, eine Lasche oder einen Vorsprung in der Einstiegsöffnung zu dem Raum eingehängt
werden. Die Umlenkeinrichtung steht somit sicher über der Einstiegsöffnung zu dem
zu belüftenden Raum und die Vorrichtung kann problemlos und effektiv betrieben werden.
[0038] Nachfolgend ist anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
prinzipmäßig beschrieben.
[0039] Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Ansicht von vorne auf eine Umlenkeinrichtung,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht der Umlenkeinrichtung der Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf die Umlenkeinrichtung der Fig. 1,
- Fig. 4
- eine Rückansicht der Umlenkeinrichtung der Fig. 1.
[0040] Bezugnehmend auf Fig. 1 ist eine Ansicht von vorne auf eine Umlenkeinrichtung 1 dargestellt,
wobei die Umlenkeinrichtung 1 über einem Einstieg, beispielsweise einem Mannloch,
zu einem Kanal, Schacht, Großbehälter oder dergleichen (nicht dargestellt) angeordnet
ist.
[0041] Die Umlenkeinrichtung 1 weist einen wulstartigen vorderen Rahmen 2 auf, welcher aus
einem durchgehenden Schlauch besteht, so daß beim Einpumpen von Luft in den wulstartigen
vorderen Rahmen 2 dieser sich aufbläht und bezogen auf den Boden senkrecht zu diesem
aufgerichtet wird.
[0042] An den Seiten und an der Rückseite der Umlenkeinrichtung 1 ist ein horizontal verlaufender
Rahmen 3 vorgesehen.
[0043] Der horizontal verlaufende Rahmen 3 kann mit dem wulstartigen vorderen Rahmen 2 einstückig
gefertigt sein, so daß beim Aufblasen des wulstartigen vorderen Rahmens 2 gleichzeitig
auch der horizontal verlaufende Rahmen 3 mit Druckluft versorgt wird und daher aufgeblasen
wird.
[0044] Das Einpressen von Luft in den wulstartigen vorderen Rahmen 2 und den horizontalen
verlaufenden Rahmen 3 kann beispielsweise mittels einer Handpumpe oder auch über eine
Druckluftflasche erfolgen. Selbstverständlich sind auch andere Einrichtungen zum Erzeugen
von Druckluft hierfür geeignet.
[0045] Zwischen dem wulstartigen vorderen Rahmen 2 und dem horizontal verlaufenden Rahmen
3 ist ein Umlenkglied 4, das in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel als luftundurchlässige
Kunststoffplane ausgeführt ist, aufgespannt.
[0046] Das Umlenkglied 4 ist hierbei sowohl an dem wulstartigen vorderen Rahmen 2 als auch
an dem horizontal verlaufenden Rahmen 3 befestigt, so daß die gesamte Umlenkeinrichtung
1 eine prismenartige Geometrie aufweist.
[0047] In dem Umlenkglied 4 ist ein transparenter Bereich 5 vorgesehen, welcher die Funktion
eines Fensters hat, so daß ein außerhalb der Umlenkeinrichtung 1 stehender Beobachter
in die Einstiegsöffnung zu einem Raum blicken kann, ohne dem Luftstrom des mobilen
Gebläses (nicht dargestellt) ausgesetzt zu sein.
[0048] An den Außenseiten der Umlenkeinrichtung 1 ist eine Schürze 6 angebracht, welche
auf dem die nicht dargestellte Einstiegsöffnung umgebenden Boden aufliegt.
[0049] Die Oberseite der Schürze 6 kann vorteilhaft mit Beschwerungseinrichtungen, beispielsweise
Sandsäcken, beschwert werden, wodurch ein Wegblasen der Umlenkeinrichtung 1 durch
das nichtdargestellte mobile Gebläse verhindert wird.
[0050] Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht der Umlenkeinrichtung 1 der Fig. 1. In der Ansicht
nach der Fig. 2 ist der von dem mobilen Gebläse (nicht dargestellt) abgestrahlte Luftstrom
durch einen Pfeil angedeutet. Durch den wulstartigen vorderen Rahmen 2, welcher eine
Eintrittsöffnung 7 der Umlenkeinrichtung 1 begrenzt, strömt der Luftstrahl in die
Umlenkeinrichtung 1 und wird beim Auftreffen auf das Umlenkglied 4 abgelenkt, so daß
er, gemäß den Pfeilen in der Fig. 2, in Richtung einer durch den horizontal verlaufenden
Rahmen 3 begrenzten Austrittsöffnung 8 strömt.
[0051] Wie bereits erwähnt, ist die Umlenkeinrichtung 1 über einem Einstieg zu dem zu belüftenden
Raum angebracht, so daß die von dem mobilen Gebläse abgestrahlte Luft umgelenkt und
in den zu entlüftenden Raum gefördert wird.
[0052] Die Umlenkeinrichtung 1 stellt quasi nur eine Verlängerung der Einstiegsöffnung des
zu entlüftenden Raumes nach oben dar, wobei in der Umlenkeinrichtung 1 eine Umlenkung
des Luftstromes aus der Horizontalen in die Vertikale erfolgt.
[0053] Aus der Fig. 2 ist des weiteren ersichtlich, daß die Schürze 6 sämtliche Seiten der
Umlenkeinrichtung 1, ausgenommen die dem mobilen Gebläse zugewandte Seite, umschließt.
[0054] Diese Umschließung der Umlenkeinrichtung 1 ist insbesondere auch aus der Fig. 3 entnehmbar,
die eine Draufsicht auf die Umlenkeinrichtung der Fig. 1 zeigt. Auch hier ist durch
den Pfeil die Strömungsrichtung des von dem mobilen Gebläse abgestrahlten Luftstromes
angedeutet. In der Draufsicht ist des weiteren der transparente Bereich 5 erkennbar,
der in einem Bereich des Umlenkgliedes 4 angeordnet ist. Selbstverständlich kann auch
das gesamte Umlenkglied 4 transparent ausgebildet sein, so daß der transparente Bereich
5 entfallen kann.
[0055] Fig. 4 zeigt eine Ansicht der Umlenkeinrichtung 1 von hinten. Diese Ansicht dient
lediglich der Verdeutlichung und zeigt insbesondere das zwischen dem wulstartigen
vorderen Rahmen 2 und dem horizontal verlaufenden Rahmen 3 aufgespannte Umlenkglied
4.
[0056] Selbstverständlich kann die Umlenkeinrichtung 1 auch verwendet werden, wenn ein Luftstrahl
auf horizontaler Ebene, beispielsweise um ein Hindernis herum, umgelenkt werden soll.
Es können auch andere Umlenkwinkel als 90° realisiert werden.
1. Verwendung einer mobilen Vorrichtung zur Beseitigung von gesundheitsgefährdenden Gasen
und Dämpfen aus Kanälen, Schächten, Großbehältern und dergleichen, mittels eines mobilen
Gebläses, mit einer von dem Gebläse getrennten, beabstandeten und transportablen Umlenkeinrichtung
(1) für den von dem Gebläse erzeugten Luftstrom, mit einer Eintrittsöffnung (7), einer
Austrittsöffnung (8) und einem zwischen der Eintrittsöffnung (7) und der Austrittsöffnung
(8) vorgesehenen Umlenkglied (4).
2. Verwendung einer mobilen Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Umlenkglied (4) aus einem luftundurchlässigen Werkstoff hergestellt ist.
3. Verwendung einer mobilen Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Umlenkglied (4) aus einem Kunststoff hergestellt ist.
4. Verwendung einer mobilen Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Umlenkglied (4) aus einem metallischen Werkstoff hergestellt ist.
5. Verwendung einer mobilen Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Umlenkglied (4) aus einem beschichteten Stoff hergestellt ist.
6. Verwendung einer mobilen Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Umlenkeinrichtung (1) zusammenlegbar, zusammenklappbar oder aufblasbar ist.
7. Verwendung einer mobilen Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
in dem Umlenkglied (4) ein transparenter Bereich (5) vorgesehen ist.
8. Verwendung einer mobilen Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
an der Außenseite der Austrittsöffnung (8) eine Schürze (6) vorgesehen ist.
9. Verwendung einer mobilen Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
die der Austrittsöffnung (8) abgewandten Enden der Schürze (6) mit Beschwerungsgliedern,
z.B. Bleigewichte, versehen sind.
10. Verwendung einer mobilen Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Umlenkeinrichtung (1) über Seile, Stangen oder dergleichen an das Gebläse ankoppelbar
ist, wobei der Abstand zwischen der Umlenkeinrichtung (1) und dem Gebläse über an
den Seilen, Stangen oder dergleichen angebrachten Schnellspanneinrichtungen veränderbar
ist.
11. Verwendung einer mobilen Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
innerhalb der Umlenkeinrichtung (1) an einer der Austrittsöffnung (8) zugewandten
Stelle eine Lasche zum Einhängen eines Hakens angebracht ist.
1. Use of a mobile device to remove toxic gases and vapours from ducts, shafts, storage
tanks and the like by means of a mobile blower, comprising a transportable deflector
(1) for the air stream produced by the blower separate from and arranged at a distance
from the blower, an inlet opening (7), an outlet opening (8) and a deflector member
(4) provided between the inlet opening (7) and the outlet opening (8).
2. Use of a mobile device according to claim 1, characterised in that the deflector member
(4) is made of an air-impermeable material.
3. Use of a mobile device according to claim 2, characterised in that the deflector member
(4) is made of a plastic.
4. Use of a mobile device according to claim 2, characterised in that the deflector member
(4) is made of a metal material.
5. Use of a mobile device according to claim 2, characterised in that the deflector member
(4) is made of a coated substance.
6. Use of a mobile device according to one of claims 1 to 5, characterised in that the
deflector (1) is foldable, collapsible or inflatable.
7. Use of a mobile device according to one of claims 1 to 6, characterised in that a
transparent region (5) is provided in the deflector member (4).
8. Use of a mobile device according to one of claims 1 to 7, characterised in that an
apron (6) is provided on the outer face of the outlet opening (8).
9. Use of a mobile device according to claim 8, characterised in that the ends of the
apron (6) remote from the outlet opening (8) are provided with weighting members,
e.g. lead weights.
10. Use of a mobile device according to one of claims 1 to 9, characterised in that the
deflector (1) can be coupled to the blower by means of cables, rods or the like, the
distance between the deflector (1) and the blower being variable by means of quick-acting
couplings fitted to the cables, rods or the like.
11. Use of a mobile device according to one of claims 1 to 10, characterised in that a
bracket for hanging a hook is fitted within the deflector (1) at a point directed
towards the outlet opening (8).
1. Utilisation d'un dispositif mobile destiné à éliminer des gaz et vapeurs nocifs d'égouts,
de puits, de grands réservoirs et similaires, au moyen d'un ventilateur mobile, comprenant
un dispositif de renvoi (1) séparé du ventilateur, distant et transportable, qui agit
sur le flux d'air produit par le ventilateur, et qui comporte une ouverture d'entrée
(7), une ouverture de sortie (8) et un élément de renvoi (4) ménagé entre l'ouverture
d'entrée (7) et l'ouverture de sortie (8).
2. Utilisation d'un dispositif mobile selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
l'élément de renvoi (4) est réalisé en une matière imperméable à l'air.
3. Utilisation d'un dispositif mobile selon la revendication 2,
caractérisée en ce que
l'élément de renvoi (4) est réalisé en une matière plastique.
4. Utilisation d'un dispositif mobile selon la revendication 2,
caractérisée en ce que
l'élément de renvoi (4) est réalisé en une matière métallique.
5. Utilisation d'un dispositif mobile selon la revendication 2,
caractérisée en ce que
l'élément de renvoi (4) est réalisé en un tissu enduit.
6. Utilisation d'un dispositif mobile selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que
le dispositif de renvoi (1) est pliant, escamotable ou gonflable.
7. Utilisation d'un dispositif mobile selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisée en ce que une zone transparente (5) est prévue dans l'élément de renvoi (4).
8. Utilisation d'un dispositif mobile selon l'une des revendications 1 à 7,
caractérisée en ce que
une jupe (6) est prévue le long du côté extérieur de l'ouverture de sortie (8).
9. Utilisation d'un dispositif mobile selon la revendication 8,
caractérisée en ce que
les extrémités de la jupe (6), éloignées de l'ouverture de sortie (8), sont pourvues
d'éléments de lest, par exemple des poids en plomb.
10. Utilisation d'un dispositif mobile selon l'une des revendications 1 à 9,
caractérisée en ce que
le dispositif de renvoi (1) peut être accouplé au ventilateur au moyen de câbles,
barres ou similaires, la distance entre le dispositif de renvoi (1) et le ventilateur
pouvant être modifiée au moyen de dispositifs de réglage de tension rapides montés
sur les câbles, barres ou similaires.
11. Utilisation d'un dispositif mobile selon l'une des revendications 1 à 10,
caractérisée en ce que
une patte prévue pour l'accrochage d'un crochet est agencée à l'intérieur du dispositif
de renvoi (1), en un emplacement dirigé vers l'ouverture de sortie (8).