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EP 0 691 667 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.11.1998 Patentblatt 1998/46 |
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Anmeldetag: 16.06.1995 |
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT PT |
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Priorität: |
08.07.1994 AT 1353/94
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.01.1996 Patentblatt 1996/02 |
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Patentinhaber: EH-SCHRACK COMPONENTS Aktiengesellschaft |
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A-1230 Wien (AT) |
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Erfinder: |
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- Mader, Leopold
A-2340 Mödling (AU)
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Vertreter: Gibler, Ferdinand, Dipl.Ing. Dr. techn. |
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Dorotheergasse 7/14 1010 Wien 1010 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 579 832 DE-A- 4 232 227 DE-U- 7 833 522 DE-U- 9 315 891 US-A- 4 600 909
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DE-A- 2 627 168 DE-A- 4 316 285 DE-U- 9 303 437 FR-A- 2 561 436
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Relais mit einem einen Anker aufweisenden Magnetsystem
und einem Kontaktsystem, das eine Kontaktfeder umfaßt, die mit mindestens einer Kontaktpille
bestückt ist und auf welche über ein gabelförmiges Koppelglied, welches mit seinen
Auslegern an zwei Angriffspunkten seitlich der Kontaktpille an die Kontaktfeder angreift,
durch den Anker eine Betätigungskraft aufbringbar ist, wobei Bereiche der Kontaktfeder
zwischen den Angriffspunkten des Koppelgliedes und der Kontaktpille mit unterschiedlichen
Federeigenschaften versehen sind.
[0002] Die Erfindung betrifft weiters ein Relais mit einem einen Anker aufweisenden Magnetsystem
und einem Kontaktsystem, das eine Kontaktfeder umfaßt, die mit mindestens einer Kontaktpille
bestückt ist und auf welche über ein gabelförmiges Koppelglied, welches mit seinen
Auslegern an zwei Angriffspunkten seitlich der Kontaktpille an die Kontaktfeder angreift,
durch den Anker eine Betätigungskraft aufbringbar ist, wobei Bereiche der Kontaktfeder
zwischen den Angriffspunkten des Koppelgliedes und der Kontaktpille durch wenigstens
eine seitlich der Kontaktpille verlaufende Ausnehmung mit unterschiedlichen Federeigenschaften
versehen sind.
[0003] Relais dieser Art sind aus der DE-A1-4 115 092 bekannt und weisen üblicherweise Kontaktfedern
auf, die bei Anziehen des Ankers erst nach Überwinden einer je nach Bauart des Relais
unterschiedlichen Vorspannung in Bewegung gesetzt werden. Um eine geringe Ansteuerenergie
und eine vereinfachte Herstellung zu erreichen, ist es von Vorteil, einen möglichst
großen Überhub im Relais vorzusehen. Dies erfordert Kontaktfedern mit einer weichen
Federcharakteristik, die sich durch relativ große Längenausdehnung der Kontaktfedern
erzielen läßt. Daraus ergibt sich aber eine große Bauhöhe der Relais, was einer Miniaturisierung
nicht förderlich ist. Daher gibt es große Anstrengungen, einen möglichst großen Überhub
der Kontaktfeder, etwa durch eine aus der Kontaktebene herausgebogene Form zu erreichen.
Alle Bemühungen dieser Art bringen aber große fertigungstechnische Probleme mit sich.
Weiters rufen manche dieser Lösungen eine ungleiche Belastung des Ankers hervor, sodaß
daraus ein schlechter Einfluß auf die Schaltcharakteristik der Relais resultiert.
[0004] So wurde beispielsweise durch die
EP-A1-579 832 ein Relais bekannte dessen Anker über ein Betätigungsglied auf eine mit einer Kontaktpille
versehene Kontaktfeder einwirkt. Das Betätigungsglied weist dabei zwei kontaktfederseitige
Ausleger auf. Die Kontaktfeder ist hier als durchgängig homogenes Plättchen ausgebildet,
die zwischen den Angriffspunkten des Betätigungsgliedes und der Kontaktpille liegenden
Bereiche sind also nicht mit voneinander verschiedenen Federeigenschaften ausgestattet.
[0005] In der
DE-A1-41 15 092 ist ein elektromagnetisches Relais dargcstellt. welches ein Magnetsystem (gebildet
aus Spule, Kern, Joch, Anker und Ankerhaltefeder) und einen Kontaktsatz (gebildet
aus zwei Kontaktträgern mit feststehenden Kontakten und einer beweglichen Kontaktfeder
mit Kontaktpille) aufweist.
[0006] Der Anker wirkt über einen gabelförmigen Schieber auf die Kontaktfeder ein, wobei
die freien Gabelenden des Schiebers seitlich der Kontaktpille an der Kontaktfeder
angreifen. Die Kontaktfeder ist unterteilt in einen ersten, zwischen dem ersten Angriffspunkt
des Schiebers und der Kontaktpille liegenden Bereich und in einen zweiten, zwischen
dem zweiten Angriffspunkt des Schiebers und der Kontaktpille liegenden Bereich, welche
Bereiche voneinander verschiedene Federeigenschaften aufweisen, wodurch sich eine
asymmetrische Betätigung der Kontaktfeder ergibt.
[0007] Ferner ist aus der
DE-A1-41 15 092 bekannt, die besagten beiden Bereiche mittels eines einseitigen Einschnittes, der
zwischen der Kontaktpille und einem der Angriffspunkte des Schiebers liegt, mit voneinander
verschiedenen Federeigenschaften auszustatten.
[0008] Bei dieser asymmetrischen Betätigung der Kontaktfeder wird auch das Magnetsystem
asymmetrisch belastet, da keine Vorkehrungen für eine symmetrische Belastung vorgegeben
sind. Diese asymmetrische Kraftübertragung ist sogar in Figur 3h der
DE-A1-41 15 092 dadurch angedeutet, daß die Enden des Schiebers in unterschiedlicher Lage gezeigt
sind. Dies läßt darauf schließen, daß aufgrund der (übertrieben dargestellten) Schrägstellung
des Schiebers eine unsymmetrische Belastung des Magnetsystems zwangsläufig auftritt.
Wie bereits erläutert, resultiert aus einer solchen unsymmetrischen Belastung des
Magnetsystems ein schlechter Einfluß auf die Schaltcharakteristik des Relais.
[0009] Aufgabe der Erfindung ist es, die beschriebenen Nachteile zu vermeiden und ein Relais
zu schaffen, bei welchem eine unsymmetrische Belastung des Magnetsystems vermieden
wird, sodaß die Übertragung der Kräfte vom Magnetsystem, insbesondere vom Anker, auf
die Kontaktfeder keine die Schalthäufigkeit bzw. die Lebensdauer des Relais beeinträchtigende
Wirkung ausübt.
[0010] Erfindungsgemäß wird dies bei einem Relais mit einem einen Anker aufweisenden Magnetsystem
und einem Kontaktsystem, das eine Kontaktfeder umfaßt, die mit mindestens einer Kontaktpille
bestückt ist und auf welche über ein gabelförmiges Koppelglied, welches mit seinen
Auslegern an zwei Angriffspunkten seitlich der Kontaktpille an die Kontaktfeder angreift,
durch den Anker eine Betätigungskraft aufbringbar ist, wobei Bereiche der Kontaktfeder
zwischen den Angriffspunkten des Koppelgliedes und der Kontaktpille mit unterschiedlichen
Federeigenschaften versehen sind, dadurch erreicht, daß die Bereiche der Kontaktfeder
durch bereichsweises Härten mit unterschiedlichen Federeigenschaften versehen sind,
wobei die Kontaktfeder zumindest einen Bereich aufweist, der die beiden Bereiche derart
zwischen den Angriffspunkten überbrückt, daß das Magnetsystem, insbesondere der Anker,
im wesentlichen symmetrisch belastet ist.
[0011] Durch die bereichsweise unterschiedliche Gestaltung der Kontaktfeder wird eine erhöhte
Schaltsicherheit der Kontakte crreicht, wobei aufgrund der symmetrischen Belastung
des Magnetsystems Abnützungserscheinungen der Mechanik bei oftmaligem Betätigen der
Kontakte vermieden werden können.
[0012] Die gestellte Aufgabe wird bei einem Relais mit einem einen Anker aufweisenden Magnetsystem
und einem Kontaktsystem, das eine Kontaktfeder umfaßt, die mit mindestens einer Kontaktpille
bestückt ist und auf welche über ein gabelförmiges Koppelglied, welches mit seinen
Auslegern an zwei Angriffspunkten seitlich der Kontaktpille an die Kontaktfeder angreift,
durch den Anker eine Betätigungskraft aufbringbar ist, wobei Bereiche der Kontaktfeder
zwischen den Angriffspunkten des Koppelgliedes und der Kontaktpille durch wenigstens
eine seitlich der Kontaktpille verlaufende Ausnehmung mit unterschiedlichen Federeigenschaften
versehen sind, dadurch gelöst, daß die Ausnehmung bis in den Bereich unterhalb der
Kontaktpille weitergeführt ist, wobei die Kontaktfeder zumindest einen Bereich aufweist,
der die beiden Bereiche derart zwischen den Angriffspunkten überbrückt, daß das Magnetsystem,
insbesondere der Anker, im wesentlichen symmetrisch belastet ist. Aufgrund der symmetrischen
Belastung des Magnetsystems können auch hier Abnützungserscheinungen der Mechanik
bei oftmaligem Betätigen der Kontakte vermieden werden.
[0013] In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Ausnehmung durch wenigstens
eine die Kontaktpille bereichsweise umgebende Durchbrechung gebildet ist, welche im
Bereich oberhalb der Kontaktpille beginnt.
[0014] Dadurch ergibt sich eine besonders vorteilhafte Verteilung der mit unterschiedlichen
Federeigenschaften ausgestatteten Bereiche, sodaß der Überhub der Anordnung maximiert
wird.
[0015] Eine andere Variante der Erfindung kann darin bestehen, daß die Ausnehmung durch
wenigstens einen die Kontaktpille bereichsweise umgebenden randoffenen Einschnitt
gebildet ist, welcher am oberen Rand der Kontaktfeder und seitlich der Kontaktpille
beginnt. Dadurch können Kontaktfedern mit unterschiedlichen Federeigenschaften bei
einer noch kleineren Bauhöhe erzielt werden.
[0016] Weiters kann vorgesehen sein, daß im Bereich des Einspann-Endes der Kontaktfeder
ein annähernd rechteckförmiger Durchbruch vorgesehen ist.
[0017] Der hierdurch entstehende Quersteg der Kontaktfeder ermöglicht bei Kontaktgabe der
Feder eine verbesserte, insgesamte Wölbung derselben um ihre Längsachse. Es kommt
hiedurch bei der Kontaktgabe zu einer ausgeprägten Abrollbewegung der Kontaktpille,
sodaß sich das Schaltverhalten positiv beeinflussen läßt, da es zu keiner Beeinträchtigung
durch Korrosion oder Verzunderung der Kontakte kommen kann.
[0018] Ein weiteres Merkmal der Erfindung kann sein, daß der randoffene Einschnitt an seinem
in der Kontaktfeder gelegenen Ende eine Erweiterung aufweist.
[0019] Durch diese Maßnahme kann die Übersetzung der wirkenden Kraft des Koppelglieds verändert
und Asymmetrien in der Verteilung der auf das Magnetsystem wirkenden Kräfte weiter
ausgeglichen werden.
[0020] Wciters kann vorgesehen sein, daß die Erweiterung des randoffenen Einschnittes asymmetrisch
gegenüber der Kontaktfeder-Längsachse ausgebildet ist.
[0021] Hiedurch kann eine weitere Verbesserung der Belastungssymmetrie des Magnetsystems
erreicht werden.
[0022] Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Angriffspunkte
des Koppelglieds durch frcigeschnittene Einschnitte in der Kontaktfeder gcbildet sind,
von welchen Lappen trompetenartig ausgebogen sind.
[0023] Durch diese Ausbildung der Angriffspunkte gelingt es, eine Verbesserung der Führung
des Koppelgliedes zu erreichen, da es verglichen mit einfachen Durchbrüchen zu keinem
Abrieb durch die scharfen Kanten kommen kann, welcher die Kontakte verschmutzt und
den Kontaktwiderstand erhöht.
[0024] Eine Weiterbildung der Erfindung kann sein, daß die Kontaktfeder im Grundkörper durch
Wände unter Ausbildung von nach oben offenen Kammern von den Fest-Kontaktträgern getrennt
ist.
[0025] Dadurch werden die Kriechstromwege verlängert und dadurch Kriechströme unterbunden.
[0026] Weiters kann vorgesehen sein, daß die Kontaktfeder im Grundkörper über zwei an deren
Seiten angeformte Stege am fußseitigen Ende eingespannt ist.
[0027] Auch dadurch entsteht ein die Wölbung der Kontaktfeder unterstützender Quersteg am
fußseitigen Ende der Kontaktfeder.
[0028] Schließlich kann eine Ausführungsform der Erfindung darin bestehen, daß die Kontaktfeder
im Grundkörper über einen an dieser angeformten, zentralen Steg am fußseitigen Ende
eingespannt ist.
[0029] Auch diese Form der Einspannung unterstützt eine Wölbung der Kontaktfeder.
[0030] Weiters kann vorgesehen sein, daß die Kontaktpille mit ihrem Mittelpunkt gegenüber
der Kontaktfeder-Längsachse versetzt ist.
[0031] Dadurch wird die Abrollbewegung der Kontaktfeder bei Kontaktgabe unterstützt.
[0032] Die Erfindung wird nun anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine axonometrische Darstellung eines erfindungsgemäßen Relais;
Fig. 2 bis 11 verschiedene Ausführungsformen erfindungsgemäßer Kontaktfedern; und
Fig. 12 eine Explosionsdarstellung des erfindungsgemäßen Relais mit Kontaktfedern
und Kontakten.
[0033] Fig.1 zeigt ein erfindungsgemäßes Relais bestehend aus einem Magnetsystem 5 mit einem
Anker 3 und einem Kontaktsystem 4 mit einer Kontaktfeder 1 und feststehenden Kontaktträgern
10 und 11. Die Kontaktfeder 1 ist durch den Anker 3 über ein Koppelglied 2 bewegbar,
wobei eine Kontaktpille 6 auf der Kontaktfeder 1 vorgesehen ist, die bei abgefallenem
Anker 3 mit der Kontaktpille 12 des Kontaktträgers 11 in leitender Verbindung ist,
während sie bei angezogenem Anker 3 mit der Kontaktpille 9 des Kontaktträgers 10 in
Kontakt gebracht wird. Die Kontaktfeder 1 kann auch mehrere Kontaktpillen aufweisen.
Das Koppelglied 2 ist in der Form eines flachen Kammes ausgeführt, an dessen zwei
Auslegern je eine Nase 7 vorgesehen ist, die am oberen Ende der beweglichen Kontaktfeder
1 an den beiden Seiten in Öffnungen 14 der Kontaktfeder 1 eingreifen.
[0034] Die Kontaktträger 10 und 11 und die Kontaktfeder 1 sind in einem Grundkörper 8 aus
einem Isoliermaterial gehalten und durchsetzen diesen mit Anschlüssen 13, wobei auch
das Magnetsystem 5, welches ein Joch und eine Spule umfaßt, in diesem Grundkörper
8 gehalten ist.
[0035] In Fig. 2 ist eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Kontaktfeder 1 dargestellt,
wobei Bereiche A, B der Kontaktfeder 1 zwischen Angriffspunkten 14 des Koppelglieds
2 und der Kontaktpille 6 jeweils unterschiedlich ausgestattet sind; so kann etwa der
Bereich A gehärtet und der Bereich B als weiches Federmaterial belassen sein. Dies
läßt sich z.B. durch eine Behandlung, die nur auf die eingezeichneten Grenzen des
Bereiches A und/oder des Bereiches B der Kontaktfeder 1 beschränkt ist, erreichen,
etwa durch Einsatz eines Lasers. Die Form der Bereiche ist den Verhältnissen und Erfordernissen
anzupassen. Der Grad der Härte kann dabei je nach Bedarf abgestimmt werden. Durch
diese Bereiche unterschiedlicher Federeigenschaften wird der Überhub der Kontaktfeder
1 vergrößert, da der die Kontaktpille 6 tragende Bereich nunmehr bei Betätigung der
Kontaktfeder 1 über das Koppelglied 2 nicht mehr parallel zur Auslenkung bewegt wird,
sondern bedingt durch den z.B. weichen Bereich B sich um die Kontaktfeder-Längsachse
wölbt und sich der Kontakt zwischen der feststehenden Kontaktpille 12 des Kontaktträgers
11, welche nicht eingezeichnet sind, öffnet, wobei der Arbeitskontakt-Überhub merkbar
größer ist.
[0036] In Fig. 3 ist eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Kontaktfeder 1
dargestellt. Die Kontaktfeder 1 ist dabei mit einer die Kontaktpille 6 bereichsweise
umgebenden Durchbrechung 16 ausgebildet. Die Durchbrechung 16 beginnt dabei im Bereich
oberhalb der Kontaktpille 6 und endet im Bereich unterhalb der Kontaktpille 6. Es
ergibt sich somit ein Bereich A zwischen einem Angriffspunkt 14 des Koppelglieds 2
und der Kontaktpille 6, der eine relativ harte Federeigenschaft aufweist, da dieser
Bereich einen Angriffspunkt 14 und die Kontaktpille 6 auf kurzem Wege verbindet. Diese
relativ harte Federeigenschaft entspricht einem herkömmlichen Überhub bei Betätigung
der Kontaktfeder 1. Der andere eingezeichnete Bereich B stellt auf langem Wege eine
Verbindung zwischen dem anderen Angriffspunkt 14 und der Kontaktpille 6 her, und hat
somit die Eigenschaft einer weichen Feder. Dadurch wölben sich Bereiche der Kontaktfeder
1 bei Betätigung entsprechend quer zur strichpunktiert eingezeichneten Kontaktfeder-Längsachse.
Dieses Wölben wird bei Anziehen und Abfallen in entgegengesetzter Weise durchlaufen.
Der dadurch vergrößerte Überhub bzw. Kraftaufbau erfolgt durch Verwindung der Feder
quer zur Kontaktfeder-Längsachse. Für die Kontaktgabe ist das dabei erzielte Abrollen
durchaus vorteilhaft, da eine Verunreinigung der Kontaktpillen durch Korrosion oder
Verzunderung gering gehalten wird. Auch ein Verschweißen der Kontaktpillen bei hohen
zu schaltenden Strömen wird durch die Abrollbewegung verhindert.
[0037] Fig. 4 zeigt eine Kontaktfeder 1 wie in Fig.2 jedoch mit einem im Bereich des Einspann-Endes
angeordneten, zusätzlichen annähernd rechteckigen Durchbruchs 17. Durch diesen Durchbruch
17 wird der Effekt der Wölbung noch verstärkt und die Kontaktpille 6 kann bei Betätigung
der Kontaktfeder 1 besser abrollen.
[0038] In Fig. 5 ist eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Kontaktfeder 1
dargestellt, wobei jedoch der in Fig. 3 und 4 ausgebildete Teil oberhalb der Kontaktpille
6 weggelassen ist. Somit ist ein randoffener Einschnitt 16' ausgebildet, der einen
Bereich B mit weicher Federeigenschaft und einen Bereich A mit harter Federeigenschaft
definiert. Dieser randoffene Einschnitt 16' beginnt am oberen Rand der Kontaktfeder
1 und seitlich der Kontaktpille 6 und endet unterhalb der Kontaktpille 6. Dieses Ausführungsbeispiel
zeichnet sich durch seine sehr geringe Bauhöhe aus, da der Platz für den in Fig. 3
und Fig.4 gezeigten oberen Bereich eingespart ist.
[0039] Bei den in den Fig. 3 bis 5 dargestellten erfindungsgemäßen Kontaktfedern 1 ist am
unteren Ende ein zentraler Einspannbereich vorgesehen, gegenüber dem die Kontaktfeder
1 an den Angriffspunkten 14 bewegt wird. In Fig.6 sind in dem dort angeführten Beispiel
zwei schmale Stege an der Kontaktfeder im fußseitigen Bereich der Kontaktfeder 1 angeordnet,
die zur Einspannung dieser im Grundkörper des Relais dienen. Der randoffene Einschnitt
16' ist wieder wie in Fig. 5 ausgeführt. Durch diese Einspannung wird die Wölbung
und somit die vorteilhafte Abrollbewegung des die Kontaktpille 6 tragenden Bereiches
unterstützt.
[0040] Eine weitere Variante der Erfindung ist in Fig. 7 dargestellt, wobei die Einspannung
über einen am fußseitigen Ende der Kontaktfeder 1 angeordneten zentralen Steg der
Kontaktfeder 1 erfolgt.
[0041] Eine weitere Variante dazu ist in Fig.8 dargestellt, wobei wieder der obere Bereich
der Kontaktfeder 1 nicht ausgeführt ist, sodaß sich eine geringe Bauhöhe realisieren
läßt.
[0042] Bei der in Fig.9 gezeigten Ausführungsform sind die Angriffspunkte 14 des Koppelglieds
2 durch freigeschnittene Einschnitte 24 gebildet, von welchen Lappen 20 trompetenartig
ausgebogen sind. In die ausgebogenen Lappen 20 greifen die Nasen 7 des Koppelglieds
2 ein. Dadurch ergibt sich eine besonders abriebfreie Verbindung der Ausleger des
Koppelgliedes 2 mit der Kontaktfeder 1 und eine definierte Führung derselben.
[0043] Der randoffene Einschnitt 16' ist bis zur Kontaktfeder-Längsachse geführt und dort
an seinem Ende mit einer Erweiterung 31 versehen. Die Kontaktpille 6 ist dabei mit
ihrem Mittelpunkt von der Kontaktfeder-Längsachse versetzt, wodurch sich ein verbesserte
Abrollbewegung bei Betätigung der Kontaktfeder durch das Koppelglied 2 ergibt.
[0044] Fig. 10 ist eine erfindungsgemäße Ausführungsform wie in Fig.9, nur ist ein Durchbruch
17 am fußseitigen Ende der Kontaktfeder 1 vorgesehen, der zur Unterstützung der Abrollbewegung
mit runden Randbereichen ausgestattet ist.
[0045] Die Variante aus Fig. 11 weist einerseits eine Erweiterung 31 des randoffenen Einschnittes
16'auf, welche gegenüber der Kontaktfeder-Längsachse asymmetrisch ausgebildet ist.
Dieser Verlauf des Endbereiches des Einschnittes 16' soll die asymmetrische Verteilung
der wirkenden Kräfte innerhalb der Kontaktfedern ausgleichen, sodaß das Magnetsystem
nicht ungleichmäßig belastet wird.
[0046] Fig. 12 zeigt die Art der Anordnung der Kontaktfeder 1 im erfindungsgemäßen Relais,
wobei die Kontaktfeder 1 und die Kontaktträger 10, 11 jeweils gegenseitig durch Wände
23 von nach oben offenen Kammern 22 getrennt sind, wodurch sich erhöhte Kriechstromwege
erzielen lassen.
[0047] In allen vorstehend dargestellten Ausführungsformen der Erfindung sind die Bereiche
A und B in ihrer Gestaltung derart aufeinander abgestimmt, daß bei Betätigung der
Feder, d.h. bei Kontaktgabe des Magnetsystems, insbesondere der Anker, im wesentlichen
symmetrisch belastet wird.
1. Relais mit einem einen Anker (3) aufweisenden Magnetsystem (5) und einem Kontaktsystem
(4), das eine Kontaktfeder (1) umfaßt, die mit mindestens einer Kontaktpille (6) bestückt
ist und auf welche über ein gabelförmiges Koppelglied (2), welches mit seinen Auslegern
an zwei Angriffspunkten (14) seitlich der Kontaktpille (6) an die Kontaktfeder (1)
angreift, durch den Anker (3) eine Betätigungskraft aufbringbar ist, wobei Bereiche
(A,B) der Kontaktfeder (1) zwischen den Angriffspunkten (14) des Koppelgliedes (2)
und der Kontaktpille (6) mit unterschiedlichen Federeigenschaften versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Bereiche (A, B) der Kontaktfeder (1) durch bereichsweises Härten mit unterschiedlichen
Federeigenschaften versehen sind, wobei die Kontaktfeder (1) zumindest einen Bereich
aufweist, der die beiden Bereiche (A,B) derart zwischen den Angriffspunkten (14) überbrückt,
daß das Magnetsystem, insbesondere der Anker, im wesentlichen symmetrisch belastet
ist.
2. Relais mit einem einen Anker (3) aufweisenden Magnetsystem (5) und einem Kontaktsystem
(4), das eine Kontaktfeder (1) umfaßt, die mit mindestens einer Kontaktpille (6) bestückt
ist und auf welche über ein gabelförmiges Koppelglied (2), welches mit seinen Auslegern
an zwei Angriffspunkten (14) seitlich der Kontaktpille (6) an die Kontaktfeder (1)
angreift, durch den Anker (3) eine Betätigungskraft aufbringbar ist, wobei Bereiche
(A,B) der Kontaktfeder (1) zwischen den Angriffspunkten (14) des Koppelgliedes (2)
und der Kontaktpille (6) durch wenigstens eine seitlich der Kontaktpille (6) verlaufende
Ausnehmung (16, 16') mit unterschiedlichen Federeigenschaften versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (16,16') bis in den Bereich unterhalb der Kontaktpille (6) weitergeführt
ist, wobei die Kontaktfeder (1) zumindest einen Bereich aufweist, der die beiden Bereiche
(A,B) derart zwischen den Angriffspunkten (14) überbrückt, daß das Magnetsystem, insbesondere
der Anker, im wesentlichen symmetrisch belastet ist.
3. Relais nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (16,16') durch wenigstens eine die Kontaktpille (6) bereichsweise
umgebende Durchbrechung (16) gebildet ist, welche im Bereich oberhalb der Kontaktpille
(6) beginnt.
4. Relais nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (16,16') durch wenigstens einen die Kontaktpille (6) bereichsweise
umgebenden randoffenen Einschnitt (16') gebildet ist, welcher am oberen Rand der Kontaktfeder
(1) und seitlich der Kontaktpille (6) beginnt.
5. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Einspann-Endes der Kontaktfeder (1) symmetrisch zur Kontaktfeder-Längsachse
ein annähernd rechteckförmiger Durchbruch (17) vorgesehen ist.
6. Relais nach Anspruch 2, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der randoffene Einschnitt (16') an seinem in der Kontaktfeder (1) gelegenen
Ende eine Erweiterung (31) aufweist.
7. Relais nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Erweiterung (31) des randoffenen Einschnittes (16') asymmetrisch gegenüber
der Kontaktfeder-Längsachse ausgebildet ist.
8. Relais nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktpille (6) von einem, von den Einschnitten und/oder Durchbrechungen
zumindest teilweise umgebenen Lappen getragen ist, der vorzugsweise quer zur Federlängsachse
angeordnet ist.
9. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktfeder als eine im wesentlichen ebene Feder ausgebildet ist.
10. Relais nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Angriffspunkte (14) des Koppelglieds (2) durch freigeschnittene Einschnitte
(24) in der Kontaktfeder (1) gebildet sind, von welchen Lappen (20) trompetenartig
ausgebogen sind.
11. Relais nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktfeder (1) im Grundkörper (8) durch Wände (23) unter Ausbildung von
nach oben offenen Kammern (22) von den Kontaktträgern getrennt ist.
12. Relais nach der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktfeder (1) im Grundkörper (8) über zwei an deren Seiten angeformte
Stege am fußseitigen Ende eingespannt ist.
13. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktfeder (1) im Grundkörper (8) über einen an dieser angeformten, zentralen
Steg am fußseitigen Ende eingespannt ist.
14. Relais nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktpille (6) mit ihrem Mittelpunkt gegenüber der Kontaktfeder-Längsachse
versetzt ist.
1. Relay having a magnet system (5) which has an armature (3) and having a contact system
(4) which comprises a contact spring (1) which is fitted with at least one contact
pellet (6) and to which an operating force can be applied by the armature (3) via
a coupling element (2) which is in the form of fork and whose cantilever arms act
on the contact spring (1) at two action points (14) at the sides of the contact pellet
(6), areas (A, B) of the contact spring (1) between the action points (14) of the
coupling element (2) and of the contact pellet (6) being provided with different spring
characteristics, characterized in that the areas (A, B) of the contact spring (1) are provided with different spring characteristics
by means of hardening in certain areas, the contact spring (1) having at least one
area which bridges the two areas (A, B) between the action points (14) in such a manner
that the magnet system, in particular the armature, is loaded essentially symmetrically.
2. Relay having a magnet system (5) which has an armature (3) and having a contact system
(4) which comprises a contact spring (1) which is fitted with at least one contact
pellet (6) and to which an operating force can be applied by the armature (3) via
a coupling element (2) which is in the form of fork and whose cantilever arms act
on the contact spring (1) at two action points (14) at the sides of the contact pellet
(6), areas (A, B) of the contact spring (1) between the action points (14) of the
coupling element (2) and of the contact pellet (6) being provided with different spring
characteristics by means of at least one recess (16, 16') running at the sides of
the contact pellet (6), characterized in that the recess (16, 16') continues into the area underneath the contact pellet (6), the
contact spring (1) having at least one area which bridges the two areas (A, B) between
the action points (14) in such a manner that the magnet system, in particular the
armature, is loaded essentially symmetrically.
3. Relay according to Claim 2, characterized in that the recess (16, 16') is formed by at least one aperture (16) which surrounds the
contact pellet (6) in certain areas and starts in the area above the contact pellet
(6).
4. Relay according to Claim 2, characterized in that the recess (16, 16') is formed by at least one incision (16') which is open at the
edge, surrounds the contact pellet (6) in certain areas and starts at the upper edge
of the contact spring (1) and to the side of the contact pellet (6).
5. Relay according to one of Claims 1 to 4, characterized in that an approximately rectangular aperture (17) is provided symmetrically with respect
to the contact spring longitudinal axis, in the area of the clamping-in end of the
contact spring (1).
6. Relay according to Claim 2, 4 or 5, characterized in that the incision (16') which is open at the edge has an expanded region (31) at its end
which is located in the contact spring (1).
7. Relay according to Claim 6, characterized in that the expanded region (31) of the incision (16') which is open at the edge is designed
to be asymmetric with respect to the contact spring longitudinal axis.
8. Relay according to one of Claims 2 to 7, characterized in that the contact pellet (6) is supported by a flap which at least partially surrounds
the incisions and/or apertures and is preferably arranged transversely with respect
to the spring longitudinal axis.
9. Relay according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the contact spring is designed as an essentially planar spring.
10. Relay according to one or more of the preceding claims, characterized in that the action points (14) of the coupling element (2) are formed by cut-free incisions
(24) in the contact spring (1), from which flaps (20) are bent out like trumpets.
11. Relay according to one or more of the preceding claims, characterized in that the contact spring (1) in the base body (8) is separated from the contact supports
by walls (23) forming chambers (22) which are open at the top.
12. Relay according to Claims 1 to 11, characterized in that the contact spring (1) is clamped in the base body (8) at the foot end via two webs
which are integrally formed on its sides.
13. Relay according to one of Claims 1 to 11, characterized in that the contact spring (1) is clamped in the base body (8) at the foot end via a central
web which is integrally formed on it.
14. Relay according to one or more of the preceding claims, characterized in that the centre point of the contact pellet (6) is offset with respect to the contact
spring longitudinal axis.
1. Relais avec un système magnétique (5) présentant un induit (3) et un système à contact
(4) comprenant un ressort de contact (1) qui est équipé d'au moins une pastille de
contact (6) et sur laquelle une force d'actionnement est susceptible d'être appliquée
par l'induit (3), par l'intermédiaire d'un organe de couplage (2) fourchu, qui agit
par ses bras sur deux points d'action (14), situés sur le côté de la pastille de contact
(6), sur le ressort de contact (1), des zones (A, B) du ressort de contact (1), situées
entre les points d'action (14) de l'organe de couplage (2) et la pastille de contact
(6), étant dotées de propriétés élastiques différentes, caractérisé par le fait que
les zones (A, B) du ressort de contact (1) sont pourvues, suite à un durcissement
effectué par zones, de propriétés élastiques différentes, le ressort de contact (1)
présentant au moins une zone qui ponte les deux zones (A, B) se trouvant entre les
points d'action (14), de manière que le système magnétique, en particulier l'induit,
soit chargé de façon sensiblement symétrique.
2. Relais avec un système magnétique (5) présentant un induit (3) et un système à contact
(4) comprenant un ressort de contact (1) qui est équipé d'au moins une pastille de
contact (6) et sur laquelle une force d'actionnement est susceptible d'être appliquée
par l'induit (3), par l'intermédiaire d'un organe de couplage (2) fourchu, qui agit
par ses bras sur deux points d'action (14), situés sur le côté de la pastille de contact
(6), sur le ressort de contact (1), des zones (A, B) du ressort de contact (1), situées
entre les points d'action (14) de l'organe de couplage (2) et la pastille de contact
(7), étant dotées de propriétés élastiques différentes, grâce à au moins un évidement
(16, 16') s'étendant sur le côté de la pastille de contact (6), caractérisé par le
fait que l'évidement (16, 16') est continué jusque dans la zone se trouvant au-dessous
de la pastille de contact (6), le ressort de contact (1) présentant au moins une zone
qui ponte les deux zones (A, B) se trouvant entre les points d'action (14), de manière
que le système magnétique, en particulier l'induit, soit chargé de façon pratiquement
symétrique.
3. Relais selon la revendication 2, caractérisé par le fait que l'évidement (16, 16')
est constitué par au moins une découpure (16), entourant par zones la pastille de
contact (6) et commençant dans la zone se trouvant au-dessus de la pastille de contact
(6).
4. Relais selon la revendication 2, caractérisé par le fait que l'évidement (16, 16')
est constitué par au moins une entaille (16') ouverte en bordure, entourant par zones
la pastille de contact (6) et commençant sur le bord supérieur du ressort de contact
(1) et sur le côté de la pastille de contact (6).
5. Relais selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait qu'une ouverture
(17), ayant une forme à peu près rectangulaire, est prévue dans la zone d'enserrement
du ressort de contact (1), symétriquement par rapport à l'axe longitudinal du ressort
de contact.
6. Relais selon la revendication 2, 4 ou 5, caractérisé par le fait que l'entaille (16')
ouverte en bordure présente, sur son extrémité située dans le ressort de contact (1),
un élargissement (31).
7. Relais selon la revendication 6, caractérisé par le fait que l'élargissement (31)
de l'entaille (16') ouverte en bordure est réalisée de façon asymétrique par rapport
à l'axe longitudinal du ressort de contact.
8. Relais selon l'une des revendications 2 à 7, caractérisé par le fait que la pastille
de contact (6) est portée par une languette entourée au moins partiellement par les
entailles et/ou les découpures, languette disposée de préférence transversalement
par rapport à l'axe longitudinal du ressort.
9. Relais selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé par le fait que le ressort
de contact est réalisé sous la forme d'un ressort sensiblement plan.
10. Relais selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé par le fait
que les points d'action (14) de l'organe de couplage (2) sont constitués par des entailles
(24) à découpure libre, ménagées dans le ressort de contact (1), d'où des languettes
(20) sont formées par pliage, à la façon de trompettes.
11. Relais selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé par le fait
que les ressorts de contact (1) sont séparés des supports de contact dans le corps
de base (8) par des parois (23), en constituant des chambres (22) ouvertes vers le
haut.
12. Relais selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé par le fait que le ressort
de contact (1) est enserré dans le corps de base (8) par l'intermédiaire de deux nervures
formées d'une seule pièce sur ses côtés, à l'extrémité située côté pied.
13. Relais selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé par le fait que le ressort
de contact (1) est enserré dans le corps de base (8) par l'intermédiaire d'une nervure
centrale, formée d'un seul tenant sur celui-ci, à l'extrémité située côté pied.
14. Relais selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé par le fait
que la pastille de contact (6) a son centre décalé par rapport à l'axe longitudinal
du ressort de contact.