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(11) |
EP 0 692 581 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.11.1998 Patentblatt 1998/45 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.07.1995 |
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Vorrichtung zum Greifen von im Abfluss hängenden Haaren
Device for gripping hair on a drain strainer
Dispositif pour la préhension des cheveux sur tamis d'égout
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
13.07.1994 DE 4424606
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.01.1996 Patentblatt 1996/03 |
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Patentinhaber: Neudert, Susanne |
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36157 Ebersburg-Thalau (DE) |
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Erfinder: |
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- Neudert, Susanne
36157 Ebersburg-Thalau (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schlagwein, Udo, Dipl.-Ing. |
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Patentanwalt,
Frankfurter Strasse 34 61231 Bad Nauheim 61231 Bad Nauheim (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-92/02170 GB-A- 2 225 935
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DE-U- 9 202 836 US-A- 5 251 943
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Greifen von im Abfluss hängenden Haaren
und dergleichen mit einem mittels eines Greifbereiches zu führenden Haaraufnahmebereich,
welcher eine Haftauflage aufweist, wobei die Vorrichtung zum Greifen von im Abfluss
hängenden Haaren mit dem von dem Haaraufnahmebereich abstehenden Greifbereich zu verdrehen
ist.
[0002] Auf dem Sieb des Abflusses von Badewannen, Duschen und Waschbecken sammeln sich meist
in relativ kurzer Zeit Haare, welche dort entfernt werden müssen, damit das Wasser
möglichst unbehindert abfließen kann. Selbst in Einpersonenhaushalten, in denen diese
Haare ausschließlich vom Benutzer beispielsweise des Waschbeckens stammen, wird es
im allgemeinen selbst von ihm als sehr unangenehm empfunden, mit den ungeschützten
Fingern diese Haare zu greifen und zu entfernen. Oftmals benutzt man für diese Arbeit
Gummihandschuhe, was jedoch lästig ist und ein anschließendes Abspülen dieser Gummihandschuhe
erfordert.
[0003] Eine Vorrichtung der vorstehenden Art zur Beseitigung solcher sich auf dem Sieb sammelnder
Haare ist Gegenstand der WO-A-92 02 170. Bei der bekannten Vorrichtung ist der Greifbereich
starr mit dem Haaraufnahmebereich verbunden.
[0004] Durch die US-A-5 251 943 ist auch schon eine Vorrichtung zum Aufnehmen von Perlen
und anderen bei der Handarbeit benötigten kleinen Gegenständen bekannt, die aus einem
flachen Stab besteht, welcher an einem Ende allseitig mit einem Klebemittel versehen
ist, so dass dort ein Aufnahmebereich entsteht.
[0005] Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Vorrichtung zum Greifen von im Abfluss
hängenden Haaren und dergleichen zu entwickeln, welche einfach und umweltfreundlich
gestaltet ist und die beim Vertrieb und bei der Aufbewahrung möglichst wenig Platz
beansprucht.
[0006] Dieses Problem wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Vorrichtung aus einem
flachen, faltbaren Materialstreifen besteht, der unterschiedliche Greif- und Haaraufnahmebereiche
hat, dass die Haaraufnahmebereiche nur an ihrer Unterseite die Haftauflage aufweisen,
dass die Vorrichtung zum Greifen von im Abfluss hängenden Haaren zu falten ist, wobei
die Greifbereiche in eine ungefähr rechtwinklig von dem Haaraufnahmebereich abstehenden
Position gefaltet werden, so dass die Haaraufnahmebereiche flach auf das Sieb aufgesetzt
und mit dem von dem Haaraufnahmebereich abstehenden Greifbereich verdreht werden können.
[0007] Eine solche Vorrichtung kann man einfach mit dem Greifbereich auf das Sieb des Abflusses
aufsetzen und dann mittels des Greifbereiches verdrehen. Dabei haften die dort hängenden
Haare an der Haftauflage. Durch das Drehen vergrößert sich der Bereich, gegen den
die Haare anliegen, so dass sie nicht wieder von der Vorrichtung herabfallen und zuverlässig
aus dem Abfluss herausgezogen werden können, ohne dass der Benutzer mit den Haaren
in Berührung kommt. Da die erfindungsgemäße Vorrichtung im ungefalteten Zustand kaum
Platz einnimmt, beansprucht sie beim Vertrieb und bei der Aufbewahrung wenig Raum.
[0008] Ganz besonders einfach ist die Vorrichtung aufgebaut, wenn gemäß einer vorteilhaften
Weiterbildung der Erfindung der Materialstreifen aus einem recycelbaren Material besteht,
welcher an seinen beiden Enden die Haaraufnahmebereiche bildet, die jeweils um eine
quer verlaufende Knicklinie aus der Ebene des Materialstreifens heraus zu knicken
sind, dass der Materialstreifen symmetrisch zwischen den beiden Knicklinien für die
Haaraufnahmebereiche zur Bildung der Greifbereiche eine quer verlaufende, zu den Knicklinien
parallele Hauptknicklinie hat und dass die Haaraufnahmebereiche jeweils auf der gleichen,
im gefalteten Zustand den Greifbereichen abgewandten Seite die Haftauflage aufweisen.
[0009] Eine solche Vorrichtung knickt man vor Gebrauch um ihre Hauptknicklinie und die beiden
Knicklinien der Haaraufnahmebereiche derart, dass die Haaraufnahmebereiche nach außen
weisen, wenn die zwischen der Hauptknicklinie und den Greifbereichen liegenden Greifbereiche
aufeinandergefaltet sind, und dass die jeweilige Haftauflage der Haaraufnahmebereiche
von der Hauptknicklinie weg weist. Dann greift man die Vorrichtung an den Greifbereichen
mit dem Daumen und einem Finger und setzt die Haaraufnahmebereiche auf das Sieb des
Abflusses. Durch anschließendes Drehen der Vorrichtung bei auf dem Sieb aufliegenden
Haaraufnahmebereichen legen sich die Haare über eine ausreichende Länge gegen die
Haaraufnahmebereiche an und bleiben dort haften. Dann kann man die Vorrichtung ohne
Berührung der Haare hochheben und wegwerfen. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist
äußerst einfach aufgebaut und deshalb sehr kostengünstig herzustellen, so dass sie
in jedem Badezimmer bereitgehalten werden kann. Da sie im ungefalteten Zustand kaum
Platz einnimmt, beansprucht sie beim Vertrieb und bei der Aufbewahrung wenig Raum.
[0010] Besonders kostengünstig und problemlos zu entsorgen ist die Vorrichtung, wenn der
Materialstreifen aus Karton besteht.
[0011] Ebenfalls vorteilhaft ist es, wenn der Materialstreifen aus einem biologisch abbaubaren
Kunststoff besteht und die Knicklinien im Bereich von im Spritzgießverfahren gleichzeitig
mit dem Materialstreifen erzeugten Filmscharnieren liegen. Dann kann man auch auf
eine Haftauflage verzichten und den Kunststoff in den entsprechenden Bereichen so
ausbilden, daß die aufzunehmenden Haare an ihm hängenbleiben.
[0012] Die Haftauflage kann unterschiedlich gestaltet sei. Entscheidend ist nur, daß durch
sie die Haare gut an der Vorrichtung haften bleiben. Eine billige Möglichkeit besteht
darin, daß die Haftauflage durch ein beidseitig mit einer Klebeschicht versehenes
Klebeband gebildet ist.
[0013] Alternativ ist es jedoch auch möglich, daß die Haftauflage aus einem Klettenmaterial,
wie es beispielsweise bei Verschlüssen von Bekleidung gebräuchlich ist, besteht.
[0014] Die Handhabung der Vorrichtung wird noch weiter erleichtert, wenn gemäß einer anderen
Weiterbildung der Erfindung auch beide zwischen der Hauptknicklinie und den beiden
Knicklinien für die Haarhaftbereiche gelegene Greifbereiche des Materialstreifens
auf derselben Seite wie die Haaraufnahme mit einer Haftauflage versehen sind. Mann
kann dann vor Benutzung der Vorrichtung diese so falten, daß ihre Greifbereiche unlösbar
aufeinanderliegen.
[0015] Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn die Haaraufnahmebereiche als Halbkreise ausgebildet
sind und einen geringfügig kleineren Durchmesser aufweisen als der Durchmesser üblicher
Abflüsse. Hierdurch wird sichergestellt, daß auch im Randbereich des Siebes eines
Abflusses keine Haare hängenbleiben, da die Haaraufnahmebereiche die gesamte Fläche
des Siebes abzudecken vermögen, ohne die Möglichkeit des Drehens der Vorrichtung auf
dem Sieb auszuschließen.
[0016] Die Erfindung läßt zahlreiche Ausführungsmöglichkeiten zu. Zur weiteren Verdeutlichung
ihres Grundprinzips ist eine davon in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend
beschrieben. Diese zeigt in
- Fig.1
- eine erfindungsgemäße Vorrichtung im noch ungefalteten Zustand,
- Fig.2
- die erfindungsgemäße Vorrichtung im gefalteten, gebrauchsbereiten Zustand oberhalb
eines Abflusses.
[0017] Die Figur 1 zeigt eine Materialstreifen 1 aus Karton, welcher an seinen beiden Enden
einen halbkreisförmigen Haaraufnahmebereich 2, 3 hat. Diese Haaraufnahmebereiche 2,
3 sind jeweils durch eine Knicklinie 4, 5 von einem Greifbereich 6, 7 getrennt. Beide
Greifbereiche 6, 7 stoßen auf einer Hauptknicklinie 8 aneinander.
[0018] Vor Benutzung der Vorrichtung knickt man die Greifbereiche 6, 7 in Figur 1 gesehen
nach unten aus der Bildebene und die Haaraufnahmebereiche 2, 3 nach oben aus der Bildebene
heraus, so daß der Materialstreifen 1 die in Figur 2 gezeigte Form annimmt. Figur
2 läßt zugleich erkennen, daß die Haaraufnahmebereiche 2, 3 an ihrer Unterseite mit
einer Haftauflage 9, 10 versehen sind. Entsprechende Haftauflagen 11, 12 können auch
auf den Greifbereichen 6, 7 vorhanden sein, so daß diese im in Figur 2 gezeigten,
gefalteten Zustand aufeinander verbleiben.
[0019] Unterhalb der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist schematisch ein Abfluß 13 mit einem
Sieb 14 dargestellt, in dem Haare 15 hängen. Setzt man die Vorrichtung auf das Sieb
14 und dreht sie, dann haften oder kleben die Haare an der Haftauflage, so daß sie
beim Abheben der Vorrichtung vom Sieb 14 entfernt werden.
Bezugszeichenliste
[0020]
- 1
- Materialstreifen
- 2
- Haaraufnahmebereich
- 3
- Haaraufnahmebereich
- 4
- Knicklinie
- 5
- Knicklinie
- 6
- Greifbereich
- 7
- Greifbereich
- 8
- Hauptknicklinie
- 9
- Haftauflage
- 10
- Haftauflage
- 11
- Haftauflage
- 12
- Haftauflage
- 13
- Abfluß
- 14
- Sieb
- 15
- Haar
1. Vorrichtung zum Greifen von im Abfluss (13) hängenden Haaren und dergleichen mit einem
mittels eines Greifbereiches (6, 7) zu führenden Haaraufnahmebereich (2, 3), welcher
eine Haftauflage (9, 10) aufweist, wobei die Vorrichtung zum Greifen von im Abfluss
(13) hängenden Haaren mit dem von dem Haaraufnahmebereich (2, 3) abstehenden Greifbereich
(6, 7) zu verdrehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung aus einem flachen, faltbaren Materialstreifen (1) besteht,
der unterschiedliche Greif- und Haaraufnahmebereiche (6, 7; 2, 3) hat, dass die Haaraufnahmebereiche
(2, 3) nur an ihrer Unterseite die Haftauflage (9, 10) aufweisen, dass die Vorrichtung
zum Greifen von im Abfluss (13) hängenden Haaren zu falten ist, wobei die Greifbereiche
(6, 7) in eine ungefähr rechtwinklig von dem Haaraufnahmebereich (2, 3) abstehenden
Position gefaltet werden, so dass die Haaraufnahmebereiche (2, 3) flach auf das Sieb
(14) aufgesetzt und mit dem von dem Haaraufnahmebereich (2, 3) abstehenden Greifbereich
(6, 7) verdreht werden können.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Materialstreifen (1) aus einem recycelbaren Material besteht, welcher an
seinen beiden Enden die Haaraufnahmebereiche (2, 3) bildet, die jeweils um eine quer
verlaufende Knicklinie (4, 5) aus der Ebene des Materialstreifens (1) heraus zu knicken
sind, dass der Materialstreifen symmetrisch zwischen den beiden Knicklinien (4, 5)
für die Haaraufnahmebereiche (2, 3) zur Bildung der Greifbereiche (6, 7) eine quer
verlaufende, zu den Knicklinien (4, 5) parallele Hauptknicklinie (8) hat und dass
die Haaraufnahmebereiche (2, 3) jeweils auf der gleichen, im gefalteten Zustand den
Greifbereichen (6, 7) abgewandten Seite die Haftauflage (9, 10) aufweisen.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Materialstreifen (1) aus Karton besteht.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Materialstreifen (1) aus einem biologisch abbaubaren Kunststoff besteht
und die Knicklinien (4, 5, 8) im Bereich von im Spritzgießverfahren gleichzeitig mit
dem Materialstreifen erzeugten Filmscharnieren liegen.
5. Vorrichtung nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haftauflage (9, 10) durch ein beidseitig mit einer Klebeschicht versehenes
Klebeband gebildet ist.
6. Vorrichtung nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haftauflage (9, 10) aus einem Klettenmaterial besteht.
7. Vorrichtung nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auch beide zwischen der Hauptknicklinie (8) und den beiden Knicklinien (4,
5) für die Greifbereiche (6, 7) gelegene Greifbereiche (6, 7) des Materialstreifens
(1) auf derselben Seite wie die Haaraufnahmebereiche (2, 3) mit einer Haftauflage
(11, 12) versehen sind.
8. Vorrichtung nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haaraufnahmebereiche (2, 3) als Halbkreise ausgebildet sind und einen geringfügig
kleineren Durchmesser aufweisen als der Durchmesser üblicher Abflüsse (13).
1. Device for gripping hairs and the like caught in an outlet (13) with a hair holding
region (2, 3) which is to be guided by means of a grip region (6, 7) and comprises
an adhesive pad (9, 10), wherein the device is to be rotated by the grip region (6,
7) projecting from the hair-holding region (2, 3), in order to grip hairs caught in
the outlet (13), characterized in that the device consists of a flat foldable strip
of material (1) having distinct grip and hair-holding regions (6, 7; 2, 3), in that
the hair-holding regions (2, 3) have the adhesive pad (9, 10) only on their underside,
in that the device for gripping hairs caught in the outlet (13) is to be folded, the
grip regions (6, 7) being folded into a position projecting substantially at right
angles from the hair-holding region (2, 3) so the hair-holding regions (2, 3) can
be placed flat on the strainer (14) and can be rotated by the grip region (6, 7) projecting
from the hair-holding region (2, 3).
2. Device according to claim 1, characterized in that the strip of material (1) consists
of a recyclable material which forms, at its two ends, the hair-holding regions (2,
3) which are each to be bent round a transversely extending kink line (4, 5) from
the plane of the strip of material (1), in that the strip of material has a transversely
extending main kink line (8) parallel to the kink lines (4, 5) symmetrically between
the two kink lines (4, 5) for the hair-holding regions (2, 3) to form the grip region
(6, 7) and in that the hair-holding regions (2, 3) have the adhesive pad (9, 10) on
the same respective side remote from the grip regions (6, 7) in the folded state.
3. Device according to claim 1 or 2, characterized in that the strip of material (1)
consists of cardboard.
4. Device according to claim 1 or 2, characterized in that the strip of material (1)
consists of a biologically degradable plastic and the kink lines (4, 5, 8) are located
in the region of film hinges produced simultaneously with the strip of material by
injection moulding.
5. Device according to at least one of the preceding claims, characterized in that the
adhesive pad (9, 10) is formed by an adhesive tape provided with an adhesive layer
on both sides.
6. Device according to at least one of the preceding claims, characterized in that the
adhesive pad (9, 10) consists of a burr-like material.
7. Device according to at least one of the preceding claims, characterized in that the
two grip regions (6, 7) of the strip of material (1), located between the main kink
line (8) and the two kink lines (4, 5) for the grip regions (6, 7), are provided with
an adhesive pad (11, 12) on the same side as the hair-holding regions (2, 3).
8. Device according to at least one of the preceding claims, characterized in that the
hair-holding regions (2, 3) are designed as semicircles and have a slightly smaller
diameter than the diameter of conventional outlets (13).
1. Dispositif pour saisir des cheveux s'accrochant dans une évacuation d'écoulement (13),
avec une zone de capture de cheveux (2, 3) à guider au moyen d'une zone de prise (6,
7), le dispositif de saisie des cheveux s'accrochant dans l'évacuation d'écoulement
(13) devant être tourné à l'aide de la zone de prise (6, 7) faisant saillie de la
zone de capture de cheveux (2,3), caractérisé en ce que le dispositif est constitué
d'une bande de matériau (1) plate, susceptible d'être pliée, qui a des zones de prise
et des zones de capture de cheveux (6, 7; 2, 3) différentes, en ce que les zones de
capture de cheveux (2, 3) ne présentent le garnissage à adhérence (9, 10) que sur
sa face inférieure, en ce que le dispositif de saisie des cheveux s'accrochant dans
une évacuation d'écoulement (13) doit être plié, les zones de prise (6, 7) étant pliées
dans une position s'écartant à peu près à angle droit de la zone de capture de cheveux
(2, 3), de manière que les zones de capture de cheveux (2, 3) soient posées à plat
sur le tamis (14) et puissent être tournées avec la zone de prise (6, 7) s'écartant
de la zone de capture de cheveux (2, 3).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la bande de matériau (1)
est constituée d'un matériau recyclable qui constitue à ses deux extrémités les zones
de capture de cheveux (2, 3) qui chacune doivent être infléchies autour d'une ligne
d'inflexion (4, 5) s'étendant transversalement, à partir du plan de la bande de matériau
(1), en ce que la bande de matériau a, symétriquement entre les deux lignes d'inflexion
(4, 5) destinées aux zones de capture de cheveux (2, 3), pour former les zones de
prise (6, 7), une ligne d'inflexion principale (8) s'étendant transversalement, parallèle
aux lignes d'inflexion (4, 5), et en que les zones de capture de cheveux (2, 3) présentent,
chaque fois sur le même côté, opposé aux zones de prise (6, 7) lorsqu'on est à l'état
plié, le garnissage à adhérence (9, 10).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la bande de matériau
(1) est réalisée en carton.
4. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la bande de matériau
(1) est constituée d'une matière synthétique décomposable biologiquement, et les lignes
d'inflexion (4, 5, 8) sont situées dans la zone de film-charnière produite simultanément
à la bande de matériau, dans un procédé de moulage par injection.
5. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce
que le garnissage à adhérence (9, 10) est constitué par une bande adhésive dotée d'une
couche d'adhésif sur les deux faces.
6. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce
que le garnissage à adhérence (9, 10) est constituée d'un matériau à crampons.
7. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce
que, également les deux zones de prise (6, 7) situées entre la ligne d'inflexion principale
(8) et les deux lignes d'inflexion (4, 5) destinées aux zones de prise (6, 7), du
matériau en bande (1) sont dotées sur la même face que les zones de capture de cheveux
(2, 3) d'un garnissage à adhérence (11, 12).
8. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce
que les zones de capture de cheveux (2, 3) sont réalisées sous forme de demi-cercle
et ont un diamètre légèrement inférieur au diamètre des évacuations d'écoulement (13)
usuelles.
