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(11) |
EP 0 692 586 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.02.1999 Patentblatt 1999/08 |
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Anmeldetag: 12.07.1995 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: E04B 2/96 |
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Fassade
Facade
Façade
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IE IT LI LU NL PT SE |
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Priorität: |
16.07.1994 DE 9411552 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.01.1996 Patentblatt 1996/03 |
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Patentinhaber: Raico Bautechnik GmbH |
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87746 Erkheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Vögele, Rainer
D-86470 Thannhausen (DE)
- Inninger, Albert
D-87776 Attenhausen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Pfister, Helmut, Dipl.-Ing. |
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Pfister & Pfister
Patentanwälte
Buxacherstrasse 9 87700 Memmingen 87700 Memmingen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 436 868 EP-A- 0 641 902 WO-A-93/16249 DE-U- 8 416 009 FR-A- 2 455 137 US-A- 2 976 970
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EP-A- 0 619 403 WO-A-87/06291 DE-A- 4 210 575 FR-A- 2 162 954 GB-A- 2 078 837
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Fassade, bestehend aus horizontal und vertikal angeordneten
Holmen, wobei an dem Holm jeweils eine, zum Beispiel eine Glasscheibe haltende Abdeckleiste
mit Befestigungsmitteln befestigbar ist, wobei im wesentlichen ein U-förmiger Schraubkanal
vorgesehen ist, dessen Öffnung zur Abdeckleiste hin gerichtet ist und die Befestigungsmittel
aufnimmt, und wobei zwischen dem Holm und der Abdeckleiste eine Dichtung vorgesehen
ist.
[0002] Fassaden der vorstehend beschriebenen Art werden beispielsweise beim Bau von Wintergärten
oder Verkleidungen für Gebäude verwendet. Zwischen den senkrechten Holmen, den Pfosten,
sind horizontal angeordnete Riegel vorgesehen, die zum Beispiel mit den senkrechten
Pfosten verschweißt sind. Für die Pfosten, Riegel oder allgemein die Holme finden
bevorzugt rechteckige Profile Verwendung. Es können aber auch andere Profile angewandt
werden.
[0003] An dieser Konstruktion aus senkrechten und waagrechten Holmen sind zum Beispiel Fenster
zu befestigen. Die Befestigung erfolgt unter Zwischenlagerung einer Dichtung. Zur
Halterung der Fenster dienen Abdeckleisten oder Preßprofile, die auf der Außenseite
der senkrechten bzw. waagrechten Holme mit Befestigungsmitteln, üblicherweise Schrauben,
befestigt werden. Für die Montage ist es bekannt, in die Holme Schraubbohrungen an
vorbestimmten Stellen einzubringen. Wenn nun bei der Montage eine Schraubbohrung nicht
verwendbar ist, ergibt sich häufig die Notwendigkeit, das teilweise montierte Fenster
wieder zu demontieren, um eine Ersatzbohrung anzubringen. Dies führt zu einem erhöhten
Aufwand bei der Montage der Fassade.
[0004] Aus der DE-U-84 16 009 ist eine Fassade der eingangs angegebenen Gattung bekannt.
Die Holme weisen dabei Stege auf, die teilweise Dichtungen tragen, an denen die Glasscheiben
anliegen. Andere Stege besitzen eine nach außen offene Schraubnut bzw. einen Schraubkanal,
in die Befestigungsmittel eingreifen können, mit denen Abdeckleisten befestigt werden.
[0005] Werden bei der bekannten Konstruktion die Holme und die Stege aus Aluminium gefertigt,
ist hierfür ein verhältnismäßig kompliziertes Werkzeug für die stranggepreßten Aluminiumprofile
notwendig. Auch sind hinreichende Dimensionen zur Erreichung einer ausreichenden Festigkeit
und Steifigkeit erforderlich. Eine Herstellung aus Stahl erscheint bei der gegebenen
Konstruktion nicht realisierbar zu sein.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zu treffen, die die weitgehende
Verwendung zu Stahl ermöglicht.
[0007] Zur Lösung dieser Aufgabe wird ausgehend von einer Fassade der eingangs angegebenen
Gattung vorgeschlagen, daß als Holm ein Stahlprofil und der Schraubkanal in einem
eigenen Aufnahmekanalprofil vorgesehen ist, welches auf dem Holm aufgeschweißt oder
geklebt ist.
[0008] Bei einer Variante der Erfindung ist vorgesehen, daß auf dem Holm ein Aufnahmekanalprofil
mit einem Aufnahmekanal aufgeschweißt oder geklebt ist, welcher eine Schraubkanalleiste,
die den Schraubkanal aufweist längs der Achse des Aufnahmekanals eingeschoben ist,
die beiden Kanäle im wesentlichen U-förmig ausgestaltet sind und die Öffnungen der
U's zur Abdeckleiste hin gerichtet sind.
[0009] Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe vollständig. Es ist möglich, handelsübliche
Stahlprofile, beispielsweise Rechteckprofile zu verwenden. Das Aufnahmekanalprofil
kann entweder direkt zur Befestigung der Abdeckleisten verwendet werden oder es wird
eine Schraubkanalleiste in das Aufnahmekanalprofil eingeschoben, wobei sich dann die
Möglichkeit bietet, die Schraubkanalleiste aus Aluminium zu fertigen, wodurch das
Eindrehen der Befestigungsmittel zur Befestigung der Abdeckleiste keine Schwierigkeiten
bereitet.
[0010] Es ist von Vorteil, wenn das Aufnahmekanalprofil an dem Ende des Schenkels des U's
einen nach innen gebogenen Vorsprung aufweist. Dabei ist insbesondere vorgesehen,
daß die Schraubkanalleiste an dem Ende des Schenkels des U's eine nach außen vorstehende
Haltenase aufweist, die mit dem Vorsprung zusammenwirkt. Durch ein solches Zusammenwirken
der Schraubkanalleiste mit dem Aufnahmekanalprofil wird vermieden, daß die Schraubkanalleiste
beim Einschrauben der Schrauben aus der Öffnung des Aufnahmekanalprofils herausgezogen
wird.
[0011] Ferner ist es von Vorteil, wenn der Schraubkanal eine Längsrippung aufweist, die
mit Befestigungsmitteln für die Abdeckleiste zusammenwirkt. Die Längsrippung wirkt
als Gegengewinde für die eingedrehten Schrauben.
[0012] Ferner ist vorgesehen, daß das U-förmige Aufnahmekanalprofil mit seinem Steg am Holm
befestigt ist. Dadurch wird eine einfache Befestigung des U-förmigen Kanals auf dem
Holm realisiert.
[0013] Die Dichtung, die bei der Erfindung verwendet wird, ist vorzugsweise U-förmig gestaltet
und umschließt den Aufnahme- bzw. Schraubkanal und der Schenkelfuß der U-förmigen
Dichtung liegt am Holm an. Bei einer solche Ausgestaltung der Dichtung wird der Holm
und der Aufnahmekanal gegenüber der Abdeckleiste bzw. der durch die Abdeckleiste in
den Holm gedrückten Glasscheibe abgedichtet. Eine solche Dichtung ist auch zu verwenden,
wenn zum Beispiel anstelle einer Scheibe eine Metallverkleidung montiert ist.
[0014] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß eine Leiste
auf der Innenseite des Steges der U-förmigen Dichtung vorgesehen ist. Die Leiste wird
in den U-förmigen Schraubkanal eingedrückt, wodurch die Dichtung auf dem Schraub-
bzw. Aufnahmekanal gehalten ist.
[0015] Insbesondere besitzt die Leiste eine Längsrippung, die mit einer Längsrippung des
Schraubkanals zusammenwirkt.
[0016] Es ist von Vorteil, wenn in dem Schenkelfuß der Dichtung ein Wasserabführkanal, insbesondere
für Kondenzwasser vorgesehen ist.
[0017] Es ist günstig, wenn die Wasserabführkanäle von horizontal oder vertikal angeordneten
Dichtungen das Wasser ableitend angeordnet sind. Durch entsprechende Aussparungen
und Ausnehmungen an der Dichtung ist es möglich, die Wasserabführkanäle von horizontal
und vertikal angeordneten Dichtungen zu verbinden, wodurch das Wasser, das in diesen
Kanälen gesammelt wird, abgeleitet wird.
[0018] Es ist von Vorteil, wenn auf der Außenseite des Steges der U-förmigen Dichtung eine
schräg angeordnete Fläche vorgesehen ist. Diese schräg angeordnete Fläche, die sich
in Längsrichtung der Dichtung erstreckt und zum Beispiel symmetrisch zur Mittelachse
der symmetrisch gestalteten Dichtung ausgebildet ist, dient beispielsweise als Dichtlippe
und liegt an der Abdeckleiste an.
[0019] In der Zeichnung ist die Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1
- in perspektivischer Ansicht eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Fassade,
- Fig. 2
- ein Dichtungsprofil der erfindungsgemäßen Fassade,
- Fig. 3
- eine weitere Variante eines Dichtungsprofiles einer erfindungsgemäßen Fassade,
- Fig. 4
- den Aufnahmekanal einer erfindungsgemäßen Fassade, und
- Fig. 5
- eine Schraubkanalleiste, die mit einem Aufnahmekanal gemäß Fig. 4 zusammenwirken kann.
[0020] In Fig. 1 ist in einer perspektivischen Darstellung der Aufbau der Fassade gezeigt.
Die Fassade besteht im wesentlichen aus senkrecht und waagrecht angeordneten Holmen
5 und 6, Die senkrecht angeordneten Holme 5 sind zum Beispiel als Pfosten ausgestaltet.
Die waagrechten Holme 6 dienen als die Pfosten verbindende Riegel. Die Holme 5 und
6 bilden ein Gerüst, in dessen Zwischenräumen zum Beispiel Glasscheiben usw. eingesetzt
sind. Die Holme, wie sie in Fig. 1 gezeigt sind, bestehen beispielsweise aus Vierkantprofilmaterial.
Für andere Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Fassade können aber auch andere Holmenprofile
vorgesehen werden.
[0021] Die Fensterscheiben, insbesondere Isolierglasscheiben, sind mit 8 bezeichnet. Die
Außenseiten der Holme 5 und 6 bilden hierbei eine Anlagefläche 50 und 60 für die Fensterscheibe
8. Zwischen der Glasscheibe 8 und den Holmen 5 und 6 sind Dichtungen 1 und 2 vorgesehen.
[0022] Als Preßleiste zum Festhalten der Fensterscheibe 8 dient die Abdeckleiste 7, die
von außen gegen den Holm 5 oder 6 geschraubt wird. Für die Befestigungen der Abdeckleiste
7 ist auf dem Holm 5 und 6 ein Profil 3 aufgeschweißt. Zur Erzielung einer guten Wärmedämmung
ist vorgesehen, daß das Profil 3 nur an wenigen Punkten auf dem Holm 5 und 6 befestigt
ist.
[0023] Das Aufnahmekanal profil 30 ist als Aufnahmekanal 3 ausgestaltet und weist eine U-Form
auf. In einer Ausgestaltung der Erfindung ist zum Beispiel vorgesehen, daß die Befestigungsmittel,
die hier nicht gezeigt sind, aber die Abdeckleiste 7 mit dem Holm 5 und 6 verbinden,
direkt in den Aufnahmekanal 3 eingreifen und die Abdeckleiste 7 an dem Aufnahmekanal
3 befestigen.
[0024] In der dargestellten, verbesserten Ausführungsform der Erfindung wird vorgeschlagen,
daß der Aufnahmekanal 3 eine Schraubkanalleiste 40 aufnimmt. Auch der Schraubkanal
4 ist U-förmig ausgebildet, wobei jeweils die Öffnungen der U's 31 (des Aufnahmekanals
3) und 41 (des Schraubkanals 4) nach außen in Richtung der Abdeckleiste 7 gerichtet
sind. Für eine optimale Abdichtung ist vorgesehen, daß die Dichtungen 1 und 2 die
auf den Holmen 5 und 6 aufgebrachten Aufnahme- bzw. Schraubkanäle 3 und 4 übergreifen.
Die Dichtung 1 und 2 befindet sich zwischen dem Holm bzw. den an dem Holm befestigten
Kanälen und der Glasscheibe 8 bzw. der Abdeckleiste 7.
[0025] Um die Abdeckleiste 7 mit dem Schraubkanal 4 zu verbinden, sind Befestigungsmittel,
zum Beispiel Schrauben, vorgesehen. Um diese zu verdecken, ist auf der Abdeckleiste
7 eine Blende 70 aufgeschoben.
[0026] Um ein Herausgleiten des Schraubkanales 4 aus dem Aufnahmekanal 3 zu vermeiden, weist
der Aufnahmekanal 3 nach innen vorstehende Vorsprünge 33 auf. Dies ist zum Beispiel
in Fig. 4 gezeigt. Für die Montage des Aufnahmekanals und des Schraubkanals ist vorgesehen,
daß der Schraubkanal 4 in den Aufnahmekanal 3 eingeschoben wird, und zwar längs der
Längsachse des Kanals. Durch ein Verschrauben der Abdeckleiste 7 in dem Schraubkanal
4 wird nun eine Kraft bewirkt, die den Schraubkanal 4 gegen die Vorsprünge 33 des
Aufnahmekanals 3 zieht und fest verbindet.
[0027] Um eine möglichst hohe Wärmedämmung zu erreichen, wird die Wärmeleitung in den Metallprofilen
(zwischen dem Holm und dem Aufnahmekanal 3) behindert. Es ist gefunden worden, daß
es ausreicht, den Aufnahmekanal nur an wenigen Stellen mit dem Holm zu verbinden,
zum Beispiel anzuschweißen. Des weiteren ist gefunden worden, daß die Kontaktfläche
zwischen Kanal und Holm verringert werden kann, ohne Gefahr zu laufen, daß die Stabilität
darunter leidet. Diese Reduzierung der Kontaktflächen ist durch eine Abwinkelung 32
im Stegbereich 34 des U-förmig 30 gestalteten Aufnahmekanals 3 erreicht.
[0028] Die Schraubkanalleiste 40, wie in Fig. 5 gezeigt, weist ebenfalls eine U-förmige
Ausgestaltung auf. Die Innenseite 43 des Schraubkanales, die durch die Öffnung 41
zugänglich ist, weist eine Längsrippung 44 auf. Durch die Längsrippung 44 wird das
Einschrauben beispielsweise von Schrauben als Befestigungsmittel zum Befestigen der
Abdeckleiste 7 erleichtert und eine sichere Verbindung hergestellt. An den Schenkelenden
des U-förmigen Schraubkanals 4 sind nach außen vorstehende Haltenasen 42 vorgesehen,
die mit den nach innen vorstehenden Vorsprüngen 33 des Aufnahmekanals 3 zusammenwirken.
Dadurch wird ein Herausgleiten des Schraubkanals 4 aus dem Aufnahmekanal 3 längs der
Öffnung 31 verhindert.
[0029] Die Dichtungen 1 und 2 sind im allgemeinen U-förmig ausgebildet, wobei die Schenkelfüße
10 und 20 jeweils nach außen vorstehende Bereiche aufweisen. Die Dichtung weist einen
Fußbereich 11 und 21 und einen Kopfbereich 12 und 22 auf. Der Fußbereich 11 und 21
wird im wesentlichen durch die Schenkelfüße 10 und 20 gebildet. Der Steg der U-förmigen
Dichtungen 1 und 2 bilden den Kopfbereich 12 und 22.
[0030] Im eingebauten Zustand liegt der Fußbereich 11,21, insbesondere die Schenkelfüße
10,20 auf den Holmen 5 und 6, insbesondere auf den Auflageflächen 50 und 60 auf.
[0031] Die Dichtungen 1 und 2 übergreifen hierbei den montierten Aufnahme- bzw. Schraubkanal
3,4 vollständig. Die Schenkelfüße 10 und 20 weisen eine größere Dicke auf als die
Schenkel 15 und 25. Der verstärkte Schenkelfuß 10 und 20 im Fußbereich 11 und 21 der
Dichtungen 1 und 2 dichtet die Glasscheibe 8 gegen die Holmen 5 und 6 ab.
[0032] Im oberen Bereich 12 und 22 sind auf dem Steg der Dichtung schräg angeordnete Flächen
14 und 24 vorgesehen. Diese Flächen 14 und 24 wirken zum Beispiel mit Dichtelementen
der Abdeckleiste 7 zusammen. Die Flächen 14 und 24 sind symmetrisch zur Mittelachse
der Dichtung angeordnet.
[0033] Auf der Innenseite des Steges 16 und 26 ist eine zusätzliche, nach innen in die U-förmige
Öffnung des Schraubkanals 4 eingreifende Leiste 13,23 vorgesehen. Diese Leiste 13,23
weist ebenfalls eine Längsrippung 17,27 auf, die mit der Längsrippung 44 des Schraubkanals
4 zusammenwirkt. Dadurch sind die Dichtungen 1,2 in dem Schraubkanal 4 gehalten.
[0034] Zum Ableiten von Wasser, zum Beispiel Kondenswasser, ist in der Dichtung 2 beispielsweise
ein Kanal 29 vorgesehen. Diese Dichtung 2 ist zum Beispiel als Riegeldichtung bei
waagrecht verlaufenden Holmen 6 vorgesehen.
1. Fassade, bestehend aus horizontal und vertikal angeordneten Holmen (5,6), wobei an
dem Holm (5,6) jeweils eine, zum Beispiel eine Glasscheibe (8) haltende Abdeckleiste
(7) mit Befestigungsmitteln befestigbar ist, wobei im im wesentlichen ein U-förmiger
Schraubkanal (4) vorgesehen ist, dessen Öffnung zur Abdeckleiste (7) hin gerichtet
ist und die Befestigungsmittel aufnimmt, und wobei zwischen dem Holm (5,6) und der
Abdeckleiste (7) eine Dichtung (1) vorgeshen ist, dadurch gekennzeichnet, daß als Holm (5,6) ein Stahlprofil und der Schraubkanal (4) in einem eigenen Aufnahmekanalprofil
(30) vorgesehen ist, welches auf dein Holm (5,6) aufgeschweißt oder geklebt ist.
2. Fassade nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmekanalprofil (30) mit einem Aufnahmekanal (3) versehen ist, in welchen
eine Schraubkanalleiste (40), die den Schraubkanal (4) aufweist, längs der Achse des
Aufnahmekanals (3) eingeschoben ist, die beiden Kanäle (3,4) im wesentlichen U-förmig
ausgestaltet sind und die Öffnungen (31,41) der U's zur Abdeckleiste (7) hin gerichtet
sind.
3. Fassade nach Anspruche 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmekanalprofil (30) an dem Ende des Schenkels des U's einen nach innen gebogenen
Vorsprung (33) aufweist.
4. Fassade nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubkanalleiste (40) an dem Ende des Schenkels des U's eine nach außen vorstehende
Haltenase (42) aufweist, die mit dem Vorsprung (33) zusammenwirkt.
5. Fassade nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schraubkanal (4) eine Längsrippung (44) aufweist, die mit Befestigungsmitteln
für die Abdeckleiste (7) zusammenwirkt.
6. Fassade nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubkanalleiste (40) aus Aluminium gefertigt ist.
7. Fassade nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmekanalprofil (30) als Stahlprofil ausgebildet ist.
8. Fassade nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das U-förmige Aufnahmekanalprofil (30) mit seinem Steg (34) am Holm (5,6) befestigt
ist.
9. Fassade nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (1,2) U-förmig gestaltet ist, den Aufnahme- bzw. Schraubkanal (3,4)
umschließt und der Schenkelfuß (10,20) der U-förmigen Dichtung (1,2) am Holm (5,6)
anliegt.
10. Fassade nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Leiste (13,23) auf der Innenseite des Steges der U-förmigen Dichtung (1,2) vorgesehen
ist.
11. Fassade nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (13,23) eine Längsrippung (17,27) aufweist, die mit einer Längsrippung
(44) des Schraubkanals (4) zusammenwirkt.
12. Fassade nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Schenkelfuß (20) der Dichtung (2) ein Wasserabführkanal (29), insbesondere
für Kondenswasser, vorgesehen ist.
13. Fassade nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserabführkanäle von horizontal und vertikal angeordneten Dichtungen das Wasser
ableitend angeordnet sind.
14. Fassade nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Außenseite des Steges (16,26) der U-förmigen Dichtung (1,2) eine schräg angeordnete
Fläche (14,24) vorgesehen ist.
1. A facade comprising horizontally and vertically arranged section members (5,6) with
a profiled covering element (7) adapted to be secured to the section member (5,6)
by securing means, which element may for example support a glazed panel (8), with
a substantially U-shaped screw channel (4) opening towards the profiled covering element
(7) and accommodating the securing means, and with a sealing element (1) arranged
between the section member (5,6) and the profiled covering element (7), characterised in that the section member (5,6) is a steel section and the screw channel (4) is arranged
in a separate holding channel section (30) secured to the section member (5,6) by
welding or bonding.
2. A facade according to claim 1, characterised in that the holding channel section (30) has a holding channel (3) along the axis of which
a screw channel length (40) provided with the screw channel (4) is inserted, the two
channels (3,4) are substantially U-shaped and the openings (31,41) of the U's are
directed towards the profiled covering element (7).
3. A facade according to claim 2, characterised in that the holding channel section (30) at the end of the U's leg is shaped as an inwardly
bent projection (33).
4. A facade according to one of the claims 2 or 3, characterised in that the end of the leg of the screw channel length (40) is shaped as an outwardly projecting
retaining nose (42) which cooperates with the projection (33).
5. A facade according to one of the preceding claims, characterised in that the screw channel (4) is provided with longitudinal ribbing (44) cooperating with
securing means for the profiled covering element (7).
6. A facade according to one of the preceding claims, characterised in that the screw channel length (40) is made of aluminium.
7. A facade according to one of the claims 2 to 6, characterised in that the holding channel section (30) is a steel section.
8. A facade according to one of the preceding claims, characterised in that the U-shaped holding channel section (30) is secured to the section member (5,6)
along its web (34).
9. A facade according to one of the preceding claims, characterised in that the sealing element (1) is shaped to form a U and encloses the holding channel and
screw channel respectively(3,4), and the base of the leg (10,20) of the U-shaped sealing
element (1) rests on the section member (5,6).
10. A facade according to one of the preceding claims, characterised in that a ridge (13,23) is provided on the inside of the web of the U-shaped sealing element
(1,2).
11. A facade according to one of the preceding claims, characterised in that the ridge (13,23) has longitudinal ribbing (17,27) cooperating with the longitudinal
ribbing (44) of the screw channel (4).
12. A facade according to one of the preceding claims, characterised in that a channel (29) for draining water, in particular condensation water, is provided
in the base of the leg (20) of the sealing element (2).
13. A facade according to one of the preceding claims, characterised in that the water draining channels are such to drain the water from horizontally arranged
and vertically arranged sealing elements.
14. A facade according to one of the preceding claims, characterised in that the outside of the web (16,26) of the U-shaped sealing element (1) is shaped as an
inclined surface (14,24).
1. Façade constituée de barres (5, 6) horizontales et verticales auxquelles peuvent être
fixées une vitre (8) par exemple à l'aide de barrettes (7) de recouvrement, une sur
chacune des barres (5, 6) avec un canal (4) pour vis et en forme de "U" ayant une
ouverture orientée vers la barrette de recouvrement (7) et recevant les éléments de
fixation et un joint (1) d'étanchéité situé entre la barre (5, 6) et la barrette (7)
de recouvrement caractérisée en ce que les barres (5, 6) sont des profilés en acier
et en ce que le canal (4) pour vis est situé dans un profilé (30) de réception soudé
ou collé sur la barre (5, 6).
2. Façade, suivant la revendication 1 caractérisée en ce que le profilé (30) possède
un canal (3) de réception dans lequel est glissé parallèlement à celui-ci une languette
(40) contenant le canal (4) pour vis et en ce que les deux canaux (3, 4) ont approximativement
la forme d'un "U" dont l'ouverture (31, 41) est orientée vers la barrette (7) de recouvrement.
3. Façade suivant la revendication 2 caractérisée en ce que le profilé (30) de réception
possède un rebord (33) formé par le repliement vers l'intérieur de l'extrémité des
branches du "U".
4. Façade suivant l'une des deux revendications 2 ou 3 caractérisée en ce que la languette
(40) possède au niveau de l'extrémité des branches du "U" un rebord (42) de fixation
qui entre en contact avec le rebord (33).
5. Façade suivant l'une des revendications précédentes caractérisée en ce que le canal
(4) pour vis possède des rainures longitudinales (44) interagissant avec des moyens
de fixation afin de fixer la barrette (7) de recouvrement.
6. Façade suivant l'une des revendications précédentes caractérisée en ce que la languette
(40) est fabriquée en aluminium.
7. Façade suivant l'une des revendications 2 à 6 caractérisée en ce que le profilé (30)
de réception est fabriqué en acier.
8. Façade suivant l'une des revendications précédentes caractérisée en ce que le profilé
(30) de réception en forme de "U" est fixé par une entretoise (34) à la barre (5,
6).
9. Façade suivant l'une des revendications précédentes caractérisée en ce que le joint
(1, 2) d'étanchéité possède une forme de "U", enfermant le canal (3, 4) de réception
ou le canal pour vis et que le pied latéral (10, 20) du joint (1, 2) en forme de "U"
s'appuie contre la barre (5, 6).
10. Façade suivant l'une des revendications précédentes caractérisée en ce qu'une languette
(13, 23) est située du côté intérieur d'une branche du joint (1, 2) en forme de "U".
11. Façade suivant l'une des revendications précédentes caractérisée en ce que la languette
(13, 23) possède des rainures longitudinales (17, 27) qui interagissent avec des rainures
longitudinales (44) du canal (4) à pas de vis.
12. Façade suivant l'une des revendications précédentes caractérisée en ce qu'un canal
(29) d'évacuation d'eau, en particulier de l'eau de condensation, est prévu dans le
pied (20) du côté du joint (2).
13. Façade suivant l'une des revendications précédentes caractérisée en ce que les canaux
d'évacuation d'eau des joints d'étanchéité horizontaux et verticaux sont situés de
manière propre à évacuer l'eau.
14. Façade suivant l'une des revendications précédentes caractérisée en ce qu'une surface
inclinée (14, 24) est située du côté extérieure du côté (16, 26) du joint (1, 2) en
forme de "U".

