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(11) |
EP 0 693 152 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.01.1998 Patentblatt 1998/04 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.02.1995 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: E04D 13/17 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9500/153 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9521/975 (17.08.1995 Gazette 1995/35) |
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| (54) |
LÜFTUNGSBAND
VENTILATION STRIP
BANDE DE VENTILATION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IE IT LI NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
10.02.1994 DE 4404150
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.01.1996 Patentblatt 1996/04 |
| (73) |
Patentinhaber: BRAAS GMBH |
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61440 Oberursel (DE) |
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Erfinder: |
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- HOFMANN, Karl-Heinz
D-35325 Mücke 2 (DE)
- SCHÄFER, Winfried
D-63667 Nidda/Unter-Widdersheim (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 341 343 GB-A- 2 119 918 US-A- 5 094 041
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FR-A- 2 551 123 NL-A- 9 300 164
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Lüftungsband zum Belüften einer Traufe, eines Firstes
oder eines Grates eines Daches, mit zumindest einem an die Kontur von profilierten
Dacheindeckungsplatten anformbaren und in Längsrichtung des Lüftungsbandes streckbaren
Abschnitt und einem zu diesem parallelen, in Längsrichtung des Lüftungsbandes im wesentlichen
starren Abschnitt.
[0002] Insbesondere im Bereich einer Traufe, eines Firstes oder eines Grates, aber auch
an den Querholmen von Schrägdachfenstern oder beim Anschluß aus der Dachfläche herausragender
Bauteile wie Kaminen oder Wänden, entstehen besonders bei stark profilierten Dacheindeckungsplatten
freie Öffnungen mit großen Querschnittsflächen. Im Bereich von Traufe, First oder
Grat sind diese Öffnungen zur Lüftung erwünscht, ermöglichen jedoch den Zugang von
Kleintieren und Vögeln. Um die erwünschte Lüftung möglichst vollständig zu erhalten,
den Zugang von Kleintieren und Vögeln jedoch gleichzeitig zu verhindern, müssen die
von den Profilen der Dacheindeckungsplatten gebildeten Öffnungen mit luftdurchlässigem
Material verschlossen werden.
[0003] Aus der DE 83 05 481 U1 ist ein Lüftungsband für den First oder Grat eines mit Dacheindeckungsplatten
eingedeckten Daches bekannt. Das Lüftungsband weist einen elastisch biegsamen Trägerstreifen
als in Längsrichtung des Lüftungsbandes im wesentlichen starren Abschnitt auf, mit
dem das Lüftungsband an einer First- oder Gratbohle befestigbar ist. An mindestens
einem Längsrand ist der Trägerstreifen mit einem kammartigen Randteil aus elastisch
verformbarem Material versehen, dessen Zähne mit einem die Zahnlücken überbrückenden
Randstreifen aus flexiblem Material auseinanderspreizbar verbunden sind, der sich
an die Oberseite der Dacheindeckungsplatten anschmiegt.
[0004] Der kammartige Randteil bildet einen in Längsrichtung des Lüftungsbandes streckbaren
Abschnitt.
[0005] Aus der DE 30 08 167 A1 ist ein Lüftungsband bekannt mit einem in Längsrichtung im
wesentlichen starren streifenförmigen Abschnitt, von dem wenigstens nach einer Seite
hin gerichtete dicht nebeneinanderliegende elastische Zungen ragen, die einen in Längsrichtung
des Lüftungsbandes streckbaren Abschnitt bilden.
[0006] In der DE 40 06 864 C1 ist ein Traufenlüftungsprofil beschrieben, das aus einem zwischen
den traufseitigen Rändern von Dacheindeckungsplatten der traufseitigen Plattenreihe
und der darunterliegenden Dachkonstruktion zu verlegenden, mit Luftdurchtrittsöffnungen
versehenen Grundprofil besteht, an dessen Oberseite kammartig abstehende biegsame
Finger vorgesehen sind.
[0007] Beim Anschmiegen der als Zähne, Zungen oder Finger bezeichneten Zinken der kammartig
ausgebildeten Randteile der vorstehend beschriebenen Ausführungen entstehen mehrere
Millimeter breite Zwischenräume, durch die insbesondere Kleintiere wie Bienen oder
Wespen eindringen können. Bei Verlegung eines derartigen Lüftungsband an der Traufe
mit zum First gerichteten Zinken sind Vögel in der Lage, einzelne Zinken des Kamms
beiseite zu biegen und so durch das Gitter zu schlüpfen. In umgekehrter Richtung sperren
die Zinken jedoch den Weg. Diesen Nachteil vermeidet die Ausführung gemäß DE 83 05
481 U1 mit Hilfe einen zusätzlich angebrachten Randstreifens aus flexiblem Material,
der die Zahnlücken überbrückt. Die Herstellung dieses Lüftungsbandes ist aufwendig,
weil der Randstreifen mit jeden der Zähne durch Verschweißen oder Verkleben verbunden
werden muß.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es, ein den Durchtritt von Tieren verhinderndes Lüftungsband
zu schaffen, das aus einem einstückigen in wenigen Arbeitsschritten, vorzugsweise
einem einzigen Arbeitsschritt, als Meterware herstellbaren Streifen besteht, das in
einer Länge von mehreren Metern zu einer Rolle aufgerollt in den Handel gelangt und
das ohne weitere Vorbereitungsschritte auf der Dachbaustelle montiert werden kann.
Das Lüftungsband soll außerdem verschnittfreie Restlosverarbeitung, leichtes Ablängen
direkt am Montageort mit Hilfe einer einfachen Folienschere, Anformbarkeit an gegebene
Profile und Konturen und Abkanten mit geringstem Kraftaufwand ermöglichen. Das Lüftungsband
soll unter Vereinigung der vorstehend genannten Eigenschaften über viele Jahrzehnte
witterungsbeständig und formstabil sein. Wenn das Lüftungsband eines Tages infolge
neuer Baumaßnahmen als Altmaterial anfällt, soll es mit möglichst geringem Aufwand
der Materialwiederverwertung zuführbar sein.
[0009] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß der streckbare Abschnitt mit
in Querrichtung des Lüftungsbandes verlaufenden, in gegeneinander versetzten Reihen
angeordneten länglichen Löchern und/oder Schlitzen versehen ist und die Langlöcher
und/oder Schlitze einer Reihe jeweils durch einen in Längsrichtung des Lüftungsbandes
verlaufenden Längssteg voneinander getrennt sind.
[0010] Infolge des in Längsrichtung des Lüftungsbandes im wesentlichen starren Abschnitts
besitzt das Lüftungsband eine bei der Montage vorteilhafte Stabilität. Der starre
Abschnitt kann auch in Querrichtung starr, beispielsweise als Gitter, ausgeführt sein.
[0011] Die Unterseite einer profilierten Dacheindeckung weist eine größere gestreckte Länge
auf als die Länge der Traufe, ebenso weist die Oberseite einer profilierten Dacheindeckung
eine größere gestreckte Länge auf als die Länge des Firstes oder Grates. Der in Längsrichtung
des Lüftungsbandes streckbare Abschnitt ermöglicht die exakte und gleichmäßige Anformung
des Lüftungsbandes an die Kontur beliebig profilierter Dacheindeckungen.
[0012] Eine besonders gute Anformbarkeit auch an die Kontur sehr stark profilierter Dacheindeckungen
wird durch im streckbaren Abschnitt im wesentlichen in Querrichtung in versetzten
Reihen angeordneten länglichen Löcher oder Schlitze erreicht. Eine Anordnung in versetzten
Reihen besagt, daß die in Längsrichtung des Lüftungsbandes verlaufenden Längsstege
zwischen den länglichen Löchern oder Schlitzen einer Reihe gegenüber diesen Längsstegen
der benachbarten Reihe um einen Bruchteil der Länge der Langlöcher bzw. Schlitze gegeneinander
versetzt sind, vorzugsweise um die halbe Länge. Dadurch können sich die länglichen
Löcher bei Querdehnung etwa rautenförmig verformen, wobei die ursprünglich geraden
Querstege jeweils in der Mitte abgewinkelt werden, so daß die Löcher eine etwa rautenförmige
Form annehmen. Es versteht sich, daß längliche Löcher auch von vornherein rautenförmig
mit großer Länge und geringer Breite ausgebildet sein können, wobei beim Strecken
die Breite zunimmt und die Länge abnimmt.
[0013] Der streckbare Abschnitt kann unmittelbar angrenzend an den starren Abschnitt ausgeführt
sein, es ist auch möglich zwischen diesen Abschnitten einen Zwischenabschitt vorzusehen,
der beispielsweise aus luftdurchlässigem Vlieswerkstoff besteht. Dies ist besonders
vorteilhaft, wenn der starre Abschnitt aus luftundurchlässigem Material besteht.
[0014] Vorteilhafterweise ist im starren Abschnitt ein Gitter vorgesehen. Dieses kann beispielsweise
eine runde Lochung oder eine rechteckige bzw. quadratische Lochung aufweisen, wobei
in Längsrichtung des Lüftungsbandes durchlaufende Stege vorgesehen sind.
[0015] Die Montage eines für eine Traufe ausgebildeten Lüftungsbandes wird erleichtert,
wenn dieses Durchtrittsöffnungen für Rinneisen aufweist, die in linienförmiger Anordnung
im Bereich zwischen streckbarem und starrem Abschnitt angeordnet sind. Die Durchtrittsöffnungen
können als Langlöcher mit den Querschnitten von Rinneisen entsprechenden Abmessungen
ausgeführt sein. Dadurch entsteht die Möglichkeit des Hindurchsteckens der Rinneisen
an nahezu jedem Ort entlang der Traufe, ohne die Eigenschaften des Lüftungsbandes
zu beeinträchtigen. Sofern ein Rinneisen auf einen Steg treffen sollte, so kann dieser
unbedenklich aufgetrennt werden.
[0016] Im Traufbereich wird das Lüftungsband üblicherweise zur Traufe weisend auf eine Traufschalung
aufgelegt, deren Oberseite etwa parallel zur Dachfläche verläuft. Nach Anbringen einer
Konterlatte, einer Dachlatte sowie gegebenenfalls einer Trauflatte wird das Lüftungsband
an der vorderen Unterkante der Konterlatte etwa rechtwinklig entlang der Vorderseite
der Latten zur Unterseite der Dacheindeckung hin abgewinkelt. Nach Auflegen der Dacheindeckung
wird der über die Latten überstehende streckbare Abschnitt des Lüftungsbandes gegebenenfalls
zur Traufe hin abgewinkelt und an die Unterseite der Dacheindeckung angeformt.
[0017] Vorteilhafterweise ist bei einem für einen First oder einen Grat ausgebildeten Lüftungsband
beiderseitig des starren Abschnitts je ein streckbarer Abschnitt vorgesehen. Ein derartiges
Lüftungsband kann symmetrisch zur First- oder Gratlatte verlegt werden.
[0018] Damit sich das Lüftungsband insbesondere auf einem First oder Grat im starren Abschnitt
nicht zu stark durchbiegt, kann in diesem Abschnitt eine Versteifung vorgesehen sein.
Diese Versteifung kann ein unter- oder oberhalb des Lüftungsbandes angeordneter und
mit diesem verbundener Streifen aus beispielsweise Hart-PVC sein. Sofern eine Belüftung
im starren Abschnitt gewünscht wird, kann der Streifen mit Lüftungsöffnungen versehen
sein.
[0019] Als Versteifung kann auch am Rand des starren Abschnitts ein Draht oder dergleichen
vorgesehen sein. Eine Versteifung aus in Längsrichtung des Lüftungsbandes starrem
Material kann gleichzeitig eine Streckung des Bandes in dieser Richtung verhindern,
so daß es möglich ist, ein mit einer derartigen Versteifung versehenes Lüftungsband
über seine gesamte Breite aus in Längsrichtung streckbarem Material, insbesondere
aus Streckmetall, herzustellen. Der starre Bereich wird in diesem Fall durch die Versteifung
begrenzt.
[0020] Das Abwinkeln des Lüftungsbandes in einer geraden Linie wird erleichtert, wenn im
und/oder angrenzend an den starren Abschnitt zumindest eine vorgegebene Biegelinie
vorgesehen ist.
[0021] Sofern das Lüftungsband im Bereich einer Traufe verwendet werden soll, an der weniger
als die vorstehend beschriebenen drei Latten vorgesehen sind, so daß sich ein kürzerer
Abstand zwischen Traufschalung und oberster Kante der Latten ergibt, so kann ein entsprechend
breiterer Abschnitt des Lüftungsbandes unter die Latten gelegt werden. Es ist daher
vorteilhaft, wenn mehrere in Längsrichtung parallel zueinander verlaufende vorgegebene
Biegelinien in der Dicke der Latten entsprechenden Abständen vergesehen sind.
[0022] Eine vorgegebene Biegelinie kann durch eine Lochreihe gebildet sein, vorzugsweise
mit Langlöchern, die ebenfalls als Durchtrittsöffnungen für Rinneisen ausgebildet
sein können. In anderen Ausführungsformen kann eine vorgegebene Biegelinie durch streifenförmige
Bereiche aus Material mit verminderter Biegesteifigkeit, durch streifenförmige Bereiche
aus Material mit verminderter Dicke oder auch durch Gelenke wie Scharniergelenke gebildet
sein.
[0023] Die Breite des dehnbaren Abschnitts ist von der Höhendifferenz der auszugleichenden
Kontur abhängig. Um einen zu weiten Überstand des erfindungsgemäßen Lüftungsbandes
beispielsweise bei Verwendung an Traufe, First oder Grat zu vermeiden, wird empfohlen,
das Lüftungsband im streckbaren Abschnitt im Zick-Zack mit in Längsrichtung des Lüftungsbandes
verlaufenden Biegelinien zu falten. Im Anlieferungszustand ist dann der streckbare
Abschnitt zieharmonikaartig mehrfach übereinander gefaltet und kann zur Anpassung
an eine stark ausgeprägte Kontur sowohl quer zu den Biegelinien auseinandergefaltet
als auch in Längsrichtung gestreckt werden. Je nach Höhendifferenz der abzudeckenden
Kontur kann die Zick-Zack-Faltung aus drei oder mehr übereinanderliegenden Lagen gebildet
sein.
[0024] Das Eindringen sehr kleiner Tiere oder von Flugschnee wird verhindert, wenn zumindest
im streckbaren Abschnitt bzw. den streckbaren Abschnitten eine Abdeckung aus in Längs-
und Querrichtung dehnbarem luftdurchlässigem Material mit sehr kleinen Durchlaßöffnungen
wie ein Gewirke oder ein Vlies vorgesehen ist. Vorteilhafterweise ist die Abdeckung
nur an ihren in Längsrichtung verlaufenden Rändern mit dem Lüftungsband verbunden,
so daß sich die Dehnung über die gesamte Breite der Abdeckung verteilt. Die Abdeckung
kann im Randbereich um den streckbaren Abschnitt herumgeführt und mit diesem verklebt
sein. Auf diese Weise nimmt die Abdeckung stets die kleinste Fläche zwischen Randbereich
und starrem Abschnitt ein, so daß die Zick-Zack-Faltung des Lüftungsbandes von außen
nicht sichtbar ist.
[0025] Regenwasser kann durch das Lüftungsband nicht eindringen, wenn zumindest im streckbaren
Abschnitt bzw. den streckbaren Abschnitten eine Abdeckung aus in Längs- und Querrichtung
dehnbarem wasserdichtem Material vorgesehen ist.
[0026] Eine besonders einfache Möglichkeit besteht darin, das luftdurchlässige Material
wasserdicht zu beschichten. Dies kann beispielsweise durch eine mikroporöse Beschichtung
erfolgen, die wasserdicht und trotzdem luftdurchlässig ist.
[0027] Eine besonders gute Abdichtung des Lüftungsbandes wird erreicht, wenn am Rand des
Lüftungsbandes auf der den Dacheindeckungsplatten zugewandten Seite ein Streifen aus
in Längsrichtung streckbarem selbstklebendem Material vorgesehen ist.
[0028] Ein derartiges Lüftungsband kann auch zur Abdeckung der Öffnungen an den Querholmen
von Schrägdachfenstern oder zum Anschluß aus der Dachfläche herausragender Bauteile
wie Kamine oder Wände verwendet werden.
[0029] Das Lüftungsband kann aus Kunststoff oder Metall, insbesondere Aluminium, oder aus
einem Verbund aus Kunststoff und Metall gefertigt sein und entweder einseitig oder
beidseitig auf jeder Seite gleich oder verschiedenfarbig beschichtet sein.
[0030] Außer dem Einsatz des Lüftungsbandes an belüfteten Traufenanschluß, am First oder
am Grat ergeben sich durch die erfindungsgemäße Ausführung weitere Einsatzmöglichkeiten,
wie zum Beispiel die Verwendung als Putzwinkel oder als belüfteter Anschluß von Wandverkleidungen,
wie zum Beispiel in Fensterleibungen, am Haussockel und bei Giebelverkleidungen.
[0031] In der Zeichnung sind zwei bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt,
die im folgenden näher erläutert werden.
[0032] Es zeigt
- Fig. 1
- einen Abschnitt eines erfindungsgemäßen Lüftungsbandes für eine Traufe in der Draufsicht,
- Fig. 2
- das Lüftungsband aus Fig. 1 im eingebauten Zustand an einer Traufe im Querschnitt,
- Fig. 3
- ein Lüftungsband für First- oder Grat im Querschnitt und
- Fig. 4
- das Lüftungsband aus Fig. 3 im eingebauten Zustand an einem First im Querschnitt.
[0033] In Fig. 1 ist ein Abschnitt eines einstückig ausgeführten 160 mm breiten und 1 mm
dicken Lüftungsbandes 10 aus Aluminium mit einem 60 mm breiten streckbaren Abschnitt
12 und einem 100 mm breiten in Längs- und Querrichtung starren Abschnitt 14 dargestellt.
Der streckbare Abschnitt 12 ist vom starren Abschnitt 14 durch eine erste Biegelinie
18 abgegrenzt. Die erste Biegelinie 18 ist durch 6 mm breite und 30 mm lange als Durchtrittsöffnungen
20 für Rinneisen dienende Langlöcher vorgegeben. Im starren Abschnitt 14 ist eine
zweite Biegelinie 22 und eine dritte Biegelinie 24 vorgesehen, die in Längsrichtung
verlaufen und durch 5 mm breite und 25 mm lange Langlöcher 26 bzw. 28 gebildet sind.
Der streckbare Abschnitt 12 weist in Querrichtung verlaufende in um ihre halbe Länge
versetzten Reihen angeordnete 1 mm breite und 20 mm lange längliche Löcher 30 mit
1 mm breiten Querstegen 32 und 1,5 mm breiten Längsstegen 34 auf. Im starren Abschnitt
14 sind in Längs- und Querrichtung parallel zueinander angeordnete quadratische Löcher
36 mit einer Seitenlänge von 4 mm vorgesehen mit in Längsrichtung verlaufenden 2 mm
breiten Längsgitterstegen 38 und in Querrichtung verlaufenden 2 mm breiten Quergitterstegen
40. Der starre Abschnitt 14 ist an seinem äußeren Rand 42 durch einen ungelochten
6 mm breiten Randabschnitt 44 begrenzt und durch die Biegelinien 18, 22, 24 in drei
in Längsrichtung verlaufende Unterabschnitte 46, 48, 50 unterteilt.
[0034] In Fig. 2 ist ein Lüftungsband 10 aus Fig. 1 mit einem streckbaren Abschnitt 12 und
einem in Längs- und Querrichtung starren Abschnitt 14 in an einer Traufkonstruktion
52 eingebautem Zustand dargestellt. Auf einem traufseitigen Sparrenende 54 mit Traufschalung
56 und Tropfblech 58 ist der dritte Unterabschnitt 50 des starren Abschnitts 14 des
Lüftungsbandes 10 befestigt und von einer Unterspannbahn 60, einer Konterlatte 62,
einer Dachlatte 64 sowie einer Trauflatte 66 überbaut. Die Unterspannbahn 60, die
Konterlatte 62, die Dachlatte 64 und die Trauflatte 66 sind traufseitig durch die
an der dritten Biegelinie 24 um 90° zu einer Dacheindeckungsplatte 68 hin abgekanteten
ersten und zweiten Unterabschnitte 46, 48 des starren Abschnitts 14 des Lüftungsbandes
10 verkleidet. Die durch die Durchtrittsöffnungen 20 gebildete erste Biegelinie 18
verläuft unmittelbar oberhalb und längs der Trauflatte 66. Durch eine der Durchtrittsöffnungen
20 ist ein Rinneisen 70 geführt. Der sich direkt an die von den Durchtrittsöffnungen
20 gebildete erste Biegelinie 18 anschließende streckbare Abschnitt 12 ist unter Längsstreckung
eng an die unterseitige Kontur der die Traufkonstruktion 52 überdeckenden Dacheindeckungsplatten
68 angeformt.
[0035] Fig. 3 zeigt ein 280 mm breites Lüftungsband 110 für einen First- oder Grat im Querschnitt,
in der linken Hälfte der Fig. 3 im Anlieferungszustand, in der rechten Hälfte in ausgefaltetem
Zustand. Das Lüftungsband 110 ist aus 0,7 mm dickem Aluminium-Streckmetall hergestellt.
Beiderseitig an einen 100 mm breiten in Längsrichtung starren Abschnitt 112 sind links
und rechts in Längs- und in Querrichtung streckbare Abschnitte 114, 116 angeordnet.
An den Rändern des starren Abschnitts sind links und rechts in Längsrichtung verlaufende
Versteifungen 118, 120 aus Hart-PVC-Band angeordnet. Unterhalb der Versteifungen 118,
120 sind die streckbaren Abschnitte 114, 116 im Zick-Zack mit je zwei in Längsrichtung
des Lüftungsbandes verlaufenden Biegelinien 122, 124, 126, 128 gefaltet.
[0036] Der im Anlieferungszustand gezeigte streckbare Abschnitt 114 ist entlang der ersten
Biegelinie 122 auf einer Breite von 35 mm um 180° zur Längsachse des Lüftungsbandes
hin zurückgefaltet und verläuft nach nochmaliger Faltung um 180° entlang der zweiten
Biegelinie 124 auf einer Breite von 65 mm wieder zum linken Außenrand 130 des Lüftungsbandes
110. Während auf benachbarten Krempen von Dacheindeckungsplatten der streckbare Abschnitt
114 flach aufliegt, kann infolge der Zick-Zack Faltung, wie in der rechten Hälfte
der Fig. 3 dargestellt, der rechte Außenrand 132 des streckbaren Abschnitts 116 zur
Anpassung an einen Wasserlauf einer stark profilierten Dacheindeckungsplatte senkrecht
zur Ebene des Lüftungsbandes 110 abgewinkelt werden. Dabei wird das Material in Längsrichtung
gestreckt, um sich der größeren Länge der Kontur anzupassen. Zwischen den dritten
und vierten Biegelinien 126 bzw. 128 und dem rechten Außenrand 132 nimmt das Material
im Querschnitt gesehen eine Schräglage ein. Der dem rechten Außenrand 132 nahe Bereich
des streckbaren Abschnitts 116 kann an eine abzudeckende Dacheindeckungsplatte parallel
zu deren Oberfläche angeformt werden.
[0037] Das in Fig. 3 dargestellte Lüftungsband 110 ist über seine gesamte Breite mit einer
Abdeckung 134 aus wasserdicht imprägniertem luftdurchlässigem Gewirke versehen. Diese
Abdeckung 134 ist um die Außenränder 130, 132 herumgelegt und in den Randbereichen
mit den streckbaren Abschnitten 114, 116 verklebt. Die Abdeckung 134 nimmt infolge
ihrer Elastizität stets die kleinste Fläche zwischen dem starren Abschnitt 112 und
den Außenrändern 130, 132 ein. Daher bietet das am First oder Grat verlegte Lüftungsband
von außen stets ein glattes Bild.
[0038] In Fig. 4 ist das Lüftungsband 110 aus Fig. 3 im eingebauten Zustand an einen First
im Querschnitt dargestellt. Der starre Bereich liegt auf einer Firstlatte 136 auf
und ist von einer Firstpfanne 138 überdeckt. Die Firstlatte 136 ist mittels eines
Firstlattenhalters 140 an zwei zu den beiderseitigen Traufen führenden Sparren 142,
144 befestigt. Die Sparren 142, 144 tragen Dachlatten 146, 148, auf denen profilierte
Dacheindeckungsplatten 150, 152 aufgelegt sind. Der in Fig. 4 gezeigte Querschnitt
führt durch die Wasserläufe der Dacheindeckungplatten 150, 152. Die streckbaren Abschnitte
114, 116 des Lüftungsbandes 110 sind an die Kontur der Oberfläche der Dacheindeckungsplatten
150, 152 angeformt. Die Versteifungen 118, 120 verhindern das Durchbiegen des starren
Abschnitts 112 im Bereich der Wasserläufe.
1. Lüftungsband (10; 110) zum Belüften einer Traufe, eines Firstes oder eines Grates
eines Daches, mit zumindest einem an die Kontur von profilierten Dacheindeckungsplatten
anformbaren und in Längsrichtung des Lüftungsbandes (10; 110) streckbaren Abschnitt
(12; 114, 116) und einem zu diesem parallelen, in Längsrichtung des Lüftungsbandes
(10; 110) im wesentlichen starren Abschnitt (14; 112),
dadurch gekennzeichnet,
daß der streckbare Abschnitt (12; 114, 116) mit in Querrichtung des Lüftungsbandes
(10; 110) verlaufenden, in gegeneinander versetzten Reihen angeordneten länglichen
Löchern und/oder Schlitzen (30) versehen ist und die länglichen Löcher und/oder Schlitze
(30) einer Reihe jeweils durch zumindest einen in Längsrichtung des Lüftungsbandes
(10; 110) verlaufenden Längssteg (34) voneinander getrennt sind.
2. Lüftungsband nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß im starren Abschnitt (14; 112) ein Gitter vorgesehen ist.
3. Lüftungsband nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß dieses als Lüftungsband (10) für eine Traufe ausgebildet ist und Durchtrittsöffnungen
(20) für Rinneisen (70) aufweist, die in linienförmiger Anordnung im Bereich zwischen
streckbarem Abschnitt (12) und starrem Abschnitt (14) angeordnet sind.
4. Lüftungsband nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß dieses als Lüftungsband (110) für einen First oder einen Grat ausgebildet ist
und beiderseitig des starren Abschnitts (112) je einen streckbaren Abschnitt (114,
116) aufweist.
5. Lüftungsband nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß im starren Abschnitt (112) zumindest eine Versteifung (118, 120) vorgesehen ist.
6. Lüftungsband nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß im und/oder angrenzend an den starren Abschnitt (14; 112) zumindest eine vorgegebene
Biegelinie (18, 20, 22, 24; 122, 124, 126, 128) vorgesehen ist.
7. Lüftungsband nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine vorgegebene Biegelinie (18, 22, 24) durch eine Lochreihe mit in Längsrichtung
des Lüftungsbandes (10) angeordneten Langlöchern (26, 28) gebildet ist.
8. Lüftungsband nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich einer vorgegebenen Biegelinie Material mit verminderter Biegesteifigkeit
vorgesehen ist.
9. Lüftungsband nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich einer vorgegebenen Biegelinie Material mit verminderter Dicke vorgesehen
ist.
10. Lüftungsband nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich einer vorgegebenen Biegelinie ein Gelenk vorgesehen ist.
11. Lüftungsband nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß dieses im streckbaren Abschnitt (114, 116) im Zick-Zack mit in Längsrichtung des
Lüftungsbandes (110) verlaufenden Biegelinien (122, 124, 126, 128) gefaltet ist.
12. Lüftungsband nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest im streckbaren Abschnitt (12) bzw. den streckbaren Abschnitten (114,
116) eine Abdeckung (134) aus in Längs- und Querrichtung dehnbarem luftdurchlässigem
Material mit sehr kleinen Durchlaßöffnungen wie ein Gewirke oder ein Vlies vorgesehen
ist.
13. Lüftungsband nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest im streckbaren Abschnitt (12) bzw. den streckbaren Abschnitten (114,
116) eine Abdeckung (134) aus in Längs- und Querrichtung dehnbarem wasserdichtem Material
vorgesehen ist.
14. Lüftungsband nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Rand des Lüftungsbandes (10; 110) auf der den Dacheindeckungsplatten (68; 150,
152) zugewandten Seite ein Streifen aus in Längsrichtung streckbarem selbstklebendem
Material vorgesehen ist.
1. Ventilation strip (10; 110) for ventilating the eaves, a ridge or an edge of a roof,
with at least one section (12; 114, 116) longitudinally extendable along the ventilation
strip (10; 110) which can be fitted to the contour of profiled roofing panels, and
a section (14; 112) which is substantially rigid along the ventilation strip (10;
110) and parallel to the first section,
characterized in that
the extendable section (12; 114, 116) is provided with elongated holes and/or slots
(30) in mutually staggered rows transversely to the ventilation strip (10; 110) and
the elongated holes and/or slots (30) in one row are separated by at least one longitudinal
web (34) running longitudinally along the ventilation strip (10; 110).
2. Ventilation strip according to claim 1,
characterized in that
a grating is provided for in the rigid section (14; 112).
3. Ventilation strip according to claim 1 or 2,
characterized in that
it has the shape of a ventilation strip (10) for the eaves and shows apertures (20)
for guttering brackets (70) which are arranged in a line in the area between the extendable
section (12) and the rigid section (14).
4. Ventilation strip according to claim 1 or 2,
characterized in that
it has the shape of a ventilation strip (110) for a ridge or an edge of a roof and
shows respectively an extendable section (114, 116) on either sides of the rigid section
(112).
5. Ventilation strip according to one of claims 1 to 4,
characterized in that
at least one reinforcement (118, 120) is provided for in the rigid section (112).
6. Ventilation strip according to one of claims 1 to 5,
characterized in that
in and/or adjacent to the rigid section (14; 112) at least one preset fold line (18,
20, 22, 24; 122, 124, 126; 128) is provided for.
7. Ventilation strip according to claim 6,
characterized in that
a preset fold line (18, 22, 24) is built by a row of holes with elongated holes (26,
28) longitudinally arranged along the ventilation strip (10).
8. Ventilation strip according to claim 6,
characterized in that
in the area of a preset fold line, material with reduced bending resistance is provided
for.
9. Ventilation strip according to claim 6,
characterized in that
in the area of a preset fold line, material with reduced thickness is provided for.
10. Ventilation strip according to claim 6,
characterized in that
in the area of a preset fold line, an articulation is provided for.
11. Ventilation strip according to one of claims 1 to 10,
characterized in that
its extendable section (114, 116) is folded in a zigzag, the fold lines (122, 124,
126, 128) extending longitudinally along the ventilation strip (110).
12. Ventilation strip according to one of claims 1 to 11,
characterized in that
at least in the extendable section (12) i.e. in the extendable sections (114, 116)
a covering (134) is provided for which is made of a longitudinaly and transversally
extendable air-permeable material, showing very small apertures such as knit fabrics
or nonwoven material.
13. Ventilation strip according to one of claims 1 to 12,
characterized in that
at least in the extendable section (12) i.e. in the extendable sections (114, 116)
a covering (134) is provided for which is made of a longitudinaly and transversally
extendable waterproof material.
14. Ventilation strip according to one of claims 1 to 13,
characterized in that
on the edge of the ventilation strip (10; 110) on the side turned towards the roofing
panels (68; 150, 152) a tape of longitudinally extendable, self-adhesive material
is provided for.
1. Bande de ventilation (10; 110) pour l'aération d'une gouttière, d'un faîte ou de l'arêtier
d'un toit, avec au moins une section (12; 114, 116) adaptable au contour de dalles
de couverture de toit profilées et extensible dans le sens longitudinal de la bande
de ventilation (10; 110) et une section essentiellement rigide (14; 112), parallèle
à celle-ci dans le sens longitudinal de la bande de ventilation (10; 110),
caractérisée en ce que
la section extensible (12; 114, 116) est équipée de trous allongés et/ou fentes (30)
s'étendant en travers par rapport à la bande de ventilation (10; 110), disposés en
rangées en décalage par rapport l'une à l'autre, et que les trous allongés et/ou fentes
(30) d'une rangée sont séparés les uns des autres respectivement par au moins une
barrette longitudinale (34) s'étendant dans le sens longitudinal de la bande de ventilation
(10; 110).
2. Bande de ventilation selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
une grille est prévue dans la section rigide (14; 112).
3. Bande de ventilation selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce qu' elle
est conçue en tant que bande de ventilation (10) pour une gouttière et qu'elle présente
des ouvertures de passage (20) pour les crochets de fixation de gouttière (70), lesquelles
sont disposées en ligne dans la zone entre la section extensible (12) et la section
rigide (14).
4. Bande de ventilation selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce qu'elle
est conçue pour une bande de ventilation (110) de faîte ou d'arêtier de toit et qu'elle
présente respectivement une section extensible (114, 116) sur les deux côtés de la
section rigide (112).
5. Bande de ventilation selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisée en ce que
dans la section rigide (112), au moins un étaiement est prévu (118, 120).
6. Bande de ventilation selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que
dans et/ou avoisinant la section rigide (14; 112) est prévu au moins une ligne de
pliage prédéterminée (18, 20, 22, 24; 122, 124, 126, 128).
7. Bande de ventilation selon la revendication 6,
caractérisée en ce que
une ligne de pliage prédéterminée (18, 22, 24) est formée par une rangée de trous
avec des trous allongés (26, 28) disposés dans le sens longitudinal de la bande de
ventilation (10).
8. Bande de ventilation selon la revendication 6,
caractérisée en ce que
dans la zone de la ligne de pliage préterminée, un matériau de résistance au pliage
moindre est prévu.
9. Bande de ventilation selon la revendication 6,
caractérisée en ce que
dans la zone de la ligne de pliage préterminée, un matériau d'épaisseur moindre est
prévu.
10. Bande de ventilation selon la revendication 6,
caractérisée en ce que
dans la zone de la ligne de pliage préterminée, une articulation est prévue.
11. Bande de ventilation selon l'une des revendications 1 à 10,
caractérisée en ce qu'elle
est pliée en zig-zag dans la section extensible (114, 116), les lignes de pliage (122,
124, 126, 128) s'étendant dans le sens longitudinal de la bande de ventilation (110).
12. Bande de ventilation selon l'une des revendications 1 à 11,
caractérisée en ce que
au moins dans la section extensible (12) et donc les sections extensibles (114, 116)
une couverture (134) est prévue en matériau perméable à l'air et élastique en direction
longitudinale et transversale présentant des très petites ouvertures tel un tissu
à mailles ou non tissé.
13. Bande de ventilation selon l'une des revendications 1 à 12,
caractérisée en ce que
au moins dans la section extensible (12) et donc les sections extensibles (114, 116)
une couverture (134) est prévue en matériau imperméable et élastique en direction
longitudinale et transversale.
14. Bande de ventilation selon l'une des revendications 1 à 13,
caractérisée en ce que
au bord de la bande de ventilation (10; 110) sur le côté tourné vers les dalles de
couvertures de toit (68; 150, 152), un ruban de matériau autocollant extensible en
longueur est prévu.