| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 693 334 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
10.11.1999 Patentblatt 1999/45 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.06.1995 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B21D 43/10 |
|
| (54) |
Transportsystem
Transport system
Système de transport
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
DE ES FR IT |
| (30) |
Priorität: |
16.06.1994 DE 4420933
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
24.01.1996 Patentblatt 1996/04 |
| (73) |
Patentinhaber: Müller Weingarten AG |
|
D-88250 Weingarten (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Harsch, Erich
D-88250 Weingarten (DE)
- Reichenbach, Rainer
D-88281 Schlier (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Eisele, Otten, Roth & Dobler |
|
Karlstrasse 8 88212 Ravensburg 88212 Ravensburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 394 724 DE-A- 3 233 428 DE-A- 3 817 117
|
DE-A- 2 417 131 DE-A- 3 804 572 US-A- 4 661 040
|
|
| |
|
|
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 014 no. 042 (M-0925) ,25.Januar 1990 & JP-A-01 273632
(TOYO DENYOU KK;OTHERS: 01) 1.November 1989,
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Transportsystem zum Transportieren von Werkstücken nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Stand der Technik:
[0002] Erfordert die Herstellung eines Werkstückes mehrere Stanz- und Umformvorgänge, so
können zur wirtschaftlichen Fertigung die erforderlichen Einzeloperationen in einer
Pressenstraße, Transferpresse oder Großteilstufenpresse durchgeführt werden.
[0003] Derartige Anlagen sind in der Regel mit Transporteinrichtungen zum automatischen
Werkstücktransport versehen. Diese Transporteinrichtungen besitzen entweder eigene
Antriebe oder werden vom Pressenantrieb betätigt. In jedem Fall muß jedoch eine Zwangssynchronisation,
elektrisch oder mechanisch, zwischen den Pressenbewegungen und dem Transportsystem
vorhanden sein. Diese Synchronisation dient sowohl zur Kollisionsvermeidung als auch
zur Optimierung der Bewegungsabläufe.
[0004] Ist zusätzlich zum Transportschritt noch eine Lageveränderung des Werkstückes erforderlich,
so ist eine Zwischenablage oder Orientierstation erforderlich. Diese Orientierstation
ist mit den erforderlichen Freiheitsgraden zur Manipulation des Werkstückes ausgestattet.
[0005] Der prinzipielle Aufbau einer solchen Einrichtung ist am Beispiel einer Presse mit
Beschickungs- und Entnahmevorrichtung und einer Teileablage in der DE 32 33 428 beschrieben.
[0006] Dieses System führt folgende Transportschritte aus:
Transporteinheit 1 (Entnahmefeeder) führt in die geöffnete Presse (Horizontalbewegung),
senkt ab bis auf das zu transportierende Teil (Vertikalbewegung), entnimmt das Teil
und führt auf einer entsprechend programmierten Bahn bis zur Zwischenablage. Auf der
Zwischenablage wird das Teil abgelegt und erhält ggf. eine Lageveränderung, die der
Einlegesitutation der nächsten Umformstufe angepaßt ist.
Transportsystem 2 (Einlegefeeder) nimmt das ggf. lageveränderte Teil und transportiert
es auf einer vorgegebenen Bahn zur nächsten Umformstufe. Nach dem Ablegen des Teiles
führt das Transportsystem in eine Parkstellung, um einen kollisionsfreien Umformvorgang
zu ermöglichen. Die vorgegebene Transportbahn besteht in der Regel aus einer sich
überlagernden Horizontal- und Vertikalbewegung.
[0007] Diese im Prinzip in der Praxis bewährte Automatisierungs-Einrichtung hat nun den
den wesentlichen Nachteil darin, daß zwischen den Bearbeitungssstufen ein entsprechend
großer Abstand vorhanden sein muß, was zu entsprechend langen Anlagen führt. Bei Großteilstufenpressen
sind größere Pressenständerweiten in Durchlaufrichtung der Teile erforderlich. Da
für die Umformung hohe Pressensteifigkeiten gefordert werden, ist jedoch eine möglichst
geringe Ständerweite wünschenswert. Durch die Tatsache von 2 unterschiedlichen Transporteinrichtungen
(Belade- und Entnahmefeeder) ist auch eine Vielzahl von teilegebundenen Transportmitteln
wie Feederspinnen, Ablageschablonen usw. erforderlich.
[0008] Aus der Druckschrift DE-A-38 04 572 (nachtstliegender Stand der Technik) ist eine
Blechteilebeförderungseinrichtung bekannt geworden, die einen die Pressestationen
verbindenden, horizontalen Längsträger umfaßt, an dem - ähnlich eines Kransystems
- eine Transportkatze hin und her bewegbar ist. Sowohl der horizontale als auch ein
zusätzlicher vertikaler Transportvorgang erfolgt über eine Zahnriemenanordnung mittels
entsprechenden Antriebsmotoren. Am unteren Ende einer vertikal bewegbaren Verschiebesäule
befindet sich ein Auslenkarm, der zur Erfassung eines Werkstücks dient. Mittels einer
Drehbewegung des Trägerarms sowie einer Hubbewegung einer Verschiebesäule und einer
entsprechenden horizontalen Transportbewegung wird das Werkstück zur nachfolgenden
Pressenstation transportiert, wobei eine absolut waagrechte Linie gefahren wird, d.
h. eine Lageveränderung des Werkstücks ist explizit nicht vorgesehen.
[0009] Nachteilig bei dieser Konstruktion ist insbesondere der für die Schwenkbewegung zwingend
erforderliche sehr große Abstand der Pressen zueinander. Genau dieses ist jedoch bei
modernen Pressenanlagen nicht gegeben. Für einen Einsatz in einer Großraumstufenpresse
ist der Vorschlag nach dieser Druckschrift deshalb auszuschließen.
Aufgabe und Vorteile der Erfindung:
[0010] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Transportsystem zu schaffen, welches
eine feinfühlige Handhabung der Verschwenkbewegung für das Werkstück ermöglicht, wobei
sich die Antriebe für den Verschwenkvorgang nicht im hochdynamischen Bereich der Vorrichtung
befinden.
[0011] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0012] In den Unteransprüchen sind vorteilhafte und zweckmäßige Weiterbildungen der in den
Hauptansprüchen angegebenen Antriebssysteme angegeben.
[0013] Der Grundgedanke der Erfindung liegt darin, zwischen zwei Umformstationen einen eigen
oder von der Presse angetriebenen, sowohl als Entnahme- wie auch als Einlegegerät
arbeitenden Feeder vorzuschlagen, der zusätzlich noch einen oder mehrere Antriebe
für ein ggf. erforderliches Verschwenken der Feederspinne bzw. Teile in und quer zur
Teiletransportrichtung enthält und auch ein evtl. Drehen der Teile ermöglicht. Die
sonst erforderliche Zwischenablage kann entfallen.
[0014] Gemäß der Erfindung sind in dem eigentlichen Transportkopf oder Transportwagen, die
zur Lageveränderung der Teile erforderlichen Freiheitsgrade integriert. Weiterhin
ist es mit dem erfindungsgemäßen Transportsystem möglich, sowohl Transferpressen mit
kleineren Werkzeugstufenabständen als auch Pressenstraßen mit großen Werkzeugabständen
zu automatisieren.
[0015] Durch die zentrale Anordnung von jeweils nur einem Feeder zwischen den Bearbeitungsstationen
wird gleichzeitig, im Gegensatz zum separaten Einlege- und Entnahmefeeder bei verketteten
Pressenstraßen bzw. Tragschienen mit Saugern oder Greifersystemen bei Großteilpressen,
eine Reduzierung der mechanischen Bauelemente erreicht.
[0016] Durch Einzelantriebe verwirklicht die Erfindung das Prinzip eines völlig unabhängigen
Antriebs mit den entsprechend erforderlichen Freiheitsgraden, d.h. daß der Werkstücktransport
von einer zu nächsten Bearbeitungsstation völlig unabhängig von einem Zentralantrieb
durch einzeln programmierbare Antriebe erfolgt. Hierdurch ist es nicht mehr zwingend
erforderlich, daß die Stößelbewegung aller nebeneinander liegenden Pressenstufen gleichzeitig
erfolgt. Vielmehr können die Transportbewegungen der Werkstücke und die Bearbeitungsvorgänge
in den einzelnen Stationen zeitlich versetzt stattfinden, wodurch auch bezogen auf
die Presse, ein günstigeres Lastkollektiv erreicht wird. Selbstverständlich muß die
Steuerung der Presse und insbesonders die Bewegungen des Feeders so gestaltet werden,
daß keine Kollisionen entstehen. Die Bewegungen der einzelnen Feederachsen laufen
mit dem Pressenantrieb zwangsläufig elektrisch synchron. Bei dem am Feeder vorhandenen
Freiheitsgraden zur Lageveränderung der Werkstücke ist die Freigängigkeit der Feederspinne
zum Oberwerkzeug bei Einlegen bzw. Entnehmen gewährleistet. Insbesondere wird durch
die Möglichkeit einer Teileschräglage die Freigängigkeit verbessert.
[0017] Durch die Einzelantriebe des Transfers für jeden Transportschritt können insbesondere
durch Phasenverschiebungen größere Abstände der Werkzeugstufen zueinander kompensiert
werden, so daß auch Einzelpressen in Pressenstraßen beschickt werden können, ohne
daß es eine Verschlechterung der Freigängigkeit gibt. Durch die Flexibilität des separat
schwenkbaren Feederkopfes ist auch eine optimale Teilelage im Werkzeug möglich.
[0018] Das erfindungsgemäße Antriebssystem ist als Teleskopfeeder ausgebildet und zeichnet
sich durch folgende Merkmale aus:
[0019] Das Antriebssystem hat im wesentlichen lineare Führungssysteme. Durch die Konstruktion
wird eine unterschiedliche Geschwindigkeitsverteilung der einzelnen Antriebsstränge
erreicht. Ein sehr vorteilhaftes Ergebnis ist dabei, daß der Antriebsteil mit der
geringsten Masse die höchste Beschleunigung und Geschwindigkeit erhält. Das System
verfügt über eine außerordentlich gut verteilte Dynamik und benötigt damit nur eine
relativ geringe Antriebsleistung.
[0020] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindunq ergeben sich aus dem nachstehenden
Ausführungsbeispiel.
[0021] Die Figuren 1 bis 15 des Ausführungsbeispiels zeigen einen Teleskopfeeder und zwar:
- Fig. 1-3
- einen Längsschnitt durch eine Transferpresse mit einem Zentralfeeder bei den Funktionen
- Teilentnahme
- Teil einlegen
- Wartestellung
- Fig. 4, 5
- eine Darstellung in Transportrichtung mit 2 durch einen Zentralfeeder verketteten
Pressen als Beispiel einer Pressenstraße
- Fig. 6, 7
- Darstellung quer zur Transportrichtung in verschiedenen Werkzeug-Einlegestellungen
- Fig. 8
- Darstellung nach Fig. 6 in alternativer Ausführungsform der vertikalen Verfahrbarkeit
- Fig. 9a, 9b
- eine Einzeldarstellung mit Verschwenkbarkeit der Feederspinne nach Fig. 8
- Fig. 10
- eine Einzeldarstellung des Teleskopsystems
- Fig. 11
- einen Schnitt A-A nach Fig. 10
- Fig. 12
- eine alternative Ausführungsform nach Fig. 10 für die Verschwenkbarkeit der Feederspinne
in oder gegen Transportrichtung
- Fig. 13
- einen Schnitt B-B nach Fig. 12
- Fig. 14
- einen Längsschnitt durch eine Transferpresse mit einem über die Presse angetriebenen
Teleskopfeeder und
- Fig. 15
- eine vergrößerte Darstellung zweier benachbarter Bearbeitunsstufen nach Fig. 14.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0022] In den Figuren 1 bis 3 sind beispielhaft 2 Umformstufen einer Transfer- oder Großteil-Stufenpresse
1 dargestellt. Die sichtbaren Hauptbauteile der Presse 1 sind: Ein oder mehrere Kopfstücke
2, Ständer 3,4,5, Stößel 6,7 und Schiebetische 8. Jede Bearbeitungs- oder Umformstufe
10,11 enthält ein Umformwerkzeug bestehend aus dem am Stößel befestigten Oberwerkzeug
12 und dem auf dem Schiebetisch 8 befindlichen Unterwerkzeug 13.
[0023] Im dargestellten Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 3 ist für den Transport des
jeweiligen Teiles oder Werkstückes 14 ein zentral, d.h. zwischen zwei Bearbeitungsstationen
10,11 angeordneter Teleskopfeeder 15 vorgesehen.
[0024] Dieser Teleskopfeeder 15 besteht aus einer teilegebundenen Feederspinne 16, 16' mit
Saugnäpfen 17, einem in und quer zur Transportrichtung 78 verschiebbaren bzw. verschwenkbaren
Aufnahmewagen 18 für die Feederspinne 16, einem 3-fach Teleskopschlitten 19 mit Bewegungs-
und Antriebsmittel für eine Horizontalbewegung sowie einer vertikal verfahrbaren Hubeinrichtung
9 mit Kugelrollspindelsystem 21, die durch einen programmierbaren Antrieb 22 verfahrbar
ist. Die Hubsäule ist in einem Schlitten 23 gelagert, der querverfahrbar zur Teiletransportrichtung
78 in Linearführungen 24 angeordnet ist. Somit verfügt der Teleskopfeeder 15 über
5 Freiheitsgrade.
[0025] Die Figuren 1 bis 3 unterscheiden sich lediglich in der Lage der Teleskopschlitten
19 und zeigen verschiedene Arbeitsfolgen. In Figur 1 wird das in Bearbeitungsstufe
10 umgeformte Teil 14 entnommen und zu der Bearbeitungsstufe 11 transportiert. Während
diesem Transportschritt findet eine Lageveränderung des Teils 14 statt, um eine Anpassung
auf das Unterwerkzeug 13 der folgenden Bearbeitungsstufe zu erreichen.
[0026] Fig. 2 zeigt die vollzogene Lageänderung und das Teil 14 befindet sich vor dem Unterwerkzeug
13 in der Bearbeitungsstufe 11. Gleichzeitig ist durch die programmierbaren Antriebe
eine optimale Verfahrbahn für den Teiletransport gewährleistet. Auch die Freigängigkeit,
bezogen auf die Lage des Stößels 7 und evtl. Störkanten durch das Oberwerkzeug 12,
kann sichergestellt werden.
[0027] Fig. 3 zeigt den Teleskopfeeder 15 in Wartestellung während des Umformvorganges.
Eine phasenverschobene Stößellage ist ebenfalls erkennbar. Für einen Werkzeugwechsel
kann die Feederspinne 16, 16' auf dem am Schiebetisch 8 befestigten Absteckhalter
25 abgesteckt werden. Der Absteckhalter 25 ist mit einer Hub- und Schwenkeinrichtung
versehen. 2 Absteckhalter 25 sind stirnseitig vom Werkzeug 12/13 auf dem Schiebetisch
angebracht und die Feederspinne 16, 16' kann bei dem Ausfahren der Schiebetische 8
oberhalb vom Werkzeug 12/13 abgesteckt sein. Außerhalb der Presse kann die Feederspinne
16, 16' zum leichteren Wechsel um 90° durch den Absteckhalter 25 ausgeschwenkt werden.
Absteckeinrichtung 30 zeigt eine alternative Lösungsmöglichkeit mit Spinnenwechselwagen.
[0028] Natürlich beschränkt sich die in den Figuren 1 bis 3 dargestellte Ausführungsform
nicht auf eine Transfer- oder Großteilstufenpresse, sondern kann auch bei Pressenstraßen
mit einem relativ geringen Abstand von Presse zu Presse eingesetzt werden.
[0029] Bei größeren Pressenabständen empfiehlt sich eine Ausführung nach Fig. 4 und Fig.
5.
[0030] Prinzipiell sind die Bewegungsabläufe die gleichen wie in den vorher beschriebenen
Figuren 1-3. Da bei einer Automatisierung einer Pressenstraße größere Verfahrwege
möglich sind, wird bei diesem Ausführungsbeispiel dieser Aufgabe durch besondere konstruktive
Merkmale Rechnung getragen. So ist eine 2-fach Halterung der Teleskopschlitten 19
vorgesehen. Diese Halterung besteht aus 2 Hubeinrichtungen 26 zum vertikalen Verfahren
des Teleskopfeeders 15. Das vertikale Verfahren bewirkt der Antrieb 22 über ein Verteilgetriebe
27, welches mit den Wellen 28 gekoppelt ist. Die Wellen 28 tragen an ihren Enden Zahnriemenscheiben
29, die eine Linearbewegung auf an den Hubsäulen 26 befestigten Zahnriemen 34 bewirken
(Fig. 8). Statt des Zahnriemenantriebs können z. B. auch nicht näher dargestellte
Zahnräder mit an den Hubsäulen 26 verbundenen Zahnstangen verwendet werden.
[0031] Für den beim Werkzeugwechsel erforderlichen Austausch des teilegebundenen Zubehörs
(Feederspinne 16) wird eine fahrbare Absteckeinrichtung 30 vorgeschlagen. Bei dem
Werkzeugwechsel wird nach dem Abstecken der Feederspinne 16 die Absteckeinrichtung
30 wie auch der Schiebetisch 8 mit dem Werkzeug 12/13 aus dem Pressenraum gefahren.
[0032] Während Fig. 4 das Entnehmen des Teiles 14 darstellt, ist in Fig. 5 das lageveränderte
Teil 14 vor dem Ablegen auf das Unterwerkzeug 13 zu sehen.
[0033] Die Pressen können zueinander mechanisch mit durchgehender Antriebswelle synchronisiert
angetrieben sein oder eine elektrische Synchronisation aufweisen.
[0034] Eine Darstellung quer zur Transportrichtung entsprechend Fig. 1 bis 3 zeigt Fig.
6 und Fig. 7. Das gesamte Feedersystem 15 ist über eine Halterung 33 an den Ständern
4, befestigt. 2 Bewegungen sind aus diesen Figuren 6 und 7 ersichtlich:
- Verschwenkung der Feederspinne 16, 16' nähere Erläuterung Fig. 9
- horizontale Querverfahrung des Teleskopfeeders 15.
[0035] Die Querverfahrung des Schlittens 23 bewirkt der programmierbare Antrieb 31 durch
Drehung eines Gewinde- oder Kugelrollspindelsystems 32. Der Schlitten 23 bewegt sich
in Linearführungen 24 und verfährt damit letztendlich die Feederspinne 16, 16'. Dieses
Verfahren kann sowohl als einmalige Einstellung im Sinne einer Rüstachse erfolgen,
als auch bei jedem Transporthub als Produktionsachse möglich sein. Im Gegensatz zur
waagrecht angeordneten Feederspinne 16, 16' in Fig. 6 zeigt Fig. 7 eine geschwenkte
Feederspinne 16, 16'.
[0036] Ein evtl. erforderlicher vertikaler Hub würde durch Antrieb 22 und Gewinde- oder
Kugelrollspindel mit Mutter 21 ermöglicht sowohl als Rüst- wie auch als Produktionsachse.
[0037] Fig. 8 zeigt ein Ausführungsbeispiel gemäß einer Pressenstraße nach Fig. 4 und Fig.
5 in Darstellung quer zur Transportrichtung. Auch hier ist das gesamte Feedersystem
über eine Halterung 33 an den Pressenständern 4 befestigt. Die vertikale Bewegung
der Hubeinrichtung 26 und den damit verbundenen Komponenten erfolgt jedoch über einen
mit Klemmstücken 35 befestigten Zahnriemen 34, der über Umlenkrollen 36 mit der Zahnriemenscheibe
29 verbunden ist. Die ortsfeste Zahnriemenscheibe 29 wird durch den Antrieb 22 gedreht
und der Zahnriemen 34 führt eine lineare Bewegung aus und damit auch die Hubbewegung
der Hubeinrichtung 26.
[0038] Fig. 9a und Fig. 9b zeigen den Aufnahmewagen 18 für die Feederspinne 16, 16' als
vergrößerte Darstellung von Fig. 8. Der Aufnahmewagen 18 ist an der Hubeinrichtung
26 schwenkbar gelagert. Die Schwenkachse 37 liegt innerhalb des Teiles 14. Die ganze
Schwenkeinrichtung ist in 2 kreisbogenförmigen Segmenten 38 mit Führungssteinen 39
gelagert. Das Verschwenken bewirkt ein Ritzel 40 in Verbindung mit einem ebenfalls
kreisbogenförmigen Zahnsegment 41. Angeordnet ist der Verschwenkantrieb auf dem ersten
Teleskopschlitten 42 (Fig. 10).
[0039] Fig. 9b zeigt eine um den Winkel W1 verschwenkte Darstellung.
[0040] In Fig. 10 ist die Befestigung der bogenförmigen Segmentführung 38 und des Zahnsegmentes
41 an der Hubeinrichtung 26 erkennbar. Die Führungssteine 39 sind über Halter 43 mit
dem Tragrohr 44 des ersten Teleskopschlittens 42 verbunden. Auf dem Tragrohr 44 befindet
sich der Getriebemotor 45, der über gekuppelte und gelagerte Wellen 46 das Zahnritzel
40 antreibt. In Zusammenhang mit dem Zahnsegment 41 bewirkt eine Drehung des Ritzels
40 ein Schwenken des gesamten Teleskopschlittens 19 quer zur Teiletransportrichtung
um die Schwenkachse 37.
[0041] Weiterhin ist in Fig. 10 die Riemenführung der 3 Teleskopschlitten, 42, 47, 48 dargestellt.
Im ersten horizontalen ortsfesten Teleskopschlitten 42 ist in dem Tragrohr 44 eine
angetriebene Zahnriemenscheibe 49 mit Umlenkrollen 50 gelagert. Zur Führung des zweiten
Teleskopschlittens 47 dienen ebenfalls am Tragrohr 44 befestigte Linearführungen 57.
Der Zahnriemen 51 ist über Klemmstücke 52 mit dem Tragrohr 53 verbunden und bewegt
dadurch den 2. Teleskopschlitten 47. Statt eines Zahnriemenantriebes könnten auch
analoge Antriebsmittel verwendet werden, wie z.B. ein Zahntrieb.
[0042] Im Tragrohr 53 des zweiten Teleskopschlittens 47 ist ein Zahnriemen 54 mit Umlenkriemenscheiben
55 gelagert. Dieser Zahnriemen 54 hat eine feste Verbindung zum Tragrohr 44 über die
Klemmung 56. Außerdem ist der Zahnriemen 54 über Klemmung 56' mit dem Tragrohr 62
des dritten Teleskopschlittens 48 verbunden.
[0043] Wird nun die Zahnriemenscheibe 49 durch Antrieb 58 (Fig. 11) angetrieben, so führt
der Zahnriemen 51 eine horizontale Bewegung mit der Geschwindigkeit V1 aus. Durch
diese Bewegung wird gleichzeitig die Umlenkrolle 55 gedreht und damit führt auch der
Zahnriemen 54 eine horizontale Bewegung mit der Geschwindigkeit V2 aus. Die Geschwindigkeiten
V1 und V2 überlagern sich und addieren sich somit. Der Zahnriemen 59 des 3. Teleskopschlittens
48 ist über die Klemmung 60 fest mit dem Tragrohr 53 verbunden. Klemmstück 60' verbindet
die Zahnriemen 59 mit dem Gehäuse des Aufnahmewagens 18. Am Tragrohr 53 befestigte
Linearführungen 61 dienen zur Führung des dritten Teleskopschlittens 48. Der bereits
für den 2. Teleskopschlitten 47 geschilderte Bewegungsablauf setzt sich nun fort und
zu der Geschwindigkeit V1 und V2 addiert sich nun die Geschwindigkeit V3 des Zahnriemen
59 zu der Endgeschwindigkeit V. Mit dieser Endgeschwindigkeit V wird nun das eigentliche
Teil 14 durch den Aufnahmewagen 18 transportiert.
[0044] Durch den Bewegungsablauf der Teleskopschlitten 47, 48 und des Aufnahmewagens 18
ist nun auch das bereits geschilderte außerordentlich günstige Beschleunigungs- und
Verzögerungsverhalten deutlich erkennbar. Denn nicht das gesamte System wird maximal
beschleunigt bzw. verzögert, sondern durch die Addition der Geschwindigkeiten ist
auch eine äußerst sinnvolle Aufteilung der Beschleunigungen gegeben. Das Ziel einer
hohen Teiletransportgeschwindigkeit wird mit einer relativ geringen Antriebsleistung
erreicht. Durch die ebenfalls günstigen Massenverteilungen sind auch höhere Beschleunigungen
und Verzögerungen und dadurch ein sehr schnelles Transportsystem gegeben.
[0045] In Fig. 10 ist ein weiterer Zahnriemen 63, mit Antriebs-Zahnriemenscheibe 64, Umlenkrollen
65 und Zahnriemenscheibe 66, 67 dargestellt. Dieser Riemenantrieb dient zum Schwenken
der Feederspinne 16 um den Drehpunkt 68.
[0046] Fig. 11 zeigt eine Schnittdarstellung entsprechend dem Schnittverlauf A-A in Fig.
10. Der Antrieb für die in Fig. 10 beschriebenen 3-fach Teleskopschlitten 19 ist mit
der Nr. 58 gekennzeichnet. Dieser Antrieb steht in Verbindung mit der Zahnriemenscheibe
49, die beginnend mit Zahnriemen 51, wie geschildert die Horiziontalbewegung auslöst.
[0047] Der programmgesteuerte Antrieb 69 bewirkt eine teileangepaßte Verschwenkung der Saugerspinnen
um die Drehachse 68 in und gegen Transportrichtung. Als Mittel hierzu dienen: Zahnriemenscheiben
64, die über eine im Tragrohr 53 gelagerte Welle 70 miteinander verbunden sind, Zahnriemen
63 und Zahnriemenscheiben 67. Zur Erhöhung des Drehmomentes kann zwischen Zahnriemenscheibe
67 und Feederspinne 16, 16' ein Planetengetriebe 71 eingebaut werden. Linearführungen
77 sind für die horizontale Bewegung des Aufnahmewagen 18 vorgesehen.
[0048] Fig. 12 und Fig. 13 zeigen eine Ausführungsalternative für das Schwenken der Feederspinne
16, 16' nach Fig. 10 und 11. Bedingt durch Teilegeometrie und Freigängigkeit bei dem
Transportschritt kann es günstiger sein, nicht um den Drehpunkt 68, sondern um den
Drehpunkt 73 die Feederspinne 16, 16' zu schwenken. Da der Drehpunkt 73 im Werkstück
14 liegt, kann die Lageänderung und Anpassung der anderen Fahrachsen, somit einfacher
durchgeführt werden. Neben den bereits ausführlich beschriebenen Antriebselementen
69, 64, 63 und 67 ist für das Schwenken die Ritzelwelle 74 und das Zahnsegment 75
erforderlich. Bei Drehung des Antriebsritzel 74 schwenkt das Gehäuse 72 mit den Feederspinnen
16, 16' um den Mittelpunkt bzw. Drehpunkt 73 des Zahnsegmentes 75. Das Gehäuse 72
ist dabei in dem Führungssystem 76 gelagert und geführt.
[0049] In den Figuren 14, 15 ist eine Pressenverkettung mit einem gemeinsamen Presseantrieb
dargestellt. Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 14 zeigt einen Teleskopfeeder 15, dessen
Hub und Schrittantrieb über ein Kurvengetrieb 200 mechanisch von der Umformmaschine
1 erfolgt. Hierfür wird vom Pressenantrieb 201 im Kopfstück 2 der Umformmaschine ein
Feederantrieb 202 abgezweigt und über eine Antriebswelle 203 auf das Kurvengetriebe
200 am Feedermechanismus 15 geführt. Das Kurvengetriebe 200 umfaßt eine Vorschubkurve
204 sowie eine Hubkurve 205 die über Vorschubhebel 206 sowie Hubhebel 207 abgegriffen
werden. Damit ist der Vorschub-Hub sowie der Hebe-Hub in seinem Bewegungsablauf fest
an den Antrieb der Umformmaschine gekoppelt.
[0050] Mit dem Vorschubhebel 206 ist ein Zahnsegment 213 fest verbunden und im gemeinsamen
Drehpunkt gelagert. Dieses Zahnsegment 213 treibt bei der Schwenkbewegung, hervorgerufen
durch die Bewegung der Vorschubkurve 204, ein Zahnrad 214 an. Das Zahnrad 214 befindet
sich auf einer gemeinsamen Welle mit dem 1. Kegelrad eines Kegelgetriebes 215 und
treibt dieses an.
[0051] Das 2. Kegelrad des Kegelgetriebes 215 befindet sich in Wirksverbindung mit einer
Keilwelle 216. Diese Keilwelle 216 ist mit dem Überlagerungsgetriebe 208 so verbunden,
daß eine Drehbewegung der Keilwelle 216 als Antrieb des Überlagerungsgetriebes 208
wirkt. Über das Winkelgetriebe 211 erfolgt dann der Antrieb der Zahnriemen des Teleskopfeeders
15 und damit der horizontale Transportschritt.
[0052] Mittels eines Überlagerungsgetriebes 208 mit zugehörigem Antrieb 209 im Bereich der
Transporteinrichtung 19 kann eine Transportschrittveränderung zwischen Kurvengetriebe
und Transporteinheit durchgeführt werden. Der Antrieb 209 ist als programmierbarer
Servomotor ausgebildet.
[0053] Diese Transportschrittveränderung dient der Anpassung an unterschiedlichen Werkzeugabstände.
Mit dem Hubhebel 207 ist eine Lasche 217 verbunden. Diese Lasche überträgt den Vertikalhub
an den Balken 218 an dem der Teleskopfeeder gelagert ist.
[0054] Zur Veränderung des Hebehubes gegenüber dem durch die Hubkurve 205 vorgegebenen konstanten
Hub, kann die bereits beschriebene Höhenverstellung des Feeders, mit programmgesteuerten
Motor 22 und Kugelrollenspindelsystem 21, auch als Produktionsachse verwendet werden.
Dabei läßt sich die Hubbewegung mit der Feederhöhenverstellung überlagern.
[0055] In Fig. 15 ist weiterhin ein Antrieb 210 zum Schwenken der Feederspinne 16 um eine
vertikale Achse sowie ein Antrieb 219 zum Schwenken der Feederspinne 16 in oder gegen
Transportrichtung dargestellt.
[0056] Im übrigen entspricht das Ausführungsbeispiel nach Fig. 14, 15 dem zur Fig. 1 bis
13 beschriebenen Ausführungsbeispiel und beinhaltet somit auch die Möglichkeit einer
Bewegung quer zur Transportrichtung, sowohl als Rüst- wie auch als Produktionsachse.
- 1
- Transfer- oder Großteil-Stufenpresse
- 2
- Kopfstück
- 3, 4, 5
- Ständer
- 6, 7
- Stößel
- 8
- Schiebetische
- 9
- Hubeinrichtung
- 10, 11
- Bearbeitungs- / Umformstufe, Presse
- 12
- Oberwerkzeug
- 13
- Unterwerkzeug
- 14
- Teil- oder Werkstück
- 15
- Teleskopfeeder
- 16, 16'
- Feederspinne
- 17
- Saugnäpfe
- 18
- Aufnahmewagen für Feederspinne
- 19
- 3-fach Teleskopschlitten
- 20
- 21
- Kugelrollspindelsystem
- 22
- Antrieb
- 23
- Feeder- oder Querschlitten
- 24
- Linearführung fr Querschlitten
- 25
- Absteckhalter
- 26
- Hubeinrichtung
- 27
- Getriebe
- 28
- Welle
- 29
- Zahnriemenscheiben
- 30
- Absteckeinrichtung
- 31
- (Quer)antrieb
- 32
- Spindel (Gewinde- oder Kugelrolle)
- 33
- Halterung
- 34
- Zahnriemen
- 35
- Klemmstücke
- 36
- Umlenkrollen
- 37
- Schwenkachse
- 38
- Segmente, Segmentführungen
- 39
- Führungen, Fhrungssteine
- 40
- Ritzel
- 41
- Zahnsegment
- 42
- 1. Teleskopschlitten
- 43
- Halter
- 44
- Tragrohr (1)
- 45
- Getriebemotor
- 46
- Welle
- 47
- 2. Teleskopschlitten
- 48
- 3. Teleskopschlitten
- 49
- Zahnriemenscheibe
- 50
- Umlenkrollen
- 51
- Zahnriemen (1. Riemen)
- 52
- Klemmstücke
- 53
- Tragrohr (2)
- 54
- Zahnriemen
- 55
- Umlenkriemenscheiben
- 56, 56'
- Klemmung
- 57
- Führung
- 58
- Antrieb
- 59
- Zahnriemen
- 60, 60'
- Klemmung
- 61
- Führung
- 62
- Tragrohr (3)
- 63
- Zahnriemen (Schwenken Spinne)
- 64
- Antriebs-Zahnriemensch.
- 65
- Umlenkrollen
- 66, 67
- Zahnriemenscheibe
- 68
- Drehpunkt
- 69
- Antrieb
- 70
- Welle
- 71
- Planetengetriebe
- 72
- Gehäuse
- 73
- Drehpunkt
- 74
- Ritzelwelle
- 75
- Zahnsegment
- 76
- Führungssystem
- 77
- Linearführung
- 78
- Teiletransportrichtung
- 198
- Verschwenkeinrichtung
1. Transportsystem zum transportieren von Werkstücken durch Bearbeitungsstationen von
Umformmaschinen (1) wie Presse, Pressenstraße oder Großteil-Stufenpresse, mit wenigstens
einer das Werkstück (14) aufnehmenden und im Takt der Umformmaschine (1) in mehrachsiger
Transportbewegung transportierenden Umsetzeinrichtung (15), die oberhalb der Ebene
des Werkstücktransportes der Umformmaschine (1) zwischen den Bearbeitungsstationen
angebracht ist, wobei die Umsetzeinrichtung (15) das Werkstück (14) aus einer Bearbeitungsstufe
(10, 11) entnimmt und in einer Hubbewegung sowie einer Längsbewegung ohne Zwischenablage
zur nächstfolgenden Bearbeitungsstation transportiert und an ihrem vorderen Teileaufnahmebereich
eine Verschwenkeinrichtung (38-41; 63-69; 72-76) aufweist, die eine an die erforderliche
Lage des Werkstücks (14) in der nachfolgenden Bearbeitungsstation angepaßte Lageveränderung
während des Transportvorgangs des Werkstücks vollzieht, dadurch gekennzeichnet, daß
die Umsetzeinrichtung (15) an ihrem vorderen Teileaufnahmebereich weiterhin eine mehrteilige
Transporteinrichtung (19), bestehend aus einem mindestens zweiteiligen Teleskopschlitten
(42, 47, 48), aufweist und daß die Verschwenkbewegung für das Werkstück (14) über
einen Riemenantrieb (63-69) oder über einen Zahnsegmentantrieb (38-41) erfolgt, wobei
der jeweilige Antriebsmotor (69, 45) für die jeweilige Verschwenkbewegung gegenüber
dem die Verschwenkeinrichtung bzw. das Werkstück tragenden Teleskopschlitten (48)
stationär angeordnet ist.
2. Transportsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Feedermechanismus
(15) als Teleskopfeeder (15) mit einer als Mehrfach-Teleskopschlitten ausgebildeten
Transporteinrichtung (19) ausgebildet ist.
3. Transportsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstückaufnahme
als Feederspinne (16) ausgebildet ist, die über einen Aufnahmewagen (18) verschwenkbar
mit der Transporteinrichtung (19) verbunden ist.
4. Transportsystem nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Transporteinrichtung (19) wenigstens eine, vorzugsweise zwei Verschwenkeinrichtungen
(38 - 41; 18, 63 - 68; 73 - 76;) aufweist, die eine Verschwenkbewegung in und gegen
und/oder quer zur Werkstück-Transportrichtung (78) durchführt, wobei die Verschwenkeinrichtung
vorzugsweise eine bogenförmige Verschwenkbewegung um eine horizontale Längsachse (37)
und/oder um eine horizontale Querachse (68, 73) durchführt.
5. Transportsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Transporteinrichtung (19) mittels einer Hubeinrichtung (9, 26; 21, 22) höhenverstellbar
ist.
6. Transportsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Feedermechanismus (15) in einer quer zur Werkstücktransportrichtung (78) ausgerichteten
Halterung (33) mit Querantrieb (31, 32) quer verschiebbar gelagert ist.
7. Transportsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Feedermechanismus (15) einen Feederschlitten (23) umfaßt, der an Führungen (24)
eine Querverschiebung der Transporteinrichtung (19) und/oder der Hubeinrichtung (9,
26) vollzieht.
8. Transportsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Hubeinrichtung (26) vorzugsweise eine Hubsäule umfaßt, die über einen Riementrieb
(34) mit Zahnriemenscheibe (29) und Umlenkrollen (36) höhenverstellbar ist.
9. Transportsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Teleskopfeeder (15)
als Längstransporteinrichtung (19) mit einem 3fach-Teleskopschlitten (42, 47, 48)
ausgebildet ist.
10. Transportsystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Längstransporteinrichtung
(19) einen ersten Teleskopschlitten (42) umfaßt, welcher bezüglich der Werkstücklängsbewegung
(78) ortsfest an einer Hubeinrichtung (9, 26) befestigt ist, daß der erste Teleskopschlitten
(42) über Längsführungen (57) oder dergleichen mit einem zweiten Teleskopschlitten
(47) und dieser über weitere Längsführungen (61) mit einem dritten Teleskopschlitten
(48) verbunden ist und daß die Längsverschiebung des zweiten (47) und des dritten
(48) Teleskopschlittens vorzugsweise mittels Riemenantrieben (49 - 52) bzw. (54 -
56) erfolgt.
11. Transportsystem nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein erster Schwenkmechanismus
zur Durchführung einer bogenförmigen Bewegung um eine horizontale, in Werkstücktransportrichtung
(78) ausgerichtete Schwenkachse (37) zwischen der Längstransporteinrichtung (19) und
der Hubeinrichtung (26) angeordnet ist, wobei die Längstransporteinrichtung (19) in
einer bogenförmigen Segmentführung (38, 39) gelagert und mittels eines Zahnsegment/Ritzelwellenantriebs
(40, 41, 45, 46) quer zur Werkstücktransportrichtung (78) verschwenkbar ist.
12. Transportsystem nach einem der Ansprüche 1, 4 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß
ein zweiter Schwenkmechanismus zur Durchführung einer bogenförmigen Bewegung um eine,
quer zur Werkstücktransportrichtung (78) angeordnete, horizontale Schwenkachse (73)
an einem Aufnahmewagen (18) für eine Feederspinne (16) vorgesehen ist, wobei die Feederspinne
(16) in einem bogenförmigen Führungssystem (76) gelagert und mittels eines Zahnsegment/Ritzelwellenantriebs
(74, 75) in Werkstücktransportrichtung (78) längsverschwenkbar ist.
13. Transportsystem nach Anspruch 1, 4 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer
Schwenkmechanismus zur Durchführung einer Schwenkbewegung um eine, quer zur Werkstücktransportrichtung
(78) angeordnete, horizontale Schwenkachse (68) für eine Feederspinne (16) vorgesehen
ist, wobei die Schwenkachse (68) dem Drehpunkt der Feederspinne (16) entspricht und
die Verschwenkung vorzugsweise mittels Riemenantrieb (63 - 67) erfolgt und zwischen
Riemenantrieb (63 - 67) und Feederspinne (16) vorzugsweise ein Getriebe und insbesondere
ein Planetengetriebe (71) angeordnet ist.
14. Transportsystem nach einem der Ansprüche 4, 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verschwenkbewegung der Schwenkmechanismen mittels programmgesteuerten Antrieben
(45, 69) erfolgt.
15. Transportsystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß Riemenantriebe (59,
60, 60') für die Teleskopschlitten (42, 47, 48) vorgesehen sind, die insbesondere
miteinander derart verbunden sind, daß sich die Geschwindigkeiten v1, v2, und v3 beim Werkstücktransport addieren.
16. Transportsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Antrieb des Feedermechanismus (15) über ein Kurvengetriebe (200) erfolgt, welches
mechanisch im Umformtakt der Umformmaschine antreibbar ist.
17. Transportsystem nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubkurve (204)
in Wirkverbindung mit einem drehbar gelagerten Vorschubhebel (206) steht, an dem ein
Zahnsegment (213) fest verbunden ist, welches ein Zahnrad (214) antreibt das auf ein
Kegelgetriebe (215) wirkt, welches über eine Keilwelle (216) das Überlagerungsgetriebe
(208) antreibt, das über Winkelgetriebe (211) die Transporteinrichtung (19) antreibt.
18. Transportsystem nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hubantrieb
am Feedermechanismus (15) über ein von der Umformmaschine angetriebenes Kurvengetriebe
(200) erfolgt, welches einen vorgegebenen Hub ausführt und daß vorzugsweise zur Veränderung
und oder Überlagerung des Hebehubes die Feeder-Höhenverstellung (21, 22) als variable
Produktionsachse ausgeführt ist.
19. Transportsystem nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Transportschrittveränderung des Feedermechanismus (15) in den Kraftschluß zwischen
Kurvengetriebe (200) und Transporteinrichtung (19) ein Überlagerungsgetriebe (208)
zwischengeschaltet ist, welches zum Schrittausgleich vorzugsweise von einem programmierbaren
Servomotor (209) antreibbar ist.
20. Transportsystem nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Lageveränderung der Werkstücke über programmierbare Servomotoren (210, 219) erfolgt.
1. Conveying system for conveying workpieces through processing stations of shaping machines
(1) such as a press, press working line or bulk multiple-die press, with at least
one transfer device (15) which holds the workpiece (14) and conveys it at the rate
of the shaping machine (1) in a multiple-axis conveying movement and is arranged above
the plane of workpiece conveyance of the shaping machine (1) between the processing
stations, wherein the transfer device (15) removes the workpiece (14) from a processing
stage (10, 11) and conveys it in a reciprocating movement and a longitudinal movement
without intermediate deposition to the next processing station and comprises, on its
leading part holding region, a pivoting device (38-41; 63-69; 72-76) which completes
a change of position adapted to the necessary position of the workpiece (14) in the
subsequent processing station during the transportation of the workpiece, characterised
in that the transfer device (15) also comprises, at its leading part holding region,
a multiple-part conveyor (19) consisting of an at least two-part telescopic slider
(42, 47, 48) and in that the pivoting movement for the workpiece (14) takes place
via a belt drive (63-69) or via a toothed quadrant drive (38-41), the respective driving
motor (69, 45) for the respective pivoting movement being arranged stationarily relative
to the telescopic slider (48) carrying the pivoting device or the workpiece.
2. Conveying system according to claim 1, characterised in that the feeder mechanism
(15) is designed as a telescopic feeder (15) with a conveyor (19) designed as a multiple
telescopic slider.
3. Conveying system according to claim 1 or 2, characterised in that the workpiece holder
is designed as a feeder slider (16) which is pivotally connected to the conveyor (19)
via a holding carriage (18).
4. Conveying system according to one of claims 1, 2 or 3, characterised in that the conveyor
(19) comprises at least one, preferably two pivoting devices (38-41; 18, 63-68; 73-76),
which performs a pivoting movement in and against and/or transversely to the workpiece
conveyance direction (78), wherein the pivoting device preferably performs an arcuate
pivoting movement round a, horizontal longitudinal axis (37) and/or round a horizontal
transverse axis (68, 73).
5. Conveying system according to one of the preceding claims, characterised in that the
conveyor (19) is adjustable in height by means of a lifting device (9, 26; 21, 22).
6. Conveying system according to one of the preceding claims, characterised in that the
feeder mechanism (15) is mounted in a transversely displaceable manner in a mounting
(33), orientated transversely to the workpiece conveyance direction (78), with transverse
drive (31, 32).
7. Conveying system according to one of the preceding claims, characterised in that the
feeder mechanism (15) comprises a feeder slider (23) which effects a transverse displacement
of the conveyor (19) and/or the lifting device (9, 26) on guides (24).
8. Conveying system according to one of the preceding claims, characterised in that the
lifting device (26) preferably comprises a lifting column which is adjustable in height
via a belt drive (34) with toothed belt pulley (29) and return rollers (36).
9. Conveying system according to claim 2, characterised in that the telescopic feeder
(15) is designed as a longitudinal conveyor (19) with a triple telescopic slider (42,
47, 48).
10. Conveying system according to claim 9, characterised in that the longitudinal conveyor
(19) comprises a first telescopic slider (42) which is fastened on a lifting device
(9, 26) stationarily with respect to the longitudinal movement of the workpiece (78),
in that the first telescopic slider (42) is connected via longitudinal guides (57)
or the like to a second telescopic slider (47) which is connected via further longitudinal
guides (61) to a third telescopic slider (48) and in that the longitudinal displacement
of the second (47) and the third (48) telescopic slider is preferably effected by
means of belt drives (49-52) or (54-56).
11. Conveying system according to claim 1 or 4, characterised in that a first pivot mechanism
is arranged between the longitudinal conveyor (19) and the lifting device (26) for
performing an arcuate movement round a horizontal pivot axis (37) orientated in the
workpiece conveyance direction (78), wherein the longitudinal conveyor (19) is mounted
in an arcuate segment guide (38, 39) and is pivotal transversely to the workpiece
conveyance direction (78) by means of a toothed quadrant/pinion shaft drive (40, 41,
45, 46).
12. Conveying system according to one of claims 1, 4 or 11, characterised in that a second
pivot mechanism for performing an arcuate movement round a horizontal pivot axis (73)
arranged transversely to the workpiece conveyance direction (78) is provided on a
holding carriage (18) for a feeder spider (16), the feeder spider (16) being mounted
in an arcuate guide system (76) and being longitudinally pivotal in the workpiece
conveyance direction (78) by means of a toothed quadrant/pinion shaft drive (74, 75).
13. Conveying system according to claim 1, 4 or 11, characterised in chat a further pivot
mechanism is provided for performing a pivoting movement round a horizontal pivot
axis (68) arranged transversely to the workpiece conveyance direction (78) for a feeder
spider (16), wherein the pivot axis (68) corresponds to the pivot of the feeder spider
(16) and pivoting is preferably effected by a belt drive (63-67) and a gear and in
particular planetary gearing (71) is arranged between belt drive (63-67) and feeder
spider (16).
14. Conveying system according to one of claims 4, 11 to 13, characterised in that the
pivoting movement of the pivot mechanisms is effected by means of program-controlled
drives (45, 69).
15. Conveying system according to claim 10, characterised in that belt drives (59, 60,
60') are provided for the telescopic slider (42, 47, 48) which are connected to one
another, in particular such that the velocities v1, v2 and v3 are added to one another during conveyance of the workpieces.
16. Conveying system according to one of the preceding claims, characterised in that the
drive of the feeder mechanism (15) is effected via a cam mechanism (200) which can
be driven mechanically at the shaping rate of the shaping machine.
17. Conveying system according to claim 16, characterised in that the feed cam (204) cooperates
with a rotatably mounted feed lever (206) on which there is rigidly connected a toothed
quadrant (213) which drives a gearwheel (214) acting on bevel gearing (215) which,
via a splined shaft (216), drives the superimposing gear (208) which drives the conveyor
(19) via angular gearing (211).
18. Conveying system according to claim 16 or 17, characterised in that a reciprocating
drive on the feeder mechanism (15) is effected via a cam gear (200) which is driven
by the shaping machine and performs a predetermined stroke and in that the feeder
height adjustment (21, 22) is preferably designed as a variable production axis for
changing or superimposing the lifting stroke.
19. Conveying system according to one of claims 16 to 18, characterised in that, for changing
the pace of conveyance of the feeder mechanism (15), a superimposing gear (208), which
is preferably drivable by a programmable servomotor (209) for pace compensation, is
interposed in the non-positive connection between cam gear (200) and conveyor (19).
20. Conveying system according to one of the preceding claims, characterised in that the
change of position of the workpieces is effected via programmable servomotors (210,
219).
1. Système de transport pour transporter des pièces à travers des postes de traitement
de machines de déformation (1), comme une presse, un train de presses ou une presse
à étages pour grandes pièces, comportant au moins un dispositif de déplacement (15)
recevant la pièce (14) et effectuant un transport dans un mouvement à plusieurs axes
dans le cycle de la machine de déformation (1), dispositif qui est agencé au-dessus
du plan du transport des pièces de la machine de déformation (1) entre les postes
de traitement, le dispositif de déplacement (15) prélevant la pièce (14) d'un étage
de traitement (10,11) et la transportant suivant un mouvement de levage ainsi qu'un
mouvement longitudinal sans dépose intermédiaire vers le poste de traitement suivant
le plus proche, et présentant, dans sa zone avant de réception des pièces, un dispositif
de pivotement (38-41 ; 63-69 ; 72-76), qui, pendant le processus de transport de la
pièce, permet une modification de position adaptée à la position nécessaire de la
pièce (14) dans le poste de traitement suivant,
caractérisé en ce que le dispositif de déplacement (15) présente, sur sa zone avant
de réception des pièces, par ailleurs, un dispositif de transport (19) en plusieurs
parties, constitué d'un chariot télescopique (42,47,48) au moins en deux parties,
et en ce que le mouvement de pivotement pour la pièce (14) est effectué, par l'intermédiaire
d'un entraînement à courroie (63-69) ou par l'intermédiaire d'un entraînement à segment
denté (38-41), le moteur d'entraînement respectif (69,45) pour le mouvement de pivotement
respectif étant agencé de façon fixe par rapport au chariot télescopique (48) portant
le dispositif de pivotement ou la pièce.
2. Système de transport selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le mécanisme d'alimentation (15) est réalisé comme dispositif
d'alimentation télescopique (15) ayant un dispositif de transport (19) réalisé comme
chariot multitélescopique.
3. Système de transport selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que le récepteur de pièces est réalisé comme un moyen d'alimentation
(16) qui est relié, par l'intermédiaire d'un chariot de réception (18), de façon pivotante
au dispositif de transport (19).
4. Système de transport selon une des revendications 1, 2 ou 3,
caractérisé en ce que le dispositif de transport (19) présente au moins un, avantageusement
deux dispositifs de pivotement (38-41 ; 18, 63-68 ; 73-76), qui effectue un mouvement
de pivotement dans la direction de transport des pièces (78) et à l'encontre de celle-ci
et/ou transversalement à celle-ci, le dispositif de pivotement effectuant avantageusement
un mouvement de pivotement arqué autour d'un axe longitudinal horizontal (37) et/ou
autour d'un axe transversal horizontal (68,73).
5. Système de transport selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le dispositif de transport (19) est réglable en hauteur au moyen
d'un dispositif de levage (9,26 ; 21,22).
6. Système de transport selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le mécanisme d'alimentation (15) est monté de façon transversalement
déplaçable dans un support (33) orienté transversalement à la direction de transport
des pièces (78) ayant un entraînement transversal (31,32).
7. Système de transport selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le mécanisme d'alimentation (15) comporte un chariot d'alimentation
(23) qui permet, sur des guides (24), un déplacement transversal du dispositif de
transport (19) et/ou du dispositif de levage (9,26).
8. Système de transport selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le dispositif de levage (26) comporte de préférence une colonne
de levage qui est réglable en hauteur par l'intermédiaire d'une transmission à courroie
(34) ayant un disque (29) pour courroie et des rouleaux de renvoi (36).
9. Système de transport selon la revendication 2,
caractérisé en ce que le dispositif d'alimentation télescopique (15) est réalisé comme
dispositif de transport longitudinal (19) ayant un chariot trois fois télescopique
(42,47,48).
10. Système de transport selon la revendication 9,
caractérisé en ce que le dispositif de transport longitudinal (19) comporte un premier
chariot télescopique (42), lequel est fixé, relativement au mouvement longitudinal
des pièces (78), en place sur un dispositif de levage (9,26), en ce que le premier
chariot télescopique (42) est relié, par l'intermédiaire de guides longitudinaux (57)
ou analogues, à un deuxième chariot télescopique (47) et celui-ci, par l'intermédiaire
d'autres guides longitudinaux (61), à un troisième chariot télescopique (48), et en
ce que le déplacement longitudinal du deuxième (47) et du troisième (48) chariot télescopique
a lieu avantageusement au moyen d'entraînements à courroie (49-52) ou (54-56).
11. Système de transport selon la revendication 1 ou 4,
caractérisé en ce qu'un premier mécanisme de pivotement pour effectuer un mouvement
arqué autour d'un axe de pivotement horizontal (37) orienté dans la direction de transport
des pièces (78) est agencé entre le dispositif de transport longitudinal (19) et le
dispositif de levage (26), le dispositif de transport longitudinal (19) étant monté
dans un guide segmenté (38,39) arqué et pouvant pivoter au moyen d'un entraînement
à segment denté/arbre de pignon (40,41,45,46) transversalement par rapport à la direction
de transport des pièces (78).
12. Système de transport selon une des revendications 1, 4 ou 11,
caractérisé en ce qu'un second mécanisme de pivotement pour effectuer un mouvement
arqué autour d'un axe de pivotement horizontal (73) agencé transversalement à la direction
de transport des pièces (78) est prévu sur un chariot de réception (18) pour un moyen
d'alimentation (16), le moyen d'alimentation (16) étant monté dans un système de guidage
arqué (76) et pouvant pivoter longitudinalement au moyen d'un entraînement à segment
denté/arbre de pignon (74,75) dans la direction de transport des pièces (78).
13. Système de transport selon la revendication 1, 4 ou 11,
caractérisé en ce qu'un autre mécanisme de pivotement pour effecteur un mouvement
de pivotement autour d'un axe de pivotement horizontal (68) agencé transversalement
à la direction de transport des pièces (78) est prévu pour un moyen d'alimentation
(16), l'axe de pivotement (68) correspondant au pivot du moyen d'alimentation (16)
et le pivotement ayant lieu de préférence au moyen d'un entraînement à courroie (63-67)
et, entre l'entraînement à courroie (63-67) et le moyen d'alimentation (16), il est
avantageusement agencé un engrenage et, en particulier, un engrenage planétaire (71).
14. Système de transport selon une des revendications 4, 11 à 13,
caractérisé en ce que le mouvement de pivotement des mécanismes de pivotement est
effectué au moyen d'entraînements (45,69) commandés de façon programmée.
15. Système de transport selon la revendication 10,
caractérisé en ce que des entraînements à courroie (59,60,60') sont prévus pour les
chariots télescopiques (42,47,48), qui sont en particulier reliés les uns aux autres
de sorte que les vitesses v1, v2, et v3 s'ajoutent lors du transport des pièces.
16. Système de transport selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'entraînement du mécanisme d'alimentation (15) est effectué
par l'intermédiaire d'une commande à came (200), laquelle peut être mécaniquement
entraînée dans le cycle de la machine de déformation.
17. Système de transport selon la revendication 16,
caractérisé en ce que la came d'avance (204) est en liaison active avec un lever d'avance
(206) monté de façon rotative, qui est solidaire d'un segment denté (213), qui entraîne
une roue dentée (214) qui agit sur un engrenage conique (215), lequel entraîne, par
l'intermédiaire d'un arbre cannelé (216), l'engrenage de superposition (208), qui
entraîne le dispositif de transport (19) par l'intermédiaire d'un engrenage angulaire
(211).
18. Système de transport selon la revendication 16 ou 17,
caractérisé en ce qu'un entraînement de levage est effectué sur le mécanisme d'alimentation
(15) par l'intermédiaire d'une commande à came (200) entraînée par la machine de déformation,
qui effectue une course prédéfinie, et en ce que, avantageusement, pour modifier et/ou
superposer la course de levage, le réglage en hauteur de l'alimentation (21,22) est
réalisé comme axe de production variable.
19. Système de transport selon une des revendications 16 à 18,
caractérisé en ce que, pour modifier le pas de transport du mécanisme d'alimentation
(15), un engrenage de superposition (208) est prévu dans la liaison par adhérence
entre la commande à came (200) et le dispositif de transport (19), qui peut être avantageusement
entraîné, pour la compensation de pas, par un servomoteur programmable (209).
20. Système de transport selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la modification de position des pièces est effectuée par des
servomoteurs programmables (210,219).