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EP 0 693 617 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.09.1998 Patentblatt 1998/36 |
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Anmeldetag: 14.06.1995 |
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Querstromkühler mit Entlüftung
Cross-flow radiator with de-aeration
Radiateur à courant transversal avec purge d'air
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
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Priorität: |
19.07.1994 DE 4425440
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.01.1996 Patentblatt 1996/04 |
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Patentinhaber: Valeo GmbH |
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70597 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- Dunsch, Jürgen, Dipl.-Ing.
D-73734 Esslingen (DE)
- Manger, Georg, Dipl.-Ing.
D-70794 Filderstradt (DE)
- Kesel, Bruno, Dipl.-Ing.
D-70794 Filderstadt (DE)
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Vertreter: COHAUSZ HANNIG DAWIDOWICZ & PARTNER |
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Patentanwälte
Schumannstrasse 97-99 40237 Düsseldorf 40237 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 236 743 FR-A- 2 292 109 FR-A- 2 673 445
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DE-A- 4 328 448 FR-A- 2 509 788 US-A- 3 604 502
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Querstrom-Kühler insbesondere für ein Kraftfahrzeug
mit einem Kühlerblock, der von waagerechten Rohren durchzogen ist, die von einem seitlichen
Eintrittswasserkasten ausgehen und in einem seitlichen Austrittswasserkasten münden,
wobei der Austrittswasserkasten einen Austrittsstutzen aufweist, von dem das Wasser
zur Wärmequelle fließt und über einen Eintrittsstutzen zum Eintrittswasserkasten zurückfließt,
und wobei ein Entlüftungsrohr vom oberen Bereich des Austrittswasserkastens zu einem
seitlichen Ausgleichsbehälter (Ausdehnungskammer) an eine Stelle geführt ist, die
unterhalb der Wasseroberfläche liegt.
[0002] Ein solcher Kühler ist aus der DE-32 36 743 bekannt. Bei diesem bekannten Kühler
reicht der relative Unterdruck im Ausgleichsbehälter nicht aus, um eine genügende
Entlüftung des Austrittswasserkastens zu erreichen.
[0003] Aus der FR-A-2673445 ist weiterhin ein Kühler bekannt, bei dem zur Erhöhung des Unterdrucks
eine Saugleitung aus einem unteren Bereich des Ausgleichsbehälters bis in den Austrittsstutzen
geführt ist.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Querstrom-Kühler der eingangs genannten Art so
zu verbessern, daß bei einfacher Konstruktion und Montage eine sichere Entlüftung
des Austrittswasserkastens erreicht wird.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß vom Ausgleichsbehälter ein
Saugrohr geführt ist, das im Austrittsstutzen an einer Stelle mündet, an der der Austrittstutzen
eine Verengung aufweist, die einen Unterdruck im Saugrohr erzeugt, das zu einem Teil
von einem unteren Rohr oder einer unteren Rohrreihe des Kühlerblocks gebildet ist.
[0006] Die Verengung im Austrittsstutzen erzeugt eine solch verhältnismäßig hohe Druckdifferenz
zwischen dem Austrittswasserkasten und dem Ausgleichsbehälter und damit einen solch
hohen relativen Unterdruck im Ausgleichsbehälter, daß sich die im oberen Bereich des
Austrittswasserkastens ansammelnde Luft mit hoher Sicherheit zum Ausgleichsbehälter
hin absaugt. Hierbei ist der konstruktive Aufwand besonders klein. Eine besonders
einfache Konstruktion wird dann geschaffen, weil das Saugrohr zu einem Teil von einem
unteren Rohr oder Rohrreihe des Kühlerblocks gebildet ist. Vorzugsweise wird hierzu
vorgeschlagen, daß das Entlüftungsrohr zu einem Teil von einem oberen Rohr oder Rohrreihe
des Kühlerblocks gebildet ist.
[0007] Ein besonders schnelles Befüllen des Kühlers ist dann möglich, wenn in der Trennwand
zwischen Ausgleichsbehälter und Eintrittswasserkasten ein Durchlaß mit einem Rückschlagventil,
insbesondere einer Rückschlagklappe angeordnet ist. Ferner ist von Vorteil, wenn der
Austrittswasserkasten an seiner obersten Stelle eine verschließbare Entlüftungsöffnung
für die Befüllung aufweist.
[0008] Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung wird dann erreicht, wenn
im oberen Bereich des Ausgleichsbehälters ein geschlossener Entlüftungsraum angeordnet
ist, der einen ersten, vom Austrittswasserkasten kommenden Bereich des Entlüftungsrohres
mit einem zweiten, zum Ausgleichsbehälter führenden Bereich des Entlüftungsrohres
miteinander verbindet und daß der Entlüftungsraum über einen Durchlaß mit der oberen
Einfüllöffnung zur Entlüftung verbunden ist. Dies führt zu dem Vorteil, daß die Entlüftungsschraube
im obersten Bereich des Austrittswasserkastens entfallen kann.
[0009] Von Vorteil ist hierbei, wenn bei verschlossener Einfüllöffnung durch den Einfüllöffnungsverschluß
gleichzeitig der Durchlaß verschließbar ist. Auch wird hierzu vorgeschlagen, daß die
oberste Stelle des Kühlers insbesondere der Eintrittsstutzen oder Thermostat mit der
Einfüllöffnung über eine Entlüftungsleitung verbunden ist. Dabei kann die Einfüllöffnung
von einem Stutzen gebildet sein, in den die Entlüftungsleitung mündet, und durch den
Verschluß die Entlüftungsleitung verschließbar ist.
[0010] Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden
im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1:
- Ein erstes Ausführungsbeispiel mit Entlüftungsschraube während des Fahrbetriebs in
einem senkrechten Schnitt.
- Figur 2:
- Einen Schnitt nach II-II in Figur 1.
- Figur 3:
- Das erste Ausführungsbeispiel bei der Werkstattbefüllung.
- Figur 4:
- Einen senkrechten Schnitt durch ein zweites Ausführungsbeispiel ohne Entlüftungsschraube
während des Fahrbetriebs.
- Figur 5:
- Einen Schnitt nach V-V in Figur 4 und
- Figur 6:
- das zweite Ausführungsbeispiel bei der Werkstattbefüllung.
[0011] Der Querstrom-Kühler nach dem ersten Ausführungsbeispiel in den Figuren 1 bis 3 weist
einen Kühlerblock 1 auf, der von einer Vielzahl von waagerechten Rohren 2 durchzogen
ist. Die Eintrittsseiten der Rohre 2 beginnen in einem Eintrittswasserkasten 3 und
die Rohre 2 münden in einem Austrittswasserkasten 4. Eintritts- und Austrittswasserkasten
liegen damit auf einander gegenüberliegenden Seiten des Kühlerblocks 1. Das im Kühler
befindliche Kühlwasser wird über einen Austrittsstutzen 5 im untersten Bereich des
Austrittswasserkastens 4 abgesaugt, zum Verbrennungsmotor geführt und über einen Eintrittsstutzen
6 zum Eintrittswasserkasten 3 gepumpt.
[0012] Auf einer Seite des Eintrittswasserkastens 3 ist ein Ausgleichsbehälter 7 oder ein
Austrittswasserkasten einstückig oder unabhängig vom Kühler angeordnet, insbesondere
befestigt, der im Ausführungsbeispiel mit dem Eintrittswasserkasten dieselbe senkrechte
Wand besitzt, so daß auf einer Seite der Wand 8a der Eintrittswasserkasten und auf
der anderen Seite der Wand 8a der Ausgleichsbehälter sich befindet. In der Wand 8a
ist eine Rückschlagklappe 9c derart angeordnet, daß Wasser nur vom Ausgleichsbehälter
7 zum Eintrittswasserkasten 3 fließen kann. Dies geschieht nur während des Befüllens
des Kühlers.
[0013] Mindestens ein unterstes Rohr oder Rohrreihe des Kühlerblocks 1 bildet ein Saugrohr
2a, d.h. sein Einführende befindet sich nicht im Eintrittswasserkasten 3, sondern
ist mit dem Ausgleichsbehälter 7 mit dessen unterem Bereich verbunden. Das Saugrohr
2a mündet im Austrittstutzen 5 an einer Stelle, an der der Austrittstutzen eine Verengung
8 bildet, durch die im Bereich des Austrittsendes 2c des Saugrohres 2a aufgrund der
dort höheren Strömung des ausfließenden Kühlwassers ein Unterdruck erzeugt wird, der
über das Saugrohr 2a zum Ausgleichsbehälter 7 übertragen wird, so daß im Ausgleichsbehälter
7 ein deutlich geringerer Druck herrscht als im Austrittswasserkasten 4.
[0014] Mindestens ein oberstes Rohr oder Rohrreihe des Kühlerblocks 1 bildet ein Entlüftungsrohr
9, insbesondere über die Kammer 14, das mit einem zweiten Entlüftungsrohr 9b den unteren
Bereich des Ausgleichsbehälters 7 verbindet. Hierbei wird ein erster Bereich des Entlüftungsrohres
9 von einem obersten Rohr 2d der Rohre des Kühlerblocks 1 gebildet. Hierbei können
auch mehrere Entlüftungsrohre 2d einen ersten Bereich des Entlüftungsrohres 9 bzw.
der Entlüftungsrohre bilden. Das Entlüftungsrohr 9 ist durch den Eintrittswasserkasten
3 und die Wand 8a hindurchgeführt bis in das Innere des Ausgleichsbehälters 7, um
unten im Ausgleichsbehälter zu münden. Aufgrund des geringeren Drucks im Ausgleichsbehälter
wird über das Entlüftungsrohr 9 Luft aus dem oberen Bereich des Austrittswasserkastens
4 zum Ausgleichsbehälter 7 gesaugt, um dann im Ausgleichsbehälter 7 nach oben zu steigen
und sich im oberen Bereich des Ausgleichsbehälters ansammelt. Hierbei besitzt die
Einfüllöffnung 10 zu ihrem Verschließen einen Deckel 11 mit einem Überdruckventil.
[0015] Im obersten Bereich des Austrittswasserkastens 4 ist eine Entlüftungsöffnung 12 eingebracht,
die durch eine Entlüftungsschraube 13 verschlossen ist. Über diese Entlüftungsöffnung
12 wird der Kühlerkreislauf während der Werkstattbefüllung im Bereich des Austrittswasserkastens
entlüftet.
[0016] Während der Werkstattbefüllung ist die Entlüftungsschraube 13 herausgedreht. Über
die Einfüllöffnung 10 und die Befüllklappe 9c werden der Kühler und der Motor befüllt.
Die Luft kann über die Öffnung 12 entweichen. Danach wir die Entlüftungsschraube verschlossen
und der Motor gestartet. Bei geöffneter Einfüllöffnung 10 ist es jetzt möglich, die
restliche Luft aus dem Kühlkreislauf (wie Fahrbetrieb) zu entgasen.
[0017] Die Ausführungsform nach den Figuren 1 bis 3 arbeitet während des Fahrbetriebs wie
folgt:
Im Kühlsystem sammelt sich der größte Teil der Luft im oberen Bereich des Austrittswasserkastens
4 an. Im Austrittsstutzen 5 wird durch die Verengung 8 eine hohe Strömungsgeschwindigkeit
erzeugt, die dazu führt, daß der Druck P2 dort absinkt. Da ab einem bestimmten Kühlmitteldurchsatz
der statische Druck in der Verengung kleiner ist als der Druck P1 im oberen Bereich
des Wasserkastens findet eine Zirkulation von P1 nach P2 durch den Kühler und den
Ausgleichsbehälter statt. Durch diese Zirkulation wird die Luft über die Leitung 9
in den Ausgleichsbehälter 7 gesaugt, wobei die Größe des Volumenstroms der Absaugung
von der Druckdifferenz zwischen P1 und P2 abhängig ist. Im Ausgleichsbehälter 7 kann
die Luft aufsteigen und sich im oberen Bereich ansammeln. Die Befüllklappe 9c ist
geschlossen, da der Druck im Ausgleichsbehälter kleiner ist als im Eintrittswasserkasten
3.
[0018] Das zweite Ausführungsbeispiel nach den Figuren 4 bis 6 unterscheidet sich von denen
nach Figuren 1 bis 3 dadurch, daß die Entlüftungsöffnung 12 mit der Entlüftungsschraube
13 im obersten Bereich des Austrittswasserkastens 4 fehlt und stattdessen im oberen
Bereich des Ausgleichsbehälters 7 zwei Entlüftungsräume 14a, 14b angeordnet sind,
in die ein erster Bereich 9a des Entlüftungsrohres 9 mündet, d.h. das Rohr bzw. die
Rohre 9a beginnen im oberen Bereich des Austrittswasserkastens 4 und enden im Entlüftungsraum
14b. Der zweite Bereich 9b des Entlüftungsrohres 9 beginnt im Entlüftungsraum 14 und
mündet im unteren Bereich des Ausgleichsbehälters 7. Der Entlüftungsraum 14b unterbricht
somit das Entlüftungsrohr 9 und eine in der Seitenwand des Entlüftungsraumes 14 befindliche
Entlüftungsöffnung 15 führt zum Stutzen 16 der Einfüllöffnung 10, wobei ein Einschrauben
des Deckels 11 in den Stutzen 16 dazu führt, daß die Öffnung 15, 18 durch den Deckel
verschlossen werden.
[0019] Ferner ist die oberste Stelle des Kühlers/Kühlkreislaufs insbesondere eine obere
Stelle des Eintrittsstutzens 6 über eine Entlüftungsleitung 17 mit dem Innern des
Stutzens 16 verbunden, so daß die Luft über den Stutzen 6 der Kammer 14a dem Stutzen
16 zugeführt wird.
[0020] Das zweite Ausführungsbeispiel arbeitet während des Fahrbetriebs wie folgt:
[0021] Durch den in den Stutzen 16 eingeschraubten Deckel 11 ist die Öffnung 15, 18 verschlossen.
Im Kühlsystem sammelt sich der größte Teil der Luft im oberen Bereich des Austrittswasserkastens
4. Im Austrittstutzen 5 wird durch die Verengung 8 eine hohe Strömungsgeschwindigkeit
erzeugt. Dies führt dazu, daß der statische Druck P2 sinkt. Da ab einem bestimmten
Kühlmitteldurchsatz der Druck P2 in der Verengung kleiner ist als der Druck P1 im
oberen Bereich des Wasserkastens, findet eine Zirkulation von P1 nach P2 durch den
Kühler und den Ausgleichsbehälter statt. Durch diese Zirkulation wird die Luft über
die Leitungen 9a und 9b in den Ausgleichsbehälter 7 gesaugt, wobei die Größe des Volumenstroms
der Absaugung einer Druckdifferenz P1/P2 abhängig ist. Im Ausgleichsbehälter kann
die Luft aufsteigen und sich im oberen Bereich ansammeln. Die Befüllklappe 9c ist
geschlossen, da der Druck im Ausgleichsbehälter kleiner ist als im Wasserkasten. Bei
der Werkstattbefüllung ist der Deckel 11 geöffnet. Über die Leitung 17 und die Bohrung
18 kann die Luft aus dem Eintrittsstutzen 6/ Motor aufsteigen, so daß der Motor auch
über den Kühlereintrittsstutzen entlüftet werden kann. Über die Leitung 9a und 17
kann auch während des Standgasbetriebes die Luft aus dem Kühlerkreislauf entweichen.
Über die Befüllklappe 9c kann der Kühler bzw. der Motor schneller befüllt werden als
über die untere Kühlerrohrreihe.
1. Querstrom-Kühler insbesondere für ein Kraftfahrzeug mit einem Kühlerblock (1), der
von waagerechten Rohren (2) durchzogen ist, die von einem Seitlichen Eintrittswasserkasten
(3) ausgehen und in einem Seitlichen Austrittswasserkasten (4) münden, wobei der Austrittswasserkasten
(4) einen Austrittsstutzen (5) aufweist, von dem das Wasser zur Wärmequelle fließt
und über einen Eintrittsstutzen (6) zum Eintrittswasserkasten (3) zurückfließt, und
wobei ein Entlüftungsrohr (9) vom oberen Bereich des Austrittswasserkastens (4) zu
einem seitlichen Ausgleichsbehälter (7) an eine Stelle geführt ist, die unterhalb
der Wasseroberfläche liegt,
dadurch gekennzeichnet, daß vom Ausgleichsbehälter (7) ein Saugrohr (2a) geführt ist, das zu einem Teil von
einem unteren Rohr oder einer unteren Rohrreihe (2) des Kühlerblocks (1) gebildet
ist, und das im Austrittsstutzen (5) an einer Stelle mündet, an der der Austrittstutzen
(5) eine Verengung (8) aufweist, die einen Unterdruck im Saugrohr (2a) erzeugt.
2. Kühler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Trennwand (8a) zwischen Ausgleichsbehälter (7) und Eintrittswasserkasten
(3) ein Durchlaß mit einem Rückschlagventil, insbesondere einer Rückschlagklappe (9c)
angeordnet ist.
3. Kühler nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Entlüftungsrohr (9) zu einem Teil von einem oberen Rohr oder einer oberen
Rohrreihe (2d) des Kühlerblocks gebildet ist.
4. Kühler nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Austrittswasserkasten (4) an seiner obersten Stelle eine verschließbare Entlüftungsöffnung
(12) für die Befüllung aufweist.
5. Kühler nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Bereich des Ausgleichsbehälters (7) ein geschlossener Entlüftungsraum
(14) angeordnet ist, der einen ersten, vom Austrittswasserkasten kommenden Bereich
(9a) des Entlüftungsrohres (9) mit einem zweiten, zum Ausgleichsbehälter führenden
Bereich (9b) des Entlüftungsrohres miteinander verbindet und daß der Entlüftungsraum
(14) über einen Durchlaß (15) mit der oberen Einfüllöffnung (10) zur Entlüftung verbunden
ist.
6. Kühler nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei verschlossener Einfüllöffnung (10) durch den Einfüllöffnungsverschluß (11)
gleichzeitig der Durchlaß (15, 18) verschlossen ist.
7. Kühler nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die oberste Stelle des Kühlers insbesondere der Eintrittsstutzen (6) mit der
Einfüllöffnung (10) über eine Entlüftungsleitung (17) und eine Kammer (14a) verbunden
ist.
8. Kühler nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einfüllöffnung (10) von einem Stutzen (16) gebildet ist, in den die Entlüftungsleitung
(17) mündet, und daß durch den Verschluß (11) die Entlüftungsöffnung (18) verschließbar
ist.
1. A cross-flow radiator particularly for a motor vehicle having a radiator core (1),
through which horizontal pipes (2) pass, which emanate from a lateral inlet radiator
tank (3) and open in a lateral outlet radiator tank (4), wherein the outlet radiator
tank (4) comprises an outlet connection (5), from which the water flows to the heat
source and flows back to the inlet radiator tank (3) via an inlet connection (6),
and wherein a breather tube (9) is passed from the upper region of the outlet radiator
tank (4) to a lateral expansion tank (7) at a point lying beneath the surface of the
water,
characterised in that an inlet pipe (2a), which is formed partly by a lower pipe or a lower row of pipes
(2) of the radiator core (1), is passed from the expansion tank (7) and which opens
in the outlet connection (5) at a point at which the outlet connection (5) has a constriction
(8), which produces a vacuum in the inlet pipe (2a).
2. A radiator according to Claim 1,
characterised in that a passage having a non-return valve, in particular a flap valve (9c), is disposed
in the partition (8a) between the expansion tank (7) and the inlet radiator tank (3).
3. A radiator according to one of the preceding Claims, characterised in that the breather tube (9) is formed partly by an upper pipe or an upper row of pipes
(2d) of the radiator core.
4. A radiator according to one of the preceding Claims, characterised in that the outlet radiator tank (4) comprises a vent (12) for filling at its uppermost point.
5. A radiator according to one of the preceding Claims, characterised in that in the upper region of the expansion tank (7) a closed de-aeration chamber (14) is
disposed, which connects a first region (9a) of the breather tube (9) coming from
the outlet radiator tank to a second region (9b) of the breather tube leading to the
expansion tank,
and in that the de-aeration chamber (14) is connected via a passage (15) to the upper charging
hole (10) for de-aeration.
6. A radiator according to Claim 5,
characterised in that when the charging hole (10) is closed by the filler cap (11) the passage (15, 18)
is at the same time closed.
7. A radiator according to Claim 5 or 6,
characterised in that the uppermost point on the radiator, in particular the inlet connection (6), is connected
to the charging hole (10) via a breather tube (17) and a chamber (14a).
8. A radiator according to one of the preceding Claims,
characterised in that the charging hole (10) is formed by a connection piece (16), into which the breather
tube (17) opens,
and in that the breather hole (18) can be closed by the filler cap (11).
1. Radiateur à courant transversal, en particulier pour un véhicule automobile, comportant
un coeur (1) qui est traversé par des tubes horizontaux (2) qui partent d'une boîte
à eau latérale d'entrée (3) et débouchent dans une boîte à eau latérale de sortie
(4), la boîte à eau de sortie (4) présentant une tubulure de sortie (5) d'où l'eau
va à la source de chaleur et retourne à la boîte à eau d'entrée (3) par une tubulure
d'entrée (6), et un tuyau de purge d'air (9) allant de la partie supérieure de la
boîte à eau de sortie (4) à un récipient latéral de compensation (7) à un endroit
situé au-dessous de la surface de l'eau, caractérisé par le fait que du récipient
de compensation (7) part un tuyau d'aspiration (2a) qui est formé en partie par un
tube inférieur ou une rangée de tubes inférieure (2) du coeur (1) du radiateur et
débouche dans la tubulure de sortie (5) à un endroit où celle-ci présente un rétrécissement
(8) qui produit une dépression dans le tuyau d'aspiration (2a).
2. Radiateur selon la revendication 1, caractérisé par le fait que dans la cloison (8a)
entre le récipient de compensation (7) et la boîte à eau d'entrée (3) est fait un
passage pourvu d'un clapet de non-retour, en particulier d'un clapet de non-retour
à battant (9c).
3. Radiateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que
le tuyau de purge d'air (9) est formé en partie par un tube supérieur ou une rangée
de tubes supérieure (2d) du coeur du radiateur.
4. Radiateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que
la boîte à eau de sortie (4) présente à son endroit le plus haut un orifice de purge
d'air obturable (12) pour le remplissage.
5. Radiateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que
dans la partie supérieure du récipient de compensation (7) se trouve un espace fermé
de purge d'air (14) qui relie une première partie (9a), venant de la boîte à eau de
sortie, du tuyau de purge d'air (9) à une deuxième partie (9b), allant au récipient
de compensation, de ce tuyau, et que cet espace de purge d'air (14) est, pour la purge
d'air, relié à l'orifice supérieur de remplissage (10) par un passage (15).
6. Radiateur selon la revendication 5, caractérisé par le fait que lorsque l'orifice
de remplissage (10) est fermé, l'organe de fermeture (11) de celui-ci ferme en même
temps le passage (15, 18).
7. Radiateur selon l'une des revendications 5 et 6, caractérisé par le fait que l'endroit
le plus haut du radiateur, en particulier la tubulure d'entrée (6), est relié à l'orifice
de remplissage (10) par une conduite de purge d'air (17) et une chambre (14a).
8. Radiateur selon l'une des revendications précédentes 5 à 7, caractérisé par le fait
que l'orifice de remplissage (10) est formé par une tubulure (16) dans laquelle débouche
la conduite de purge d'air (17), et que l'organe de fermeture (11) permet de fermer
l'orifice de purge d'air (18).

