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(11) |
EP 0 694 345 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.09.1999 Patentblatt 1999/36 |
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Anmeldetag: 20.07.1995 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B21B 1/18 |
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Feinstahlwalzwerk, insbesondere Drahtwalzwerk
Small section mill, in particular wire mill
Train à petits fers, en particulier laminoir à fils
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
29.07.1994 DE 4426930
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.01.1996 Patentblatt 1996/05 |
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Patentinhaber: SMS SCHLOEMANN-SIEMAG AKTIENGESELLSCHAFT |
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40237 Düsseldorf (DE) |
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Erfinder: |
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- Müller, Alfred
D-47800 Krefeld (DE)
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Vertreter: Valentin, Ekkehard, Dipl.-Ing. |
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Patentanwälte
Hemmerich-Müller-Grosse-
Pollmeier-Valentin-Gihske
Hammerstrasse 2 57072 Siegen 57072 Siegen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 560 115 DE-A- 1 527 748 DE-A- 2 902 788
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EP-A- 0 606 966 DE-A- 1 602 150
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Produktionsanlage für Feinstahlprodukte, umfassend als
Grundausstattung eine Fertigstraße mit mehreren selbständige Einzelantriebe aufweisenden
Gerüsten, wobei der Fertigstraße wenigstens ein Standard-Vorblock vor- oder nachordenbar
ist.
[0002] Bei älteren Produktionsanlagen für Feinstahlprodukte besteht fallweise ein Bedarf
zur Modernisierung und/oder Leistungssteigerung durch Um- und/oder Ausbau der vorhandenen
Fertigstraße. Insbesondere trifft dies auf mit älteren Walzgerüsten ausgestattete
Fertigstraßen zu, welche mit gesteigerten Anforderungen an Qualität und/oder Produktivität
moderner Anlagen nicht mehr Schritt halten können und insbesondere dann, wenn zusätzlich
zum vorhandenen Walzprogramm eine Aufstockung bezüglich Menge und/oder Qualität aus
wirtschaftlicher Sicht wünschenswert erscheint und die vorhandene Walzanlage hierfür
nicht ausreicht. Dabei wäre es aber aus wirtschaftlicher Sicht unvorteilhaft, die
vorhandene Fertigstraße insgesamt durch eine neue Anlage zu ersetzen, weil die hierbei
anfallenden Kosten nicht in ökonomischem Gleichgewicht zu dem zu erwartenden Produktionsgewinn
stehen.
[0003] Die EP-A 0 560 093 beschreibt eine Hochleistungs-/Feinstahl-/Drahtstraße mit jeweils
mehrere Walzgerüste bzw. Walzeinheiten aufweisender Vorstraße, mindestens einer Zwischenstraße
und mit anschließender Fertigstraße, ggf. als Fertigblock für das ein- oder mehradrige
Auswalzen von Draht oder von Walzgut mit Rundquerschnitt aus Edelstahl oder sonstigem
Legierungsstahl. Diese ist dadurch gekennzeichnet, dass dem Fertigwalzblock ein weiterer
mindestens zweigerüstiger Nachwalzblock nachgeordnet ist und dass zwischen dem Fertigwalzblock
und dem Nachwalzblock eine temperierende Kühl- und/oder Ausgleichsvorrichtung für
das Walzgut zwischengeschaltet ist. Die als Nachwalzblock bezeichnete Nachrüsteinheit,
welche der vorhandenen Fertigstraße nachgeschaltet ist, ist mindestens zweigerüstig.
Es wird nur ein derartiger Nachwalzblock der Fertigstraße hinzugefügt, und zwar ausschließlich
der Fertigstraße nachgeordnet. Dabei wird der Nachwalzblock nicht unmittelbar der
Fertigstraße nachgeordnet, sondern unter Zwischenschaltung einer temperierenden Kühl-
und/oder Ausgleichsvorrichtung für das Walzgut.
[0004] Ausgehend vom vorgenannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine Produktionsanlage für Feinstahlprodukte der im Oberbegriff von Anspruch 1 genannten
Art zur Optimierung von Produktqualität und/oder Leistung der Fertigstraße anzugeben,
durch welche mit möglichst geringem Aufwand an Kosten sowie mit möglichst sparsamem
Platzbedarf und ohne nennenswerten umbaubedingten Produktionsausfall eine Steigerung
von Produktqualität und/oder Leistung der Fertigstraße unter Verwendung kostengünstiger
Standard-Elemente möglich und/oder eine Erweiterung des Produktionsprogrammes erreichbar
ist.
[0005] Zur Lösung der Aufgabe wird bei einer Produktionsanlage für Feinstahlprodukte der
im Oberbegriff von Anspruch 1 genannten Art mit der Erfindung vorgeschlagen, dass
die Fertigstraße zur Steigerung ihrer Leistungsfähigkeit bzw. zum Ersatz eines wirkungslos
gemachten Gerüstes mit einer nach Walzprogramm aus einer bestimmbaren Anzahl je zweigerüstiger
Grundbausteine zusammensetzbaren Fertigblockeinheit mit einer gemeinsamen Antriebseinheit
überbrückbar ist.
[0006] Bei dem als Standard-Vorblock bezeichneten zweigerüstigen Anlagenteil handelt es
sich um ein ausgereiftes und bewährtes Grundelement in Form eines Bausteins, wobei
dieses Grundelement beispielsweise durch Aneinanderreihen mehrerer derartiger Bausteine
zu einer mehrgerüstigen Einheit zusammengefügt und ohne Adaptionsprobleme zu einer
mit beliebiger Anzahl von Gerüsten ausgebildeten Draht-Fertigstraße ausgebaut werden
kann. Beispielsweise kann ein einzelner Grundbaustein zur Nachtolerierung einer Drahtabmessung
der Fertigstraße nachgeordnet sein. Auch kann bei älteren Gerüsten einer Fertigstraße,
wenn Gerüste z. B. bei Reparaturen zeitweilig ausfallen, die dann fehlende Walzkapazität
durch Vor- oder Nachrüsten eines oder mehrerer Standard-Vorblöcke kompensiert werden.
Es ergeben sich somit durch variablen Einsatz von zweigerüstigen Standard-Vorblöcken
in einer Anordnung nach dem Baukastenprinzip eine Anzahl kostengünstiger und schnell
durchführbarer Möglichkeiten zum Leistungserhalt, zur Leistungssteigerung und/oder
zur Qualitätssteigerung einer vorhandenen Fertigstraße.
[0007] Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass Fertigblockeinheiten zur Anpassung
einer vorhandenen Fertigstraße im Baukastensystem an besondere Anforderungen, z. B.
andere Drahtabmessungen oder andere Materialqualitäten, in einer Umgehungsschleife
anordenbar sind.
[0008] Eine weitere Ausgestaltung sieht vor, dass jeweils ein einzelner zweigerüstiger Standard-Vorblock
als Baustein mit weiteren von Standard-Vorblocken gebildeten Bausteinen verbindbar
und durch ein gemeinsames Antriebsaggregat zu einer beliebigen Fertigblockeinheit
kombinierbar ist.
[0009] Nach einer anderen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass wirkungslos gemachte
Gerüste der Fertigstraße durch wenigstens einen Standard-Vorblock ersetzbar sind.
[0010] Eine nach der Erfindung ausgebildete Produktionsanlage kann wenigstens einen der
Fertigstraße vor- oder nachgeordneten Standard-Vorblock und/oder fallweise eine Überbrückung
durch Standard-Vorblöcke aufweisen, und ein solcher Umbau- bzw. Ausbausatz kann in
überraschend unkomplizierter Weise nach dem Baukastenprinzip der Fertigstraße angegliedert
sein.
[0011] Die Erfindung wird in schematischen Zeichnungen in einer bevorzugten Ausführungsform
gezeigt, wobei aus den Zeichnungen weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung
entnehmbar sind.
[0012] Es zeigen:
- Fig. 1
- in Draufsicht einen zweigerüstigen Standard-Vorblock,
- Fig. 2
- in Draufsicht zwei zu einer Einheit zusammengeschaltete zweigerüstige Vorblöcke,
- Fig. 3
- in Draufsicht vier zu einer Einheit zusammengeschaltete zweigerüstige Standard-Vorblöcke,
- Fig. 4
- in Draufsicht eine herkömmliche Fertigblock-Einheit einer achtgerüstigen Drahtstraße
in einer Bauweise nach dem Baukastenprinzip,
- Fig. 5
- einen Stammbaum einer Produktionsanlage zum Walzen von Feinstahlprodukten, insbesondere
Drahtabmessungen.
[0013] Figur 1 zeigt einen einzelnen zweigerüstigen Vorblock (10) als beliebig kombinierbaren
Baustein zum Vor- oder Nachordnen an eine vorhandene Fertigstraße (1) (Fig. 5).
[0014] Figur 2 zeigt eine viergerüstige Einheit (11), zusammengesetzt aus zwei zweigerüstigen
Standard-Vorblöcken (10). Diese sind durch ein gemeinsames Antriebsaggregat (20) miteinander
verbunden.
[0015] Eine achtgerüstige Draht-Vorblockeinheit (13) zeigt Figur 3. Diese setzt sich aus
vier baukastenmäßig aneinandergereihten Standard-Vorblöcken (10) mit einem gemeinsamen
Antrieb (20) zusammen.
[0016] Die Figuren 2 und 3 zeigen insgesamt unkomplizierte Kombinationsmöglichkeiten mehrgerüstiger
Einheiten unter Verwendung von Standard-Vorblöcken (10) als Grundbausteinen. Dabei
ist die Anzahl solcher Grundbausteine (10) beliebig.
[0017] Durch "Aneinanderketten" von Vorblöcken zu Fertigblöcken können auf diese Weise vier-,
sechs-, acht- und fallweise zehn-gerüstige Anlagenteile zusammengestellt und vorhandene
Anlagenteile damit ergänzt bzw. weiter ausgebaut werden.
[0018] Figur 4 zeigt im Gegensatz zum baukastenmäßigen "Aneinanderketten" von einzelnen
Standard-Vorblöcken die Konstruktion eines herkömmlichen Fertigblockes in einer Ausführung
nach dem Stand der Technik. Es ist ersichtlich, daß ein schnelles Umrüsten dieser
Einheit im Gegensatz zum Baukastenprinzip durch Aneinanderketten gemäß Fig. 2 und
3 nicht ohne weiteres möglich ist.
[0019] Figur 5 zeigt den Stammbaum einer Produktionsanlage für Feinstahlprodukte, insbesondere
für Drahtabmessungen. Die Anlage weist als Grundausstattung die Fertigstraße (1) mit
sechs einzelnen Gerüsten (2 - 7) auf. Erfindungsgemäß ist der Fertigstraße (1) zur
Steigerung ihrer Leistungsfähigkeit bzw. zum Ersatz eines wirkungslos gemachten Gerüstes
ein zweigerüstiger Vorblock (10) vorgeordnet. Fallweise kann zum gleichen Zweck und/oder
zum Nachkalibrieren von Walzgut der Fertigstraße (1) ein zweigerüstiger Vorblock (10')
nachgeordnet sein.
[0020] Im Falle einer Produktionsanhebung und/oder zum Ersatz ausgefallener bzw. reparaturbedürftiger
Gerüste (2 - 7) kann der Fertigstraße (1) anstelle des zweigerüstigen Vorblocks (10')
eine mehrgerüstige Einheit, beispielsweise eine sechs-gerüstige Kombination (12) nachgeordnet
sein. Diese kann entsprechend dem Ausführungsbeispiel aus drei zweigerüstigen Grundbausteinen
(10) mit einem gemeinsamen Antrieb (20) bestehen. Die Anzahl von Bausteinen (10) einer
Einheit richtet sich dabei nach den gegebenen Anforderungen.
[0021] Eine weitere Möglichkeit von Leistungs- und Qualitätsaufstockung einer vorhandenen
Fertigstraße (1) ist beispielhaft mit der die Fertigstraße (1) überbrückenden Fertigblockeinheit
(15) gezeigt. Entsprechend dem in der Figur 5 gezeigten Beispiel kann die Fertigblockeinheit
(15) aus vier je zweigerüstigen Vorblöcken (10) zusammengesetzt sein. Die Anzahl der
Vorblöcke richtet sich nach dem Walzprogramm. Diese Fertigblockeinheit (15) ermöglicht
sehr vorteilhaft eine Anpassung im Baukastensystem an besondere Anforderungen und
ergibt die Möglichkeit, gegebenenfalls andere Drahtabmessungen oder andere Materialqualitäten
in der Umgehungsschleife (30) zu walzen, während Standard-Qualitäten nach wie vor
mit der vorhandenen Fertigstraße (1) gewalzt werden.
[0022] Insgesamt ergibt die außerordentlich flexible Aus- und Umbaufähigkeit einer vorhandenen
Fertigstraße (1) für Feinstahl- oder Drahtabmessungen durch zusätzlich vor- oder nachordenbare
Standard-Vorblöcke (10 - 13) einzeln oder in Kombination eine überraschend problemlose
Möglichkeit zur Ausweitung und Verbesserung der vorhandenen Walzanlage mit überschaubaren
Kosten und relativ sparsamem Platzbedarf, wobei der Um- bzw. Ausbau mit vertretbar
geringen Unterbrechungen des laufenden Betriebes durchführbar ist.
1. Produktionsanlage für Feinstahlprodukte, umfassend als Grundausstattung eine Fertigstraße
(1) mit mehreren selbständige Einzelantriebe aufweisenden Gerüsten (2 - 7), wobei
der Fertigstraße (1) wenigstens ein Standard-Vorblock (10, 10') vor- oder nachordenbar
ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Fertigstraße (1) zur Steigerung ihrer Leistungsfähigkeit bzw. zum Ersatz
eines wirkungslos gemachten Gerüstes mit einer nach Walzprogramm aus einer bestimmbaren
Anzahl je zweigerüstiger Grundbausteine (10) zusammensetzbaren Fertigblockeinheit
(15) mit einer gemeinsamen Antriebseinheit (20) überbrückbar ist.
2. Produktionsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Fertigblockeinheiten (15) zur Anpassung einer vorhandenen Fertigstraße (1)
im Baukastensystem an besondere Anforderungen, z. B. andere Drahtabmessungen oder
andere Materialqualitäten, in einer Umgehungsschleife (30) anordenbar sind.
3. Produktionsanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein einzelner zweigerüstiger Standard-Vorblock (10) als Baustein mit
weiteren von Standard-Vorblöcken (10, 10') gebildeten Bausteinen verbindbar und durch
ein gemeinsames Antriebsaggregat (20) zu einer beliebigen Fertigblockeinheit (15)
kombinierbar ist.
4. Produktionsanlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass wirkungslos gemachte Gerüste (2 bis 7) der Fertigstraße (1) durch wenigstens
einen Standard-Vorblock (10 bis 13) ersetzbar sind.
1. Production plant for fine steel product, comprising as basic equipment a finishing
train (1) with several independent stands (2 to 7) having individual drives, wherein
at least one standard blooming unit (10, 10') can be arranged upstream or downstream
of the finishing train (1), characterised in that the finishing train (1) can be bridged
over for increase in its output capacity, or for replacement of a stand which is made
ineffective, by a finishing block unit (15), which is composed of a predeterminable
number of double-stand basic blocks (10) in accordance with the rolling program, with
a common drive unit (20).
2. Production plant according to claim 1, characterised in that finishing block units
(15) for matching of a finishing train (1) present in the modular system to special
requirements, for example other wire dimensions or other material qualities, can be
arranged in a bypass loop (30).
3. Production plant according to claim 1 or claim 2, characterised in that an individual
double-stand standard blooming unit (10) is each time connectible as a block with
further blocks, which are formed by standard blooming units (10, 10'), and can be
combined by a common drive unit (20) into any desired finishing block unit (15).
4. Production plant according to one or more of claims 1 to 3, characterised in that
stands (2 to 7), which are made ineffective, of the finishing train (1) are replaceable
by at least one standard blooming unit (10 to 13).
1. Installation de production de petits fers, englobant en tant qu'équipement de base
un train finisseur (1) avec plusieurs cages (2 - 7) présentant des commandes individuelles
autonomes, un bloom standard (10, 10') au moins pouvant être disposé avant ou après
le train finisseur (1), caractérisé en ce que pour augmenter sa capacité de rendement,
voire pour remplacer une cage devenue inefficace, le train finisseur (1) soit pontable
avec une unité de bloc de finition (15) avec une unité de commande commune (20) composable
d'un nombre définissable de modules de base (10) de respectivement deux cages selon
un programme de laminage.
2. Installation de production selon la revendication 1, caractérisée en ce que des unités
de bloc de finition (15) puissent être disposées dans une boucle de dérivation (30)
pour adapter un train finisseur (1) déjà en place à des exigences particulières par
un système modulaire, par ex. à d'autres dimensions de fil ou à d'autres qualités
de matériaux.
3. Installation de production selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que respectivement
un bloom standard (10) individuel de deux cages en tant que module de base soit reliable
à d'autres modules de base constitué par des blooms standards (10, 10') et combinable
par un groupe commun de commande (20) en une unité de bloc de finition (15) quelconque.
4. Installation de production selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisée
en ce que des cages (2 à 7) du train finisseur (1) rendues inefficaces, soient remplaçables
par au moins un bloom standard (10 à 13).

