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EP 0 697 047 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.03.1998 Patentblatt 1998/13 |
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Anmeldetag: 04.06.1993 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9301/412 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9420/686 (15.09.1994 Gazette 1994/21) |
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VORRICHTUNG ZUM VERANKERN VON PFOSTEN VON SICHERHEITSABSPERRUNGEN IN EINEM FUNDAMENT
DEVICE FOR ANCHORING SAFETY BARRIER POSTS IN A FOUNDATION
DISPOSITIF POUR L'ANCRAGE DE MONTANTS DE BARRIERES DE SECURITE DANS UN SOL
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IE LI NL PT SE |
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Priorität: |
03.03.1993 DE 9303097 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.02.1996 Patentblatt 1996/08 |
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Patentinhaber: EASY RAIL EUROPE B.V. |
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1079 LH Amsterdam (NL) |
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Erfinder: |
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- MUTSCHLECHNER, Peter
I-39031 Brunico (IT)
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Vertreter: Körber, Wolfhart, Dr. rer.nat. et al |
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Patentanwälte
Mitscherlich & Partner,
Sonnenstrasse 33 80331 München 80331 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 112 804 DE-A- 3 733 973 FR-A- 2 601 398
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DE-A- 3 518 136 DE-U- 8 914 432 US-A- 3 385 565
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verankern von Pfosten von Sicherheitsabsperrungen,
insbesondere Leitplankenanordnungen für Straßen, Wege u.dgl. mit den Bewehrungsstäben
eines Fundamentes.
[0002] Aus der EP-A-0112 804 ist eine Vorrichtung dieser Art zum Verankern von Pfosten von
Sicherheitsabsperrungen bekannt geworden, umfassend ein einen Hohlraum aufweisendes
Hohlprofilstück, das zwecks Einstecken eines Pfostens an wenigstens seinem oberen
Ende offen ist und dessen im wesentlichen allseits geschlossener Hohlraumquerschnitt
dem Querschnitt des eingesteckten Pfostens zwecks Halterung desselben entspricht,
und das an seiner Außenseite wenigstens einen Verankerungsvorsprung mit mindestens
einer Verankerungsöffnung aufweist. Dabei müssen die Verankerungsvorsprünge im Vergleich
zu dem relativ kleinen zylindrischen Hohlraum für den Pfosten sehr groß sein, um dem
Fundament oder Erdreich gegenüber für eine genügende Krafteinleitung und damit Stabilität
für das Hohlprofilstück sicherzustellen. Für die Aufnahme von Leitplankenanordnungen
für Straßen, bei denen sehr hohe Stoßkräfte aufgenommen werden müssen, sind diese
Vorrichtungen insbesondere auch deshalb nicht geeignet, da sie nur senkrecht zu den
Verankerungsvorsprüngen wirkende Kräfte aufnehmen können.
[0003] Leitplankenanordnungen, die auch als "Highway Guard" oder "Railing" bezeichnet werden,
sind am Straßenrand installiert und dienen dazu, Fahrzeuge, die von der Fahrbahn abgekommen
sind, zurückzuhalten sowie in ihrer Bewegungsbahn wieder auszurichten. Sie bestehen
im wesentlichen aus Längsholmen, Pfosten und Verbindungselementen, wie beispielsweise
Schrauben, zum Befestigen der Längsholme an den Pfosten. Die Längsholme sind aus geeigneten
Flach- oder Profilstählen ausgebildet, die in einer Höhe über dem Erdboden angeordnet
sind, die der Höhe des Schwerpunktes der am häufigsten vorkommenden Fahrzeuge entspricht.
Die Pfosten bestehen im allgemeinen aus Stahlprofilteilen, die direkt in das Erdreich
eingelassen sind. Jeder Pfosten ist über einen Betonsockel, eine Verankerungsplatte
oder dgl. in Mauern oder anderen Konstruktionen am Rand der Straße, des Viadukts,
der Brücke od.dgl., verankert und erfordert einen erheblichen Arbeitsaufwand, um nach
einer Verformung oder Beschädigung ausgewechselt zu werden.
[0004] Aus der DEPS 1 684 640 sind Halter mit Bajonettverbindung für Pfosten mit rohrförmigem
Querschnitt bekannt, die durch einen geeigneten Stift gesichert sind. Diese Halter
und das zugehörige Halterungs- und Blockiersystem eignen sich nur für Pfosten mit
rundem rohrförmigen Querschnitt. Außerdem ist ihre Konstruktion zu kompliziert und
weist zu enge Toleranzen auf, die die Funktion bei Oxydation oder Korrosion oder auch
bei geringen Verformungen beeinträchtigen.
[0005] Im DE-GM 1 845 138 und in der US-A-3 225 501 sind Systeme offenbart, die eine Verriegelung
zwischen Pfosten und Halter bewirken. In beiden Fällen ist jedoch der Nachteil gegeben,
daß verschiedene mechanische Elemente benutzt werden, die mit einer gewissen Präzision
zusammenzufügen sind. Bei geringfügigen Verformungen oder bei Korrosion ist eine zuverlässige
Funktion nicht mehr gewährleistet.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art so weiterzubilden, daß sie auch hohe Stoßkräfte aufnehmen kann.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Die durch die Verankerungsöffnungen
verlaufenden Bewehrungsstäbe des Fundamentes werden unmittelbar für die Stabilisierung
und Krafteinleitung der auftretenden Kräfte einbezogen, während diejenigen Kräfte,
welche quer zum Verlauf der Bewehrung des Fundamentes in dieses von dem Hohlprofil
aus einzubringen sind, durch die Profilform des Hohlprofiles selbst aufgefangen werden.
Die Verankerungsvorsprünge können dabei relativ klein gehalten werden, da sie über
ihre Verankerungsöffnungen in die Bewehrung des Fundamentes einbezogen werden, so
daß bei einer gegebenen Fundamentgröße ein vergleichsweise großer Hohlprofilraum für
einen entsprechend großen und stabilien Profilpfosten geschaffen ist.
[0008] Der Hohlraumquerschnitt des Hohlprofilstücks entspricht unter Berücksichtigung eines
gewissen Spiels demjenigen des Pfostens, der somit ohne übermäßige Kraftanstrengung
von oben her in das Hohlprofilstück eingesteckt und aus diesem herausgezogen werden
kann, auch dann, wenn er verbogen worden sein sollte, da das in allen Richtungen genügend
stabil eingebettete Hohlprofilstück formstabil bleibt. Der Pfosten und der Hohlraumquerschnitt
bzw. das Hohlprofilstück haben ein U-, T- oder Doppel-T-Profil. Die Bewehrungsstäbe
des Fundamentes werden als Verankerungselement des Hohlprofiles einbezogen. Um Bewehrungsstäbe
unterschiedlicher Durchmesser verwenden zu können, weist das Hohlprofilstück vorteilhafterweise
wenigstens zwei Verankerungsöffnungen unterschiedlicher Öffnungsweite auf.
[0009] Zur Verbesserung der Verankerung kann das Hohlprofilstück eine strukturierte, vorzugsweise
in Längsrichtung gerippte äußere Oberfläche aufweisen.
[0010] Um das Eindringen von Feuchtigkeit und damit Korrosion, die das Entfernen des eingesteckten
Pfostens erschweren würde, zu verhindern, ist in Weiterbildung der Erfindung eine
Dichtung vorgesehen, die am oberen Ende des Hohlprofilstücks zwecks Abdichtung gegenüber
dem eingesteckten Pfosten anbringbar ist. Diese Dichtung kann eine mittels eines geeigneten
Werkzeugs in den dem Spiel entsprechenden Spalt zwischen der den Hohlraum begrenzenden
Innenwandfläche des Hohlprofilstücks und der Außenfläche des Pfostens einfüllbare
Silikonmasse oder eine vorgefertigte Dichtung sein, die eine aus dem Hohlprofilstück
herausragende, nach außen abstehende Lippe aufweist. Die Dichtung hat außerdem die
Funktion, einen spielfreien Sitz des Pfostens im Hohlprofilstück zu gewährleisten.
[0011] Zum gleichen Zweck können Vorsprünge geringer Höhe an der den Hohlraum begrenzenden
Innenwandfläche des Hohlprofilstücks und/oder der Außenfläche des Pfostens ausgebildet
sein. Um die Wiederverwendbarkeit des Holprofilstücks nach Entfernen eines Pfostens
nicht zu beeinträchtigen, ist es günstig, die Vorsprünge entweder nicht verformbar
an der Innenwandfläche des Hohlprofilstücks oder verformbar an der Außenfläche des
Pfostens auszubilden.
[0012] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist ein Verschlußstück vorgesehen, das das
obere Ende des Hohlprofilstücks während dessen Verankerung im Fundament verschließt,
um ein Eindringen von Fundamentmaterial zu verhindern. Zum gleichen Zweck kann mit
dem gleichen Verschlußstück auch das untere Ende des Hohlprofilstücks verschlossen
werden.
[0013] Um das Herausziehen aus den Hohlprofilstücken zu erleichtern, weist jeder Pfosten
vorzugsweise wenigstens eine Öffnung und/oder einen Vorsprung auf, mit der bzw. dem
beispielsweise ein Zughaken einer Winde in Eingriff gebracht werden kann.
[0014] Nachstehend ist die Erfindung anhand einiger bevorzugter Ausführungsbeispiele unter
Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung der Vorrichtung gemäß einem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung,
- Fig. 2
- eine perspektivische Darstellung der Vorrichtung nach Fig. 1 während der Verankerung
im Fundament,
- Fig. 3
- eine perspektivische Darstellung der Vorrichtung nach Fig. 1 im verankerten Zustand
und mit einer daran mittels eines Pfostens befestigten Leitplanke,
- Fig. 4
- eine teilgeschnittene Seitenansicht der Vorrichtung gemäß einem zweiten bevorzugten
Ausführungsbeispiel der Erfindung im verankerten Zustand und mit eingestecktem Pfosten,
- Fig. 5
- einen Querschnitt der Vorrichtung nach Fig. 4,
- Fig. 6
- eine Seitenansicht eines mit der Vorrichtung nach Fig. 4 verwendeten Verschlußstücks,
und
- Fig. 7
- Ein Querschnitt der Vorrichtung gemäß einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
[0015] Die Vorrichtung nach Fig. 1 ist als Steckhalter in Form eines U-förmigen Hohlprofilstücks
1.1 aus Aluminium ausgebildet, das aus zwei Schenkeln 2 und einem diese verbindenden
Steg 3 besteht, in denen ein Hohlraum 4 mit ebenfalls U-förmigem, allseits geschlossenem
Hohlraumquerschnitt ausgebildet ist. Beide Enden des Hohlprofilstücks 1.1 sind offen
und durch je ein noch zu beschreibendes Verschlußstück 5.1 verschließbar. Beidseits
der Schenkel 2 und des Steges 3, d.h. an der in das Profilinnere weisenden Innenseite
6 und der gegenüberliegenden Außenseite 7 des Hohlprofilstücks 1.1 sind senkrecht
abstehende Verankerungsvorsprünge 8 und 9 ausgebildet, die sich in Längsrichtung des
Hohlprofilstücks 1.1 über dessen Gesamtlänge erstrecken. In den beiden Verankerungsvorsprüngen
9 an der Hohlprofilstück-Außenseite 7 im Bereich der zwei Schenkel 2 ist eine Anzahl
von kreisrunden Verankerungsöffnungen 10,11 in Form von Durchgangskanälen ausgebildet,
die senkrecht zur Längsrichtung der Schenkel 2 verlaufen. Der Durchmesser der Verankerungsöffnungen
10 ist kleiner als derjenige der Verankerungsöffnungen 11.
[0016] Jedes Verschlußstück 5.1 ist aus Kunststoff hergestellt und umfaßt eine elastisch
verformbare Rippe 12.1, die einen dem U-Profil des Hohlprofilstücks 1.1 entsprechenden
U-förmigem Verlauf und etwas größere Querschnittsabmessungen als der Hohlraum 4 aufweist,
an einen breiteren Flansch 13 mit den gleichen Querschnittsabmessungen wie das Hohlprofilstück
1.1 angeformt ist und sich nach Eindrücken in den Hohlraum 4 an die denselben begrenzende
Innenwandfläche 14 elastisch anlegt, wie dies in Fig. 4 am Beispiel eines Verschlußstücks
5. gezeigt ist, das sich vom Verschlußstück 5.1 durch eine durch Einschnitte 15 in
mehrere Abschnitte aufgeteilte Rippe 12.2 mit gabelförmigem Querschnitt infolge einer
umlaufenden Nut 16 unterscheidet (siehe Fig. 6).
[0017] Mehrere Hohlprofilstücke 1.1 bilden zusammen mit je einem Pfosten 17.1 und einem
Längsholm oder Leitplanke 18 Teil einer Sicherheitsabsperrung 19 in Form einer Leitplankenanordnung
und dienen zur Verankerung dieser Pfosten 17.1 in einem Fundament 20 bestehend aus
Beton 21, der durch eine Bewehrung mit in Längsholmrichtung verlaufenden Bewehrungsstäben
22 und senkrecht dazu verlaufenden Bewehrungsstäben 23 verstärkt ist. Die Pfosten
17.1 weisen den gleichen Querschnitt wie die Hohlprofilstücke 1.1 auf. Ihre Querschnittsabmessungen
sind um ein gewisses, ihr Einstecken in die Hohlräume 4 ermöglichendes Maß (Spiel)
kleiner als diejenigen der Hohlräume 4.
[0018] Die Installation der Sicherheitsabsperrung 19 ist wie folgt:
Bei der Herstellung der Bewehrung 22,23 für das Fundament 20 werden die Bewehrungsstäbe
22 durch eine entsprechende Anzahl der Verankerungsöffnungen 10,11 der in vorbestimmten
Abständen senkrecht angeordneten, an beiden Enden mit je einem Verschlußstück 5.1
verschlossenen Hohlprofilstücke 1.1 hindurchgeführt (siehe Fig. 2).
[0019] Sodann wird Beton 21 in eine nicht gezeigte Verschalung zur Fertigstellung des Fundamentes
20 eingegossen. Nach Aushärten des Betons 21 und Entfernen der Verschalung werden
die Verschlußstücke 5.1 von den oberen Enden der Hohlprofilstücke 1.1 abgenommen.
Durch die auf diese Weise von oben zugänglichen Hohlräume 4 der Hohlprofilstücke 1.1
wird je ein Pfosten 17.1 eingesteckt.
[0020] Anschließend wird der dem Spiel zwischen der Innenwandfläche 14 und dem der Außenfläche
des Pfostens 17 entsprechende Spalt, wie in Fig. 3 gezeigt, mittels einer Spritzeinrichtung
manuell mit einer Silikonmasse als Dichtung 24.1 ausgefüllt, um den Pfosten 17.1 spielfrei
im Hohlraum 4 zu halten und das Eindringen von Feuchtigkeit und damit Korrosionserscheinungen
zu verhindern. Die Pfosten 17.1 können somit auch nach längerem Einsatz mit einem
relativ geringen, für die Zerstörung der Dichtung 24.1 erforderlichen Kraftaufwand
aus den Hohlprofilstücken 1.1 herausgezogen und gegen neue Pfosten 17.1 ausgetauscht
werden. Um das Herausziehen aus den Hohlprofilstücken 1.1 zu erleichtern, sind die
Pfosten 17.1 mit durchgehenden Öffnungen 25 ausgebildet, in die beispielsweise ein
Zughaken einer Winde eingesteckt werden kann.
[0021] Das in den Figuren 4 und 5 gezeigte Hohlprofilstück 1.2 und der eingesteckte Pfosten
17.2 unterscheiden sich bei ansonsten gleicher Ausbildung von der Anordnung nach Fig.
1 durch eine andere Verteilung der Verankerungsvorsprünge 8 am Hohlprofilstück 1.2
sowie durch eine Anzahl von Vorsprüngen 26.1, die an der Außenfläche des Pfostens
17.2, in Längsrichtung desselben verlaufend, ausgebildet sind. Diese Vorsprünge 26.1
sind aufgrund geringer Abmessungen verformbar.
[0022] Wie Fig. 4 zeigt, ist in den Spalt zwischen der Innenwandfläche 14 des Hohlprofilstücks
1.2 und der Außenfläche des eingesteckten Pfostens 17.2 eine vorgefertigte Dichtung
24.2 aus Metall oder Kunststoff eingepreßt, die eine aus dem Hohlprofilstück 1.2 herausragende,
nach außen abstehende Lippe 27 aufweist.
[0023] Das Hohlprofilstück 1.3 nach Fig. 7 unterscheidet sich bei ansorsten gleicher Konstruktion
von demjenigen nach Fig. 1 durch Vorsprünge 26.2 geringer Abmessungen, die im Bereich
der Schenkel 2 und des Steges 3 an der Innenwandfläche 14 ausgebildet sind, und durch
ein Doppel-T-Profil, dessen gesamte Oberfläche, d.h. dessen dem Profilinneren zugewandten
Innenseiten 6 der Schenkel 2 und des Steges 3 sowie der einander abgewandten Außenseiten
7 der Schenkel 2, in Längsrichtung des Hohlprofilstücks 1.3 gerippt ist. Das Hohlprofilstück
1.3 unterscheidet sich vom Hohlprofilstück 1.1 nach Fig. 1 weiterhin durch eine geänderte
Anzahl und Anordnung der Verankerungsvorsprünge 8.
1. Vorrichtung zum Verankern von Pfosten von Sicherheitsabsperrungen, insbesondere Leitplankenanordnungen
für Straßen, Wege u.dgl., mit den Bewehrungsstäben eines Fundamentes, umfassend ein
einen Hohlraum (4) aufweisendes Hohlprofilstück (1.1-1.7), das zwecks Einstecken eines
Pfostens (17.1; 17.2) an wenigstens seinem oberen Ende offen ist und dessen im wesentlichen
allseits geschlossener Holraumquerschnitt dem Querschnitt des eingesteckten Pfostens
(17.1; 17.2) zwecks Halterung desselben entspricht, und das an seiner Außenseite (7)
wenigstens einen Verankerungsvorsprung (9) mit mindestens einer Verankerungsöffnung
(10, 11) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Hohlprofilstück (1.1-1.3) die Form eines U-, T- oder Doppel-T-Stückes mit
einem Steg (3) und Schenkeln (2) hat, daß die Verankerungsvorsprünge (9) sich an der
Außenseite (7) der Schenkel (2) über die Gesamtlänge des Hohlprofilstückes (1.1-1.3)
erstrecken und mehrere senkrecht angeordnete Verankerungsöffnungen (10, 11) zur Aufnahme
der Bewehrungsstäbe (22) des Fundamentes aufweisen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verankerungsöffnung (10, 11) als Durchgangskanal ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verankerungsöffnungen (10, 11) in jedem Verankerungsvorsprung (9) unterschiedliche
Öffnungsweite haben.
4. Vorrichtung nach einem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Verankerungsöffnung (10, 11) im wesentlichen senkrecht zur Längsrichtung
des Hohlprofilstücks (1.1-1.7) und damit parallel zum jeweiligen Schenkel (2) verläuft.
5. Vorrichtung nach einem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Hohlprofilstück (1.3) eine strukturierte, vorzugsweise in Längsrichtung gerippte
äußere Oberfläche (6, 7) aufweist.
6. Vorrichtung nach einem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet,
daß die den Hohlraum (4) begrenzende Innenwandfläche (14) des Hohlprofilstücks (1.3)
und/oder die Außenfläche des Pfostens (17.2) mit Vorsprüngen (26.1 bzw. 26.2) geringer
Höhe ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorsprünge (26.1) verformbar sind.
8. Vorrichtung nach wenigstens einem vorhergehenden Anspruch,
gekennzeichnet durch wenigstens ein Verschlußstück (5.1; 5.2), das zum Verschließen des oder der offenen
Enden des Hohlprofilstücks (1.1; 1.2) vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Verschlußstück (5.1; 5.2) wenigstens eine elastisch verformbare Rippe (12.1;
12.2) zur Anlage an die den Hohlraum (4) begrenzende Innenwandfläche (14) sowie einen
Flansch (13) zur Anlage an die Stirnkante des Hohlprofilstücks (1.1; 1.2) umfaßt.
10. Vorrichtung nach wenigstens einem vorhergehenden Anspruch,
gekennzeichnet durch eine am oberen Ende des Hohlprofilstücks (1.1; 1.2) zwecks Abdichtung gegenüber dem
eingesteckten Pfosten (17.1; 17.2) anbringbare Dichtung (24.1; 24.2).
11. Vorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtung (24.1) eine in den Spalt zwischen der Innenwandfläche (14) des Hohlprofilstücks
(1.1) und der Außenfläche des eingesteckten Pfostens (17.1) einfüllbare Silikonmasse
und dgl. ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtung (24.2) vorgefertigt ist und eine aus dem Hohlprofilstück (1.2) herausragende,
nach außen abstehende Lippe (27) aufweist.
13. Vorrichtung nach wenigstens einem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Pfosten (17.1; 17.2) wenigstens eine Öffnung (25) und/oder wenigstens einen
Vorsprung aufweist.
1. Apparatus for anchoring posts of safety barriers, in particular crash barrier arrangements
for streets, paths and the like, with the reinforcing rods of a foundation, including
a hollow profile piece (1.1-1.7), having a hollow chamber (4) which, for the purpose
of insertion of a post (17.1; 17.2), is open at least at its upper end and the hollow
chamber cross-section of which, substantially closed on all sides, corresponds to
the cross-section of the inserted post (17.1; 17.2) for the purpose of holding the
same, and which has on its outside (7) at least one anchoring projection (9) having
at least one anchoring opening (10, 11),
characterised in that,
the hollow profile piece (1.1 - 1.3) has the shape of a U, T or double-T piece with
a web (3) and limbs (2), in that the anchoring projections (9) extend on the outside
(7) of the limbs (2) over the entire length of the hollow profile piece (1.1 - 1.3)
and the anchoring projections have a plurality of perpendicularly arranged anchoring
openings (10, 11) for receiving the reinforcing rods (22) of the foundation.
2. Device according to claim 1,
characterised in that,
the anchoring opening (10, 11) is formed as a through channel.
3. Device according to claim 1,
characterised in that,
in each anchoring projection (9) the anchoring openings (10, 11) have different opening
widths.
4. Device according to any preceding claim,
characterised in that,
each anchoring opening (10, 11) runs substantially perpendicularly to the longitudinal
direction of the hollow profile piece (1.1 - 1.7) and therewith parallel to the limb
(2) concerned.
5. Device according to any preceding claim,
characterised in that,
the hollow profile piece (1.3) has a structured outer surface (6, 7), preferably ribbed
in the longitudinal direction.
6. Device according to any preceding claim,
characterised in that,
the inner wall surface (14) of the hollow profile piece (1.3), bounding the hollow
chamber (4), and/or the outer surface of the post (17.2), is formed with projections
(26.1 and 26.2) of small height.
7. Device according to claim 6,
characterised in that,
the projections (26.1) are deformable.
8. Device according to any preceding claim,
characterised by,
at least one closure piece (5.1; 5.2) which is provided for closing off the open end
or ends of the hollow profile piece (1.1; 1.2).
9. Device according to claim 8,
characterised in that,
the closure piece (5.1; 5.2) includes at least one elastically deformable rib (12.1;
12.2) for bearing on the inner wall surface (14) bounding the hollow chamber (4),
and a flange (13) for bearing on the end edge of the hollow profile piece (1.1; 1.2).
10. Device according to any preceding claim,
characterised by a seal (24.1; 24.2) which can be applied to the upper end of the
hollow profile piece (1.1; 1.2) for the purpose of sealing with respect to the inserted
post (17.1; 17.2).
11. Device according to claim 10,
characterised in that,
the seal (24.1) is a silicone mass and the like which can be introduced into the gap
between the inner wall surface (14) of the hollow profile piece (1.1) and the outer
surface of the inserted post (17.1).
12. Device according to claim 10,
characterised in that,
the seal (24.2) is prefabricated and has a lip (27) outwardly upstanding, projecting
out of the hollow profile piece (1.2).
13. Apparatus according to any preceding claim,
characterised in that,
the post (17.1; 17.2) has at least one opening (25) and/or at least one projection.
1. Dispositif pour l'ancrage de poteaux de barrières de sécurité, en particulier de dispositifs
à glissières pour routes, voies, etc., avec les barres d'armature d'une fondation,
comprenant une pièce profilée creuse (1.1 à 1.7), présentant une cavité (4), qui est
ouverte à son extrémité supérieure en vue de l'enfoncement d'un poteau (17.1; 17.2),
et dont la section de cavité, sensiblement fermée de tous côtés, correspond à la section
transversale du poteau (17.1; 17.2) enfoncé en vue de la fixation de celui-ci, et
qui présente, sur son côté extérieur (7), au moins une saillie d'ancrage (9) avec
au moins une ouverture d'ancrage (10, 11), caractérisé en ce que la pièce profilée
creuse (1.1 à 1.3) a la forme d'une pièce en U, en T ou en double T avec une traverse
(3) et des branches (2), en ce que les saillies d'ancrage (9) s'étendent sur le côté
extérieur (7) des branches (2), sur toute la longueur de la pièce profilée creuse
(1.1 à 1.3) et présentent plusieurs ouvertures d'ancrage (10, 11), disposées verticalement,
destinées à recevoir les barres d'armature (22) de la fondation.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'ouverture d'ancrage (10,
11) est conformée en canal de passage.
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les ouvertures d'ancrage
(10, 11) ont une largeur d'ouverture différente dans chaque saillie d'ancrage (9).
4. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que chaque
ouverture d'ancrage (10, 11) s'étend sensiblement perpendiculairement à la direction
longitudinale de la pièce profilée creuse (1.1 à 1.7) et donc parallèlement à la branche
(2) respective.
5. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la pièce
profilée creuse (1.3) présente une surface extérieure (6, 7) structurée de préférence
nervurée dans la direction longitudinale.
6. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la surface
de paroi intérieure (14) de la pièce profilée creuse (1.3), délimitant la cavité (4)
et/ou la surface extérieure du poteau (17.2), présente des saillies (respectivement
26.1 et 26.2) de hauteur réduite.
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que les saillies (26.1) sont
déformables.
8. Dispositif selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisé par au
moins une pièce de fermeture (5.1 ; 5.2), qui est prévue pour fermer la ou les extrémité(s)
ouverte(s) de la pièce profilée creuse (1.1 ; 1.2).
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que la pièce de fermeture (5.1
; 5.2) comprend au moins une nervure (12.1; 12.2) élastiquement déformable, destinée
à s'appliquer contre la surface de paroi intérieure (14), délimitant la cavité (4),
ainsi qu'une bride (13) destinée à s'appliquer contre le bord d'extrémité de la pièce
profilée creuse (1.1 ; 1.2).
10. Dispositif selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisé par une
garniture d'étanchéité (24.1 ; 24.2) à placer à l'extrémité supérieure do la pièce
profilée creuse (1.2; 1.2), afin d'assurer l'étanchéité par rapport au poteau (17.1;
17.2) enfoncé.
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que la garniture d'étanchéité
(24.1) est une pâte de silicone et similaire à introduire dans la fente entre la surface
de paroi intérieure (14) de la pièce profilée creuse (1.1) et la surface extérieure
du poteau (17.1) enfoncé.
12. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que la garniture d'étanchéité
(24.2) est préfabriquée et présente une lèvre (27) ressortant de la pièce profilée
creuse (1.2), dépassant vers l'extérieur.
13. Dispositif selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisé en ce
que le poteau (17.1 ; 17.2) présente au moins une ouverture (25) et/ou au moins une
saillie.