| (19) |
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(11) |
EP 0 697 069 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.05.2000 Patentblatt 2000/21 |
| (22) |
Anmeldetag: 31.03.1994 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9401/011 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9425/760 (10.11.1994 Gazette 1994/25) |
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| (54) |
REIBUNGSVAKUUMPUMPE MIT UNTERSCHIEDLICH GESTALTETEN PUMPENABSCHNITTEN
FRICTION VACUUM PUMP WITH PUMP SECTIONS OF DIFFERENT DESIGNS
POMPE A VIDE ROTATIVE A FRICTION COMPORTANT DES SECTIONS DE CONCEPTION DIFFERENTE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI |
| (30) |
Priorität: |
03.05.1993 DE 4314418
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.02.1996 Patentblatt 1996/08 |
| (60) |
Teilanmeldung: |
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98110191.8 / 0874159 |
| (73) |
Patentinhaber: Leybold Vakuum GmbH |
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50968 Köln (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SCHÜTZ, Günter
D-50679 Köln (DE)
- ENGLÄNDER, Heinrich
D-52441 Linnich (DE)
- VON SCHULZ-HAUSMANN, Friedrich, Karl
D-53229 Bonn (DE)
- HENNING, Hinrich
D-51427 Bergisch Gladbach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Leineweber, Jürgen, Dipl.-Phys. et al |
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Aggerstrasse 24 50859 Köln 50859 Köln (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 445 855 DE-A- 3 919 529 FR-A- 2 161 179 FR-A- 2 534 980 US-A- 1 975 568
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DE-A- 3 442 843 DE-A- 3 922 782 FR-A- 2 280 809 GB-A- 2 155 103 US-A- 4 732 529
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- JOURNAL OF VACUUM SCIENCE & TECHNOLOGY, Bd.8, Nr.5, September 1990, NEW YORK, US Seiten
3870 - 3873, XP000147920 J.Y. TU 'A new design for the disk-type molecular pump'
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Reibungsvakuumpumpe mit den Merkmalen des Oberbegriffs
der unabhängigen Patentansprüche 1 und 2.
[0002] Zu den Reibungsvakuumpumpen gehören Gaede-Pumpen (in einem Gehäuse rotierender Zylinder
mit Pumpspalt und zwischen Einlass und Auslass gelegenem Sperrspalt), Holweck-Pumpen
(in einem Gehäuse rotierender Zylinder mit wendelförmigen, Stator- oder rotorseitig
angeordneten Nuten), Siegbahn-Pumpen (rotierende und stehende Ringscheiben mit spiralförmig
gestalteten Nuten) und Turbomolekular-Pumpen, die mit Lauf- und Leitschaufeln ausgerüstet
sind. Es ist bekannt, Reibungspumpen mit unterschiedlich gestalteten Pumpenabschnitten
auszurüsten.
[0003] Aus der DE-A 39 22 782 und der FR-A-22 80 809 sind Reibungspumpen der eingangs erwähnten
Art bekannt. Pumpen dieser Art sollen nicht nur im Molekularströmungsbereich sondern
auch bei viskoser Strömung gute Fördereigenschaften haben. Als besonderes Problem
haben sich die Übergangsbereiche zwischen den unterschiedlich gestalteten Pumpenabschnitten
erwiesen. Störungen der Strömung oder gar Strömungsabrisse finden in diesen Bereichen
statt.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen möglichst störungsfreien
Übergang der Strömung zwischen den verschiedenen Pumpenabschnitten sicherzustellen.
[0005] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale der Patentansprüche
1 und 2 gelost. Die Besonderheit der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Rotor- bzw. Statorringscheibe
liegt darin, dass sie einerseits bereits Bestandteil einer Siegbahnstufe ist, andererseits
aber noch verkürzte Rotorschaufeln trägt. Störungen der Strömung sind minimiert, Strömungsabrisse
finden nicht mehr statt.
[0006] Eine weitere vorteilhafte Maßnahme besteht darin, die Statorringscheiben der Siegbahnstufen
mit den spiralförmigen Nuten auszurüsten. Durch diese Maßnahme wir zum einen erreicht,
dass es nicht mehr erforderlich ist, den Rotor aus einer Vielzahl von Einzelteilen
herzustellen. Der Rotor kann einteilig ausgebildet und z.B. aus dem Vollen gedreht
sein. Weiterhin ist die Anpassung einer Reibungspumpe der hier betroffenen Art an
unterschiedliche Einsatzfälle einfacher. Bei Vakuumpumpen dieser Art bestimmen nämlich
die Eigenschaften der spiralförmigen Nuten (Tiefe, Breite, Steigung) die Pumpeigenschaften.
Bei einer Änderung der Pumpeigenschaften müssen deshalb bei einer Reibungsvakuumpumpe
nach dem Stand der Technik nacheinander Stator und Rotor demontiert, die Rotorscheiben
mit den spiralförmigen Nuten ausgetauscht und dann wieder Rotor und Stator montiert
werden. Bei einer Reibungsvakuumpumpe nach der Erfindung muss nur der Stator demontiert
und mit Austausch-Scheiben wieder montiert werden.
[0007] Eine weitere vorteilhafte Maßnahme nach der Erfindung besteht darin, dass sich an
den Pumpenabschnitt mit den Siegbahn-Stufen mindestens eine weitere Pumpstufe beliebiger
Art - vorzugsweise auf eine Reibungspumpe - anschließt, die im Zwischenbereich zwischen
Molekularströmung und viskoser Strömung gute Fördereigenschaften hat. Mit einer in
dieser Weise ausgebildeten Vakuumpumpe kann ein relativ hoher Vorvakuumdruck (größer
10 mbar) erzeugt werden, so dass Pumpen dieser Art mit kleinen und preiswerten Vorvakuumpumpen
betrieben werden können.
[0008] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sollen anhand von in den Figuren
1 bis 18 erläutert werden. Es zeigen
- Figur 1 eine Reibungsvakuumpumpe nach der Erfindung,
- Figur 2 einen Schnitt durch die Pumpe nach Figur 1 in Höhe der Statorscheibe einer
Siegbahn-Stufe
- Figur 3 einen Schnitt durch die Pumpe nach Figur 1 in Höhe einer sich in Förderrichtung
an den Siegbahn-Pumpenabschnitt anschließenden weiteren Pumpstufe,
- Figuren 4, 5 und 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel für eine Pumpe nach der Erfindung,
- Figuren 7, 8 ein Ausführungsbeispiel für eine Pumpe nach der Erfindung mit einer besonderen
Rotoraufhängung,
- Figuren 9 bis 12 Schnitte durch weitere Lösungen für druckseitig angeordnete Pumpstufen
und
- Figuren 13 bis 18 Schnitte durch Pumpstufen, die als kombinierte Siegbahn/Gaede-Stufen
ausgebildet sind.
[0009] Beim Ausführungsbeispiel nach Figur 1 handelt es sich um eine Reibungsvakuumpumpe
1, deren Gehäuse mit 2 bezeichnet ist. Der obere, zylindrisch gestaltete Gehäuseabschnitt
3 umfaßt und zentriert den Stator 4, der eine Mehrzahl von Statorringen 5,6 und 7
umfaßt. Der Rotor 8 stützt sich über die Lager 9 und die Pumpenwelle 10 im Pumpengehäuse
2 ab. Der Antriebsmotor ist mit 11 bezeichnet. Während des Betriebs der Pumpe ist
an den Einlaßflansch 12 ein zu evakuierender Rezipient angeschlossen. Infolge der
Drehung des Rotors 8 werden die Gase zum Auslaß 13 gefördert, an den eine Vorvakuumpumpe
angeschlossen ist.
[0010] Das Ausführungsbeispiel nach Figur 1 ist mit insgesamt 3 Pumpenabschnitten ausgerüstet.
Der hochvakuumseitige Pumpenabschnitt besteht aus Turbomolekularpumpenstufen. Die
Statorringe 5 tragen jeweils die nach innen gerichteten Statorschaufeln 14, denen
am Rotor 8 befestigte Rotorschaufeln 15 zugeordnet sind. Der zweite Pumpabschnitt
weist Siegbahnpumpenstufen auf. Diese umfassen rotierende, am Rotor 8 befestigte Ringscheiben
16, deren Oberflächen eben sind. Zwischen den Rotorringscheiben 16 befinden sich die
Statorringscheiben 17. Die Statorringe 6 tragen die Statorringscheiben 17; vorzugsweise
sind sie einstückig ausgebildet. Die Statorringscheiben 17 sind stirnseitig mit spiralförmigen
Vorsprüngen 18 und entsprechenden Nuten 19 ausgerüstet (vgl. Figur 2). Die spiralförmige
Gestaltung ist jeweils so gewählt, daß eine kontinuierliche Gasströmung vom Einlaß
12 zum Auslaß 13 sichergestellt ist, d.h. daß beim dargestellten Ausführungsbeispiel
die oberhalb einer Statorringscheibe 6 befindlichen pumpaktiven Flächen der Siegbahnstufen
die Gase von außen nach innen und die unterhalb einer Statorringscheibe 6 befindlichen
pumpaktiven Flächen der Siegbahnstufen die Gase von innen nach außen fördern. Es sind
jeweils drei spiralförmige Nuten bzw. Vorsprünge vorgesehen, die sich jeweils über
etwa 360° erstrecken. Die Anzahl, Tiefe, Breite und Steigung der Spiralen bestimmt
die Pumpeigenschaften des aus Siegbahnstufen bestehenden Pumpenabschnittes. Durch
Austauschen von Statorringscheiben 17 mit geeignet gestalteten Spiralen können die
Pumpeigenschaften unterschiedlichen Einsatzbedingungen angepaßt werden.
[0011] Beim Ausführungsbeispiel nach Figur 1 fördert die letzte druckseitige Siegbahn-Stufe
die Gase von außen nach innen. Von dort aus gelangen sie in eine für den Zwischenbereich
zwischen Molekularströmung und viskoser Strömung besonders geeignete Pumpenstufe,
die nach Art einer Kreiselrad-Arbeitsmaschine ausgebildet ist. Diese umfaßt am Rotor
8 befestigte, in Bezug auf die Drehrichtung (Pfeil 21 in Figur 3) nach hinten gekrümmte,
sich im wesentlichen axial erstreckende Laufschaufeln 22. Diesen sind Kreiselrad-Arbeitsmaschine
Leitschaufeln 23 zugeordnet, die vom Statorring 7 getragen werden. Die Leitschaufeln
23 bilden Strömungskanäle 24, die etwa senkrecht zu den äußeren Bereichen der Laufschaufeln
angeordnet sind und vom Gas in etwa radialer Richtung nach außen durchströmt werden.
Im äußeren Bereich sind die Strömungskanäle 24 mit Öffnungen 25 versehen, durch die
die Gase zur Vorvakuumseite der Pumpe gelangen. In Figur 1 ist der Strömungsweg der
Gase durch den Pfeil 26 gekennzeichnet.
[0012] Beim in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel fördert die erste auf die Turbomolekularpumpenstufen
folgende Siegbahnstufe die Gase von außen nach innen. Die der Statorringscheibe 17
der ersten Siegbahnstufe vorgelagerte Rotorringscheibe 16 hat einen kleineren Durchmesser
als die übrigen Rotorringscheiben 16 und trägt an ihrem Umfang gegenüber den übrigen
Rotorschaufeln 15 verkürzte Schaufeln 27. Dadurch ist ein möglichst störungsfreier
Übergang zwischen den verschiedenen Pumpenabschntten gewährleistet. Für den Fall,
daß die erste Siegbahnstufe die Gase von innen nach außen fördern soll, kann eine
entsprechend gestaltete erste Statorringscheibe 17 mit gegenüber den übrigen Scheiben
vergrößertem Innendurchmesser vorgesehen sein, die an ihrer Innenseite verkürzte Statorschaufeln
trägt.
[0013] Auch beim Ausführungsbeispiel nach Figur 4 sind hochvakuum- bzw. einlaßseitig zunächst
ein Turbomolekularpumpenabschnitt und daran anschließend ein Siegbahn-Pumpenabschnitt
vorgesehen. Die sich an den Siegbahn-Pumpenabschnitt anschließende, vorvakuumseitige
Pumpstufe ist nach Art einer Seitenkanalpumpe ausgebildet. Dazu sind in den einander
zugewandten, sich radial erstreckenden Oberflächen der letzten Rotorringscheibe 28
(Fig. 5) und der letzten Statorringscheibe 29 (Fig. 6) im Querschnitt etwa halbrund
gestaltete, einander zugewandte, im wesentliche kreisförmige Nuten 31, 32 vorgesehen.
Die saugseitig angeordnete rotierende Nut 31 ist mit einer Vielzahl von Querstegen
33 ausgerüstet. Die druckseitig angeordnete, feststehende Nut 32 hat in Bezug auf
die geförderten Gase einen Einlaß 34 und einen Auslaß 35. Ihr Einlaß 34 ist ein sich
radial nach außen erstreckender Nutabschnitt, der die durch den peripheren Pumpspalt
zwischen Ringscheibe 27 und Stator 4 strömenden Gase aufnimmt. Der Auslaß 35 ist eine
sich im wesentlichen axial erstreckende Bohrung, welche die Nut 32 mit dem Vorvakuumraum
verbindet. Einlaß 34 und Auslaß 35 liegen unmittelbar nebeneinander und sind durch
einen Steg (36) voneinander getrennt, um Rückströmungen zu vermeiden. Eine Aufteilung
der Nut 32 in zwei oder mehr Nutabschnitte, jeweils mit einem Einlaß 34 und einem
Auslaß 35, ist möglich.
[0014] Beim Ausführungsbeispiel nach den Figuren 7 und 8 stützt sich die Welle 10 über ihre
Lager 9 zunächst auf der Innenseite eines hülsenförmigen Trägers 41 ab. Das obere
Ende des Trägers 41 ist mit einem Kragen 42 ausgerüstet. Das untere Ende des Trägers
ragt in eine Ausnehmung 43 eines Gehäusebauteiles 44 hinein, welche nur einen geringfügig
größeren Durchmesser hat als der Außendurchmesser des Trägers 41. Ein O-Ring 45 zwischen
dem Träger 41 und der Innenseite der Ausnehmung 43 sichert die zentrische Position
des Trägers 41. Zur Abstützung des Trägers 41 im Gehäuse 2 sind drei sich im wesentlichen
axial erstreckende Stäbe 46 vorgesehen, die am Kragen 42 und am Gehäusebauteil 44
befestigt sind. Führt ein in dieser Weise aufgehängter Rotor 8 infolge von Stößen
oder beim Durchfahren von Resonanzen Schwingungen aus, dann sind die Amplituden sehr
klein und ausschließlich radial gerichtet. Der O-Ring 45 wirkt bei Schwingungen dieser
Art als Dämpfungselement. Dadurch können die Pumpspalte zwischen den pumpaktiven Flächen,
insbesondere zwischen den Stator- und Rotorringscheiben der Siegbahnstufen, sehr klein
ausgebildet und damit eine sehr gute Pumpenwirkung erzielt werden.
[0015] Fig. 9 zeigt ein Ausführungsbeispiel für eine Pumpe nach der Erfindung, bei der sich
der Rotor auf einem feststehenden Zapfen 51 des Gehäuses 2 abstützt und der Antriebsmotor
11 als Außenläufermotor ausgebildet ist. Zur Befestigung der Stäbe 46 ist der Zapfen
51 an seinem oberen Ende mit einem Kragen 52 ausgerüstet. Der hülsenförmige Träger
41 weist an seinem unteren Ende einen nach innen gerichteten Rand 53 auf. Zwischen
Kragen 52 und Rand 53 erstrecken sich die Stäbe 46.
[0016] Im übrigen schließt sich an den Siegbahn-Pumpenabschnitt druckseitig ein Holweckpumpenabschnitt
an, der aus dem Statorring 55 mit den wendelförmig gestalteten Vorsprüngen 56 und
der Außenseite des zylindrischen Rotorabschnittes 57 besteht. Dieser trägt auf seiner
Innenseite den Motorrotor.
[0017] An den Holweckpumpenabschnitt schließt sich noch ein Gaedepumpenabschnitt an. Dieser
umfaßt statorseitig den Statorring 60 mit zwei umlaufenden Stegen 61, 62, welche die
Nut 63 bilden, und rotorseitig den entsprechend verlängerten Rotorabschnitt 57. Den
Einlaß in die Gaedepumpenstufen bilden eine oder mehrere Öffnungen 64 (vgl. auch Fig.
10) im oberen Steg 61. Diese liegen unmittelbar neben einem oder mehreren feststehenden,
in die Nut 63 hineinragenden Vorsprüngen 65, die mit dem Rotor 57 den Sperrspalt 66
bilden. Die Auslaßöffnung(en) 67 befinden sich im unteren Steg 62 und münden in den
Vorvakuumraum der Pumpe 1. Beim Ausführungsbeispiel nach Figur 10 ist die Nut 63 in
zwei Abschnitte aufgeteilt. Es sind zwei parallel zueinander angeordnete Gaedepumpenstufen
vorgesehen. Sie weisen jeweils die Einlaßöffnung 64 sowie die Auslaßöffnungen 67 auf
und erstrecken sich jeweils über etwa 180°. Der Pfeil 68 kennzeichnet die Drehrichtung
des Rotors 57.
[0018] Bei den Ausführungen nach den Figuren 11 und 12 ist die Nut 63 nicht mehr ringförmig
gestaltet. Durch entsprechende Wahl der Nut-Tiefe (oder auch Nut-Breite) haben die
sich zwischen Einlaß 64 und Auslaß 67 erstreckenden Abschnitte der Nut 63 einen abnehmenden
(Fig. 11) bzw. ständig wechselnden (Fig. 12) Querschnitt. Dadurch wird der gewünschte
Druckaufbau erzielt. Bei der Ausführung nach Fig. 12 sind mehrere Kammern 69 vorhanden,
in denen nacheinander ein relativ langsamer Druckaufbau und eine relativ schnelle
Expansion stattfinden. Der Druck nimmt von Kammer zu Kammer zu.
[0019] Die Figuren 13 bis 18 zeigen Ausführungsformen für Siegbahnstufen, die mit Gaedestufen
kombiniert sind. Die Außendurchmesser der rotierenden Ringscheiben 17 sind dazu derart
gewählt, daß zwischen ihrer Peripherie und dem sie umgebenden Stator 4 jeweils ein
äußerer Ringraum 71, 72 vorhanden ist. Weiterhin ist der Innendurchmesser der Statorringscheiben
15 derart gewählt, daß jeweils ein innerer Ringraum 73, 74 vorhanden ist. Aus Figur
13, welche eine Draufsicht auf eine Statorringscheibe mit zwei spiralförmigen Nuten
19 zeigt, ist ersichtlich, daß sich in den Ringräumen 71, 72 feststehende Vorsprünge
75, 76 bzw. 77, 78 befinden, die gemeinsam mit dem Außenumfang der Rotorringscheiben
16 bzw. dem rotierenden Zentralteil (z.B. Rotor 8 oder Welle 10) Sperrspalte 79, 80
bilden.
[0020] Während des Betriebs dreht sich der Rotor in Richtung des Pfeiles 81 (Fig. 13). Diese
Drehung bewirkt ein Mitreißen der Gasmoleküle in den beiden Abschnitten des Ringraumes
71 in Richtung der Pfeile 82, 83 (Gaedepumpeffekt).
[0021] Infolge des Vorhandenseins der Vorsprünge 75, 76 werden die Gase in die spiralförmigen
Nuten nach innen gefördert (Siegbahnpumpeffekt) und gelangen dort in die Abschnitte
des Ringraumes 73. Dort werden sie in Richtung der Pfeile 84, 85 mitgerissen und gelangen
auf der Unterseite der in Figur 13 in Draufsicht dargestellten Statorringscheibe 16
in die Nuten 19, welche derart ausgebildet sind, daß sie die Gase wieder nach außen
fördern.
[0022] Beim Ausführungsbeispiel nach den Figuren 16 bis 18 sind die pumpaktiven Oberflächen
dadurch vergrößert worden, daß die Höhe der äußeren Ringräume 71, 72 größer gewählt
worden ist als die Dicke der rotierenden Scheiben 17 und daß die Scheiben 17 mit ihren
äußeren Rändern in die Ringräume 71, 72 hineinragen. Die Vorsprünge 75, 76 müssen
bei dieser Lösung U-förmig gestaltet sein (fig. 18). Auch innerhalb der inneren Ringräume
kann die pumpwirksame Oberfläche vergrößert werden, wenn der rotierende Zentralteil
mit Vorsprüngen ausgerüstet ist. Ein Beispiel für einen ringförmig gestalteten Vorsprung
86 ist in Figur 17 gestrichelt eingezeichnet.
[0023] Die beschriebenen und in den Figuren 13 bis 18 dargestellten Lösungen für kombinierte
Gaede-/Siegbahnstufen können anstelle der in den Pumpen nach den Figuren 1, 4 und
7 wirksamen Siegbahnstufen vorhanden sein. Besonders geeignet sind die kombinierten
Stufen jedoch für in der Nähe der Vorvakuumseite befindliche Pumpenabschnitte. Die
Anzahl der in den jeweiligen Ringräumen 71 bis 74 vorhandener Sperrspalte ist beliebig.
Sie ist der Anzahl und der Ausbildung der auf den Statorringscheiben befindlichen
Nuten 19 anzupassen.
1. Reibungsvakuumpumpe (1) mit unterschiedlich gestalteten Pumpenabschnitten, von denen
der einlaßseitige Pumpenabschnitt aus Turbomolekularpumpenstufen (14, 15) und ein
weiterer Pumpenabschnitt aus Siegbahnstufen (16, 17) mit jeweils spiralförmig gestalteten
Nuten (19) besteht, wobei die pumpaktiven Flächen der Siegbahnstufen jeweils von den
einander zugewandten Flächen einer Rotor- und einer Statorringscheibe (16, 17) gebildet
werden, dadurch gekennzeichnet, dass die erste der Ringscheiben (16, 17) der Siegbahnstufen eine Rotorringscheibe
(16) ist, dass diese erste Rotorringscheibe einen kleineren Durchmesser hat als die
weiteren Rotorringscheiben (16) und dass sie an ihrem Umfang gegenüber den übrigen
Rotorschaufeln (15) der Turbomolekularpumpenstufen (14, 15) verkürzte Rotorschaufeln
(27) trägt.
2. Reibungsvakuumpumpe (1) mit unterschiedlich gestalteten Pumpenabschnitten, von denen
der einlaßseitige Pumpenabschnitt aus Turbomolekularpumpenstufen (14, 15) und ein
weiterer Pumpenabschnitt aus Siegbahnstufen (16, 17) mit jeweils spiralförmig gestalteten
Nuten (19) besteht, wobei die pumpaktiven Flächen der Siegbahnstufen jeweils von den
einander zugewandten Flächen einer Rotor- und einer Statorringscheibe (16, 17) gebildet
werden, dadurch gekennzeichnet, dass die erste der Ringscheiben (16, 17) der Siegbahnstufen eine Statorringscheibe
(17) ist, dass diese erste Statorringscheibe einen größeren Innendurchmesser hat als
die weiteren Statorringscheiben (17) und dass sie an ihrer Innenseite gegenüber den
übrigen Statorschaufeln (14) der Turbomolekularpumpenstufen (14, 15) verkürzte Statorschaufeln
trägt.
3. Pumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils die Statorringscheiben (16) mit den spiralförmigen Nuten (19) ausgerüstet
sind.
4. Pumpe nach Anspruch 1, 2, oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich an den aus den Siegbahnstufen (16, 17) bestehenden Pumpenabschnitt ein
oder mehrere weitere Pumpenabschnitte anschließen, die für den Zwischenbereich zwischen
Molekularströmung und viskoser Strömung geeignet sind.
5. Pumpe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die weiteren Pumpenabschnitte nach Art einer Kreiselrad-Arbeitsmaschine,
Seitenkanalpumpe, Holweckpumpe, Gaedepumpe oder dergleichen ausgebildet ist.
6. Pumpe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die letzte, vorvakuumseitige Pumpenstufe rotorseitige Laufschaufeln (22) und
statorseitige Leitschaufeln (23) umfassen, wobei die Leitschaufeln (23) Strömungskanäle
(24) bilden, die mit zur Vorvakuumseite gerichteten Öffnungen (25) ausgerüstet sind.
7. Pumpe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die letzte, vorvakuumseitige Pumpenstufe nach Art einer Seitenkanalpumpe ausgebildet
ist, dass eine Rotorringscheibe (28) und eine Statorringscheibe (29) vorgesehen sind,
dass in die einander zugewandten Oberflächen der Rotorringscheibe (28) und der Statorringscheibe
(29) einander zugewandte Nuten (31, 32) vorgesehen und als Bestandteile der Seitenkanalpumpe
ausgebildet sind.
8. Pumpe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten (31, 32) im wesentlichen kreisförmig gestaltet sind und dass ein oder
mehrere Nutabschnitte jeweils eine Seitenkanalpumpenstufe bilden.
9. Pumpe nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwei konzentrisch zueinander angeordnete Nutenpaare vorgesehen sind und Seitenkanalpumpenstufen
bilden.
10. Pumpe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der vorvakuumseitige Pumpenabschnitt aus einer oder mehreren Gaedepumpenstufen
besteht.
11. Pumpe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass zwei parallel zueinander angeordnete, sich radial erstreckende Stege (61, 62)
gemeinsam mit einem zylindrischen Rotorabschnitt (57) eine oder mehrere Gaedepumpenstufen
bilden, indem die von den Stegen (61, 62) gebildete Nut (63) mit ein oder mehreren
Einlass- bzw. Auslassöffnungen (64, 67) und einem oder mehreren Vorsprüngen (65) zur
Bildung eines oder mehrere Sperrspalte (66) ausgerüstet sind.
12. Pumpe nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (63) oder ein sich von einem Einlass (64) zu einem Auslass (67) erstreckender
Abschnitt der Nut (63) einen kontinuierlich abnehmenden Querschnitt hat.
13. Pumpe nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (63) oder ein sich vom Einlass (64) zum Auslass (67) erstreckender Abschnitt
der Nut (63) einen ständig wechselnden Querschnitt hat.
14. Pumpe nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Nut (63) oder eines Abschnittes der Nut (63) derart gestaltet
ist, dass nacheinander mehrfach ein relativ langsamer Druckaufbau und eine relativ
schnelle Expansion stattfinden.
15. Pumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Siegbahnstufen (16, 17) mit einer Gaedestufe kombiniert
ist.
16. Pumpe nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Rotorringscheibe (17) mit dem Stator (4) einen äußeren Ringraum
(71, 72) bildet, der insgesamt oder abschnittsweise als Gaedepumpenstufe mit einem
oder mehreren Vorsprüngen (75, 76) ausgebildet ist.
17. Pumpe nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Statorringscheibe (16) mit dem Rotor (8) einen Ringraum (73,
74) bildet, der insgesamt oder abschnittsweise als Gaedepumpenstufe ausgebildet ist.
18. Pumpe nach einem der Ansprüche 15, 16, 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe der äußeren Ringräume (71, 72) größer ist als die Dicke der Rotorringscheiben
(17) und dass die Scheiben (17) mit ihren äußeren Rändern in die Ringräume (71, 72)
hineinragen.
19. Pumpe nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor (8) im Bereich der inneren Ringräume (73, 74) mit Mitteln (86) zur
Vergrößerung der pumpaktiven Oberfläche ausgerüstet ist.
20. Pumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Rotor (8) über Lager (9) auf der Innenseite eines hülsenförmigen Trägers
(41) abstützt und dass sich der Träger (41) seinerseits über mehrere, vorzugsweise
drei sich im wesentlichen axial erstreckende Stäbe (46) im Gehäuse (2) abstützt.
1. Friction vacuum pump (1) with differently shaped pump sections, of which the pump
section on the inlet side consists of turbomolecular pump stages (14, 15) and another
pump section consists of Siegbahn stages (16, 17) with spirally shaped grooves (19)
in each case, the active pumping faces of the Siegbahn stages being formed, in each
case, by those faces of an annular rotor disc and annular stator disc (16, 17) that
face one another, characterised in that the first of the annular discs (16, 17) of the Siegbahn stages is an annular rotor
disc (16), that the said first annular rotor disc has a smaller diameter than the
other annular rotor discs (16), and that it carries, on its periphery, rotor blades
(27) which are shortened compared with the rest of the rotor blades (15) of the turbomolecular
pump stages (14, 15).
2. Friction vacuum pump (1) with differently shaped pump sections, of which the pump
section on the inlet side consists of turbomolecular pump stages (14, 15) and another
pump section consists of Siegbahn stages (16, 17) with spirally shaped grooves (19)
in each case, the active pumping faces of the Siegbahn stages being formed, in each
case, by those faces of an annular rotor disc and annular stator disc (16, 17) that
face one another, characterised in that the first of the annular discs (16, 17) of the Siegbahn stages is an annular stator
disc (17), that the said first annular stator disc has a larger internal diameter
than the other annular stator discs (17), and that it carries, on its inner side,
stator blades which are shortened compared with the rest of the stator blades (14)
of the turbomolecular pump stages (14, 15).
3. Pump according to claim 1 or 2, characterised in that the annular stator discs (16) are furnished with the spiral grooves (19) in each
case.
4. Pump according to claim 1, 2 or 3, characterised in that the pump section consisting of the Siegbahn stages (16, 17) is adjoined by one or
more other pump sections which are suitable for the intermediate range between molecular
flow and viscous flow.
5. Pump according to claim 4, characterised in that the other pump section or sections is/are constructed after the fashion of an impeller-type
working machine, side-channel pump, Holweck pump, Gaede pump or the like.
6. Pump according to claim 5, characterised in that the last pump stage on the fore-vacuum side comprises moving blades (22) on the rotor
side and guide blades (23) on the stator side, the said guide blades (23) forming
flow channels (24) which are furnished with apertures (25) directed towards the fore-vacuum
side.
7. Pump according to claim 5, characterised in that the last pump stage on the fore-vacuum side is constructed after the fashion of a
side-channel pump, that an annular rotor disc (28) and an annular stator disc (29)
are provided, that grooves (31, 32) which face one another are provided in those surfaces
of the annular rotor disc (28) and annular stator disc that face one another, and
the said grooves are constructed as components of the side-channel pump.
8. Pump according to claim 7, characterised in that the grooves (31, 32) are essentially circularly shaped, and that one or more groove
sections, in each case, form a side-channel pump stage.
9. Pump according to claim 7 or 8, characterised in that two pairs of grooves, which are disposed so as to be concentric with one another,
are provided and form side-channel pump stages.
10. Pump according to claim 5, characterised in that the pump section on the fore-vacuum side consists of one or more Gaede pump stages.
11. Pump according to claim 10, characterised in that two webs (61, 62), which are disposed parallel to one another and extend radially,
form, jointly with a cylindrical rotor section (57), one or more Gaede pump stages,
through the fact that the groove (63) formed by the webs (61, 62) is furnished with
one or more inlet or outlet apertures (64, 67) and one or more projections (65) for
forming one or more isolation gaps (66).
12. Pump according to claim 11, characterised in that the groove (63), or a section of the said groove (63) that extends from an inlet
(64) to an outlet (67), has a continuously decreasing cross-section.
13. Pump according to claim 11, characterised in that the groove (63), or a section of the said groove (63) that extends from the inlet
(64) to the outlet (67), has a constantly changing cross-section.
14. Pump according to claim 13, characterised in that the cross-section of the groove (63), or of a section of the said groove (63), is
shaped in such a way that a relatively slow pressure build-up and a relatively rapid
expansion take place one after the other repeatedly.
15. Pump according to one of the preceding claims, characterised in that at least one of the Siegbahn stages (16, 17) is combined with a Gaede stage.
16. Pump according to claim 15, characterised in that at least one annular rotor disc (17) forms, with the stator (4), an outer annular
space (71, 72) which, as a whole or in sections, is constructed as a Gaede pump stage
with one or a number of projections (75, 76).
17. Pump according to claim 15 or 16, characterised in that at least one annular stator disc (16) forms, with the rotor (8), an annular space
(73, 74) which, as a whole or in sections, is constructed as a Gaede pump stage.
18. Pump according to one of claims 15, 16, 17, characterised in that the height of the outer annular spaces (71, 72) is greater than the thickness of
the annular rotor discs (17), and that the discs (17) project with their outer rims
into the annular spaces (71, 72).
19. Pump according to one of claims 15 to 18, characterised in that the rotor (8) is furnished, in the region of the inner annular spaces (73, 74), with
means (86) for enlarging the active pumping surface.
20. Pump according to one of the preceding claims, characterised in that the rotor (8) is supported on the inner side of a sleeve-shaped carrier (41) via
bearings (9), and that the said carrier (41), for its part, is supported in the housing
(2) via a number of bars (46), preferably three, which extend essentially axially.
1. Pompe à vide à friction (1) comprenant des tronçons de pompe conçus de manière différente,
parmi lesquels le tronçon de pompe du côté entrée est constitué par des étages de
pompe turbomoléculaire (14, 15) et un autre tronçon de pompe est constitué par des
étages de Siegbahn (16, 17) avec des gorges (19) respectivement conçues sous forme
spiralée, dans laquelle les surfaces actives de pompage des étages de Siegbahn sont
formées respectivement par les surfaces tournées l'une vers l'autre d'un disque annulaire
de rotor et d'un disque annulaire de stator (16, 17), caractérisée en ce que le premier
des disques annulaires (16, 17) des étages de Siegbahn est un disque annulaire de
rotor (16), en ce que ce premier disque annulaire de rotor présente un plus petit
diamètre que les autres disques annulaires de rotor (16), et en ce qu'elle porte à
sa périphérie des pales de rotor (27) raccourcies vis-à-vis des autres pales de rotor
(15) des étages de pompe turbomoléculaire (14, 15).
2. Pompe à vide à friction (1) comprenant des tronçons de pompe conçus de manière différente,
parmi lesquels le tronçon de pompe du côté entrée est constitué par des étages de
pompe turbomoléculaire (14, 15) et un autre tronçon de pompe est constitué par des
étages de Siegbahn (16, 17) avec des gorges (19) respectivement conçues sous forme
spiralée, dans laquelle les surfaces actives de pompage des étages de Siegbahn sont
formées respectivement par les surfaces tournées l'une vers l'autre d'un disque annulaire
de rotor et d'un disque annulaire de stator (16, 17), caractérisée en ce que le premier
des disques annulaires (16, 17) des étages de Siegbahn est un disque annulaire de
stator (17), en ce que ce premier disque annulaire de stator présente un plus grand
diamètre intérieur que les autres disques annulaires de stator (17), et en ce qu'elle
porte sur son côté intérieur des pales de stator raccourcies vis-à-vis des autres
pales de stator (14) des étages de pompe turbomoléculaire (14, 15).
3. Pompe selon l'une ou l'autre des revendications 1 et 2, caractérisée en ce que les
disques annulaires de stator (16) sont respectivement pourvus des gorges de forme
spiralée (17).
4. Pompe selon l'une des revendications 1, 2 et 3, caractérisée en ce que le tronçon
de pompe constitué par les étages de Siegbahn (16, 17) est suivi d'un ou plusieurs
autres tronçons de pompe qui sont appropriés pour la zone intermédiaire entre l'écoulement
moléculaire et l'écoulement visqueux.
5. Pompe selon la revendication 4, caractérisée en ce que le ou les autres tronçons de
pompe sont réalisés à la manière d'un moteur à roue centrifuge, d'une pompe à canal
latéral, d'une pompe de Holweck, d'une pompe de Gaede, ou similaire.
6. Pompe selon la revendication 5, caractérisée en ce que les derniers étages de pompe,
du côté vide préliminaire, comprennent des pales mobiles (22) côté rotor et des pales
de guidage (23) côté stator, lesdites pales de guidage (23) formant des canaux d'écoulement
qui sont pourvus d'ouvertures (25) dirigées vers le côté vide préliminaire.
7. Pompe selon la revendication 5, caractérisée en ce que le dernier étage de pompe,
du côté vide préliminaire, est réalisé à la manière d'une pompe à canal latéral, en
ce qu'il est prévu un disque annulaire de rotor (28) et un disque annulaire de stator
(29), en ce qu'il est prévu des gorges (31, 32) dans les surfaces tournées l'une vers
l'autre du disque annulaire de rotor (28) et du disque annulaire de stator (29), et
en ce que lesdites gorges sont réalisées comme faisant partie de la pompe à canal
latéral.
8. Pompe selon la revendication 7, caractérisée en ce que les gorges (31, 32) sont conçues
essentiellement sous forme circulaire, et en ce qu'un ou plusieurs tronçons de gorge
forment respectivement un étage de pompe à canal latéral.
9. Pompe selon l'une ou l'autre des revendications 7 et 8, caractérisée en ce qu'il est
prévu deux paires de gorges agencées de façon concentrique l'une par rapport à l'autre,
et forment des étages de pompe à canal latéral.
10. Pompe selon la revendication 5, caractérisée en ce que le tronçon de pompe côté vide
préliminaire est constitué par un ou plusieurs étages de pompe de Gaede.
11. Pompe selon la revendication 10, caractérisée en ce que deux barrettes (61, 62) agencées
parallèlement l'une à l'autre et s'étendant radialement forment, conjointement avec
un tronçon de rotor cylindrique (57), plusieurs étages de pompe de Gaede, du fait
que la gorge formée par les barrettes (61, 62) est pourvue d'une ou plusieurs ouvertures
d'entrée ou de sortie (64, 67), et d'une ou plusieurs saillies (65), afin de former
une ou plusieurs fentes de blocage (66).
12. Pompe selon la revendication 11, caractérisée en ce que la gorge (63), ou bien un
tronçon de gorge (63) qui s'étend depuis une entrée (64) jusqu'à une sortie (67),
présente une section transversale qui diminue en continu.
13. Pompe selon la revendication 11, caractérisée en ce que la gorge (63), ou bien un
tronçon de gorge (63) qui s'étend depuis une entrée (64) jusqu'à une sortie (67),
présente une section transversale constamment variable.
14. Pompe selon la revendication 13, caractérisée en ce que la section transversale de
la gorge (63), ou bien d'un tronçon de la gorge (63) est ainsi conçue qu'il se produit
en succession et plusieurs fois une montée en pression relativement lente et une expansion
relativement rapide.
15. Pompe selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'un au moins
des étages de Siegbahn (16, 17) est combiné avec un étage de Gaede.
16. Pompe selon la revendication 15, caractérisée en ce qu'au moins un disque annulaire
de rotor (17) forme conjointement avec le stator (4) une chambre annulaire extérieure
(71, 72), laquelle est réalisée dans son ensemble ou par tronçons sous forme d'un
étage de pompe de Gaede avec une ou plusieurs saillies (75, 76).
17. Pompe selon l'une ou l'autre des revendications 15 et 16, caractérisée en ce qu'un
disque annulaire de stator (16) au moins forme, conjointement avec le rotor (8), une
chambre annulaire (73, 74), laquelle est réalisée dans son ensemble ou par tronçons
sous forme d'un étage de pompe de Gaede.
18. Pompe selon l'une des revendications 15, 16 et 17, caractérisée en ce que la hauteur
des chambres annulaires extérieures (71, 72) est supérieure à l'épaisseur des disques
annulaires de rotor (17), et en ce que les disques (17) pénètrent avec leurs bordures
extérieures dans les chambres annulaires (71, 72).
19. Pompe selon l'une des revendications 15 à 18, caractérisée en ce que le rotor (8)
est pourvu, dans la région des chambres annulaires intérieures (73, 74), de moyens
(86) pour augmenter la surface active de pompage.
20. Pompe selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le rotor
(8) s'appuie par l'intermédiaire de paliers (9) sur la face intérieure d'un support
(41) en forme de douille, et en ce que le support (41) s'appuie de son côté dans le
boîtier (2) à l'aide de plusieurs tiges (46), de préférence au nombre de trois, qui
s'étendent essentiellement axialement.