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(11) |
EP 0 697 136 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.12.1997 Patentblatt 1997/49 |
| (22) |
Anmeldetag: 27.04.1994 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9400/464 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9425/978 (10.11.1994 Gazette 1994/25) |
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| (54) |
KOMPAKTE LEUCHTSTOFFLAMPE
COMPACT FLUORESCENT LIGHT BULB
AMPOULE FLUORESCENTE COMPACTE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
04.05.1993 DE 4314744
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.02.1996 Patentblatt 1996/08 |
| (73) |
Patentinhaber: Patent-Treuhand-Gesellschaft
für elektrische Glühlampen mbH |
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81543 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- FRANCK, Günter
D-82067 Ebenhausen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-93/18542 DE-A- 3 313 091 GB-A- 1 514 281 US-A- 4 420 799
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WO-A-93/20579 DE-U- 9 014 804 US-A- 4 282 563
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- NEUES AUS DER TECHNIK, Bd.2, 20. Mai 1988, WURZBURG DE Seiten 3 - 4 'Niederdruck-Quecksilberdampf-Entladungsla
mpe'
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine kompakte Leuchtstofflampe. Bei der erfindungsgemäßen
Lampe handelt es sich um eine verbesserte Version einer kompakten Leuchtstofflampe,
insbesondere um eine Reflektorlampe, die als energiesparende Alternative zur Allgebrauchsglühlampe
in Decken und Pendelleuchten eingesetzt werden kann.
[0002] Handelsübliche kompakte Leuchtstofflampen, wie sie beispielsweise in dem Patent EP
0 143 419 beschrieben sind, werden in Decken und Pendelleuchten fast ausschließlich
in hängender Lage betrieben. D.h., daß die U-förmigen Rohrteile, die das Entladungsgefäß
der kompakten Leuchtstofflampe bilden, vertikal ausgerichtet sind. Damit liefern diese
kompakten Leuchtstofflampen in hängender Betriebslage eine hohe vertikale Beleuchtungsstärke,
d.h. eine hohe Beleuchtungsstärke für vertikale Flächen, z.B. für Wände, aber nur
eine relativ geringe Beleuchtungsstärke für horizontale Flächen, z.B. Tischoberflächen
und Fußböden. Das kann dazu führen, daß Tisch und Boden durch kompakte Leuchtstofflampen,
die in hängender Betriebslage in Pendelleuchten oder Deckenleuchten eingesetzt sind,
unzureichend ausgeleuchtet werden. Außerdem verursacht bei seitlich einsehbaren Leuchten
die hohe vertikale Lichtstärke des Entladungsgefäßes beim Anschauen der Leuchte eine
starke Blendung des Betrachters.
[0003] Das internationale Geschmacksmuster IR-DM/007715 offenbart eine kompakte Leuchtstofflampe
mit einem rotationssymmetrischen, trichterförmigen Aluminiumreflektor, in dem die
Lampe axial gehaltert wird. Diese mit einem Reflektor versehene kompakte Leuchtstofflampe
liefert zwar eine hohe horizontale Beleuchtungsstärke, ist aber aufgrund ihrer großen
Baulänge für Decken und Pendelleuchten ungeeignet. So beträgt beispielsweise die Baulänge
einer kompakten 15 W-Leuchtstofflampe mit Reflektor 152 mm und die Baulänge einer
kompakten 20 W-Leuchtstofflampe mit Reflektor 186 mm. Die Länge einer 60W-Allgebrauchsglühlampe
beträgt zum Vergleich nur 105 mm.
[0004] In der DE-OS 31 06 721 ist eine als kompakte Leuchtstofflampe ausgebildete Preßglaslampe
beschrieben. Diese Lampe besitzt, gemäß eines Ausführungsbeispiels (Figuren 6 und
7) ein rotationssymmetrisches, trichterförmiges Gehäuse, in dem ein Vorschaltgerät
eingeschlossen ist und das einen Schraubsockel aufweist. Das Entladungsgefäß besteht
aus zwei Preßglasteilen, die mittels eines Glasemails gasdicht miteinander verbunden
sind.
[0005] Ein innerhalb des Entladungsgefäßes angeordnetes zickzackförmiges Preßglasteil unterteilt
den Entladungsraum und bildet einen gewundenen, senkrecht zur Lampenachse verlaufenden
Entladungsweg.
[0006] Die Herstellung dieser Lampe unter Ausnutzung der Preßglastechnik ist vergleichsweise
aufwendig. Insbesondere sind das Beschlämmen der Preßglasteile mit Leuchtstoff, das
Einsetzen der Elektroden und das gasdichte Verschließen der das Entladungsgefäß formenden
Preßglasteile problematisch.
[0007] Das deutsche Gebrauchsmuster DE-U 9014804 beschreibt eine kompakte Leuchtstofflampe
für Außenanwendungen. Diese Lampe besitzt ein geschlossenes, wasserdichtes Gehäuse,
um die Lampe vor Witterungseinflüssen zu schützen. Das Gehäuse besteht vorzugsweise
aus einem Preßglaskolben, der als parabolischer Reflektor ausgeführt ist. Im Halsbereich
des Reflektors ist das elektronische Vorschaltgerät für die kompakte Leuchtstofflampe
untergebracht. Das Entladungsgefäß der Leuchtstofflampe wird von zwei untereinander
verbundenen, U-förmig gebogenen Glasrohren gebildet. Diese beiden U-förmigen Glasrohre
sind hintereinander in zwei parallelen Ebenen angeordnet, derart, daß das von ihnen
gebildete doppelt-U-förmige Entladungsgefäß senkrecht zur Reflektorachse, ausgerichtet
ist. Das Entladungsgefäß dieser Lampe besitzt eine unvorteilhafte Form. Die dem Reflektorhals
zugewandten Glasrohrteile tragen nur wenig zur Beleuchtungsstärke bei, weil sie durch
die Glasrohrteile, die der Reflektoröffnung zugewandt sind, abgeschattet werden.
[0008] Die Patentschrift US 4,282,563 offenbart eine kompakte Leuchtstofflampe mit einem
ringförmigen Entladungsgefäß und einem rotationssymmetrischen Gehäuse, das mit einem
Schraubsockel ausgestattet ist. Das ringförmige Entladungsgefäß ist in einer Ebene
senkrecht zur Gehäuseachse angeordnet. Die obere Hälfte des ringförmigen Entladungsgefäßes
wird vom Gehäuse abgedeckt, während die untere Hälfte des ringförmigen Entladungsgefäßes
eine vergleichsweise kleine, kreisringscheibenförmige Leuchtfläche definiert.
[0009] Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine kompakte Leuchtstofflampe bereitzustellen,
die in hängender Betriebslage als Ersatz für eine Allgebrauchsglühlampe zum Einsatz
in einer Decken oder Pendelleuchte geeignet ist, eine hohe horizontale Beleuchtungsstärke
aufweist und von der eine möglichst geringe Blendwirkung ausgeht.
[0010] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Patentansprüche 1 oder 3 gelöst. Insbesondere
die senkrecht zur Reflektorachse verlaufenden Rohrabschnitte des Entladungsgefäßes
erzeugen zusammen mit dem Reflektor eine um den Faktor 4 gegenüber herkömmlichen kompakten
Leuchtstofflampen verbesserte horizontale Beleuchtungsstärke und eine geringe Blendwirkung.
Das Entladungsgefäß besteht vorteilhafterweise aus mehreren U-förmigen Glasrohren,
die nebeneinander in einer gemeinsamen Ebene senkrecht zur Reflektorachse angeordnet
sind. Dadurch bilden diese Glasrohre, insbesondere ihre Schenkel ein flaches, als
Flächenstrahler wirkendes Entladungsgefäß, das eine geringe Baulänge der erfindungsgemäßen
Lampe ermöglicht.
[0011] Diese U-förmigen oder auch mäanderförmigen Glasrohre werden aus einem stabförmigen,
zylindrischen Glasrohr geformt, das seinerseits unmittelbar aus dem Glasofen erschmolzen
wurde. D.h. zur Herstellung der erfindungsgemäßen Lampen kann die bei stabförmigen
Leuchtstofflampen bewährte Herstellungstechnik angewandt werden. Auf die technisch
aufwendigere Preßglastechnik muß nicht zurückgegriffen werden. Das in das Anschlußteil
des Gehäuses integrierte elektronische Vorschaltgerät und der daran angesetzte Schraubsockel
erlauben es schließlich, die erfindungsgemäße Lampe in Decken und Pendelleuchten einzusetzen,
die ursprünglich für Allgebrauchsglühlampen konstruiert wurden. Die maximale Baulänge
der erfindungsgemäßen Lampe beträgt nur 118 mm und überschreitet damit die Länge einer
60 W-Allgebrauchsglühlampe nur um 13 mm. Lüftungsschlitze im Reflektorkörper erlauben
in Kombination mit der unverschlossenen Lichtaustrittsöffnung des Reflektors eine
ausreichende Kühlung des Entladungsgefäßes, so daß sich eine für die Lichtausbeute
optimale Betriebstemperatur einstellen kann. Die Lichtaustrittsöffnung des Reflektors
wird vorteilhafterweise von einer ringförmigen Abdeckung begrenzt, die das Anschlußteil
verdeckt, in dem das Entladungsgefäß gehaltert wird, und die außerdem auch die Blendwirkung
der erfindungsgemäßen Lampe weiter reduziert. Die horizontale Beleuchtungsstärke der
Lampe kann durch eine reflektierende Beschichtung auf der Innenwandung des Reflektors
noch gesteigert werden.
[0012] Bei einem anderen Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Lampe wurde auf ein in
die Lampe integriertes Vorschaltgerät verzichtet. Diese Ausführungsform ist zum Einsatz
in Leuchten bestimmt, die ihrerseits bereits über ein eingebautes elektronisches oder
konventionelles Vorschaltgerät zum Betrieb von Leuchtstofflampen verfügen, oder aber
für die Verwendung mit einem Adapter vorgesehen, in dem ein Vorschaltgerät integriert
ist.
[0013] Die Erfindung wird nachstehend anhand mehrerer Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen:
- Figur 1
- eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Lampe nach einem ersten Ausführungsbeispiel
- Figur 2
- eine Draufsicht auf die Lichtaustrittsöffnung der erfindungsgemäßen Lampe
- Figur 3
- eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Lampe nach einem zweiten Ausführungsbeispiel.
[0014] In den Figuren 1 und 2 ist ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
kompakten Leuchtstofflampe abgebildet. Die Lampe besitzt ein Gehäuse 1 aus Kunststoff
mit einem rotationssymmetrischen Reflektor la und einem Anschlußteil 1b, das mit einem
Schraubsockel 2 ausgestattet ist. Der an das Anschlußteil angesetzte Reflektor 1a
ist zur Lichtaustrittsöffnung 1c hin trichterförmig erweitert. Das Entladungsgefäß
3 der kompakten Leuchtstofflampe wird von zwei gasdicht verschlossenen U-förmigen
Glasrohren 30, 31 gebildet, die nebeneinander in einer gemeinsamen Ebene senkrecht
zur Reflektorachse innerhalb des Reflektors la angeordnet sind. Die Innenräume der
Glasrohre 30, 31 kommunizieren über einen hohlen Verbindungssteg 3a, so daß ein einziger
zusammenhängender Entladungsraum entsteht (Figur 2). An der Innenwand des Reflektors
la ist eine kreisringsegmentförmige Aufnahmevorrichtung 4, die sich bis zum Reflektorboden
erstreckt und in dem die freien Schenkel 30a, 30b, 31b, 31a der Glasrohre 30, 31 fixiert
sind, befestigt. Die außenliegenden Schenkel 30a, 31a der U-förmigen Glasrohre 30,
31 sind jeweils mit einer gasdicht eingeschmolzenen Elektrode (nicht abgebildet) ausgestattet,
die über die Aufnahmevorrichtung 4 mit dem im Anschlußteil 1b untergebrachten elektronischen
Vorschaltgerät elektrisch verschaltet sind. Zwei an der Reflektorwandung befestigte
Halteklammern 7 fixieren die U-förmigen Glasrohre 30, 31 zusätzlich an ihren gebogenen
Enden.
[0015] Die Lichtaustrittsöffnung 1c des Reflektors la wird durch eine transparente, d.h.
durchscheinende, aber nicht durchsichtige, kreisringförmige Abdeckung 5 begrenzt.
In Bodennähe besitzt der Reflektor 1a mehrere ringförmig angeordnete Lüftungsschlitze
6, die in Kombination mit der unverschlossenen Lichtaustrittsöffnung des Reflektors
eine ausreichende Luftzirkulation zur Kühlung der Lampe ermöglichen. Der Reflektorboden
wird von einer leicht kegelförmig zugespitzten Scheibe gebildet, die zur Verbesserung
der Reflexion mit Aluminium bedampft wurde. Die Spitze dieser Scheibe ist dabei dem
Entladungsgefäß 3 zugewandt.
[0016] Die 11 W-Version dieser Lampe besitzt eine Baulänge (axial gemessen) von 114 mm und
einen maximalen Aussendurchmesser von 108 mm, während die sonst baugleiche 15 W-Ausführung
dieser erfindungsgemäßen Lampe eine Länge von 118 mm (in axialer Richtung) und einen
maximalen Außendurchmesser von 128 mm aufweist.
[0017] Figur 3 zeigt eine Seitenansicht der erfindungsgemässen kompakten Leuchtstofflampe
entsprechend einem zweiten Ausführungsbeispiel. Dieses zweite Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich vom oben erläuterten ersten Beispiel durch den Sockel 2' und dadurch,
daß die Lampe kein integriertes Vorschaltgerät be sitzt. Der Reflektor 1a', die Lüftungsschlitze
6', die ringförmige Abdeckung 5', das Entladungsgefäß und das Aufnahmevorrichtung
sind hingegen identisch mit den entsprechenden Teilen des ersten Ausführungsbei spiels.
Die Figur 2 zeigt somit auch eine Draufsicht auf die Lichtaustrittsöffnung der Lampe
gemäß des zweiten Ausführungsbeispiels.
[0018] Diese Lampe ist für den Einsatz in Leuchten vorgesehen, die über ein eingebautes
Vorschaltgerät verfügen oder aber für den Einsatz mit einem Adapter, in dem ein Vorschalgerät
integriert ist.
[0019] Der Lampensockel 2' ist bei diesem Ausführungsbeispiel als G 24d- (zum Betrieb an
einem konventionellen Vorschaltgerät) oder als G 24q-Sockel (zum Betrieb an einem
elektronischen Vorschaltgerät) ausgeführt.
[0020] Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die oben erläuterten Ausführungsbeispiele.
So kann beispielsweise das Entladungsgefäß der erfindungsgemäßen Lampe aus mehr als
zwei, z.B. aus drei U-förmigen Glasrohren, bestehen. Außerdem können die U-förmigen
Glasrohre auch ein Entladungsgefäß mit mehreren getrennten Entladungsräumen bilden.
Ferner kann das Entladungsgefäß aus einem mäanderförmigen Glasrohr bestehen.
[0021] Beim zweiten Ausführungsbeispiel kann statt eines G 24-Sockels beispielsweise auch
ein G 23-Sockel verwendet werden.
1. Kompakte Leuchtstofflampe, die zum Einsatz in einer Decken- oder Pendelleuchte geeignet
ist, mit folgenden Merkmalen:
- einem Gehäuse (1, 1') mit einem rotationssymmetrischen Reflektor (1a,1a'),
- einem Sockel (2, 2'), der am Gehäuse (1, 1') angesetzt ist,
- einer im Entladungsgefäß (3) der Leuchtstofflampe eingeschlossenen ionisierbaren
Füllung sowie Elektroden zur Erzeugung einer Niederdruckgasentladung,
dadurch gekennzeichnet, daß
- die kompakte Leuchtstofflampe mindestens zwei U-förmige, innerhalb des Reflektors
(1a, 1a') angeordnete Glasrohre (30, 31) besitzt, die parallel nebeneinander in einer
gemeinsamen Ebene senkrecht zur Reflektorachse angeordnet sind und die ein lichtdurchlässiges,
flächenhaftes und als Flächenstrahler wirkendes Entladungsgefäß (3) mit wenigstens
einem gasdicht abgeschlossenen Entladungsraum bilden, in dem eine ionisierbare Füllung
sowie Elektroden zur Erzeugung einer Niederdruckgasentladung eingeschlossen sind,
- der Reflektor (1a, 1a') eine unverschlossene Lichtaustrittsöffnung (1c, 1c') besitzt.
2. Kompakte Leuchtstofflampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasrohre
(30, 31) untereinander verbunden sind und einen einzigen zusammenhängenden Entladungsraum
bilden.
3. Kompakte Leuchtstofflampe, die zum Einsatz in einer Decken- oder Pendelleuchte geeignet
ist, mit folgenden Merkmalen:
- einem Gehäuse (1, 1') mit einem rotationssymmetrischen Reflektor (1a,1a'),
- einem Sockel (2, 2'), der am Gehäuse (1,1') angesetzt ist,
- einer im Entladungsgefäß (3) der Leuchtstofflampe eingeschlossenen ionisierbaren
Füllung sowie Elektroden zur Erzeugung einer Niederdruckgasentladung,
dadurch gekennzeichnet, daß
- die kompakte Leuchtstofflampe ein einziges mäanderförmiges, innerhalb des Reflektors
(1a, 1a') angeordnetes Glasrohr besitzt, das in einer Ebene senkrecht zur Reflektorachse
angeordnet ist und das ein lichtdurchlässiges, flächenhaftes und als Flächenstrahler
wirkendes Entladungsgefäß mit einem gasdicht abgeschlossenen Entladungsraum bildet,
in dem eine ionisierbare Füllung sowie Elektroden zur Erzeugung einer Niederdruckgasentladung
eingeschlossen sind,
- der Reflektor (1a, 1a') eine unverschlossene Lichtaustrittsöffnung (1c, 1c') besitzt.
4. Kompakte Leuchtstofflampe nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gehäuse (1) der Lampe ein Anschlußteil (1b) besitzt, an das der Reflektor (1a) und
der Sockel (2) angesetzt sind, und in dem ein elektronisches Vorschaltgerät für die
Lampe untergebracht ist.
5. Kompakte Leuchtstofflampe nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Reflektor (1a; 1a') Lüftungsöffnungen (6; 6') besitzt, die in Kombination mit der
unverschlossenen Lichtaustrittsöffnung (1c, 1c') eine Luftzirkulation zur Kühlung
des Entladungsgefäßes (3) ermöglichen.
6. Kompakte Leuchtstofflampe nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Reflektor (1a) eine seitlich an seiner Innenwand angeordnete Aufnahmevorrichtung (4)
besitzt, die zur Halterung des Entladungsgefäßes (3) und zur elektrischen Kontaktierung
der Elektroden dient.
7. Kompakte Leuchtstofflampe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtaustrittsöffnung
(1c; 1c') des Reflektors (la; la') von einer kreisringförmigen Abdeckung (5; 5') begrenzt
wird, die die Aufnahmevorrichtung (4) verdeckt.
8. Kompakte Leuchtstofflampe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung
(5; 5') lichtdurchlässig ist.
9. Kompakte Leuchtstofflampe nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Innenwandung des Reflektors (1a; 1a') zumindest teilweise mit einer reflektierenden
Beschichtung versehen ist.
1. Compact fluorescent lamp which is suitable for use in a ceiling or pendant luminaire,
having the following features:
- a housing (1, 1') with a rotationally symmetrical reflector (1a, 1a'),
- a cap (2, 2') which is mounted on the housing (1, 1'),
- an ionizable filling, enclosed in the discharge vessel (3) of the fluorescent lamp,
as well as electrodes for generating a low-pressure gas discharge,
characterized in that
- the compact fluorescent lamp has at least two U-shaped glass tubes (30, 31), which
are arranged inside the reflector (1a, 1a'), are arranged, parallel next to one another
in a common plane, at right angles to the reflector axis and form a light-transmitting,
planar discharge vessel (3) which acts as a large-area radiator and has at least one
discharge chamber which is sealed in a gas-tight fashion and in which an ionizable
filling and electrodes for generating a low-pressure gas discharge are enclosed, and
- the reflector, (1a, 1a') has an unsealed light exit opening (1c, 1c').
2. Compact fluorescent lamp according to Claim 1, characterized in that the glass tubes
(30, 31) are connected to one another and form a single continuous discharge chamber.
3. Compact fluorescent lamp, which is suitable for use in a ceiling or pendant luminaire,
having the following features:
- a housing (1, 1') with a rotationally symmetrical reflector (1a, 1a'),
- a cap (2, 2') which is mounted on the housing (1, 1'),
- an ionizable filling, enclosed in the discharge vessel (3) of the fluorescent lamp,
as well as electrodes for generating a low-pressure gas discharge,
characterized in that
- the compact fluorescent lamp has a single meandering glass tube, which is arranged
inside the reflector (1a, 1a'), is arranged in a plane at right angles to the reflector
axis and forms a light-transmitting, planar discharge vessel which acts as a large-area
radiator and has a discharge chamber which is sealed in a gas-tight fashion and in
which an ionizable filling and electrodes for generating a low-pressure gas discharge
are enclosed, and
- the reflector (1a, 1a') has an unsealed light exit opening (1c, 1c').
4. Compact fluorescent lamp according to Claim 1 or 3, characterized in that the housing
(1) of the lamp has a connecting part (1b) on which the reflector (1a) and the cap
(2) are mounted and in which an electronic ballast for the lamp is accommodated.
5. Compact fluorescent lamp according to Claim 1 or 3, characterized in that the reflector
(1a; 1a') has ventilation openings (6; 6') which, in combination with the unsealed
light exit opening (1c, 1c'), permits a circulation of air for cooling the discharge
vessel (3).
6. Compact fluorescent lamp according to Claim 1 or 3, characterized in that the reflector
(1a) has a holding device (4) which is arranged laterally on its inner wall and serves
for holding the discharge vessel (3) and for making electrical contact with the electrodes.
7. Compact fluorescent lamp according to Claim 6, characterized in that the light exit
opening (1c, 1c') of the reflector (1a; 1a') is bounded by an annular cover (5; 5')
which covers the holding device (4).
8. Compact fluorescent lamp according to Claim 7, characterized in that the cover (5;5')
is light-transmitting.
9. Compact fluorescent lamp according to Claim 1 or 3, characterized in that the inner
wall of the reflector (1a; 1a') is provided at least partly with a reflective coating.
1. Lampe fluorescente compacte, convenant à l'utilisation dans un plafonnier ou dans
un lustre, comportant les dispositions suivantes:
- un boîtier (1, 1') comportant un réflecteur (1a, 1a') symétrique de révolution,
- un culot (2, 2') qui est rattaché au boîtier (1, 1'),
- une atmosphère ionisable, renfermée dans l'enceinte (3) de décharge de la lampe
fluorescente, ainsi que des électrodes pour produire une décharge dans un gaz à basse
pression,
caractérisée en ce que
- la lampe fluorescente compacte comprend au moins deux tubes (30, 31) en verre en
forme de U, montés à l'intérieur du réflecteur (1a, 1a'), qui sont disposés parallèlement
côte-à-côte dans un plan commun, perpendiculaire à l'axe du réflecteur et qui forment
une enceinte (3) de décharge en surface, transparente à la lumière, agissant comme
source de radiation superficielle, ayant au moins un volume de décharge, qui est fermé
de manière étanche au gaz et dans lequel sont renfermés une atmosphère ionisable ainsi
que des électrodes servant à produire une décharge dans un gaz à basse pression,
- le réflecteur (1a, 1a') comprend une ouverture (1c, 1c') de sortie de la lumière
qui n'est pas fermée.
2. Lampe fluorescente compacte suivant la revendication 1, caractérisée en ce que les
tubes (30, 31) en verre communiquent entre eux et forment un seul volume de décharge
continu.
3. Lampe fluorescente compacte, convenant à l'utilisation dans un plafonnier ou dans
un lustre, comportant les dispositions suivantes:
- un boîtier (1, 1') comportant un réflecteur (1a, 1a') symétrique de révolution,
- un culot (2, 2') qui est rattaché au boîtier (1, 1'),
- une atmosphère ionisable, renfermée dans l'enceinte (3) de décharge de la lampe
fluorescente, ainsi que des électrodes pour produire une décharge dans un gaz à basse
pression,
caractérisée en ce que
- la lampe fluorescente compacte comprend un seul tube en verre de forme sinueuse,
qui est monté à l'intérieur du réflecteur (1a, 1a'), qui est disposé dans un plan
perpendiculaire à l'axe du réflecteur et qui forme une enceinte de décharge en surface,
transparente à la lumière, agissant comme source de radiation superficielle et ayant
un volume de décharge, qui est fermé de manière étanche au gaz et dans lequel sont
renfermés une atmosphère ionisable ainsi que des électrodes servant à produire une
décharge dans un gaz à basse pression,
- le réflecteur (1a, 1a') comprend une ouverture (1c, 1c') de sortie de la lumière
qui n'est pas fermée.
4. Lampe fluorescente compacte suivant la revendication 1 ou 3, caractérisée en ce que
le boîtier (1) de la lampe comprend une pièce (1b) de raccordement, à laquelle sont
rattachés le réflecteur (1a) et le culot (2) et dans laquelle est monté un ballast
électronique pour la lampe.
5. Lampe fluorescente compacte suivant la revendication 1 ou 3, caractérisée en ce que
le réflecteur (1a; 1a') comprend des ouvertures (6; 6') d'aération, qui, en combinaison
avec l'ouverture (1c, 1c') de sortie de la lumière du réflecteur qui n'est pas fermée,
permettent une circulation d'air suffisante pour refroidir l'enceinte (3) de décharge.
6. Lampe fluorescente compacte suivant la revendication 1 ou 3, caractérisée en ce que
le réflecteur (1a) comprend un dispositif (4) de réception qui est monté latéralement
sur sa paroi intérieure et qui sert à la fixation de l'enceinte (3) de décharge et
au contact électrique des électrodes.
7. Lampe fluorescente compacte suivant la revendication 6, caractérisée en ce que l'ouverture
(1c; 1c') de sortie de la lumière du réflecteur (la; la') est limitée par un cache
(5; 5') en forme d'anneau de cercle, qui masque le dispositif (4) de réception.
8. Lampe fluorescente compacte suivant la revendication 7, caractérisée en ce que le
cache (5; 5') est transparent à la lumière.
9. Lampe fluorescente compacte suivant la revendication 1 ou 3, caractérisée en ce que
la paroi intérieure du réflecteur (1a; 1a') est muni au moins en partie d'un revêtement
réfléchissant.