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(11) |
EP 0 697 340 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.10.1998 Patentblatt 1998/44 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.08.1995 |
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Faltschachtel, insbesondere für Tee-Ausgussbeutel
Folding carton, especially for tea-bags
Carton pliable, en particulier pour sachets de thé
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE ES IT |
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Priorität: |
10.08.1994 DE 9412885 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.02.1996 Patentblatt 1996/08 |
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Patentinhaber: Teekanne GmbH |
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40549 Düsseldorf (DE) |
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Erfinder: |
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- Inger, Hans-Peter
D-47805 Krefeld (DE)
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Vertreter: Stenger, Watzke & Ring
Patentanwälte |
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Kaiser-Friedrich-Ring 70 40547 Düsseldorf 40547 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 035 163 DE-U- 9 407 036 US-A- 3 078 031
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DE-U- 9 317 646 GB-A- 1 024 286 US-A- 4 746 019
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Faltschachtel aus Karton, insbesondere zur Aufnahme von
Tee-Aufgußbeuteln, in welcher ein aufklappbarer Deckel mit einer zum verriegelnden
Einstecken in die Schachtel vorgesehenen Verschlußlasche ausgebildet ist, bestehend
aus einem rechteckigen Kartonzuschnitt mit vier querverlaufenden Falzlinien zur Herstellung
eines Quaders mit offenen Stirnseiten, die mittels eingepaßter separater Stirnseitenabdeckungen
bündig verschlossen sind, welche aus je einem rechteckigen Kartonzuschnitt mit rechtwinklig
abknickbaren Verbindungslaschen an den vier freien Seiten hergestellt sind, wobei
der Deckel in dem Kartonzuschnitt zur Herstellung des Quaders durch zwei mit Abstand
zueinander angeordnete, den Karton nur teilweise durchdringenden Stanzlinien vorgebildet
ist, die in der Verschlußlasche zusammengeführt sind, welche mit einem vorgebildeten
Schlitz im Karton korrespondiert.
[0002] Derartige Faltschachteln aus Karton oder Pappe sind aus der DE-U 94 07 036 bekannt
und werden zur Verpackung unterschiedlichster Waren, unter anderem auch für Tee-Aufgußbeutel,
benutzt. Es werden im Rahmen der Herstellung als auch zum Verkauf und zur späteren
Benutzung durch den Konsumenten vielfältige Anforderungen an solche Verpackungen gestellt.
Bei der Herstellung soll mit geringstem Verpackungsmaterial-Aufwand in einfacher Weise
der Kartonzuschnitt zur gefalteten Schachtel gefalzt und geklebt werden und eine hohe
Festigkeit erreicht werden. Nach der Befüllung wird ein für den Verkauf fester Verschluß
erwartet, bei dem der Verbraucher sofort erkennt, daß die Verpackung noch nicht geöffnet
worden ist. Desweiteren soll die Verpackung auch aromadicht sein. Schließlich muß
der Verbraucher die Möglichkeit haben, eine angebrochene Packung derart wieder zu
schließen, daß die Ware weiterhin gegen den Einfluß von Feuchtigkeit und Atmosphäre
sowie gegen Aromaverluste geschützt ist.
[0003] Aus dem deutschen Gebrauchsmuster DE-U-93 17 646.5 ist eine Faltschachtel für Tee-Aufgußbeutel
aus Pappe bekannt, die einen aufklappbaren Deckel mit einer Verschlußlasche aufweist,
mit der nach dem ersten Anbrechen ein erneutes Verschließen möglich ist. Nachteilig
ist dabei, daß der der Herstellung zugrundeliegende Zuschnitt kompliziert ist, großzügig
mit Verpackungsmaterial umgegangen wird und dadurch ein hohes Verpackungsgewicht gegeben
ist und schließlich eine in der Herstellung komplizierte Verschlußlaschen-Technik
zur Anwendung kommt.
[0004] Der Erfindung liegt gegenüber dem Stand der Technik die Aufgabe zugrunde, eine Faltschachtel
einfachsten Zuschnitts vorzuschlagen, die in einfacher Weise mit Einsparungsvorteilen
an Verpackungsmaterial kostengünstig herstellbar ist und dennoch eine hohe Stabilität
und Aromadichtigkeit, auch nach dem Anbrechen, gewährleistet. Darüber hinaus soll
die Faltschachtel auf einfache Weise geöffnet werden können.
[0005] Zur Lösung der Aufgabe ist eine Faltschachtel der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußlasche am freien Rand des Kartonzuschnitts
angeordnet ist, daß eine den Schlitz bildende Stanzlinie den Karton nur teilweise
durchdringt und daß die Stirnseiteabdeckungen aus einem Material höheren Kartongewichts
als das des Zuschnitts für den Quader bestehen.
[0006] Mit der Erfindung wird folglich aus einem außerordentlich einfach aufgebauten rechteckigen
Kartonzuschnitt ein Schachtellängsteil gefaltet, dessen offene Stirnseiten durch wiederum
sehr einfach aufgebaute Kartonzuschnitte, die Stirnseitenabdeckungen bilden, bündig
verschlossen werden. Jegliche komplizierte Zuschnittsform ist vermieden. Auch die
Ausbildung des aufreißbaren Deckels in dem Kartonzuschnitt ist konstruktiv einfach
gelöst, indem die vorgebildeten Stanzlinien in der am äußeren Rand angeordneten Verschlußlasche
zusammengeführt sind, welche in einen korrespondierenden Schlitz zum erneuten Verschließen
der Schachtel einführbar ist. Dabei wird die Aromadichtigkeit gewährleistet, indem
die vorgebildeten Stanzlinien den Karton nur teilweise durchdringen, so daß die Faltschachtel
bis zum Anbrechen durch den Verbraucher vollständig fest verschlossen ist.
[0007] Dadurch, daß die Verschlußlasche am freien Rand des Kartonzuschnitts angeordnet ist,
läßt sich die Faltschachtel darüberhinaus immer wieder sehr einfach öffnen bzw. schließen.
Dadurch, daß die Stirnseitenabdeckungen aus einem Material höheren Kartongewicht als
das des Zuschnitts für den Quader bestehen, läßt sich eine sehr hohe Stabilität erreichen,
die es darüber hinaus ermöglicht, für das Schachtellängsteil ein Kartonmaterial wesentlich
geringeren Gewichts zu verwenden, so daß sich erhebliche Einsparungen an Verpackungsmaterial
ergeben, die sich nicht nur im Rahmen der Herstellung günstig bemerkbar machen, sondern
auch bei der Entsorgung nach Verbrauch des Packungsinhalts. Vorzugsweise beträgt das
Kartongewicht der Stirnseitenabdeckungen 230 - 280 g/m
2, vorzugsweise 275 g/m
2 und das des Quaders 200 - 250 g/m
2, vorzugsweise 225 g/m
2. Hiermit wird bei guter Stabilität eine erhebliche Materialeinsparung erzielt.
[0008] Gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung kann die Stirnseitenabdeckung zur Erhöhung
der Stabilität mit dem Quader über die gesamte Berührungsfläche verklebt sein. Dies
ist wesentlich vorteilhafter als das Abfalzen und punktuelle Einkleben der Stirnseitenabdeckungen,
das ebenfalls denkbar wäre. Darüber hinaus wird durch die vollständige Verklebung
auch die Aromadichtigkeit verbessert.
[0009] Gemäß einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung weisen zum gleichen Zweck die
Stirnseitenabdeckungs-Zuschnitte überschnittene Ecken auf, die beim Abwinkeln der
Verbindungslaschen gestaucht werden. Somit entsteht auch dort beim Verkleben eine
lückenlose, dichte Verbindung in diesen Problemzonen.
[0010] Zur weiteren Erhöhung der Aromadichtigkeit der Faltschachtel wird gemäß einer vorteilhaften
Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen, sämtliche vorgebildete Stanzlinien als
an der Vorderseite und an der Rückseite des Zuschnitts parallel versetzt verlaufende
Stanzlinien auszubilden, die den Karton jeweils nur etwa bis zur Mitte des Kartonmaterials
durchdringen. Hierdurch schert beim Aufreißen der Karton zwischen den versetzten Stanzlinien
definiert ab, so daß nach dem Öffnen ein sich gegenseitig überlappender Deckelbereich
entsteht, der auch eine Aromadichtigkeit beim Wiederverschließen mittels der Verschlußlasche
sicherstellt. Es wird praktisch entlang der Stanzlinien eine Lippendichtung aus Karton
zur Verfügung gestellt.
[0011] Um nochmals die Gasdichtigkeit zu erhöhen kann ein besonderes Kartonmaterial mit
höherer Barriereeigenschaft Verwendung finden, insbesondere ein recyclierbarer Verpackungskarton
mit Wasserdampfbarriere, aufgebaut aus Frischfaserkarton mit chlorfreier Beschichtung.
Ein solches Material ist unter der Bezeichnung Biocoat-FA im Handel. Hauptanwendungsgebiet
für diesen Karton sind das Verpacken von fettigen, nicht nassen Füllgütern, aromadichte
Verpackungen von trockenen, hygroskopischen Gütern.
[0012] Bei einem Flächengewicht von 275 g/m
2 (Toleranz +/- 8 g) und einer Kartondicke von 485 µm (Toleranz +/- 10 µm) wurde eine
Wasserdampfdurchlässigkeit in der erfindungsgemäßen Verwendung von 5,0 g/m
2 in 24 Stunden gemessen. Dies bei einer relativen Luftfeuchte von 50% und einem Raumklima
von 23° Celsius.
[0013] Die Fettdichte wurde gemäß DIN 53116 in die Klasse 2 eingeordnet. Biocoat-FA wird
hinsichtlich seiner Recyclierbarkeit als sehr gut beurteilt. Die Verklebbarkeit des
Biocoat-FA erfolgt mittels Stärkekleber.
[0014] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile des Gegenstandes der Erfindung ergeben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnungen, in der ein bevorzugtes
Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt ist. In der Zeichnung zeigt:
- Fig. 1
- einen Kartonzuschnitt zur Herstellung eines seitlich offenen Quaders und
- Fig. 2
- einen Kartonzuschnitt einer Stirnseitenabdeckung zum Verschließen des Quaders.
[0015] Die aus den beiden Zuschnitten gemäß Fig. 1 und 2 herstellbare Faltschachtel aus
Karton weist drei Einzelteile, nämlich den Quaderzuschnitt 1 und zwei Stirnseitenabdeckungs-Zuschnitte
2 zum Verschließen der offenen Stirnseiten des Quaders, auf. Der Quaderzuschnitt 1
ist mit vier querverlaufenden Falzlinien 3, 4, 5, 6 versehen, welche Knickkanten bei
der Herstellung des Quaders darstellen. Dieser weist nach seiner Herstellung eine
Vorderseite 7 und eine Oberseite 8 auf, in denen ein nach dem Anbrechen der Faltschachtel
aufklappbarer und wieder schließbarer Deckel 9 ausgebildet ist. Hierzu sind zwei mit
Abstand zueinander angeordnete, den Karton nur teilweise durchdringende Stanzlinien
10, 11 an der Vorderseite 7 und Oberseite 8 vorgebildet, die in einer Verschlußlasche
12 zusammengeführt sind, welche im freien Rand 13 des Kartonzuschnitts angeordnet
ist und mit einem vorgestanzten Schlitz 14 korrespondiert, dessen Stanzlinie den Karton
nur teilweise durchdringt. Zum Öffnen der Schachtel ist es nur erforderlich, die Verschlußlasche
12 aus dem Rand 13 hochzuziehen und entlang der Stanzlinien 10, 11 den Deckel 9 freizulegen.
Zum Wiederverschließen der Faltschachtel steckt der Benutzer die Verschlußlasche 12
in den Schlitz 14.
[0016] Die zum Aufreißen der Faltschachtel vorgesehenen Stanzlinien 10, 11 sind parallel
zueinander versetzt, wobei die äußere Stanzlinie auf der Vorderseite des Zuschnitts
verläuft und die jeweils innere auf der nicht sichtbaren Rückseite, weshalb sie in
Fig. 1 der Zeichnung gestrichelt dargestellt ist. Die parallelen Stanzlinien durchdringen
den Karton nicht vollständig, so daß im Verkaufszustand eine sichere Abdichtung gewährleistet
ist. Beim Öffnen reißt der Deckel entlang der Stanzlinien etwa mittig horizontal,
so daß oben und unten Dichtlippen stehen bleiben, die nach dem Anbrechen der Faltschachtel
beim Wiederverschließen erneut eine gute Aromadichtung sicherstellen.
[0017] Die offenen Seiten des Quaders werden bündig durch zwei Stirnseitenabdeckungen verschlossen,
die aus einem Zuschnitt gemäß Fig. 2 der Zeichnung bestehen. Dieser ist von einfacher
rechteckiger Gestalt und weist an seinen Rändern vier Verbindungslaschen 15, 16, 17,
18 auf, die rechtwinklig abknickbar sind. Zwischen benachbarten Verbindungslaschen
sind überschnittene Ecken 19 ausgebildet, die beim Abwinkeln der Verbindungslaschen
15 bis 17 zusammengedrückt werden. Das Einkleben der Stirnseitenabdeckungen wird durch
Verkleben über die gesamte Berührungsfläche der Verbindungslaschen mit den korrespondierenden
Flächen des Quaders durchgeführt, so daß eine vollständig dichte Faltschachtel entsteht.
[0018] Ein wesentliches Merkmal der dargestellten Faltschachtel besteht darin, daß die Stirnseitenabdeckungen
aus einem Zuschnitt 2 gemäß Fig. 2 der Zeichnung hergestellt werden, der ein höheres
Kartongewicht aufweist als der Quaderzuschnitt 1. Im Ausführungsbeispiel beträgt das
Kartongewicht des Stirnseitenabdeckungs-Zuschnitts 275 g/m
2, während das Kartongewicht des Quaderzuschnitts 225 g/m
2 beträgt. Hierdurch ist eine erhebliche Verringerung des Gesamtgewichts der Verpackung
und damit der Menge des Materialeinsatzes möglich.
[0019] Als Kartonmaterial hoher Barriereeigenschaft und Gasdichtigkeit gegen Aromaverlust
wird insbesondere ein recyclierbarer Verpackungskarton mit Wasserdampfbarriere, aufgebaut
aus Frischfaserkarton mit chlorfreier Beschichtung, verwendet.
[0020] Ein solches Material ist unter der Bezeichnung Biocoat-FA im Handel. Hauptanwendungsgebiete
für diesen Karton sind das Verpacken von fettigen, nicht nassen Füllgütern und aromadichte
Verpackungen von trockenen, hygroskopischen Gütern.
[0021] Bei einem Flächengewicht von 275 g/m
2 (Toleranz +/- 8 g) und einer Kartondicke von 485 µm (Toleranz +/- 10 µm) wurde eine
Wasserdampfdurchlässigkeit in der erfindungsgemäßen Verwendung von 5,0 g/m
2 in 24 Stunden gemessen. Dies bei einer relativen Luftfeuchte von 50% und einem Raumklima
von 23° Celsius.
[0022] Die Fettdichte wurde gemäß DIN 53116 in die Klasse 2 eingeordnet. Biocoat-FA wird
hinsichtlich seiner Recyclierbarkeit als sehr gut beurteilt. Die Verklebung des Biocoat-FA
erfolgt mittels Stärkekleber.
Bezugszeichenliste
[0023]
- 1
- Quaderzuschnitt
- 2
- Stirnseitenabdeckungs-Zuschnitt
- 3
- Falzlinie
- 4
- Falzlinie
- 5
- Falzlinie
- 6
- Falzlinie
- 7
- Vorderseite
- 8
- Oberseite
- 9
- Deckel
- 10
- Stanzlinie
- 11
- Stanzlinie
- 12
- Verschlußlasche
- 13
- Rand
- 14
- Schlitz
- 15
- Verbindungslasche
- 16
- Verbindungslasche
- 17
- Verbindungslasche
- 18
- Verbindungslasche
- 19
- Ecke
1. Faltschachtel aus Karton, insbesondere zur Aufnahme von Tee-Aufgußbeuteln, in welcher
ein aufklappbarer Deckel mit einer zum verriegelnden Einstecken in die Schachtel vorgesehenen
Verschlußlasche ausgebildet ist, bestehend aus einem rechteckigen Kartonzuschnitt
(1) mit vier querverlaufenden Falzlinien (3, 4, 5, 6) zur Herstellung eines Quaders
mit offenen Stirnseiten, die mittels eingepaßter separater Stirnseitenabdeckungen
bündig verschlossen sind, welche aus je einem rechteckigen Kartonzuschnitt (2) mit
rechtwinklig abknickbaren Verbindungslaschen (15, 16, 17, 18) an den vier freien Seiten
hergestellt sind, wobei der Deckel (9) in dem Kartonzuschnitt (1) zur Herstellung
des Quaders durch zwei mit Abstand zueinander angeordnete, den Karton nur teilweise
durchdringenden Stanzlinien (10, 11) vorgebildet ist, die in der Verschlußlasche (12)
zusammengeführt sind, welche mit einem vorgebildeten Schlitz (14) im Karton korrespondiert,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschlußlasche (12) am freien Rand (13) des Kartonzuschnitts (1) angeordnet
ist, daß eine den Schlitz (14) bildende Stanzlinie den Karton nur teilweise durchdringt
und daß die Stirnseitenabdeckungen aus einem Material höheren Kartongewichts als das
des Zuschnitts (1) für den Quader bestehen.
2. Faltschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kartongewicht des Materials
der Stirnseitenabdeckungen 230 - 280 g/qm, vorzugsweise 275 g/m2 und das des Quaders 200 - 250 g/m2, vorzugsweise 225 g/m2 beträgt.
3. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnseitenabdeckung
zur Erhöhung der Stabilität mit dem Quader über die gesamte Berührungsfläche der Verbindungslaschen
(15, 16, 17, 18) verklebt ist.
4. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnseitenabdeckungs-Zuschnitte
(2) überschnittene Ecken (19) aufweisen, die beim Abwinkeln der Verbindungslaschen
(15, 16, 17, 18) gestaucht werden.
5. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die vorgebildeten
Stanzlinien (10, 11) als an der Vorderseite und an der Rückseite des Zuschnitts parallel
versetzt verlaufende Stanzlinien ausgebildet sind, die den Karton jeweils nur bis
zur Mitte des Kartonmaterials durchdringen.
6. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein recyclierbarer
Verpackungskarton mit Wasserdampfbarriere aufgebaut aus Frischfaserkarton mit chlorfreier
Beschichtung Verwendung findet.
1. Folding box made of cardboard, in particular for receiving tea bags, in which there
is formed a swing-open lid with a closure flap provided for secured insertion in the
box, comprising a rectangular cardboard blank (1) with four transversely running folding
lines (3, 4, 5, 6) for producing a cuboid with open end sides, which are closed off
in a flush manner by means of separate fitted end-side coverings, which are each produced
from a rectangular cardboard blank (2) with connecting flaps (15, 16, 17, 18) which
are located on the four free sides and can be bent at right angles, the lid (9) being
preformed in the cardboard blank (1) for producing the cuboid by two spaced-apart
punched lines (10, 11) which only partially penetrate the cardboard and are brought
together in the closure flap (12), which corresponds to a preformed slit (14) in the
cardboard, characterized in that the closure flap (12) is arranged on the free border
(13) of the cardboard blank (1), in that a punched line which forms the slit (14)
only partially penetrates the cardboard, and in that the end-side coverings consist
of a material of greater cardboard weight than that of the blank (1) for the cuboid.
2. Folding box according to Claim 1, characterized in that the cardboard weight of the
material of the end-side coverings is 230 - 280 g/m2, preferably 275 g/m2, and that of the cuboid is 200 - 250 g/m2, preferably 225 g/m2.
3. Folding box according to either of Claims 1 and 2, characterized in that, in order
to increase the stability, the end-side covering is adhesively bonded to the cuboid
over the entire contact surface area of the connecting flaps (15, 16, 17, 18).
4. Folding box according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the end-side-covering
blanks (2) have cross-cut corners (19) which are compressed when the connecting flaps
(15, 16, 17, 18) are bent at an angle.
5. Folding box according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the preformed
punched lines (10, 11) are formed as punched lines which are offset in parallel on
the front side and on the rear side of the blank and each penetrate the cardboard
only as far as the centre of the cardboard material.
6. Folding box according to one of Claims 1 to 5, characterized in that use is made of
a recyclable packaging cardboard with a water vapour seal, made of prime-fibre cardboard
with a chlorine-free coating.
1. Boîte pliable en carton, en particulier pour recevoir des sachets de thé, dans laquelle
un couvercle relevable est conçu avec une languette de fermeture destinée à s'insérer
en se bloquant dans la boîte, se composant d'une forme découpée rectangulaire en carton
(1) présentant quatre lignes de pliage s'étendant transversalement (3, 4, 5, 6) destinées
à réaliser un parallélépipède avec des faces frontales ouvertes, qui, au moyen d'éléments
de recouvrement des faces frontale séparés et emboîtés, sont fermées de façon affleurée,
lesquels sont chacun conçus à partir d'une forme découpée rectangulaire en carton
(2) dotée de languettes d'assemblage à angles droits pouvant être infléchies par pliage
(15, 16, 17, 18) des quatre côtés libres, le couvercle (9) dans la forme découpée
en carton (1) étant préconçu pour constituer le parallélépipède par deux lignes de
découpe (10, 11) disposées de façon espacée entre elles et ne traversant le carton
que partiellement, qui sont introduites dans la languette de fermeture (12), laquelle
correspond à une fente préformée (14) dans le carton,
caractérisée en ce que,
la languette de fermeture (12) est disposée sur le bord libre (13) de la forme
découpée en carton (1), en ce qu'une ligne de découpe formant la fente (14) ne traverse
que partiellement le carton, et en ce que les éléments de recouvrement des faces frontales
sont fabriqués dans une matière de carton de poids supérieur à celui de la forme découpée
(1) pour le parallélépipède.
2. Boite pliable selon la revendication 1, caractérisée en ce que le poids du carton
de la matière des d'éléments de recouvrement des faces frontales est compris entre
230 et 280 g/m2, de préférence est de 275 g/m2, et celui du parallélépipéde est compris entre 230 et 250 g/m2, de préférence est de 225 g/m2.
3. Boîte pliable selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'élément de recouvrement
de la face frontale, pour l'augmentation de la stabilité, est collé avec le parallélépipède
sur toute la surface de contact des languettes d'assemblage (15, 16, 17, 18).
4. Boîte pliable selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les formes
découpées de recouvrement de la face frontale (2) présentent des coins qui se chevauchent
(19), qui, lors du plage en U des languettes d'assemblage (15, 16, 17, 18) sont refoulés.
5. Boîte pliable selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que les lignes
de découpe (10, 11) préformées sont conçues sous forme de lignes de découpe qui s'étendent
de façon parallèlement décalée sur la face avant et sur la face arrière de la forme
découpée, qui ne traversent le carton respectivement que jusqu'à la moitié de la matière
de carton.
6. Boite pliable selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce qu'un carton
d'emballage recyclable est utilisé, conçu avec une barrière contre la vapeur d'eau
à partir de carton fibreux pour garder frais et avec un revêtement exempt de chlore.
