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EP 0 697 487 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.10.1997 Patentblatt 1997/42 |
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Anmeldetag: 27.07.1994 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: E04C 2/34 |
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Wand-, Decken- oder Dachelement für Gebäude in Tafelbauart
Wall, floor or roof element in panel form for buildings
Elément de paroi, plafond ou toit en forme de panneau pour bâtiments
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.02.1996 Patentblatt 1996/08 |
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Patentinhaber: Jandl, jun., Adolf |
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A-9421 Eitweg (Kärnten) (AT) |
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Erfinder: |
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- Jandl, jun., Adolf
A-9421 Eitweg (Kärnten) (AT)
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Vertreter: Beer, Manfred, Dipl.-Ing. et al |
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Lindengasse 8 1070 Wien 1070 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
BE-A- 720 700 CH-A- 239 496 DE-C- 812 834 DE-C- 835 646 GB-A- 560 913
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CH-A- 131 528 CH-A- 494 870 DE-C- 835 053 DE-U- 9 015 521
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Wand-, Decken- oder Dachelement für Gebäude, mit den Merkmalen
des einleitenden Teils des unabhängigen Anspruches 1.
[0002] Aus der BE-A-720 700 ist ein Wandelement der eingangs genannten Gattung mit einer
Faltwerk-Konstruktion, bestehend aus winkelig zueinander angeordneten Brettern und
einer beidseitig angeordneten Beplankung aus Holz bekannt. Die zwischen der Beplankung
und dem Faltwerk bestehenden Hohlräume können mit Isoliermaterial ausgefüllt sein.
Überdies sind die das Faltwerk bildenden Bretter an einer Längskante mit einer 45°-Fase
versehen und das Faltwerk entspricht in der Grundstruktur den Konturen gleichschenkeliger,
rechtwinkeliger Dreiecke, wobei die Fasen Geradflächen bilden, an welchen die Beplankung
befestigt ist.
[0003] Ein ähnliches Wandelement zeigt die CH-A-239 496.
[0004] Nachteilig bei der Konstruktion des Wand-, Decken- oder Dachelementes gemäß der CH-A-239
496 und der BE-A-720 700 ist es, daß die Faltwerk-Konstruktion aus zwei unterschiedlichen
Brettypen hergestellt ist.
[0005] Dies hat zur Folge, daß nicht nur zwei unterschiedliche Brettypen für das Herstellen
der bekannten Faltwerk-Konstruktionen erforderlich sind, sondern daß diese Bretter
auch aufwendig bearbeitet werden müssen, um in ihnen Nuten vorzusehen bzw. aus ihnen
Rippen herauszuarbeiten.
[0006] Die bekannten Wandelemente finden vornehmlich im Ein- und Zweigeschoßbau Verwendung,
weil ihre Tragfähigkeit durch die bauphysikalisch sinnvolle Anordnung und Dimensionierung
des Steg- und Dämmmaterials begrenzt wird. Im Mehrgeschoßbau erfordern solche Wandelemente
einen erhöhten konstruktiven Aufwand in Form von gesonderten Rahmen- und Stützkonstruktionen,
Tramlagen, Dachsparren od.dgl., an welche die bekannten Wandelemente angeschlossen
werden, um eine zu hohe Anzahl von Schall- und Wärmebrücken in den Wand-, Decken-
oder Dachelementen selbst zu vermeiden.
[0007] Ziel dieser Erfindung ist, die Nachteile der eingangs beschriebenen Elemente zu vermeiden
und vielseitig verwendbare, leichte Wand-, Decken- oder Dachelemente für Gebäude in
Tafel) bauart mit guten schall- und wärmetechnischen Eigenschaften zu schaffen, die
in einem hohen Fertigungsgrad industriell hergestellt werden können und bauseitig
nur mehr miteinander in geeigneter Weise verbunden werden müssen. Weiteres Ziel dieser
Erfindung ist es, hochtragfähige Wand- oder Deckenelemente zur Verfügung zu stellen,
die ohne wesentliche zusätzliche Rahmen- oder Stützkonstruktionen eine mehrgeschoßige
Bauweise in Tafelbauart ermöglichen, wobei die Dicke der Bauteile nicht größer als
bei bekannten Produkten ist.
[0008] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einem Element der eingangs genannten Gattung
mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils von Anspruch 1 gelöst.
[0009] Die sich durch das Faltwerk bzw. die Faltwerk-Konstruktion ergebenden Hohlräume können
wie folgt ausgefüllt sein.
[0010] Außenwand-Elemente können beidseitig beplankt und in der Weise mit Hohlraumfüllungen
versehen sein, daß leichte wärmedämmende Materialien wie Mineralfaser-, Pflanzenstoffe,
Papierflocken, Kork, expandierte Stoffe od.dgl. außen liegen und schwere speicherwirksame
Materialien mit gutem Wärmedämmvermögen, wie Schaumbetone oder betongebundener Blähton
od.dgl., oder auch Beschüttungen mit Sand, Kies, Bimskiese, Schlacken, Schaumlave,
Blähton od.dgl. raumseitig vorgesehen sind.
[0011] Bei Wohnungstrennwänden und Innenwänden kann die Anbringung entsprechender Beplankung
sowie gegebenenfalls zusätzlicher Schalen und die Anordnung der Befüllung nach den
örtlichen Gegebenheiten erfolgen.
[0012] Bei einem erfindungsgemäßen Deckenelement mit beidseitiger Beplankung können sämtliche
Hohlräume mit leichten wärmedämmenden Materialien ausgefüllt sein und in Verbindung
mit einer Außenschale zu einem Warmdach zusammengesetzt werden.
[0013] Weiters können erfindungsgemäß vorgeschlagene Elemente allgemein als gegen die Außenluft
abgrenzende Bauteile eingesetzt werden, wenn dieselben mit einer entsprechenden Beplankung
und Außenschale versehen sind.
[0014] Unter einem Kaltdach als oberste Geschoßdecke angeordnete Deckenelemente gemäß der
Erfindung können nur raumseitig beplankt sein, wobei die dadurch gebildeten Hohlräume
sowie die dachseitigen Leerräume des Faltwerkes bzw. der Faltwerk-Konstruktion mit
Wärmedämmstoffen ausgefüllt sind.
[0015] Die Hohlräume innenliegender Deckenelemente können auf zwei unterschiedliche Arten
ausgefüllt werden.
[0016] Zum einen können innenliegende Deckenelemente aus einer beidseitig beplankten Faltwerk-Konstruktion
bestehen, deren Hohlräume in der Weise gefüllt sind, daß in den, über der raumseitigen
Beplankung befindlichen Hohlräumen leichte Wärmedämmstoffe eingebaut werden, wogegen
in den Hohlräumen unter der oberen Beplankung eine Beschüttung mit oben genannten
Stoffen oder eine Befüllung mit Schaumbeton usw. vorgesehen sein kann. Solche Deckenelemente
können oberseitig einen bekannten Fußbodenaufbau erhalten und unterseitig tapezier-
bzw. streichfertig oder mit Holz-Panelen od.dgl. gestaltet sein. Diese Ausführungsform
stellt sehr tragfähige Deckenelemente mit großen freien Spannlängen bereit.
[0017] Alternativ können innenliegende Deckenelemente aus einer nur unterseitig beplankten
Faltwerk-Konstruktion bestehen, deren mit der Beplankung gebildeten Hohlräume wie
oben erwähnt ausgefüllt sind, und die oberseitig mit einer Beschüttung aus Sand, Kies
etc. bauseitig angefüllt werden. Der Fußbodenaufbau erfolgt in bekannter Weise auf
dem Beschüttungsmaterial, entweder mit darauf in Abständen aufliegenden Polsterhölzern
mit dazwischenliegenden Dämmstoffen und darüberliegenden Trockenestrichen, Spanplatten
und Parketten, oder auf einer darauf angeordneten Trittschalldämmung mit schwimmend
verlegten Fußböden. Bei dieser vorgeschlagenen Ausführungsform können für Körperschall
ungünstige Schallübertragungswege zu Flankenbauteilen vermieden werden.
[0018] Ein Vorteil der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Wand-, Decken- oder Dachelemente
liegt darin, daß beiderseits des Faltwerkes bzw. der Faltwerk-Konstruktion Hohlräume
vorliegen, die eine Befüllung in der Art zulassen, daß durch eine Kombination unterschiedlicher
Dämmstoffe in Verbindung mit dem Faltwerkmaterial eine günstige Verbundwirkung hinsichtlich
der schall- und wärmetechnischen Eigenschaften möglich ist. Es können Materialien
unterschiedlicher Dichte und Beschaffenheit, wie lose Fasermaterialien, Filze, Festkörper,
Beschüttungen usw. miteinander kombiniert werden, so daß sowohl Luftschall- und Körperschalldämmung
als auch erforderliche K-Werte und wärmespeicherwirksame Massen ohne konstruktiven
Mehraufwand erreicht werden können.
[0019] Weiters wird bei dieser Erfindung durch das Faltwerk bzw. die Faltwerk-Konstruktion
eine Schallverzweigung, ein längerer Übergangsweg zwischen den Beplankungen, sowie
geringere Schallübertragungsflächen zwischen den Stegen und der Beplankung erreicht,
als bei bekannten Wand- und Deckenelementen mit gleicher Tragfähigkeit.
[0020] Ebenso ist ein Vorteil der Erfindung, daß mit einem hohen maschinellen Fertigungsgrad
und geringem bauseitigen Montageaufwand Bauteile für unterschiedliche Anforderungen
mit gleicher Grundstruktur hergestellt werden können.
[0021] In den Zeichnungen sind beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
Es zeigt Fig. 1 ein Wand-, Decken- oder Dachelement im Querschnitt und Fig. 2 ein
Wandelement in perspektivischer Ansicht mit zusätzlicher Innen- und Außenschale.
[0022] Fig. 1 zeigt ein Wand-, Decken- oder Dachelement mit einer Faltwerk-Konstruktion
1 aus dreiseitig glattgehobelten, jeweils mit einer 45°-Fase versehenen Brettern 3,
die mittels Klammern und Klebstoff miteinander rechtwinkelig verbunden sind. An die,
durch die Fasen gebildeten, ebenen Gratflächen wird eine beidseitige Beplankung (z.B.
OSB-Platten) 4 und 5 aufgeklebt. Die dabei mit der Beplankung 5 gebildeten Hohlräume
sind mit Wärmedämmstoffen 6 ausgefüllt, die mit der Beplankung 4 gebildeten Hohlräume
sind mit Beschüttungen wie z.B. Sand, Kies, Bimskies, Schaumlava, expandierten Stoffen
od.dgl., oder auch mit schweren keilförmigen Festkörpern aus Schaumbeton, betongebundenem
Blähton od.dgl. 7 ausgefüllt.
[0023] Die mit der Beplankung 5 gebildeten Hohlräume können bei Verwendung als Deckenelement
mit Wärmedämmstoffen 6 ausgefüllt sein. Die oberseitig in der Faltwerk-Konstruktion
1 vorliegenden Hohlräume werden bauseitig mit schweren Beschüttungsstoffen 7 ausgefüllt,
die gute schalldämmende Eigenschaften aufweisen und worauf ein bekannter Fußbodenaufbau
erfolgen kann.
[0024] Wenn sämtliche zwischen der Faltwerk-Konstruktion 1 und den Beplankungen 4 bzw. 5
gebildeten Hohlräume mit Wärmedämmstoffen 6 ausgefüllt werden, kann das Element mit
einer innenseitigen Dampfsperre und entsprechender Außenschale versehen und vorteilhaft
zu einem Warmdach zusammengesetzt werden oder als oberste Geschoßdecke unter einem
Kaltdach eingesetzt werden. Weiters kann ein solches Element als wärmedämmende, tragende
Wand eingesetzt werden, wenn keine hohen schalltechnischen Anforderungen gestellt
werden.
[0025] Wenn das Element der Erfindung als ein nach außen abgegrenztes Wandelement verwendet
wird, kann auf der Faltwerk-Konstruktion 1 außenseitig eine OSB-Platte 5 (z.B. V100-Verleimung)
und raumseitig eine OSB-Platte 4 (z.B. V20-Verleimung) aufgeklebt werden (siehe Fig.
2). Die Außenschale besteht aus einem aufgenagelten Feder- und Nutprofil 12 in Fichte,
die Innenschale aus einer Dampfbremse 10 und aufgenagelter Gipskartonplatte 11, die
für eine Fertig-Oberfläche vorbereitet ist. In die außenliegenden Hohlräume werden
Keile aus Mineralwoll-Filz 6 passend eingelegt. Innen werden entsprechend geformte
Keile aus schaumbetongebundenen Blähtonkörnern 7, vorzugsweise mit einer Dichte >
900 kg/m
3, mit weichelastischen Klebstoffen in den Hohlräumen befestigt. Die auf diese Weise
mit leichten Wärmedämmstoffen 6 kombinierten schweren Schaumbetonkörper 7 mit günstigem
Wärmedämmwert (λ
R = 0,22 W/mK), bewirken, neben guten K-Werten (K<0,40 W/m
2K) sowie großer speicherwirksamer Masse, die sehr günstigen schalldämmenden Eigenschaften
dieses Wandelementes. Durch die Faltwerk-Konstruktion 1 in Verbindung mit der beidseitigen
Beplankung 4, 5 entsteht ein sehr tragfähiges System, wobei das Gesamt-Gewicht dieses
beispielsweisen Wandelementes weniger als 140 kg/m
2 und die Dicke 23,5 cm beträgt.
1. Wand-, Decken- oder Dachelement für Gebäude, die ganz oder zum Teil in Tafelbauart
errichtet sind, bei dem auf einer Faltwerk-Konstruktion (1) wenigstens auf einer Seite
eine Beplankung (4, 5) aus Holz, Holzwerkstoffen, Gipskartonplatten, Zementfaserplatten
od. dgl. befestigt ist, wobei die von der Faltwerk-Konstruktion (1) und der Beplankung
(4, 5) begrenzten Hohlräume, die eine Querschnittsform in Form rechtwinkeliger, gleichschenkeliger
Dreiecke besitzen, mit Dämmstoff ausgefüllt sind, wobei die Faltwerk-Konstruktion
(1) aus schubsteif miteinander verbundenen, zueinander senkrecht stehenden Holzbrettern
(3) die an Längskanten mit einer 45°-Fase versehen sind, zusammengesetzt ist, wobei
die 45°-Fasen ebene Flächen bilden, auf welchen die Beplankung (4, 5) an der Faltwerkkonstruktion
anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß die 45°-Fase nur an einer Längskante der Holzbretter
(3) vorgesehen ist, und daß an der anderen Längskante eine zur Ebene der Holzbretter
(3) senkrecht ausgerichtete Schmalfläche vorgesehen ist, über welche die Holzbretter
(3) an der der 45°-Fase gegenüberliegend angeordneten Großfläche des in der Faltwerk-Konstruktion
(1) jeweils benachbarten Holzbrettes (3) anliegen.
2. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die 45°-Fase nur über einen
Teil der Dicke der Holzbretter (3) erstreckt und daß an der mit der 45°-Fase versehenen
Längskante der Holzbretter (3) eine schmäler als die Dicke der Holzbretter (3) ausgebildete
Stirnfläche, die zur Ebene der Holzbretter (3) senkrecht steht, vorgesehen ist.
3. Element nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Holzbretter (3) miteinander
mittels Klammern und Klebung zu der Faltwerk-Konstruktion (1) verbunden sind.
4. Element nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Beplankung
(4, 5) an der Faltwerk-Konstruktion (1) durch Klebung befestigt ist.
5. Element nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die von der
Faltwerk-Konstruktion (1) und der Beplankung (4, 5) begrenzten Hohlräume mit Mineralfaser-,
Pflanzenfaserdämmstoffen, Kork od. dgl. (6), mineralischen oder keramischen Beschüttungen,
Leichtbetonen mit haufwerksporigem Gefüge, Schaumbetonen od. dgl. (7) ausgefüllt sind.
6. Element nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die von der
Faltwerk-Konstruktion (1) und der Beplankung (4, 5) begrenzten Hohlräume mit expandierten
Stoffen ausgefüllt sind.
7. Element nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verwendung
als Deckenelement an der Faltwerk-Konstruktion (1) nur einseitig eine Beplankung (5)
befestigt ist, daß die Hohlräume mit Wärmedämmstoffen (6) ausgefüllt sind und daß
die Leerräume, die auf der der Beplankung (5) gegenüberliegenden Seite der Faltwerk-Konstruktion
(1) vorhanden sind, mit Beschüttungen, Leichtbetonen mit haufwerksporigem Gefüge,
Schaumbetonen od. dgl. (7) angefüllt sind.
8. Element nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verwendung
als Deckenelement an der Faltwerk-Konstruktion (1) nur einseitig eine Beplankung (5)
befestigt ist, und daß die Hohlräume mit Beschüttungen, Leichtbetonen mit haufwerksporigem
Gefüge, Schaumbetonen od. dgl. (7) ausgefüllt sind und daß die Leerräume, die auf
der der Beplankung (5) gegenüberliegenden Seite der Faltwerk-Konstruktion (1) vorhanden
sind, mit Wärmedämmstoffen (6) angefüllt sind.
9. Element nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die außenseitigen
Hohlräume mit Wärmedämmstoffen (6) und die raum- bzw. dachseitigen Hohlräume mit Beschüttungen,
Leichtbetonen mit haufwerksporigem Gefüge, Schaumbetonen od. dgl. (7) ausgefüllt sind.
1. A wall, ceiling or roof element for buildings, which are erected wholly or in part
in panel construction, in which a cladding (4, 5) of wood, wood-based material, plasterboards,
cement fibre boards or the like is fixed on at least one side of a folded structure
(1), wherein the hollow spaces bounded by the folded structure (1) and the cladding
(4, 5), which have a cross-section in the shape of right-angled, isosceles triangles,
are filled with insulating matenal, wherein the folded structure (1) is formed from
shear resistant wooden boards (3) having a 45° chamfer on longitudinal edges, connected
together at right angles to one another, wherein the 45° chamfers form flat surfaces
on which the cladding (4, 5) bears on the folded structure, characterized in that
the 45° chamfer is only provided on one longitudinal edge of the wooden boards (3)
and in that the other longitudinal edge is provided with a narrow surface aligned
perpendicular to the plane of the wooden boards (3), through which the wooden boards
(3) bear on the major surface opposite the 45° chamfer of the respective wooden board
(3) adjacent in the folded structure (1).
2. An element according to claim 1, characterized in that the 45° chamfer extends only
over part of the thickness of the wooden boards (3) and in that the longitudinal edge
of the wooden boards (3) provided with the 45° chamfer is provided with an end surface
which is narrower than the thickness of the wooden boards (3) and perpendicular to
the plane of the wooden boards (3).
3. An element according to claim 1 or 2, characterized in that the wooden boards (3)
are connected together and to the folded structure by cramps and adhesive.
4. An element according to any of claims 1 to 3, characterized in that the cladding (4,
5) is fixed on the folded structure (1) by adhesive.
5. An element according to any of claims 1 to 4, charactenzed in that the hollow spaces
bounded by the folded structure (1) and the cladding (4, 5) are filled with mineral
fibre or vegetable fibre materials, cork, or the like (6), mineral or ceramic aggregate,
light concretes with a broken-up porous structure, foamed concretes or the like (7).
6. An element according to any of claims I to 4, characterized in that the hollow spaces
bounded by the folded structure (1) and the cladding (4, 5) arc filled with expanded
materials.
7. An element according to any of claims 1 to 4, characterized in that cladding (5) is
fixed to one side only of the folded structure for (1) use as a ceiling element, in
that the hollow spaces are filled with heat insulating material (6) and in that the
empty spaces which are present on the side of the folded structure (1) opposite the
cladding (5) are filled with aggregate, light concretes with a broken-up porous structure,
foamed concretes or the like (7).
8. An element according to any of claims 1 to 4, characterized in that cladding (5) is
fixed to one side only of the folded structure (1) for use as a ceiling element, and
in that the hollow spaces are filled with aggregate, light concretes with a broken-up
porous structure, foamed concretes or the like (7) and in that the empty spaces which
are present on the side of the folded structure (1) opposite the cladding (5) are
filled with heat insulating material (6).
9. An element according to any of claims 1 to 4, charactenzed in that the hollow spaces
on the outside are filled with heat insulating material (6) and the hollow spaces
on the room or roof side are filled with aggregate, light concretes with a broken-up
porous structure, foamed concretes or the like (7).
1. Elément de paroi, de plafond ou de toiture destiné à des bâtiments construits en totalité
ou en partie selon la technique de panneaux, dans lequel un habillage (4, 5) en bois,
en matériaux dérivés du bois, en plaques composites carton-plâtre, en plaques fibres-ciment
ou similaires est fixé sur l'une des faces au moins d'une ossature (1) plissée, les
cavités qui sont formées entre l'ossature (1) plissée et l'habillage (4, 5) et présentent
en section transversale une forme de triangle rectangle isocèle étant remplies de
matériau isolant, l'ossature plissée (1) étant formée de planches (3) qui sont disposées
à angle droit les unes par rapport aux autres, sont liées les unes aux autres de manière
rigide en cisaillement et sont pourvues sur des arêtes longitudinales d'un chanfrein
à 45°, les chanfreins à 45° formant des surfaces planes par l'intermédiaire desquelles
l'habillage (4, 5) repose sur l'ossature plissée, caractérisé par le fait que le chanfrein
à 45° est prévu uniquement sur l'une des arêtes longitudinales des planches (3) et
qu'il est prévu sur l'autre arête longitudinale une surface étroite qui s'étend perpendiculairement
au plan des planches (3) et par laquelle les planches (3) viennent en appui sur la
surface principale opposée au chanfrein à 45° de la planche (3) contiguë dans l'ossature
(1) plissée.
2. Elément selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le chanfrein à 45° ne
s'étend que sur une partie de l'épaisseur des planches (3) et par le fait qu'une surface
frontale de largeur inférieure à l'épaisseur des planches (3) est prévue sur l'arête
longitudinale des planches (3) pourvue du chanfrein à 45°, laquelle surface frontale
est perpendiculaire au plan des planches (3).
3. Elément selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que les planches (3)
sont liées les unes aux autres au moyen d'agrafes et par collage pour former l'ossature
(1) plissée.
4. Elément selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que l'habillage
(4, 5) est fixée par collage à l'ossature (1) plissée.
5. Elément selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que les cavités
délimitées par l'ossature (1) plissée et l'habillage (4, 5) sont remplies au moyen
de matériaux isolants à base de fibres minérales, de fibres végétales, de liège ou
similaire (6), de masses de garnissage minérales ou céramiques, de bétons légers à
texture caverneuse, de bétons cellulaires ou similaires (7).
6. Elément selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que les cavités
délimitées par l'ossature (1) plissée et l'habillage (4, 5) sont remplies au moyen
de matériaux expansés.
7. Elément selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que pour l'utilisation
de l'élément comme élément de plafond, un habillage (5) n'est fixé que d'un côté de
l'ossature (1) plissée, par le fait que les cavités sont remplies au moyen de matériaux
(6) thermiquement isolants et par le fait que les vides formés du côté de l'ossature
(1) plissée opposé à l'habillage (5) sont comblés au moyen de masses de garnissage,
de bétons légers à texture caverneuse, de bétons cellulaires ou similaires (7).
8. Elément selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que pour l'utilisation
de l'élément comme élément de plafond, un habillage (5) n'est fixé que d'un côté de
l'ossature (1) plissée, par le fait que les cavités sont remplies au moyen de masses
de garnissage, de bétons légers à texture caverneuse, de bétons cellulaires ou similaires
(7) et par le fait que les vides formés du côté de l'ossature (1) plissée opposé à
l'habillage (5) sont comblés au moyen de matériaux (6) thermiquement isolants.
9. Elément selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que les cavités
situées côté extérieur sont remplies au moyen de matériaux (6) thermiquement isolants
et les cavités situées côté pièce ou côté toit sont remplies au moyen de masses de
garnissage, de bétons légers à texture caverneuse, de bétons cellulaires ou similaires
(7).

