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(11) |
EP 0 697 751 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.11.2001 Patentblatt 2001/46 |
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Anmeldetag: 16.08.1995 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: H01R 12/08 |
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Zweifach-Abzweigdose für Flachbandkabel
Double connector distribution box for flat cable
Boîte de dérivation de deux connecteurs pour câble-ruban
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB LI |
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Priorität: |
16.08.1994 DE 9413101 U 27.08.1994 DE 9413919 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.02.1996 Patentblatt 1996/08 |
| (73) |
Patentinhaber: Wieland Electric GmbH |
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96052 Bamberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Kager, German
D-97514 Oberaurach-Kirchaich (DE)
- Strack, Holger
D-96047 Bamberg (DE)
- Schuir, Alexander
D-96047 Bamberg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Tergau, Enno, Dipl.-Ing. et al |
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Mögeldorfer Hauptstrasse 51 90482 Nürnberg 90482 Nürnberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 654 696 FR-A- 1 145 261 US-A- 4 934 953
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DE-U- 9 101 065 US-A- 4 235 495
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Zweifach-Abzweigdose mit den Merkmalen des Oberbegriffs
des Anspruches 1.
[0002] Es ist bekannt, zur Stromverteilung z.B. in Haushalten von einer Hauptstromleitung
einzelne Nebenleitungen abzuzweigen. Hierzu werden Abzweigdosen verwendet, die beispielsweise
den Strom für die Beleuchtung eines Raumes abzweigen. Als Hauptstromleitung wird üblicherweise
ein mehradriges Leitungskabel, d.h ein mehradriges Flachbandkabel verwendet.
[0003] Aus DE-A-2 507 130 ist eine Einfach-Abzweigdose bekannt, deren Abzweigdosengehäuse
aus vielen einzelnen Gehäuseschichten zusammengesetzt ist. Die Gehäuseschichten weisen
einerseits eine fertigungstechnisch komplizierte Oberflächengestalt auf und müssen
andererseits umständlich aneinander fixiert werden, um im Montagezustand als Einheit
zu wirken. Aufgrund des voluminösen Aufbaus des Abzweigdosengehäuses ist die zwischen
zwei benachbarten Gehäuseschichten am Gehäuserand vorgesehene Verschraubung nicht
ausreichend, um die einzelnen Bestandteile des Abzweigdosengehäuses auch bei äußeren
Krafteinwirkungen dauerhaft aneinanderzuhalten. Im Montagezustand liegt das Flachbandkabel
zwischen einer Bodenschale und dem übrigen Abzweigdosengehäuse ein. Die Bodenplatte
ist jedoch schwenkbar am Abzweigdosengehäuse gelagert, so daß ein großer Schwenkweg
erforderlich ist, um das Flachbandkabel in das Abzweigdosengehäuse einzulegen oder
auch herauszunehmen. Diese Arbeitsschritte sind aufgrund der üblicherweise beengten
Platzverhältnisse am Montageort für den Monteur umständlich und unbequem.
[0004] Das vorbekannte Abzweigdosengehäuse weist außerdem eine Abzweigbuchse für die elektrische
Verbindung eines als Hauptstromleitung wirksamen Flachbandkabels mit einer abzuzweigenden
Leitung auf.Die vorbekannte Abzweigdose ist zu einer Mehrfach-Abzweigdose erweiterbar.
Allerdings geht aus DE-A-2 507 130 nicht hervor, wie diese Mehrfach-Abzweigdose aufgebaut
ist. Es muß deshalb davon ausgegangen werden, daß mehrere Abzweigbuchsen mit jeweils
sich daran anschließenden Gehäusebestandteilen einer Einfach-Abzweigdose in Kabellängsrichtung
nebeneinander angeordnet sind. Dadurch wird aber der fertigungstechnische Aufwand
und der Raumbedarf der Mehrfach-Abzweigdose weiter erhöht.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Konstruktion des Gehäuses einer Zweifach-Abzweigdose
der eingangs genannten Art zu vereinfachen. Diese Aufgabe wird durch die Merkmalskombination
des Anspruches 1 gelöst.
[0006] Erfindungsgemäß sind die beiden Abzweigbuchsen der Zweifach-Abzweigdose platzsparend
aneinandergereiht und verringern dadurch den Raumbedarf des gesamten Abzweigdosengehäuses
erheblich. Die kompakte Aneinanderlage der beiden Abzweigbuchsen vermeidet außerdem
funktionslose, die mechanische Stabilität beeinträchtigende Luftspalte des Abzweigdosengehäuses.
Dies verbessert die mechanische Stabilität des Abzweigdosengehäuses. Die mit ihren
Einstecköffnungen voneinander abgewandte Aneinanderreihung der beiden Abzweigbuchsen
unter Bildung lediglich einer Teilungsfuge ermöglicht außerdem eine einheitliche und
deshalb platzsparende Steckrichtung der mit der Abzweigdose gekoppelten Stecker.
[0007] Ein schraubstockartig wirksamer Klammerbügel verklammert gewissermaßen die beiden
durch die Teilungsfuge voneinander getrennten Buchsengehäuseteile in Montagestellung
miteinander. Ein Auseinanderreißen der beiden Abzweigbuchsen - z.B. beim Herausziehen
eines Steckers - wird deshalb wirkungsvoll verhindert. Gleichzeitig ist der Klammerbügel
aufgrund seiner U-Form fertigungstechnisch einfach und kostengünstig herstellbar.
Die U-Form vereinfacht außerdem seine Montage am Abzweigdosengehäuse.
[0008] Das Abzweigdosengehäuse besteht üblicherweise aus einem isolierenden Kunststoff.
Als Buchsengehäuseteile können gegebenenfalls auch bereits vorkonfektionierte, auf
dem Markt in großer Auswahl vorhandene Buchsengehäuse einer Buchse verwendet werden.
Sie müssen dann lediglich an die Anforderungen des erfindungsmäßigen Abzweigdosengehäuses
angepaßt werden und hierbei insbesondere für eine Fixierung des Klammerbügels geeignet
sein.
[0009] Anspruch 2 unterstützt eine für den Monteur einfache und bequeme Montage des Klammerbügels.
[0010] Gemäß Anspruch 3 greifen die beiden Klammerarme des Klammerbügels in den jeweils
zugeordneten Buchsengehäuseteil ein. Die für diesen Eingriff in den Buchsengehäuseteilen
vorhandenen Ausnehmungen ermöglichen eine montageerleichternde Vorfixierung des Klammerbügels
während dessen Montage. Vorteilhaft greifen die Klammerarme formschlüssig in entsprechende
Ausnehmungen der Buchsengehäuseteile ein.
[0011] Die Verrastung des Klammerbügels gemäß Anspruch 4 gewährleistet eine einfache Funktionskontrolle,
ob sich der Klammerbügel tatsächlich in Montagestellung befindet. Die Lösbarkeit der
Verrastung unterstützt die einfache Demontage des Abzweigdosengehäuses, falls einzelne
Bestandteile des Abzweigdosengehäuses überprüft oder ausgetauscht werden müssen.
[0012] Gemäß Anspruch 5 ist der Klammerbügel einstückiger Bestandteil einer isolierenden,
vorzugsweise aus Isolierkunststoff hergestellten Abdeckkappe. Die Abdeckkappe wird
auf die Buchsengehäuseteile aufgesetzt und deckt dabei die Betätigungsseite der Kontaktelemente
ab. Dadurch hat der Klammerbügel bzw. die Abdeckkappe neben der Klammerungsfunktion
für die beiden Abzweigbuchsen die zusätzliche Funktion einer mechanischen und elektrischen
Abschirmung der Betätigungsseite des Abzweigdosengehäuses nach außen. Insbesondere
werden die von der Bestätigungsseite her zugänglichen Kontaktelemente vor mechanischen
Beschädigungen oder unerwünschten elektrischen Kontaktierungen geschützt.
[0013] Die Abzweigkappe verschließt gewissermaßen isolierend die Betätigungsseite des Abzweigdosengehäuses
und verhindert dadurch, daß nachträglich an den Kontaktelementen Manipulationen stattfinden
können.
[0014] Gemäß Anspruch 6 wird die Abdeckkappe an den Buchsengehäuseteilen verrastet und nimmt
dadurch eine mechanisch stabile Montagestellung ein.
[0015] Anspruch 7 schlägt ein für die elektrische Kontaktierung eines Leitungskabels bewährtes
und einfach betätigbares Kontaktelement in Form einer Spitzschraube vor. Sie wird
von der Betätigungsseite her etwa rechtwinklig zur Kabelebene in das Abzweigdosengehäuse
eingeschraubt. Die vollständig eingeschraubte bzw. festgeschraubte Spitzschraube stellt
einen direkten elektrischen Kontakt zwischen der Kontakthülse der Abzweigbuchse und
der zugeordneten Kabelader im Leitungskabel bzw. Flachbandkabel her. Dadurch entsteht
eine einfache elektrische Kontaktierung zwischen dem Leitungskabel und der abzuzweigenden
Leitung. Die herkömmliche Verkabelung der abisolierten Litzen einer abzuzweigenden
Leitung mit entsprechenden Klemmschrauben der Abzweigdose und der dadurch verbundene
Montageaufwand entfallen. Durch das vollständige Fehlen dieser Verkabelung wird auch
eine mögliche Fehlerquelle beim Anschluß der abzuzweigenden Leitung eliminiert.
[0016] Gemäß Anspruch 8 hat die Abdeckkappe eine weitere Funktion: Sie dient zur Überprüfung,
ob die Spitzschrauben vollständig eingeschraubt und ordnungsgemäß mit den zugeordneten
Kabeladern des Leitungskabels elektrisch kontaktiert sind. Zu diesem Zweck ist an
der Kappeninnenseite jedem Schraubenkopf einer Spitzschraube zugeordnet ein zapfenartiger
Flankiervorsprung angeformt. Dieser Flankiervorsprung flankiert den Schraubenkopf
der ordnungsgemäß festgeschraubten Spitzschraube. Auf diese Weise ist gewährleistet,
daß die Abdeckkappe nur dann in ihre Sollmontagestellung gelangen kann, wenn sämtliche
Spitzschrauben des Abzweigdosengehäuses vollständig eingeschraubt sind, wenn also
der elektrische Kontakt zwischen den Abzweigbuchsen und dem Leitungskabel vollständig
hergestellt ist. Die Abdeckkappe hat deshalb die Funktion einer Prüfvorrichtung zur
Überprüfung der erfolgten elektrischen Kontaktierung zwischen Kontakthülse und der
zugeordneten Kabelader des Leitungskabels.
[0017] Anspruch 9 schlägt eine Maßnahme zur vereinfachten Montage und Betätigung der Spitzschrauben
vor. Der Schraubenkopf der Spitzschraube befindet sich in einem zur Betätigungsseite
hin offenen Führungstrichter des Buchsengehäuses. Dieser Führungstrichter führt einerseits
den Schraubenkopf beim Einschrauben und dient andererseits als Betätigungsführung
für die Klinge des zum Einschrauben der jeweiligen Spitzschraube verwendeten Schraubendrehers.
[0018] Die Ansprüche 11 und 12 unterstützen die einfache Montage der Abdeckkappe. Gemäß
Anspruch 11 wird der Verfahrweg der Abdeckkappe beim Aufsetzen auf das Abzweigdosengehäuse
begrenzt. Die formschlüssig in die zugeordneten Führungstrichter eingreifenden Flankiervorsprünge
gemäß Anspruch 12 ermöglichen eine Bewegungsführung der Abdeckkappe während des Aufsetzvorganges.
[0019] Führungstrichter, in die keine Spitzschraube eingesetzt werden soll, können durch
geeignete Mittel nach außen verschlossen oder durch anderweitige Mittel gekennzeichnet
sein. Dadurch werden unerwünschte Kontaktierungen zwischen bestimmten Buchsenpolen
und bestimmten Kabeladern des Leitungskabels zuverlässig verhindert.
[0020] Anspruch 13 unterstützt die Klammerfunktion des Klammerbügels bzw. der Abdeckkappe.
Hierzu schlägt Anspruch 13 einen im wesentlichen in Steckrichtung verlaufenden Federhaken
vor. Dieser Federhaken durchsetzt den zugeordneten Buchsengehäuseteil und ist mit
einem Rastende unverlierbar nach Art eines Widerhakens im zweiten Buchsengehäuseteil
gelagert. Diese Widerlagerung des Federhakens an dem zweiten Buchsengehäuseteil bewirkt,
daß beim Auftreten von Zugbelastungen in Steckrichtung der das Befestigungsende des
Federhakens widerlagernde zweite Buchsengehäuseteil an den ersten Buchsengehäuseteil
geradezu herangedrückt wird. Auf diese Weise wird ein Zerreißen des Abzweigdosengehäuses
in Steckrichtung verhindert. Das dem Befestigungsende in Steckrichtung gegenüberliegende
Rastende des Federhakens dient in bekannter Weise als Verriegelung zwischen der Abzweigbuchse
und dem zugeordneten Stecker. Vorzugsweise enthalten beide Buchsengehäuseteile jeweils
einen identischen Federhaken gemäß Anspruch 13.
[0021] Gemäß Anspruch 15 durchsetzt die Kontakthülse beide Buchsengehäuseteile des Abzweigdosengehäuses
und trägt deshalb nach Art eines Bewehrungsstabes dazu bei, daß die Bestandteile des
Abzweigdosengehäuses auch bei äußeren Krafteinwirkungen eine mechanisch stabile Einheit
bilden. Außerdem wirkt die in den ersten Buchsengehäuseteil eingesetzte Kontakthülse
als Fixierhilfe bei der Montage des zweiten Buchsengehäuseteiles. Weiterhin vereinfacht
diese Kontakthülse die Bereitstellung der Pole der Zweifach-Abzweigdose.
[0022] Die Ansprüche 16 und 17 berücksichtigen die fertigungstechnisch einfache Herstellung
der Kontakthülse. Aufgrund ihrer symmetrischen Ausgestaltung werden Fehlmontagen der
Kontakthülse vermieden.
[0023] Die Ansprüche 18 und 19 unterstützen die platzsparende Anordnung der Abzweigbuchsen
und folglich auch der gesamten Abzweigdose relativ zum Leitungskabel. Der gemäß Anspruch
21 von der Kontakthülse etwa radial abstehende Kontaktlappen bewirkt eine Querverschiebung
des Gewindes für die Spitzschraube. Durch entsprechende radiale Überstände der Kontaktlappen
ist eine elektrische Kontaktierung der Kabeladern mit den zugeordneten Spitzschrauben
unabhängig vom Abstand zweier benachbarter Kontakthülsen realisierbar. Auf diese Weise
ist eine einfache Anpassung des Abstandsrasters der Kabeladern eines Flachbandkabels
an das Abstandsraster der Kontakthülsen einer Abzweigbuchse möglich.
[0024] Ist der Kontaktlappen gemäß Anspruch 21 an einer symmetrischen Kontakthülse gemäß
Anspruch 16 und/oder 17 angeformt, kann derselbe Kontakthülsentyp sowohl für die Links-
als auch für die Rechtsmontage in einen Buchsengehäuseteil eingesetzt werden, da dieser
Kontakthülsentyp für seine erforderliche Einbaulage gewissermaßen mehrere Freiheitsgrade
besitzt. Die Kontakthülse kann sowohl um ihre in Steckrichtung verlaufenden Mittellängsachse
zur Links- bzw. Rechtsmontage um 180° rotiert werden als auch bezüglich der Steckrichtung
um 180° verdreht werden. Selbstverständlich sind diese Freiheitsgrade der Kontakthülse
auch ohne den Kontaktlappen gegeben.
[0025] Gemäß den Ansprüchen 22 und 23 kann die Kontakthülse wahlweise mit verschiedenen
Kabeladern des Flachbandkabels elektrisch kontaktiert werden. Vorzugsweise weist die
Kontakthülse eine der Anzahl der Kabeladern im Flachbandkabel entsprechende Anzahl
von Gewinden auf. Auf diese Weise ist es möglich, die Kontakthülse mit jeder Kabelader
des Flachbandkabels elektrisch zu kontaktieren. Eine entsprechende Anzahl von Kontakthülsen
vorausgesetzt, können also von Flachbandkabeln mit beliebigen Aderkonfigurationen
beliebige Buchsenkonfigurationen abgeleitet werden. Liegen die Adern im Flachbandkabel
in einer anderen Reihenfolge nebeneinander als es die Reihenfolge der Pole eines vorkonfektionierten
Buchsen-Stecker-Systems erfordert, ist die Konfiguration der Abzweigbuchse an den
erwünschten Sollzustand mit Hilfe der Kontakthülsen gemäß den Ansprüchen 22 und 23
problemlos anpaßbar.
[0026] Um eine unerwünschte elektrische Kontaktierung bestimmter Kontakthülsen mit bestimmten
Kabeladern auszuschließen, wird das die Kontakthülsen umgebende Buchsengehäuse zweckmäßig
derart ausgestaltet, daß das Buchsengehäuse nur diejenigen Gewinde frei läßt, in denen
auch tatsächlich eine Spitzschraube eingeschraubt werden soll. Die übrigen Gehäuse
sind dann durch das Buchsengehäuse inaktiviert.
[0027] Das vorbeschriebene Prinzip der Ableitung einer beliebigen Buchsenkonfiguration von
einem Flachbandkabel mit beliebiger Aderkonfiguration und beliebiger Aderanzahl ist
selbstverständlich nicht auf eine Abzweigdose mit zwei Abzweigbuchsen beschränkt.
Dieses Prinzip läßt sich analog auf Kontakthülsen übertragen, die lediglich einer
einzigen Abzweigbuchse zugeordnet sind.
[0028] Unabhängig von einer Ausgestaltung der Abzweigdose gemäß den Merkmalen der Ansprüche
1 - 23 ist die Konstruktion und Montage des Gehäuses einer Abzweigdose für ein Leitungskabel
dadurch vereinfacht, daß eine an der Gehäuseunterseite des Abzweigdosengehäuses lösbar
befestigte, den Kabelmantel des Leitungskabels umfassende Bodenschale quer zur Kabellängsrichtung
von einer Gehäuseseitenwand her in ihre Montagestellung einschiebbar ist. Dadurch
entsteht ein im Vergleich zum Stand der Technik kurzer Verschiebeweg, der z.B. wenige,
insbesondere 3, mm beträgt. Dies begünstigt die Montage des Abzweigdosengehäuses gemäß
Anspruch 24 in einem engen Kabelkanal bzw. Kabelschacht.
[0029] Die L-förmige Gehäuseunterseite des Abzweigdosengehäuses gemäß Anspruch 25 schafft
eine gute Bewegungsführung und eine Verschiebebegrenzung für die Bodenschale während
ihrer Montage.
[0030] Anspruch 26 verhindert ein fehlerhaftes Einlegen des Leitungskabels, insbesondere
des Flachbandkabels in die Bodenschale.
[0031] Gemäß Anspruch 27 bilden die Bodenschale und das Leitungskabel eine kompakte und
deshalb mechanisch stabile Einheit, die schließlich mit dem übrigen Abzweigdosengehäuse
verbunden wird.
[0032] Gemäß Anspruch 28 ist das Leitungskabel von der U-förmigen Bodenschale von vornherein
an drei Kabelseiten flankiert. Auf diese Weise bildet die Bodenschale eine verbesserte
Fixierhilfe beim Einlegen des Leitungskabels.
[0033] Anspruch 29 unterstützt einen mechanisch stabilen Montagezustand der Bodenschale.
Die Schenkelfreienden der U-förmigen Bodenschale sind als Vorsprünge ausgebildet.
Diese Vorsprünge greifen in komplementär ausgebildete Ausnehmungen oder Nuten des
Abzweigdosengehäuses ein und sichern dadurch die Bodenschale in ihrer Montagestellung.
Außerdem können noch weitere Hinterhakteile oder Durchgriffteile an der Bodenschale
oder am übrigen Abzweigdosengehäuse als zusätzliche Sicherung der Bodenschale vorgesehen
sein.
[0034] Der Erfindungsgegenstand wird anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Schnittdarstellung der erfindungsmäßigen Zweifach-Abzweigdose entsprechend der
Schnittlinie I-I in Fg. 3,
- Fig. 2
- eine Schnittdarstellung der erfindungsmäßigen Abzweigdose entsprechend der Schnittlinie
II-II in Fig. 3,
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf die erfindungsmäßige Abzweigdose,
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform der erfindungsmäßigen Abzweigdose,
- Fig. 5
- eine schematische Darstellung des Flachbandkabels, der Kontakthülsen und der Zuordnung
der Kabeladern zu den jeweiligen Kontakthülsen.
[0035] Die in Fig. 1 dargestellte Zweifach-Abzweigdose 1 für ein Flachbandkabel 2 enthält
zwei Abzweigbuchsen 3,4 für jeweils einen in Fig. 1 nicht dargestellten Stekker einer
abzuzweigenden Leitung. Weiterhin enthält die Abzweigdose 1 mehrere Kontaktelemente
in Form von Spitzschrauben 5 zur elektrischen Kontaktierung einer Kabelader 6 des
Flachbandkabels 2. Die Spitzschraube 5 sitzt im Abzweigdosengehäuse ein und wirkt
mit einer einen Pol der Abzweigbuchse 3 und 4 bildenden metallischen Kontakthülse
7 zusammen. Mittels der Spitzschraube 5 wird die Kontakthülse 7 mit der Kabelader
6 elektrisch kontaktiert. Die beiden Abzweigbuchsen 3,4 sind in Steckrichtung 8 mit
ihren Einstecköffnungen 9,10 für die Stecker voneinander abgewandt aneinandergereiht
unter Bildung einer Teilungsfuge 11. Ein im Querschnitt U-förmiger Klammerbügel 12
enthält zwei in Steckrichtung 8 gegenüberliegende, die U-Schenkel bildenden Klammerarme
13. In der in Fig. 1 dargestellten Montagestellung halten die beiden Klammerarme 13
die beiden Buchsengehäuseteile 14,15 in schraubstockartig dichter Anlage aneinander.
Die Klammerarme 13 stehen in Richtung der Kabelebene des Flachbandkabels 2 vor. In
dieser Richtung ist der Klammerbügel 12 auf die beiden Buchsengehäuseteile 14,15 aufsetzbar.
In der Montagestellung greifen die beiden Klammerarme 13 in jeweils einen Buchsengehäuseteil
14,15 etwa formschlüssig ein. Der Klammerbügel 12 ist einstückiger Bestandteil einer
Abdeckkappe 16 mit quer zur Steckrichtung 8 verlaufenden Kappenseitenwänden als Klammerarme
13. Die Abdeckkappe 16 ist von der Betätigungsseite 17 der Spitzschraube 5 her auf
die Buchsengehäuseteile 14,15 aufsetzbar und isoliert die gesamte Betätigunsseite
17, insbesondere die Spitzschraube 5 nach außen. Die beiden Klammerarme 13 der Abdeckkappe
16 erstrecken sich vorzugsweise etwa über die gesamte Breite der Buchsengehäuseteile
14,15. Die Abdeckkappe 16 weist zwei weitere, in Steckrichtung 8 parallel verlaufende
Kappenseitenwände 18 auf (Fig. 2). Die Abdeckkappe 16 ist in ihrer in Fig. 2 dargestellten
Montagestellung mit den Buchsengehäuseteilen 14,15 verrastet. Zu diesem Zweck sind
die in Richtung des Flachbandkabels vorstehenden Freienden der Kappenseitenwände 18
als Federhaken 19 ausgebildet, welche entsprechende Ausnehmungen der Buchsengehäuseteile
14,15 hintergreifen. Auf diese Weise ist die Abdeckkappe 16 lösbar verrastet.
[0036] Die Spitzschrauben 5 werden von der Betätigungsseite 17 her rechtwinklig zur Kabelebene
des Flachbandkabels 2 in Einschraubrichtung 20 soweit eingeschraubt, daß die Spitzschrauben
5 sowohl den Kabelmantel 21 des Flachbandkabels als auch die Aderisolierung 22 der
Kabelader 6 durchschneidet und mit ihrer Schraubenspitze in den metallischen Werkstoff
der Kabelader 6 eindringt. Die Spitzschraube 5 ist in ein mit der Kontakthülse 7 mechanisch
und elektrisch verbundenes Gewinde 23 eingeschraubt. Sobald die Spitzschraube 5 in
die Kabelader 6 eindringt, entsteht automatisch der erwünschte elektrische Kontakt
zwischen der Kontakthülse 7 und der zugeordneten Kabelader 6.
[0037] An der Kappeninnenseite der Abdeckkappe 16 sind mehrere zapfenartige, zylindrisch
ausgestaltete Flankiervorsprünge 24 angeformt. Jeweils ein Flankiervorsprung 24 ist
einer Spitzschraube 5 zugeordnet. In der in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellten Sollmontagestellung
der Abdeckkappe 16 flankiert der Flankiervorsprung 24 den Schraubenkopf 25 der Spitzschraube
5. Hierbei greift der Flankiervorsprung 24 formschlüssig in einen am Buchsengehäuseteil
14 oder 15 angeformten und zur Betätigungsseite 17 hin offenen Führungstrichter 26
ein und füllt den gesamten Hohlraum des Führungstrichters 26 oberhalb des Schraubenkopfes
25 aus. Der Flankiervorsprung 24 hat eine derartige Aufbauhöhe, daß er beim Versuch
einer Montage der Abdeckkappe 16 auf dem Schraubenkopf 25 aufsitzt, wenn die Spitzschraube
5 nicht ordnungsgemäß eingeschraubt ist. In diesem Fall blockieren also die Flankiervorsprünge
24 die ordnungsgemäße Montage der Abdeckkappe 16. Die Abdeckkappe 16 mit ihren Flankiervorsprüngen
24 ermöglicht deshalb eine einfache Funktionskontrolle, ob die einzelnen Kabeladern
6 mit den zugeordneten Kontakthülsen 7 ordnungsgemäß kontaktiert sind.
[0038] In einer Ausführungsform hat der Führungstrichter 26 eine derartige Aufbauhöhe, daß
dessen der Betätigungsseite 17 zugewandter Trichterrand 27 die Kappeninnenseite der
Abdeckkappe 16 in Sollmontagestellung abstützt (Fig. 1). Dies stabilisiert die Abdeckkappe
16 in ihrer Sollmontagestellung zusätzlich.
[0039] Die beiden Buchsengehäuseteile 14,15 weisen jeweils einen in Steckrichtung 8 verlaufenden
Federhaken 28 auf. Der Federhaken 28 enthält zwei in Steckrichtung 8 einander gegenüberliegende
Freienden. Das den eigentlichen Federhaken bildende Rastende 29 dient der lösbaren
Verrastung mit dem Steckergehäuse eines Steckers. Das dem Rastende gegenüberliegende
und in den Figuren nicht sichtbare Befestigungsende des Federhakens 28 ist im jeweils
anderen Buchsengehäuseteil 14,15 nach Art eines Widerhakens unverlierbar gelagert.
Auf diese Weise wird ein Auseinanderreißen der beiden Buchsengehäuseteile 14,15 aus
ihrer Sollmontagestellung verhindert. Der Federhaken 28 ist U-förmig mit parallel
zur Kabelebene des Flachbandkabels 2 verlaufender U-Ebene, wobei das U-Querjoch das
Rastende 29 bildet und die Freienden der U-Schenkel das nicht sichtbare Befestigungsende
bilden.
[0040] Die Kontakthülse 7 ist als gleicher Pol für beide Abzweigbuchsen 3,4 wirksam und
durchsetzt zu diesem Zweck die beiden Buchsengehäuseteile 14,15 in Steckrichtung 8.
Bei der Montage der Buchsengehäuseteile 14,15 wird die Kontakthülse 7 z.B. erst in
den in Fig. 1 linken Buchsengehäuseteil 14 eingesetzt und anschließend wird der zweite
Buchsengehäuseteil 15 dem ersten Buchsengehäuseteil 14 hinzugefügt und so zum Gesamtgehäuse
der Abzweigbuchsen 3,4 ergänzt. In Montagestellung ist die Kontakthülse 7 spiegelsymmetrisch
bezüglich einer entlang der Teilungsfuge 11 und parallel zur Einschraubrichtung 20
verlaufenden Symmetrieachse (Fig. 1). Außerdem ist die Kontakthülse 7 rotationssymmetrisch
bezüglich ihrer in Steckrichtung 8 verlaufenden Mittellängsachse 30 ausgebildet.
[0041] Die Kontakthülsen 7 derselben Abzweigbuchse 3 oder 4 liegen platzsparend in einer
einzigen Ebene ein, wobei die Kontakthülsenebene parallel zur Kabelebene des Flachbandkabels
2 verläuft. An der Kontakthülse 7 können zwei Gewinde 23 (Fig. 1), drei Gewinde 23
(Fig. 4), fünf Gewinde 23 (Fig. 5) oder eine andere Anzahl von Gewinden 23 für jeweils
eine Spitzschraube 5 angeordnet sein. In einer Ausführungsform ist an der Kontakthülse
7 ein von der Kontakthülse 7 etwa radial abstehender Kontaktlappen 31 einstückig angeformt.
Der Kontaktlappen 31 enthält die Gewinde 23 für die Spitzschrauben 5. Auf diese Weise
werden die Gewinde 23 gegenüber der Kontakthülse 7 seitlich versetzt (Fig. 2-4) und
fluchten in Einschraubrichtung 20 mit der zugeordneten Kabelader 6 (Fig. 2). Die Kontaktlappen
31 ermöglichen also eine Anpassung unterschiedlicher Abstände zwischen benachbarten
Kontakthülsen 7 einerseits und Kabeladern 6 andererseits und vereinfachen dadurch
die Konstruktion des Abzweigdosengehäuses zusätzlich.
[0042] Ist die Kontakthülse 7 wie vorbeschrieben symmetrisch ausgebildet und enthält den
Kontaktlappen 31, so ist derselbe Kontakthülsentyp sowohl für die Links- als auch
für die Rechtsmontage im Buchsengehäuse einsetzbar (Fig. 1, 2). In Fig. 2 ist weiterhin
erkennbar, daß die mittlere Kontakthülse 7 der nebeneinandergereihten drei Kontakthülsen
7 keinen seitlichen Kontaktlappen 31 aufweist. Vielmehr ist diese mittlere Kontakthülse
7 selbst radial in Einschraubrichtung 20 von einem Gewinde 23 oder mehreren Gewinden
23 durchsetzt.
[0043] In Fig. 4 und Fig. 5 verläuft die Steckrichtung 8 rechtwinklig zur Kabellängsrichtung
32. In diesem Fall ist eine Zuordnung einzelner Kontakthülsen 7 zu den Kabeladern
6 des Flachbandkabels 2 beliebig wählbar, wenn der Abstand zwischen zwei benachbarten
Gewinden 23 derselben Kontakthülse 7 und der Abstand zweier benachbarter Kabeladern
6 gleichgroß sind und die Kontakthülse 7 eine Anzahl von Gewinden 23 enthält, die
mindestens so groß ist wie die Anzahl der Kabeladern 6. Dies sei beispielhaft anhand
eines fünfadrigen Flachbandkabels 2 gemäß Fig. 5 erläutert: Zwei Phasenleiter 61,62,
ein Schutzerdungsleiter 63, ein Nulleiter 64 und ein Steuerleiter 65 bilden die fünf
Kabeladern 6. Diesen fünf Kabeladern 6 sind fünf Kontakthülsen 71-75 mit jeweils fünf
Gewinden 23 zugeordnet. Dadurch weist jede Kontakthülse 71,72,73,74,75 eine Kontaktstelle
für jeden Leiter 61,62,63,64,65 auf. Sämtliche Kontakthülsen 71-75 können also mit
sämtlichen Kabeladern 61-65 elektrisch leitend verbunden werden. In Fig. 5 sind die
nicht mit Spitzschrauben 5 belegten Gewinde 23 als weiße Kreise dargestellt. Die jeweils
mit einer Spitzschraube 5 belegten Gewinde 23 sind als schwarze Kreise sichtbar. So
ist beispielsweise der Schutzerdungsleiter 63 mittels der Spitzschraube 53 mit der
Schutzerdungskontakthülse 73 elektrisch kontaktiert. Die in Fig. 5 links außen angeordnete
Kontakthülse 74 ist mit dem Nulleiter 64 elektrisch kontaktiert und bildet deshalb
die Nulleiterkontakthülse 74. Dieses Beispiel zeigt, daß die Zuordnung der einzelnen
Kontakthülsen 71-75 zu den Leitern 61-65 völlig frei wählbar ist. Dieses Prinzip der
frei wählbaren Zuordnung ist selbstverständlich auch auf Abzweigdosen mit nicht als
Spitzschrauben 5 ausgebildeten Kontaktelementen anwendbar.
[0044] Die vorgenannten Ausführungen gelten analog für das Ausführungsbeispiel einer Abzweigdose
1 mit dreipoligen Abzweigbuchsen 3,4 und einem dreiadrigen Flachbandkabel 2 gemäß
Fig. 4.
[0045] Unabhängig von den vorbeschriebenen Merkmalen der erfindungsmäßigen Abzweigdose 1
ist dessen Gehäuse dadurch vereinfacht, daß eine den Kabelmantel 21 des Flachbandkabels
2 quer zur Kabellängsrichtung 32 umfassende Bodenschale 33 von einer Gehäuseseitenwand
34 des Abzweigdosengehäuses her in ihre Montagestellung einschiebbar ist (Fig. 2).
Hierbei ist die Bodenschale 33 an einer Gehäuseunterseite 35 des Abzweigdosengehäuses
lösbar befestigt. Die Gehäuseunterseite 35 ist im Querschnitt L-förmig mit einem in
Querrichtung 36 verlaufenden Gehäuseboden 37 als erstem L-Schenkel und mit einer über
den Gehäuseboden 37 hinausstehenden, den Verschiebeweg der Bodenschale 33 begrenzenden
Randleiste 38 als zweitem L-Schenkel.
[0046] Die Bodenschale 33 enhält eine etwa in Kabellängsrichtung 32 verlaufende Kodierungsleiste
39. Sie ist komplementär zu einer Kodierungsrille 40 des Kabelmantels 21 ausgebildet.
Der Kabelmantel 21 weist zwei in Einschraubrichtung 20 gegenüberliegende Kodierungsrillen
40 auf.
[0047] Die Bodenschale 33 umfaßt den darin eingelegten Kabelmantel 21 des Flachbandkabels
2 formschlüssig. Die Bodenschale 33 ist im Querschnitt U-förmig mit in Querrichtung
36 verlaufendendem U-Querjoch. An diesem U-Querjoch ist die Kodierungsleiste 39 einstückig
angeformt.
[0048] Das um 90° abgewinkelte Fixierfreiende 41 greift in Montagestellung der Bodenschale
33 in eine komplementär ausgebildete Ausnehmung 42 der Randleiste 38 ein. Der andere,
eine Schalenseitenwand 43 bildende U-Schenkel der Bodenschale 33 ist derart ausgebildet,
daß er in das Material der Gehäuseseitenwand 34 bzw. der Gehäuseunterseite 35 eingreift
und dort z.B. verrastet.
[0049] Durch die vorbeschriebene Konstruktion der Bodenschale 33 und des übrigen Abzweigdosengehäuses
ist die erforderliche Relativbewegung zwischen der Bodenschale 33 und dem übrigen
Abzweigdosengehäuse vorteilhaft verkürzt, um die Montage bzw. Demontage der Bodenschale
33 zu erzielen.
1. Zweifach-Abzweigdose (1) für ein Flachbandkabel (2), welches eine kabelebene aufspennt,
- mit zwei Abzweigbuchsen (3,4) für jeweils einen Stecker einer abzuzweigenden Leitung
und
- mit mindestens einem
-- im Abzweigdosengehäuse einsitzenden und
-- mit einer einen Pol der Abzweigbuchse (3,4) bildenden metallischen Kontakthülse
(7; 71-75) zusammenwirkenden
Kontaktelement zur elektrischen Kontaktierung einer Kabelader (6; 61-65) des Flachbandkabels
(2),
dadurch gekennzeichnet,
- daß die beiden Abzweigbuchsen (3,4) in Steckrichtung (8) mit ihren Einstecköffnungen
(9,10) voneinander abgewandt aneinandergereiht sind unter Bildung einer Teilungsfuge
(11) und
- daß ein im Querschnitt U-förmiger Klammerbügel (12) in Montagestellung mit zwei in Steckrichtung
(8) gegenüberliegenden, die U-Schenkel bildenden Klammerarmen (13) die beiden Buchsengehäuseteile
(14,15) in schraubstockartig dichter Anlage zueinander hält.
2. Abzweigdose nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Klammerbügel (12) mit in Richtung der durch das Flachbandkabel (2) aufgespannten
Kabelebene vorstehenden Klammerarmen (13) auf die Buchsengehäuseteile (14,15) aufsetzbar
ist.
3. Abzweigdose nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Klammerarme (13) des Klammerbügels (12) in jeweils einen Buchsengehäuseteil
(14,15) eingreifen.
4. Abzweigdose nach einem der Ansprüche 1 - 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Klammerbügel (12) in Montagestellung am Buchsengehäuse (14,15) verrastet, insbesondere
lösbar verrastet ist.
5. Abzweigdose nach einem der Ansprüche 1 - 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Klammerbügel (12) einstückiger Bestandteil einer von einer Betätigungsseite (17)
des Kontaktelementes her auf die Buchsengehäuseteile (14,15) aufsetzbaren und die
Betätigungsseite (17) isolierenden Abdeckkappe (16) ist mit quer zur Steckrichtung
(8) verlaufenden Kappenseitenwänden als Klammerarme (13), wobei das Kontaktelement
von der Betätigungsseite (17) bei entferntem Klammerbügel (12) zur Betätigung zugänglich
ist.
6. Abzweigdose nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
- daß die Abdeckkappe (16) zwei weitere, in Steckrichtung (8) parallel verlaufende Kappenseitenwände
(18) aufweist und
- daß diese Kappenseitenwände (18) zur Verrastung der Abdeckkappe (16) in Montagestellung
nach Art von Federhaken (19) mit Ausnehmungen der Buchsengehäuseteile (14,15) zusammenwirken.
7. Abzweigdose nach einem der Ansprüche 5 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kontaktelement eine von der Betätigungsseite (17) her rechtwinklig zur Kabelebene
einschraubbare Spitzschraube (5; 51-55) ist.
8. Abzweigdose nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß an der Kappeninnenseite ein
- zapfenartiger, insbesondere zylindrischer und
- in Montagestellung den Schraubenkopf (25) der festgeschraubten Spitzschraube (5;
51-55) flankierenden
Flankiervorsprung (24) angeformt ist.
9. Abzweigdose nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Buchsengehäuse (14,15) ein zur Betätigungsseite (17) hin offener und den Schraubenkopf
(25) der Spitzschraube (5; 51-55) aufnehmender Führungstrichter (26) angeformt ist.
10. Abzweigdose nach Anspruch 9,
gekennzeichnet durch
einen hohlzylindrischen Führungstrichter (26).
11. Abzweigdose nach Anspruch 9 oder 10,
gekennzeichnet durch
eine Aufbauhöhe des Führungstrichters (26) derart, daß dessen der Betätigungsseite
(17) zugewandter Trichterrand (27) die Kappeninnenseite der Abdeckkappe (16) in Montagestellung
abstützt.
12. Abzweigdose nach einem der Ansprüche 8 - 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Flankiervorsprung (24) etwa formschlüssig in den Führungstrichter (26) eingreift.
13. Abzweigdose nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Buchsengehäuseteil (14,15) einen in Steckrichtung (8) verlaufenden Federhaken
(28) aufweist,
- dessen den eigentlichen Federhaken bildendes Rastende (29) zur lösbaren Verrastung
mit einem Steckergehäuse in Steckrichtung (8) dem zweiten Buchsengehäuseteil (15,14)
abgewandt ist und
- dessen dem Rastende (29) gegenüberliegendes Befestigungsende im zweiten Buchsengehäuseteil
(15,14) unverlierbar widergelagert ist.
14. Abzweigdose nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Federhaken (28) U-förmig ist mit parallel zur Kabelebene verlaufender U-Ebene,
wobei
- das U-Querjoch das Rastende (29) bildet und
- die Freienden der U-Schenkel das Befestigungsende bilden.
15. Abzweigdose nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontakthülse (7; 71-75) als gleicher Pol für beide Abzweigbuchsen (3,4) in Steckrichtung
(8) beide Buchsengehäuseteile (14,15) durchsetzt.
16. Abzweigdose nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontakthülse (7; 71-75) in Montagestellung spiegelsymmetrisch ist bezüglich einer
entlang der Teilungsfuge (11) verlaufenden Symmetrieachse.
17. Abzweigdose nach Anspruch 15 oder 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontakthülse (7; 71-75) rotationssymmetrisch ist bezüglich ihrer in Steckrichtung
(8) verlaufenden Mittellängsachse (30).
18. Abzweigdose mit einer mehrpoligen Abzweigbuchse, nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontakthülsen (7; 71-75) in einer einzigen Ebene einliegen.
19. Abzweigdose nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontakthülsenebene und die Kabelebene parallel verlaufen.
20. Abzweigdose nach einem der Ansprüche 7 - 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß an der Kontakthülse (7; 71-75) mindestens ein Gewinde (23) für jeweils eine Spitzschraube
(5; 51-55) angeordnet ist.
21. Abzweigdose nach Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein vorzugsweise einstückig an der Kontakthülse (7) angeformter, von der Kontakthülse
(7) radial abstehender Kontaktlappen (31) das oder die Gewinde (23) enthält.
22. Abzweigdose nach Anspruch 20 oder 21,
dadurch gekennzeichnet,
- daß die Steckrichtung (8) rechtwinklig zur Kabellängsrichtung (32) des Flachbandkabels
(2) verläuft und
- daß der Abstand zwischen zwei unmittelbar benachbarten Gewinden (23) derselben Kontakthülse
(7; 71-75) und der Abstand zweier unmittelbar benachbarter Kabeladern (6; 61-65) etwa
gleich groß sind.
23. Abzweigdose nach Anspruch 22,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anzahl der Gewinde (23) mindestens so groß ist wie die Anzahl der Kabeladern
(6; 61-65).
24. Abzweigdose für ein Flachbandkabel (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit
einer in Montagestellung an einer Gehäuseunterseite (35) des Abzweigdosengehäuses
lösbar befestigten, den Kabelmantel (21) des Flachbandkabels (2) quer zur Kabellängsrichtung
(32) umfassenden Bodenschale (33),
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bodenschale (33) quer zur Kabellängsrichtung (32) von einer Gehäuseseitenwand
(34) her in ihre Montagestellung einschiebbar ist.
25. Abzweigdose nach Anspruch 24,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gehäuseunterseite (35) im Querschnitt L-förmig ist
- mit einem in Querrichtung (36) verlaufenden Gehäuseboden (37) als erstem L-Schenkel
und
- mit einer über den Gehäuseboden (37) hinausstehenden, den Verschiebeweg der Bodenschale
(33) begrenzenden Randleiste (38) als zweitem L-Schenkel.
26. Abzweigdose nach Anspruch 24 oder 25,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bodenschale (33) eine etwa in Kabellängsrichtung (32) verlaufende Kodierungsleiste
(39) enthält.
27. Abzweigdose nach einem der Ansprüche 24 - 26,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenschale (33) den Kabelmantel (21) formschlüssig umfaßt.
28. Abzweigdose nach Anspruch 27,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bodenschale (33) im Querschnitt U-förmig ist mit in Querrichtung (36) verlaufendem
U-Querjoch.
29. Abzweigdose nach Anspruch 28,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bodenschale (33)
- in Querrichtung (36) in ihre Montagestellung einschiebbar ist und
- in Montagestellung mit ihren Schenkelfreienden (41,43) in komplementär ausgebildete
Ausnehmungen (42) des Abzweigdosengehäuses, insbesondere der Gehäuseunterseite (35)
eingreift, z.B. mit dem Abzweigdosengehäuse verrastet.
1. Double branch tapping box (1) for a ribbon cable (2), which covers one cable plane,
- having two branch sockets (3, 4) for one plug belonging to a line to be branched
off in each case, and
- having at least one contact element
-- seated in the branch tapping box housing and
-- interacting with a metallic contact sleeve (7; 71-75) that forms one pole of the
branch socket (3, 4)
to make electrical contact with one cable way (6; 61-65) in the ribbon cable (2),
characterized in that
- the two branch sockets (3, 4) are lined up in a row in the plug-in direction (8)
with their insertion openings (9, 10) facing away from each other, forming a dividing
joint (11), and
- in the installed position, a clamping clip (12) with a U-shaped cross section uses
two clamping arms (13), which are opposite each other in the plug-in direction (8)
and form the limbs of the U, to hold the two socket housing parts (14, 15) in close
contact with each other in the manner of a vice.
2. Branch tapping box according to Claim 1, characterized in that the clamping clip (12) can be put onto the socket housing parts (14, 15) with clamping
arms (13) that protrude in the direction of the cable plane covered by the ribbon
cable (2).
3. Branch tapping box according to Claim 1 or 2, characterized in that the two clamping arms (13) of the clamping clip (12) engage in a socket housing part
(14, 15) each.
4. Branch tapping box according to Claims 1 - 3, characterized in that in the installed position, the clamping clip (12) is latched to the socket housing
(14, 15), in particular releasably latched.
5. Branch tapping box according to one of Claims 1 - 4, characterized in that the clamping clip (12) is a one-piece component of a covering cap (16) which can
be put onto the socket housing parts (14, 15) from an actuating side (17) of the contact
element and insulates the actuating side (17) and has cap side walls which run transversely
with respect to the plug-in direction (8) and act as clamping arms (13), the contact
element being accessible for actuation from the actuating side (17) when the clamping
clip (12) is removed.
6. Branch tapping box according to Claim 5,
characterized in that
- the covering cap (16) has two further cap side walls (18) that run in parallel in
the plug-in direction (8), and
- in the installed position, these cap side walls (18) interact with recesses in the
socket housing parts (14, 15) in the manner of spring hooks (19) in order to latch
the covering cap (16).
7. Branch tapping box according to either of Claims 5 and 6, characterized in that the contact element is a pointed screw (5; 51-55) which can be screwed in from the
actuating side (17), at right angles to the cable plane.
8. Branch tapping box according to Claim 7,
characterized in that on the inner side of the cap there is integrally moulded a flanking projection (24)
- which is pin-like, in particular cylindrical, and
- in the installed position, flanks the screw head (25) of the tightened pointed screw
(5; 51-55).
9. Branch tapping box according to Claim 7 or 8, characterized in that, on the socket housing (14, 15) there is integrally moulded a guide funnel (26) which
is open towards the actuating side (17) and accommodates the head (25) of the pointed
screw (5; 51-55).
10. Branch tapping box according to Claim 9, characterized by a hollow cylindrical guide funnel (26).
11. Branch tapping box according to Claim 9 or 10, characterized by an installation height of the guide funnel (26) such that its funnel rim (27) facing
the actuating side (17) supports the inner side of the covering cap (16) in the installed
position.
12. Branch tapping box according to one of Claims 8 - 11, characterized in that the flanking projection (24) engages in the guide funnel (26) in an approximately
form-fitting manner.
13. Branch tapping box according to one or more of the preceding claims,
characterized in that the first socket housing part (14, 15) has a spring hook (28) which runs in the plug-in
direction (8),
- whose latching end (29) forming the actual spring hook, faces away from the second
socket housing part (15, 14) in order to latch detachably with a plug housing in the
plug-in direction (8), and
- whose fastening end, opposite the latching end (29) is captively supportively mounted
in the second socket housing part (15, 14).
14. Branch tapping box according to Claim 13,
characterized in that the spring hook (28) is U-shaped with a U-shaped plane running parallel to the cable
plane,
- the transverse yoke of the U forming the latching end (29), and
- the free ends of the limbs of the U forming the fastening end.
15. Branch tapping box according to one or more of the preceding claims, characterized in that the contact sleeve (7; 71-75) penetrates both socket housing parts (14, 15) in the
plug-in direction (8) as the same pole for both branching sockets (3, 4).
16. Branch tapping box according to Claim 15, characterized in that in the installed position, the contact sleeve (7; 71-75) is mirror-symmetrical with
respect to an axis of symmetry running along the dividing joint (11).
17. Branch tapping box according to Claim 15 or 16,
characterized in that the contact sleeve (7; 71-75) is rotationally symmetrical with respect to its longitudinal
mid-axis (30) running in the plug-in direction (8).
18. Branch tapping box having a multi-pole branch socket, according to one or more of
the preceding claims, characterized in that the contact sleeves (7; 71-75) lie in a single plane.
19. Branch tapping box according to Claim 18, characterized in that the plane of the contact sleeve and the cable plane run in parallel.
20. Branch tapping box according to one of Claims 7 - 19, characterized in that at least one thread (23) for a pointed screw (5; 51-55) in each case is arranged
on the contact sleeve (7; 71-75).
21. Branch tapping box according to Claim 20, characterized in that a contact lug (31) which is preferably integrally moulded in one piece on the contact
sleeve (7) and protrudes radially from the contact sleeve (7) contains the thread
or threads (23).
22. Branch tapping box according to Claim 20 or 21,
characterized in that
- the plug-in direction (8) runs at right angles to the cable longitudinal direction
(32) of the ribbon cable (2), and
- the distance between two immediately adjacent threads (23) of the same contact sleeve
(7; 71-75) and the distance between two immediately adjacent cable ways (6; 61-65)
are approximately the same size.
23. Branch tapping box according to Claim 22, characterized in that the number of threads (23) is at least as great as the number of cable ways (6; 61-65).
24. Branch tapping box for a ribbon cable (2) according to one of the preceding claims,
having a bottom shell (33) which, in the installed position, is detachably fastened
to an underside (35) of the branch tapping box housing and embraces the cable sheath
(21) of the ribbon cable (2) transversely with respect to the cable longitudinal direction
(32), characterized in that the bottom shell (33) can be pushed into its installed position from one housing
side wall (34), transversely with respect to the cable longitudinal direction (32).
25. Branch tapping box according to Claim 24,
characterized in that the underside (35) of the housing has an L-shaped cross section
- with a housing base (37) running in the transverse direction (36) as the first limb
of the L, and
- having a marginal strip (38) that protrudes beyond the housing base (37) and limits
the displacement travel of the bottom shell (33) as the second limb of the L.
26. Branch tapping box according to Claim 24 or 25, characterized in that the bottom shell (33) contains an encoding strip (39) running approximately in the
cable longitudinal direction (32).
27. Branch tapping box according to one of Claims 24 - 26, characterized in that the bottom shell (33) embraces the cable sheath (21) in a form-fitting manner.
28. Branch tapping box according to Claim 27, characterized in that the bottom shell (33) has a U-shaped cross section with the transverse yoke of the
U running in the transverse direction (36).
29. Branch tapping box according to Claim 28,
characterized in that the bottom shell (33)
- can be pushed into its installed position in the transverse direction (36) and
- in the installed position, engages with the free ends (41, 43) of its limbs in complementary
recesses (42) in the branch tapping box housing, in particular the underside (35)
of the housing, for example latches with the branch tapping box housing.
1. Boîte de dérivation double (1) pour un câble-ruban (2), qui supporte un plan de câble,
- équipée de deux douilles de dérivation (3, 4) pour une fiche respective d'une ligne
à dériver et
- équipée d'au moins un élément de contact pénétrant dans le boîtier de la boîte de
dérivation et coopérant avec une douille de contact métallique (7 ; 71-75) formant
un pôle de la douille de dérivation (3, 4) en vue de la mise en contact électrique
d'un conducteur (6 ; 61-65) du câble-ruban (2),
caractérisée en ce que
- les deux douilles de dérivation (3, 4) sont juxtaposées dans la direction d'enfichage
(8) avec leurs ouvertures d'enfichage (9, 10) séparées l'une de l'autre avec formation
d'un joint de division (11) et
- en ce qu'un étrier de serrage (12) en forme de U en coupe en position de montage équipé de
deux bras de serrage (13) en vis-à-vis dans la direction d'enfichage (8), formant
les branches du U maintient les deux parties du boîtier de douilles (14, 15) de façon
serrée par vissage.
2. Boîte de dérivation selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'étrier de serrage (12) peut être posé sur les parties de boîtier des douilles (14,
15) avec les bras de serrage (13) faisant saillie en direction du plan de câble serré
par le câble-ruban (2).
3. Boite de dérivation selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les deux bras de serrage (13) de l'étrier de serrage (12) pénètrent respectivement
dans une partie de boîtier de douilles (14, 15).
4. Boîte de dérivation selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que l'étrier de serrage (12) est bloqué en position de montage sur le boîtier des douilles
(14, 15), en particulier de façon amovible.
5. Boîte de dérivation selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que l'étrier de serrage (12) est un élément solidaire d'un capot (16) pouvant être placé
depuis un côté de manoeuvre (17) de l'élément de contact sur les parties de boîtier
des douilles (14, 15), et isolant le côté de manoeuvre (17) avec des parois latérales
du capot s'étendant perpendiculairement à la direction d'enfichage (8) en tant que
bras de serrage (13), l'élément de contact étant accessible en vue d'une manoeuvre
depuis le côté de manoeuvre (17), l'étrier de serrage (12) étant retiré.
6. Boîte de dérivation selon la revendication 5, caractérisée en ce que le capot (16) présente deux autres parois latérales (18) s'étendant parallèlement
à la direction d'enfichage (8) et en ce que ces parois latérales de capot (18) coopèrent en vue du blocage du capot (16) en position
de montage à la manière de crochets élastiques (19) avec des évidements des parties
du boîtier des douilles (14, 15).
7. Boîte de dérivation selon l'une des revendications 5 et 6, caractérisée en ce que l'élément de contact est une vis pointeau (5 ; 51-55) pouvant être vissée depuis
le côté de manoeuvre (17) perpendiculairement au plan du câble.
8. Boîte de dérivation selon la revendication 7, caractérisée en ce que sur le côté interne du capot est façonnée une saillie de flanc (24) en forme de tenon,
en particulier cylindrique et flanquant en position de montage la tête de vis (25)
de la vis pointeau (5, 51-55) serrée.
9. Boîte de dérivation selon la revendication 7 ou 8, caractérisée en ce que sur le boitier de douilles (14, 15) est façonné un cône de guidage (26) ouvert en
direction du côté de manoeuvre (17) et recevant la tête (25) de la vis pointeau (5
; 51-55).
10. Boite de dérivation selon la revendication 9, caractérisée par un cône de guidage cylindrique creux (26).
11. Boîte de dérivation selon la revendication 9 ou 10, caractérisée par une hauteur du cône de guidage (26) de telle sorte que le bord du cône (27) tourné
vers le côté de manoeuvre (17) s'appuie en position de montage sur le côté intérieur
du capot (16).
12. Boîte de dérivation selon l'une des revendications 8 à 11, caractérisée en ce que la saillie de flanc (24) pénètre approximativement à verrouillage par conformation
dans le cône de guidage (26).
13. Boîte de dérivation selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la première partie de boîtier de douilles (14, 15) présente un crochet élastique
(28) s'étendant dans la direction d'enfichage (8),
- dont l'extrémité d'arrêt (29) formant le crochet élastique proprement dit est écartée
en vue du serrage amovible avec un boîtier de fiche dans la direction d'enfichage
(8) de la seconde partie de boîtier de douilles (15, 14) et
- dont l'extrémité de fixation en vis-à-vis de l'extrémité de serrage (29) est disposée
de façon imperdable dans la seconde partie de boîtier de douille (15, 14).
14. Boîte de dérivation selon la revendication 13, caractérisée en ce que le crochet élastique (28) est en forme de U avec le plan du U s'étendant parallèlement
au plan du câble, la partie transversale du U formant l'extrémité de blocage (29)
et les extrémités libres des branches du U formant l'extrémité de fixation.
15. Boîte de dérivation selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que la douille de contact (7 ; 71-75) en tant que même pôle pour les deux douilles de
dérivation (3, 4) traverse dans la direction d'enfichage (8) les deux parties de boîtier
de douille (14, 15).
16. Boîte de dérivation selon la revendication 15, caractérisée en ce que la douille de contact (7 ; 71-75) en position de montage est à symétrie de miroir
par rapport à un axe de symétrie s'étendant le long du joint de division (11).
17. Boîte de dérivation selon la revendication 15 ou 16, caractérisée en ce que la douille de contact (7 ; 71-75) est à symétrie de rotation par rapport à son axe
longitudinal médian (30) s'étendant dans la direction d'enfichage (8).
18. Boîte de dérivation équipée d'une douille de dérivation multipolaire, selon une ou
plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que les douilles de contact (7 ; 71-75) se trouvent dans un même plan.
19. Douille de dérivation selon la revendication 18, caractérisée en ce que le plan des douilles de contact et le plan du câble s'étendent parallèlement.
20. Boîte de dérivation selon l'une des revendications 7 à 19, caractérisée en ce que sur la douille de contact (7 ; 71-75) est disposé au moins un filetage (23) pour
chaque vis pointeau (5 ; 51-55).
21. Boite de dérivation selon la revendication 20, caractérisée en ce qu'une patte de contact (31) réalisée de préférence d'une seule pièce sur la douille
de contact (7), s'éloignant radialement de la douille de contact (7) contient le ou
les filetages (23).
22. Boîte de dérivation selon la revendication 20 ou 21, caractérisée en ce que la direction d'enfichage (8) s'étend orthogonalement à la direction longitudinale
du câble (32) du câble-ruban (2) et en ce que l'écart entre deux filetages (23) immédiatement adjacents de la même douille de contact
(7 ; 71-75) et l'écartement entre deux conducteurs de câble (6 ; 61-65) sont approximativement
égaux.
23. Boîte de dérivation selon la revendication 22, caractérisée en ce que le nombre des filetages (23) est au moins égal au nombre des conducteurs de câble
(6 ; 61-65).
24. Boîte de dérivation pour un câble-ruban (2) selon une des revendications précédentes,
avec une enveloppe de fond (33) fixée de façon amovible en position de montage à un
côté inférieur (35) du boîtier de la boîte de dérivation, entourant l'enveloppe (21)
du câble-ruban (2) transversalement à la direction longitudinale du câble (32), caractérisée en ce que l'enveloppe de fond (33) peut être introduite dans sa position de montage transversalement
au sens longitudinal du câble (32) depuis une paroi latérale du boîtier (34).
25. Boite de dérivation selon la revendication 24, caractérisée en ce que le côté inférieur du boîtier (35) est en forme de L en coupe avec un fond du boîtier
(37) s'étendant dans la direction transversale (36) en tant que première branche du
L et avec une bordure (38) faisant saillie du fond du boîtier (37), limitant le trajet
de déplacement de l'enveloppe de fond (33) en tant que seconde branche du L.
26. Boîte de dérivation selon la revendication 24 ou 25, caractérisée en ce que l'enveloppe de fond (33) contient une barrette de codage (39) s'étendant approximativement
dans le sens longitudinal du câble (32).
27. Boîte de dérivation selon une des revendications 24 à 26, caractérisée en ce que l'enveloppe de fond (33) entoure à verrouillage par conformation l'enveloppe (21)
du câble.
28. Boîte de dérivation selon la revendication 27, caractérisée en ce que l'enveloppe de fond (33) est en forme de U en coupe avec la partie transversale du
U s'étendant dans la direction transversale (36).
29. Boîte de dérivation selon la revendication 28, caractérisée en ce que l'enveloppe de fond (33) peut être introduite dans sa position de montage dans la
direction transversale (36) et pénètre en position de montage avec ses extrémités
libres de branches (41, 43) dans des évidements (42) complémentaires du boîtier de
la boite de dérivation, en particulier du côté inférieur (35) du boîtier, par exemple
est bloqué avec le boîtier de la boîte de dérivation.