| (19) |
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(11) |
EP 0 697 929 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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13.08.2003 Patentblatt 2003/33 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.01.1998 Patentblatt 1998/04 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.05.1994 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9400/504 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9402/6441 (24.11.1994 Gazette 1994/26) |
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| (54) |
ZUFUHREINRICHTUNG FÜR FORMKÄSTEN
FEEDING ARRANGEMENT FOR MOULDING BOXES
CONVOYEUR POUR CHASSIS DE MOULAGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT ES FR SE |
| (30) |
Priorität: |
07.05.1993 DE 9306964 U 11.06.1993 DE 4319478
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.02.1996 Patentblatt 1996/09 |
| (73) |
Patentinhaber: Künkel-Wagner Prozesstechnologie GmbH |
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31061 Alfeld/Leine (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SUE, Jürgen
D-31084 Freden (DE)
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| (74) |
Vertreter: Leonhard, Frank Reimund, Dipl.-Ing. et al |
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Leonhard - Olgemöller - Fricke
Patentanwälte
Postfach 10 09 57 80083 München 80083 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 195 937 DE-B- 1 236 140 FR-A- 2 657 799
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EP-A- 0 582 855 FR-A- 1 222 572
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 6, no. 256 (M-179) (1134) 15. Dezember 1982 & JP,A,57
152 349 (SHINTO KOGYO K.K.) 20. September 1982
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Beschreibung für folgende Vertragsstaaten : AT, SE
[0001] Die Erfindung betrifft Fördereinrichtungen mit denen Formkästen zu Formmaschinen
zugeführt werden können. Von den Formmaschinen wird der Sand (Formsand) in den Formkästen
auf Modellen geformt. Diese Sandformen (Sandformhälften) werden dann zu Gußformen
zusammengesetzt.
[0002] Der durch Benutzung offenkundig gewordene Stand der Technik kennt eine einzelne Förderlinie
mit zwei hintereinander angeordneten Formmaschinen ("Formlinie" vgl. Figur 2). Die
zum Abformen bestimmten leeren Formkästen (1, 2) befinden sich dort - Unterund Oberkästen
abwechselnd - auf der Zuführrollenbahn (3) der Formlinie und werden mittels einer
Vorschubeinheit (4) um die doppelte Formkastenlänge in Richtung der Formmaschinen
(5, 6) getaktet ("Vorschubtakt"). Da die Formmaschinen in einem ungeraden Teilungsabstand
hintereinander angeordnet sind, erhalten sie bei jedem Vorschubtakt den für sie bestimmten
Unterkasten bzw. Oberkasten. Das heißt, die Unterkästen passieren die Oberkasten-Formmaschine
(5) ohne Zwischenhalt, und die Oberkästen durch-laufen die Unterkasten-Formmaschine
(6) ebenfalls ohne Stopp. Die für das gleichzeitige Abformen je eines Unter- und Oberkastens
zur Verfügung stehende Zeit errechnet sich aus der Zykluszeit der Formanlage abzüglich
der Zeit für den Doppelschub der Formkästen durch die Formlinie; oder andersherum
errechnet sich die Zykluszeit der Formlinie aus der Arbeitszeit der beiden Formmaschinen
zuzüglich der Zeit für den Doppelschub der Formkastenlinie. Im Verhältnis zu der zum
gleichzeitigen Formen der Unter- und Oberkästen zur Verfügung stehenden Zeit ist die
Zeit für den Transport der Kästen - aufgrund des großen Hubs (Doppelschub) - dabei
zu lang.
[0003] In der EP-A-0 195 937 sind - grob skizziert - zwei nebeneinander angeordnete Förderlinien
(abschnitte) beschrieben (vgl. dort Fig. 1 und Beschr. Seite 3, Zeilen 7 bis 36),
in deren Verlauf je eine Verdichtungsstation angeordnet ist (dort 14 bzw. 18), die
unterschiedliche Formkästen (drag mould, cope mould) verdichten. Aufgrund der nebeneinander
vorgesehenen Maschinen, müssen oberhalb und unterhalb der zugehörigen Förderlinien
für nur Oberkästen oder nur Unterkästen Verbindungsförderlinien vorgesehen werden,
auf welche die abwechselnd aufgereiht ankommenden Ober- und Unterkästen vereinzelt
und sortiert werden, um entlang der oben erwähnten nebeneinander angeordneten Förderlinien
getrennt abgeformt und hernach über den unteren Verbindungsabschnitt wieder zusammengeführt
zu werden. Ersichtlich beansprucht diese Art von Transportweg-Verlängerung einen größeren
Raum und hat unterschiedliche Wege für Oberkasten und Unterkasten, die sich um die
Länge des oberen und des unteren Verbindungsabschnittes unterscheiden.
[0004] Das sich der Erfindung stellende Problem ist es, die Taktzeit (Zykluszeit) des obigen
Standes der Technik zu verkürzen, mithin die Zeit zum Formen (und die Förderwege zum
Formen) zu reduzieren. Das wird mit der hier beschriebenen Erfindung erreicht, deren
maßgebliche Merkmale im Anspruch 1 oder 10 angegeben sind. Die maßgebenden Merkmale
konkretisieren sich vorteilhaft in den Ansprüchen 2 bis 9 oder 11 und 12.
[0005] Die Erfindung löst das vorgenannte Problem durch Formkasten-Austausch zwischen zwei
nebeneinander angeordneten Förderlinien. Diese Förderlinien sind in Abschnitte unterteilt.
Am Ende des ersten Abschnitts findet der Austausch je eines Formkastens eines Typs
mit je einem Formkasten eines anderen Typs statt. Dies geschieht im Fördertakt (Anspruch
1, Anspruch 2, Anspruch 10). Im Zuge des ersten Förderlinien-Abschnittes ist eine
der beiden Formmaschinen angeordnet; im Zuge des zweiten Förderlinien-Abschnittes,
der neben dem ersten angeordnet ist, befindet sich keine Formmaschine; im Zuge des
dritten Förderlinien-Abschnittes ist die zweite Formmaschine vorgesehen, wobei der
dritte Förderlinien-Abschnitt die Fortsetzung des ersten Abschnittes bildet und demgemäß
auch neben dem zweiten Abschnitt angeordnet ist (Anspruch 2, Anspruch 5).
[0006] Werden erster und zweiter Einzeltakt synchronisiert (Anspruch 4, Anspruch 7, Anspruch
11), so ergibt sich die kleinste Zykluszeit der Formlinien. Ein Einzeltakt ist dabei
eine Verschiebebewegung, um den Mittenabstand zweier hintereinander befindlicher Formkästen
(Anspruch 6).
[0007] Kommen Ober- und Unterkästen aus einer Sandbeschickungs-Einrichtung, die der Formlinie
vorgelagert ist, so kann ein Verteiler vorgesehen werden, der die verschiedenen Formkästen
abwechselnd den beiden nebeneinander angeordneten Formkastenreihen zuführt (Anspruch
8). Am Ende beider Formkastenreihen kann eine Zusammenlegung erfolgen (Anspruch 9,
Anspruch 12). Sie läßt sich mechanisch einfach aufbauen, da sie nur eine vertikale
Halbkreis-Umsetzbewegung ausführen muß, die einen jeweiligen Oberkasten auf einen
jeweiligen Unterkasten legt. Aufgrund des Nebeneinanderherlaufens der beiden verschiedenen
Formkastentypen mit einander Zugeordneten Sandform-Hälften ergibt sich erst die Möglichkeit,
das Zusammenlegen mittels einer Vertikal-Halbkreisbewegung auszuführen. Eine solche
Halbkreis-Bewegung ist mechanisch mit einfachen Mitteln und schnell zu erreichen,
so daß auch hier Zeit und Aufwand beim Zusammenlegen der fertigen Formen eingespart
werden kann.
[0008] Auch wenn die Förder-Geschwindigkeit auf den Rollenbahnen nicht erhöht wird, verkürzt
sich die Zykluszeit des Formens mit den Formmaschinen, da der Hub (Förderweg pro Takt)
der Förderlinien reduziert werden kann. Das Tauschen der Kästen zwischen den Förderlinien-Abschnitten
bewirkt dabei keine Erhöhung der Zykluszeit, da der Tausch beim gleichzeitigen Formen
der beiden Formmaschinen vonstatten geht (Anspruch 4, Anspruch 7).
[0009] Besonders wirksam ist die Erfindung bei der Entkopplung des Austauschens der Formkästen
(mit der Austauscheinrichtung, beispielsweise als Querverschiebeeinrichtung mit Hub-,
Querschub- und Senkbwegung) von dem
Formvorgang der Maschinen.
[0010] Neben der erwähnten Zeitersparnis leistet die Erfindung aber auch eine Qualitätsverbesserung
der Formen, die sich in den "abgeformten Formkästen" (den fertigen Formen) zeigt.
Dadurch, daß keine der fertigen Formen durch eine (offene) Formmaschine gefahren wird,
kann kein Rieselsand aus den durchfahrenen Formmaschinen in die fertigen Formen fallen.
Die Oberfläche der Gußteile kann also spürbar verbessert werden.
[0011] Ein - nicht beschränkendes - Beispiel soll das Verständnis der Erfindung vertiefen.
Es ist in Figur 1 schematisch dargestellt.
[0012] Die Formmaschinen 5, 6 für Ober- und Unterkästen befinden sich in einer Linie innerhalb
der Formstrecke 3 wobei - gesehen in Durchlaufrichtung - die Oberkasten-Maschine 5
vor der Unterkasten-Maschine 6 angeordnet ist. Alternativ kann auch die Reihenfolge
der beiden Maschinen vertauscht werden.
[0013] Anders als im Stand der Technik wird die Kastenreihe der Formlinie im Einzeltakt
mit einer Vorschubeinheit 4 vorwärts bewegt. Dies kann geschehen, weil in Richtung
der ersten Formmaschine nur Oberkästen 1 transportiert werden. Die zugehörigen Unterkästen
2 laufen auf einer parallelen Rollenbahn 7 - ebenfalls im Einzeltakt - neben den Oberkästen
her. In Höhe des sich zwischen den Formmaschinen befindenden Teilstückes 10 der Formlinie
werden die bereits geformten Oberkästen seitwärts gegen die noch zu formenden Unterkasten
mittels einer Querverschiebevorrichtung 9 ausgetauscht. Ab dieser Stelle befinden
sich daher nur noch Unterkästen in der Formlinie. Diese werden dann der Unterkasten-Formmaschine
zugeführt.
[0014] Die ausgeschleusten Oberkästen hingegen laufen an der Unterkasten-Maschine vorbei
in Richtung Zusammenlegevorrichtung 20.
[0015] Entsprechendes kann ausgeführt werden, wenn - wie zuvor vorgeschlagen - die Unterkasten-Maschine
vor der Oberkasten-Maschine steht.
[0016] Das Austauschen der Kästen OK und UK in der Formlinie geschieht während der gleichzeitigen
Arbeitszeit der Formmaschinen 5, 6 und hat deshalb keinen Einfluß auf die zum Formen
zur Verfügung stehende Zeit. Diese wird nur durch die Länge der Vorschubzeit der Formlinie
beeinflußt, welche durch die oben beschriebene Halbierung des Hubes (angedeutet durch
die Länge 8 der Vorschubeinrichtung 4) um ca. 40% reduziert werden kann. Bei gleichbleibender
Zeit für den Formvorgang steht die Einsparung daher direkt für die Verkürzung des
Formanlagentaktes zur Verfügung.
[0017] Die Zusammenlegevorrichtung 20 kann günstig die Unter- und Oberkästen aufeinanderlegen,
da diese ihr nebeneinander (parallel im günstigsten Falle) zugeführt werden. Eine
einfache 180° Vertikal-Schwenkbewegung des Oberkastens auf den Unterkasten ergibt
die fertige Form. Auch beim Zusammenlegen kann also Zeit und Aufwand eingespart werden.
Beschreibung für folgende Vertragsstaaten : ES, FR
[0018] Die Erfindung betrifft Fördereinrichtungen mit denen Formkästen zu Formmaschinen
zugeführt werden können. Von den Formmaschinen wird der Sand (Formsand) in den Formkästen
auf Modellen geformt. Diese Sandformen (Sandformhälften) werden dann zu Gußformen
zusammengesetzt.
[0019] Der durch Benutzung offenkundig gewordene Stand der Technik kennt eine einzelne Förderlinie
mit zwei hintereinander angeordneten Formmaschinen ("Formlinie" vgl. Figur 2). Die
zum Abformen bestimmten leeren Formkästen (1, 2) befinden sich dort - Unterund Oberkästen
abwechselnd - auf der Zuführrollenbahn (3) der Formlinie und werden mittels einer
Vorschubeinheit (4) um die doppelte Formkastenlänge in Richtung der Formmaschinen
(5, 6) getaktet ("Vorschubtakt"). Da die Formmaschinen in einem ungeraden Teilungsabstand
hintereinander angeordnet sind, erhalten sie bei jedem Vorschubtakt den für sie bestimmten
Unterkasten bzw. Oberkasten. Das heißt, die Unterkästen passieren die Oberkasten-Formmaschine
(5) ohne Zwischenhalt, und die Oberkasten durch-laufen die Unterkasten-Formmaschine
(6) ebenfalls ohne Stopp. Die für das gleichzeitige Abformen je eines Unter- und Oberkastens
zur Verfügung stehende Zeit errechnet sich aus der Zykluszeit der Formanlage abzüglich
der Zeit für den Doppelschub der Formkästen durch die Formlinie; oder andersherum
errechnet sich die Zykluszeit der Formlinie aus der Arbeitszeit der beiden Formmaschinen
zuzüglich der Zeit für den Doppelschub der Formkastenlinie. Im Verhältnis zu der zum
gleichzeitigen Formen der Unter- und Oberkästen zur Verfügung stehenden Zeit ist die
Zeit für den Transport der Kästen - aufgrund des großen Hubs (Doppelschub) - dabei
zu lang.
[0020] In der EP-A-0 195 937 sind - grob skizziert - zwei nebeneinander angeordnete Förderlinien
(abschnitte) beschrieben (vgl. dort Fig. 1 und Beschr. Seite 3, Zeilen 7 bis 36),
in deren Verlauf je eine Verdichtungsstation angeordnet ist (dort 14 bzw. 18), die
unterschiedliche Formkästen (drag mould, cope mould) verdichten. Aufgrund der nebeneinander
vorgesehenen Maschinen, müssen oberhalb und unterhalb der zugehörigen Förderlinien
für nur Oberkästen oder nur Unterkästen Verbindungsförderlinien vorgesehen werden,
auf welche die abwechselnd aufgereiht ankommenden Ober- und Unterkästen vereinzelt
und sortiert werden, um entlang der oben erwähnten nebeneinander angeordneten Förderlinien
getrennt abgeformt und hernach über den unteren Verbindungsabschnitt wieder zusammengeführt
zu werden. Ersichtlich beansprucht diese Art von Transportweg -Verlängerung einen
größeren Raum und hat unterschiedliche Wege für Oberkasten und Unterkasten, die sich
um die Länge des oberen und des unteren Verbindungsabschnittes unterscheiden.
[0021] Das sich der Erfindung stellende Problem ist es, die Taktzeit (Zykluszeit) des obigen
Standes der Technik zu verkürzen, mithin die Zeit zum Formen (und die Förderwege zum
Formen) zu reduzieren. Das wird mit der hier beschriebenen Erfindung erreicht, deren
maßgebliche Merkmale im Anspruch 1 oder 10 angegeben sind. Die maßgebenden Merkmale
konkretisieren sich vorteilhaft in den Ansprüchen 2 bis 9 oder 11 und 12.
[0022] Die Erfindung löst das vorgenannte Problem durch Formkasten-Austausch zwischen zwei
nebeneinander angeordneten Förderlinien. Diese Förderlinien sind in Abschnitte unterteilt.
Am Ende des ersten Abschnitts findet der Austausch je eines Formkastens eines Typs
mit je einem Formkasten eines anderen Typs statt. Dies geschieht im Fördertakt (Anspruch
1, Anspruch 2, Anspruch 10). Im Zuge des ersten Förderlinien-Abschnittes ist eine
der beiden Formmaschinen angeordnet; im Zuge des zweiten Förderlinien-Abschnittes,
der neben dem ersten angeordnet ist, befindet sich keine Formmaschine; im Zuge des
dritten Förderlinien-Abschnittes ist die zweite Formmaschine vorgesehen, wobei der
dritte Förderlinien-Abschnitt die Fortsetzung des ersten Abschnittes bildet und demgemäß
auch neben dem zweiten Abschnitt angeordnet ist (Anspruch 2, Anspruch 5).
[0023] Werden erster und zweiter Einzeltakt synchronisiert (Anspruch 4, Anspruch 7, Anspruch
11), so ergibt sich die kleinste Zykluszeit der Formlinien. Ein Einzeltakt ist dabei
eine Verschiebebewegung, um den Mittenabstand zweier hintereinander befindlicher Formkästen
(Anspruch 6).
[0024] Kommen Ober- und Unterkästen aus einer Sandbeschickungs-Einrichtung, die der Formlinie
vorgelagert ist, so kann ein Verteiler vorgesehen werden, der die verschiedenen Formkästen
abwechselnd den beiden nebeneinander angeordneten Formkastenreihen zuführt (Anspruch
8). Am Ende beider Formkastenreihen kann eine Zusammenlegung erfolgen (Anspruch 9,
Anspruch 12). Sie läßt sich mechanisch einfach aufbauen, da sie nur eine vertikale
Halbkreis-Umsetzbewegung ausführen muß, die einen jeweiligen Oberkasten auf einen
jeweiligen Unterkasten legt. Aufgrund des Nebeneinanderherlaufens der beiden verschiedenen
Formkastentypen mit einander Zugeordneten Sandform-Hälften ergibt sich erst die Möglichkeit,
das Zusammenlegen mittels einer Vertikal-Halbkreisbewegung auszuführen. Eine solche
Halbkreis-Bewegung ist mechanisch mit einfachen Mitteln und schnell zu erreichen,
so daß auch hier Zeit und Aufwand beim Zusammenlegen der fertigen Formen eingespart
werden kann.
[0025] Auch wenn die Förder-Geschwindigkeit auf den Rollenbahnen nicht erhöht wird, verkürzt
sich die Zykluszeit des Formens mit den Formmaschinen, da der Hub (Förderweg pro Takt)
der Förderlinien reduziert werden kann. Das Tauschen der Kästen zwischen den Förderlinien-Abschnitten
bewirkt dabei keine Erhöhung der Zykluszeit, da der Tausch beim gleichzeitigen Formen
der beiden Formmaschinen vonstatten geht (Anspruch 4, Anspruch 7).
[0026] Besonders wirksam ist die Erfindung bei der Entkopplung des Austauschens der Formkästen
(mit der Austauscheinrichtung, beispielsweise als Querverschiebeeinrichtung mit Hub-,
Querschub- und Senkbwegung) von dem Formvorgang der Maschinen.
[0027] Neben der erwähnten Zeitersparnis leistet die Erfindung aber auch eine Qualitätsverbesserung
der Formen, die sich in den "abgeformten Formkästen" (den fertigen Formen) zeigt.
Dadurch, daß keine der fertigen Formen durch eine (offene) Formmaschine gefahren wird,
kann kein Rieselsand aus den durchfahrenen Formmaschinen in die fertigen Formen fällen.
Die Oberfläche der Gußteile kann also spürbar verbessert werden.
[0028] Ein - nicht beschränkendes - Beispiel soll das Verständnis der Erfindung vertiefen.
Es ist in Figur 1 schematisch dargestellt.
[0029] Die Formmaschinen 5, 6 für Ober- und Unterkästen befinden sich in einer Linie innerhalb
der Formstrecke 3 wobei - gesehen in Durchlaufrichtung - die Oberkasten-Maschine 5
vor der Unterkasten-Maschine 6 angeordnet ist. Alternativ kann auch die Reihenfolge
der beiden Maschinen vertauscht werden.
[0030] Anders als im Stand der Technik wird die Kastenreihe der Formlinie im Einzeltakt
mit einer Vorschubeinheit 4 vorwärts bewegt. Dies kann geschehen, weil in Richtung
der ersten Formmaschine nur Oberkästen 1 transportiert werden. Die zugehörigen Unterkasten
2 laufen auf einer parallelen Rollenbahn 7 - ebenfalls im Einzeltakt - neben den Oberkästen
her. In Höhe des sich zwischen den Formmaschinen befindenden Teilstückes 10 der Formlinie
werden die bereits geformten Oberkästen seitwärts gegen die noch zu formenden Unterkästen
mittels einer Querverschiebevorrichtung 9 ausgetauscht. Ab dieser Stelle befinden
sich daher nur noch Unterkästen in der Formlinie. Diese werden dann der Unterkasten-Formmaschine
zugeführt.
[0031] Die ausgeschleusten Oberkästen hingegen laufen an der Unterkasten-Maschine vorbei
in Richtung Zusammenlegevorrichtung 20.
[0032] Entsprechendes kann ausgeführt werden, wenn - wie zuvor vorgeschlagen - die Unterkasten-Maschine
vor der Oberkasten-Maschine steht.
[0033] Das Austauschen der Kästen OK und UK in der Formlinie geschieht während der gleichzeitigen
Arbeitszeit der Formmaschinen 5, 6 und hat deshalb keinen Einfluß auf die zum Formen
zur Verfügung stehende Zeit. Diese wird nur durch die Länge der Vorschubzeit der Formlinie
beeinflußt, welche durch die oben beschriebene Halbierung des Hubes (angedeutet durch
die Länge 8 der Vorschubeinrichtung 4) um ca. 40% reduziert werden kann. Bei gleichbleibender
Zeit für den Formvorgang steht die Einsparung daher direkt für die Verkürzung des
Formanlagentaktes zur Verfügung.
[0034] Die Zusammenlegevorrichtung 20 kann günstig die Unter- und Oberkästen aufeinanderlegen,
da diese ihr nebeneinander (parallel im günstigsten Falle) zugeführt werden. Eine
einfache 180° Vertikal-Schwenkbewegung des Oberkastens auf den Unterkasten ergibt
die fertige Form. Auch beim Zusammenlegen kann also Zeit und Aufwand eingespart werden.
Patentansprüche für folgende(n) Vertragsstaat(en): AT, SE
1. Fördereinrichtung für Formkästen (1,2,OK,UK), die erste und zweite Modelle beinhalten
(Oberkasten,Unterkasten), bei der
(a) die erste Modelle beinhaltenden Formkästen (OK,1) entlang eines ersten Förderlinien-Abschnittes
(F1) in einem ersten Einzeltakt (ET) förderbar sind;
(b) die zweite Modelle beinhaltenden Formkästen (UK,2), entlang eines daneben angeordneten
zweiten Förderlinien-Abschnittes (F2) in einem zweiten Einzeltakt (ET) förderbar sind;
gekennzeichnet durch
(c) eine Austauscheinrichtung (9) am Ende des ersten Förderlinien-Abschnittes (F1),
mit welcher die erste Modelle beinhaltenden Formkästen (OK,1) im ersten Einzeltakt
(ET) aus dem ersten Förderlinien-Abschnitt (F1) herausnehmbar, dem zweiten Förderlinien-Abschnitt
(F2) zuführbar und gegen zweite Modelle beinhaltende Formkästen (UK,2) austauchbar
sind.
2. Fördereinrichtung nach Anspruch 1, bei der mit der Austauscheinrichtung (9) aus dem
zweiten Förderlinien-Abschnitt (F2) zweite Modelle beinhaltende Formkästen (UK,2)
herausnehmbar und einem dritten Förderlinien-Abschnitt (F3) zuführbar sind, der die
Fortsetzung des ersten Förderlinien-Abschnittes (F1) bildet.
3. Fördereinrichtung nach einem der obigen Ansprüche, bei dem die ersten Modelle die
Modelle der zu formenden Werkstück-Oberseiten und die zweiten Modelle die Modelle
der zu formenden Werkstück-Unterseiten sind.
4. Fördereinrichtung nach einem der obigen Ansprüche, bei dem der erste und zweite Einzeltakt
(ET; 4, 8) gleichlang bzw. gleichgroß sind, insbesondere zeitlich nicht gegeneinander
versetzt sind.
5. Fördereinrichtung nach einem der obigen Ansprüche, bei dem je eine Formmaschine (5,6)
im Zuge des ersten und dritten Förderlinien-Abschnittes (F1,F3) angeordnet ist, um
die Formen - insbesondere Sandformen - in Ober- und Unterkasten (OK,UK) im Gleichtakt
zu formen.
6. Fördereinrichtung nach einem der obigen Ansprüche, bei der
(a) der erste und zweite Einzeltakt (ET; 4, 8) eine insbesondere gleichzeitige Verschiebebewegung
aller in dem jeweiligen Förderlinien-Abschnitt (F1,F2,F3) befindlichen Formkästen
(Formkasten-Reihe; 7) ist;
(b) die Verschiebebewegung eine Wegstrecke (ET) ist, die dem Abstand der Mitten zweier
hintereinander angeordneter - gleiche Modelle beinhaltender- Formkästen (1,3) entspricht.
7. Fördereinrichtung nach einem der obigen Ansprüche, bei der das Austauschen mittels
der Austauscheinrichtung (9) und das Formen mittels der Formmaschinen (5,6) synchronisiert
ist, insbesondere gleichzeitig geschieht.
8. Fördereinrichtung nach einem der obigen Ansprüche, bei der ein vierter Förderlinien-Abschnitt
(F4) dem ersten und zweiten Förderlinien-Abschnitt (F1,F2) vorgelagert ist und letztere
beiden Förderlinien-Abschnitte (F1,F2) abwechselnd mit Formkästen (1,2) beschickt.
9. Fördereinrichtung nach einem der obigen Ansprüche, die am Ende des dritten und zweiten
Förderlinien-Abschnittes (F3,F2) eine Zusammenlege-Vorrichtung aufweist, welche vollständige
Formen aus jeweils einem ersten und einem zweiten Formkasten (OK,UK) erstellt.
10. Verfahren zum Fördern (Transportieren) von Formkästen (1, 2; OK, UK), die Formsand
für Sandformhälften sowie Modelle von Gußteilen enthalten, bei dem
(a) erste Modelle beinhaltende Formkästen (1; OK) in einem ersten Einzeltakt (ET,
4) entlang eines ersten Förderlinien-Abschnittes (F1) gefördert werden;
(b) zweite Modelle beinhaltende Formkästen (2; UK) entlang eines daneben angeordneten
zweiten Förderlinien-Abschnittes (F2) in einem zweiten Einzeltakt (ET; 8) gefördert
werden; dadurch gekennzeichnet, daß
(c) am Ende des ersten Förderlinien-Abschnittes (F1) erste Modelle beinhaltende -
bereits geformte - Formkästen (OK; 1) gegen ungeformte Formkästen (UK; 2) ausgetauscht
werden, die in einem dritten Förderlinien-Abschnitt (F3) in einem dritten Einzeltakt
weiter gefördert werden, um dort geformt zu werden.
11. Verfahren nach Anspruch 10, bei dem die ersten zweiten und dritten Einzeltakte (4,
8, ET) gleichlang sind, insbesondere miteinander ohne Zeitversatz synchronisiert werden.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, bei dem am Ende des zweiten (F2) und dritten (F3)
Förderlinien-Abschnittes die beiden Sandformenteile (1, 2; OK, UK) zu einer vollständigen
Guß-Sandform zusammengelegt (20) werden.
Patentansprüche für folgende(n) Vertragsstaat(en): ES, FR
1. Fördereinrichtung für Formkästen (1,2,OK,UK), die erste und zweite Modelle beinhalten
(Oberkasten, Unterkasten), bei der
(a) die erste Modelle beinhaltenden Formkästen (OK,1) entlang eines ersten Förderlinien-Abschnittes
(F1) in einem ersten Einzeltäkt (ET) förderbar sind;
(b) die zweite Modelle beinhaltenden Formkästen (UK,2), entlang eines daneben angeordneten
zweiten Förderlinien-Abschnittes (F2) in einem zweiten Einzeltakt (ET) förderbar sind;
gekennzeichnet durch
(c) eine Austauscheinrichtung (9) am Ende des ersten Förderlinien-Abschnittes (F1),
mit welcher die erste Modelle beinhaltenden Formkästen (OK,1) im ersten Einzeltakt
(ET) aus dem ersten Förderlinien-Abschnitt (F1) herausnehmbar, dem zweiten Förderlinien-Abschnitt
(F2) zuführbar und gegen zweite Modelle beinhaltende Formkästen (UK,2) austauschbar
sind, wobei der erste und zweite Einzeltaht zeitlich nicht gegeneinander versetzt
sind.
2. Fördereinrichtung nach Anspruch 1, bei der mit der Austauscheinrichtung (9) aus dem
zweiten Förderlinien-Abschnitt (F2) zweite Modelle beinhaltende Formkästen (UK,2)
herausnehmbar und einem dritten Förderlinien-Abschnitt (F3) zuführbar sind, der die
Fortsetzung des ersten Förderlinien-Abschnittes (F1) bildet.
3. Fördereinrichtung nach einem der obigen Ansprüche, bei dem die ersten Modelle die
Modelle der zu formenden Werkstück-Oberseiten und die zweiten Modelle die Modelle
der zu formenden Werkstück-Unterseiten sind.
4. Fördereinrichtung nach einem der obigen Ansprüche, bei dem der erste und zweite Einzeltakt
(ET; 4, 8) gleichlang bzw. gleichgroß sind.
5. Fördereinrichtung nach einem der obigen Ansprüche, bei dem je eine Formmaschine (5,6)
im Zuge des ersten und dritten Förderlinien-Abschnittes (F1,F3) angeordnet ist, um
die Formen - insbesondere Sandformen - in Ober- und Unterkasten (OK,UK) im Gleichtakt
zu formen.
6. Fördereinrichtung nach einem der obigen Ansprüche, bei der
(a) der erste und zweite Einzeltakt (ET; 4, 8) eine insbesondere gleichzeitige Verschiebebewegung
aller in dem jeweiligen Förderlinien-Abschnitt (F1,F2,F3) befindlichen Formkästen
(Formkasten-Reihe; 7) ist;
(b) die Verschiebebewegung eine Wegstrecke (ET) ist, die dem Abstand der Mitten zweier
hintereinander angeordneter - gleiche Modelle beinhaltender- Formkästen (1,3) entspricht.
7. Fördereinrichtung nach einem der obigen Ansprüche, bei der das Austauschen mittels
der Austauscheinrichtung (9) und das Formen mittels der Formmaschinen (5,6) synchronisiert
ist, insbesondere gleichzeitig geschieht.
8. Fördereinrichtung nach einem der obigen Ansprüche, bei der ein vierter Förderlinien-Abschnitt
(F4) dem ersten und zweiten Förderlinien-Abschnitt (F1,F2) vorgelagert ist und letztere
beiden Förderlinien-Abschnitte (F1,F2) abwechselnd mit Formkästen (1,2) beschickt.
9. Fördereinrichtung nach einem der obigen Ansprüche, die am Ende des dritten und zweiten
Förderlinien-Abschnittes (F3,F2) eine Zusammenlege-Vorrichtung aufweist, welche vollständige
Formen aus jeweils einem ersten und einem zweiten Formkasten (OK,UK) erstellt.
10. Verfahren zum Fördern (Transportieren) von Formkästen (1, 2; OK, UK), die Formsand
für Sandformhälften sowie Modelle von Gußteilen enthalten, bei dem
(a) erste Modelle beinhaltende Formkästen (1; OK) in einem ersten Einzeltakt (ET,
4) entlang eines ersten Förderlinien-Abschnittes (F1) gefördert werden;
(b) zweite Modelle beinhaltende Formkästen (2; UK) entlang eines daneben angeordneten
zweiten Förderlinien-Abschnittes (F2) in einem zweiten Einzeltakt (ET; 8) gefördert
werden; dadurch gekennzeichnet, daß
(c) am Ende des ersten Förderlinien-Abschnittes (F1) erste Modelle beinhaltende -
bereits geformte - Formkästen (OK; 1) gegen ungeformte Formkästen (UK; 2) gleichzeitig
miteinander und meinandes ausgetauscht werden, die in einem dritten Förderlinien-Abschnitt
(F3) in einem dritten Einzeltakt weiter gefördert werden, um dort geformt zu werden.
11. Verfahren nach Anspruch 10, bei dem die ersten zweiten und dritten Einzeltakte (4,
8, ET) gleichlang sind, insbesondere miteinander ohne Zeitversatz synchronisiert werden.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, bei dem am Ende des zweiten (F2) und dritten (F3)
Förderlinien-Abschnittes die beiden Sandformenteile (1, 2; OK, UK) zu einer vollständigen
Guß-Sandform zusammengelegt (20) werden.
Claims for the following Contracting State(s): AT, SE
1. Conveying equipment for flasks (1, 2, cope, drag), which include first and second
patterns (cope, drag), with which
(a) the flasks containing the first patterns (cope, 1) can be transported along a
single conveying line section (C1) in a first single cycle (SC);
(b) the flasks containing the second pattern (drag, 2) can be transported along a
second conveying line section located besides (C2) in a second single cycle (SC);
marked by
(c) a changing device (9) at the end of the first conveying line section (C1) with
which the flasks (cope, 1) containing the first patterns can be taken out of the first
conveying line section (C1) in the first single cycle (SC), can be led to the second
conveying line section (C2) and can be exchanged against the flasks (drag, 2) containing
the second pattern.
2. Conveying equipment according to claim 1, with which flasks (drag, 2) containing second
patterns can be taken out of the second conveying line section (C2) by means of the
changing device (9) and can be led to a third conveying line section (C3) which is
the continuation of the first conveying line section (C1).
3. Conveying equipment according to one of the above mentioned claims with which the
first patterns are the patterns of the upper part of the work piece to be moulded
and the second patterns are the patterns of the lower part of the work piece to be
moulded.
4. Conveying equipment according to one of the above mentioned claims with which the
first cycle is as long as res. as big as the second single cycle (SC; 4, 8), which
are especially not asynchronous.
5. Conveying equipment according to one of the above mentioned claims with which resp.
one moulding machine (5, 6) is arranged in the course of the first and the third conveying
line section (C1, C3) in order to mould the moulds - especially sand moulds - in cope
and drag (cope, drag) in simultaneous cycle.
6. Conveying equipment according to one of the above mentioned claims with which
(a) the first and second single cycle (SC; 4, 8) is an especially simultaneous transfer
movement of all flasks (flask line; 7) located in the respective conveying line section
(C1, C2, C3);
(b) the transfer movement is a stroke (SC) which corresponds to the distances of the
centres of two flasks (1, 3) containing the same patterns which are located one after
the other.
7. Conveying equipment according to one of the above mentioned claims with which the
exchange by means of the changing device (9) and the moulding by means of the moulding
machine (5, 6) is synchronised and especially takes place at the same time.
8. Conveying equipment according to one of the above mentioned claims with which a fourth
conveying line section (C4) is arranged in front of the first and the second conveying
line sections (C1, C2) and transports flasks (1, 2) to the last two conveying line
sections (C1, C2).
9. Conveying equipment according to one of the above mentioned claims which is provided
with a closing device at the end of the third and the second conveying line sections
(C3, C2), which produces complete moulds from respectively one first and one second
flask (cope, drag).
10. Procedure to convey (transport) flasks (1, 2; cope, rag) which contain moulding sand
for the sand moulding halves as well as patterns of castings with which
(a) flasks containing the first patterns (1; cope) are transported in a first single
cycle (SC, 4) along one of the first conveying line sections (C1);
(b) flasks containing second patterns (2, drag) are transported along a second conveying
line section (C2), located besides, in a second single cycle (SC; 8); marked by the
fact that
(c) at the end of the first conveying line section (C1) first patterns containing
flasks (cope; 1) - already moulded - are exchanged against unmoulded flasks (drag;
2) which are transported ahead in a third conveying line section (C3) in a third single
cycle in order to be moulded there.
11. Procedure according to claim 10 with which the first, second and third single cycles
(4, 8, CS) have the same length and are especially synchronised with each other.
12. Procedure according to 10 or 11 with which at the end of the second (C2) and the third
(C3) conveying line section the two sand mould parts (1, 2; cope, drag) are closed
to a complete casting-sand mould (20).
Claims for the following Contracting State(s): ES, FR
1. Conveying equipment for flasks (1, 2, cope, drag), which include first and second
patterns (cope, drag), with which
(a) the flasks containing the first patterns (cope, 1) can be transported along a
single conveying line section (Cl) in a first single cycle (SC);
(b) the flasks containing the second pattern (drag, 2) can be transported along a
second conveying line section located besides (C2) in a second single cycle (SC);
marked by
(c) a changing device (9) at the end of the first conveying line section (Cl) with
which the flasks (cope, 1) containing the first patterns can be taken out of the first
conveying line section (Cl) in the first single cycle (SC), can be led to the second
conveying line section (C2) and can be exchanged against the flasks (drag, 2) containing
the second pattern, whereby the first and the second single cycle are not asynchronuous.
2. Conveying equipment according to claim 1, with which flasks (drag, 2) containing second
patterns can be taken out of the second conveying line section (C2) by means of the
changing device (9) and can be led to a third conveying line section (C3) which is
the continuation of the first conveying line section (Cl).
3. Conveying equipment according to one of the above mentioned claims with which the
first patterns are the patterns of the upper part of the work piece to be moulded
and the second patterns are the patterns of the lower part of the work piece to be
moulded.
4. Conveying equipment according to one of the above mentioned claims with which the
first cycle is as long as resp. as big as the second single cycle (SC; 4, 8).
5. Conveying equipment according to one of the above mentioned claims with which resp.
one moulding machine (5, 6) is arranged in the course of the first and the third conveying
line section (C1, C3) in order to mould the moulds - especially sand moulds - in cope
and drag (cope, drag) in simultaneous cycle.
6. Conveying equipment according to one of the above mentioned claims with which
(a) the first and second single cycle (SC; 4, 8) is an especially simultaneous transfer
movement of all flasks (flask line; 7) located in the respective conveying line section
(Cl, C2, C3);
(b) the transfer movement is a stroke (SC) which corresponds to the distances of the
centres of two flasks (1, 3) containing the same patterns which are located one after
the other.
7. Conveying equipment according to one of the above mentioned claims with which the
exchange by means of the changing device (9) and the moulding by means of the moulding
machine (5, 6) is synchronised and especially takes place at the same time.
8. Conveying equipment according to one of the above mentioned claims with which a fourth
conveying line section (C4) is arranged in front of the first and the second conveying
line sections (Cl, C2) and transports flasks (1, 2) to the last two conveying line
sections (Cl, C2).
9. Conveying equipment according to one of the above mentioned claims which is provided
with a closing device at the end of the third and the second conveying line sections
(C3, C2), which produces complete moulds from respectively one first and one second
flask (cope, drag).
10. Procedure to convey (transport) flasks (1, 2; cope, drag) which contain moulding sand
for the sand moulding halves as well as patterns of castings with which
(a) flasks containing the first patterns (1; cope) are transported in a first single
cycle (SC, 4) along one of the first conveying line sections (Cl);
(b) flasks containing second patterns (2, drag) are transported along a second conveying
line section (C2), located besides, in a second single cycle (SC; 8); marked by the
fact that
(c) at the end of the first conveying line section (Cl) first patterns containing
flasks (cope; 1) - already moulded - are simultaneously exchanged with each other
and to each other against unmoulded flasks (drag; 2) which are transported ahead in
a third conveying line section (C3) in a third single cycle in order to be moulded
there.
11. Procedure according to claim 10 with which the first, second and third single cycles
(4, 8, CS) have the same length and are especially synchronised with each other.
12. Procedure according to claim 10 or 11 with which at the end of the second (C2) and
the third (C3) conveying line section the two sand mould parts (1, 2; cope, drag)
are closed to a complete casting-sand mould (20).
Revendications pour l'(les) Etat(s) contractant(s) suivant(s): AT, SE
1. Dispositif de transport pour châssis (1, 2, châssis inférieurs, châssis supérieurs)
comprenants premières et secondes modèles (châssis supérieurs, châssis inférieurs)
par lequel
(a) les châssis comprenants les premières modèles (châssis supérieurs, 1) peuvent
être transportés le long de la première section de la ligne de transport (L1) dans
une première cadence individuelle (Cl);
(b) les châssis comprenants les deuxièmes modèles (châssis inférieurs, 2) peuvent
être transportés le long de la seconde section de la ligne de transport (L2) prévue
à côté dans une seconde cadence individuelle (Cl), marqué par
(c) un dispositif de changement (9) à la fin de la première section de la ligne de
transport (L1) avec lequel les châssis comprenants les premières modèles (châssis
supérieurs, 1) peuvent être enlevés de la première section de la ligne de transport
(L1) dans la première cadence individuelle (Cl), transportés à la deuxième section
de la ligne de transport (L2) et échangés avec des châssis comprenants les deuxièmes
modèles (châssis supérieurs, 2).
2. Dispositif de transport selon la revendication 1 par lequel des châssis comprenants
des deuxièmes modèles (châssis inférieurs, 2) peuvent être enlevés de la deuxième
section de la ligne de transport (L2) et transportés à une troisième section de la
ligne de transport (L3) qui forme la continuation de la première section de la ligne
de transport (L1).
3. Dispositif de transport selon l'un des revendications cités ci-dessus par lequel les
premières modèles représentent les modèles des parties supérieures de la pièce d'ouvre
à mouler et les secondes modèles sont les modèles des parties inférieures de la pièce
d'ouvre à mouler.
4. Dispositif de transport selon l'un des revendications cités ci-dessus par lequel la
première et la seconde cadence individuelle (Cl; 4, 8) sont aussi longues
ou bien aussi grandes et qui ne sont pas asynchrones en particulier.
5. Dispositif de transport selon l'un des revendications cités ci-dessus par lequel respectivement
une machine à mouler (5,6) est arrangée en train de la première et de la deuxième
section de la ligne de transport (L1, L3) pour mouler les moules - particulièrement
les moules de sable - dans châssis supérieurs et inférieurs en cadence simultanée.
6. Dispositif de transport selon l'un des revendications cités ci-dessus par lequel
(a) la première et la seconde cadence individuelle (Cl; 4, 8) représentent un mouvement
de transfert particulièrement simultané de tous les châssis (série des châssis; 7)
qui se trouvent dans les respectives sections des lignes de transport;
(b) le mouvement de transfert d'une distance (Cl) est celui-ci qui correspond à la
distance des centres des deux châssis (1, 3) comprenants des modèles similaires arrangés
l'un après l'autre.
7. Dispositif de transport selon l'un des revendications cités ci-dessus par lequel l'échange
par le dispositif de changement (9) et le moulage par les machines à mouler (5, 6)
sont synchrones et ont lieu en particulier en même temps.
8. Dispositif de transport selon l'un des revendications cités ci-dessus par lequel une
quatrième section de la ligne de transport (L4) est prévue devant la première et la
deuxième section de la ligne de transport (L1, L2) et transport des châssis (1, 2)
alternativement ces deux sections des lignes de transport (L1, L2).
9. Dispositif de transport selon l'un des revendications cités ci-dessus qui est prévu
à la fin de la troisième et de la deuxième section de transport (L3, L2) avec un dispositif
de fermeture qui produit des moules complètes des premiers et seconds châssis (châssis
supérieurs, châssis inférieurs).
10. Procédé pour le transport des châssis (1, 2; châssis supérieurs, châssis inférieurs)
qui incluent de sable de moulage pour les moitiés des moules de sable ainsi que des
modèles des pièces de fonte par lequel
(a) les châssis comprenants les premières modèles (1; châssis supérieurs) sont transportés
le long de la première section de la ligne de transport (L1) dans une première cadence
individuelle (Cl, 4);
(b) les châssis comprenants les deuxièmes modèles (2; châssis inférieurs) sont transportés
le long de la deuxième section de la ligne de transport (L2) prévue à côté dans une
seconde cadence individuelle (Cl; 8), marqué par le fait
(c) qu'à la fin de la première section de la ligne de transport (L1) des châssis comprenants
des premières modèles - déjà moulés - (châssis supérieurs; 1) sont échangés avec des
châssis (châssis inférieurs) pas encore moulés qui sont transportés dans une troisième
section de la ligne de transport (L3) dans une troisième cadence individuelle pour
y être moulés.
11. Procédé selon la revendication 10 par lequel la première, la seconde, la troisième
cadence individuelle (4, 8 Cl) sont aussi longues et sont synchronisées avec eux-mêmes
en particulier sans perte de temps.
12. Procédé selon la revendication 10 ou 11 par lequel les deux pièces de la moule de
sable (1, 2; châssis supérieurs, châssis inférieurs) sont fermées à la fin de la seconde
section de la ligne de transport à une moule de fonte-sable complète (20).
Revendications pour l'(les) Etat(s) contractant(s) suivant(s): ES, FR
1. Dispositif de transport pour châssis (1, 2, châssis inférieurs, châssis supérieurs)
comprenants premières et secondes modèles (châssis supérieurs, châssis inférieurs)
par lequel
(a) les châssis comprenants les premières modelès (châssis supérieurs, 1) peuvent
être transportés le long de la première section de la ligne de transport (L1) dans
une première cadence individuelle (CI);
(b) les châssis comprenants les deuxièmes modèles (châssis inférieurs, 2) peuvent
être transportés le long de la seconde section de la ligne de transport (L2) prévue
à côté dans une seconde cadence individuelle (CI), marqué par
(c) un dispositif de changement (9) à la fin de la première section de la ligne de
transport (L1) avec lequel les châssis comprenants les premières modèles (châssis
supérieurs, 1) peuvent être enlevés de la première section de la ligne de transport
(L1) dans la première cadence individuelle (CI), transportés à la deuxième section
de la ligne de transport (L2) et échangés avec des châssis comprenants les deuxièmes
modèles (châssis supérieurs, 2), la première et la seconde cadence individuelle n'étant
pas asynchrones.
2. Dispositif de transport selon la revendication 1 par lequel des châssis comprenants
des deuxièmes modèles (châssis inférieurs, 2) peuvent être enlevés de la deuxième
section de la ligne de transport (L2) et transportés à une troisième section de la
ligne de transport (L3) qui forme la continuation de la première section de la ligne
de transport (L1).
3. Dispositif de transport selon l'un des revendications cités ci-dessus par lequel les
premières modelès représentent les modelès des parties supérieures de la pièce d'ouvre
à mouler et les secondes modèles sont les modèles des parties inférieures de la pièce
d'ouvre à mouler.
4. Dispositif de transport selon l'un des revendications cités ci-dessus par lequel la
première et la seconde cadence individuelle (CI; 4, 8) sont aussi longues ou bien
aussi grandes.
5. Dispositif de transport selon l'un des revendications cités ci-dessus par lequel respectivement
une machine à mouler (5,6) est arrangée en train de la première et de la deuxième
section de la ligne de transport (LI, L3) pour mouler les moules - particulièrement
les moules de sable - dans châssis supérieurs et inférieurs en cadence simultanée.
6. Dispositif de transport selon l'un des revendications cités ci-dessus par lequel
(a) la première et la seconde cadence individuelle (CI; 4, 8) représentent un mouvement
de transfert particulièrement simultané de tous les châssis (série des châssis; 7)
qui se trouvent dans les respectives sections des lignes de transport;
(b) le mouvement de transfert d'une distance (CI) est celui-ci qui correspond à la
distance des centres des deux châssis (I, 3) comprenants des modèles similaires arrangés
l'un après l'autre.
7. Dispositif de transport selon l'un des revendications cités ci-dessus par lequel l'échange
par le dispositif de changement (9) et le moulage par les machines à mouler (5, 6)
sont synchrones et ont lieu en particulier en même temps.
8. Dispositif de transport selon l'un des revendications cités ci-dessus par lequel une
quatrième section de la ligne de transport (L4) est prévue devant la première et la
deuxième section de la ligne de transport (LI, L2) et transport des châssis (I, 2)
alternativement ces deux sections des lignes de transport (L1, L2).
9. Dispositif de transport selon l'un des revendications cités ci-dessus qui est prévu
à la fin de la troisième et de la deuxième section de transport (L3, L2) avec un dispositif
de fermeture qui produit des moules complètes des premiers et seconds châssis (châssis
supérieurs, châssis inférieurs).
10. Procédé pour le transport des châssis (1, 2; châssis supérieurs, châssis inférieurs)
qui incluent de sable de moulage pour les moitiés des moules de sable ainsi que des
modèles des pièces de fonte par lequel
(a) les châssis comprenants les premières modèles (1; châssis supérieurs) sont transportés
le long de la première section de la ligne de transport (L1) dans une première cadence
individuelle (CI, 4);
(b) les châssis comprenants les deuxièmes modèles (2; châssis inférieurs) sont transportés
le long de la deuxième section de la ligne de transport (L2) prévue à côté dans une
seconde cadence individuelle (CI; 8), marqué par le fait
(c) qu'à la fin de la première section de la ligne de transport (L1) des châssis comprenants
des premières modèles - déjà moulés - (châssis supérieurs; 1) sont simultanément échangés
l'un avec l'autre et se voyant avec des châssis (châssis inférieurs) pas encore moulés
qui sont transportés dans une troisième section de la ligne de transport (L3) dans
une troisième cadence individuelle pour y être moulés.
11. Procédé selon la revendication 10 par lequel la première, la seconde, la troisième
cadence individuelle (4, 8 CI) sont aussi longues et sont synchronisées avec eux-mêmes
en particulier sans perte de temps.
12. Procédé selon la revendication 10 ou 11 par lequel les deux pièces de la moule de
sable (1, 2; châssis supérieurs, châssis inférieurs) sont fermées à la fin de la seconde
section de la ligne de transport à une moule de fonte-sable complète (20).
