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(11) |
EP 0 697 963 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.01.1998 Patentblatt 1998/04 |
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Anmeldetag: 26.04.1994 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9401/312 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9425/275 (10.11.1994 Gazette 1994/25) |
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MUSIKINSTRUMENT MIT EINEM RESONANZKÖRPER
MUSICAL INSTRUMENT WITH A SOUNDING BOARD
INSTRUMENT DE MUSIQUE COMPORTANT UNE TABLE D'HARMONIE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB IT LI |
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Priorität: |
28.04.1993 DE 4313851
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.02.1996 Patentblatt 1996/09 |
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Patentinhaber: |
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- HARTMANN, Harry
D-70180 Stuttgart (DE)
- HAHN, Dieter
D-70197 Stuttgart (DE)
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Erfinder: |
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- HARTMANN, Harry
D-70180 Stuttgart (DE)
- HAHN, Dieter
D-70197 Stuttgart (DE)
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Vertreter: Gleiss, Alf-Olav, Dr.jur. Dipl.-Ing. |
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Gleiss & Grosse
Patentanwaltskanzlei
Maybachstrasse 6A 70469 Stuttgart 70469 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 234 857 US-A- 3 699 836 US-A- 4 873 907
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US-A- 3 308 706 US-A- 4 364 990 US-A- 5 272 000
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Musikinstrument mit einem Resonanzkörper aus faserverstärktem
Kunststoff. Mit dem Begriff Musikinstrument werden hier allgemein alle tonerzeugenden
beziehungsweise tonwiedergebenden Instrumente bezeichnet.
[0002] Es ist bekannt, bei einen Resonanzkörper besitzenden Musikinstrumenten diese Resonanzkörper
aus Holz anzufertigen. Solche Musikinstrumente können beispielsweise Klaviere, Flügel,
Streich- und Zupfinstrumente sein. Bei der Herstellung der Resonanzkörper werden an
das zu verwendende Holz sehr hohe Anforderungen gestellt. So muß dieses insbesondere
sorgfältig ausgewählt, über einen langen Zeitraum gelagert und mit hohem handwerklichen
Können verarbeitet werden. Damit wird klar, daß diese Resonanzkörper nur mit einem
verhältnismäßig hohen Aufwand hergestellt werden können. Darüber hinaus ist nachteilig,
daß aus Holz bestehende Resonanzkörper, das insbesondere bei Streichinstrumenten sehr
dünn ausgebildet ist, bei unsachgemäßer Behandlung leicht zum Reißen neigt und darüber
hinaus gegen Feuchtigkeit sehr empfindlich ist.
[0003] Es ist auch bereits bekannt z.B. aus US-A-4 364 990, die Resonanzkörper aus faserverstärktem
Kunststoff herzustellen. Diese erfüllen jedoch nicht annähernd die Erwartungen an
eine gute Klangqualität.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Musikinstrument der gattungsgemäßen
Art zu schaffen, das einfach und preiswert herzustellen ist und über hervorragende
Klangqualitäten verfügt.
[0005] Diese Aufgabe wird bei einem Musikinstrument gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1 mit
Hilfe der in diesem Anspruch genannten Merkmale gelöst. Dadurch, daß der faserverstärkte
Kunststoff einzelne Stränge zur Dämpfung der Schwingungen aus Hohlfasern aufweist,
ergibt sich ein sehr guter Klang des Resonanzkörpers, wobei gleichzeitig dessen Haltbarkeit
wesentlich besser ist als bei herkömmlichen Resonanzkörpern aus Holz oder Kunststoff.
[0006] Bevorzugt wird ein Musikinstrument, bei dem die Hohlfasern in den Strängen unidirektional
angeordnet sind. Eine solche unidirektionale Ausrichtung der Hohlfasern ist relativ
einfach herstellbar. Darüber hinaus können durch die unidirektionale Ausrichtung besonders
gute Klanggualitäten erreicht werden.
[0007] Bei einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel des Musikinstruments ist die Anzahl
der Hohlfasern beziehungsweise die Anzahl, Breite und/oder Höhe der Stränge in Abhängigkeit
von der gewünschten Dämpfungseigenschaft festlegbar. Durch diese Variationsmöglichkeiten
der Anzahl der Hohlfasern beziehungsweise der Ausgestaltung der Stränge wird erreicht,
daß die Klangqualitäten jedes einzelnen Musikinstruments beeinflußt und optimal eingestellt
werden kann.
[0008] In weiterer bevorzugter Ausgestaltung des Musikinstruments ist vorgesehen, daß die
Hohlfasern gegebenenfalls eine hygroskopische Struktur besitzen. Hierdurch ist sehr
vorteilhaft möglich, eventuell auftretende Feuchtigkeiten aufzunehmen und eine Verschlechterung
der Klangeigenschaften des Musikinstruments zu verhindern oder sogar durch gezielte
Feuchtigkeitszugabe zu verbessern.
[0009] In weiterer bevorzugter Ausgestaltung des Musikinstruments ist wenigstens eine Stützschicht
vorgesehen, die vorzugsweise als eine äußere Deckschicht ausgebildet ist. Durch diese
Stützschicht wird einerseits eine notwendige Festigkeit des Resonanzkörpers erreicht
und andererseits bildet diese eine bearbeitbare Schicht, die eine individuelle Gestaltung
der Ansicht des Musikinstruments gestattet. Bei der Bearbeitung der Stützschicht wird
eine die Klangqualität verschlechternde Bearbeitung der die Hohlfasern enthaltenden
Schicht vermieden.
[0010] In weiterer bevorzugter Ausgestaltung ist ein Musikinstrument vorgesehen, das mehrere,
wenigstens zwei zueinander versetzt angeordnete, unidirektional ausgerichtete Hohlfasern
enthaltende Schichten besitzt. Durch die Anordnung mehrerer Schichten, die jeweils
Hohlfasern enthalten, kann eine detaillierte Klangbeeinflussung des Resonanzkörpers
erfolgen. Indem diese Schichten vorzugsweise zueinander versetzt angeordnet werden,
wird gleichzeitig eine Stabilitätserhöhung des Resonanzkörpers erreicht.
[0011] Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den übrigen Unteransprüchen.
[0012] Die Erfindung wird nachfolgend in einem Ausführungsbeispiel anhand der zugehörigen
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- einen Längsschnitt durch ein Teil einer Wandung eines Resonanzkörpers und
- Figur 2
- eine Draufsicht gemäß Figur 1 im Teilschnitt.
[0013] Figur 1 zeigt einen Ausschnitt eines Resonanzkörpers 10, und zwar einen Längsschnitt
durch einen Wandungsbereich 12. Der Resonanzkörper 10 besitzt eine Trägerschicht 14
und darüber angeordnet eine erste Schicht 16, eine zweite Schicht 18 und eine dritte
Schicht 20, die jeweils aus faserverstärktem Kunststoff besteht, wobei einzelne Stränge
der in den Schichten vorgesehenen Fasern aus Hohlfasern bestehen. Die Stützschicht
14 bildet dabei gleichzeitig eine äußere Deckschicht und besteht vorzugsweise aus
einem Kohlenstoffasern enthaltenden Vlies oder Gewebe.
[0014] In der Figur 2 wird der Aufbau des in Figur 1 gezeigten Wandbereichs verdeutlicht.
Bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt die Stützschicht 14 ein Gewebe
22 aus Kohlenstoffasern, die in eine Kunststoffschicht eingebettet sind. Die Schichten
16, 18 und 20, die hier aufgeschnitten gezeigt sind, weisen unidirektional ausgerichtete
Stränge 24 auf, von denen einzelne Hohlfaserstränge 26 sind. Diese sind zur Verdeutlichung
schraffiert dargestellt. Die Schichten 16 und 18 weisen jeweils abwechselnd einen
Strang 24 und einen Hohlfasern enthaltenden Strang 26 auf. In der Schicht 20 sind
hier beispielsweise zwischen zwei Hohlfasersträngen 26 zwei Stränge 24 vorgesehen.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Stränge 24 beziehungsweise 26 der einzelnen
Schichten 16, 18 und 20 zueinander versetzt angeordnet.
[0015] Der in den Figuren 1 und 2 dargestellte Ausschnitt aus einem Resonanzkörper ist nur
beispielhaft dargestellt. So können selbstverständlich mehrere Stützschichten 14 vorhanden
sein oder auch mehr oder weniger die Hohlfaserstränge 26 enthaltenden Schichten 16,
18 und 20 vorgesehen sein. Es ist auch möglich, daß in einer oder auch mehreren Schichten
16, 18 und 20 die Stränge 24 und 26 nicht zueinander versetzt sind, so daß diese beispielsweise
deckungsgleich oder aber genau versetzt zueinander verlaufen.
[0016] In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist denkbar, daß die Hohlfaserstränge 26 in
wenigstens einer der Schichten 16, 18 und 20 in einem Winkel zu den in den anderen
Schichten vorgesehenen Hohlfasersträngen 26 angeordnet sind. Dieser Winkel kann von
0 bis 90° gewählt sein. Weiterhin ist denkbar, daß einzelne der Hohlfaserstränge 26
durch Stränge aus Glas und/oder Aramidfasern ersetzt werden.
[0017] Zu den bereits genannten Strängen 24 und Hohlfasersträngen 26 können in den Figuren
1 und 2 nicht dargestellte querverlaufende Stabilisierungsstränge vorgesehen sein,
die ihrerseits Hohl-, Aramid-, Kohle- und/oder Glasfasern umfassen. Diese Stränge
dienen der zusätzlichen Stabilisierung des Resonanzkörpers. Diese Stabilisierung wird
insbesondere bei sehr großen Resonanzkörpern, beispielsweise bei Bässen, vorgesehen
sein.
[0018] Die Auswahl und der Aufbau der einzelnen in den Figuren 1 und 2 nur beispielhaft
dargestellten Schichten richtet sich ausschließlich nach dem Musikinstrument, welches
mit einem derartigen Resonanzkörper ausgestattet werden soll und nach möglichen zu
erreichenden Dämpfungseigenschaften der jeweiligen Resonanzkörper. Beispielsweise
ist denkbar, daß zusätzlich zu der außenliegenden Stützschicht 14 eine weitere, hier
nicht dargestellte, innenliegende Stützschicht hinzukommt.
[0019] Der beschriebene Resonanzkörper wird dadurch hergestellt, daß die einzelnen Stützschichten
14 und Dämpfungsschichten 16, 18 und 20 übereinanderliegend in eine Kunststoffmatrix
eingebettet werden, die zur Aushärtung der Kunststoffmasse erwärmt und/oder unter
Druck gesetzt werden kann. Durch eine entsprechende Ausgestaltung der Kunststoffmatrix
ist es möglich, nicht nur ebene Resonanzkörper herzustellen, sondern diese können
gleich bei der Aushärtung so ausgebildet sein, daß sie beispielsweise geschwungene
Formen aufweisen, wie dies unter anderem von Streichinstrumenten bekannt ist. Der
Aufbau der Resonanzkörper kann dabei so gewählt werden, daß nur einzelne Teile des
Resonanzkörpers separat aus den beschriebenen Stütz- und Dämpfungsschichten hergestellt
werden, die dann in einem späteren Arbeitsgang in geeigneter Weise zusammengesetzt
werden oder aber in besonderer Ausgestaltung ist denkbar, daß ein kompletter Resonanzkörper
einstückig aus den erwähnten Schichten hergestellt wird. Hierdurch sind gegebenenfalls
besonders gute Dämpfungseigenschaften des Resonanzkörpers erreichbar, da zwischen
einzelnen Bereichen, beispielsweise Seitenteilen und Böden, ein nahtloser Übergang
der Dämpfungsschichten erreicht ist.
[0020] Nach Herstellung eines Rohlings kann der Resonanzkörper oder ein Teil des Resonanzkörpers
auf der Seite der Stützschicht 14 bearbeitet werden, beispielsweise durch Schleifen,
so daß eine ebene Fläche oder gegebenenfalls bei entsprechender Stärke der Stützschicht
14 eine Wölbungen aufweisende Fläche entsteht. Die Stützschicht 14 kann nachfolgend
beliebig gestaltet werden, wobei hier auf Einzelheiten nicht eingegangen werden soll.
[0021] An dieser Stelle wird nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, daß das beschriebene
Ausführungsbeispiel nur eine mögliche Variante darstellt. Es ist jede weitere Kombination
von verschiedenen Dämpfungsschichten, insbesondere hinsichtlich der Anzahl und der
Lage der Hohlfaserstränge und der Anordnung wenigstens einer Stützschicht, möglich.
[0022] Zur Beeinflussung der Dämpfungs- und damit Klangeigenschaften des Resonanzkörpers
können in einer oder mehreren Schichten sogenannte Microballons in das Harz der Kunstststoffmatrix
eingebracht werden. Dabei ist es auch möglich, lediglich einige Bereiche der Schichten
mit derartigen Microballons zu versehen. Als Materialien für die Microballons werden
beispielsweise anorganische Silikate beziehungsweise Glas gewählt. Die Korngröße kann
dabei zwischen 0,01 bis 0,018 mm liegen. Weitere typische, die Klangeigenschaften
beeinflussende Harzfüllstoffe können Talkum, Holzmehl, Glasfaserschnitzel, Baumwollflocken,
Aluminiumpulver, Kork, andere Fasermaterialien oder dergleichen sein und werden in
Abhängigkeit der gewünschten Eigenschaften des Resonanzkörpers gewählt.
[0023] Die Klang- und Dämpfungseigenschaften eines Resonanzkörpers können auch noch dadurch
beeinflußt werden, daß das Harz der Kunststoffmatrix mit einem Flexibilisator versehen
wird, wobei auch hier das Einbringen des Flexibilisators in einer oder mehreren Schichten
oder auch nur in einigen Bereichen von einer oder mehreren Schichten erfolgen kann.
[0024] Die Eigenschaften des Resonanzkörpers können überdies dadurch beeinflußt werden,
daß Harze, Lacke und/oder Klebstoffe nachträglich oben und/oder unten auf der Oberfläche
des Resonanzkörpers aufgetragen werden. Je nach den gewünschten Klangeigenschaften
kann dabei eine durchgehende Schicht aufgetragen oder lediglich einzelne Bereiche
der Oberbeziehungsweise Unterseite des Resonanzkörpers benetzt werden.
[0025] Grundsätzlich werden die untersten Schichten des Resonanzkörpers, die Stütz- und
die Trägerschicht, ungedämpft ausgeführt. Aber auch hier können zur Beeinflussung
der Klang- und Dämpfungseigenschaften Flexibilisatoren eingebracht und/oder andere
Zusatzstoffe, Microballons oder faserige Füllstoffe beigefügt werden. Diese können
dabei von Schicht zu Schicht variiert und auch gegebenenfalls nur bereichsweise eingebracht
werden.
[0026] Aus dem oben Gesagten wird ohne weiteres ersichtlich, daß bei der Herstellung von
Resonanzkörpern der hier beschriebenen Art auch schäumbare Harze verwendet werden
können und daß die Resonanzkörper für beliebige tonerzeugende oder tonabgebende Instrumente
verwendet werden können, also nicht nur für Klaviere, Flügel, Cembali, Spinetts, Harfen,
alle Streich-, Blas- und Zupfinstrumente, sondern auch für Schlagzeuge und Lautsprecher.
[0027] Die hier erwähnten Hohlfasern sind grundsätzlich mit Luft gefüllt. Es ist jedoch
auch denkbar, die Hohlfasern zur Beeinflussung der Dämpfungseigenschaften mit speziellen
Gasen und/oder Flüssigkeiten zu füllen.
1. Musikinstrumente mit einem Resonanzkörper aus faserverstärktem Kunststoff, dadurch gekennzeichnet, daß der faserverstärkte Kunststoff mindestens einzelne Stränge (26) zur Dämpfung
der Schwingungen aus Hohlfasern aufweist.
2. Musikinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stränge (26) und weitere keine Hohlfasern enthaltende Stränge (24) unidirektional
verlaufen.
3. Musikinstrument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stränge (24) und/oder die Stränge (26) Glas- und/oder Aramidfasern umfassen.
4. Musikinstrument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stränge (24) und (26) eine Dämpfungsschicht (16, 18, 20) bilden.
5. Musikinstrument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere, wenigstens zwei, Dämpfungsschichten vorgesehen sind.
6. Musikinstrument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Hohlfasern in Abhängigkeit von den gewünschten Dämpfungseigenschaften
festlegbar ist.
7. Musikinstrument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlfasern gegebenenfalls eine hygroskopische Struktur besitzen.
8. Musikinstrument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl, Breite und/oder Höhe der Stränge (24, 26) und/oder Schichten (16,
18, 20) in Abhängigkeit von den gewünschten Dämpfungseigenschaften festlegbar sind.
9. Musikinstrument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stränge (24, 26) einzelner Schichten (16, 18, 20) zueinander versetzt angeordnet
sind.
10. Musikinstrument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stränge (24, 26) einzelner Schichten (16, 18, 20) zueinander im Winkel versetzt
sind.
11. Musikinstrument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schichten (16, 18, 20) quer zu den Strängen (24, 28) verlaufende Stabilisierungsstränge
aufweisen.
12. Musikinstrument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabilisierungsstränge Hohl-, Glas-, Aramid- und/oder Kohlenstoffasern umfassen.
13. Musikinstrument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Stützschicht (14) vorgesehen ist.
14. Musikinstrument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützschicht (14) ein Kohlenstoffasern enthaltendes Gewebe und/oder Vlies
ist.
15. Musikinstrument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützschicht (14) eine äußere Deckschicht bildet.
16. Musikinstrument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützschicht (14) nicht auf dem gesamten Bereich des Resonanzkörpers (10)
ausgebildet ist.
17. Musikinstrument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß nur einzelne Teile des Resonanzkörpers (10) aus Hohlfasern aufweisenden faserverstärktem
Kunststoff bestehen.
18. Musikinstrument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in den faserverstärkten Kunststoff Microballons und/oder schäumbare Harze einbringbar
sind.
1. Musical instruments having a resonance body of fibre-reinforced plastics material,
characterised in that the fibre-reinforced plastics material has at least individual
strands (26) of hollow fibres to dampen the oscillations.
2. A musical instrument in accordance with Claim 1, characterised in that the strands
(26) and additional strands (24) not containing hollow fibres run unidirectionally.
3. A musical instrument in accordance with any one of the preceding Claims, characterised
in that the strands (24) and/or the strands (26) comprise glass fibres and/or aramide
fibres.
4. A musical instrument in accordance with any one of the preceding Claims, characterised
in that the strands (24) and (26) form a damping layer (16, 18, 20).
5. A musical instrument in accordance with any one of the preceding Claims, characterised
in that a plurality, at least two, damping layers are provided.
6. A musical instrument in accordance with any one of the preceding Claims, characterised
in that the number of hollow fibres can be determined as a function of the desired
damping properties.
7. A musical instrument in accordance with any one of the preceding Claims, characterised
in that the hollow fibres optionally have a hygroscopic structure.
8. A musical instrument in accordance with any one of the preceding Claims, characterised
in that the number, width and/or height of the strands (24, 26) and/or layers (16,
18, 20) can be determined as a function of the desired damping properties.
9. A musical instrument in accordance with any one of the preceding Claims, characterised
in that the strands (24, 26) of individual layers (16, 18, 20) are staggered.
10. A musical instrument in accordance with any one of the preceding Claims, characterised
in that the strands (24, 26) of individual layers (16, 18, 20) are staggered at an
angle.
11. A musical instrument in accordance with any one of the preceding Claims, characterised
in that the layers (16, 18, 20) have stabilizing strands extending transversely to
the strands (24, 28).
12. A musical instrument in accordance with any one of the preceding Claims, characterised
in that the stabilising strands comprise hollow, glass, aramide and/or carbon fibres.
13. A musical instrument in accordance with any one of the preceding Claims, characterised
in that at least one supporting layer (14) is provided.
14. A musical instrument in accordance with any one of the preceding Claims, characterised
in that the supporting layer (14) is a woven fabric and/or nonwoven fabric containing
carbon fibres.
15. A musical instrument in accordance with any one of the preceding Claims, characterised
in that the supporting layer (14) forms an outer covering.
16. A musical instrument in accordance with any one of the preceding Claims, characterised
in that the supporting layer (14) is not over the entire region of the resonance body
(10).
17. A musical instrument in accordance with any one of the preceding Claims, characterised
in that only individual parts of the resonance body (10) are composed of fibre-reinforced
plastics material having hollow fibres.
18. A musical instrument in accordance with any one of the preceding Claims, characterised
in that microballoons and/or expandable resins can be introduced into the fibre-reinforced
plastics material.
1. Instrument de musique comprenant un corps résonant en matière plastique renforcée
par des fibres,
caractérisé en ce que
la matière plastique renforcée par des fibres comporte au moins des cordons (26),
séparés, formés par des fibres creuses pour amortir les vibrations.
2. Instrument de musique selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les cordons (26) ainsi que d'autres cordons (24) ne comportant pas de fibres creuses
sont disposés de manière unidirectionnelle.
3. Instrument de musique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les cordons (24) et/ou les cordons (26) sont des fibres de verre et/ou des fibres
aramides.
4. Instrument de musique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les cordons (24) et (26) forment une couche d'amortissement (16, 18, 20).
5. Instrument de musique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé par
plusieurs, au moins deux, couches d'amortissement.
6. Instrument de musique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le nombre de fibres creuses est déterminé en fonction des propriétés d'amortissement
recherchées.
7. Instrument de musique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les fibres creuses ont le cas échéant une structure hygroscopique.
8. Instrument de musique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le nombre, la largeur et/ou la hauteur des cordons (24, 26) et/ou des couches (16,
18, 20) sont déterminés en fonction des propriétés d'amortissement souhaitées.
9. Instrument de musique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les cordons (24, 26) des différentes couches (16, 18, 20) sont décalés respectivement.
10. Instrument de musique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les cordons (24, 26) des différentes couches (16, 18, 20) font entre eux un angle.
11. Instrument de musique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les couches (16, 18, 20) ont des cordons de stabilisation dirigés transversalement
aux cordons (24, 28).
12. Instrument de musique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les cordons de stabilisation comprennent des fibres creuses, des fibres de verre,
des fibres d'aramide et/ou des fibres de carbone.
13. Instrument de musique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé par
au moins une couche d'appui (14).
14. Instrument de musique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la couche d'appui (14) est un tissu et/ou un non tissé contenant des fibres de carbone.
15. Instrument de musique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la couche d'appui (14) forme la couche de revêtement extérieure.
16. Instrument de musique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la couche d'appui (14) n'est pas réalisée sur toute la zone du corps résonant (10).
17. Instrument de musique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
seulement certaines parties du corps résonant (10) sont en matière plastique renforcée
par des fibres comprenant des fibres creuses.
18. Instrument de musique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
des micro-ballons et/ou de la résine expansible est prévue dans la matière plastique
renforcée par des fibres.
