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(11) |
EP 0 697 973 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.08.1997 Patentblatt 1997/33 |
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Anmeldetag: 18.05.1994 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT9400/070 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9426/570 (24.11.1994 Gazette 1994/26) |
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| (54) |
TRANSPORTSEILBAHN
TRANSPORT CABLEWAY
TELEPHERIQUE DE TRANSPORT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR IE LI SE |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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SI |
| (30) |
Priorität: |
19.05.1993 AT 990/93
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.02.1996 Patentblatt 1996/09 |
| (73) |
Patentinhaber: NIEDERER, Hermann |
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3213 Frankenfels (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- NIEDERER, Hermann
3213 Frankenfels (AT)
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| (74) |
Vertreter: Haffner, Thomas M., Dr. |
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Patentanwalt,
Haffner, Thomas M., Dr.,
Schottengasse 3a 1014 Wien 1014 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Transportseilbahn für den Transport schwerer
Lasten mit einer motorisch angetriebenen Seilwinde und einem Antrieb für das Verfahren
einer wenigstens einen Motor enthaltenden Kabine sowie Laufrollen für ein Tragseil.
[0002] Transportseilbahnen der eingangs genannten Art werden insbesondere in unwegigem Gelände
dazu verwendet, um beispielsweise in der Forstwirtschaft Bäume zu Tal zu bringen oder
andere schwere Lasten zu bergen. Beim Abtransport von Bäumen ist prinzipiell davon
auszugehen, daß nach dem Aufstellen der entsprechenden Träger für das Tragseil einer
Seilbahn die Bäume bzw. Lasten, welche abtransportiert werden sollen, sich nicht in
der Projektion des Tragseiles befinden, sondern daß auch seitlich derartiger Tragseile
von Transportseilbahnen schwere Gegenstände, wie Bäume erfaßt werden müssen und herangezogen
werden müssen. Es ist bekannt, Seilbahnen der eingangs genannten Art mit Kabinen auszustatten,
welche Seilwinden tragen und den Antriebsmotor enthalten. Für den Antrieb derartiger
Transportseilbahnen wird zumeist ein Dieselaggregat verwendet, welches mit einer Hydraulikpumpe
gekoppelt ist. Wenn mittels einer derartigen Seilbahnkabine seitlich der Fallinie
bzw. seitlich der Projektion des Tragseiles Lasten erfaßt werden, erfolgt eine mehr
oder minder große Auslenkung der Transportkabine aus ihrer vertikalen Lage, wodurch
insgesamt die Gefahr besteht, daß die Schmierung der Antriebsmotoren auf Grund einer
unzulässigen Schräglage beeinträchtigt wird oder sogar eine automatische Abschaltung
des Antriebes erfolgt. Weiters muß bei derartigen Ausbildungen, bei welchen die Seilwinde
unmittelbar mit der Kabine verbunden ist, davon ausgegangen werden, daß die Kabinenwandungen
bzw. die Kabine selbst aus stabilen bzw. schweren Materialien aufgebaut wird, wodurch
sich ein relativ hohes Gewicht für die Seibahnkabine selbst ergibt. Schließlich hat
ein derartiges Ausschwenken des schweren Antriebsmotors aus der vertikalen Lage, bedingt
durch außermittig angreifende Reaktionskräfte beim Einsatz der Seilwinde die Folge,
daß bei einem raschen Nachlassen der Reaktionskräfte, beispielsweise nach dem Abheben
der Last vom Boden eine unerwünschte Pendelschwingung des schweren Motors und der
Kabine die Folge ist, welche die Pylonen bzw. Träger des Tragseiles und das Tragseil
über Gebühr beanspruchen.
[0003] In der US-A-3 022 747 wird eine Transport- und Hebeeinrichtung, welche im Gegensatz
zu bekannten starren Systemen die senkrechte Ausrichtung des Antriebsmotors gestattet,
vorgestellt. Diese Lage des Motors wird hiebei durch die gelenkige Verbindung der
Rollen mit der den Motor tragenden Kabine erreicht, wobei, die Kabine gleichzeitig
alle Lasten übernimmt. Die beiden Rollen sind nicht starr gekoppelt.
[0004] Die Erfindung zielt nun darauf ab, eine Transportseilbahn der eingangs genannten
Art dahingehend weiterzubilden, daß für die Motorkabine leichtere Bauteile Verwendung
finden können, und daß, unzulässige Auslenkungen der Motorkabine in Betrieb vermieden
werden können. Weiters zielt die Erfindung darauf ab, die Betriebssicherheit, insbesondere
dann, wenn Reaktionskräfte der Last schlagartig gering werden wesentlich zu erhöhen,
und Überlastungen des Tragseiles bzw. der Stützen für das Tragseil zu vermeiden. Zur
Lösung dieser Aufgabe besteht die erfindungsgemäße Ausbildung im wesentlichen darin,
daß die Laufrollen in oder an einem mit der den Antriebsmotor tragenden Kabine starr
verbundenen Träger gelagert sind, daß ein das Tragseil teilweise umgreifender hakenförmiger
Bügel um das Tragseil schwenkbar an einem mit der Kabine, starr verbundenen Teil gelagert
ist, und daß die Seilwinde an dem schwenkbaren Bügel festgelegt ist.
[0005] Dadurch, daß zusätzlich zu dem Träger für Laufrollen, welche mit dem Tragseil zusammenwirken,
ein das Tragseil teilweise umgreifender hakenförmiger Bügel angeordnet ist, an welche
die Seilwinde festgelegt ist, wird sichergestellt, daß bei außermittigen Heranziehen
von schweren Lasten und der Verwendung der Seilwinde lediglich dieser zusätzliche
Bügel ausgelenkt wird, und der Antriebsmotor sowie der Hydraulikantrieb in einer im
wesentlichem lotrechten Lage verbleiben kann. Die Gefahr, daß die Schmierung in diesen
Fällen aussetzt, wird auf diese Weise eliminiert und dadurch, daß die Last an dem
Tragseil teilweise umgreifenden hakenförmigen Bügel angreift, kann eine im wesentlichen
wesentlich leichter bauende Kabine Verwendung finden. Die Kabine muß nämlich lediglich
die Tragkräfte für die Antriebsaggregate mit Sicherheit aufnehmen.
[0006] Die erfindungsgemäße Ausbildung ermöglicht es darüber hinaus, auch in bezug auf den
Fahrantrieb wesentlich einfachere Ausgestaltungen zu wählen. Durch das teilweise Umgreifen
des Tragseiles wird eine entsprechende Sicherheit gewährleistet, wobei übermäßige
Schwenk- bzw. Schwingbewegungen beim Angriff der Last vermieden werden, wodurch die
Betriebssicherheit erhöht wird. Ein weiterer Vorteil besteht aber auch darin, daß
Stützen gefahrlos und ohne Schwierigkeiten überfahren werden können, ohne daß hier
Kompromisse an die Stabilität der Konstruktion der Tragseilstützen gemacht werden
müssen. Das Fahr- bzw. Halteseil kann bei der erfindungsgemäßen Ausbildung einfach
am Boden liegend angeordnet werden, und die Ausbildung ist mit Vorteil so getroffen,
daß der Fahrantrieb mit der Kabine starr verbunden ist und mit einem Halteseil zusammenwirkt,
welches im Bereich der Schwenklagerung des Bügels parallel zum Tragseil geführt ist
und die Lagerung des Bügels gemeinsam mit dem Tragseil durchsetzt, wodurch eine einfache
Führung des Fahrseiles bzw. des Halteseiles in dem Bereich, in dem der Fahrantrieb
zur Wirkung gelangen soll, gewährleistet ist.
[0007] In besonders vorteilhafter Weise wird die Lagerung so ausgebildet, daß die Lagerung
des schwenkbaren Bügels als Rollen- oder Walzenlagerung am Umfang eines mit dem Träger
der Laufrollen verbundenen Lagerteiles ausgebildet ist und diesen um mehr als 180°
und weniger als 360° umgreift. Bei einer derartigen Ausbildung wird eine hohe Stabilität
der Lager und eine konstruktiv einfache Losung geschaffen, welche auch hohe außermittige
Kräfte ohne Überbeanspruchung der jeweiligen Bauteile sicher aufzunehmen erlaubt.
[0008] Eine exakte Zuführung des Zug- bzw. Halteseiles kann dadurch erzielt werden kann,
daß der Lagerteil eine V-förmige Ausnehmung an der der Kabine zugewandten Seite aufweist
und außerhalb der Schwenkachse des hakenförmigen Bügels eine Rollenführung für das
Zug- bzw. Halteseil aufweist.
[0009] Mit Vorteil ist der Bügel im wesentlichen C-förmig ausgebildet, wobei die freien
Enden der Schenkel hakenförmig ausgebildet sind und die Schwenklagerung aufweisen,
und der schwenkbare Bügel die Kabine umgreift. Auf diese Weise wird ein hohes Maß
an Stabilität und eine günstige Krafteinleitung in das Tragseil bewirkt, welche über
eine große Länge des Tragseiles zur Wirkung gelangt.
[0010] Um auch mit einem derartigen Bügel kurze flexible Energiezuführungsleitungen einsetzen
zu können und Überlastungen durch die Reaktionskräfte auf das Hubseil der Seilwinde
zu vermeiden, ist mit Vorteil die Ausbildung so getroffen, daß die Seilwinde an einem
Schenkel des schwenkbaren Bügels nahe der Schwenkachse festgelegt ist und einen Hydraulikantrieb
aufweist, welcher über Hydraulikleitungen mit der in der Kabine angeordneten Pumpe
und dem Tank verbunden ist, wobei in einfacher Weise das Transport- bzw. Hubseil von
der Seilwinde über Umlenkrollen an eine Rolle im mittleren Bereich des Bügels gelenkt
ist. Die Reaktionskräfte greifen somit etwa mittig am C-förmigen Bügel an, und die
Kräfte werden gleichmäßig in die beiden Haken zu beiden Seiten der Kabine in den Träger
der Laufrollen eingeleitet.
[0011] In besonders einfacher Weise kann aber unter Verzicht auf die Umlenkrollen und bei
günstiger Kraftaufnahme die Ausbildung so getroffen sein, daß die Seilwinde etwa mittig
am mittleren Bereich des Bügels festgelegt ist.
[0012] In an sich bekannter Weise kann die Kabine wenigstens einen Fernsteuerempfänger für
die Betätigung der Antriebe aufweisen, so daß die Manipulation vor Ort wesentlich
erleichtert wird.
[0013] Insgesamt muß lediglich ein Träger für die Laufrollen sowie der hakenförmige Bügel
aus entsprechend schwerbauenden und hochwertigen Materialien ausgebildet werden, und
es ist daher mit Vorteil die Ausbildung so getroffen, daß die Kabine in Leichtbauweise
aus Aluminium und anderen leichten Materialien ausgebildet ist, und daß der Bügel
sowie der Rollenträger für die Tragrollen aus hochfesten Stahlträgern besteht.
[0014] In besonders einfacher Weise kann die Ausbildung so getroffen sein, daß der Fahrantrieb
als Umschlingungsantrieb ausgebildet ist, und daß mit der Kabine eine Tragseilbremse
verbunden ist.
[0015] Alternativ kann die Ausbildung aber auch so getroffen sein, daß der Fahrantrieb als
Raupenantrieb ausgebildet ist, dessen Raupen mit dem Tragseil zusammenwirken, wodurch
eine konstruktiv besonders einfache Ausbildung erzielt wird.
[0016] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten
Ausführungsbeispieles näher erläutert.
[0017] In dieser zeigen Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Tragseilbahn;
Fig, 2 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles II der Fig. 1 auf die Lagerung des Bügels
und Fig. 3 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles III der Fig. 1 auf die Laufrollen,
den Antrieb und die Seilbremse.
[0018] In Fig. 1 ist mit 1 ein im wesentlich C-förmiger Bügel bezeichnet, welcher über ein
Lager 2 schwenkbar an einen Träger 3 angreift. Der Bügel 1 umgreift ein Tragseil 4
und trägt an einem seiner im wesentlichen aufrecht weisenden Schenkel eine Seilwinde
5. Weiters sind Umlenkrollen 6 und 7 im C-förmigen Bügel 1 gelagert.
[0019] Mit 8 sind die Laufrollen bezeichnet, weiche im Träger 3 gelagert sind. Es ist ferner
ein Zug- bzw. Halteseil 9 vorgesehen, welche mit eine schematisch mit 10 angedeuteten
Antrieb zusammenwirkt.
[0020] Die eigentliche Kabine enthält den Motor und die Hydraulikaggregate und ist mit 11
bezeichnet und winkelsteif mit dem Träger 3 der Laufrollen 8 verbunden. Es ist ferner
eine zusätzliche Sicherung 12 vorgesehen, welche bei unzulässigen Belastungen ein
Heraustreten des Tragseiles 4 aus den Rollen 8 verhindern soll.
[0021] In Fig. 1 ist ferner das von der Seilwinde 5 ausgehend über die Rollen 6 und 7 geführte
Transport- bzw. Hubseil mit 13 bezeichnet. Die Details der Schwenklagerung des Bügels
1 am Träger 3 und damit an einem mit der Kabine 11 starr verbundenen Teile sind in
Fig. 2 näher veranschaulicht.
[0022] In Fig. 2 ist das hakenförmige Ende 14 des C-förmigen Bügels 1 ersichtlich. Das hakenförmige
Ende 14 übergreift einen Lagerteil 15, welcher wiederum mit dem Träger 3 starr verbunden
ist, wobei die Lagerung 2 eine Mehrzahl von Walzen 16 aufweist.
[0023] Die Seilwinde ist wiederum mit 5 bezeichnet und die erste Umlenkrolle für das Hubseil
mit 6.
[0024] Der mit dem Träger 3 stirnseitig verbundene Lagerteil 15 weist einen im wesentlichen
V-förmigen Ausschnitt 17 auf, in welchen das Tragseil 4 eingelegt ist. Es ist eine
weitere Ausnehmung 18 für das Zug- bzw. Halteseil 9 vorgesehen, wobei das Zug- bzw.
Halteseil über nicht näher dargestellte Rollen in der jeweiligen Position außermittig
zum Tragseil 4 bzw. zur Schwenkachse des hakenförmigen Endes 15 des C-förmigen Bügels
1 geführt ist.
[0025] Bei der Darstellung nach Fig. 3 sind wiederum die Laufrollen 8 ersichtlich, welche
auf dem Tragseil 4 aufliegen. Außermittig zum Tragseil 4 ist wiederum das Zug- bzw.
Halteseil 9 ersichtlich, welches mit einem als Umschlingungsantrieb ausgebildeten
Antrieb 10 zusammenwirkt. Bei der Daraufsicht gemäß Fig. 3 ist weiters eine Seilbremse
19 ersichtlich. Im übrigen wurden die Bezugszeichen aus den Fig. 1 und 2 im wesentlichen
beibehalten.
1. Transportseilbahn für den Transport schwerer Lasten mit einer motorisch angetriebenen
Seilwinde (5) und einem Antrieb für das Verfahren einer wenigstens einen Motor enthaltenen
Kabine (11) sowie Laufrollen für ein Tragseil (4), dadurch gekennzeichnet, daß die
Laufrollen in oder an einem mit der den Antriebsmotor tragenden Kabine (11) starr
verbundenen Träger (3) gelagert sind, daß ein das Tragseil (4) teilweise umgreifender
hakenförmiger Bügel (1) um das Tragseil (4) schwenkbar an einem mit der Kabine (11)
starr verbundenen Teil gelagert ist, und daß die Seilwinde (5) an dem schwenkbaren
Bügel (1) festgelegt ist.
2. Transportseilbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrantrieb mit
der Kabine (11) starr verbunden ist und mit einem Halteseil (9) zusammenwirkt, welches
im Bereich der Schwenklagerung des Bügels (3) parallel zum Tragseil (4) geführt ist
und die Lagerung des Bügels (3) gemeinsam mit dem Tragseil (4) durchsetzt.
3. Transportseilbahn nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung
(2) des schwenkbaren Bügels (3) als Rollen- oder Walzenlagerung am Umfang eines mit
dem Träger (3) der Laufrollen (8) verbundenen Lagerteiles ausgebildet ist und diesen
um mehr als 180° und weniger als 360° umgreift.
4. Transportseilbahn nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerteil
eine V-förmige Ausnehmung (17) an der der Kabine (11) zugewandten Seite aufweist und
außerhalb der Schwenkachse des hakenförmigen Bügels (1) eine Rollenführung für das
Zug- bzw. Halteseil aufweist.
5. Transportseilbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Bügel (3) im wesentlichen C-förmig ausgebildet ist, wobei die freien Enden (14) der
Schenkel hakenförmig ausgebildet sind und die Schwenklagerung aufweisen, und der schwenkbare
Bügel (1) die Kabine (11) umgreift.
6. Transportseilbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Seilwinde (5) an einem Schenkel des schwenkbaren Bügels (1) nahe der Schwenkachse
festgelegt ist und einen Hydraulikantrieb aufweist, welcher über Hydraulikleitungen
mit der in der Kabine (11) angeordneten Pumpe und dem Tank verbunden ist.
7. Transportseilbahn nach einem der Ansprüch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
Transport- bzw. Hubseil (13) von der Seilwinde (5) über Umlenkrollen (6) an eine Rolle
(7) im mittleren Bereich des Bügels (1) gelenkt ist.
8. Transportseilbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Seilwinde (5) etwa mittig am mittleren Bereich des Bügels (1) festgelegt ist.
9. Transportseilbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kabine (11) wenigstens einen Fernsteuerempfänger für die Betätigung der Antriebe aufweist.
10. Transportseilbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kabine (11) in Leichtbauweise aus Aluminium und anderen leichten Materialien ausgebildet
ist, und daß der Bügel (1) sowie der Rollenträger (3) für die Tragrollen (8) aus hochfesten
Stahlträgern besteht.
11. Transportseilbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der
Fahrantrieb (10) als Umschlingungsantrieb ausgebildet ist, und daß mit der Kabine
(11) eine Tragseilbremse (19) verbunden ist.
12. Transportseilbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der
Fahrantrieb (10) als Raupenantrieb ausgebildet ist, dessen Raupen mit dem Tragseil
(4) zusammenwirken.
1. A transport cableway for transporting heavy loads, comprising a motor-driven cable
winch (5) and a drive for moving a cabin (11) containing at least one motor, as well
as running rollers for a carrying cable (4), characterized in that the running rollers
are journalled in or on a carrier (3) rigidly connected with the cabin (11) carrying
the drive motor, that a hook-shaped stirrup (1) partially encompassing the carrying
cable (4) is mounted so as to be pivotable about the carrying cable (4) on a part
rigidly connected with the cabin (11), and that the cable winch (5) is fixed to the
pivotable stirrup (1).
2. A transport cableway according to claim 1, characterized in that the driving mechanism
is rigidly connected with the cabin (11) and cooperates with a holding cable (9) guided
parallel to the carrying cable (4) in the region of the pivotal bearing of the stirrup
(3) and passing through the bearing of the stirrup (3) along with the carrying cable
(4).
3. A transport cableway according to claims 1 and 2, characterized in that the bearing
(2) of the pivotable stirrup (3) is designed as a roller or roll bearing provided
on the periphery of a bearing part connected with the carrier (3) of the running (8)
rollers and encompasses the same by more than 180° and less than 360°.
4. A transport cableway according to claims 1, 2 and 3, characterized in that the bearing
part comprises a V-shaped recess (17) on its side facing the cabin (11) and a roller
guide for the traction or holding cable outside the pivot axis of the hook-shaped
stirrup (1).
5. A transport cableway according to any one of claims 1 to 4, characterized in that
the stirrup (3) is designed to be substantially C-shaped, the free ends (14) of the
legs being hook-shaped and comprising the pivotal bearing, and the pivotable stirrup
(1) encompassing the cabin (11).
6. A transport cableway according to any one of claims 1 to 5, characterized in that
the cable winch (5) is fixed to a leg of the pivotable stirrup (1) in the vicinity
of the pivot axis and comprises a hydraulic drive connected with the pump arranged
within the cabin (11) and with the tank via hydraulic ducts.
7. A transport cableway according to any one of claims 1 to 6, characterized in that
the transport or lifting cable (13) is directed from the cable winch (5) to a roller
(7) in the central region of the stirrup (1) via deflection pulleys (6).
8. A transport cableway according to any one of claims 1 to 5, characterized in that
cable winch (5) is fixed approximately in the middle of the central region of the
stirrup (1).
9. A transport cableway according to any one of claims 1 to 8, characterized in that
the cabin (11) comprises at least one remote control receiver for actuating the driving
means.
10. A transport cableway according to any one of claims 1 to 9, characterized in that
the cabin (11) in light-weight construction is formed of aluminum and other light-weight
materials and the stirrup (1) as well as the roller carrier (3) for the carrying rollers
(8) are comprised of high-tensile steel carriers.
11. A transport cableway according to any one of claims 1 to 10, characterized in that
the driving mechanism (10) is designed as a looping drive and a carrying cable brake
(19) is connected with the cabin (11).
12. A transport cableway according to any one of claims 1 to 10, characterized in that
driving mechanism (10) is designed as a crawler drive whose crawlers cooperate with
the carrying cable (4).
1. Téléphérique de transport pour le transport de charges lourdes, comprenant un treuil
(5) à entraînement motorisé et un moyen d'entraînement pour déplacer une cabine (11)
comportant au moins un moteur ainsi que des galets de roulement pour un câble porteur
(4), caractérisé en ce que les galets de roulement sont montés dans ou sur un support
(3) relié de manière rigide à la cabine (11) portant le moteur d'entraînement, en
ce qu'un étrier en forme de crochet (1) entourant partiellement le câble porteur (4)
est monté pivotant autour du câble porteur (4) sur une pièce reliée de manière rigide
à la cabine (11), et en ce que le treuil (5) est fixé à l'étrier pivotant (1).
2. Téléphérique de transport selon la revendication 1, caractérisé en ce que le moyen
de déplacement est relié de manière rigide à la cabine (11) et coopère avec un câble
de retenue (9) qui est guidé parallèlement au câble porteur (4) dans la zone du point
de pivotement de l'étrier (3) et qui traverse le moyen de montage de l'étrier (3)
conjointement avec le câble porteur (4).
3. Téléphérique selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le moyen de montage
(2) de l'étrier pivotant (3) est conçu sous la forme d'un moyen de montage à galets
ou rouleaux disposé à la périphérie d'une pièce de montage reliée au support (3) des
galets de roulement (8) et entoure ladite pièce de montage sur plus de 180° et moins
de 360°.
4. Téléphérique selon les revendications 1, 2 et 3, caractérisé en ce que la pièce de
montage comporte un évidement en V (17) sur le côté tourné vers la cabine (11) et
comporte, à l'extérieur de l'axe de pivotement de l'étrier en forme de crochet (1),
un guidage à galets pour les câbles de traction et de retenue.
5. Téléphérique selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'étrier
(3) présente sensiblement la forme d'un C, les extrémités libres (14) des branches
présentant la forme de crochets et comportant le point de pivotement, et l'étrier
pivotant (1) entourant la cabine (11).
6. Téléphérique selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le treuil
(5) est fixé à une branche de l'étrier pivotant (1) à proximité de l'axe de pivotement
et comporte un moyen d'entraînement hydraulique qui est relié par des conduites hydrauliques
à la pompe implantée dans la cabine (11) et au réservoir.
7. Téléphérique selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le câble
de transport ou de montée (13) est dirigé par le treuil (5) au moyen de poulies de
renvoi (6) vers une poulie (7) située dans la zone centrale de l'étrier (1).
8. Téléphérique selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le treuil
(5) est fixé sensiblement au centre de la zone centrale de l'étrier (1).
9. Téléphérique selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la cabine
(11) comporte au moins un récepteur télécommandé pour actionner les moyens d'entraînement.
10. Téléphérique selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la cabine
(11) est réalisée selon une construction allégée en aluminium et dans d'autres matériaux
légers, et en ce que l'étrier (1) ainsi que le support (3) des galets porteurs (8)
sont réalisés en poutrelles d'acier très résistantes.
11. Téléphérique selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le moyen
de déplacement (10) est conçu sous la forme d'un moyen d'entraînement à enroulement,
et en ce qu'un frein de câble porteur (19) est relié à la cabine (11).
12. Téléphérique selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le moyen
de déplacement (10) est conçu sous la forme d'un moyen d'entraînement à chenilles
dont les chenilles coopèrent avec le câble porteur (4).