[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Band der dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entsprechenden
Art.
[0002] Derartige Bänder sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. Das Widerlagerteil
ist meist im wesentlichen plattenförmig ausgebildet und wird durch die Befestigungsschrauben
an der Befestigungsfläche des Rahmens oder des Flügels unverrückbar festgelegt. Das
Verstellteil umfaßt das den Bandzapfen aufnehmende Scharnierteil und ist an dem Widerlagerteil
horizontal verlagerbar geführt. Die Verlagerung wird durch ein Verstellelement wie
eine horizontale, zur Befestigungsfläche parallele Gewindespindel oder einen Exzenter
herbeigeführt.
[0003] Es gibt im Rahmen dieser gemeinsamen Merkmale unterschiedliche Ausführungsformen
hinsichtlich der gegenseitigen Anordnung und Verbindung von Widerlagerteil und Verstellteil.
[0004] Das DE-GM 70 10 559, welches alle Merkmale des Oberbegriffs der unabhängigen Ansprüche
1,4 und 10 offenbart, zeigt eine Ausführungsform, bei der ein plattenförmiges Widerlagerteil
unmittelbar auf der Befestigungsfläche eines Flügelrahmens anliegt und das Verstellteil
im Befestigungsbereich über bzw., vom vor dem Rahmen stehenden Betrachter aus gesehen,
vor dem Widerlagerteil angeordnet ist. Die Befestigungsschrauben erstrecken sich durch
das Verstellteil und das Widerlagerteil hindurch in die Befestigungsfläche des Flügels
hinein und ziehen das Verstellteil gegen das feststehende Widerlagerteil.
[0005] Bei der DE 34 12 953 C2 ist die Anordnung umgekehrt. Hier liegt das Verstellteil
mit seiner Rückseite an der Befestigungsfläche an und weist eine rechteckige Führungsöffnung
auf, in die ein im vertikalen Querschnitt T-förmiges Widerlagerteil eingreift, welches
mit den Unterseiten des Quersteges auf den Rändern der rechteckigen Führungsöffnung
anliegt und beim Anziehen der das Widerlagerteil durchgreifenden Befestigungsschrauben
das Verstellteil gegen die Befestigungsfläche anzieht.
[0006] Bei dem DE-GM 93 17 065 ist das plattenförmige Widerlagerteil wieder unmittelbar
auf die Befestigungsfläche eines Flügels gesetzt und umgreift mit einer Abwinklung
die Stirnseite des Flügels. Außer Befestigungsschrauben, die im Befestigungsbereich
sowohl das Verstellteil als auch das Widerlagerteil durchgreifen und in den Flügel
eingreifen sind zusätzliche Verbindungsschrauben vorgesehen, die das Verstellteil
durchgreifen und in Gewindebohrungen des Widerlagerteils eingreifen, um die beiden
Teile gegeneinanderzuziehen und zu verbinden.
[0007] Das Verstellteil und das Widerlagerteil liegen im Befestigungsbereich aufeinander
an Gleitflächen an. Beim Verstellen verlagert sich das Verstellteil gegenüber dem
Widerlagerteil in horizontaler Richtung unter Abgleiten auf den Gleitflächen. Dabei
ist eine Reibung zu überwinden, die insbesondere davon abhängt, wie groß die senkrecht
zu den Gleitflächen wirkende Kraft ist, d.h. wie fest die die beiden Teile verbindenden
Schrauben und insbesondere die beide Teile durchgreifenden Befestigungsschrauben angezogen
sind.
[0008] Eine Möglichkeit bestünde darin, die Verstellung zu erreichen, indem die Befestigungsschrauben
während des Verstellvorgangs gelockert werden. Wenn die Lockerung weitgehend ist,
verstellt sich der Flügel unter seinem Gewicht von selbst und bedarf einer Abstützung.
Eine Justierung des Flügels ist dann mühselig, weil immer wieder nachgeprüft werden
muß, ob der Flügel nach dem Wiederanziehen der Befestigungsschrauben richtig im Rahmen
sitzt. Ein Mittelweg wäre, die Befestigungsschrauben nur teilweise zu lockern, so
daß sie den Flügel gerade noch ohne unerwünschte Selbstverstellung halten können.
Dies erfordert jedoch ein recht feinfühliges Arbeiten beim Anziehen der Befestigungsschrauben.
Das eigentliche Ziel ist, die Befestigungsschrauben schon bei der Montage der Bänder
auf ihr End-Drehmoment anziehen und dann, d.h. ohne daß die Befestigungsschrauben
teilweise gelöst und dann wieder angezogen werden müssen, die Verstellung des Bandes
in der Horizontalrichtung vornehmen zu können.
[0009] Dieses Ziel wird erreicht, wenn die Bandteile mit selbstschneidenden Schrauben an
einem feststehenden Rahmen oder einem Flügelrahmen aus Hohlprofilen festgelegt werden.
Dabei sind die Anzugskräfte durch die Art der Schrauben von selbst auf ein Maß begrenzt,
welches die horizontale Verstellung eines Bandteils noch nicht behindert.
[0010] Anders ist die Lage jedoch bei Bandbefestigungen mit Gewindeschrauben, die in massive
Gewindeteile eingreifen, die im Innern der Hohlprofile angeordnet sind und statt deren
Vorderwandung die Abstützung des Gewindes bilden. Beispiele hierfür sind die Befestigungen
mittels Spreizbuchsen nach dem DE-GM 73 17 785 oder quaderförmigen Gewindestücken
nach DE-GM 76 25 715. Hierbei können bei nicht sorgfältiger Bemessung des Anzugsdrehmoments
der Befestigungsschrauben Anzugskräfte aufgebracht werden, die das Verstellen der
verstellbaren Bandteile erschweren oder gar unmöglich machen.
[0011] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Verstellung eines verstellbaren Bandteils
der in Rede stehenden Art bei angezogenen Befestigungsschrauben zu erleichtern.
[0012] Diese Aufgabe wird durch die in den unabhängigen Ansprüchen 1,4 und 10 wiedergegebene
Erfindung gelöst. Die Gleitflächen sind an den einander zugewandten Begrenzungsflächen
des Widerlagerteils und des Verstellteils ausgebildet. Bei Maßnahmen zur Begrenzung
der Reibung an dieser Stelle wird die die Festlegung des Bandteils an der Befestigungsfläche
bestimmende Reibung nicht herabgesetzt. Wenn das Widerlagerteil unmittelbar an der
Befestigungsfläche anliegt, ist an der Anlagefläche kein reibungsbegrenzendes Mittel
vorgesehen. Wenn aber das Verstellteil unmittelbar an der Befestigungsfläche an- und
das Widerlagerteil darüberliegt, so wird ebenfalls zwischen dem Verstellteil und der
Befestigungsfläche keine reibungsbegrenzende Maßnahme vorgesehen. Dies geschieht nur
an den Gleitflächen, wo ohne solche Maßnahmen eine Reibung auftritt, die die Verstellung
erschwert, die Haltewirkung der Befestigungsanordnung aber nicht beeinflußt.
[0013] Die Begrenzung der Reibung erfolgt auf ein solches Maß, daß sich die Verstellung
bei angezogenen Befestigungsschrauben noch durchführen läßt, so daß also der Flügel
im Rahmen bei fertig montierten Bändern justiert werden kann.
[0014] Die Erfindung hat zwar ihren Ausgang von Problemen genommen, die bei einer bestimmten
Befestigungsart mit in massive Gewindestücke im Innern der Rahmenprofile eingreifenden
Befestigungsschrauben auftreten, ist jedoch nicht auf diese Befestigungsart beschränkt.
[0015] Die Reibung bei der Bewegung eines Körpers auf einer Gleitfläche hängt ganz allgemein
von den zwischen den beiden Reibungspartnern geltenden Reibungskoeffizienten und der
Andruckkraft ab, mit der der Körper gegen die Gleitfläche gedrückt wird.
[0016] Dementsprechend besteht eine erste Ausführungsform der Erfindung darin, den Reibungskoeffizienten
an den Gleitflächen durch eine zwischen Verstellteil und Widerlagerteil angeordnete,
die Gleitflächen im wesentlichen überdeckende Scheibe aus gleitgünstigem Material
herabzusetzen.
[0017] Die Gleitflächen könnten beispielsweise besonders geschmiert sein oder eine mit Schmierstoff
gefüllte Oberflächenstruktur aufweisen. Die Scheibe könnte aus einem gleitgünstigen
Kuststoff (Anspruch 2) oder aus einem porösen, mit Schmierstoff gefüllten Blech bestehen
(Anspruch 3).
[0018] Die Befestigungsschrauben können hierbei normal angezogen werden. Der Widerstand
gegen die gegenseitige Verlagerung von Verstellteil und Widerlagerteil ist jedoch
verringert, so daß eine Verstellung stets möglich ist.
[0019] Bei einer alternativen Ausführungsform gemäß Anspruch 4 der Erfindung sind die Schrauben
zur Verbindung von Verstellteil und Widerlagerteil ausschließlich Kopfschrauben mit
konischem Unterteil des Kopfes, die mit dem konischen Unterteil in einem die Anzugskraft
der Kopfschrauben übertragenden Ring angeordnet sind. Durch diese Maßnahme wird der
Anlagedruck des Widerlagerteils und des Verstellteils an den Gleitflächen begrenzt,
so daß die Verstellung bei fest angezogenen Befestigungsschrauben erfolgen kann.
[0020] Der Ring liegt mit seinem Innenumfang an dem konischen Unterteil des Kopfes der jeweiligen
Schraube an, was bedeutet, daß nur eine dem Konuswinkel entpsrechende Komponente der
von dem konischen Unterteil übertragenen Kraft in Achsrichtung der Kopfschraube wirkt
und als Anlagedruck in Erscheinung tritt.
[0021] Die bevorzugte Ausführungsform einer solchen Anordnung ist in Anspruch 5 wiedergegeben.
[0022] Das konische Unterteil des Schraubenkopfes liegt zunächst nicht flächig, sondern
nur an einer ringförmigen Zone an dem Innenumfang des Dehnringes an. Bei fortschreitendem
Anziehen rutscht das konische Unterteil des Schraubenkopfes in den Dehnring hinein
und treibt ihn radial auseinander bis eine flächige Anlage über im wesentlichen die
gesamte Höhe des Innenumfangs des Drehrings gegeben ist. Dann steigt der Widerstand
gegen das Anzugsdrehmoment sehr stark an und ist eine natürliche Begrenzung des Anzugsdrehmoments
gegeben, bei der nur eine recht genau vorherbestimmbare Komponente der übertragenen
Kraft in Achsrichtung der Schraube zutage tritt.
[0023] Bei einer konkreten Ausführungsform eines verstellbaren Bandteils, bei der also das
Verstellteil "über" dem Widerlagerteil angeordnet ist, kann die Anordnung im einzelnen
nach Anspruch 6 getroffen sein.
[0024] Eine wichtige Ausgestaltung einer Ausführungsform mit Dehnring ist die Tülle nach
Anspruch 7. Ihre Länge ist so bemessen, daß der Ring gleichzeitig auf den Rändern
des Langlochs anliegt und über die Tülle in Achsrichtung der Schraube abgestützt wird.
Dadurch ergibt sich beim Anziehen der Schraube eine Art Anschlag, bei dessen Erreichen
das Anzugsdrehmoment sehr stark in die Höhe geht. Durch geeignete Abstimmung der Bemessungen
der Länge der Tülle und des Durchmessers des Dehnrings kann erreicht werden, daß der
Dehnring einen gerade noch zulässigen Anlagedruck auf das Verstellteil ausübt, der
die Verstellung noch nicht behindert, aber zu einer sicheren Festlegung des Bandteils
auf der Befestigungsfläche ausreicht.
[0025] Tülle und Ring können gemäß Anspruch 8 ein einstückiges separates Teil sein, was
fertigungsmäßige Vorteile hat.
[0026] Es kann aber auch nur der Ring ein separates Teil sein, der wie eine Unterlegscheibe
auf die Schrauben aufgeschoben ist.
[0027] Eine dritte in Betracht kommende Ausführungsform der Erfindung ist Gegenstand des
Anspruchs 10. Auch bei einer Tellerfeder läßt sich erreichen, daß nur eine begrenzte
Kraft in Achsrichtung der Schraube ausgeübt wird, die einen entsprechend begrenzten
Anlagedruck hervorbringt.
[0028] Voraussetzung dafür ist, daß die Tellerfeder nicht vollkommen flachgedrückt wird.
[0029] Diese Voraussetzung kann unterstützt werden durch die Ausgestaltung nach Anspruch
11. Die Tülle hilft hierbei, das weitere Anziehen der Schraube zu begrenzen, bevor
die Tellerfeder ganz flachgedrückt ist und ohne Federwirkung die Anzugskraft der Schraube
direkt nach Art einer Unterlegscheibe überträgt.
[0030] Die Tülle kann aus Fertigungsgründen sowohl bei dem Dehnring als auch bei der Tellerfeder
ein separates Teil sein (Anspruch 12) und aus Gründen der sauberen konzentrischen
Führung in eine Vertiefung des Widerlagerteils eingreifen (Anspruch 13).
[0031] Alternativ ist es jedoch auch möglich, die Tülle durch einen Ansatz des Widerlagerteils
zu bilden (Anspruch 14).
[0032] In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht eines Bandes, teilweise im Schnitt, in einer durch
die Achse des Bandzapfens gehenden, zur Befestigungsfläche parallelen Ebene:
Fig. 2 zeigt einen Horizontalschnitt durch den auf dem Flügel zu befestigenden verstellbaren
Bandteil:
Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach der Linie III - III in Fig. 1;
Fig. 4 zeigt eine Ansicht einer reibungsmindernden Scheibe:
Fig. 5 zeigt eine Fig. 2 entsprechende Ansicht einer weiteren Ausführungsform des
Bandes;
Fig. 6 und 7 zeigen vergrößerte Ausschnitte aus Fig. 5 bei zwei verschiedenen Anzugsphasen
der Befestigungsschraube.
Fig. 8 zeigt eine dritte Ausführungsform einem Fig. 2 entsprechenden Schnitt;
Fig. 9 zeigt eine vierte Ausführungsform in einem Fig. 2 entsprechenden Schnitt;
Fig. 10 zeigt einen Ausschnitt aus Fig. 9 in vergrössertem Maßstab.
[0033] In Fig. 1 sind ein feststehender Rahmen 1 und ein Flügelrahmen 2 erkennbar, die z.B.
aus Aluminiumprofilen bestehen können und nur schematisch angedeutet sind. Sie sind
durch ein Band 100 schwenkbar miteinander verbunden. Das Band 100 beinhaltet ein Rahmenbandteil
10 und ein Flügelbandteil 20, die durch einen Bandzapfen 30 mit einer in der Betriebsstellung
vertikalen Scharnierachse 7 schwenkbar miteinander verbunden sind. Wie aus Fig. 1
zu ersehen ist, ist das Flügelbandteil 20 auf dem Rahmenbandteil 10 über eine gewichtsübertragende
reibungsmindernde Scheibe 41 abgestützt. Der Bandzapfen 30 ist in dem Rahmenbandteil
10 in einer nicht mitdrehenden Bandzapfenbüchse 40 gelagert und setzt sich in den
Flügelbandteil 20 fort und ist darin drehfest gehalten.
[0034] Das Rahmenbandteil 10 faßt einen an der vorderen vertikalen ebenen Begrenzungsfläche
des feststehenden Rahmens 1 anliegenden Befestigungsteil 4, der eine hintere ebene
Anlagefläche besitzt, die an der Befestigungsfläche anliegt. Mit dem Befestigungsteil
4 einstückig verbunden ist ein Scharnierteil 6, der gegenüber dem Befestigungsteil
4 horizontal versetzt ist und eine zylindrische Ausnehmung zur Aufnahme der Bandzapfenbüchse
40 aufweist. Diese ist exzentrisch, d.h. die zylindrische Außenumfangsfläche und die
zylindrische Innenumfangsfläche der Bandzapfenbüchse 40 haben um das Maß der Exzentrizität
seitlich gegeneinander versetzte Achsen. Je nach Drehstellung der Bandzapfenbüchse
40 kann dadurch eine Justierung der Lage des Bandzapfens 30 gegenüber dem Bandteil
10 erfolgen.
[0035] Das Bandteil 10 ist durch senkrecht in die Befestigungsfläche des Rahmens 1 eingeschraubte
Befestigungsschrauben 15 befestigt, die den Befestigungsteil 4 von vorn durchgreifen.
Der Befestigungsbereich ist durch eine Abdeckung 12 abgedeckt, so daß die Schraubenköpfe
nach Anziehen der Befestigungsschrauben 15 nicht mehr zu erreichen sind.
[0036] Der auf dem Flügel 2 zu befestigende Bandteil 20 umfaßt ebenfalls einen Befestigungsteil
14 mit einem seitlich versetzten Scharnierteil 16, in welchem der Bandzapfen 30 drehfest
gehalten ist. Der Befestigungsbereich des Befestigungsteils 14 ist durch eine Abdeckung
21 abdeckbar, die nach der Befestigung und Justierung die Befestigungsschrauben 25
des Bandteils 20 unzugänglich macht. Die Abdeckung 21 ist in der aus Fig. 2 ersichtlichen
Weise als Winkelstück ausgebildet, welches mit seinem in Fig. 2 rechten, gegen die
Befestigungsfläche 3 gerichteten Schenkel 21' die rechte Seite des Befestigungsteils
14 übergreift und am freien Ende des Schenkels 21' durch eine Nut- und Federanordnung
13 festgelegt ist. Der andere Schenkel 21" der Abdeckung 21 erstreckt sich vor der
zur Anlagefläche 5 parallelen Vorderseite 11 des Befestigungsteils 14 und weist einen
aus Fig. 2 ersichtlichen etwa dreieckigen, gegen das Scharnierteil 16 hin ansteigenden
Querschnitt auf, der mit seiner Kante am freien Schenkel unter einen Vorsprung 18
des Scharnierteils 16 greift. Durch eine bei geöffnetem Flügel zugängliche Schraube
17 erfolgt die Festlegung.
[0037] Das Bandteil 20 umfaßt außer der Abdeckung 21 ein Verstellteil 22, welches den Befestigungsteil
14 und den Scharnierteil 16 umfaßt, sowie ein im wesentlichen plattenförmiges Widerlagerteil
24 von dem aus Fig. 1 entnehmbaren hundeknochenähnlichen Umriß. Das Widerlagerteil
24 ist in einer Ausnehmung 23 des Befestigungsteils 14 des Verstellteils 22 angeordnet
und mit seiner ebenen Unterseite 24' dem ebenen Boden 22' der Ausnehmung 23 zugewandt.
Das Widerlagerteil 24 ist von zwei Befestigungsschrauben 25 durchgriffen, die durch
ein Langloch 26 des Verstellteils 22 hindurch senkrecht in die Befestigungsfläche
3 eingreifen. Auf der Rückseite der die Befestigungsfläche 3 bildenden Wandung des
Rahmens des Flügels 2 ist ein massives Gewindestück vorgesehen, in das die Befestigungsschrauben
25 einschraubbar sind.
[0038] Das Widerlagerteil 24 besitzt auf der Rückseite einen tüllenartigen Ansatz 36, durch
den die Befestigungsschraube 25 hindurchgreift und der in eine entsprechende Bohrung
der Befestigungsfläche 3 eingreift, um das Widerlagerteil 24 an der Befestigungsfläche
3 zu fixieren.
[0039] In der Ausnehmung 23 ist eine zur Scharnierachse 7 senkrechte Kopfschraube 27 angeordnet,
die beidseitig in der Ausnehmung 23 in ihrer Achsrichtung abgestützt ist und eine
Gewindebohrung 28 des Widerlagerteils 24 horizontal und parallel zur Befestigungsfläche
3 durchgreift. Durch eine Öffnung 29 in der in den Fig. 1 und 2 rechten Wandung des
Befestigungsteils 14 des Verstellteils 22 ist der Kopf der Schraube 27 zugänglich
und kann eine Drehung erfolgen, durch die die Lage des Verstellteils 22 gegenüber
dem auf der Befestigungsfläche 3 festen Widerlagerteil 24 eingestellt werden kann.
[0040] Diese Einstellung bedingt eine Verlagerung des Verstellteils 22 einerseits gegenüber
der Befestigungsfläche 3, andererseits gegenüber der ebenen Unterseite 24' des Widerlagerteils
24. Ohne besondere Maßnahmen bilden die einander zugewandten Flächen 22',24' des Verstellteils
22 und des Widerlagerteils 24 Gleitflächen mit erheblicher Reibung. Um an dieser Stelle
die Reibung zu vermindern, ist zwischen die Gleitflächen 23',24' eine Scheibe 50 eingefügt,
deren Umriß aus Fig. 4 ersichtlich ist und dem Umriß des Widerlagerteils 24 entspricht.
Die Ansätze 36 des Widerlagerteils 24 durchgreifen die Bohrungen 51 der Scheibe 50.
Die Scheibe 50 besteht aus einem gleitgünstigen Material, d.h. aus einem geeigneten
Kunststoff oder einem Blech, welches zumindest eine schmiermittelgefüllte poröse Oberfläche
aufweist.
[0041] Bei gleicher Anzugskraft der Befestigungsschrauben 25, die den Befestigungsteil 14
des Verstellteils 22 zwischen dem Widerlagerteil 24 und der Befestigungsfläche 3 einspannen,
wird die Reibung zwar nicht zwischen dem Befestigungsteil 14 und der Befestigungsfläche
3, wohl aber zwischen dem Widerlagerteil 24 und dem Verstellteil 22 vermindert, so
daß die Verstellung mittels der Schraube 27 erleichtert wird und auch bei voll angezogenen
Befestigungsschrauben 25 erfolgen kann.
[0042] Soweit in den weiteren Ausführungsformen funktionell gleiche Teile vorhanden sind,
sind die Bezugszahlen gleich.
[0043] Bei dem Bandteil 120 der Fig. 5 ist das Widerlagerteil 124 unmittelbar auf der Befestigungsfläche
3 angeordnet und greift mit die Befestigungsschrauben 125 umgebenden tüllenartigen
Zentrier- bzw. Fixieransätzen 136 in entsprechende Bohrungen der Befestigungsfläche
3 ein.
[0044] Das Verstellteil 122 liegt auf bzw. vor dem Widerlagerteil 124 und wird durch die
Befestigungsschrauben 125, die das Verstellteil 122 und das Widerlagerteil 124 durchgreifen,
auf das Widerlagerteil 124 niedergezogen. Die Teile 122,124 liegen über Gleitflächen
122',124'aneinander an. Die Verstellschrauben 125, von denen ebenso wie bei dem Bandteil
20 der Fig. 1 bis 4 zwei übereinanderliegend vorhanden sind, durchgreifen jeweils
ein Langloch 115 des Verstellteils 122. Es ist ein Übertragungsstück 116 vorgesehen,
welches aus einer mit dem Fußteil in einer Ausnehmung 118 des Widerlagerteils 124
sitzenden Tülle 117 und einem Dehnring 119 besteht, der in diesem Ausführungsbeispiel
mit der Tülle 117 einstückig ist und radial gegenüber deren Außenumfang vorspringt,
um sich axial auf die Oberseite der Ränder des Langlochs 115 zu legen und die Anzugskraft
der Schraube 125 auf das Verstellteil 122 zu übertragen und dieses gegen das Widerlagerteil
124 zu drücken.
[0045] In den Fig. 6 und 7 ist die Ausbildung im Bereich der Befestigungsschrauben 125 vergrößert
wiedergegeben. Die Befestigungsschrauben 125 besitzen einen Kopf 123 mit einem konischen
Unterteil 127, dessen Konuswinkel in dem Ausführungsbeispiel etwa 60° beträgt, so
daß der in Fig. 6 angedeutete halbe Konuswinkel 128 etwa 30° beträgt.
[0046] Das Übertragungsstück 116 umschließt mit seiner Tülle 117 den Schaft der Befestigungsschraube
125 mit geringem Spiel. Der in dem Ausführungsbeispiel mit der Tülle 117 einstückige
Dehnring 119 weist einen konischen Innenumfang 129 auf, der sich gegen das konische
Unterteil 127 des Kopfes 123 hin erweitert, jedoch einen geringeren Konuswinkel von
in dem Ausführungsbeispiel etwa 45° aufweist, so daß der Fig. 6 angedeutete halbe
Konuswinkel 130 etwa 22,5° beträgt. Wenn also die Befestigungsschraube 125 gemäß Fig.
6 von oben weiter nach unten vorgeschoben wird, kommt sie mit dem konischen Unterteil
127 des Kopfes 123 zunächst an der Kante 131 zur Anlage. Beim Anziehen der Befestigungsschraube
125 rutscht das konische Unterteil 127 weiter in den Dehnring 119 hinein und drückt
diesen dabei an der Kante 131 radial auseinander, bis der Zustand nach Fig. 7 erreicht
ist, in welchem eine flächige Anlage des konischen Unterteils 127 und des Innenumfangs
129 des Dehnrings 119 gegeben ist. Wenn dieser Zustand vorliegt, steigt das zum Weiterdrehen
der Befestigungsschraube 125 erforderliche Anzugsdrehmoment sehr stark an, so daß
hierdurch eine Begrenzung dieses Anzugsdrehmoments gegeben ist. Von der Axialkraft
der Befestigungsschraube 125 wird über den Dehnring 119 nur eine Komponente auf das
Verstellteil 122 übertragen, die außer durch den Konuswinkel an dem Unterteil 127
durch die Bemessung der Länge der Tülle 117, der Tiefe der Ausnehmung 118 und des
Dehnrings 119 bestimmbar ist. Auf diese Weise ist gewährleistet, daß trotz voll angezogener
Befestigungsschraube 125 das Verstellteil 122 nicht so stark auf dem Widerlagerteil
124 festgeklemmt wird, daß die Verstellung mittels der Schraube 27 (Fig.1) oder mittels
eines ähnlichen Elements nicht mehr möglich ist.
[0047] Der Dehnring 119 würde auch ohne Tülle 117 funktionieren. Die Tülle 117 ergibt aber
eine zusätzliche Abstützung, die im Moment der Vollanlage gemäß Fig. 7 ein noch stärkeres
Ansteigen des für das Weiterdrehen der Befestigungsschraube 125 notwendigen Anzugsdrehmoments
zur Folge hat.
[0048] Die Gestaltung des Innenumfangs des Dehnrings 119 könnte auch anders vorgenommen
sein, z.B. indem der Dehnring 119 einen zylindrischen Innenumfang von einem den Durchmesser
des Schraubenschaftes nur geringfügig übertreffenden Durchmesser hat. Auch dann kommt
der Dehnring 119 mit einer der Kante 131 entsprechenden oberen Kante zunächst an dem
konischen Unterteil 127 zur Anlage und arbeitet sich beim Anziehen das konische Unterteil
127 in den Dehnring bis zu einem Punkt hinein, in dem das Anzugsdrehmoment sehr stark
in die Höhe geht.
[0049] Die Abdeckung 121 ist bei dem Bandteil 120 mittels einer Schraube 109 festgehalten.
[0050] Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 ist die Abdeckung 221 ebenfalls mittels einer
Schraube 109 festgelegt. Das Verstellteil 222 ist wieder auf bzw. vor dem Widerlagerteil
224 angeordnet. Die Teile 222, 224 liegen über Gleitflächen 222',224' aneinandeer
an. Das unmittelbar auf der Befestigungsfläche 3 anliegende Widerlagerteil 224 besitzt
einen einstückigen Ansatz, der ein Langloch 115 des Verstellteils 222 durchgreift
und die Tülle 217 bildet, die gerade bis zur Oberseite des Verstellteils 222 reicht.
Der Dehnring 229 ist ein separater Ring, der beim Anziehen der Befestigungsschraube
125 in der gleichen Weise funktioniert wie der Dehnring 119 und nur einen Teil der
Anzugskraft der Befestigungsschraube 125 in deren Achsrichtung auf das Verstellteil
222 überträgt.
[0051] In Fig. 9 ist ein weiteres Bandteil 320 dargestellt, welches in seinem Aufbau im
wesentlichen dem Bandteil 220 der Fig. 8 entspricht, jedoch eine Befestigungsschraube
25 mit ebener Unterseite des Kopfes aufweist, die der Befestigungsschraube 25 der
Fig. 1 bis 3 entspricht.
[0052] Im weiteren Gegensatz zu dem Bandteil 220 ist kein Dehnring 219 vorgesehen, der beim
Anziehen der Befestigungsschraube 125 radial gedehnt wird, sondern eine Tellerfeder
319, die in ihrer konkaven Wölbung nach unten gegen das Widerlagerteil 224 weist.
Die Tülle 317, die, wie gezeigt, ein separates Teil, aber auch mit dem Widerlagerteil
224 einstückig sein kann, ist in ihrer Länge so bemessen, daß sie ein wenig über die
Oberseite des Verstellteils 222 hinausragt, wie es aus Fig. 10 zu ersehen ist.
[0053] Beim Anziehen der Befestigungsschraube 25 wird die Tellerfeder 319 verformt, bis
ihr der Lochung benachbarter Bereich auf der Stirnseite der Tülle 317 zur Anlage kommt.
Der Rand der Tellerfeder 319 ragt radial nach außen vor und liegt auf der Oberseite
des Verstellteils 222 federnd an. Das Maß der Federwirkung und damit der auf das Verstellteil
222 übertragenen Kraft hängt von der Bemessung der Tellerfeder 319 und der Bemessung
der Länge der Tülle 317 ab. Je niedriger die Tülle 317 ist, umso mehr wird die Tellerfeder
319 verformt und desto größer ist die übertragene Kraft. Das Ende der Tülle 317 muß
aber stets etwas oberhalb der Oberseite des Verstellteils 222 liegen, damit die Tellerfeder
319 nicht vollkommen flachgedrückt wird und die Kraftübertragung noch durch deren
Federwirkung erfolgt. Beim Erreichen der Stirnseite der Tülle 317 ergibt sich ein
starker Anstieg des notwendigen Anzugsdrehmoments, der das weitere Verdrehen der Befestigungsschraube
25 verhindert oder erschwert, wodurch eine Begrenzung des Anziehens der Befestigungsschraube
25 gegeben ist.
[0054] Es versteht sich, daß reibungsmindernde Mittel wie die Scheibe 50 der Fig. 1 bis
4 und Mittel zur Begrenzung der Andruckkraft nach den Fig. 5 bis 10 auch gleichzeitig
an einem Bandteil verwirklicht sein können.
1. Band (100) für Türen, Fenster und dergleichen,
mit einem auf einer vorderen Befestigungsfläche des feststehenden Rahmens (1) befestigbaren
Bandteil (10),
mit einem auf einer vorderen Befestigungsfläche (3) des Flügels (2) befestigbaren
Bandteil (20, 120, 220, 320),
mit einem Scharnierteile (6,16) beider Bandteile (10;20,120,220,320) durchgreifenden
vertikalen Bandzapfen (30), um den die beiden Bandteile (10;20,120,220,320) gegeneinander
verschwenkbar sind,
mit einem einen Teil des einen Bandteils (20) bildenden Widerlagerteil (24,124,224),
das durch senkrecht zu der Befestigungsfläche (3) in diese eingeschraubte Befestigungsschrauben
(25,125) auf der Befestigungsfläche (3) befestigt ist,
mit einem das Scharnierteil (6,16) eines (20,120,220, 320) der Bandteile umfassenden,
einen weiteren Teil des Bandteils (20,120,220,320) bildenden Verstellteil (22, 122,222),
wobei das Widerlagerteil (24,124,224) und das Verstellteil (22,122,222) aufeinander
angeordnet, mittels der Befestigungsschrauben (25,125) verbunden und mittels eines
Verstellelements horizontal unter gegenseitigem Abgleiten längs Gleitflächen (22',24';122',124';222',224')
gegeneinander verlagerbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine zwischen Verstellteil (22) und Widerlagerteil (24) an den Gleitflächen (22',24')
angeordnete, den Anlagendruck übertragende Scheibe (50) aus gleitgünstigem Material
vorgesehen ist.
2. Band nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe aus gleitgünstigem Kunststoff
besteht.
3. Band nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe aus einem porösen, mit
Schmierstoff gefüllten Blech besteht.
4. Band nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrauben
zur Verbindung von Verstellteil (122,222) und Widerlagerteil (124,224) ausschließlich
Kopfschrauben (125) mit konischem Unterteil (127) des Kopfes (123) sind, die mit dem
konischen Unterteil (127) in einem die Anzugskraft der Kopfschrauben (125) übertragenden
Ring angeordnet sind.
5. Band nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring ein Dehnring (119,219)
ist, der durch das konische Unterteil (127) des Kopfes (123) bis zur flächigen Anlage
seines Innenumfangs (129) an dem konischen Unterteil (127) des Kopfes (123) radial
aufweitbar ist.
6. Band nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlagerteil (124,224)
auf der Befestigungsfläche (3) anliegt und das Verstellteil (122,222) über dem Widerlagerteil
(124,224) angeordnet ist, daß die jeweilige Befestigungsschraube (125) ein Langloch
(115) des Verstellteils (122,222) und das Widerlagerteil (124,224) durchgreift und
in die Befestigungsfläche (3) eingreift und daß der Ring bei angezogener Befestigungsschraube
(125) mit seiner Unterseite auf den Rändern des Langlochs (115) anliegt.
7. Band nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Befestigungsschraube (125)
unter dem Kopf (123) umgebende, das Langloch (115) durchgreifende Tülle (117, 217)
vorgesehen ist, die sich in Achsrichtung der Befestigungsschraube (125) einerseits
an dem Ring, andererseits an dem Widerlagerteil (124,224) abstützt und deren Länge
so bemessen ist, daß spätestens bei vollflächiger Anlage des konischen Unterteils
(127) des Kopfes (123) am Innenumfang (129) des Rings die Unterseite des Rings auf
den Rändern des Langlochs (115) aufliegt.
8. Band nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Tülle (117) und der Ring (119)
ein einstückiges separates Teil (116) sind.
9. Band nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (219) ein separates Teil
ist.
10. Band nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlagerteil
(224) auf der Befestigungsfläche (3) anliegt und das Verstellteil (222) auf dem Widerlagerteil
(224) angeordnet ist, daß die Befestigungsschraube (25) ein Langloch des Verstellteils
(222) und das Widerlagerteil (224) durchgreift und in die Befestigungsfläche (3) eingreift
und daß die Befestigungsschraube (25) eine ebene Unterseite ihres Kopfes aufweist
und auf ihr eine Tellerfeder (319) angeordnet ist, die mit ihrem Rand auf den Rändern
des Langloches (115) anliegt.
11. Band nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Befestigungsschraube (25)
unter dem Kopf umgebende, das Langloch (115) durchgreifende Tülle (317) vorgesehen
ist, deren Länge so bemessen ist, daß sie sich bei noch nicht ganz flachgedrückter
Tellerfeder (319) einer seits gegen deren Unterseite, andererseits gegen das Widerlagerteil
(224) abstützt.
12. Band nach einem der Ansprüche 7 bis 9 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Tülle
(317) ein separates Teil ist.
13. Band nach einem der Ansprüche 7 bis 9 und 11, 12, dadurch gekennzeichnet, daß die
Tülle (117) in eine Vertiefung (118) des Widerlagerteils (124) eingreift.
14. Band nach einem der Ansprüche 7 bis 9 und 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die
Tülle (217) durch einen Ansatz des Widerlagerteils (224) gebildet ist.
1. Hinge (100) for doors, windows and the like,
with a hinge member (10) attachable to a front attachment face of the fixed frame
(1),
with a hinge member (20, 120, 220, 320) attachable to a front attachment face (3)
of the flap (2),
with a vertical hinge pin (30) passing through the eye parts (6, 16) of both hinge
members (10; 20, 120, 220, 320), about which the two hinge members (10; 20, 120, 220,
320)can pivot relative to one another,
with a counterpart portion (24, 124, 224) forming a part of the one hinge member (20),
which is secured to the attachment face (3) by attachment screws (25, 125) perpendicular
to the attachment face (3) and screwed into it,
with an adjustable portion (22, 122, 222) including the eye part (6, 16) of one (20,120,
220, 320) of the hinge members and forming a further part of the hinge member (20,
120, 220, 320),
the counterpart portion (24, 124, 224) and the adjustable portion (22, 122, 222) being
arranged one above the other, connected by means of the attachment screws (25, 125)
and mutually displaceable horizontally by means of an adjusting element with relative
sliding along sliding surfaces (22', 24'; 122', 124'; 222', 224')
characterised in that
a plate (50) of material which favours sliding is arranged on the sliding faces (22',
24') between adjustable portion (22) and counterpart portion (24), and transmitting
the engaging pressure.
2. Hinge according to claim 1, characterised in that the plate is made of plastics favouring
sliding.
3. Hinge according to claim 1, characterised in that the plate is made of a porous sheet
metal filled with lubricant.
4. Hinge according to the introductory part of claim 1, characterised in that the screws
for connecting the adjustable portion (122, 222) and counterpart portion (124, 224)
are exclusively cap screws (125) with a conical underside (127) of the head (123)
which are arranged with the conical underside (127) in a ring transmitting the clamping
force of the cap screws (125).
5. Hinge according to claim 4, characterised in that the ring is an expansion ring (119,
219), which is capable of being radially expanded by the conical underside (127) of
the head (123) until area engagement of its inner periphery (129) against the conical
underside (127) of the head (123).
6. Hinge according to claim 4 or 5, characterised in that the counterpart portion (124,
224) engages the attachment face (3) and the adjustable portion (122, 222) is arranged
over the counterpart portion (124, 224) in such a way that the respective attachment
screw (125) passes through an elongated hole (115) in the adjustable portion (122,
222) and the counterpart portion (124, 224) and engages in the attachment face (3)
and that the ring, with the attachment screws (125) tightened, engages with its underside
against the edges of the elongated hole (115).
7. Hinge according to claim 6, characterised in that a hollow spigot (117, 217) is provided,
extending around the attachment screw (125) under the head (123) and passing through
the elongated hole (115) and abutting in the direction of the axis of the attachment
screw (125) on the one hand against the ring and on the other hand against the counterpart
portion (124, 224) and of which the length is such that at the latest on full-face
engagement of the conical underside (127) of the head (123) against the inner periphery
(129) of the ring the underside of the ring engages the edges of the elongated hole
(115).
8. Hinge according to claim 7, characterised in that the spigot (117) and ring (119)
form a separate integral component (116).
9. Hinge according to claim 7, characterised in that the ring (219) is a separate component.
10. Hinge according to the introductory part of claim 1, characterised in that the counterpart
portion (224) engages the attachment face (3) and the adjustable portion (222) is
arranged on the counterpart portion (224), that the attachment screw (25) passes through
an elongated hole in the adjustable portion (222) and the counterpart portion (224)
and engages in the attachment face (3) and that the attachment screw (25) has a flat
underside of its head and there is arranged on it a plate spring (319) which engages
with its edge against the edges of the elongated hole (115).
11. Hinge according to claim 10, characterised in that there is provided a hollow spigot
(317) surrounding the attachment screw (25) under the head and passing through the
elongated hole (115), the length of the spigot being such that with the plate spring
(319) still not quite squashed flat it abuts on one hand against its underside and
on the other hand against the counterpart portion (224).
12. Hinge according to one of claims 7 to 9 and 11, characterised in that the spigot (317)
is a separate component.
13. Hinge according to one of claims 7 to 9 and 11, 12, characterised in that the spigot
(117) engages in a recess (118) in the counterpart portion (124).
14. Hinge according to one of claims 7 to 9 and 11 to 13, characterised in that the spigot
(217) is formed by a projection on the counterpart portion (224).
1. Penture (100) pour portes, fenêtres et analogues, dans laquelle :
- une partie de penture (10) est fixée sur une portée avant de fixation appartenant
au cadre fixe (1),
- une partie de penture (20, 120, 220, 320) est à fixer sur une portée avant de fixation
appartenant au battant (2),
- un pivot vertical (30) traverse des pièces de charnière (6, 16) appartenant aux
deux parties de penture (10 ; 20, 120, 220, 320) pour permettre à ces parties de pivoter
l'une par rapport à l'autre,
- un contrepalier (24, 124, 224) constitue une pièce de la partie de penture (20),
fixée sur la portée de fixation (3) par des vis de fixation (25, 125) vissées dans
la portée (3) perpendiculairement à celle-ci,
- une pièce de réglage (22, 122, 222) constitue une autre pièce de la partie de penture
(20, 120, 220, 320) et enveloppe la pièce de charnière (6, 16) d'une des parties de
penture (20, 120, 220, 320),
- le contrepalier (24, 124, 224) et la pièce de réglage (22, 122, 222) sont disposés
l'un sur l'autre, reliés par les vis de fixation (25, 125) et peuvent se déplacer
l'un par rapport à l'autre, par glissement horizontal le long de portées de glissement
(22', 24' ; 122', 124 ; 222', 224'), sous l'action d'un élément de réglage,
caractérisée en ce qu'
il est prévu, entre la pièce de réglage (22) et le contrepalier (24) un disque de
transmission de la pression d'appui, appliqué sur les portées de glissement (22',
24') et fait d'un matériau favorisant le glissement.
2. Penture selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
le disque est fait d'une matière plastique favorisant le glissement .
3. Penture selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
le disque est constitué par une tôle poreuse, garnie de lubrifiant.
4. Penture selon l'exposé introductif de la revendication 1,
caractérisée en ce que
les vis de liaison de la pièce de réglage (122, 222) et du contrepalier (124, 224)
sont exclusivement des vis à tête (125) ayant chacune une tête présentant une partie
inférieure conique (127) de la tête (123) logée dans une bague transmettant la force
de serrage de la vis (125).
5. Penture selon la revendication 4,
caractérisée en ce que
la bague est une bague expansible (119, 129) qui peut s'expanser radialement sous
l'action de la partie inférieure conique (127) de la tête (123) jusqu'à ce que sa
périphérie interne (129) repose à plat sur la partie inférieure conique (127) de la
tête (123).
6. Penture selon la revendication 4 ou 5,
caractérisée en ce que
le contrepalier (124, 224) est en appui sur la portée de fixation (3) et la pièce
de réglage (122, 222) se trouve au-dessus du contrepalier (124, 224), chaque vis de
fixation (125) traversant une boutonnière (115) de la pièce de réglage (122, 222)
ainsi que le contrepalier (124, 224) pour se visser dans la portée de fixation (3)
et appliquer, lorsqu'elle est serrée, la face inférieure de la bague sur les bords
de la boutonnière (115).
7. Penture selon la revendication 6,
caractérisée en ce qu'
il est prévu une douille (117, 217) qui entoure la vis de fixation (125) sous la tête
(123) de celle-ci et traverse la boutonnière (115), cette douille s'appuyant selon
la direction axiale de la vis (125) d'une part sur la bague, d'autre part sur le contrepalier
(124, 224), la longueur de la douille étant telle que la partie inférieure de la bague
se trouve appliquée sur les bords de la boutonnière (115), au plus tard quand la partie
inférieure conique (127) de la tête (123) de la vis est appliquée sur la périphérie
interne (129) de la bague.
8. Penture selon la revendication 7,
caractérisée en ce que
la douille (117) et la bague (119) constituent ensemble une pièce séparée (116).
9. Penture selon la revendication 7,
caractérisée en ce que
la bague (219) est une pièce séparée.
10. Penture selon l'exposé introductif de la revendication 1,
caractérisée en ce que
le contrepalier (224) est en appui sur la portée de fixation (3) et la pièce de réglage
(222) se trouve au-dessus du contrepalier (224), chaque vis de fixation (25) traversant
une boutonnière de la pièce de réglage (222) ainsi que le contrepalier (224) pour
se visser dans la portée de fixation (3), la tête de la vis présentant une face inférieure
plane sur laquelle est montée une rondelle Belle-ville (319) en appui par son bord
sur les bords de la boutonnière (115).
11. Penture selon la revendication 10,
caractérisée en ce qu'
il est prévu une douille (317) qui entoure la vis de fixation (25) sous la tête de
celle-ci et traverse la boutonnière (115), cette douille ayant une longueur telle
qu'elle s'appuie d'un côté sur la face inférieure de la rondelle (319), de l'autre
sur le contrepalier (224) quand la rondelle n'est pas encore totalement à plat.
12. Penture selon les revendications 7 à 9 et 11,
caractérisée en ce que
la douille (317) est une pièce séparée.
13. Penture selon les revendications 7 à 9 et 11, 12,
caractérisée en ce que
la douille (117) est en prise dans un évidement (118). du contrepalier (124).
14. Penture selon l'une des revendications précédentes 7 à 9 et 11,
caractérisée en ce que
la douille (217) est constituée par un appendice du contrepalier (224).