[0001] Die Erfindung betrifft eine Faltpackung für Waren wie Gläser, Flaschen, Dosen oder
dergleichen Produkte, insbesondere für kosmetische Artikel, mit einem rechteckigen
Packungsmantel, einem daran randseitig angeschlossenen, mit einer in den Packungsmantel
greifenden Einstecklasche versehenen Deckelteil sowie mit einem ebenfalls mit einer
Einstecklasche versehenen Bodenteil, wobei
an den beiden an das Bodenteil und/oder das Deckelteil angrenzenden Wänden des Packungsmantels
jeweils eine formbare Lasche gelenkig angeschlossen ist, die drei parallel zum Anschlußrand
am Packungsmantel verlaufende Falzlinien aufweist, die die formbare Lasche vom Anschlußrand
aus gesehen in einen ersten Distanzsteg, in eine Stützleiste, in einen zweiten Distanzsteg
und in eine Klebelasche unterteilt, wobei die Klebelasche an der Innenseite des Packungsmantels
so angeklebt ist, daß der Abstand der die Klebelasche von dem zweiten Distanzsteg
trennenden Falzlinie vom Anschlußrand der um die Breite des ersten Distanzstegs verringerten,
gemeinsamen Breite von Stützleiste und zweitem Distanzsteg entspricht und die Stützleiste
und der zweite Distanzsteg im wesentlichen rechtwinklig zueinander ausgerichtet sind
und eine zur Aufnahme des Produkts vorgesehene, an dessen Form angepaßte Freischneidung
aufweisen.
[0002] Die EP-A-0 642 977 offenbart eine Faltpackung mit den Merkmalen des Oberbegriffs
von Anspruch 1.Bei einer derartigen Faltpackung ist das Produkt sowohl vom Bodenteil
als auch durch die eine Aufnahme bildende Freischneidung von dem Packungsmantel mit
Abstand gehalten, so daß durch äußere Krafteinwirkung auftretene Verformung der Faltpackung
auch ohne Zugabe von Welleinlagen zu keiner Beschädigung des Produkts führen können
bzw. die Beschädigungsgefahr verringert wird. Bei diesen Produkten kommt es vor, daß
ein Etikett oder eine Beschriftung vorhanden ist, die durch eine auf der Vorderseite
der Faltpackung vorhandene durchsichtige Hülle vom Betrachter her sichtbar ist. Bei
der bekannten Faltpackung kann es jedoch vorkommen, daß sich das eingesetzte Produkt
in Folge der Handhabung beim Transport mitunter etwas verdreht, so daß das Etikett
oder die Beschriftung teilweise oder überhaupt nicht mehr bei ungeöffneter Faltpackung
lesbar ist.
[0003] Ausgehend von einer derartigen Faltpackung liegt darin nun die Aufgabe zugrunde,
unter Beibehaltung des Vorteils einer geringen Beschädigungsgefahr eine Faltpackung
anzugeben, die eine dauerhaft zuverlässige Positionierung des in der Faltpackung angeordneten
Produkts auch während des händlings beim Transportvorgang gewährleistet.
[0004] Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß im Bereich der Freischneidung
eine Falteinheit mit einer Fläche mit erhöhtem Haft- und/oder Gleitreibungskoeffizienten
vorhanden ist, an der das in die Faltpackung eingesetzte Produkt zumindest teilweise
anliegt und die die Fläche bereichsweise bildende Falteinheit einstückig mit der Klebelasche
und der Stützleiste verbunden ist und zwei Falzlinien besitzt, deren Abstand im wesentlichen
der Breite des Distanzstegs entspricht.
[0005] In bevorzugter Ausführungsform der Erfindung weisen die beiden Distanzstege gleiche
oder zumindest annähernd gleiche Breite auf, was sicherstellt, daß die Stützleiste
im wesentlichen parallel zur Wand des Packungsmantels verläuft.
[0006] Die Freischneidung ist im Bereich der Stützleiste vorteilhafterweise rechteckig und
verläuft im zweiten Distanzsteg daran anschließend kreisbogenförmig. Diese Wahl der
Freischneidung ist im wesentlichen für runde Behältnisse eingerichtet, die aber auch
für vieleckige Behältnisse geeignet ist. Für andere Formen kann der Verlauf der Freischneidung
im zweiten Distanzsteg angepaßt werden.
[0007] Dabei ist es weiter möglich, daß im Scheitelpunkt des kreisbogenförmigen Bereichs
der Freischneidung ein sich bis zur Falzlinie der Klebelasche erstreckender, schmaler
Ausschnitt vorgesehen ist.
[0008] Eine bevorzugte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Faltpackung, die insbesondere
für schwere Behältnisse eine dauerhafte Formstabilität gewährleistet, zeichnet sich
dadurch aus, daß die Wandung im Bereich der formbaren Lasche zumindest teilweise doppelwandig
ausgebildet ist.
[0009] Schließlich ist es von Vorteil, daß die Faltpackung aus einem einstückigen Kartonzuschnitt
gebildet sein kann.
[0010] Im folgenden wird die Erfindung an einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel
näher erläutert; es zeigen:
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf den Zuschnitt der Faltpackung mit doppelwandiger formbarer Lasche
und
- Fig. 2
- den Gegenstand nach der Erfindung gemäß Fig. 1 in aufgestelltem Zustand, mit teilweise
freigeschnittener Vorderfläche
[0011] Das in Fig. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel einer Faltpackung dient zur Aufnahme
von Waren, wie Gläser, Flaschen, Dosen oder dergleichen Produkte, insbesondere für
kosmetische Artikel. Die Faltpackung besteht aus einem rechteckigen Packungsmantel
1, einem daran randseitig angeschlossenen, mit einer in den Packungsmantel 1 greifenden
Einstecklasche 2 versehenen Deckelteil 3 sowie seitlich daran angrenzenden Staublaschen
4.
[0012] Am unteren Ende ist ein ebenfalls mit einer Einstecklasche 5 versehenes Bodenteil
6 angeordnet, wobei an den beiden an das Bodenteil 6 angrenzenden Wänden des Packungsmantels
1 jeweils eine formbare Lasche 7 gelenkig angeschlossen ist. Die formbare Lasche 7
weist drei parallel zum Anschlußrand 8 am Packungsmantel 1 verlaufende Falzlinien
9, 10, 11 auf, die die formbare Lasche 7 vom Anschlußrand 8 aus gesehen in einen ersten
Distanzsteg 12, in eine Stützleiste 13, in einen zweiten Distanzsteg 14 und in eine
Klebelasche 15 unterteilt. Die Klebelasche 15 ist an der Innenseite des Packungsmantels
1 so angeklebt, daß der Abstand der die Klebelasche 15 von dem zweiten Distanzsteg
14 trennenden Falzlinie 11 vom Anschlußrand 8 der um die Breite des ersten Distanzstegs
12 verringerten gemeinsamen Breite von Stützleiste 13 und zweitem Distanzsteg 14 entspricht,
wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist.
[0013] Die Stützleiste 13 und der zweite Distanzsteg 14 sind im wesentlichen rechtwinklig
zueinander ausgerichtet und weisen eine zur Aufnahme des Produkts vorgesehene, dessen
Form angepaßte Freischneidung 16 auf.
[0014] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel weisen die beiden Distanzstege 12, 14 gleiche
Breite auf, jedoch besteht auch die Möglichkeit, die Breite geringfügig unterschiedlich
zu wählen, wodurch die Stützleiste 13 geringfügig von der parallelen Ausrichtung zur
Wand des Mantelteils 1 abweicht.
[0015] Die Freischneidung 16 ist im Bereich der Stützleiste 13 rechteckig, während sie im
Distanzsteg 14 daran anschließend kreisbogenförmig verläuft. Der geradlinige Teil
der Freischneidung 16 in der Stützleiste 13 stützt hierbei den Boden des Produktes
ab, während der kreisbogenförmige Bereich das Produkt im Mantelbereich umgreift. Dabei
verläuft der kreisbogenförmige Bereich der Freischneidung 16 mit Abstand zur Falzlinie
11 an der Klebelasche 15, so daß das Produkt einen Abstand zum Packungsmantel 1 einhält.
[0016] Im Scheitelpunkt des kreisbogenförmigen Bereichs der Freischneidung 16 ist ein sich
bis zur Falzlinie 11 der Klebelasche 15 hin erstreckender, schmaler Ausschnitt 17
vorgesehen, der dort eine gewisse Nachgiebigkeit der Freischneidung 16 ergibt und
somit das Einsetzen des Produkts in die Verpackung erleichtert.
[0017] In Fig. 1 ist eine Draufsicht auf den Packungszuschnitt dargestellt, woraus sich
ersehen läßt, daß sie aus einem einstückigen Kartonzuschnitt gebildet ist.
[0018] Bei dem in Fig. 2 in einer Detailperspektive dargestellten Ausführungsbeispiel ist
der Bereich der formbaren Lasche doppelwandig ausgebildet. Dies wird dadurch umgesetzt,
daß an die Klebelasche 15 über eine Falzlinie 20 eine weitere Lasche 15' anschließt,
an diese Lasche 15' über die Faltkante 11' ein analoges zweites Distanzstück 14' anschließt
und an dieses zweite Distanzstück 14' entlang der Falzlinie 10' eine weitere Stützleiste
13' anschließt. Die Lasche 15', der zweite Di-stanzsteg 14' und die Stützleiste 13'
weisen im wesentlichen dieselbe Flächenkontur wie die zugehörigen Vorderflächen auf
und sind mit diesen verklebt. Eine derartige Faltpackung läßt sich auch aus einem
einstückigen Kartonzuschnitt bilden.
[0019] Im Bereich des schmalen Ausschnitts 17 ist anschließend an die im Bereich der Falzkante
11, einstückig an die Lasche 15' angeschlossen eine Falteinheit 24 vorhanden, die
über eine weitere Falzkante 22 mit der Vorderkante des rechteckförmigen Freischnitts
16 der Stützleiste 13' anschließt und in diesem Bereich eine Falzkante 23 besitzt.
Die Falzkanten 22 und 23 sind hierbei so angeordnet, daß das Faltteil 25 im aufgefalteten
Zustand bis zur Höhe H der Freischneidung 16 problemlos gefaltet werden kann. Dadurch
bildet diese Falteinheit bereichsweise einen Bodenbereich 25, auf den das in die Faltpackung
einzusetzende Produkt aufgesetzt werden kann. Auf diesen Boden 25 sind oberseitig
Mittel aufgebracht, die einen erhöhten Haft-beziehungsweise Gleitreibungskoeffizienten
aufweisen. Der Bereich 25 mit erhöhtem Reibungskoeffizienten kann auch eine deutlich
breitere Ausdehnung aufweisen als in Fig. 2 dargestellt. Das Vorsehen der Falteinheit
24 an dem zusätzlichen doppelten Wandungsteil (13', 14', 15') der formbaren Lasche
bringt den Vorteil mit sich, daß die Faltpackung beim Aufbringen des Materials mit
erhöhtem Reibungskoeffizienten auf die Bodenfläche 25 nicht umgedreht werden muß,
sondern zusammen in einem Arbeitsgang mit dem Aufbringen des Klebestoffs für die Verklebung
der Faltteile erfolgen kann.
[0020] Die Falteinheit 24 kann auch bei einer nur einwandigen Ausführungsform der auffaltbaren
Lasche vorhanden sein.
[0021] Durch das Vorsehen einer derartigen Fläche wird gewährleistet, daß sich ein einmal
in die aufgefaltete Faltpackung eingesetztes rundes Produkt praktisch nicht mehr drehen
kann, so daß das Produkt immer mit der gewünschten Seite zu einem vorhandenen Sichtfenster
zeigt. Auch eine derartige Faltpackung bietet den Vorteil, daß sie aus einem einzigen
Kartonzuschnitt gebildet werden kann, indem in dem doppelwandigen Bereich der formbaren
Lasche in der rückwärtigen Wandung kein voller Freischnitt herausgestanzt wird, sondern
der Fleischnitt teilweise erfolgt und in übrigen zwei zusätzliche Falzkanten 22, 23
vorgesehen werden, damit die Fläche 25 mit erhöhtem Reibungskoeffizienten in einfacher
Art und Weise zusammen mit der formbaren Lasche aufgefaltet werden kann.
1. Faltpackung für Waren wie Gläser, Flaschen, Dosen oder dergleichen Produkte, insbesondere
für kosmetische Artikel, mit
- einem rechteckigen Packungsmantel (1),
- einem daran randseitig angeschlossenen, mit einer in den Packungsmantel (1) greifenden
Einstecklasche (2) versehenen Deckelteil (3) sowie mit
- einem ebenfalls mit einer Einstecklasche (5) versehenen Bodenteil (6), wobei
- an den beiden an das Bodenteil (6) und/oder das Deckelteil (3) angrenzenden Wänden
des Packungsmantels (1) jeweils eine formbare Lasche (7) gelenkig angeschlossen ist,
-- die drei parallel zum Anschlußrand (8) am Packungsmantel (1) verlaufende Falzlinien
(9, 10, 11) aufweist,
-- die die formbare Lasche (7) vom Anschlußrand (8) aus gesehen in einen ersten Distanzsteg
(12), in eine Stützleiste (13), in einen zweiten Distanzsteg (14) und in eine Klebelasche
(15) unterteilt,
- die Klebelasche (15) an der Innenseite des Packungsmantels (1) so angeklebt ist,
daß der Abstand der die Klebelasche (15) von dem zweiten Distanzsteg (14) trennenden
Falzlinie (11) vom Anschlußrand (8) der um die Breite des ersten Distanzstegs (12)
verringerten, gemeinsamen Breite von Stützleiste (13) und zweitem Distanzsteg (14)
entspricht und
- die Stützleiste (13) und der zweite Distanzsteg (14) im wesentlichen rechtwinklig
zueinander ausgerichtet sind und eine zur Aufnahme des Produkts vorgesehene, an dessen
Form angepaßte Freischneidung (16) aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, daß
- im Bereich der Freischneidung eine Falteinheit (24) mit einer Fläche (25) mit erhöhtem
Haft- und/oder Gleitreibungskoeffizienten vorhanden ist,an der das in die Faltpackung
eingesetzte Produkt zumindest teilweise anliegt und
- die die Fläche (25) bereichsweise bildende Falteinheit (25) einstückig mit der Klebelasche
(15) und der Stützleiste (13) verbunden ist und zwei Falzlinien (22, 23) besitzt,
deren Abstand im wesentlichen der Breite des Distanzstegs (14) entspricht.
2. Faltpackung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die beiden Distanzstege (12, 14) gleiche oder zumindest annähernd gleiche Breite aufweisen.
3. Faltpackung nach Anspruch 1 und/oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Freischneidung (16) im Bereich der Stützleiste (13) rechteckig und im zweiten
Distanzsteg (14) daran anschließend kreisbogenförmig verläuft.
4. Faltpackung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
der kreisbogenförmige Bereich der Freischneidung (16) mit Abstand zur Falzlinie (11)
der Klebelasche (15) verläuft.
5. Faltpackung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
im Scheitelpunkt des kreisbogenförmigen Bereichs der Freischneidung (16) ein sich
bis zur Falzlinie (11) der Klebelasche (15) erstreckender, schmaler Ausschnitt (17)
vorgesehen ist.
6. Faltpackung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Wandung im Bereich der formbaren Lasche zumindest teilweise doppelwandig ausgebildet
ist, in dem eine weitere entlang einer Falzlasche (20) an die Klebelasche (15) eine
weitere Klebelasche (15'), über eine Falzlinie (11') ein weiterer Distanzsteg (14')
an die Klebelasche (15') und über eine Falzlinie (10') eine weitere Stützleiste (13')
anschließt.
7. Faltpackung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
der erhöhte Reibungskoeffizient der Fläche (24) durch Aufbringen eines Gummiklebers
gebildet wird.
1. Folding pack for goods such as jars or bottles or similar products, in particular
for cosmetic articles,
- having a rectangular pack casing (1),
- having a lid part (3) which is connected to the border of said pack casing and is
provided with an insertion flap (2) which engages in the pack casing (1), and
- having a base part (6) which is likewise provided with an insertion flap (5),
- it being the case that connected in an articulated manner to those two walls of
the pack casing (1) which adjoin the base part (6) and/or the lid part (3) is in each
case one formable flap (7),
-- which has three folding lines (9, 10, 11) which run parallel to the connection
border (8) to the pack casing (1) and
-- which, as seen from the connection border (8), subdivides [sic] the formable flap
(7) into a first spacer web (12), into a supporting strip (13), into a second spacer
web (14) and into an adhesive-bonding flap (15),
- it being the case that the adhesive-bonding flap (15) is adhesively bonded to the
inside of the pack casing (1) such that the distance between the connection border
(8) and the folding line (11), which separates the adhesive-bonding flap (15) from
the second spacer web (14), corresponds to the combined width of the supporting strip
(13) and second spacer web (14) less the width of the first spacer web (12), and
- it being the case that the supporting strip (13) and the second spacer web (14)
are aligned essentially at right angles with respect to one another and have a cutout
(16) which is provided for receiving the product and is adapted to the shape of the
latter,
characterized in that
- provided in the region of the cutout is a folding unit (24) with a surface (25)
which has a high coefficient of static and/or sliding friction and against which the
product which is inserted into the folding pack butts at least in part, and
- the folding unit (24), a certain area of which forms said surface (25), is connected
integrally to the adhesive-bonding flap (15) and the supporting strip (13) and has
two folding lines (22, 23), the distance between which corresponds essentially to
the width of the spacer web (14).
2. Folding pack according to Claim 1, characterized in that the two spacer webs (12,
14) are of the same, or at least approximately the same, width.
3. Folding pack according to Claim 1 and/or 2, characterized in that the cutout (16)
is rectangular in the region of the supporting strip (13) and adjoining this, in the
second spacer web (14), is in the form of an arc of a circle.
4. Folding pack according to Claim 3, characterized in that the circle-arc-shaped region
of the cutout (16) runs at a distance from the folding line (11) of the adhesive-bonding
flap (15).
5. Folding pack according to Claim 4, characterized in that provided in the vertex of
the circle-arc-shaped region of the cutout (16) is a narrow clearance (17) which extends
as far as the folding line (11) of the adhesive-bonding flap (15).
6. Folding pack according to one or more of the preceding claims, characterized in that
the wall in the region of the formable flap is of at least partially double-walled
design, in which [sic] a further [sic] the adhesive-bonding flap (15) is adjoined
by a further adhesive-bonding flap (15') along a folding flap [sic] (20), a further
spacer web (14') adjoins the adhesive-bonding web (15') via a folding line (11'),
and a further supporting strip (13') adjoins via a folding line (10').
7. Folding pack according to one or more of Claims 1 to 6, characterized in that the
high coefficient of friction of the surface (24) is formed by applying a rubber adhesive.
1. Emballage plié pour marchandises, telles que des verres, des bouteilles, des boîtes
ou produits équivalents, en particulier pour des articles cosmétiques,
- avec un corps d'emballage rectangulaire (1),
- avec une partie de couvercle (3), reliée à celui-ci au niveau du bord latéral, dotée
d'une languette à emboîter (2) pénétrant dans le corps d'emballage (1), ainsi qu'avec
- une partie de fond (6) également dotée d'une languette à emboîter (5), dans lequel
- une languette déformable (7) est reliée de façon articulée aux deux parois du corps
d'emballage (1) jouxtant la partie de fond (6) et/ou la partie de couvercle (3),
- qui présente trois lignes de plage (9, 10, 11) s'étendant parallèlement au bord
de raccordement (8) au corps d'emballage (1),
- qui, considéré depuis le bord de raccordement (8), divise la languette déformable
(7) en un premier segment d'écartement (12), en un rebord d'appui (13), en un second
segment d'écartement (14) et en une languette adhésive (15),
- la languette adhésive (15) est collée au côté intérieur du corps d'emballage (1)
de telle sorte que l'écart depuis le bord de raccordement (8) de la ligne de plage
(11) séparant la languette adhésive (15) du second segment d'écartement (14) correspond
à la largeur commune du rebord d'appui (13) et du second segment d'écartement (14),
réduite de la largeur du premier segment d'écartement (12), et
- le rebord d'appui (13) et le second segment d'écartement (14) sont pour l'essentiel
orientés perpendiculairement l'un par rapport à l'autre et présentent un dégagement
(16) prévu pour loger le produit et adapté à sa forme,
caractérisé en ce que
- dans la zone du dégagement, une unité pliable (24) est présente avec une surface
(25) présentant un coefficient d'adhésion et/ou de friction de glissement plus élevé,
sur laquelle le produit placé dans l'emballage plié repose au moins pour partie, et
- en ce que l'unité pliable (24) constituant la surface (25) par zone est liée de
façon à former un seul tenant avec la languette adhésive (15) et le rebord d'appui
(13) et possède deux lignes de pliage (22, 23), dont l'écart correspond pour l'essentiel
à la largeur du segment d'écartement (14).
2. Emballage plié selon la revendication 1, caractérisé en ce que les deux segments d'écartement
(12, 14) présentent des largeurs similaires ou au moins à peu près similaires.
3. Emballage plié selon la revendication 1 et/ou 2, caractérisé en ce que le dégagement
(16) dans la zone du rebord d'appui (13) est rectangulaire et s'étend dans le second
segment d'écartement (14) en se raccordant à celui-ci en forme d'arc de cercle.
4. Emballage plié selon la revendication 3, caractérisé en ce que la zone en arc de cercle
du dégagement (16) s'étend à la languette adhésive (15) avec un écart par rapport
à la ligne de pliage (11).
5. Emballage plié selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'il est prévu, au sommet
de la zone du dégagement (16) formant un arc de cercle, une encoche étroite (17) qui
s'étend jusqu'à la ligne de plage (11) de la languette adhésive (15).
6. Emballage plié selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé
en ce que, la paroi dans la zone de la languette déformable est conçue au moins pour
partie en double paroi, en ce qu'une autre languette adhésive (15') est attachée à
la languette adhésive (15) le long d'une ligne de plage (20), un autre segment d'écartement
(14') est attaché à la languette adhésive (15') selon une ligne de plage (11') et
un autre rebord d'appui (13') est attaché selon une ligne de plage (10').
7. Emballage plié selon une ou plusieurs des revendications 1 à 6, caractérisé en ce
que le coefficient de friction augmenté de la surface (25) est formé par application
d'une colle caoutchouc.