[0001] Die Erfindung betrifft eine Leuchte, wie Deckeneinbauleuchte od. dgl., entsprechend
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Eine solche Leuchte ist in der DE 36 33 440
A1 beschrieben. Eine ähnliche Leuchte ist Gegenstand der DE 38 26 676 C2.
[0002] Die Leuchte entsprechend der DE 36 33 440 A1, eine Deckeneinbauleuchte, weist einen
die Lichtaustrittsfläche bildenden unteren Hauptreflektor auf. Die Lichtaustrittsfläche
sowie die dazu angeordneten Parallelschnitte sind quadratisch oder - wie beim Gegenstand
der DE 38 26 676 C2 - kreisförmig. In jedem Falle bildet die Reflektorachse die durch
den Schwerpunkt der Lichtaustrittsfläche gehende Normale. Die Reflektorinnenfläche
des Hauptreflektors ist - ebenso wie die innere Reflektorfläche des einen zentralen
Reflektoreinsatz darstellenden Hilfsreflektors - konisch im weitesten Sinne, insbesondere
parabolisch gekrümmt.
[0003] Im Parallelabstand von der Lichtaustrittsfläche ist entsprechend der DE 36 33 440
A1 eine Lichteintrittsfläche für eine dort benachbart angeordnete stabförmige Lichtquelle
vorgesehen. Die quadratische Lichteintrittsfläche einschließlich der stabförmigen
Lichtquelle sind gemeinsam von der konvexen Reflektorinnenfläche eines rotationselliptischen
Spiegelreflektors überbrückt.
[0004] Mit der Leuchte entsprechend der DE 36 33 440 A1 soll die Aufgabe gelöst werden,
eine kompakt gebaute Leuchte für eine im wesentlichen stabförmige Lampe zu schaffen,
bei der außer Reflexionsverlusten durch Einfachreflexionen im Reflektorsystem praktisch
keine Lichtverluste auftreten und die bei Erfüllung der Abblendbedingung eine in Längsrichtung
der Lampe breitstrahlende Verteilung erlaubt. Abgesehen davon, daß bei der bekannten
Leuchte sämtliche Reflektorflächen verspiegelt sind, ist das gesamte Reflektorsystem
relativ bauaufwendig.
[0005] Die von der DE 38 26 676 C2 bekannte Deckeneinbauleuchte besitzt, wie bereits erwähnt,
einen eine kreisförmige Lichtaustrittsfläche aufweisenden Hauptreflektor, der einen
Reflektoreinsatz in Form eines rotationssymmetrischen Zentralkörpers umgibt, welcher
nach außen hin zur Reflektorinnenfläche des Hauptreflektors gerichtete, im gleichen
Umfangswinkel voneinander angeordnete, Lamellen trägt.
[0006] Ausgehend von der eingangs beschriebenen bekannten Leuchte (DE 36 33 440 A1), liegt
der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Leuchte zu schaffen, welche mit verhältnismäßig
einfachen Mitteln eine Anpassung an unterschiedliche Beleuchtungsanforderungen, insbesondere
hinsichtlich der Leuchtdichte, gestattet und welche darüber hinaus - ebenfalls init
einfachen Mitteln - im Bereich des Abschirmwinkels sowohl eine homogene als auch eine
gezielt inhomogene Leuchtdichte ermöglicht.
[0007] Diese Aufgabe wird entsprechend der Erfindung dadurch gelöst, daß der Reflektoreinsatz
eine diffus streuende matte Oberfläche aufweist, von welcher zumindest der weitaus
überwiegende Oberflächenanteil unmittelbar vom Leuchtmittel beleuchtet und unter allen
Betrachtungswinkeln innerhalb des Lampenabschirmwinkels des Reflektors von der Reflektorinnenfläche
als Spiegelbild wiedergegeben wird.
[0008] Erfindungsgemäß weist der Reflektoreinsatz eine völlig diffus streuende, also matte,
Oberfläche auf. Diese Oberfläche wird von dein Leuchtmittel direkt angestrahlt.
[0009] Wenn man nun innerhalb des Lampenabschirmwinkels des Reflektors die Lichtaustrittsöffnung
betrachtet, sieht man vorn die beleuchtete diffus streuende matte Oberfläche des Reflektoreinsatzes
und dahinter im Spiegelreflektor das Spiegelbild der rückseitigen diffus streuenden
matten Oberfläche des Reflektoreinsatzes.
[0010] Für den Fall, daß der Reflektoreinsatz einheitlich getönt ist, stellt sich dein Betrachter
die Lichtaustrittsfläche als völlig homogenes Bild gleicher Leuchtdichte dar, zumal
das vorn sichtbare tatsächliche Bild des Reflektoreinsatzes und dessen durch die Reflektorinnenfläche
als Spiegelbild wiedergegebene Rückseite übergangslos aneinander anschließen.
[0011] Im Unterschied zum Bekannten ermöglicht es die Erfindung, den Reflektoreinsatz mit
relativ einfach herzustellenden, nämlich mit völlig matten, Oberflächen zu versehen,
um auf diese Weise einen homogenen Lichteindruck zu erzielen. Die relativ aufwendigen
verspiegelten Reflexionsflächen sind im Unterschied zum Bekannten (DE 36 33 440 A1)
entsprechend der Erfindung auf den den Reflektoreinsatz aufnehmenden Reflektor begrenzt.
[0012] Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Leuchte besteht darin, daß einem einheitlichen
Grundtyp eines Reflektors je nach dem durch die Praxis bestimmten Bedarfsfall unterschiedlich
ausgebildete Reflektoreinsätze zugeordnet werden können. Der erfindungsgemäße Reflektor
ermöglicht deshalb eine große Anwendungsbreite.
[0013] Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß der Reflektoreinsatz
mindestens ein Plattenelement bildet, welches in einer sich durch die Reflektorachse
erstreckenden Ebene angeordnet ist.
[0014] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist der Reflektoreinsatz mehrere Plattenelemente
auf, deren Erstreckungsebenen sich unter denselben Zentriwinkeln schneiden. Eine einfache
erfindungsgemäße Ausführungsform dieser Art ist ein von zwei Plattenelementen gebildetes
Kreuz, bei welchem die Plattenelemente einander in der Reflektorachse durchdringen.
Die Plattenelemente können relativ dünnwandig sein.
[0015] Eine andere erfindungsgemäße Ausführungsform kennzeichnet sich dadurch, daß der Reflektoreinsatz
eine Kombination mindestens eines Plattenelementes mit einem dreh- oder zentralsymmetrischen
Körper, dem Zentralkörper, bildet, dessen Symmetrieachse mit der Reflektorachse identisch
ist.
[0016] Während bei den nur aus Plattenelementen bestehenden Reflektoreinsätzen praktisch
die gesamte diffus streuende matte Oberfläche von der Lichtquelle direkt angestrahlt
und die angestrahlten Flächenteile von der hochglanzverspiegelten Reflektorinnenfläche
des Reflektors als Spiegelbilder wiedergegeben werden, ist dies bei der Innenmantelfläche
eines Zentralkörpers nicht der Fall. Bei einem solchen mit Plattenelementen kombinierten
Zentralkörper wird nur dessen Außenmantelfläche, soweit diese nicht ohnehin von Anbindungsstellen
der Plattenelemente belegt ist, durch die Reflektorinnenfläche wiedergespiegelt. Die
Innenmantelfläche des Zentralkörpers, der beispielsweise einen Hohlzylinder oder einen
hohlen Kegelstumpf darstellen kann, kann hingegen für besondere Zwecke der Lichtfortleitung
genutzt werden.
[0017] Eine Eigenart der Erfindung besteht darin, daß der Reflektoreinsatz eine einheitlich
getönte Oberfläche aufweist. Andererseits kann der Reflektoreinsatz eine uneinheitlich
getönte Oberfläche besitzen. Schließlich gestattet es die Erfindung auch, den Reflektoreinsatz
schwarz und/oder weiß und/oder farbig zu tönen.
[0018] Der zur Kennzeichnung eines technischen Sachverhalts verwendete Begriff "getönte
Oberfläche" soll sowohl bunte Farben (z.B. blau, grün, gelb und rot) als auch unbunte
Farben (schwarz, weiß und ihre Mischungen, also die Farben der Graureihe) umfassen.
Bei einer einheitlich getönten Oberfläche wäre also der Reflektoreinsatz jeweils insgesamt
z.B. schwarz, weiß, grau oder blau.
[0019] Mit einem schwarzen Reflektoreinsatz ist es demnach möglich, im Bereich des Lampenabschirmwinkels
die gesamte Lichtaustrittsfläche, die sich aus einem tatsächlichen und einem gespiegelten
Bild des Reflektoreinsatzes zusammensetzt, höchst unauffällig darzustellen, so daß
ein solcher Einsatz sinnvoll ist, falls Spiegelungen der Leuchte, z.B. auf einem Bildschirm,
stören könnten.
[0020] Andererseits kann mit einer weißen Oberfläche des Reflektoreinsatzes eine homogene
weiße Lichtaustrittsfläche erzeugt werden, die eine Aufhellung der Umgebung bewirkt.
[0021] Zur Begriffserklärung einer diffus streuenden matten Oberfläche sei allgemein nachzutragen,
daß hiermit eine Oberfläche verstanden sein soll, die in der Lage ist, alles auf sie
fallende Licht vollkommen (matt) zu zerstreuen. Es soll sich also bei derartigen Flächen
unabhängig davon, ob sie unbunt (weiß, schwarz, grau) oder bunt (z.B. blau, grün,
gelb, rot) gefärbt sind, stets um solche Flächen handeln, die wie Lambertsche Flächen
wirken, die mithin so abstrahlen, daß ihre Leuchtdichte entsprechend dem Lainbertschen
Gesetz nach allen Richtungen die gleiche ist (vgl. z.B. S. 457 aus "ABC DER OPTIK"
von Mütze, 1972 Verlag Werner Dausien, Hanau/Main; S. 27 aus "BELEUCHTUNGSTECHNIK:
GRUNDLAGEN" von BAER u.a., 1990 VEB Verlag Technik, Berlin).
[0022] In den Zeichnungen sind vorteilhafte Ausführungsbeispiele entsprechend der Erfindung
dargestellt, es zeigt:
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch eine Leuchte entsprechend einer ersten Ausführungsform,
Fig. 2 die Untersicht entsprechend dem in Fig. 1 mit II bezeichneten Ansichtspfeil,
Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch eine Leuchte entsprechend einer anderen Ausführungsform,
Fig. 4 die Untersicht entsprechend dem in Fig. 3 mit IV bezeichneten Ansichtspfeil,
Fig. 5-11 Draufsichten auf verschiedene Reflektoreinsätze mit Ansichtspfeilen Va-XIa
und
Fig. 5a-11a die diesbezüglichen Ansichten.
[0023] Alle Zeichnungen sind Darstellungen.
[0024] In den Fig. 1-4 ist jede Leuchte unabhängig von ihrer individuellen Ausgestaltung
mit der Bezugsziffer 10 bezeichnet.
[0025] Bei den Leuchten 10 handelt es sich um Deckeneinbauieuchten, deren jeweilige Lichtaustrittsfläche
11 bündig ist mit der strichpunktiert dargestellten Raumdeckenebene E.
[0026] Jede Leuchte 10 weist einen Reflektor 12 auf, dessen Hohlraum mit H bezeichnet und
dessen Refklektorinnenfläche 13 hochglänzend verspiegelt ist oder aus hochglänzend
spiegelndem Werkstoff besteht.
[0027] Die Reflektorinnenfläche 13 gemäß den Fig. 1 und 2 ist entlang einer Parabel gekrümmt.
Der Reflektor 12 stellt einen rotationssymmetrischen Körper dar. Im Falle der Fig.
1 und 2 ist die Rotationsachse zugleich die Reflektorachse y.
[0028] Anhand der Fig. 1 und 2 ist vorstellbar, daß alle durch die Reflektorachse y parallel
zur Lichtaustrittsfläche 11 gelegten radialen Querschnitte Kreise ergeben.
[0029] Die Reflektorinnenfläche 13 umgibt einen Reflektoreinsatz 14, der aus zwei Plattenelementen
15 besteht, welche in der Reflektorachse y unter Bildung gleicher Zentriwinkel z,
im vorliegenden Falle rechter Winkel, einander durchdringen.
[0030] Die der Reflektorinnenfläche 13 zugewandten äußeren Stirnflächen der relativ dünnwandigen
Plattenelemente 15 sind an den parabolischen Verlauf der Reflektorinnenfläche 13 angepaßt
und schließen möglichst dicht an diese an.
[0031] Die Plattenelemente 15 des Reflektoreinsatzes 14 weisen eine diffus streuende matte
Oberfläche L nach Art einer Lambertschen Fläche auf.
[0032] Im Parallelabstand zur Lichtaustrittsfläche 11 besitzt der Reflektor 12 eine ebenfalls
kreisförmige Lichteintrittsfläche 16.
[0033] Oberhalb der Lichteintrittsfläche 16 ist ein Leuchtmittel 17 angeordnet, welches
beim dargestellten Beispiel aus Leuchtstoffröhrenlampen 19 besteht, die in einem Sockel
18 einseitig gehalten und kontaktiert sind.
[0034] Um Lichtverluste zu vermeiden, ist zweckmäßig oberhalb der Lichteintrittsfläche 16
eine nur gestrichelt angedeutete gekrümmte Deckfläche 20 vorgesehen, deren Innenfläche
21 z.B. mattweiß oder metallisch mattglänzend ausgeführt sein kann.
[0035] Die Funktion der Leuchte gemäß den Fig. 1 und 2 ist folgende: Die parabolisch geformte
Reflektorinnenfläche 13 mit dem durch einen kleinen Kreis symbolisierten Brennpunkt
F muß so positioniert sein, daß kein Punkt des Leuchtmittels 17 oberhalb des Winkels
a aus der Lichtaustrittsfläche 11 reflektiert wird.
[0036] Da der Winkel a größer ist als der Lampenabschirmwinkel β, spiegeln sich innerhalb
des Abschirmwinkels β unter allen Betrachtungswinkeln ausschließlich die vollkommen
diffus reflektierenden Oberflächen L, in keinem Fall die Lampe 17.
[0037] Der Betrachter sieht also vorn zunächst die vom Leuchtmittel 17 angestrahlte vordere
Fläche eines Plattenelements 15 und, unmittelbar übergangslos daran anschließend,
die Rückseite desselben Plattenelementes 15, allerdings als von der Reflektorinnenfläche
13 erzeugtes Spiegelbild.
[0038] Für den Fall, daß alle Oberflächen L identisch getönt sind, bietet sich dem Betrachter
eine hinsichtlich ihrer Leuchtdichte homogene Lichtaustrittsfläche 11 dar. Durch Auswahl
der Tönung der Oberflächen L des Reflektoreinsatzes 14 kann demnach die Leuchtdichte
in weiten Bereichen kontrolliert werden, was zumal für das Einhalten von Leuchtdichte-Grenzen
im Zusammenhang mit Bildschirm-Arbeitsplätzen bedeutend ist.
[0039] Die Leuchte 10 gemäß den Fig. 3 und 4 unterscheidet sich von der Leuchte gemäß den
Fig. 1 und 2 praktisch nur dadurch, daß der Reflektor 12 mit seiner Reflektorinnenfläche
13 kegelstumpfförmig geformt ist.
[0040] Die Funktion der Leuchte 10 gemäß den Fig. 3 und 4 ist folgende: Der Neigungswinkel
6 der kegelstumpfförmigen Reflektorinnenfläche 13 muß so gewählt werden, daß das Licht
vom ungünstigsten Lampenpunkt F (hier anstelle eines Brennpunktes) unter keinem Winkel
< α
1 reflektiert wird. Hierbei gilt α3 > α2 > α1.
[0041] Da jeder Winkel α > als der Lampenabschirmwinkel β ist, spiegelt sich innerhalb des
Lampenabschirmwinkels β unter allen Betrachtungswinkeln ausschließlich der vollkommen
diffus reflektierende Reflektoreinsatz 14, so daß insgesamt praktisch dieselbe Lichtwirkung
eintritt, wie sie im Zusammenhang mit der Leuchte 10 gemäß Fig. 1 und 2 beschrieben
wurde.
[0042] In den nun folgenden Figuren sind unterschiedliche Reflektoreinsätze 14 dargestellt,
deren jeweilige Kontur an den äußeren Stirnseiten einer Parabel folgen, also für die
Leuchte 10 gemäß den Fig. 1 und 2 bestimmt sind.
[0043] Selbstverständlich können alle dargestellten Formen der Reflektoreinsätze 14 auch
im Zusammenhang mit der Leuchte gemäß den Fig. 3 und 4 angewendet werden, wenn die
äußeren Stirnflächen, wie in Fig. 5a mit gestrichelten Linien angedeutet, sich geradlinig
auf der Mantellinie der kegelstumpfförmigen Reflektorinnenfläche 13 erstrecken.
[0044] In den Fig. 5 und 5a ist die einfachste Form eines Reflektoreinsatzes 14 dargestellt,
der lediglich aus einem relativ dünnen ebenen Plattenelement 15 besteht.
[0045] Gemäß den Fig. 6, 6a sowie 7 und 7a sind mehrere Plattenelemente 15 vorgesehen, die
einander unter Bildung gleicher Zentriwinkeln z in der Reflektorachse y durchdringen.
[0046] Die zusätzlichen Fig. 8-11 und 8a-11a zeigen schließlich, wie Plattenelemente 15
mit einem dreh- oder zentralsymmetrischen Körper, dem Zentralkörper 22, kombiniert
werden können. Die Symmetrieachse des Zentralkörpers 22 ist jeweils mit der Reflektorachse
y identisch.
[0047] Wie aus den einzelnen Darstellungen der Fig. 8-11 bzw. der zugehörigen Ansichten
gemäß den Fig. 8a-11a ohne weiteres zu ersehen, gehen mehrere Plattenelemente 15 von
der Außenmantelfläche MA des jeweiligen Zentralkörpers 22 aus.
[0048] Die Außenmantelfläche MA jedes Zentralkörpers 22 bildet ebenfalls eine völlig diffus
abstrahlende matte Fläche L.
[0049] Die Zentralkörper 22 gemäß den Fig. 8, 8a; 9, 9a und 10, 10a sind hohle gerade Kreiszylinder,
während der gerade Hohlzylinder der Fig. 11 und 11a den Querschnitt eines gleichseitigen
Polygons, hier eines Sechsecks, aufweist.
[0050] Die Innenmantelfläche MI jedes Zentralkörpers 22, der nicht von der Reflektorinnenfläche
13 gespiegelt wird, kann besonderen Funktionen, ggf. auch der Lichtfortleitung, vorbehalten
sein.
[0051] Aus den Fig. 8-11 bzw. 8a-11a wird deutlich, daß der überwiegende Oberflächenanteil
des jeweiligen Reflektoreinsatzes 14 eine von dem Leuchtmittel 17 beleuchtete Fläche
L darstellt, die in der Reflektorinnenfläche 13 gespiegelt wird.
1. Leuchte, wie Deckeneinbauleuchte (10) od. dgl., mit einem sich zu ihrer Lichtaustrittsfläche
(11) hin erweiternden, eine verspiegelte Reflektorinnenfläche (13) aufweisenden Reflektor
(12), dessen durch seine Reflektorachse (y) gelegten radialen Querschnitte entweder
Kreise oder gleichseitige Polygone darstellen, mit einem im Abstand von der Lichtaustrittsfläche
(11) angeordneten Leuchtmittel (17) sowie mit einem im Bereich der Lichtaustrittsfläche
(11) symmetrisch zur Reflektorinnenfläche (13) und zur Reflektorachse (y) angeordneten,
sich in den Reflektorhohlraum (H) hinein in Richtung Leuchtmittel (17) erstreckenden,
diametral gegenüberliegende Innenmantellinien der Reflektorinnenfläche (13) miteinander
verbindenden Reflektoreinsatz (14), dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektoreinsatz (14) eine diffus streuende matte Oberfläche (L) aufweist,
von welcher zumindest der weitaus überwiegende Oberflächenanteil unmittelbar vom Leuchtmittel
(17) beleuchtet und unter allen Betrachtungswinkeln innerhalb des Lampenabschirmwinkels
(β) des Reflektors (12) von der Reflektorinnenfläche (13) als Spiegelbild wiedergegeben
wird.
2. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektoreinsatz (14) mindestens ein Plattenelement (15) bildet, welches
in einer sich durch die Reflektorachse (y) erstreckenden Ebene angeordnet ist.
3. Leuchte nach Anspruch 1 oder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektoreinsatz (14) mehrere Plattenelemente (15) aufweist, deren Erstreckungsebenen
sich unter denselben Zentriwinkeln (z) schneiden.
4. Leuchte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattenelemente (15) einander in der Reflektorachse (y) durchdringen.
5. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektoreinsatz (14) eine Kombination mindestens eines Plattenelementes
(15) mit einem dreh- oder zentralsymmetrischen Körper, dem Zentralkörper (22), bildet,
dessen Symmetrieachse mit der Reflektorachse (y) identisch ist.
6. Leuchte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentralkörper (22) ein Zylinder, wie ein gerader hohler Kreiszylinder od.
dgl., ist.
7. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Plattenelemente (15) von der Außenmantelfläche (MA) des Zentralkörpers
(22) ausgehen.
8. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektoreinsatz (14) eine einheitlich getönte Oberfläche (L) aufweist.
9. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektoreinsatz (14) eine uneinheitlich getönte Oberfläche (L) aufweist.
10. Leuchte nach Anspruch 8 oder nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche (L) des Reflektoreinsatzes (14) schwarz und/oder weiß und/oder
farbig getönt ist.
1. Luminaire, such as a recessed ceiling luminaire (10) or the like, comprising a reflector
(12), widening towards its light emergence surface (11) and having a mirrored, reflector
inner surface (13), whose radial cross sections located through its reflector axis
(y) constitute either circles or equilateral polygons, a lighting means (17) disposed
at a distance from the light emergence surface (11), and a reflector insert (14) which
is disposed symmetrically in relation to the reflector inner surface (13) and to the
reflector axis (y) in the region of the light emergence surface (11), extends into
the reflector cavity (H) towards lighting means (17) and joins diametrally opposing
inner surface lines of the reflector inner surface (13), characterized in that the reflector insert (14) has a diffusing matt surface (L) of which at least by far
the preponderant proportion is directly illuminated by the lighting means (17) and
is reflected as a mirror image by the reflector inner surface (13) at all viewing
angles within the lamp cut-off angle (β) of the reflector (12).
2. Luminaire according to Claim 1, characterized in that the reflector insert (14) constitutes at least one plate element (15) which is disposed
in a plane extending through the reflector axis (y).
3. Luminaire according to Claim 1 or Claim 2, characterized in that the reflector insert (14) has several plate elements (15) whose extension planes
intersect at the same central angles (z).
4. Luminaire according to Claim 3, characterized in that the plate elements (15) intersect one another in the reflector axis (y).
5. Luminaire according to any one of Claims 1 to 4, characterized in that the reflector insert (14) constitutes a combination of at least one plate element
(15) with a rotationally or centrally symmetrical body, the central body (22), whose
axis of symmetry is identical with the reflector axis (y).
6. Luminaire according to Claim 5, characterized in that the central body (22) is a cylinder, such as a straight, hollow circular cylinder
or the like.
7. Luminaire according to any one of Claims 1 to 6, characterized in that several plate elements (15) issue from the outer circumferential surface (MA) of
the central body (22).
8. Luminaire according to any one of Claims 1 to 7, characterized in that the reflector insert (14) has a uniformly toned surface (L).
9. Luminaire according to any one of Claims 1 to 8, characterized in that the reflector insert (14) has a non-uniformly toned surface (L).
10. Luminaire according to Claim 8 or Claim 9, characterized in that the surface (L) of the reflector insert (14) is toned black and/or white and/or coloured.
1. Luminaire, tel que luminaire à monter en plafond (10) ou analogue, comportant un réflecteur
(12) allant en s'élargissant vers sa surface de sortie de lumière (11) et présentant
une surface intérieure de réflecteur (13) rendue réfléchissante, réflecteur dont des
sections transversales radiales passant par son axe de réflecteur (y) constituent
soit des cercles, soit des polygones réguliers, avec un moyen lumineux (17), disposé
à distance de la surface de sortie de lumière (11), ainsi qu'un insert de réflecteur
(14), disposé dans la zone de la surface de sortie de lumière (11), symétriquement
par rapport à la surface intérieure de réflecteur (13) et par rapport à l'axe de réflecteur
(y), s'étendant dans l'espace creux de réflecteur (H), dans la direction du moyen
lumineux (17), reliant ensemble des lignes d'enveloppes intérieures diamétralement
opposées de la surface intérieure de réflecteur (13), caractérisé en ce que l'insert
de réflecteur (14) présente une surface (L) matte, produisant une dispersion diffuse,
dont au moins la majeure partie de la surface est directement illuminée par le moyen
lumineux (17) et reproduite, sous forme d'image spéculaire, par la surface intérieure
de réflecteur (13), sous tous les angles d'observation situés à l'intérieur de l'angle
d'occultation de la lampe (β) du réflecteur (12) de la surface intérieure de réflecteur
(13).
2. Luminaire selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'insert de réflecteur (14)
constitue au moins un élément formant plaque (15) qui est disposé dans un plan passant
par l'axe de réflecteur (y).
3. Luminaire selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce que l'insert
de réflecteur (14) présente plusieurs éléments formant plaques (15) dont les plans
d'étendue se coupent sous les mêmes angles au centre (z).
4. Luminaire selon la revendication 3, caractérisé en ce que les éléments formant plaques
(15) se traversent les uns les autres dans l'axe de réflecteur (y).
5. Luminaire selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'insert de
réflecteur (14) constitue une combinaison d'au moins un élément formant plaque (15)
avec un corps répondant à une symétrie de rotation ou une symétrie par rapport à un
centre, le corps central (22), dont l'axe de symétrie est identique à l'axe de réflecteur
(y).
6. Luminaire selon la revendication 5, caractérisé en ce que le corps central (22) est
un cylindre tel qu'un cylindre à section circulaire, creux, rectiligne, ou analogue.
7. Luminaire selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que plusieurs éléments
formant plaques (15) partent de la surface d'enveloppe extérieure (MA) du corps central
(22).
8. Luminaire selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que l'insert de
réflecteur (14) présente une surface (L) ayant une teinte unitaire.
9. Luminaire selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'insert de
réflecteur (14) présente une surface (L) ayant une teinte non unitaire.
10. Luminaire selon la revendication 8 ou la revendication 9, caractérisé en ce que la
surface (L) de l'insert de réflecteur (14) est d'une teinte noire et/ou blanche et/ou
colorée.