| (19) |
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(11) |
EP 0 700 575 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.01.1997 Patentblatt 1997/01 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.04.1994 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9400/395 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9428/562 (08.12.1994 Gazette 1994/27) |
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| (54) |
WICKELKOPF
WINDING HEAD
TETE DE BOBINE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB IT LI NL |
| (30) |
Priorität: |
28.05.1993 DE 4317897 28.07.1993 DE 4325334
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.03.1996 Patentblatt 1996/11 |
| (73) |
Patentinhaber: Amatech Gmbh & Co. KG |
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D-87459 Pfronten (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- FINN, David
D-87459 Pfronten (DE)
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| (74) |
Vertreter: Böck, Bernhard, Dipl.-Ing. |
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Jaeger, Böck & Köster,
Patentanwälte,
Egloffsteinstrasse 7 97072 Würzburg 97072 Würzburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 191 720 DE-A- 3 932 313
|
DE-A- 3 841 966
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung einer Spulenwicklung
aus Wickeldraht auf einem Wicklungsträger mit einem eine Drahtführungseinrichtung
aufweisenden, relativ zum Wicklungsträger bewegbaren Wickelkopf. Des weiteren betrifft
die Erfindung ein mittels dieser Vorrichtung durchführbares Verfahren zur Herstellung
einer elektrisch leitfähigen Verbindung.
[0002] Vorrichtungen der obengenannten Art können bei der Herstellung von Spulenanordnungen
verwendet werden, bei denen ein Drahtleiter mittels eines Wickelkopfs zur Bildung
einer Spulenwicklung um den Wicklungsträger gewickelt wird und Drahtenden des Wickeldrahts
mit Anschlußflächen des Wicklungsträgers oder denen benachbarter Bauelemente verbunden
werden. Um die Verbindung der Drahtenden mit den Anschlußflächen herzustellen, werden
neben dem Wickelkopf weitere Einrichtungen, nämlich eine Verbindungseinrichtung und
eine Drahttrenneinrichtung benötigt. Bei der Herstellung einer derartigen Spulenanordnung
kann dabei so vorgegangen werden, daß zunächst mittels der Verbindungseinrichtung
ein Drahtende mit einer Anschlußfläche verbunden wird, anschließend mittels dem Wickelkopf
die Ausbildung der eigentlichen Spulenwicklung um den Wicklungsträger herum erfolgt,
und schließlich das laufende Drahtende des Wickeldrahts mittels der Verbindungseinrichtung
mit einer weiteren Anschlußfläche verbunden und mittels der Drahttrenneinrichtung
durchtrennt wird. Eine derartige Anordnung zur Durchführung des vorstehend grob erläuterten
Verfahrens ist in der PCT-Anmeldung WO 93/09551 der Anmelderin näher beschrieben.
[0003] Durch die Vielzahl der an der Herstellung einer derartigen Spulenanordnung beteiligten
Einrichtungen ergibt sich ein insgesamt komplexer Aufbau bei der bekannten Vorrichtung,
wobei sich insbesondere durch die vom Wickelkopf zwischen den einzelnen, örtlich fest
installierten Fertigungsstationen (Verbindungsstation, Trennstation) zurückzulegenden
Wege entsprechend hohe Fertigungszeiten ergeben.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Vorrichtung
bzw. ein Verfahren zu schaffen, die bzw. das einen möglichst kompakten Aufbau und
eine Verkürzung der Fertigungszeiten ermöglicht.
[0005] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind die Drahtführungseinrichtung, die Verbindungseinrichtung
und die Drahttrenneinrichtung integrale Einrichtungen des Wickelkopfs. Durch eine
derartige Vorrichtung ist quasi ein hochintegrierter Wickelkopf geschaffen, der neben
der eigentlichen Drahtführungsfunktion beim Wickeln eines Drahtleiters auf einen Wicklungsträger
auch gleichzeitig die Funktionen des Verbindens der Drahtenden mit dem Wicklungsträger
oder einem hiervon separaten anderen Anschlußflächenträger und die abschließende Drahttrennfunktion
übernimmt. Durch die Zusammenfassung in einer baulichen Einheit stellt die gesamte
Vorrichtung eine kompakte Anordnung dar, so daß in ein und derselben Relativposition
gegenüber der Anschlußfläche des Anschlußflächenträgers sowohl die Verbindung des
Drahtleiters mit der Anschlußfläche als auch das Durchtrennen des Drahtleiters erfolgen
kann. Hierdurch entfallen bei der Verbindungsherstellung Zwischenwege, die dadurch
entstehen, daß bei Vorrichtungen gemäß dem Stand der Technik die Drahtführungseinrichtung
von einer Verbindungseinrichtung zu einer Trenneinrichtung geführt werden muß.
[0007] Obwohl die erfindungsgemäße Vorrichtung sich, wie vorstehend erläutert, besonders
zur Herstellung von Spulenanordnungen, also sowohl zur Durchführung eines Wickelvorganges
als auch zur Durchführung der Verbindungstechnik eignet, läßt sich die erfindungsgemäße
Vorrichtung gleichermaßen vorteilhaft ganz allgemein dort verwenden, wo es darauf
ankommt, an bestimmten Stellen Verbindungen zwischen einem Drahtleiter und einer Anschlußfläche
zu schaffen und im Zwischenbereich den Drahtleiter mit der hier als Wickelkopf bezeichneten
erfindungsgemäßen Wickel/Verbindungs-Vorrichtung auf einer vorgegebenen Bewegungsbahn
von der einen Verbindungsstelle zur anderen Verbindungsstelle zu führen. Dabei muß
nicht in jedem Fall ein Wickelvorgang ausgeführt werden, sondern es kann auch bei
entsprechender Achsensteuerung der Wickel/Verbindungs-Vorrichtung etwa ein meanderförmiger
Verlauf in einer Ebene oder jeder andere beliebige Drahtverlauf zwischen zwei Verbindungsstellen
erzeugt werden.
[0008] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind die
Drahtführungseinrichtung, die Verbindungseinrichtung und die Drahttrenneinrichtung
in einem Werkzeugkopf zusammengefaßt, wobei die für die einzelnen Einrichtungen notwendigen
Betätigungs- oder Zustellorgane außerhalb des Werkzeugkopfs angeordnet sind. Dieser
Aufbau bedeutet eine Miniaturisierung, die die Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
auch bei kleinsten Anschlußflächen, wie etwa den standardmäßig nur 100 Mikrometer
x 100 Mikrometer Anschlußflächen eines Chips, ermöglichen.
[0009] Vorzugsweise ist der Drahtführungseinrichtung eine Drahtablenkeinrichtung zugeordnet,
die es ermöglicht einen aus Raumersparnisgründen etwa parallel zur Verbindungseinrichtung
zugeführten Drahtleiter quer zur Zustellachse der Verbindungseinrichtung abzulenken,
so daß bei Durchführung der Verbindung der Drahtleiter zwischen der Verbindungseinrichtung
und der Anschlußfläche zu liegen kommt.
[0010] An dieser Stelle sei bemerkt, daß die Verbindungseinrichtung nicht auf eine bestimmte
Art beschränkt ist, sondern daß vielmehr beliebig aus der Reihe der zur Verfügung
stehenden Verbindungseinrichtungen, wie etwa eine Thermode, eine Thermosonic-Verbindungseinrichtung,
eine Laserschweißeinrichtung usw., oder auch eine Kombination davon, ausgewählt werden
kann.
[0011] Bei der Verwendung einer Laserschweißeinrichtung erweist sich insbesondere eine derartige
als vorteilhaft, wie sie in der DE-OS 42 00 492 beschrieben ist, bei der die von einer
Laserquelle emittierte Laserleistung mittels eines Glasfaserleiters unmittelbar zur
Verbindungsstelle geleitet wird. Bei Verwendung einer derartigen Laserschweißeinrichtung
zusammen mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ergibt sich der besondere Vorteil,
daß der Wickelkopf selbst nicht durch die die Laserquelle bildende Geräteeinrichtung
belastet werden muß, sondern diese ortsfest vom Wickelkopf entfernt angeordnet werden
kann. Der Glasfaserleiter kann dann als Verbindungseinrichtung in den Wickelkopf integriert
sein. Hierdurch ist es möglich, eine leistungsstarke Laserschweißeinrichtung bei der
erfindungsgemäßen Vorrichtung zu verwenden, ohne deren Masse durch die vorstehend
erwähnte Geräteeinrichtung nachteilig zu erhöhen.
[0012] Es besteht auch die Möglichkeit, die Drahtführungseinrichtung, die Verbindungseinrichtung
und die Drahttrenneinrichtung sämtlich oder teilweise zu einer Funktionseinheit zusammenzufassen.
So kann etwa die Drahtführungseinrichtung mit der Verbindungseinrichtung zusammengefaßt
werden, indem beispielsweise im Fall eines Thermosonic-Bondkopfs als Verbindungseinrichtung
die Drahtzufuhr durch eine Kapillare im Bondkopf erfolgt. Auch ist es möglich, bei
Bedarf zusätzlich noch die Trenneinrichtung in einer dann aus Drahtführungseinrichtung,
Verbindungseinrichtung und Drahttrenneinrichtung zusammengesetzten Funktionseinheit
zu integrieren. Ein Beispiel dafür wäre ein mit einer Drahtführungskapillare versehener
Thermosonic-Bondkopf, der überdies über eine im Drahtkontaktbereich ausgebildete Trennkante
verfügt. Hiermit ließe sich ein Höchstmaß an Integration erreichen.
[0013] Vorzugsweise ist die Drahtablenkeinrichtung aus einer quer zur Zustellachse der Drahtführungseinrichtung
wirkenden Ansaugeinrichtung gebildet. Bei dieser vorteilhaften Ausgestaltung der Drahtablenkeinrichtung
wird zu deren Realisierung lediglich ein Saugluftanschluß im Bereich der Verbindungseinrichtung
benötigt, der bewirkt, daß der durch die Drahtführungseinrichtung etwa parallel zur
Zustellachse der Verbindungseinrichtung zugeführte Drahtleiter infolge der Saugkraft
quer zur Zustellachse der Verbindungseinrichtung abgelenkt wird, so daß die Verbindungseinrichtung
auf den Drahtleiter einwirken kann, etwa durch Wärme- und Druckbeaufschlagung im Fall
einer Thermode.
[0014] Eine weitere Möglichkeit besteht darin, für die Drahtablenkeinrichtung eine quer
zur Zustellachse der Verbindungseinrichtung verschwenkbare Greifeinrichtung vorzusehen.
[0015] Eine vom Prinzip her ähnliche, jedoch hinsichtlich der erzielbaren Kompaktheit noch
eher vorzuziehende, mögliche Ausführungsform einer Drahtablenkeinrichtung besteht
darin, die Drahtführungseinrichtung selbst quer zur Zustellachse der Verbindungseinrichtung
verschwenkbar zu gestalten, um dann im Zusammenwirken mit der Anschlußfläche des Anschlußflächenträgers,
auf die der Drahtleiter auftrifft, eine derartige Ablenkung des Drahtleiters zu bewirken,
daß der Drahtleiter zwischen der Verbindungseinrichtung und der Anschlußfläche zu
liegen kommt.
[0016] Als besonders vorteilhaft erweist es sich, wenn die erfindungsgemäße Vorrichtung
derart aufgebaut ist, daß die den einzelnen Einrichtungen zugeordneten Betätigungs-
oder Zustellorgane in einem mit dem Werkzeugkopf koppelbaren Werkzeugkopfträger angeordnet
sind. Hierdurch wird die Möglichkeit geschaffen, bei Bedarf einen einfachen Werkzeugkopfwechsel
auszuführen, um etwa besonders aufeinander abgestimmte Kombinationen von Werkzeugkopfeinrichtungen
ankoppeln zu können. Beispielsweise kann es sich auch je nach Kombination der Materialien
von Drahtleiter und Anschlußfläche als vorteilhaft erweisen, eine Verbindungseinrichtung
eines bestimmten Typs zu verwenden. So erweist sich etwa für eine Verbindung auf einer
Anschlußfläche einer Kapton-Folie das Thermokompressionsverfahren und bei einer Chipanschlußfläche
das Thermosonic-Verfahren als vorteilhaft an, sowie auch eine Kombination dieser Verfahren
denkbar ist. Unabhängig von der Wahl der Verbindungseinrichtung kann jedoch stets
ein und dasselbe Betätigungs- oder Zustellorgan zum Einsatz kommen. Abgesehen von
einem einfachen und schnellen Werkzeugkopfwechsel wirkt sich dies günstig auf die
Werkzeugbereitstellungskosten aus.
[0017] Für die Ausführung der Betätigungs- oder Zustellorgane bieten sich verschiedene Möglichkeiten
an. So können diese etwa als Druckluftbetätigungsorgane, wie Kolben/Zylinder-Einheiten,
oder als Solenoid-Betätigungsorgane ausgebildet sein.
[0018] Des weiteren besteht die vorteilhafte Möglichkeit, neben der vorstehend beschriebenen
Drahtführungseinrichtung noch eine weitere Drahtführungseinrichtung vorzusehen. Hierdurch
ist es möglich, bei Bedarf, etwa wenn die Materialien von Drahtleiter und Anschlußfläche
nicht verbindungskompatibel sind, einen Zusatzstoff, wie beispielsweise Gold oder
eine Goldlegierung, als Bonddraht zuzuführen, um eine sichere, elektrisch leitfähige
Verbindung zwischen dem Drahtleiter und der etwa aus einer Aluminiumfläche bestehenden
Anschlußfläche zu gewährleisten.
[0019] Diese weitere Drahtführungseinrichtung kann in die Verbindungseinrichtung integriert
sein.
[0020] Eine weitere vorteilhafte Maßnahme, um etwa die Verbindungskompatibilität zwischen
dem Drahtleitermaterial und dem Anschlußflächenmaterial herzustellen bzw. zu erhöhen,
kann darin bestehen, im Bereich der Verbindungseinrichtung eine Schutzgaszuführeinrichtung
vorzusehen.
[0021] Eine weitere mögliche Alternative besteht darin, im Bereich der Verbindungseinrichtung
für eine Vakuumeinrichtung zu sorgen, etwa dadurch, daß der gesamte Werkzeugkopf mit
einer Vakuumglocke umgeben wird.
[0022] Der Schutzgaszuführeinrichtung kann auch eine Beschichtungseinrichtung zugeordnet
sein, die einen Auftrag einer Schutzschicht auf die Verbindungsstelle, etwa den Auftrag
einer Passivierungsschicht als Korrosionsschutz, vorzugsweise noch während der Schutzgasbeaufschlagung
der Verbindungsstelle ermöglicht.
[0023] Zur Überwachung und/oder Steuerung der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann diese in
einer besonderen Ausführungsform mit einer Kamera, insbesondere einer mit CCD(Charge-Coupled-Device)-Bildsensoren
ausgerüsteten CCD-Kamera, versehen sein, die am Werkzeugkopf selbst oder auch am Werkzeugkopfträger
angebracht sein kann. Je nach Art der Anbringung kann die Kamera auch in den Werkzeugkopf
oder den Werkzeugkopfträger integriert sein.
[0024] Das durch eine Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ermöglichte erfindungsgemäße
Verfahren weist die Merkmale des Anspruchs 17 auf.
[0025] Erfindungsgemäß wird die Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
16 dazu verwendet, einen bondfähigen Drahtleiter unmittelbar mit den ungebumpten Anschlußflächen
eines elektronischen Bauelements, wie eines Chips, zu verbinden. Hierbei wird der
Draht etwa unmittelbar mit den Aluminiumpads verbunden, ohne daß zuvor Bumps auf diesen
aufgebracht worden wären. Die Folge hiervon ist eine erhebliche Vereinfachung beim
elektrischen Anschließen von Chips oder bei von der Anschlußtechnik her vergleichbaren
Bauelementen.
[0026] Als vorteilhaft erweist es sich, wenn als Drahtleiter ein bondfähiger Wickeldraht,
vorzugsweise ein Kupfer-Bonddraht, verwendet wird. Hierdurch wird es möglich, die
erfindungsgemäße Vorrichtung erst zum Wickeln von Spulen zu verwenden, und anschließend
mit ein und demselben Draht eine unmittelbare Verbindung mit einer ungebumpten Anschlußfläche
herzustellen.
[0027] Als besonders vorteilhaft erweist es sich, wenn die Verbindung zwischen Draht und
Anschlußfläche in einer Schutzgasatmosphäre oder unter Vakuum erfolgt, um die Qualität
der Verbindung zu erhöhen.
[0028] Bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung unter beispielhafter
Erläuterung des erfindungsgemäßen Verfahrens werden nachfolgend anhand der Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die erfindungsgemäße Vorrichtung in einer ersten Ausführungsform mit einem an einen
Werkzeugkopfträger angekoppelten Werkzeugkopf;
die in Fig. 2 dargestellte Vorrichtung in vergrößerter Teildarstellung nach dem Wickeln einer Spule
und der Verbindung von Wickeldrahtenden auf Anschlußflächen eines Spulenträgers;
Fig. 3 A bis 3 C den Werkzeugkopfträger in verschiedenen, zeitlich einander nachfolgenden Konfigurationen
zur Ausbildung einer Drahtleiterverbindung;
Fig. 4 eine schematische Darstellung des Werkzeugkopfes in einer ersten Variation des in
Fig. 1 dargestellten Werkzeugkopfs;
Fig. 5 eine schematische Darstellung des Werkzeugkopfs in einer weiteren Variation des in
Fig. 1 dargestellten Werkzeugkopfs.
[0029] Fig. 1 zeigt in einer ersten Ausführungsform eine Wickel/Verbindungs-Vorrichtung 10 mit
einem Werkzeugkopfträger 11 und einem Werkzeugkopf 12. Der Werkzeugkopf 12 ist über
ein hier als Verbindungshülse 13 ausgeführtes Verbindungselement mit dem Werkzeugkopfträger
11 lösbar verbunden. Zur lösbaren Verbindung weist die Verbindungshülse 13 in ihrem
dem Werkzeugkopfträger 11 zugewandten Endbereich ein Innengewinde 14 auf, das mit
einem nicht näher dargestellten Außengewinde des Werkzeugkopfträgers 11 zusammenwirkt.
[0030] Der Werkzeugkopf 12 weist eine Werkzeugaufnahme 15 mit darin aufgenommenen und geführten
Werkzeugeinrichtungen, nämlich eine Drahtführungseinrichtung 16, eine Verbindungseinrichtung
17, eine Drahttrenneinrichtung 18 und eine Drahtablenkeinrichtung 19, auf.
[0031] Um eine Zustellbewegung der Drahtführungseinrichtung 16, der Verbindungseinrichtung
17 und der Drahttrenneinrichtung 18 in Richtung einer Zustellachse 20 zu ermöglichen,
sind die genannten Einrichtungen an ihrem in
Fig. 1 oberen Ende mit als Zustellorganen vorgesehenen pneumatischen Kolben/Zylinder-Einheiten
21, 22, 23 versehen. Zwischen Kolbenstangen 24 der Kolben/Zylinder-Einheiten 21, 22,
23 und den Enden der Einrichtungen 16, 17, 18 können, wie für die Drahttrenneinrichtung
18 beispielhaft dargestellt, Dämpfungseinrichtungen 25 vorgesehen sein.
[0032] In diesem Fall erfolgt die Kopplung der Einrichtungen 16, 17, 18 nicht unmittelbar
mit den Kolben/Zylinder-Einheiten 21, 22, 23 sondern über die dämpfungseinrichtungen
25.
[0033] Nachfolgend soll die Funktion der Wickel/Verbin-dungs-Vorrichtung 10 näher erläutert
werden.
[0034] In
Fig. 1 ist die Wickel/Verbindungs-Vorrichtung 10 in einer Wickelkonfiguration dargestellt,
bei der sich die Drahtführungseinrichtung 16 in einer aus der Werkzeugaufnahme 15
vorgeschobenen Position befindet. Dabei ist ein Wickeldraht 26 oder allgemein ein
Draht, mit dem etwa eine Drahtverbindung zwischen zwei Anschlußflächen geschaffen
werden soll durch die rohrförmig ausgebildete Drahtführungseinrichtung 16 hindurchgeführt.
In dieser Konfiguration kann die Wickel/Verbindungs-Vorrichtung 10 in üblicher Weise
als ein im Raum ein- oder mehrachsig bewegbarer Wickelkopf oder allgemein als Drahtführungskopf
verwendet werden.
[0035] Um mit der in
Fig. 1 dargestellten Wickel/Verbindungs-Vorrichtung 10 eine Verbindung des Drahtes 26' mit
einer in
Fig. 1 nicht näher dargestellten Anschlußfläche nach einem Wickelvorgang oder bei auf sonstige
Art und Weise fixiertem freien Drahtende 27 herzustellen, wird der Werkzeugkopf 12
zunächst in die Richtung des Pfeils 28 verfahren und die Drahtführungseinrichtung
16 durch Betätigung der Kolben/Zylinder-Einheit 21 in den Werkzeugkopf 12 eingefahren.
Dadurch legt sich der Draht 26 an die Unterseite des Werkzeugkopfs an, so daß die
Verbindungseinrichtung 17 aus dem Werkzeugkopf 12 herausgefahren werden kann, bis
sie unter Zwischenlage des Drahts 26 an der Anschlußfläche anliegt. Je nach Abstand
des Werkzeugkopfs 12 von der Anschlußfläche kann dabei die Wickel/Verbindungs-Vorrichtung
10 insgesamt in Richtung der Zustellachse 20 vorbewegt werden.
[0036] Je nach Art der Verbindungseinrichtung 17 arbeitet diese etwa mit Thermokompresssion
oder Ultraschallerregung mit oder ohne gleichzeitiger Erwärmung der Anschlußfläche,
wodurch eine Verbindung des Drahts 26 mit der Anschlußfläche erfolgt. Nach erfolgter
Verbindung wird die Trenneinrichtung 18 ausgefahren, die bei dem in
Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel die Form eines Trennmessers aufweist, um den Draht
26 nahe der Verbindungsstelle zu durchtrennen.
[0037] Diese Konfiguration der Wickel/Verbindungs-Vorrichtung 10 ist in
Fig. 2 dargestellt. Hierbei befindet sich die Drahtführungseinrichtung 16 in zurückgezogener
und die Verbindungseinrichtung 17 sowie die Drahttrenneinrichtung 18 in vorgeschobener
Position.
[0038] Unter Bezugnahme auf die
Fig. 3 A bis
3 C sollen anschließend noch die Konfigurationen der Wickel/Verbindungs-Vorrichtung 10
bei Durchführung einer Drahtverbindung, etwa zur Festlegung des Drahtendes auf einer
Anschlußfläche vor Durchführung eines nachfolgenden Wickelvorgangs oder für eine Drahtverbindung
zwischen Anschlußflächen, beschrieben werden. Hierbei befinden sich abweichend von
der Darstellung gemäß
Fig. 1 in
Fig. 3 A die Drahtführungseinrichtung 16, die Verbindungseinrichtung 17 und die Drahttrenneinrichtung
18 zunächst in einer ganz zurückgezogenen Position und geben einen quer zur Zustellachse
20 verlaufenden Kanal 30 frei. Der durch die Drahtführungseinrichtung 16 zugeführte
Drahtleiter 26 wird durch die hier als Ansaugeinrichtung ausgeführte Drahtablenkeinrichtung
19 mit seinem freien Drahtende in eine Lage quer zur Zustellachse 20 gebracht, dabei
kann der weitere Drahtvorschub durch die Drahtführungseinrichtung mittels einer Klemmeinrichtung
verhindert werden. Neben der Klemmeinrichtung kann auch noch eine Einrichtung vorgesehen
werden, um den Draht durch Düsenströmungen luftgestützt in die Drahtführungseinrichtung
einzufädeln.
[0039] Anschließend wird, wie in
Fig. 3 B dargestellt, die Verbindungseinrichtung 17 soweit ausgefahren, bis diese unter Zwischenlage
des Drahts 26 an einer Anschlußfläche 29 anliegt. In dieser Stellung erfolgt nun die
Verbindung des Drahts 26 mit der Anschlußfläche 29.
[0040] Nachfolgend wird, wie in
Fig. 3 C dargestellt, auch die Drahttrenneinrichtung 18 ausgefahren, so daß der Draht 26 nahe
der Verbindungsstelle durch die Trenneinrichtung 18 getrennt werden kann. Das abgetrennte
Drahtende wird dann durch die Saugeinrichtung 19 abgesogen.
[0041] Fig. 2 zeigt beispielhaft als eine mögliche Anwendung der erfindungsgemäßen Wickel/Verbindungs-Vorrichtung
10 deren Einsatz bei der Herstellung einer Uhrenspule 31, die zum Einsatz in elektrisch
betriebenen Uhren dient und die einen Wicklungsträger 32 mit einer darauf angeordneten
Spulenwicklung 33 aufweist. Die Anschlußflächen der Uhrenspule 31 sind mittels einer
sogenannten "Kapton-Folie" 34 ausgebildet, die aus einer Kunststoffolie mit darauf
aufgebrachten Metallisierungsschichten 35, 36 besteht. In
Fig. 2 sind auf den Metallisierungsschichten 35, 36 zwei Verbindungsstellen 37, 38 zu erkennen,
an denen Wickeldrahtenden 39, 40 mit den Metallisierungsschichten 35, 36 verbunden
sind.
[0042] Die in
Fig. 2 dargestellte Uhrenspule 31 kann mittels der erfindungsgemäßen Wickel/Verbindungs-Vorrichtung
10 hergestellt werden, indem zunächst, wie in den
Fig. 3 A, 3 B, 3 C dargestellt eine erste Verbindung des Wickeldrahts 26 mit der ersten Metallisierungsschicht
35 unter Ausbildung der Verbindungsstelle 37 erfolgt. Anschließend erfolgt mittels
einer Überlagerung einer Rotationsbewegung des Wicklungsträgers 32 um seine Längsachse
und einer Translationsbewegung des Werkzeugkopfs 12 in Richtung des Pfeils 41 und
zurück die Ausführung der Spulenwicklung 33. Schließlich wird, wie vorstehend schon
beschrieben, die zweite Drahtverbindung an der Verbindungsstelle 38 und das Abtrennen
des Drahtes 26 durchgeführt.
[0043] Die
Fig. 4 und
5 zeigen in schematischen Darstellungen alternative Ausführungen von Werkzeugköpfen.
[0044] In
Fig. 4 ist ein Werkzeugkopf 56 mit einer Drahtzuführeinrichtung 42 dargestellt, die um einen
Gelenkpunkt 43 quer zur Zustellachse 20 des Werkzeugkopfs verschwenkbar ist. In
Fig. 4 ist die Drahtführungseinrichtung 42 sowohl in ihrer im wesentlichen parallel zur
Zustellachse 20 ausgerichteten Wickelposition als auch im verschwenkten Zustand dargestellt.
Durch die Verschwenkbarkeit der Drahtführungseinrichtung 42 ist es möglich, auf eine
separate Ablenkeinrichtung zu verzichten. Vielmehr wird bei der in
Fig. 4 dargestellten Ausführungsform der Wickeldraht 26 durch einen Drahtvorschub bei verschwenkter
Drahtführungseinrichtung 42 auf eine Anschlußfläche 44 geleitet und auf dieser abgelenkt.
In dieser Stellung kann eine in Zustellachsenrichtung zustellbare Verbindungseinrichtung
45 bis gegen die Anschlußfläche 44 verfahren werden, wobei der Draht 26 zwischen der
Anschlußfläche 44 und einer Kontaktfläche 46 der Verbindungseinrichtung 45 zu liegen
kommt.
[0045] Bei dem in
Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Verbindungseinrichtung 45 derart ausgeführt,
daß in ihr eine weitere Drahtführungseinrichtung 47, etwa in Form eines Kanals, ausgebildet
ist, um einen Zusatzdraht 48 auf die Anschlußfläche 44 zu führen, so daß die Verbindung
des Drahts 26 mit der Anschlußfläche 44 gleichzeitig mit der Verbindung des Zusatzdrahts
48 mit der Anschlußfläche 44 erfolgen kann. Dieser Zusatzdraht 48 kann derart beschaffen
sein, daß die Verbindung von schlecht miteinander verbindbaren bzw. verbindungsinkompatiblen
Materialien des Drahtes 26 und der Anschlußfläche 44 ermöglicht wird. Auch ist es
möglich, das Material des Zusatzdrahts 48 so auf die zu verbindenden Materialien abzustimmen,
daß ein besonderer Korrosionsschutz oder eine Isolierung nach außen hin gegeben ist.
Auf eine Darstellung der Drahttrenneinrichtung wurde in
Fig. 4 verzichtet.
[0046] Fig. 5 zeigt in einer weiteren Variante einen schematisch dargestellten Werkzeugkopf 49,
der ähnlich dem in
Fig. 1 dargestellten Werkzeugkopf 12 eine Drahtführungseinrichtung 50, eine Verbindungseinrichtung
51 und eine Drahttrenneinrichtung 52 aufweist. Abweichend von dem in
Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel weist der Werkzeugkopf 49 eine Ablenkeinrichtung
53 auf, die aus einer um einen zum Werkzeugkopf 49 gehörigen Gelenkpunkt 54 schwenkbaren
Greifeinrichtung besteht. Um den Draht 26, der aus der Drahtführungseinrichtung 50
nach unten herausgeführt ist in eine Verbindungsposition zu verbringen, in der der
Draht zwischen der Verbindungseinrichtung 51 und einer in
Fig. 5 nicht näher dargestellten Anschlußfläche zu liegen kommt, wird der Draht 26 von einem
Greifer 55 der Ablenkeinrichtung 53 aufgenommen und der gehaltene Draht 26 mit dem
Greifer um den Gelenkpunkt 54 in seine in
Fig. 5 linke Position verschwenkt. Ausgehend von dieser Drahtposition kann dann wieder,
wie vorstehend im Zusammenhang mit den
Fig. 3 B und
3 C beschrieben, eine Verbindung des Drahts 26 mit einer Anschlußfläche und eine anschließende
Durchtrennung des Drahtes 26 erfolgen.
1. Vorrichtung zur Herstellung einer Spulenwicklung aus Wickeldraht (26) auf einem Wicklungsträger
mit einem eine Drahtführungseinrichtung (16, 42, 50) aufweisenden, relativ zum Wicklungsträger
bewegbaren Wickelkopf (10), mit einer Drahtverbindungseinrichtung (17, 45, 51) zur
Herstellung einer elektrisch leitfähigen Verbindung zwischen dem Wickeldraht und einer
Anschlußfläche eines Anschlußflächenträgers (31) und mit einer Drahttrenneinrichtung
(18, 52),
dadurch gekennzeichnet,
daß neben der Drahtführungseinrichtung (16, 42, 50) die Drahtverbindungseinrichtung
(17, 45, 51) und die Drahttrenneinrichtung (18, 52) als weitere integrale Einrichtungen
des Wickelkopfs (10) vorgesehen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Drahtführungseinrichtung (16, 42, 50), die Drahtverbindungseinrichtung (17,
45, 51) und die Drahttrenneinrichtung (18, 52) in einem Werkzeugkopf (12, 49, 56)
zusammengefaßt sind, wobei deren Betätigungs-/ Zustellorgane (21, 22, 23) außerhalb
des Werkzeugkopfs angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungseinrichtung (17) als ein in den Wickelkopf (10) integrierter Glasfaserleiter
ausgeführt ist, der mit einer vorzugsweise unabhängig vom Wickelkopf (10) angeordneten
Laserquelle verbunden ist.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Drahtführungseinrichtung (16, 42, 50) eine Drahtablenkeinrichtung (19, 53)
zugeordnet ist zur Ablenkung des Drahts (26) in eine Richtung quer zur Zustellachse
(20) der Verbindungseinrichtung (17, 45, 51).
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Drahtführungseinrichtung (16, 42, 50), die Verbindungseinrichtung (17, 45,
51) und die Drahttrenneinrichtung (18, 52) sämtlich oder teilweise zu einer Funktionseinheit
zusammengefaßt sind.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Drahtablenkeinrichtung (19) aus einer quer zur Zustellachse (20) der Verbindungseinrichtung
(17) wirkenden Ansaugeinrichtung gebildet ist.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Drahtablenkeinrichtung (53) aus einer quer zur Zustellachse (20) der Verbindungseinrichtung
(51) verschwenkbaren Greifeinrichtung gebildet ist.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Drahtablenkung die Drahtführungseinrichtung (42) quer zur Zustellachse (20)
der Verbindungseinrichtung (45) verschwenkbar ist.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Betätigungs-/Zustellorgane (21, 22, 23) in einem mit dem Werkzeugkopf (12,
49, 56) koppelbaren Werkzeugkopfträger (11) angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Betätigungs-/Zustellorgane (21, 22, 23) als Druckluftbetätigungsorgane ausgebildet
sind.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Betätigungs-/Zustellorgane (21, 22, 23) als Solenoid-Betätigungsorgane ausgebildet
sind.
12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine weitere Drahtführungseinrichtung (47) vorgesehen ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die weitere Drahtführungseinrichtung (47) in die Verbindungseinrichtung (45) integriert
ist.
14. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich der Verbindungseinrichtung (17, 45, 51) eine Schutzgaszuführeinrichtung
vorgesehen ist.
15. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich der Verbindungseinrichtung (17, 45, 51) eine Vakuumeinrichtung zur
Erzeugung eines Vakuums im Verbindungsbereich vorgesehen ist.
16. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Werkzeugkopf (12, 49, 56) oder am Werkzeugkopfträger (11) eine Überwachungskamera,
insbesondere eine CCD-Kamera vorgesehen ist.
17. Verfahren zur Herstellung einer elektrisch leitfähigen Verbindung zwischen einem Drahtleiter
(26) und einer Anschlußfläche (29, 44) eines Anschlußflächenträgers mit einer Vorrichtung
nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß der durch die Drahtführungseinrichtung (16, 47, 52) geführte Drahtleiter (26)
unmittelbar mit einer ungebumpten Anschlußfläche (29, 44) eines elektronischen Bauelements,
wie eines Chips, verbunden wird.
18. Verfahren nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Drahtleiter (26) ein bondfähiger Wickeldraht, vorzugsweise ein Kupfer-Bonddraht,
verwendet wird.
19. Verfahren nach Anspruch 17 oder 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindung des Drahtleiters (26) mit der Anschlußfläche (29, 44) in einer
Schutzgasatmosphäre erfolgt.
20. Verfahren nach Anspruch 17 oder 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindung des Drahtleiters (26) mit der Anschlußfläche (29, 44) unter Vakuum
erfolgt.
1. A device for manufacturing a coil winding from winding wire (26) on a winding support
with a winding head (10) which comprises a wire guide device (16, 42, 50) and is movable
relative to the winding support, with a wire connecting device (17, 45, 51) for producing
an electrically conductive connection between the winding wire and a connection surface
of a connection surface support (31) and with a wire separating device (18, 52), characterised
in that, in addition to the wire guide device (16, 42, 50), the wire connecting device
(17, 45, 51) and the wire separating device (18, 52) are provided as further integral
units of the winding head (10).
2. A device according to claim 1, characterised in that the wire guide device (16, 42,
50), the wire connecting device (17, 45, 51) and the wire separating device (18, 52)
are combined in a tool head (12, 49, 56), the actuating/feed members (21, 22, 23)
of these devices being arranged outside the tool head.
3. A device according to claim 1 or 2, characterised in that the connecting device (17)
'is constructed as a glass fibre conductor, which is integrated in the winding head
(10) and is connected to a laser source preferably arranged independently of the winding
head (10).
4. A device according to one or more of the preceding claims, characterised in that a
wire deflecting device (19, 53) is associated with the wire guide device (16, 42,
50) for deflecting the wire (26) in a direction transverse to the feed axis (20) of
the connecting device (17, 45, 51).
5. A device according to one or more of the preceding claims, characterised in that the
wire guide device (16, 42, 50), the connecting device (17, 45, 51) and the wire separating
device (18, 52) are fully or partially combined to form an operational unit.
6. A device according to one or more of the preceding claims, characterised in that the
wire deflecting device (19) is formed by a suction device acting transversely to the
feed axis (20) of the connecting device (17).
7. A device according to one or more of claims 1 to 5, characterised in that the wire
deflecting device (53) is formed by a gripping device which is pivotable transversely
to the feed axis (20) of the connecting device (51).
8. A device according to one or more of claims 1 to 5, characterised in that, for deflecting
the wire, the wire guide device (42) is pivotable transversely to the feed axis (20)
of the connecting device (45).
9. A device according to one or more of the preceding claims, characterised in that the
actuating/feed members (21, 22, 23) are arranged in a tool head support (11) which
is couplable with the tool head (12, 49, 56).
10. A device according to one or more of the preceding claims, characterised in that the
actuating/feed members (21, 22, 23) are constructed as compressed air actuating members.
11. A device according to one or more of claims 1 to 9, characterised in that the actuating/feed
members (21, 22, 23) are constructed as solenoid actuating members.
12. A device according to one or more of the preceding claims, characterised in that a
further wire guide device (47) is provided.
13. A device according to claim 12, characterised in that the further wire guide device
(47) is integrated in the connecting device (45).
14. A device according to one or more of the preceding claims, characterised in that a
protective gas supply device is provided in the region of the connecting device (17,
45, 51).
15. A device according to one or more of claims 1 to 13, characterised in that a vacuum
device is provided in the region of the connecting device (17, 45, 51) for generating
a vacuum in the connecting region.
16. A device according to one or more of the preceding claims, characterised in that a
monitoring camera, more particularly a CCD camera, is provided on the tool head (12,
49, 56) or on the tool head support (11).
17. A method for manufacturing an electrically conductive connection between a wire conductor
(26) and a connection surface (29, 44) of a connection surface support using a device
according to one or more of claims 1 to 16, characterised in that the wire conductor
(26), which is guided through the wire guide device (16, 47, 52), is connected to
a bump-free connection surface (29, 44) of an electronic component, such as a chip.
18. A method according to claim 17, characterised in that a bondable winding wire, preferably
a copper bonding wire, is used as the wire conductor (26).
19. A method according to claim 17 or 18, characterised in that the connection of the
wire conductor (26) with the connection surface (29, 44) is effected in a protective
gas atmosphere.
20. A method according to claim 17 or 18, characterised in that the connection of the
wire conductor (26) with the connection surface (29, 44) is effected under vacuum.
1. Dispositif pour fabriquer un enroulement de bobine en utilisant un fil de bobinage
(26) sur un support de bobinage comportant une tête de bobinage (10), qui possède
un dispositif guide-fil (16,42,50) et est déplaçable par rapport au support de bobinage,
et comportant un dispositif (17,45,51) de réunion du fil servant à établir une liaison
électriquement conductrice entre le fil de bobinage et une surface de raccordement
d'un support (31) d'une surface de raccordement, et un dispositif (18,52) de sectionnement
du fil,
caractérisé en ce
qu'en dehors du dispositif guide-fil (16,42,50) le dispositif (17,45,51) de réunion
du fil et le dispositif (18,52) de sectionnement du fil sont prévus sous la forme
d'autres dispositifs intégraux de la tête de bobinage (10).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif guide-fil
(16,42, 50) dispositif (17,45,51) de réunion du fil et le dispositif (18,52) de sectionnement
du fil sont réunis dans une tête d'outil (12,49,56), les organes d'actionnement/d'avance
(21,22,23) de ces dispositifs étant situés à l'extérieur de la tête d'outil.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le dispositif de réunion
(17) est agencé sous la forme d'un conducteur formé d'une fibre de verre, qui est
intégré à la tête de bobinage (10) et qui est relié à une source laser disposée de
préférence d'une manière indépendante de la tête de bobinage (10).
4. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce
qu'au dispositif guide-fil (16, 42, 50) est associé un dispositif (19,53) de déviation
du fil, qui sert à dévier le fil (26) dans une direction transversale par rapport
à l'axe d'avance (20) du dispositif de réunion (17,45,51).
5. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce
que le dispositif guide-fil (16,42,50) le dispositif de réunion (17,45,51) et le dispositif
(18,52) de sectionnement du fil sont réunis en totalité ou en partie pour former une
unité fonctionnelle.
6. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce
que le dispositif (19) de déviation du fil est formé par un dispositif d'aspiration,
qui agit transversalement par rapport à l'axe d'avance (20) du dispositif de réunion
(17).
7. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que
le dispositif (53) de déviation du fil est formé par un dispositif de saisie, qui
peut basculer transversalement par rapport à l'axe d'avance (20) du dispositif de
réunion (51).
8. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que
pour la déviation du fil, le dispositif guide-fil (42) peut basculer transversalement
par rapport à l'axe d'avance (20) du dispositif de réunion (45).
9. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce
que les organes d'actionnement/d'avance (21,22,23) sont disposés dans un support de
tête d'outil (11), qui peut être accouplé à la tête d'outil (12,49,56).
10. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce
que les organes d'actionnement/d'avance (21,22,23) sont agencés sous la forme d'organes
d'actionnement à air comprimé.
11. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que
les organes d'actionnement/d'avance (21,22,23) sont agencés sous la forme d'organes
d'actionnement à électroaimant.
12. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce
qu'il est prévu un autre dispositif guide-fil (47).
13. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que l'autre dispositif guide-fil
(47) est intégré dans le dispositif de réunion (45).
14. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce
qu'un dispositif d'amenée de gaz protecteur est prévu au voisinage du dispositif de
réunion (17,45,51).
15. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 13, caractérisé en ce qu'un
dispositif à vide servant à produire un vide dans la zone de réunion est prévu au
voisinage du dispositif de réunion (17,45,51).
16. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce
qu'une caméra de contrôle, notamment une caméra à dispositif CCD, c'est-à-dire un
dispositif à couplage de charges, est prévue sur la tête d'outil (12,49,56) ou sur
le support de tête d'outil (11).
17. Procédé pour établir une liaison électriquement conductrice entre un conducteur en
forme de fil (26) et une surface de raccordement (29,44) d'un support d'une surface
de raccordement à l'aide d'un dispositif selon une ou plusieurs des revendications
1 à 16, caractérisé en ce que le conducteur en forme de fil (26), qui traverse le
dispositif guide-fil (16,47,52), est relié directement à une surface de raccordement
sans bosse métallisée élevée, utilisée comme contact, (29,44) d'un composant électronique,
tel qu'une microplaquette.
18. Procédé selon la revendication 17, caractérisé en ce qu'on utilise comme conducteur
en forme de fil (26), un fil de bobinage apte à être réuni par soudage, de préférence
un fil de liaison en cuivre.
19. Procédé selon la revendication 17 ou 18, caractérisé en ce que la liaison du conducteur
en forme de fil (26) avec la surface de raccordement (29,44) s'effectue dans une atmosphère
de gaz protecteur.
20. Procédé selon la revendication 17 ou 18, caractérisé en ce que la liaison du conducteur
en forme de fil (26) à la surface de raccordement (29,44) s'effectue sous vide.