| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 701 492 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
02.12.1998 Patentblatt 1998/49 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.06.1994 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B21D 39/04 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/DE9400/652 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 9429/045 (22.12.1994 Gazette 1994/28) |
|
| (54) |
VERFAHREN ZUR INSTALLATION EINES LEITUNGSROHRSYSTEMS UND VORRICHTUNG ZUM UNLÖSBAREN
VERBINDEN
PROCESS FOR INSTALLING A CONDUIT PIPE SYSTEM AND DEVICE FOR UNRELEASABLE CONNECTION
PROCEDE D'INSTALLATION D'UN SYSTEME DE CANALISATIONS ET DISPOSITIF DE RACCORDEMENT
NON LIBERABLE
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI LU NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
03.06.1993 DE 4318928 03.06.1993 DE 4318929
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
20.03.1996 Patentblatt 1996/12 |
| (73) |
Patentinhaber: MANNESMANN Aktiengesellschaft |
|
40213 Düsseldorf (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- UNEWISSE, Heinz
D-45481 Mülheim (DE)
- FOERING, Herbert
D-42719 Solingen (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Meissner, Peter E., Dipl.-Ing. |
|
Meissner & Meissner,
Patentanwaltsbüro,
Hohenzollerndamm 89 14199 Berlin 14199 Berlin (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-U- 9 007 414 US-A- 3 241 224
|
DE-U- 9 016 310 US-A- 4 257 155
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Installation eines Leitungsrohrsystems sowie
eine Vorrichtung zum unlösbaren Verbinden von Elementen bzw. Leitungsrohrabschnitten,
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. 7.
[0002] Aus der DE-U 90 16 310.9 ist ein Verfahren zur Installation eines Leitungsrohrsystems
bestehend aus einem verpreßbaren Bereich aufweisenden Elementen wie Fittings, Armaturen
und Formteile sowie Leitungsrohrabschnitten bekannt, bei dem Leitungsrohrabschnitte
und Elemente auf einen Stutzen aufgeschoben und mittels eines außen angesetzten Preßwerkzeuges
lösbar miteinander verbunden werden.
[0003] Für den Transport von flüssigen und gasförmigen Medien insbesondere in Gebäuden aber
auch auf Schiffen werden Leitungssysteme installiert, die im wesentlichen aus auf
Länge geschnittenen Leitungsrohrabschnitten und damit verbundenen Elementen wie Fittings,
Armaturen und Formteile bestehen. Die Verbindung der Leitungsrohrabschnitte untereinander
oder mit den genannten Elementen erfolgt entweder lösbar beispielsweise über Verschrauben
oder unlösbar über Schweißen, Löten oder Verpressen. Für die letztgenannte Verbindungstechnik
sind von verschiedenen Herstellern Preßsysteme entwickelt worden, das charakterisiert
ist durch Elemente, die mindestens einen verpreßbaren Endbereich und einen in diesem
Bereich angeordneten Dichtring aufweisen und in die auf Länge geschnittene, glattendige
Leitungsrohrabschnitte eingeschoben und mittels eines tragbaren Preßwerkzeuges mit
dem jeweils eingeschobenen Leitungsrohrende verbunden werden (s. Prospekt Mannesmann
Edelstahlrohr GmbH, 1992 (auszugsweise); s. Prospekt Fa. Benkan, 1992 (auszugsweise);
s. Prospekt Fa. Viega, März 1990 (auszugsweise)). Alternativ dazu ist es bekannt (EP-A-0
390 747) sogenannte Verbundrohre, bestehend aus einem Kunststoffrohr und einem darübergeschobenen
metallischen Rohr auf den Stutzen eines Fittings oder auf eine Stützhülse mittels
eines tragbaren Preßwerkzeuges zu pressen. Für die Verpressung weisen der Stutzen
bzw. die Stützhülse Ausnehmungen in Form von Rillen und Furchen auf. Bei einer Variante
dieses Verfahrens wird über das Verbundrohr eine Preßhülse aus Metall geschoben und
mit der Stützhülse verpreßt (siehe die oben genannte DE-U-90 16 310). Auch in diesem
Falle weist die Stützhülse entsprechende Ausnehmungen bzw. hervorstehende Bereiche
auf.
[0004] Mit der Entwicklung eines veränderte Merkmale aufweisenden verpreßbaren Elementes,
insbesondere Fitting (DE-B-38 34 353) konnte das Preßfitting-System mit Innendrücken
größer 16 bar auf einen Abmessungsbereich größer 54 mm ausgedehnt werden. Für diesen
größeren Abmessungsbereich, insbesondere 2" und darüber hinaus, wird es schwierig,
mit der tragbaren Preßzange zu arbeiten, da die Preßbacken selbst, die Halterung für
die Preßbacken und damit das Werkzeug insgesamt sehr schwer werden. Vom Gewicht des
Gerätes und von der Handhabbarkeit her ist dann ein Punkt erreicht, wo die Preßzange
als tragbares Gerät nicht mehr oder nur noch unter schwierigen Bedingungen einsetzbar
ist. Als Abhilfe ist bereits vorgeschlagen worden (DE-U-90 07 414) einen mehrgliedrigen
offenen Preßring zu verwenden, an dessen freien Enden eine separate Antriebseinrichtung
angreifen kann. Der Preßring ist so konzipiert, daß er in geöffneter Stellung um den
Preßbereich des Fittings, der Armatur oder des Formteils gelegt wird und nach dem
Schließen der Enden die Antriebseinrichtung angesetzt wird, um die Verpressung durchzuführen.
[0005] Bei umfangreichen und schwierigen Installationen mehrsträngiger Leitungsrohrsysteme,
beispielsweise im Installationsschacht eines Hochhauses oder auf einem Schiff ist
die schrittweise Verpressung des jeweiligen Elementes mit einem dazugehörigen Leitungsrohrabschnitt
bzw. mit einem weiteren Element sehr aufwendig. Bei jedem Preßvorgang muß nach dem
Ineinanderschieben bzw. Aufschieben der zu verbindenden Teile das Werkzeug insgesamt
oder der Preßring angelegt, die Verpressung durchgeführt und das Werkzeug wieder abgenommen
werden. Außerdem muß die jeweilige freie Leitungsrohrlänge ermittelt und unter Berücksichtigung
der festgelegten Einschublänge die erforderliche Rohrlänge abgeschnitten und die Schnittstelle
entgratet werden. Nur in wenigen Fällen wird man passend zurechtgeschnittene Rohrlängen
mit auf die Baustelle nehmen.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Installation eines gattungsmäßigen
Leitungsrohrsystems anzugeben, mit dem insbesondere für die Abmessung 2 1/2" und größer
in einfacher Weise und mit geringeren Taktzeiten die Verpressung durchgeführt werden
kann und mit dem gleichzeitig die Qualität der Verbindung und damit die Sicherheit
gegen Ausfall erhöht wird. Weiterhin soll eine entsprechende Vorrichtung hierzu geschaffen
werden.
Diese Aufgabe wird mit den im Anspruch 1 bzw. 7 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen sind Bestandteil von Unteransprüchen.
[0007] Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, einen Strangabschnitt eines Leitungsrohrsystems
in der Werkstatt oder bei einer Großbaustelle in einer entsprechende Montagehalle
vorzufertigen. Dies hat den Vorteil, daß man nicht nur eine Verpressung, sondern zwei
oder sogar mehrere gleichzeitig durchführen kann. Dazu werden im Eingriffsbereich
einer ortsfesten Preßvorrichtung die zu verbindenden Teile relativ zueinander bewegt
und abstands- und winkelgerecht ausgerichtet und miteinander verpreßt. Vorzugsweise
werden gleichzeitig an einem Element zwei Verpressungen durchgeführt. Dies gilt insbesondere
für die Elemente Muffe, Bogen, Durchgangsteil eines T-Stückes und Reduzierstück. Für
das letztgenannte Element liegt der Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens auf der
Hand. Üblicherweise muß bei einem Reduzierstück entsprechend den unterschiedlichen
Nennabmessungen an den beiden Enden mit zwei verschiedenen Preßbacken gearbeitet werden.
Dies bedeutet, daß nach der ersten Verpressung die Preßbacke ausgewechselt bzw. ein
anderer Preßring angelegt werden muß, bevor die zweite Verpressung durchgeführt werden
kann.
[0008] Die vorgeschlagene Vorfertigung kann weitgehend automatisiert werden, da der ortsfesten
Preßvorrichtung über entsprechende Hilfsmittel beispielsweise Rollgang, Greifvorrichtung,
Roboter usw., die zu verbindenden Teile zugeführt werden können. Auch die Qualität
der Verpressung kann gesteigert werden, da die abstands- und winkelgerechte Justierung
vor der Verpressung leichter überprüft werden kann als bei einem Handbetrieb auf der
Einbaustelle. Beispielsweise kann die ortsfeste Preßvorrichtung mit einer Auslöseblockierung
versehen werden, wobei nach der Erfindung das ordnungsgemäße Ineinanderschieben bzw.
Aufschieben mechanisch über entsprechend angebrachte Sensoren (DE-B-40 12 504) überwacht
wird. Statt Sensoren kann auch eine mit einem Rechner verbundene optische Meßvorrichtung
verwendet werden.
[0009] Den in der Beschreibungseinleitung genannten Prospekten ist zu entnehmen, daß dem
ordnungsgemäßen Einschub für die Qualität der Verpressung eine wichtige Rolle zukommt.
Auch ein nur teilweise eingeschobenes Teil kann grundsätzlich verpreßt werden. Früher
oder später führt eine solche unzureichende Verpressung aber zu Undichtigkeiten, da
insbesondere die axiale Verankerung der miteinander verbundenen Teile unzureichend
ist. In Ergänzung zur Überdeckungskontrolle des eingeschobenen bzw. aufgeschobenen
Teiles kann auch die winkelgerechte Anordnung eines Elementes überprüft werden. Die
Winkellage bezogen auf die Systemachse ist wesentlich für alle Elemente, die nicht
rotationssymmetrisch sind, wie T-Stück, Bogen, Übergangsbogen und Übergangswinkel
sowie Armaturen. Auch die Überprüfung der Winkellage kann elektronisch mit einer Auslöseblockierung
verbunden werden.
[0010] Die Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens sind darin zu sehen, daß durch die
vorgeschlagene Vorfertigung vorzugsweise in der Werkstatt ein Großteil der einzelnen
Arbeitsschritte automatisiert werden kann. Dies beginnt mit dem Ablängen der gewünschten
Leitungsrohrabschnitte` der Entgratung der beiden Enden und der Zuführung zur ortsfesten
Preßvorrichtung. Auch das zu verbindende Element kann mittels eines Greifarmes eines
Roboters aus einem Behälter entnommen und lage- und winkelgerecht in die Preßvorrichtung
eingelegt werden. Über Treibrollen oder passend ausgebildete Greifer wird der Leitungsrohrabschnitt
in das Element eingeschoben. Ein Sensorelement überwacht dabei den ordnungsgemäßen
Einschub. Erst nach Freigabe erfolgt der Befehl zum Auslösen des Preßvorganges. Nach
der Verpressung wird die Preßvorrichtung auseinandergefahren und der vorgefertigte
Abschnitt der Preßvorrichtung entnommen. Danach kann entweder wahlweise eine weitere
Verpressung in einer zweiten, unabhängig von der ersten angeordneten Preßvorrichtung
erfolgen oder das Anpressen von Abzweigelementen unter Verwendung der bereits bekannten
tragbaren Preßzange. Besonders vorteilhaft in bezug auf die Zeitersparnis ist das
Verfahren dann, wenn mehrere Verpressungen gleichzeitig durchgeführt und insbesondere
die Leitungsrohrabschnitte mit den großen Querschnitten vorgefertigt werden. Die Handhabung
der für die großen Abmessungen besonders schweren Preßzangen in schwer zugänglichen
Bereichen des Installationssystems kann dann entfallen.
[0011] Die angestrebten kürzeren Taktzeiten werden erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß
man mehrere Preßbacken unterschiedlicher Nennabmessung in einer Kassette anordnen
kann. Je nach zu verpressender Abmessung kann mechanisch, hydraulisch oder pneumatisch
die entsprechende Preßbacke aus der Kassette in den Eingriffsbereich der Presse geschoben
werden. Um gleichzeitig zwei Verpressungen durchführen zu können, wird neben einer
ersten ortsfesten Kassette noch eine weitere Kassette angeordnet. Diese zweite Kassette
kann in Axialrichtung verschiebbar angeordnet werden, muß aber nicht, da man die erforderliche
Verschiebung auch über die Verschiebung der entnommenen Preßbacken realisieren kann.
Durch die Verschiebung kann der Abstand zwischen den beiden Verpreßorten genau eingestellt
werden. Diesen Vorschlag der gleichzeitigen Zweifachverpressung kann man erweitern,
wenn man zu einer ersten ortsfesten Presse eine weitere in Systemrichtung verschiebbare
Presse anordnet. Die Verschiebung dieser zweiten Presse entspricht der freien Länge
eines Leitungsrohrabschnittes zwischen zwei Verpreßorten. Um das System der Mehrfachverpressung
flexibel für alle vorstellbaren Strangabschnitte gestalten zu können, wird weiterbildend
vorgeschlagen, um den Mittelpunkt einer ortsfesten Presse eine drehbare ringförmige
Scheibe vorzusehen, auf der wenigstens eine weitere Presse in radialer Richtung verschiebbar
angeordnet ist. Durch die kreisförmige Drehung in Verbindung mit der radialen Verschiebbarkeit,
kann in einem begrenzten Umfang, was den radialen Abstand der beiden Pressen zueinander
betrifft, praktisch jede Strangabschnittskonfiguration eingestellt werden. Ist die
zweite Presse darüber hinaus noch in der Höhe verstellbar, dann sind auch im Raum
verlaufende Strangabschnitte herstellbar. Für den größten Teil der Anwendungsfälle
wird man sich aber mit einer nur in der Systemachse verschiebbaren zweiten Presse
begnügen, die wahlweise links oder rechts neben der ersten ortsfesten Presse angeordnet
ist. Will man die Taktzeiten weiter erhöhen, dann kann man beispielsweise die ortsfeste
Presse als Doppelpresse auslegen und rechts und links davon je eine verschiebbare
Presse vorsehen. Bei einer solchen Anordnung kann dann im Taktwechsel auf der einen
Seite das Einlegen und Justieren und auf der anderen Seite das Verpressen und die
Entnahme zeitgleich durchgeführt werden. Diese Anordnung hätte außerdem den Vorteil,
daß bei Ausfall eines pressenteils mit dem anderen pressenteil weitergearbeitet werden
könnte.
[0012] Die zuvor beschriebene Magazinierung der Preßbacken in Form einer Kassette kann man
auch in der Weise realisieren, in dem man die Preßbacken an einem drehbaren Halteelement
anordnet. Dieses Halteelement kann beispielsweise ein Drehkreuz sein oder ein, allgemeiner
ausgedrückt, Drehstern mit beispielsweise drei oder fünf Armen. Die Anzahl der Arme
hängt von der Größe der Preßbacke und der Möglichkeit der Unterbringung des Drehsterns
in der Presse ab. Neben dem bisher erläuterten Preßbackenpaar mit zwei Backen können
auch Anordnungen mit drei oder vier Backen zweckmäßig sein. Die radiale Verschiebung
der einzelnen Backen solcher Mehrbackenanordnungen kann beispielsweise über Keilschieber
oder mittels hydraulischer oder pneumatischer Antriebe erfolgen.
[0013] Das zuvor beschriebene Konzept der Bestückung der ortsfesten Presse mit mehreren
Preßbacken kann man auch dazu verwenden, um beispielsweise eine Mehrfachverpressung
bei einem Doppelstrang insbesondere für ein Doppelrohrkreuzungselement, durchzuführen.
Dazu wird in Längs- und Querrichtung axial versetzt einem ersten Preßbackenpaar wenigstens
ein weiteres Preßbackenpaar zugeordnet. Im konkreten Fall eines Doppelrohrkreuzungsstückes
würde man noch zwei weitere Preßbackenpaare anordnen, um gleichzeitig vier Verpressungen
durchführen zu können. Theoretisch wäre auch eine 8-fache gleichzeitige Verpressung
möglich. Dies wird man aber in den seltensten Fällen tun, da die Handhabbarkeit eines
solchen vorgefertigten Strangabschnittes und die Transportmöglichkeit eingeschränkt
sind. Lohnenswert ist es aber in jedem Fall für beispielsweise nebeneinander liegende
Räume den horizontal verlaufenden Doppelrohrstrang einer Heizungsanlage vorzufertigen
und anschließend mit der durchlaufenden Steigleitung zu verbinden oder umgekehrt.
[0014] Die Preßkontur der jeweiligen Preßbacke richtet sich nach dem Profil der zu verpressenden
Teile, wobei es sich als vorteilhaft herausgestellt hat, neben der etwa halbkreisförmigen
Preßnut zur Verpressung des Dichtringes auf einer Seite einen in Umfangsrichtung verlaufenden
Preßsteg anzuodnen. Bekannterweise kann dieser Preßsteg in Umfangsrichtung gesehen
hexagonal oder zitronenförmig sein (DE-A-38 33 748). Insbesondere die letztgenannte
Kontur ist vorteilhaft für die Verpressung von Abmessungen 2" und größer.
[0015] In den Zeichnungen wird anhand einiger Beispiele das erfindungsgemäße Verfahren zunächst
erläutert.
[0016] Es zeigen:
- Figur 1
- eine Längsansicht eines vorgefertigten Abschnittes eines Leitungsrohrstranges
- Figur 2
- eine Ansicht in Richtung X in Fig. 1
- Figur 3
- schematisch eine erfindungsgemäße gleichzeitige Zweifachverpressung
- Figur 4
- schematisch die wesentlichen Elemente einer erfindungsgemäßen Fertigungslinie.
[0017] In Figur 1 ist in einer Längsansicht und in Figur 2 in einer Ansicht ein Abschnitt
eines zu installierenden Leitungsrohrstranges dargestellt. Dieser Strangabschnitt
besteht in dem hier dargestellten Beispiel aus Leitungsrohrabschnitten 1,2,3 mit unterschiedlichen
freien Längen L1, L2, L3. Diese Leitungsrohrabschnitte 1,2,3 sind verbunden mit für
einen Leitungsstrang typischen Elementen, wie T-Stücken 4,5 und 90 Grad Bogen 6. Der
Einfachheit halber wurden zwei T-Stücke 4,5 gewählt, die einen gleichgroßen Abgang
7,8 wie das Durchgangsrohr aufweisen. Ebenso gut könnten es auch T-Stücke sein, die
einen reduzierten oder erweiterten Abgang sowie einen Abgang mit Innengewinde aufweisen.
Wie Figur 2 zu entnehmen ist, sind die beiden T-Stücke 4,5 um 90 Grad versetzt zueinander
angeordnet; eine Anordnung, die ebenfalls typisch für einen Leitungsrohrstrang ist.
Am Ende des links in der Figur dargestellten Leitungsrohrabschnittes 3 ist ein 90
Grad Bogen angepreßt, der gemäß Figur 2 unter einem Winkel von 45 Grad nach unten
verläuft.
[0018] Selbstverständlich können die beiden T-Stücke 4,5 einerseits sowie der Bogen 6 andererseits
jedwede andere Lage zueinander einnehmen. Am Beispiel des in der Mitte liegenden Leitungsrohrabschnittes
1 sei darauf hingewiesen, daß zur freien Länge L1 noch die jeweiligen Einschublängen
E11, E21 dazugerechnet werden müssen, um die abzutrennende Länge

zu ermitteln.
[0019] In Figur 3 ist schematisch eine erfindungsgemäße gleichzeitige Zweifachpressung dargestellt.
In dieser Darstellung ist an einer ortsfesten Verpreßstelle 10 ein T-Stück 11 mit
einem gleichgroßen Abgang 12 fixiert. Auf der linken Seite ist ein Leitungsrohrabschnitt
13 mit der freien Länge L1 eingeschoben. Auf der rechten Seite des Durchganges des
T-Stückes 11 ist ein Reduzierstück 14 eingeschoben. Die hier nicht dargestellte Preßvorrichtung
im Bereich der ortsfesten Verpreßstelle weist zwei Dackenpaare 15,15',16,16' auf,
wobei das rechts angeordnete Backenpaar 16,16' zusätzlich axial verschiebbar ist.
Diese axiale Verschiebbarkeit, hier angedeutet durch die Pfeile 19,19' ermöglicht
es, daß in Abhängigkeit des Abstandes der beiden Verpreßbereiche 17,18 die Backenpressen
15,15',16,16' die dazu erforderliche Lage aufweisen. Nach entsprechendem Einschub
und Justierung können gleichzeitig beide Backenpaare 15,15' bzw. 16,16' radial zugestellt
und damit die Verpressung durchgeführt werden. Die radiale Zustellung ist durch die
Pfeile 20,20',21,21' gekennzeichnet. Auf der rechten Seite ist ein weiterer Leitungsrohrabschnitt
22 dargestellt, der mit dem Reduzierstück 14 in einer separaten Verpreßeinrichtung
miteinander verpreßt worden ist. Statt des Leitungsrohrabschnittes 22 kann aber auch
ein Hilfselement in das Reduzierstück 14 eingeschoben werden, um den Leitungsrohrabschnitt
insgesamt winkelgerecht justieren zu können. Dazu wird eine axial verfahrbare, hier
nicht näher dargestellte Klemmvorrichtung 23 am Ende angeflanscht. Die axiale Verschiebung
ist durch den Pfeil 24 gekennzeichnet. Außerdem kann die Klemmvorrichtung 23 gedreht
werden, wie durch den Pfeil 25 angedeutet. Diese Drehung ist erforderlich, damit wie
in den Figuren 1,2 gezeigt, beispielsweise ein zweites T-Stück versetzt zu diesem
hier verpreßten T-Stück 11 angeordnet werden kann.
[0020] In Figur 4 sind schematisch die wesentlichen Elemente einer erfindungsgemäßen Fertigungslinie
dargestellt. Auf einem Hochlager 30 sind gerade Vorrohre 31, beispielsweise von 6
m Länge abrufbereit gelagert. Um verschiedene Abmessungen lagern zu können, kann neben
oder gegenüber diesem Hochlager 30 noch ein zweites, hier nicht dargestelltes Hochlager
angeordnet sein. Alternativ kann man das Hochlager 30 auch so ausbilden, daß getrennt
in mehreren Etagen verschiedene Abmessungen gelagert werden können. Nach Aufruf rollt
ein Vorrohr 31 selbsttätig durch eine entsprechende Schräglage des Hochlagers 30 auf
den Rollgang 32 oder es wird mittels hier nicht dargestellter Schwenkarme auf den
Rollgang 32 gelegt. In die Achse dieses Rollganges 32 kann eine Säge- bzw. Trenneinheit
33 verfahren werden. Die Verfahrbarkeit ist durch einen Pfeil 34 gekennzeichnet. In
bevorzugter Ausführung ist diese Einrichtung 33 mit einer Entgratvorrichtung kombiniert,
so daß beide Enden des Vorrohres 31 entgratet werden können. Je nach Auftrag wird
eine Vorrohrlänge oder eine entsprechend kürzer geschnittene Länge mittels hier nicht
dargestellter Schwenkarme nach der Vorbearbeitung vom erstgenannten Rollgang 32 in
einen parallellaufenden Rollgang 35 übergeben. In der Achse dieses Rollganges 35 ist
erfindungsgemäß eine ortsfeste Presse 36 angeordnet. Mittels eines Roboters 37, hier
in Funktion einer Handlingseinrichtung, wird aus Vorratsbehältern 38 das zu verpressende
Fitting bzw. Formteil oder Armatur (hier nicht dargestellt) entnommen und lage- und
winkelgerecht in den Preßbereich der ortsfesten Presse 36 eingelegt. An beiden Stirnseiten
der ortsfesten Presse 36 ist eine kombinierte Einschub- und Dreheinrichtung 39,39'
angeordnet, jeweils gekoppelt mit einer Auslöseblockierung. Die kombinierte Einschub-
und Dreheinrichtung 39,39' sorgt dafür, daß das geschnittene und beidseits entgratete
gerade Rohr in den im Preßbereich fixierten Fitting, Formteil oder Armatur ordnungsgemäß
eingeschoben und winkelgerecht justiert wird. Erst nach Überprüfung des ordnungsgemäßen
Einschubes bzw. der richtigen Winkellage wird die Auslösesperre aufgehoben und die
Verpressung kann erfolgen. Damit die ortsfeste Presse 36 von beiden Seiten mit Rohren
beschickt werden kann, ist am rechten Ende des ersten Rollganges 32 ein Zwischenlager
40 angeordnet. Hier können Vorrohrlängen 31 oder auch geschnittene Längen 41 zwischengelagert
werden. Über hier nicht dargestellte Schwenkarme können diese zwischengelagerten Rohre
in den zweiten Rollgang 35 übergeben werden. Am rechten Ende dieses Rollganges 35
ist eine zweite Presse 42 angeordnet, die zur ersten ortsfesten Presse 36 in Rollgangsrichtung
verschiebbar 43 ist. Auch diese Presse 42 ist an beiden Stirnseiten mit je einer kombinierten
Einschub- und Dreheinrichtung 39,39' versehen. Der Vorteil der zweiten verschiebbaren
Presse 42 ist darin zu sehen, daß in Verbindung mit der ersten ortsfesten Presse 36
mehrere Verpressungen gleichzeitig durchgeführt werden können.
[0021] Beispielsweise könnten die nachfolgend genannten Arbeitsschritte überwiegend automatisch
ablaufen. Vom links im Bild liegenden Hochlager 30 wird ein Vorrohr 31 entnommen,
in den Rollgang 32 gelegt und der Säge- und Entgrateinrichtung 33 zugeführt. Nach
dem Schneiden auf die vorgegebene Länge, wobei diese über eine Meßstelle 44 kontrolliert
werden könnte, wird der Rohrabschnitt in den parallelliegenden Rollgang 35 gelegt.
Der Roboter 37, der senkrecht zur Rollgangsrichtung verfahrbar 45 ist, hat aus einem
der Vorratsbehälter 38 den ausgewählten Fitting, beispielsweise ein T-Stück entnommen
und in den Preßbereich der ortsfesten Presse 36 gelegt. Dem Zwischenlager 40 wird
zeitgleich zu den zuvor erwähnten Arbeitsschritten eine geschnittene Rohrlänge 41
entnommen und in den Rollgang 35 gelegt. Von links und von rechts wird der ortsfesten
Presse 36 je ein Rohrabschnitt zugeführt und mittels der Einschubeinrichtung 39,39'
in das T-Stück eingeschoben. Während dieser Arbeiten wurde zuvor mittels eines weiteren,
hier nicht dargestellten Roboters in den Preßbereich der verschiebbaren Presse 42,
beispielsweise ein Bogen eingelegt. Zweckmässigerweise wird der zweite Roboter ganz
rechts am Ende des Verfahrweges 43 der verschiebbaren Presse 42 angeordnet. Nach dem
Einlegen des Bogens wird die Presse 42 soweit nach links verschoben, bis der zwischen
beiden Pressen 36,42 liegende Rohrabschnitt auch im Bogen eingeschoben ist. Nach Justierung
und Überprüfung des ordnungsgemäßen Einschubes bzw. der Winkellage erfolgt die gleichzeitige
dreifache Verpressung, d. h. zwei Verpressungen am T-Stück und eine Verpressung an
Bogen.
[0022] An dieser Stelle muß ausdrücklich darauf hingewiesen werden, daß die dargestellte
und erläuterte Anlage gemäß Figur 4 nur ein mögliches Beispiel einer Fertigungslinie
ist. Ausgehend von der Anordnung einer erfindungsgemäßen ortsfesten Presse 36 gibt
es eine Vielzahl von anderen Möglichkeiten Rollgänge, Säge- bzw. Trenneinrichtungen,
Meßstellen, Hochlager, Zwischenlager und weitere Pressen anzuordnen. Die Wahl der
Anordnung hängt zum einen von dem zur Verfügung stehenden Platz, vom zu verpressenden
Abmessungsbereich und dem größten transportierbaren einbaufertigen Leitungsrohrabschnitt
ab.
[0023] In den Zeichnungen wird anhand einiger Ausführungsbeispiele nun die erfindungsgemäße
Vorrichtung näher erläutert.
[0024] Es zeigen:
- Figur 5
- schematisch noch eine weitere Mehrfachverpressung
- Figur 6
- die Magazinierung der Preßbacken in Form eines Drehkreuzes
- Figur 7
- die Magazinierung der Preßbacken in Form einer Kassette
- Figur 8
- einen hälftigen Längsschnitt einer Preßbacke
- Figur 10
- einen Querschnitt entlang der Linie A-A in Teilbild 8
- Figur 11
- die Anordnung einer Mehrfachbackenpresse
- Figur 12
- die Anordnung einer in der Fläche verfahrbaren zweiten Presse
[0025] In Figur 5 ist schematisch noch eine weitere Mehrfachverpressung dargestellt. Neben
der bereits vorher beschriebenen (Figur 1) ortsfesten Preßstelle ist auf der linken
Seite noch eine zweite in der Systemachse veschiebbare zweite Preßstelle angeordnet.
Die axiale Verschiebbarkeit der zweiten Preßstelle ist durch einen Pfeil 47 gekennzeichnet.
Beide Preßstellen weisen je zwei Preßbackenpaare auf, wovon je ein Preßbackenpaar
50,50' bzw. 15,15' axial ortsfest ist und die beiden anderen Preßbackenpaare 46,46'
bzw. 16,16' axial verschiebbar sind. Die axiale Verschiebung der letztgenannten Preßbackenpaare
ist durch einen Pfeil gekennzeichnet. Die radiale Zustellbarkeit aller genannten Preßbacken
ist ebenfalls durch Pfeile gekennzeichnet. In dem hier gezeigten Beispiel wird an
der ersten ortsfesten Preßstelle ein T-Stück 11, das einen gleichgroßen Abgang 12
wie das Durchgangsrohr aufweist, mit einem auf der rechten Seile angebrachten Reduzierstück
14 und einem links angeordneten und gestrichelt gezeichneten Leitungsrohrabschnitt
13 gleichzeitig verpreßt. Nach entsprechendem Einschub und Justierung können gleichzeitig
beide schon zuvor genannten Backenpaare radial zugestellt und damit die Verpressung
durchgeführt werden.
[0026] In der zweiten axial verschiebbaren Preßstelle soll beispielsweise eine Muffe 51
mit dem zuvor erwähnten Leitungsrohrabschnitt 13 und dem links angeordneten Leitungsrohrabschnitt
49 verpreßt werden. Durch den Verschiebepfeil 48 soll angedeutet werden, daß der links
liegende Leitungsrohrabschnitt 49 zusammen mit der Verpreßstelle (s. Pfeil 47) solange
nach rechts verschoben wird, bis der erstgenannte Leitungsrohrabschnitt 17 in die
Muffe 51 eingeschoben ist. Nach diesem Einschub und der entsprechenden Justierung
kann die gleichzeitige Verpressung an beiden Verpreßstellen erfolgen, so daß insgesamt
vier Bereiche gleichzeitig verpreßt werden. Die anfänglich erwähnte axiale Verschiebbarkeit
eines Backenpaares ist erforderlich, damit der Abstand der zusammengehörenden Backenpaare
50,50';40,40' bzw. 15,15';16,16' dem Abstand der Verpreßbereiche des jeweiligen Elementes
angepaßt werden kann.
[0027] Figur 6 zeigt beispielhaft eine der Möglichkeiten einer Magazinierung mehrerer Preßbacken.
In diesem Beispiel sind die Preßbacken 56,56'; 52,52'; 51,51'; 54,54' in Form eines
Drehkreuzes 55,55' angeordnet. Verallgemeinert könnte es ein Drehstern mit drei, vier
oder fünf Armen sein. Die Anzahl der Arme ist abhängig von der Größe der Preßbacken
und von den Platzverhältnissen in der Presse. Die zuvor genannten Drehkreuze 55,55'
sind zum einen radial verstellbar, hier gekennzeichnet durch die Pfeile 58,58' und
zum anderen drehbar, hier gekennzeichnet durch die Pfeile 57,57'. Je nach Abmessung
des zu verpressenden Teiles wird das Drehkreuz gedreht, bis das passende Preßbackenpaar
im Eingriffsbereich der Presse liegt.
[0028] In Figur 7 ist eine andere Art der Magazinierung dargestellt. Hier sind die einzelnen
Preßbackenpaare 56,56'; 52,52'; 53, 53'; 54, 54' in einer nicht näher dargestellten
Kassette abgelegt. Mechanisch, hydraulisch oder pneumatisch können dieser Kassette
die einzelnen Preßbacken entnommen und in den Eingriffsbereich 59 der Presse abgelegt
werden. Die radiale Zustellbarkeit des jeweils abgelegten Preßbackenpaares 52,52'
ist durch die Pfeile 60,60' gekennzeichnet.
[0029] Figuren 9 und 10 zeigen in den Teilbildern einen Schnitt entlang der Linie A-A einer
im Längsschnitt dargestellten hälftigen Preßbacke 61 in Teilbild 8. In bekannter Weise
ist der Preßsteg 62 nur auf einer Seite der Preßkontur 63 angeordnet. Teilbild 9 zeigt
die anfänglich entwickelte hexagonale Form 64 des Preßsteges 62 und Teilbild 10 die
später weiter entwickelte zitronenförmige Form 65. Die letztgenannte Form des Preßsteges
62,62' hat den Vorteil, daß auch bei großen Abmessungen der zu verpressenden Elemente,
d.h. 2'' und größer die axiale Verankerung verstärkt wird. Damit können auch die bei
gleichem Innendruck mit steigender Abmessung ansteigenden Axialkräfte sicher beherrscht
werden.
[0030] Figur 11 zeigt eine Verpreßmöglichkeit mit einer Mehrfachbackenanordnung. Dabei wird,
wie in diesem Beispiel gezeigt, der zu verpressende Bereich 66 des jeweiligen Elementes
nicht nur von zwei, sondern von vier Backen 67 bis 70 umschlossen. Diese Aufteilung
des zu verpressenden Umfanges auf mehr als zwei Backen hat den Zweck, die erforderliche
Eindringtiefe zu verringern. Parallel dazu wird auch der Anteil des tangential zu
verdrängenden Materials reduziert. Die radiale Zustellung 71 der Backen 67 bis 70
kann beispielsweise über entsprechend angeordnete Keilschieber 72 oder über einen
hydraulischen oder pneumatischen Antrieb 72 erfolgen. Um die Zeichnung zu vereinfachen,
sind die jeweils drei übrigen Keilschieber bzw. Antriebe weggelassen worden.
[0031] Figur 12 zeigt schematisch eine Anordnung, bei der zu einer ortsfesten Presse 74
eine in der Fläche verschiebbare zweile Presse 75 angeordnet ist. Die Verschiebung
in der Fläche ist durch die Pfeile 76,77 gekennzeichnet. Konstruktiv wird es beispielsweise
in der Weise gelöst, daß die zweite Presse zum einen auf Schienen 78 radial verschiebbar
77 ist und zum anderen über ein Tragsegment, das auf Schienen 79 läuft in Umfangsrichtung
76. Eine vollständige Umfahrung der ersten ortsfesten Presse 74 ist nicht erforderlich,
da der abknickende bzw. weiterführende Leitungsrohrstrang überwiegend unter 90, 45
Grad oder 0 Grad verläuft. Die hier gezeigte Stellung der zweiten Presse 77 würde
eine 90Grad-Abknickung bedeuten, realisiert über einen 90Grad-Bogen 80, wie hier beispielhaft
dargestellt. Die Beschickungsmöglichkeit der ersten ortsfesten Presse 74 ist durch
zwei Rollen 81 eines Rollganges angedeutet. Ebenfalls nur skizzenhaft angedeutet ist
die Anordnung einer Einschubkontrolle 82 an beiden Pressen 74,77. Zusätzlich weist
die ortsfeste Presse 74 noch eine Drehvorrichtung 83 auf, um den Leitungsrohrstrang
winkelgerecht einstellen zu können.
1. Verfahren zur Installation eines Leitungsrohrsystems bestehend aus einem verpreßbaren
Bereich (17,18) aufweisenden Elementen wie Fittings (4-6, 11,14) Armaturen und Formteile
sowie Leitungsrohrabschnitten (1-3, 13,22), bei dem entweder Leitungsrohrabschnitte
und Elemente untereinander oder ein Leitungsrohrabschnitt (1-3, 13,22) mit einem der
genannten Elemente (4-6, 11,14) ineinandergeschoben oder auf einen Stutzen oder Stützkörper
aufgeschoben und mittels eines außen angesetzten Preßwerkzeuges unlösbar miteinander
verbunden werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Herstellung eines einbaufertigen Abschnittes eines Leitungsrohrstranges die
zu verbindenden Teile (1-6, 11,13, 14,22) örtlich getrennt von der Einbaustelle auf
eine ortsfeste Verpreßstelle (36) hin relativ zueinander bewegt und abstands- und
winkelgerecht ausgerichtet werden und nach der Justierung mindestens eine Verbindungsstelle
verpreßt wird, wobei das Ineinanderschieben bzw. das Aufschieben der zu verbindenden
Teile (1-6, 11,13, 14,22) überwacht und erst nach Erreichen der vorgeschriebenen Überdeckungslänge
(E11, E21) ein Freigabesignal für die Auslösung der Verpressung gebildet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß unabhängig von der zu verpressenden Nennabmessung an einem Element gleichzeitig
zwei Verpressungen durchgeführt werden.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Systemachse des einbaufertigen Abschnittes mehrere voneinander beabstandete
Verbindungsstellen gleichzeitig verpreßt werden.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß vorzugsweise an den Verzweigungsendpunkten ein zu verbindendes Teil mittels einer
tragbaren an sich bekannten Preßvorrichtung verpreßt wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Winkellage nicht rotationssymmetrischer Elemente in bezug auf eine festgelegte
6- oder 12-Uhr-Lage der Systemachse überprüft und erst nach Übereinstimmung der eingestellten
Winkellnge mit der Sollvorgabe das Freigabesignal für die Auslösung der Verpressung
gebildet wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der ortfesten Verpreßstelle automatisch auf Länge geschnittene, glattendige und
beidseits entgratete Leitungsrohrabschnitte zugeführt werden und das zu verbindende
Element Inge- und winkelgerecht in der Verpreßstelle fixiert wird.
7. Vorrichtung zum unlösbaren Verbinden von einem verpressbaren Bereich (12, 17, 18)
aufweisenden Elementen wie Fittings (4 - 6, 11, 14), Armaturen und Formteile sowie
Leitungsrohrabschnitten untereinander oder eines Leitungsrohrabschnittes (1 - 3, 13,
22) mit einem der genannten Elemente (4 - 6, 11, 14) zur Installation eines Leitungsrohrsystemes
mit einem mit einer Antriebseinrichtung verbundenen Halteelement, in dem bogenförmige
und relativ zueinander bewegliche Pressbacken (15, 16, 46, 50), in die innenseitig
eine jeweils in Umfangsrichtung verlaufende Presskontur (63) eingeformt ist und die
am Ende der Verpressung einen geschlossenen Pressraum bilden, anordenbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens zwei Pressbacken (15, 16, 46, 50, 52 - 60) auswechselbar in einer
ortsfesten Presse (36, 74) angeordnet sind, wobei der untere Pressentisch gleichzeitig
Auflagetisch für die zu verbindenen Teile (1 - 6, 11, 13, 14, 22) ist und im Bereich
der Presse (36, 42, 74) eine automatische Einschubvorrichtung (39, 82) vorgesehen
ist, verbunden mit einem Sensorelement zur Überwachung des ordnungsgemäßen Einschubes
und mit einem Signalgeber für die Freigabe der Verpressung.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Preßbacken in Form einer Mehrbackenkonfiguration angeordnet sind, wobei die
Mehrfachbacken (67-70) über einen Keilschieber (72) radial bewegbar sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Preßbacken (52-56) unterschiedlicher Nennabmessung selektiv für die Verpressung
entnehmbar in einer Kassette angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Presse (74, 75) ein zweites Kassettenpaar aufweist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Preßbacken (52-56) an einem drehbaren Halteelement (55, 55') angeordnet sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mehrfachbacken (67-70) über hydraulische oder pneumatische Antriebe (73) bewegbar
sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß in Längs- und Querrichtung axial versetzt zum ersten Preßbackenpaar (15, 16) wenigstens
ein weiteres Preßbackenpaar (46, 50) angeordnet ist.
14. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß zu einer ersten ortsfesten Presse (74) eine weitere in Systemachsrichtung verschiebbare
Presse (75) vorgesehen ist.
15. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Preßkontur der Preßbacke (61) im Querschnitt eine etwa halbkreisförmige Preßnut
(63) und auf einer Seite einen Preßsteg (62) aufweist, der in bekannter Weise in Umfangsrichtung
hexagonal (64) ist.
16. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Preßkontur der Preßbacke (61) im Querschnitt eine etwa halbkreisförmige Preßnut
(63) und auf einer Seite einen Preßsteg (62) aufweist, der in bekannter Weise in Umfangsrichtung
einen zitronenförmigen (65) Verlauf hat.
17. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich der Presse (74) eine Drehvorrichtung (83) vorgesehen ist, verbunden
mit einem Signalgeber für die Freigabe der Verpressung.
18. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Pressenbereich Transportmittel angeordnet sind für die automatische Zufuhr
von auf Länge geschnittene, beidseits entgrateter Leitungsrohrabschnitte (1, 2, 3).
19. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 und 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf einer um den Mittelpunkt einer ortsfesten Presse (74) herum drehbaren (76),
ringförmigen Scheibe (78) wenigstens eine weitere Presse (75) in radialer Richtung
(77) verschiebbar angeordnet ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zusätzliche Presse (75) auch in der Höhe verstellbar ist.
21. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 und 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die ortsfeste Presse (74) als Doppelpresse ausgebildet ist und rechts und links
davon je eine in Systemachsrichtung verschiebbare Presse (75) vorgesehen ist.
1. Method for installing a line pipe system consisting of elements comprising a compressible
region (17, 18), such as fittings (4-6, 11, 14), mountings and mouldings, as well
as line pipe sections (1-3, 13, 22), in which either line pipe sections and elements
are pushed into one another or a line pipe section (1-3, 13, 22) and one of the said
elements (4-6, 11, 14) are pushed into one another or these sections and elements
are pushed onto a connection piece or support member and permanently joined together
by means of a press tool applied externally,
characterised in that, in order to produce a ready-to-install section of a line pipe
run, the parts (1-6, 11, 13, 14, 22) which are to be joined are moved relative to
one another towards a stationary compression location (36) locally separate from the
installation point and aligned so as to be at the correct distance and angle and,
following adjustment, at least one junction point is compressed, wherein the process
of pushing the parts (1-6, 11, 13, 14, 22) to be joined into or onto one another is
monitored and an enabling signal for initiating the compression operation is not formed
until the specified overlap length (E11, E21) has been reached.
2. Method according to claim 1,
characterised in that two compression operations are simultaneously carried out on
one element, irrespective of the nominal dimension to be compressed.
3. Method according to claims 1 and 2,
characterised in that a plurality of spaced junction points are simultaneously compressed
along the system axis of the ready-to-install section.
4. Method according to one of the preceding claims 1 to 3,
characterised in that a part which is to be joined is preferably compressed at the
end branch points by means of a portable press device which is known per se.
5. Method according to one of the preceding claims 1 to 4,
characterised in that the angular position of elements which are not rotationally
symmetrical is checked in relation to a fixed 6 or 12 o'clock position of the system
axis and the enabling signal for initiating the compression operation is not formed
until the adjusted angular position corresponds with the desired set value.
6. Method according to one of the preceding claims 1 to 5,
characterised in that plain-end line pipe sections which are cut to length and deburred
on both sides are automatically delivered to the stationary compression location and
the element which is to be joined is fixed in the correct position and at the correct
angle in the compression location.
7. Device for permanently joining elements comprising a compressible region (12, 17,
18), such as fittings (4-6, 11, 14), mountings and mouldings, as well as line pipe
sections to one another or a line pipe section (1-3, 13, 22) to one of the said elements
(4-6, 11, 14) for installing a line pipe system, with a holding element which is connected
to a drive device and in which curved press jaws (15, 16, 46, 50) can be disposed,
which jaws can move relative to one another, in which a press contour (63) in each
case extending in the circumferential direction is shaped on the inside and which
form a closed press space at the end of the compression operation,
characterised in that at least two press jaws (15, 16, 46, 50, 52-60) are disposed
in a stationary press (36, 74) in an interchangeable manner, wherein the lower platen
is at the same time a bearing table for the parts (1-6, 11, 13, 14, 22) to be joined,
and an automatic insertion device (39, 82) is provided in the region of the press
(36, 42, 74) and is connected to a sensor element for checking for correct insertion
and to a signal generator for enabling the compression operation.
8. Device according to claim 7,
characterised in that the press jaws are disposed in the form of a multi-jaw configuration,
wherein the multiple jaws (67-70) can be moved radially by a tapered slide (72).
9. Device according to claim 7,
characterised in that a plurality of press jaws (52-56) of different nominal dimensions
are disposed in a cassette such that they can be selectively removed for the compression
operation.
10. Device according to claim 9,
characterised in that the press (74, 75) comprises a second pair of cassettes.
11. Device according to claim 7,
characterised in that the press jaws (52-56) are disposed on a rotatable holding element
(55, 55').
12. Device according to claim 8,
characterised in that the multiple jaws (67-70) can be moved by hydraulic or pneumatic
drives (73).
13. Device according to claim 7,
characterised in that at least one further pair of press jaws (46, 50) is disposed
axially staggered with respect to the first pair of press jaws (15, 16) in the longitudinal
and transverse direction.
14. Device according to claims 7 to 13,
characterised in that a further press (75), which can be displaced in the axial direction
of the system, is provided in addition to a first stationary press (74).
15. Device according to claims 7 to 14,
characterised in that the press contour of the press jaw (61) comprises an approximately
semicircular press groove (63) in cross section and a press ridge (62) on one side
which is hexagonal (64) in the circumferential direction in a known manner.
16. Device according to claims 7 to 14,
characterised in that the press contour of the press jaw (61) comprises an approximately
semicircular press groove (63) in cross section and a press ridge (62) on one side
which extends in the form of a lemon (65) in the circumferential direction in a known
manner.
17. Device according to claims 7 to 14,
characterised in that a rotating device (83) is provided in the region of the press
(74) and connected to a signal generator for enabling the compression operation.
18. Device according to one of the preceding claims,
characterised in that transport means are disposed in the press region for automatically
delivering line pipe sections (1, 2, 3) which are cut to length and deburred on both
sides.
19. Device according to claims 7 and 14,
characterised in that at least one further press (75) is disposed such that it can
be displaced in the radial direction (77) on an annular disc (78) which can rotate
(76) about the centre point of a stationary press (74).
20. Device according to claim 19,
characterised in that the additional press (75) is also vertically adjustable.
21. Device according to claims 7 and 14,
characterised in that the stationary press (74) is formed as a double press, and a
respective press (75), which can be displaced in the axial direction of the system,
is provided to the right and the left of the stationary press.
1. Procédé destiné à l'installation d'un système de tuyauteries constitué d'éléments
tels que des fittings (4 à 6, 11, 14), des vannes et des raccords comportant une zone
compressible (17, 18), ainsi que des tronçons de tuyauteries (1 à 3, 13, 22), selon
lequel, soit les tronçons de tuyauteries et les éléments sont insérés les uns dans
les autres, soit un tronçon de tuyauterie (1 à 3, 13, 22) est inséré dans l'un des
éléments (4 à 6, 11, 14) mentionnés ou emboîté sur une tubulure ou sur un corps de
support, et sont reliés entre eux de façon inamovible au moyen d'un outil de pressage
appliqué depuis l'extérieur,
caractérisé en ce que,
pour fabriquer un tronçon de tuyauterie prêt à être monté, les éléments à relier
(1 à 6, 11, 13, 14, 22) sont déplacés les uns par rapport aux autres sur un poste
de pressage fixe (36) séparé localement du lieu de montage, et orientés selon un écartement
et un angle corrects, et en ce qu'au moins un point de liaison est pressé après l'ajustement,
l'insertion ou l'emboîtement des éléments à relier (1 à 6, 11, 13, 14, 22) étant surveillé,
et un signal de déblocage pour le déclenchement du pressage n'étant formé qu'après
l'obtention de la longueur de recouvrement (E11, E21) prescrite.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
deux pressages sont effectués simultanément indépendamment de la dimension nominale
de l'élément à presser.
3. Procédé selon les revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce que
plusieurs points de liaison écartés les uns des autres sont pressés simultanément
dans l'axe du système du tronçon prêt à être monté.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes 1 à 3,
caractérisé en ce que,
au niveau des points d'extrémité de raccordement, un élément à relier est de préférence
pressé au moyen d'un dispositif de pressage portatif connu.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes 1 à 4,
caractérisé en ce que
la position angulaire d'éléments qui ne sont pas à symétrie de révolution est vérifiée
par rapport à une position définie à 6 ou à 12 heures par rapport à l'axe du système,
et en ce que le signal de déblocage pour le déclenchement du pressage n'est formé
qu'après concordance entre la position angulaire réglée et la prescription de consigne.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes 1 à 5,
caractérisé en ce que
des tronçons de tuyauteries à extrémités lisses découpés automatiquement à longueur
et ébavurés des deux côtés sont amenés au poste de pressage fixe, et en ce que l'élément
à relier est fixé suivant une position et un angle corrects dans le poste de pressage.
7. Dispositif destiné à la liaison inamovible d'éléments tels que des fittings (4 à 6,
11, 14), des vannes et des raccords comportant une zone compressible (12, 17, 18),
ainsi que des tronçons de tuyauteries entre eux ou d'un tronçon de tuyauterie (1 à
3, 13, 22) à l'un des éléments (4 à 6, 11, 14) mentionnés, dans le but d'installer
un système de tuyauterie avec un élément de retenue relié à un dispositif d'entraînement,
dans lequel peuvent être disposées des mâchoires de pressage cintrées (15, 16, 46,
50) et mobiles les unes par rapport aux autres, sur la face intérieure desquelles
est formé un contour de pressage (63) s'étendant dans le sens circonférentiel, et
qui forment à la fin du pressage un espace de pressage fermé,
caractérisé en ce que
au moins deux mâchoires de pressage (15, 16, 46, 50, 52 à 60) sont disposées de
façon interchangeable dans une presse fixe (36, 74), la table inférieure de la presse
servant simultanément de table de dépose pour les éléments à relier (1 à 6, 11, 13,
14, 22), et un dispositif d'insertion automatique (39, 82) étant prévu dans la zone
de la presse (36, 42, 74), lequel est relié à un élément de détection destiné à la
surveillance de l'insertion en bonne et due forme, et à un transmetteur de signaux
pour le déblocage du pressage.
8. Dispositif selon la revendication 7,
caractérisé en ce que
les mâchoires de pressage sont disposées sous la forme d'une configuration à mâchoires
multiples, les mâchoires multiples (67 à 70) pouvant être déplacées radialement par
l'intermédiaire d'une vanne à sièges obliques (72).
9. Dispositif selon la revendication 7,
caractérisé en ce que
plusieurs mâchoires de pressage (52 à 56) de différentes dimensions nominales sont
disposées dans une cassette, et peuvent être prélevées sélectivement pour le pressage.
10. Dispositif selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
la presse (74, 75) comporte un deuxième couple de cassettes.
11. Dispositif selon la revendication 7,
caractérisé en ce que
les mâchoires de pressage (52 à 56) sont disposées sur un élément de retenue (55,
55') rotatif.
12. Dispositif selon la revendication 8,
caractérisé en ce que
les mâchoires multiples (67 à 70) peuvent être déplacées par l'intermédiaire d'entraînements
(73) hydrauliques ou pneumatiques.
13. Dispositif selon la revendication 7,
caractérisé en ce que
au moins un autre couple de mâchoires de pressage (46, 50) est disposé en étant
axialement décalé dans le sens longitudinal et transversal par rapport au premier
couple de mâchoires de pressage (15, 16).
14. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 7 à 13,
caractérisé en ce que
une autre presse (75) pouvant être déplacée en direction du système est prévue
en plus d'une première presse fixe (74).
15. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 7 à 14,
caractérisé en ce que
le contour de pressage de la mâchoire de pressage (61) comporte une rainure de
pressage (63) de section transversale approximativement semi-circulaire, et d'un côté
une nervure de pressage (62) qui, de la manière connue, est hexagonale (64) dans le
sens circonférentiel.
16. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 7 à 14,
caractérisé en ce que
le contour de pressage de la mâchoire de pressage (61) comporte une rainure de
pressage (63) de section transversale approximativement semi-circulaire, et d'un côté
une nervure de pressage (62) qui, de la manière connue, s'étend en forme de citron
(65) dans le sens circonférentiel.
17. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 7 à 14,
caractérisé en ce que
un dispositif de rotation (83) est prévu dans la zone de la presse (74), lequel
est relié à un transmetteur de signaux pour le déblocage du pressage.
18. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
des moyens de transport sont disposés dans la zone du pressage pour l'amenée automatique
de tronçons de tuyauteries (1, 2, 3) découpés à longueur et ébavurés des deux côtés.
19. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 7 et 14,
caractérisé en ce que,
sur un disque annulaire (78) pouvant tourner (76) autour du point central d'une
presse fixe (74), il est disposé au moins une autre presse (75) qui peut être déplacée
dans le sens radial (77).
20. Dispositif selon la revendication 19,
caractérisé en ce que
la presse supplémentaire (75) est également réglable en hauteur.
21. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 7 et 14,
caractérisé en ce que
la presse fixe (74) est réalisée sous la forme d'une double presse, et en ce que,
à droite et à gauche de cette dernière, il est prévu une presse (75) pouvant être
déplacée en direction du système.