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<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGB..ITLILUNLSE..PT..................</B001EP><B003EP>*</B003EP><B005EP>R</B005EP><B007EP>DIM360   - Ver 2.9 (30 Jun 1998)
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Patentanwaltsbüro,
Hohenzollerndamm 89</str><city>14199 Berlin</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>SE</ctry></B840><B860><B861><dnum><anum>DE9400652</anum></dnum><date>19940602</date></B861><B862>de</B862></B860><B870><B871><dnum><pnum>WO9429045</pnum></dnum><date>19941222</date><bnum>199428</bnum></B871></B870></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
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<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Installation eines Leitungsrohrsystems sowie eine Vorrichtung zum unlösbaren Verbinden von Elementen bzw. Leitungsrohrabschnitten, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. 7.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0002" num="0002">Aus der DE-U 90 16 310.9 ist ein Verfahren zur Installation eines Leitungsrohrsystems bestehend aus einem verpreßbaren Bereich aufweisenden Elementen wie Fittings, Armaturen und Formteile sowie Leitungsrohrabschnitten bekannt, bei dem Leitungsrohrabschnitte und Elemente auf einen Stutzen aufgeschoben und mittels eines außen angesetzten Preßwerkzeuges lösbar miteinander verbunden werden.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0003" num="0003">Für den Transport von flüssigen und gasförmigen Medien insbesondere in Gebäuden aber auch auf Schiffen werden Leitungssysteme installiert, die im wesentlichen aus auf Länge geschnittenen Leitungsrohrabschnitten und damit verbundenen Elementen wie Fittings, Armaturen und Formteile bestehen. Die Verbindung der Leitungsrohrabschnitte untereinander oder mit den genannten Elementen erfolgt entweder lösbar beispielsweise über Verschrauben oder unlösbar über Schweißen, Löten oder Verpressen. Für die letztgenannte Verbindungstechnik sind von verschiedenen Herstellern Preßsysteme entwickelt worden, das charakterisiert ist durch Elemente, die mindestens einen verpreßbaren Endbereich und einen in diesem Bereich angeordneten Dichtring aufweisen und in die auf Länge geschnittene, glattendige Leitungsrohrabschnitte eingeschoben und mittels eines tragbaren Preßwerkzeuges mit dem jeweils eingeschobenen Leitungsrohrende verbunden werden (s. Prospekt Mannesmann Edelstahlrohr GmbH, 1992 (auszugsweise); s. Prospekt Fa. Benkan, 1992 (auszugsweise);<!-- EPO <DP n="4"> --> s. Prospekt Fa. Viega, März 1990 (auszugsweise)). Alternativ dazu ist es bekannt (EP-A-0 390 747) sogenannte Verbundrohre, bestehend aus einem Kunststoffrohr und einem darübergeschobenen metallischen Rohr auf den Stutzen eines Fittings oder auf eine Stützhülse mittels eines tragbaren Preßwerkzeuges zu pressen. Für die Verpressung weisen der Stutzen bzw. die Stützhülse Ausnehmungen in Form von Rillen und Furchen auf. Bei einer Variante dieses Verfahrens wird über das Verbundrohr eine Preßhülse aus Metall geschoben und mit der Stützhülse verpreßt (siehe die oben genannte DE-U-90 16 310). Auch in diesem Falle weist die Stützhülse entsprechende Ausnehmungen bzw. hervorstehende Bereiche auf.</p>
<p id="p0004" num="0004">Mit der Entwicklung eines veränderte Merkmale aufweisenden verpreßbaren Elementes, insbesondere Fitting (DE-B-38 34 353) konnte das Preßfitting-System mit Innendrücken größer 16 bar auf einen Abmessungsbereich größer 54 mm ausgedehnt werden. Für diesen größeren Abmessungsbereich, insbesondere 2" und darüber hinaus, wird es schwierig, mit der tragbaren Preßzange zu arbeiten, da die Preßbacken selbst, die Halterung für die Preßbacken und damit das Werkzeug insgesamt sehr schwer werden. Vom Gewicht des Gerätes und von der Handhabbarkeit her ist dann ein Punkt erreicht, wo die Preßzange als tragbares Gerät nicht mehr oder nur noch unter schwierigen Bedingungen einsetzbar ist. Als Abhilfe ist bereits vorgeschlagen worden (DE-U-90 07 414) einen mehrgliedrigen offenen Preßring zu verwenden, an dessen freien Enden eine separate Antriebseinrichtung angreifen kann. Der Preßring ist so konzipiert, daß er in geöffneter Stellung um den Preßbereich des Fittings, der Armatur oder des Formteils gelegt wird und nach dem Schließen der Enden die Antriebseinrichtung angesetzt wird, um die Verpressung durchzuführen.</p>
<p id="p0005" num="0005">Bei umfangreichen und schwierigen Installationen mehrsträngiger Leitungsrohrsysteme, beispielsweise im Installationsschacht eines Hochhauses oder auf einem Schiff ist die schrittweise Verpressung des<!-- EPO <DP n="5"> --> jeweiligen Elementes mit einem dazugehörigen Leitungsrohrabschnitt bzw. mit einem weiteren Element sehr aufwendig. Bei jedem Preßvorgang muß nach dem Ineinanderschieben bzw. Aufschieben der zu verbindenden Teile das Werkzeug insgesamt oder der Preßring angelegt, die Verpressung durchgeführt und das Werkzeug wieder abgenommen werden. Außerdem muß die jeweilige freie Leitungsrohrlänge ermittelt und unter Berücksichtigung der festgelegten Einschublänge die erforderliche Rohrlänge abgeschnitten und die Schnittstelle entgratet werden. Nur in wenigen Fällen wird man passend zurechtgeschnittene Rohrlängen mit auf die Baustelle nehmen.</p>
<p id="p0006" num="0006">Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Installation eines gattungsmäßigen Leitungsrohrsystems anzugeben, mit dem insbesondere für die Abmessung 2 1/2" und größer in einfacher Weise und mit geringeren Taktzeiten die Verpressung durchgeführt werden kann und mit dem gleichzeitig die Qualität der Verbindung und damit die Sicherheit gegen Ausfall erhöht wird. Weiterhin soll eine entsprechende Vorrichtung hierzu geschaffen werden.<br/>
Diese Aufgabe wird mit den im Anspruch 1 bzw. 7 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Bestandteil von Unteransprüchen.</p>
<p id="p0007" num="0007">Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, einen Strangabschnitt eines Leitungsrohrsystems in der Werkstatt oder bei einer Großbaustelle in einer entsprechende Montagehalle vorzufertigen. Dies hat den Vorteil, daß man nicht nur eine Verpressung, sondern zwei oder sogar mehrere gleichzeitig durchführen kann. Dazu werden im Eingriffsbereich einer ortsfesten Preßvorrichtung die zu verbindenden Teile relativ zueinander bewegt und abstands- und winkelgerecht ausgerichtet und miteinander verpreßt. Vorzugsweise werden gleichzeitig an einem Element zwei<!-- EPO <DP n="6"> --> Verpressungen durchgeführt. Dies gilt insbesondere für die Elemente Muffe, Bogen, Durchgangsteil eines T-Stückes und Reduzierstück. Für das letztgenannte Element liegt der Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens auf der Hand. Üblicherweise muß bei einem Reduzierstück entsprechend den unterschiedlichen Nennabmessungen an den beiden Enden mit zwei verschiedenen Preßbacken gearbeitet werden. Dies bedeutet, daß nach der ersten Verpressung die Preßbacke ausgewechselt bzw. ein anderer Preßring angelegt werden muß, bevor die zweite Verpressung durchgeführt werden kann.</p>
<p id="p0008" num="0008">Die vorgeschlagene Vorfertigung kann weitgehend automatisiert werden, da der ortsfesten Preßvorrichtung über entsprechende Hilfsmittel beispielsweise Rollgang, Greifvorrichtung, Roboter usw., die zu verbindenden Teile zugeführt werden können. Auch die Qualität der Verpressung kann gesteigert werden, da die abstands- und winkelgerechte Justierung vor der Verpressung leichter überprüft werden kann als bei einem Handbetrieb auf der Einbaustelle. Beispielsweise kann die ortsfeste Preßvorrichtung mit einer Auslöseblockierung versehen werden, wobei nach der Erfindung das ordnungsgemäße Ineinanderschieben bzw. Aufschieben mechanisch über entsprechend angebrachte Sensoren (DE-B-40 12 504) überwacht wird. Statt Sensoren kann auch eine mit einem Rechner verbundene optische Meßvorrichtung verwendet werden.</p>
<p id="p0009" num="0009">Den in der Beschreibungseinleitung genannten Prospekten ist zu entnehmen, daß dem ordnungsgemäßen Einschub für die Qualität der Verpressung eine wichtige Rolle zukommt. Auch ein nur teilweise eingeschobenes Teil kann grundsätzlich verpreßt werden. Früher oder später führt eine solche unzureichende Verpressung aber zu Undichtigkeiten, da insbesondere die axiale Verankerung der miteinander verbundenen Teile unzureichend ist. In Ergänzung zur Überdeckungskontrolle des eingeschobenen bzw. aufgeschobenen Teiles<!-- EPO <DP n="7"> --> kann auch die winkelgerechte Anordnung eines Elementes überprüft werden. Die Winkellage bezogen auf die Systemachse ist wesentlich für alle Elemente, die nicht rotationssymmetrisch sind, wie T-Stück, Bogen, Übergangsbogen und Übergangswinkel sowie Armaturen. Auch die Überprüfung der Winkellage kann elektronisch mit einer Auslöseblockierung verbunden werden.</p>
<p id="p0010" num="0010">Die Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens sind darin zu sehen, daß durch die vorgeschlagene Vorfertigung vorzugsweise in der Werkstatt ein Großteil der einzelnen Arbeitsschritte automatisiert werden kann. Dies beginnt mit dem Ablängen der gewünschten Leitungsrohrabschnitte` der Entgratung der beiden Enden und der Zuführung zur ortsfesten Preßvorrichtung. Auch das zu verbindende Element kann mittels eines Greifarmes eines Roboters aus einem Behälter entnommen und lage- und winkelgerecht in die Preßvorrichtung eingelegt werden. Über Treibrollen oder passend ausgebildete Greifer wird der Leitungsrohrabschnitt in das Element eingeschoben. Ein Sensorelement überwacht dabei den ordnungsgemäßen Einschub. Erst nach Freigabe erfolgt der Befehl zum Auslösen des Preßvorganges. Nach der Verpressung wird die Preßvorrichtung auseinandergefahren und der vorgefertigte Abschnitt der Preßvorrichtung entnommen. Danach kann entweder wahlweise eine weitere Verpressung in einer zweiten, unabhängig von der ersten angeordneten Preßvorrichtung erfolgen oder das Anpressen von Abzweigelementen unter Verwendung der bereits bekannten tragbaren Preßzange. Besonders vorteilhaft in bezug auf die Zeitersparnis ist das Verfahren dann, wenn mehrere Verpressungen gleichzeitig durchgeführt und insbesondere die Leitungsrohrabschnitte mit den großen Querschnitten vorgefertigt werden. Die Handhabung der für die großen Abmessungen besonders schweren Preßzangen in schwer zugänglichen Bereichen des Installationssystems kann dann entfallen.<!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<p id="p0011" num="0011">Die angestrebten kürzeren Taktzeiten werden erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß man mehrere Preßbacken unterschiedlicher Nennabmessung in einer Kassette anordnen kann. Je nach zu verpressender Abmessung kann mechanisch, hydraulisch oder pneumatisch die entsprechende Preßbacke aus der Kassette in den Eingriffsbereich der Presse geschoben werden. Um gleichzeitig zwei Verpressungen durchführen zu können, wird neben einer ersten ortsfesten Kassette noch eine weitere Kassette angeordnet. Diese zweite Kassette kann in Axialrichtung verschiebbar angeordnet werden, muß aber nicht, da man die erforderliche Verschiebung auch über die Verschiebung der entnommenen Preßbacken realisieren kann. Durch die Verschiebung kann der Abstand zwischen den beiden Verpreßorten genau eingestellt werden. Diesen Vorschlag der gleichzeitigen Zweifachverpressung kann man erweitern, wenn man zu einer ersten ortsfesten Presse eine weitere in Systemrichtung verschiebbare Presse anordnet. Die Verschiebung dieser zweiten Presse entspricht der freien<!-- EPO <DP n="9"> --> Länge eines Leitungsrohrabschnittes zwischen zwei Verpreßorten. Um das System der Mehrfachverpressung flexibel für alle vorstellbaren Strangabschnitte gestalten zu können, wird weiterbildend vorgeschlagen, um den Mittelpunkt einer ortsfesten Presse eine drehbare ringförmige Scheibe vorzusehen, auf der wenigstens eine weitere Presse in radialer Richtung verschiebbar angeordnet ist. Durch die kreisförmige Drehung in Verbindung mit der radialen Verschiebbarkeit, kann in einem begrenzten Umfang, was den radialen Abstand der beiden Pressen zueinander betrifft, praktisch jede Strangabschnittskonfiguration eingestellt werden. Ist die zweite Presse darüber hinaus noch in der Höhe verstellbar, dann sind auch im Raum verlaufende Strangabschnitte herstellbar. Für den größten Teil der Anwendungsfälle wird man sich aber mit einer nur in der Systemachse verschiebbaren zweiten Presse begnügen, die wahlweise links oder rechts neben der ersten ortsfesten Presse angeordnet ist. Will man die Taktzeiten weiter erhöhen, dann kann man beispielsweise die ortsfeste Presse als Doppelpresse auslegen und rechts und links davon je eine verschiebbare Presse vorsehen. Bei einer solchen Anordnung kann dann im Taktwechsel auf der einen Seite das Einlegen und Justieren und auf der anderen Seite das Verpressen und die Entnahme zeitgleich durchgeführt werden. Diese Anordnung hätte außerdem den Vorteil, daß bei Ausfall eines pressenteils mit dem anderen pressenteil weitergearbeitet werden könnte.</p>
<p id="p0012" num="0012">Die zuvor beschriebene Magazinierung der Preßbacken in Form einer Kassette kann man auch in der Weise realisieren, in dem man die Preßbacken an einem drehbaren Halteelement anordnet. Dieses Halteelement kann beispielsweise ein Drehkreuz sein oder ein, allgemeiner ausgedrückt, Drehstern mit beispielsweise drei oder fünf Armen. Die Anzahl der Arme hängt von der Größe der Preßbacke und der Möglichkeit der Unterbringung des Drehsterns in der Presse ab. Neben dem bisher erläuterten Preßbackenpaar mit zwei Backen können auch<!-- EPO <DP n="10"> --> Anordnungen mit drei oder vier Backen zweckmäßig sein. Die radiale Verschiebung der einzelnen Backen solcher Mehrbackenanordnungen kann beispielsweise über Keilschieber oder mittels hydraulischer oder pneumatischer Antriebe erfolgen.</p>
<p id="p0013" num="0013">Das zuvor beschriebene Konzept der Bestückung der ortsfesten Presse mit mehreren Preßbacken kann man auch dazu verwenden, um beispielsweise eine Mehrfachverpressung bei einem Doppelstrang insbesondere für ein Doppelrohrkreuzungselement, durchzuführen. Dazu wird in Längs- und Querrichtung axial versetzt einem ersten Preßbackenpaar wenigstens ein weiteres Preßbackenpaar zugeordnet. Im konkreten Fall eines Doppelrohrkreuzungsstückes würde man noch zwei weitere Preßbackenpaare anordnen, um gleichzeitig vier Verpressungen durchführen zu können. Theoretisch wäre auch eine 8-fache gleichzeitige Verpressung möglich. Dies wird man aber in den seltensten Fällen tun, da die Handhabbarkeit eines solchen vorgefertigten Strangabschnittes und die Transportmöglichkeit eingeschränkt sind. Lohnenswert ist es aber in jedem Fall für beispielsweise nebeneinander liegende Räume den horizontal verlaufenden Doppelrohrstrang einer Heizungsanlage vorzufertigen und anschließend mit der durchlaufenden Steigleitung zu verbinden oder umgekehrt.</p>
<p id="p0014" num="0014">Die Preßkontur der jeweiligen Preßbacke richtet sich nach dem Profil der zu verpressenden Teile, wobei es sich als vorteilhaft herausgestellt hat, neben der etwa halbkreisförmigen Preßnut zur Verpressung des Dichtringes auf einer Seite einen in Umfangsrichtung verlaufenden Preßsteg anzuodnen. Bekannterweise kann dieser Preßsteg in Umfangsrichtung gesehen hexagonal oder zitronenförmig sein (DE-A-38 33 748). Insbesondere die letztgenannte Kontur ist vorteilhaft für die Verpressung von Abmessungen 2" und größer.<!-- EPO <DP n="11"> --></p>
<p id="p0015" num="0015">In den Zeichnungen wird anhand einiger Beispiele das erfindungsgemäße Verfahren zunächst erläutert.</p>
<p id="p0016" num="0016">Es zeigen:
<dl id="dl0001">
<dt>Figur 1</dt><dd>eine Längsansicht eines vorgefertigten Abschnittes eines Leitungsrohrstranges</dd>
<dt>Figur 2</dt><dd>eine Ansicht in Richtung X in Fig. 1</dd>
<dt>Figur 3</dt><dd>schematisch eine erfindungsgemäße gleichzeitige Zweifachverpressung</dd>
<dt>Figur 4</dt><dd>schematisch die wesentlichen Elemente einer erfindungsgemäßen Fertigungslinie.</dd>
</dl></p>
<p id="p0017" num="0017">In Figur 1 ist in einer Längsansicht und in Figur 2 in einer Ansicht ein Abschnitt eines zu installierenden Leitungsrohrstranges dargestellt. Dieser Strangabschnitt besteht in dem hier dargestellten Beispiel aus Leitungsrohrabschnitten 1,2,3 mit unterschiedlichen freien Längen L1, L2, L3. Diese Leitungsrohrabschnitte 1,2,3 sind verbunden mit für einen Leitungsstrang typischen Elementen, wie T-Stücken 4,5 und 90 Grad Bogen 6. Der Einfachheit halber wurden zwei T-Stücke 4,5 gewählt, die einen gleichgroßen Abgang 7,8 wie das Durchgangsrohr aufweisen. Ebenso gut könnten es auch T-Stücke sein, die einen reduzierten oder erweiterten Abgang sowie einen Abgang mit Innengewinde aufweisen. Wie Figur 2 zu entnehmen ist, sind die beiden T-Stücke 4,5 um 90 Grad versetzt zueinander angeordnet; eine Anordnung, die ebenfalls typisch für einen Leitungsrohrstrang ist. Am Ende des links in der Figur dargestellten Leitungsrohrabschnittes 3 ist ein 90 Grad Bogen angepreßt, der gemäß Figur 2 unter einem Winkel von 45 Grad nach unten verläuft.<!-- EPO <DP n="12"> --></p>
<p id="p0018" num="0018">Selbstverständlich können die beiden T-Stücke 4,5 einerseits sowie der Bogen 6 andererseits jedwede andere Lage zueinander einnehmen. Am Beispiel des in der Mitte liegenden Leitungsrohrabschnittes 1 sei darauf hingewiesen, daß zur freien Länge L1 noch die jeweiligen Einschublängen E11, E21 dazugerechnet werden müssen, um die abzutrennende Länge <maths id="math0001" num=""><math display="inline"><mrow><mtext>L1 ges. = L1 + E11 + E21</mtext></mrow></math><img id="ib0001" file="imgb0001.tif" wi="51" he="5" img-content="math" img-format="tif" inline="yes"/></maths> zu ermitteln.</p>
<p id="p0019" num="0019">In Figur 3 ist schematisch eine erfindungsgemäße gleichzeitige Zweifachpressung dargestellt. In dieser Darstellung ist an einer ortsfesten Verpreßstelle 10 ein T-Stück 11 mit einem gleichgroßen Abgang 12 fixiert. Auf der linken Seite ist ein Leitungsrohrabschnitt 13 mit der freien Länge L1 eingeschoben. Auf der rechten Seite des Durchganges des T-Stückes 11 ist ein Reduzierstück 14 eingeschoben. Die hier nicht dargestellte Preßvorrichtung im Bereich der ortsfesten Verpreßstelle weist zwei Dackenpaare 15,15',16,16' auf, wobei das rechts angeordnete Backenpaar 16,16' zusätzlich axial verschiebbar ist. Diese axiale Verschiebbarkeit, hier angedeutet durch die Pfeile 19,19' ermöglicht es, daß in Abhängigkeit des Abstandes der beiden Verpreßbereiche 17,18 die Backenpressen 15,15',16,16' die dazu erforderliche Lage aufweisen. Nach entsprechendem Einschub und Justierung können gleichzeitig beide Backenpaare 15,15' bzw. 16,16' radial zugestellt und damit die Verpressung durchgeführt werden. Die radiale Zustellung ist durch die Pfeile 20,20',21,21' gekennzeichnet. Auf der rechten Seite ist ein weiterer Leitungsrohrabschnitt 22 dargestellt, der mit dem Reduzierstück 14 in einer separaten Verpreßeinrichtung miteinander verpreßt worden ist. Statt des Leitungsrohrabschnittes 22 kann aber auch ein Hilfselement in das Reduzierstück 14 eingeschoben werden, um den Leitungsrohrabschnitt insgesamt winkelgerecht justieren zu können. Dazu wird eine axial verfahrbare, hier nicht näher dargestellte Klemmvorrichtung 23 am Ende angeflanscht. Die axiale Verschiebung ist durch den Pfeil 24 gekennzeichnet. Außerdem kann die Klemmvorrichtung 23<!-- EPO <DP n="13"> --> gedreht werden, wie durch den Pfeil 25 angedeutet. Diese Drehung ist erforderlich, damit wie in den Figuren 1,2 gezeigt, beispielsweise ein zweites T-Stück versetzt zu diesem hier verpreßten T-Stück 11 angeordnet werden kann.</p>
<p id="p0020" num="0020">In Figur 4 sind schematisch die wesentlichen Elemente einer erfindungsgemäßen Fertigungslinie dargestellt. Auf einem Hochlager 30 sind gerade Vorrohre 31, beispielsweise von 6 m Länge abrufbereit gelagert. Um verschiedene Abmessungen lagern zu können, kann neben oder gegenüber diesem Hochlager 30 noch ein zweites, hier nicht dargestelltes Hochlager angeordnet sein. Alternativ kann man das Hochlager 30 auch so ausbilden, daß getrennt in mehreren Etagen verschiedene Abmessungen gelagert werden können. Nach Aufruf rollt ein Vorrohr 31 selbsttätig durch eine entsprechende Schräglage des Hochlagers 30 auf den Rollgang 32 oder es wird mittels hier nicht dargestellter Schwenkarme auf den Rollgang 32 gelegt. In die Achse dieses Rollganges 32 kann eine Säge- bzw. Trenneinheit 33 verfahren werden. Die Verfahrbarkeit ist durch einen Pfeil 34 gekennzeichnet. In bevorzugter Ausführung ist diese Einrichtung 33 mit einer Entgratvorrichtung kombiniert, so daß beide Enden des Vorrohres 31 entgratet werden können. Je nach Auftrag wird eine Vorrohrlänge oder eine entsprechend kürzer geschnittene Länge mittels hier nicht dargestellter Schwenkarme nach der Vorbearbeitung vom erstgenannten Rollgang 32 in einen parallellaufenden Rollgang 35 übergeben. In der Achse dieses Rollganges 35 ist erfindungsgemäß eine ortsfeste Presse 36 angeordnet. Mittels eines Roboters 37, hier in Funktion einer Handlingseinrichtung, wird aus Vorratsbehältern 38 das zu verpressende Fitting bzw. Formteil oder Armatur (hier nicht dargestellt) entnommen und lage- und winkelgerecht in den Preßbereich der ortsfesten Presse 36 eingelegt. An beiden Stirnseiten der ortsfesten Presse 36 ist eine kombinierte Einschub- und Dreheinrichtung 39,39' angeordnet, jeweils<!-- EPO <DP n="14"> --> gekoppelt mit einer Auslöseblockierung. Die kombinierte Einschub- und Dreheinrichtung 39,39' sorgt dafür, daß das geschnittene und beidseits entgratete gerade Rohr in den im Preßbereich fixierten Fitting, Formteil oder Armatur ordnungsgemäß eingeschoben und winkelgerecht justiert wird. Erst nach Überprüfung des ordnungsgemäßen Einschubes bzw. der richtigen Winkellage wird die Auslösesperre aufgehoben und die Verpressung kann erfolgen. Damit die ortsfeste Presse 36 von beiden Seiten mit Rohren beschickt werden kann, ist am rechten Ende des ersten Rollganges 32 ein Zwischenlager 40 angeordnet. Hier können Vorrohrlängen 31 oder auch geschnittene Längen 41 zwischengelagert werden. Über hier nicht dargestellte Schwenkarme können diese zwischengelagerten Rohre in den zweiten Rollgang 35 übergeben werden. Am rechten Ende dieses Rollganges 35 ist eine zweite Presse 42 angeordnet, die zur ersten ortsfesten Presse 36 in Rollgangsrichtung verschiebbar 43 ist. Auch diese Presse 42 ist an beiden Stirnseiten mit je einer kombinierten Einschub- und Dreheinrichtung 39,39' versehen. Der Vorteil der zweiten verschiebbaren Presse 42 ist darin zu sehen, daß in Verbindung mit der ersten ortsfesten Presse 36 mehrere Verpressungen gleichzeitig durchgeführt werden können.</p>
<p id="p0021" num="0021">Beispielsweise könnten die nachfolgend genannten Arbeitsschritte überwiegend automatisch ablaufen. Vom links im Bild liegenden Hochlager 30 wird ein Vorrohr 31 entnommen, in den Rollgang 32 gelegt und der Säge- und Entgrateinrichtung 33 zugeführt. Nach dem Schneiden auf die vorgegebene Länge, wobei diese über eine Meßstelle 44 kontrolliert werden könnte, wird der Rohrabschnitt in den parallelliegenden Rollgang 35 gelegt. Der Roboter 37, der senkrecht zur Rollgangsrichtung verfahrbar 45 ist, hat aus einem der Vorratsbehälter 38 den ausgewählten Fitting, beispielsweise ein T-Stück entnommen und in den Preßbereich der ortsfesten Presse 36 gelegt. Dem Zwischenlager 40 wird zeitgleich zu den zuvor erwähnten Arbeitsschritten eine geschnittene Rohrlänge 41<!-- EPO <DP n="15"> --> entnommen und in den Rollgang 35 gelegt. Von links und von rechts wird der ortsfesten Presse 36 je ein Rohrabschnitt zugeführt und mittels der Einschubeinrichtung 39,39' in das T-Stück eingeschoben. Während dieser Arbeiten wurde zuvor mittels eines weiteren, hier nicht dargestellten Roboters in den Preßbereich der verschiebbaren Presse 42, beispielsweise ein Bogen eingelegt. Zweckmässigerweise wird der zweite Roboter ganz rechts am Ende des Verfahrweges 43 der verschiebbaren Presse 42 angeordnet. Nach dem Einlegen des Bogens wird die Presse 42 soweit nach links verschoben, bis der zwischen beiden Pressen 36,42 liegende Rohrabschnitt auch im Bogen eingeschoben ist. Nach Justierung und Überprüfung des ordnungsgemäßen Einschubes bzw. der Winkellage erfolgt die gleichzeitige dreifache Verpressung, d. h. zwei Verpressungen am T-Stück und eine Verpressung an Bogen.</p>
<p id="p0022" num="0022">An dieser Stelle muß ausdrücklich darauf hingewiesen werden, daß die dargestellte und erläuterte Anlage gemäß Figur 4 nur ein mögliches Beispiel einer Fertigungslinie ist. Ausgehend von der Anordnung einer erfindungsgemäßen ortsfesten Presse 36 gibt es eine Vielzahl von anderen Möglichkeiten Rollgänge, Säge- bzw. Trenneinrichtungen, Meßstellen, Hochlager, Zwischenlager und weitere Pressen anzuordnen. Die Wahl der Anordnung hängt zum einen von dem zur Verfügung stehenden Platz, vom zu verpressenden Abmessungsbereich und dem größten transportierbaren einbaufertigen Leitungsrohrabschnitt ab.<!-- EPO <DP n="16"> --></p>
<p id="p0023" num="0023">In den Zeichnungen wird anhand einiger Ausführungsbeispiele nun die erfindungsgemäße Vorrichtung näher erläutert.</p>
<p id="p0024" num="0024">Es zeigen:
<dl id="dl0002" compact="compact">
<dt>Figur 5</dt><dd>schematisch noch eine weitere Mehrfachverpressung</dd>
<dt>Figur 6</dt><dd>die Magazinierung der Preßbacken in Form eines Drehkreuzes</dd>
<dt>Figur 7</dt><dd>die Magazinierung der Preßbacken in Form einer Kassette</dd>
<dt>Figur 8</dt><dd>einen hälftigen Längsschnitt einer Preßbacke</dd>
<dt>Figur 10</dt><dd>einen Querschnitt entlang der Linie A-A in Teilbild 8</dd>
<dt>Figur 11</dt><dd>die Anordnung einer Mehrfachbackenpresse</dd>
<dt>Figur 12</dt><dd>die Anordnung einer in der Fläche verfahrbaren zweiten Presse</dd>
</dl></p>
<p id="p0025" num="0025">In Figur 5 ist schematisch noch eine weitere Mehrfachverpressung dargestellt. Neben der bereits vorher beschriebenen (Figur 1) ortsfesten Preßstelle ist auf der linken Seite noch eine zweite in der Systemachse veschiebbare zweite Preßstelle angeordnet. Die axiale Verschiebbarkeit der zweiten Preßstelle ist durch einen Pfeil 47 gekennzeichnet. Beide Preßstellen weisen je zwei Preßbackenpaare auf, wovon je ein Preßbackenpaar 50,50' bzw. 15,15' axial ortsfest ist und die beiden anderen Preßbackenpaare 46,46' bzw. 16,16' axial verschiebbar sind. Die axiale Verschiebung der letztgenannten Preßbackenpaare ist durch einen Pfeil gekennzeichnet. Die radiale Zustellbarkeit aller genannten Preßbacken ist ebenfalls durch Pfeile gekennzeichnet. In dem hier gezeigten Beispiel wird an der ersten ortsfesten Preßstelle ein T-Stück 11, das einen gleichgroßen<!-- EPO <DP n="17"> --> Abgang 12 wie das Durchgangsrohr aufweist, mit einem auf der rechten Seile angebrachten Reduzierstück 14 und einem links angeordneten und gestrichelt gezeichneten Leitungsrohrabschnitt 13 gleichzeitig verpreßt. Nach entsprechendem Einschub und Justierung können gleichzeitig beide schon zuvor genannten Backenpaare radial zugestellt und damit die Verpressung durchgeführt werden.</p>
<p id="p0026" num="0026">In der zweiten axial verschiebbaren Preßstelle soll beispielsweise eine Muffe 51 mit dem zuvor erwähnten Leitungsrohrabschnitt 13 und dem links angeordneten Leitungsrohrabschnitt 49 verpreßt werden. Durch den Verschiebepfeil 48 soll angedeutet werden, daß der links liegende Leitungsrohrabschnitt 49 zusammen mit der Verpreßstelle (s. Pfeil 47) solange nach rechts verschoben wird, bis der erstgenannte Leitungsrohrabschnitt 17 in die Muffe 51 eingeschoben ist. Nach diesem Einschub und der entsprechenden Justierung kann die gleichzeitige Verpressung an beiden Verpreßstellen erfolgen, so daß insgesamt vier Bereiche gleichzeitig verpreßt werden. Die anfänglich erwähnte axiale Verschiebbarkeit eines Backenpaares ist erforderlich, damit der Abstand der zusammengehörenden Backenpaare 50,50';40,40' bzw. 15,15';16,16' dem Abstand der Verpreßbereiche des jeweiligen Elementes angepaßt werden kann.</p>
<p id="p0027" num="0027">Figur 6 zeigt beispielhaft eine der Möglichkeiten einer Magazinierung mehrerer Preßbacken. In diesem Beispiel sind die Preßbacken 56,56'; 52,52'; 51,51'; 54,54' in Form eines Drehkreuzes 55,55' angeordnet. Verallgemeinert könnte es ein Drehstern mit drei, vier oder fünf Armen sein. Die Anzahl der Arme ist abhängig von der Größe der Preßbacken und von den Platzverhältnissen in der Presse. Die zuvor genannten Drehkreuze 55,55' sind zum einen radial verstellbar, hier gekennzeichnet durch die Pfeile 58,58' und zum anderen drehbar, hier gekennzeichnet durch die Pfeile 57,57'. Je nach Abmessung des zu verpressenden Teiles wird das Drehkreuz gedreht, bis das passende Preßbackenpaar im Eingriffsbereich der Presse liegt.<!-- EPO <DP n="18"> --></p>
<p id="p0028" num="0028">In Figur 7 ist eine andere Art der Magazinierung dargestellt. Hier sind die einzelnen Preßbackenpaare 56,56'; 52,52'; 53, 53'; 54, 54' in einer nicht näher dargestellten Kassette abgelegt. Mechanisch, hydraulisch oder pneumatisch können dieser Kassette die einzelnen Preßbacken entnommen und in den Eingriffsbereich 59 der Presse abgelegt werden. Die radiale Zustellbarkeit des jeweils abgelegten Preßbackenpaares 52,52' ist durch die Pfeile 60,60' gekennzeichnet.</p>
<p id="p0029" num="0029">Figuren 9 und 10 zeigen in den Teilbildern einen Schnitt entlang der Linie A-A einer im Längsschnitt dargestellten hälftigen Preßbacke 61 in Teilbild 8. In bekannter Weise ist der Preßsteg 62 nur auf einer Seite der Preßkontur 63 angeordnet. Teilbild 9 zeigt die anfänglich entwickelte hexagonale Form 64 des Preßsteges 62 und Teilbild 10 die später weiter entwickelte zitronenförmige Form 65. Die letztgenannte Form des Preßsteges 62,62' hat den Vorteil, daß auch bei großen Abmessungen der zu verpressenden Elemente, d.h. 2'' und größer die axiale Verankerung verstärkt wird. Damit können auch die bei gleichem Innendruck mit steigender Abmessung ansteigenden Axialkräfte sicher beherrscht werden.</p>
<p id="p0030" num="0030">Figur 11 zeigt eine Verpreßmöglichkeit mit einer Mehrfachbackenanordnung. Dabei wird, wie in diesem Beispiel gezeigt, der zu verpressende Bereich 66 des jeweiligen Elementes nicht nur von zwei, sondern von vier Backen 67 bis 70 umschlossen. Diese Aufteilung des zu verpressenden Umfanges auf mehr als zwei Backen hat den Zweck, die erforderliche Eindringtiefe zu verringern. Parallel dazu wird auch der Anteil des tangential zu verdrängenden Materials reduziert. Die radiale Zustellung 71 der Backen 67 bis 70 kann beispielsweise über entsprechend angeordnete Keilschieber 72 oder über einen hydraulischen oder pneumatischen Antrieb 72 erfolgen. Um die Zeichnung zu vereinfachen, sind die jeweils drei übrigen Keilschieber bzw. Antriebe weggelassen worden.<!-- EPO <DP n="19"> --></p>
<p id="p0031" num="0031">Figur 12 zeigt schematisch eine Anordnung, bei der zu einer ortsfesten Presse 74 eine in der Fläche verschiebbare zweile Presse 75 angeordnet ist. Die Verschiebung in der Fläche ist durch die Pfeile 76,77 gekennzeichnet. Konstruktiv wird es beispielsweise in der Weise gelöst, daß die zweite Presse zum einen auf Schienen 78 radial verschiebbar 77 ist und zum anderen über ein Tragsegment, das auf Schienen 79 läuft in Umfangsrichtung 76. Eine vollständige Umfahrung der ersten ortsfesten Presse 74 ist nicht erforderlich, da der abknickende bzw. weiterführende Leitungsrohrstrang überwiegend unter 90, 45 Grad oder 0 Grad verläuft. Die hier gezeigte Stellung der zweiten Presse 77 würde eine 90Grad-Abknickung bedeuten, realisiert über einen 90Grad-Bogen 80, wie hier beispielhaft dargestellt. Die Beschickungsmöglichkeit der ersten ortsfesten Presse 74 ist durch zwei Rollen 81 eines Rollganges angedeutet. Ebenfalls nur skizzenhaft angedeutet ist die Anordnung einer Einschubkontrolle 82 an beiden Pressen 74,77. Zusätzlich weist die ortsfeste Presse 74 noch eine Drehvorrichtung 83 auf, um den Leitungsrohrstrang winkelgerecht einstellen zu können.</p>
</description><!-- EPO <DP n="20"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Verfahren zur Installation eines Leitungsrohrsystems bestehend aus einem verpreßbaren Bereich (17,18) aufweisenden Elementen wie Fittings (4-6, 11,14) Armaturen und Formteile sowie Leitungsrohrabschnitten (1-3, 13,22), bei dem entweder Leitungsrohrabschnitte und Elemente untereinander oder ein Leitungsrohrabschnitt (1-3, 13,22) mit einem der genannten Elemente (4-6, 11,14) ineinandergeschoben oder auf einen Stutzen oder Stützkörper aufgeschoben und mittels eines außen angesetzten Preßwerkzeuges unlösbar miteinander verbunden werden,<br/>
dadurch gekennzeichnet,<br/>
daß zur Herstellung eines einbaufertigen Abschnittes eines Leitungsrohrstranges die zu verbindenden Teile (1-6, 11,13, 14,22) örtlich getrennt von der Einbaustelle auf eine ortsfeste Verpreßstelle (36) hin relativ zueinander bewegt und abstands- und winkelgerecht ausgerichtet werden und nach der Justierung mindestens eine Verbindungsstelle verpreßt wird, wobei das Ineinanderschieben bzw. das Aufschieben der zu verbindenden Teile (1-6, 11,13, 14,22) überwacht und erst nach Erreichen der vorgeschriebenen Überdeckungslänge (E11, E21) ein Freigabesignal für die Auslösung der Verpressung gebildet wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet</b>,<br/>
daß unabhängig von der zu verpressenden Nennabmessung an einem Element gleichzeitig zwei Verpressungen durchgeführt werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet</b>,<br/>
daß in der Systemachse des einbaufertigen Abschnittes mehrere voneinander beabstandete Verbindungsstellen gleichzeitig verpreßt werden.<!-- EPO <DP n="21"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet</b>,<br/>
daß vorzugsweise an den Verzweigungsendpunkten ein zu verbindendes Teil mittels einer tragbaren an sich bekannten Preßvorrichtung verpreßt wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet</b>,<br/>
daß die Winkellage nicht rotationssymmetrischer Elemente in bezug auf eine festgelegte 6- oder 12-Uhr-Lage der Systemachse überprüft und erst nach Übereinstimmung der eingestellten Winkellnge mit der Sollvorgabe das Freigabesignal für die Auslösung der Verpressung gebildet wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet</b>,<br/>
daß der ortfesten Verpreßstelle automatisch auf Länge geschnittene, glattendige und beidseits entgratete Leitungsrohrabschnitte zugeführt werden und das zu verbindende Element Inge- und winkelgerecht in der Verpreßstelle fixiert wird.<!-- EPO <DP n="22"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Vorrichtung zum unlösbaren Verbinden von einem verpressbaren Bereich (12, 17, 18) aufweisenden Elementen wie Fittings (4 - 6, 11, 14), Armaturen und Formteile sowie Leitungsrohrabschnitten untereinander oder eines Leitungsrohrabschnittes (1 - 3, 13, 22) mit einem der genannten Elemente (4 - 6, 11, 14) zur Installation eines Leitungsrohrsystemes mit einem mit einer Antriebseinrichtung verbundenen Halteelement, in dem bogenförmige und relativ zueinander bewegliche Pressbacken (15, 16, 46, 50), in die innenseitig eine jeweils in Umfangsrichtung verlaufende Presskontur (63) eingeformt ist und die am Ende der Verpressung einen geschlossenen Pressraum bilden, anordenbar sind,<br/>
dadurch gekennzeichnet,<br/>
dass mindestens zwei Pressbacken (15, 16, 46, 50, 52 - 60) auswechselbar in einer ortsfesten Presse (36, 74) angeordnet sind, wobei der untere Pressentisch gleichzeitig Auflagetisch für die zu verbindenen Teile (1 - 6, 11, 13, 14, 22) ist und im Bereich der Presse (36, 42, 74) eine automatische Einschubvorrichtung (39, 82) vorgesehen ist, verbunden mit einem Sensorelement zur Überwachung des ordnungsgemäßen Einschubes und mit einem Signalgeber für die Freigabe der Verpressung.<!-- EPO <DP n="23"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 7,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet</b>,<br/>
daß die Preßbacken in Form einer Mehrbackenkonfiguration angeordnet sind, wobei die Mehrfachbacken (67-70) über einen Keilschieber (72) radial bewegbar sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 7,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet</b>,<br/>
daß mehrere Preßbacken (52-56) unterschiedlicher Nennabmessung selektiv für die Verpressung entnehmbar in einer Kassette angeordnet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 9,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet</b>,<br/>
daß die Presse (74, 75) ein zweites Kassettenpaar aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 7,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet</b>,<br/>
daß die Preßbacken (52-56) an einem drehbaren Halteelement (55, 55') angeordnet sind.<!-- EPO <DP n="24"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0012" num="0012">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 8,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet</b>,<br/>
daß die Mehrfachbacken (67-70) über hydraulische oder pneumatische Antriebe (73) bewegbar sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0013" num="0013">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 7,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet</b>,<br/>
daß in Längs- und Querrichtung axial versetzt zum ersten Preßbackenpaar (15, 16) wenigstens ein weiteres Preßbackenpaar (46, 50) angeordnet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0014" num="0014">
<claim-text>Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 bis 13,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet</b>,<br/>
daß zu einer ersten ortsfesten Presse (74) eine weitere in Systemachsrichtung verschiebbare Presse (75) vorgesehen ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0015" num="0015">
<claim-text>Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 bis 14,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet</b>,<br/>
daß die Preßkontur der Preßbacke (61) im Querschnitt eine etwa halbkreisförmige Preßnut (63) und auf einer Seite einen Preßsteg (62) aufweist, der in bekannter Weise in Umfangsrichtung hexagonal (64) ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0016" num="0016">
<claim-text>Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 bis 14,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet</b>,<br/>
daß die Preßkontur der Preßbacke (61) im Querschnitt eine etwa halbkreisförmige Preßnut (63) und auf einer Seite einen Preßsteg (62) aufweist, der in bekannter Weise in Umfangsrichtung einen zitronenförmigen (65) Verlauf hat.<!-- EPO <DP n="25"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0017" num="0017">
<claim-text>Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 bis 14,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet</b>,<br/>
daß im Bereich der Presse (74) eine Drehvorrichtung (83) vorgesehen ist, verbunden mit einem Signalgeber für die Freigabe der Verpressung.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0018" num="0018">
<claim-text>Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet</b>,<br/>
daß im Pressenbereich Transportmittel angeordnet sind für die automatische Zufuhr von auf Länge geschnittene, beidseits entgrateter Leitungsrohrabschnitte (1, 2, 3).</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0019" num="0019">
<claim-text>Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 und 14,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet</b>,<br/>
daß auf einer um den Mittelpunkt einer ortsfesten Presse (74) herum drehbaren (76), ringförmigen Scheibe (78) wenigstens eine weitere Presse (75) in radialer Richtung (77) verschiebbar angeordnet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0020" num="0020">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 19,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet</b>,<br/>
daß die zusätzliche Presse (75) auch in der Höhe verstellbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0021" num="0021">
<claim-text>Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 und 14,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet</b>,<br/>
daß die ortsfeste Presse (74) als Doppelpresse ausgebildet ist und rechts und links davon je eine in Systemachsrichtung verschiebbare Presse (75) vorgesehen ist.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="26"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Method for installing a line pipe system consisting of elements comprising a compressible region (17, 18), such as fittings (4-6, 11, 14), mountings and mouldings, as well as line pipe sections (1-3, 13, 22), in which either line pipe sections and elements are pushed into one another or a line pipe section (1-3, 13, 22) and one of the said elements (4-6, 11, 14) are pushed into one another or these sections and elements are pushed onto a connection piece or support member and permanently joined together by means of a press tool applied externally,<br/>
characterised in that, in order to produce a ready-to-install section of a line pipe run, the parts (1-6, 11, 13, 14, 22) which are to be joined are moved relative to one another towards a stationary compression location (36) locally separate from the installation point and aligned so as to be at the correct distance and angle and, following adjustment, at least one junction point is compressed, wherein the process of pushing the parts (1-6, 11, 13, 14, 22) to be joined into or onto one another is monitored and an enabling signal for initiating the compression operation is not formed until the specified overlap length (E11, E21) has been reached.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Method according to claim 1,<br/>
characterised in that two compression operations are simultaneously carried out on one element, irrespective of the nominal dimension to be compressed.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Method according to claims 1 and 2,<br/>
characterised in that a plurality of spaced junction points are simultaneously compressed along the system axis of the ready-to-install section.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Method according to one of the preceding claims 1 to 3,<br/>
characterised in that a part which is to be joined is preferably compressed at the end branch points by means of a<!-- EPO <DP n="27"> --> portable press device which is known per se.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Method according to one of the preceding claims 1 to 4,<br/>
characterised in that the angular position of elements which are not rotationally symmetrical is checked in relation to a fixed 6 or 12 o'clock position of the system axis and the enabling signal for initiating the compression operation is not formed until the adjusted angular position corresponds with the desired set value.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Method according to one of the preceding claims 1 to 5,<br/>
characterised in that plain-end line pipe sections which are cut to length and deburred on both sides are automatically delivered to the stationary compression location and the element which is to be joined is fixed in the correct position and at the correct angle in the compression location.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>Device for permanently joining elements comprising a compressible region (12, 17, 18), such as fittings (4-6, 11, 14), mountings and mouldings, as well as line pipe sections to one another or a line pipe section (1-3, 13, 22) to one of the said elements (4-6, 11, 14) for installing a line pipe system, with a holding element which is connected to a drive device and in which curved press jaws (15, 16, 46, 50) can be disposed, which jaws can move relative to one another, in which a press contour (63) in each case extending in the circumferential direction is shaped on the inside and which form a closed press space at the end of the compression operation,<br/>
characterised in that at least two press jaws (15, 16, 46, 50, 52-60) are disposed in a stationary press (36, 74) in an interchangeable manner, wherein the lower platen is at the same time a bearing table for the parts (1-6, 11, 13, 14, 22) to be joined, and an automatic insertion device (39, 82) is provided in the region of the press (36, 42, 74) and is connected to a sensor element for checking for correct insertion and to a signal generator for enabling the compression operation.<!-- EPO <DP n="28"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>Device according to claim 7,<br/>
characterised in that the press jaws are disposed in the form of a multi-jaw configuration, wherein the multiple jaws (67-70) can be moved radially by a tapered slide (72).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>Device according to claim 7,<br/>
characterised in that a plurality of press jaws (52-56) of different nominal dimensions are disposed in a cassette such that they can be selectively removed for the compression operation.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>Device according to claim 9,<br/>
characterised in that the press (74, 75) comprises a second pair of cassettes.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>Device according to claim 7,<br/>
characterised in that the press jaws (52-56) are disposed on a rotatable holding element (55, 55').</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0012" num="0012">
<claim-text>Device according to claim 8,<br/>
characterised in that the multiple jaws (67-70) can be moved by hydraulic or pneumatic drives (73).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0013" num="0013">
<claim-text>Device according to claim 7,<br/>
characterised in that at least one further pair of press jaws (46, 50) is disposed axially staggered with respect to the first pair of press jaws (15, 16) in the longitudinal and transverse direction.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0014" num="0014">
<claim-text>Device according to claims 7 to 13,<br/>
characterised in that a further press (75), which can be displaced in the axial direction of the system, is provided in addition to a first stationary press (74).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0015" num="0015">
<claim-text>Device according to claims 7 to 14,<br/>
characterised in that the press contour of the press jaw (61) comprises an approximately semicircular press groove (63) in cross section and a press ridge (62) on one side<!-- EPO <DP n="29"> --> which is hexagonal (64) in the circumferential direction in a known manner.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0016" num="0016">
<claim-text>Device according to claims 7 to 14,<br/>
characterised in that the press contour of the press jaw (61) comprises an approximately semicircular press groove (63) in cross section and a press ridge (62) on one side which extends in the form of a lemon (65) in the circumferential direction in a known manner.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0017" num="0017">
<claim-text>Device according to claims 7 to 14,<br/>
characterised in that a rotating device (83) is provided in the region of the press (74) and connected to a signal generator for enabling the compression operation.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0018" num="0018">
<claim-text>Device according to one of the preceding claims,<br/>
characterised in that transport means are disposed in the press region for automatically delivering line pipe sections (1, 2, 3) which are cut to length and deburred on both sides.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0019" num="0019">
<claim-text>Device according to claims 7 and 14,<br/>
characterised in that at least one further press (75) is disposed such that it can be displaced in the radial direction (77) on an annular disc (78) which can rotate (76) about the centre point of a stationary press (74).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0020" num="0020">
<claim-text>Device according to claim 19,<br/>
characterised in that the additional press (75) is also vertically adjustable.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0021" num="0021">
<claim-text>Device according to claims 7 and 14,<br/>
characterised in that the stationary press (74) is formed as a double press, and a respective press (75), which can be displaced in the axial direction of the system, is provided to the right and the left of the stationary press.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="30"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Procédé destiné à l'installation d'un système de tuyauteries constitué d'éléments tels que des fittings (4 à 6, 11, 14), des vannes et des raccords comportant une zone compressible (17, 18), ainsi que des tronçons de tuyauteries (1 à 3, 13, 22), selon lequel, soit les tronçons de tuyauteries et les éléments sont insérés les uns dans les autres, soit un tronçon de tuyauterie (1 à 3, 13, 22) est inséré dans l'un des éléments (4 à 6, 11, 14) mentionnés ou emboîté sur une tubulure ou sur un corps de support, et sont reliés entre eux de façon inamovible au moyen d'un outil de pressage appliqué depuis l'extérieur,<br/>
   caractérisé en ce que,<br/>
   pour fabriquer un tronçon de tuyauterie prêt à être monté, les éléments à relier (1 à 6, 11, 13, 14, 22) sont déplacés les uns par rapport aux autres sur un poste de pressage fixe (36) séparé localement du lieu de montage, et orientés selon un écartement et un angle corrects, et en ce qu'au moins un point de liaison est pressé après l'ajustement, l'insertion ou l'emboîtement des éléments à relier (1 à 6, 11, 13, 14, 22) étant surveillé, et un signal de déblocage pour le déclenchement du pressage n'étant formé qu'après l'obtention de la longueur de recouvrement (E11, E21) prescrite.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Procédé selon la revendication 1,<br/>
   caractérisé en ce que<br/>
   deux pressages sont effectués simultanément indépendamment de la dimension nominale de l'élément à presser.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Procédé selon les revendications 1 ou 2,<br/>
   caractérisé en ce que<br/>
   plusieurs points de liaison écartés les uns des autres sont pressés simultanément dans l'axe du système<!-- EPO <DP n="31"> --> du tronçon prêt à être monté.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes 1 à 3,<br/>
   caractérisé en ce que,<br/>
   au niveau des points d'extrémité de raccordement, un élément à relier est de préférence pressé au moyen d'un dispositif de pressage portatif connu.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes 1 à 4,<br/>
   caractérisé en ce que<br/>
   la position angulaire d'éléments qui ne sont pas à symétrie de révolution est vérifiée par rapport à une position définie à 6 ou à 12 heures par rapport à l'axe du système, et en ce que le signal de déblocage pour le déclenchement du pressage n'est formé qu'après concordance entre la position angulaire réglée et la prescription de consigne.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes 1 à 5,<br/>
   caractérisé en ce que<br/>
   des tronçons de tuyauteries à extrémités lisses découpés automatiquement à longueur et ébavurés des deux côtés sont amenés au poste de pressage fixe, et en ce que l'élément à relier est fixé suivant une position et un angle corrects dans le poste de pressage.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Dispositif destiné à la liaison inamovible d'éléments tels que des fittings (4 à 6, 11, 14), des vannes et des raccords comportant une zone compressible (12, 17, 18), ainsi que des tronçons de tuyauteries entre eux ou d'un tronçon de tuyauterie (1 à 3, 13, 22) à l'un des éléments (4 à 6, 11, 14) mentionnés, dans le but d'installer un système de tuyauterie avec un élément de retenue relié à un dispositif d'entraînement, dans lequel peuvent être disposées des mâchoires de pressage cintrées (15, 16, 46, 50) et mobiles les unes par rapport aux<!-- EPO <DP n="32"> --> autres, sur la face intérieure desquelles est formé un contour de pressage (63) s'étendant dans le sens circonférentiel, et qui forment à la fin du pressage un espace de pressage fermé,<br/>
   caractérisé en ce que<br/>
   au moins deux mâchoires de pressage (15, 16, 46, 50, 52 à 60) sont disposées de façon interchangeable dans une presse fixe (36, 74), la table inférieure de la presse servant simultanément de table de dépose pour les éléments à relier (1 à 6, 11, 13, 14, 22), et un dispositif d'insertion automatique (39, 82) étant prévu dans la zone de la presse (36, 42, 74), lequel est relié à un élément de détection destiné à la surveillance de l'insertion en bonne et due forme, et à un transmetteur de signaux pour le déblocage du pressage.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Dispositif selon la revendication 7,<br/>
   caractérisé en ce que<br/>
   les mâchoires de pressage sont disposées sous la forme d'une configuration à mâchoires multiples, les mâchoires multiples (67 à 70) pouvant être déplacées radialement par l'intermédiaire d'une vanne à sièges obliques (72).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Dispositif selon la revendication 7,<br/>
   caractérisé en ce que<br/>
   plusieurs mâchoires de pressage (52 à 56) de différentes dimensions nominales sont disposées dans une cassette, et peuvent être prélevées sélectivement pour le pressage.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Dispositif selon la revendication 9,<br/>
   caractérisé en ce que<br/>
   la presse (74, 75) comporte un deuxième couple de cassettes.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Dispositif selon la revendication 7,<br/>
   caractérisé en ce que<br/>
   les mâchoires de pressage (52 à 56) sont disposées<!-- EPO <DP n="33"> --> sur un élément de retenue (55, 55') rotatif.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0012" num="0012">
<claim-text>Dispositif selon la revendication 8,<br/>
   caractérisé en ce que<br/>
   les mâchoires multiples (67 à 70) peuvent être déplacées par l'intermédiaire d'entraînements (73) hydrauliques ou pneumatiques.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0013" num="0013">
<claim-text>Dispositif selon la revendication 7,<br/>
   caractérisé en ce que<br/>
   au moins un autre couple de mâchoires de pressage (46, 50) est disposé en étant axialement décalé dans le sens longitudinal et transversal par rapport au premier couple de mâchoires de pressage (15, 16).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0014" num="0014">
<claim-text>Dispositif selon l'une quelconque des revendications 7 à 13,<br/>
   caractérisé en ce que<br/>
   une autre presse (75) pouvant être déplacée en direction du système est prévue en plus d'une première presse fixe (74).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0015" num="0015">
<claim-text>Dispositif selon l'une quelconque des revendications 7 à 14,<br/>
   caractérisé en ce que<br/>
   le contour de pressage de la mâchoire de pressage (61) comporte une rainure de pressage (63) de section transversale approximativement semi-circulaire, et d'un côté une nervure de pressage (62) qui, de la manière connue, est hexagonale (64) dans le sens circonférentiel.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0016" num="0016">
<claim-text>Dispositif selon l'une quelconque des revendications 7 à 14,<br/>
   caractérisé en ce que<br/>
   le contour de pressage de la mâchoire de pressage (61) comporte une rainure de pressage (63) de section transversale approximativement semi-circulaire, et d'un côté une nervure de pressage (62) qui, de la manière connue, s'étend en forme de citron (65) dans le sens circonférentiel.<!-- EPO <DP n="34"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0017" num="0017">
<claim-text>Dispositif selon l'une quelconque des revendications 7 à 14,<br/>
   caractérisé en ce que<br/>
   un dispositif de rotation (83) est prévu dans la zone de la presse (74), lequel est relié à un transmetteur de signaux pour le déblocage du pressage.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0018" num="0018">
<claim-text>Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,<br/>
   caractérisé en ce que<br/>
   des moyens de transport sont disposés dans la zone du pressage pour l'amenée automatique de tronçons de tuyauteries (1, 2, 3) découpés à longueur et ébavurés des deux côtés.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0019" num="0019">
<claim-text>Dispositif selon l'une quelconque des revendications 7 et 14,<br/>
   caractérisé en ce que,<br/>
   sur un disque annulaire (78) pouvant tourner (76) autour du point central d'une presse fixe (74), il est disposé au moins une autre presse (75) qui peut être déplacée dans le sens radial (77).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0020" num="0020">
<claim-text>Dispositif selon la revendication 19,<br/>
   caractérisé en ce que<br/>
   la presse supplémentaire (75) est également réglable en hauteur.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0021" num="0021">
<claim-text>Dispositif selon l'une quelconque des revendications 7 et 14,<br/>
   caractérisé en ce que<br/>
   la presse fixe (74) est réalisée sous la forme d'une double presse, et en ce que, à droite et à gauche de cette dernière, il est prévu une presse (75) pouvant être déplacée en direction du système.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="35"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="144" he="229" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="36"> -->
<figure id="f0002" num=""><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="124" he="238" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="37"> -->
<figure id="f0003" num=""><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="137" he="245" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="38"> -->
<figure id="f0004" num=""><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="156" he="228" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="39"> -->
<figure id="f0005" num=""><img id="if0005" file="imgf0005.tif" wi="152" he="102" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="40"> -->
<figure id="f0006" num=""><img id="if0006" file="imgf0006.tif" wi="157" he="234" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
</ep-patent-document>
