[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Abstützen eines gehbehinderten
Menschen, mit mindestens einem bodenseitig abgestützten Standfuss und mindestens einem
daran im Abstand zum Boden angeordneten sowie mit einem Griffkörper versehenen Handgriff.
[0002] Als Gehhilfe ausgebildete Vorrichtungen sind allgemein bekannt, wobei diese Vorrichtungen
beispielsweise in Form eines sogenannten Krückstocks (Krücke) beziehungsweise einer
Unterarmstütze mit nur einem einzigen säulenförmigen Standfuss oder aber auch in Form
eines sogenannten Gehgestells mit drei oder mehreren auf dem Boden stehenden Standfüssen
ausgebildet sein können. Die bekannten Vorrichtungen sind jeweils mit mindestens einem
Handgriff versehen, welcher vom Boden her gesehen in Abhängigkeit der Körpergrösse
des jeweiligen Benutzers in entsprechender Höhe angeordnet ist, so dass sich der gehbehinderte
Benutzer entsprechend abstützen kann. Die in Abhängigkeit der Behinderung des Benutzers
auf den Handgriff übertragene Last kann dabei nahezu das gesamte Körpergewicht oder
aber mindestens den grössten Teil des Körpergewichts betragen, so dass nach relativ
kurzer Zeit an den Handinnenflächen Entzündungen, Blasen oder Wundstellen entstehen
und somit der Benutzer noch mit zusätzlich Schmerzen belastet ist.
[0003] Der Erfinder hat sich zum Ziel gesetzt, einen insbesondere für die genannten Gehhilfen
geeigneten Handgriff dahingehend zu verbessern, dass unter Beibehaltung einer sicheren
Handhabung auch bei zeitlich längerem Gebrauch keine schmerzhaften Entzündungen oder
dergleichen an der jeweiligen Handinnenfläche des Benutzers entstehen.
[0004] Die Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass an dem Griffkörper ein in
Umfangs- sowie in Längsrichtung orientiertes, mehr- oder einteilig ausgebildetes Dämpfungselement
aus elastischem Material sowie ein die Dämpfungselemente über die gesamte Länge des
Griffkörpers vollumfänglich umhüllender Mantel angeordnet ist, wobei der Mantel mindestens
auf der der Handinnenfläche des Benutzers zugewandten Seite mit einer sich über die
gesamte Länge des Griffkörpers erstrekkenden, etwa bogenförmig ausgebildeten Fläche
mit griff- und rutschsicherer Oberflächenstruktur versehen ist.
[0005] Hierdurch wird die im wesentlichen vom Körpergewicht sowie von der Behinderung abhängige
und etwa durch die Handinnenfläche auf den Handgriff übertragene Last optimal kompensiert
und etwaige Entzündungen, Blasen oder Wundstellen verhindert. Ein weiterer Vorteil
besteht darin, dass sowohl neu hergestellte oder auch bereits im Gebrauch befindliche
Gehhilfen ohne zusätzliche Hilfsmittel mit den Dämpfungselementen und dem Mantel ausgerüstet
beziehungsweise nachgerüstet werden können. Ein Austausch der einzelnen, vorzugsweise
im Set käuflich erwerbbaren Elemente ist ebenfalls ohne zusätzliche Hilfsmittel möglich.
[0006] In weiterer Ausgestaltung empfiehlt es sich, die einzelnen Dämpfungselemente oder
das einteilig ausgebildete Dämpfungselement zusätzlich mit einem in Längsrichtung
und quer dazu über die Oberfläche des Griffkörpers orientierten Polster oder Kissen
zu versehen, welches bei Belastung elastisch verformbar sich an die Formgebung der
Handinnenfläche des jeweiligen Benutzers anpasst und bei Entlastung sich wieder in
die ursprüngliche Formgebung bewegt.
[0007] Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden
Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung.
[0008] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnung beschrieben.
Es zeigt:
Fig.1 eine in Ansicht dargestellte Vorrichtung zum Abstützen eines gehbehinderten Menschen
mit einem daran angeordneten und in Schnittansicht dargestellten ersten Ausführungsbeispiel
eines Handgriffs;
Fig.2 das in Ansicht und teilweise im Schnitt dargestellte erste Ausführungsbeispiel des
Handgriffs für die Vorrichtung gemäss Fig.1;
Fig.3 ein im Schnitt dargestelltes zweites Ausführungsbeispiel des Handgriffs für die Vorrichtung
gemäss Fig.1;
Fig.4 ein im Schnitt dargestelltes drittes Ausführungsbeispiel des Handgriffs für die Vorrichtung
gemäss Fig.1; und
Fig.5 ein weiteres, im Schnitt dargestelltes Ausführungsbeispiel des Handgriffs für die
Vorrichtung gemäss Fig.1.
[0009] In Fig.1 ist eine in der Gesamtheit mit 50 bezeichnete und als Gehhilfe für Menschen
ausgebildete Vorrichtung dargestellt. Die als Ausführungs- und Anwendungsbeispiel
dargestellte Vorrichtung 50 umfasst einen senkrechten, mit dem einen Ende am Boden
abgestützten Standfuss 5 sowie einen am anderen Ende desselben angeordneten Stützkörper
12. An dem in bezug auf den senkrecht am Boden aufstehenden Standfuss 5 geringfügig
rückwärts geneigt am Standfuss 5 angeordneten Stützkörper 12 ist ein etwa orthogonal
zum Standfuss 5 orientierter und in der Gesamtheit mit 15 bezeichneter Handgriff angeordnet.
Der Handgriff 15 ist in der äusseren Kontur und Formgebung zum Umgreifen durch die
menschliche Hand ausgebildet. Der Standfuss 5, der Stützkörper 12 und der erfindungsgemässe
Handgriff 15 sowie weitere Ausführungsbeispiele des Handgriffs 15' und 15'' sowie
65 werden nachstehend in Verbindung mit den Figuren 2 bis 5 beschrieben.
[0010] Der in Fig.1 als bevorzugtes Ausführungsbeispiel dargestellte Standfuss 5 umfasst
einen ersten Rohrkörper 2 sowie ein daran angeordnetes Schutzelement 1. Das beispielsweise
aus Hartgummi oder dergleichen hergestellte Schutzelement 1 ist mit nicht näher dargestellten
Mitteln auswechselbar an dem ersten Rohrkörper 2 befestigt und hat eine kreisförmig
ausgebildete Stützplatte 1', welche an der dem Boden zugewandten Seite vorzugsweise
mit einer Riffelung (Rutschsicherung) oder dergleichen versehen ist. An dem anderen
Ende des ersten Rohrkörpers 2 ist ein die nicht näher bezeichneten Rohrwände in radialer
Richtung durchdringendes Rastelement 4 angeordnet. Das etwa bolzenförmig ausgebildete
Rastelement 4 ragt mit zwei nicht näher dargestellten Teilstücken in radialer Richtung
beiderseitig aus dem ersten Rohrkörper 2. Die beiden jeweils die Rohrwände durchdringenden
und darin geführten Teilstücke des Rastelements 4 sind gegen die Rückstellkraft eines
nicht dargestellten Federelements in radialer Richtung in den ersten Rohrkörper 2
eindrückbar.
[0011] Ein mit dem Stützkörper 12 versehener und koaxial auf den ersten Rohrkörper 2 aufgeschobener
zweiter Rohrkörper 3 ist in axialer Richtung relativ zu dem ersten Rohrkörper 2 verschiebbar
daran geführt. Der zweite Rohrkörper 3 ist mit einer Anzahl in vertikaler Richtung
im Abstand zueinander angeordneten und den zweiten Rohrkörper in radialer Richtung
durchdringenden Bohrungen 4' versehen. Die diametral gegenüberliegend angeordneten
und die beiden Rohrwände durchdringenden Bohrungen 4' sind derart ausgebildet und
zueinander angeordnet, dass die nicht dargestellten, seitlich am ersten Rohrkörper
2 abstehenden Teilstücke des bolzenförmigen Rastelements 4 durch die Rückstellkraft
des damit wirkverbundenen Federelements schnappartig in die Bohrungen 4' einrasten
können. Der koaxial auf dem ersten Rohrkörper 2 aufgeschobene zweite Rohrkörper 3
ist zusammen mit dem daran angeordneten Stützkörper 12 relativ zu dem ersten Rohrkörper
2 in Pfeilrichtung Y,Y' (Fig.1) längsverschiebbar geführt und stufenweise höhenverstellbar.
Mittels der in die Bohrungen 4' des zweiten Rohrkörpers 3 einrastenden Teilstücke
des bolzenförmigen Rastelements 4 kann somit die Höhe des Stützkörpers 12 mit dem
jeweiligen Handgriff 15;15';15'' bzw. 65 in Abhängigkeit der Körpergrösse des Benutzers
in Pfeilrichtung Y,Y' stufenweise eingestellt werden.
[0012] Der in nicht näher dargestellter Weise an dem zweiten Rohrkörper 3 angeordnete und
befestigte Stützkörper 12 umfasst im wesentlichen ein Kopfstück 6, ein daran angeformtes
Stützelement 7 sowie einen daran angeformten Unterarmbügel 10. Wie in Fig.1 dargestellt,
ist das Stützelement 7 in bezug auf das Kopfstück 6 rückwärts geneigt ausgebildet
am Kopfstück 6 angeformt. Der an dem Stützelement 7 angeordnete und angeformte Unterarmbügel
10 (teilweise im Schnitt dargestellt) hat zwei etwa parallel zueinander angeordnete
Seitenteile 8 und 8', welche im Bereich des Übergangs zu dem Stützelement 7 durch
ein Bogenstück 9 miteinander verbunden sind. Das Bogenstück 9 hat eine am Stützelement
7 angeordnete Anlagefläche 11', welche entsprechend der äusseren Kontur des menschlichen
Unterarms (nicht dargestellt) etwa halbkreis- oder bogenförmig ausgebildet ist. An
die halbkreis- oder bogenförmige Anlagefläche 11' schliesst sich eine in Richtung
des Handgriffs 15 nach unten orientierte und entsprechend dem Unterarm ausgebildete
Anlagefläche 11 für den Unterarm an (Fig.1).
[0013] Der an dem Stützelement 12 angeformte und in Fig.1 in der Gesamtheit mit 15 bezeichnete
Handgriff hat einen Griffkörper 13, welcher jeweils mit einem Bogenstück 6' und 7'
an dem Kopfstück 6 beziehungsweise an dem Stützelement 7 angeformt ist. Das in Fig.1
und Fig.2 dargestellte Ausführungsbeispiel des Griffkörpers 13 ist an der in Längsrichtung
desselben orientierten Oberseite etwa konvex und an der Unterseite 18 etwa wellenförmig
ausgebildet.
[0014] An dem dem Stützelement 7 und dem Kopfstück 6 gegenüberliegenden Ende ist der Griffkörper
13 beispielsweise mit einem kreisringförmigen Bund 14 sowie mit einer konvex ausgebildeten
Stirnseite 16 versehen. Die konvexe Oberseite 17 des Griffkörpers 13 (Fig.1 und Fig.2)
ist entsprechend der Innenseite der menschlichen Hand und die wellenförmige Unterseite
18 für die den Griffkörper 13 umgreifenden Finger der menschlichen Hand (nicht dargestellt)
ausgebildet.
[0015] An dem Griffkörper 13 sind, wie in Fig.1 schematisch dargestellt, mehrere in Längsrichtung
des Griffkörpers 13 aneinanderliegend angeordnete, etwa streifenförmig ausgebildete
Dämpfungselemente 25,26 und 27 angeordnet. Die einzelnen Dämpfungselemente 25,26 und
27 sind in gestreckter Lage etwa als rechteckiger Streifen (nicht dargestellt) ausgebildet.
Die Länge des einzelnen Streifens ist dabei derart bemessen, dass diese jeweils an
dem Griffkörper 13 vollumfänglich umgreifend angeordnet werden können. Anstelle der
einzelnen Dämpfungselemente 25,26 und 27 kann an dem Griffkörper 13 auch ein nicht
näher dargestelltes, einteilig ausgebildetes Dämpfungselement 28 angeordnet sein.
[0016] Das nicht näher dargestellte und einteilig ausgebildete Dämpfungselement 28 beziehungsweise
die einzelnen aneinanderliegend angeordneten Dämpfungselemente 25,26,27 werden, wie
in Fig.1 schematisch dargestellt, von einem in Längsrichtung des Griffkörpers 13 orientierten
Überzug 30 vollumfänglich umschlossen. Die aus elastischem Material hergestellten
Dämpfungselemente 25,26 und 27 beziehungsweise 28 sind auf der einen Seite beispielsweise
mit einer Klebschicht oder Klebfolie (nicht dargestellt) versehen, mittels welcher
diese in Umfangs- und Längsrichtung an dem Griffkörper 13 lösbar befestigt werden.
Der an dem einen Ende mit einer Kappe 33 geschlossen ausgebildete und an dem anderen,
offenen Ende mit einem Abschlussring 32 versehene Überzug 30 ist vorzugsweise als
schlauchförmiger Mantel 31 ausgebildet. Der Überzug 30 wird, wie in Fig.2 schematisch
dargestellt, von der konvexen Stirnseite 16 des Griffkörpers 13 über den wulstförmigen
Bund 14 in Pfeilrichtung X bis in den Bereich der beiden Bogenstücke 6' und 7' durch
Abrollen auf die Dämpfungselemente 25,26 und 27 beziehungsweise auf das einzelne Dämpfungselement
28 aufgebracht. Durch den federelastischen Abschlussring 32 wird der mit den Dämpfungselementen
25,26 und 27 beziehungsweise 28 versehene Griffkörper 13 am Übergang zu dem Stützkörper
12 (Fig.1) anliegend umschlossen. Der Überzug 30 ist vorzugsweise aus elastischem
Werkstoff, wie Gummi oder dergleichen hergestellt. Die von der menschlichen Hand umfasste
Aussenfläche 31' (Fig.1) des Überzugs 30 hat beispielsweise eine griffige, rutschsichere
und hautfreundliche Oberflächenstruktur. Die nicht näher bezeichnete Innenfläche des
Überzugs 30 ist vorzugsweise gummiert, so dass der Überzug 30 satt anliegend und gegen
Verrutschen gesichert an den einzelnen, aneinanderliegenden Dämpfungselementen 25,26
und 27 beziehungsweise an dem einteiligen Dämpfungselement 28 angeordnet und gehalten
ist.
[0017] In Fig.3 ist ein im Schnitt dargestelltes zweites Ausführungsbeispiel des in der
Gesamtheit mit 15' bezeichneten Handgriffs für die Vorrichtung 50 gemäss Fig.1 dargestellt.
Abweichend von dem vorstehend beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel gemäss Fig.1
und 2 ist hierbei der Griffkörper 13' an der in Längsrichtung desselben orientierten
Ober- und Unterseite konvex ausgebildet. Zusätzlich ist an dem Griffkörper 13' vor
dem Aufbringen der Dämpfungselemente 25',26' und 27' beziehungsweise 28 ein in Längs-
und Umfangsrichtung eng anliegender, beispielsweise einteilig ausgebildeter Mantel
29 angeordnet.
[0018] An der in Längs- und Umfangsrichtung orientierten Oberfläche 29' des beispielsweise
aus einem Stoffgewebe (Klettgewebe) hergestellten Mantels 29 sind entweder die aneinanderliegenden
Dämpfungselemente 25',26' und 27' oder das einteilig ausgebildete Dämpfungselement
28' angeordnet. Bei dieser Variante können die Dämpfungselemente 25',26' und 27' beziehungsweise
28' mittels einem sogenannten Haft- oder Klettverschluss (nicht näher dargestellt)
an der äusseren Mantelfläche 29' des Mantels 29 auswechselbar befestigt werden. Über
die Dämpfungselemente 25',26' und 27' beziehungsweise 28' wird anschliessend, wie
vorstehend in Verbindung mit Fig.2 beschrieben, der in Fig.3 nicht näher dargestellte
Überzug 30 durch Abrollen aufgezogen.
[0019] Bei dem in Fig.4 dargestellten dritten Ausführungsbeispiel hat der in der Gesamtheit
mit 15'' bezeichnete Handgriff einen in Längsrichtung desselben orientierten und im
Profilquerschnitt kreisförmig ausgebildeten Griffkörper 13''. Am äusseren Umfang 17''
des Griffkörpers 13'' sind entweder aneinanderliegende Dämpfungselemente 25'',26''
und 27'' oder in nicht näher dargestellter Weise ein einteilig ausgebildetes Dämpfungselement
28'' angeordnet. An den Enden ist der etwa schaftartig ausgebildete Griffkörper 13''
jeweils durch eine kreisringförmige Anlagekante 19 beziehungsweise 19' begrenzt. Die
Befestigung der Dämpfungselemente 25'',26'' und 27'' beziehungsweise 28'' kann entweder
analog dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig.1 und 2 oder analog dem Ausführungsbeispiel
gemäss Fig.3 erfolgen. Der Umfang 17'' des Griffkörpers 13'' ist so bemessen, dass
die daran angeordneten Dämpfungselemente 25'',26'' und 27'' beziehungsweise 28'' im
Durchmesser geringfügig grösser als die kreisringförmigen Anlagekanten 19 und 19'
ausgebildet sind. Über die Dämpfungselemente 25'',26'' und 27'' beziehungsweise 28''
wird anschliessend der Überzug 30 (Fig.2) aufgebracht.
[0020] In Fig.5 ist als weiteres Ausführungsbeispiel ein in der Gesamtheit mit 65 bezeichneter
Handgriff für die Vorrichtung 50 gemäss Fig.1 dargestellt, welcher mit dem analog
dem ersten Ausführungsbeispiel gemäss Fig.1 und 2 ausgebildeten Griffkörper 13 versehen
ist. An dem Griffkörper 13 sind ebenfalls drei aneinanderliegend angeordnete Dämpfungselemente
45,46 und 47 oder ein einstückiges Dämpfungselement 48 aus elastischem Material angeordnet
und beispielsweise durch eine Klebschicht, Klebfolie oder dergleichen an dem Griffkörper
13 befestigt. Abweichend von dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig.1 und 2 ist an der
der Handinnenfläche zugewandten Oberfläche an jedem Dämpfungselement 45,46 und 47
zusätzlich ein bei Belastung elastisch verformbares und bei Entlastung wieder die
ursprüngliche Formgebung einnehmendes Polster oder Kissen 45',46' und 47' vorgesehen.
Die Polster oder Kissen 45',46' und 47' bilden in aufgeklebtem Zustand der Dämpfungselement
45,46,47 eine in Längsrichtung des Griffkörpers 13 orientierte Einheit. Bei dem einstückigen
Dämpfungselement 48 ist das in Längsrichtung des Griffkörpers 13 orientierte Polster
oder Kissen 48' einteilig ausgebildet. Die Polster oder Kissen 45',46' und 47' beziehungsweise
48' sind zur Erreichung einer Einheit der Elemente vorzugsweise auf das einzelne Dämpfungselement
45,46 und 47 beziehungsweise 48 aufvulkanisiert.
[0021] An dieser Stelle wird darauf hingewiesen, dass die Dicke der aus elastischem Material
(Kunststoff, Mossgummi oder dergleichen) hergestellten Dämpfungselemente 25 bis 28,
25' bis 28' oder 25'' bis 28'' beziehungsweise 45 bis 48 etwa in der Grössenordnung
von 1 mm bis 10 mm gewählt ist. Das etwa in Pfeilrichtung Z (Fig.1) von dem jeweiligen
Benutzer auf die vorzugsweise aus einer samtartigen Gewebestruktur des Mantels 30
übertragene Körpergewicht wird durch die am Griffkörper des jeweiligen Handgriffs
angeordneten Dämpfungselemente ausreichend kompensiert, so dass auch bei längerem
Gebrauch an den Handinnenflächen keine schmerzhaften Entzündungen, Blasen, Wundstellen
oder dergleichen entstehen.
[0022] An dieser Stelle wird darauf hingewiesen, dass der vorzugsweise aus einem elastischen
Gummimaterial hergestellte Mantel 30 als einseitig geschlossener, strumpfförmig ausgebildeter
Überzieher oder dergleichen ausgebildet ist.
1. Vorrichtung zum Abstützen eines gehbehinderten Menschen, mit mindestens einem bodenseitig
abgestützten Standfuss (5) und mindestens einem daran im Abstand zum Boden angeordneten
sowie mit einem Griffkörper (13;13';13'') versehenen Handgriff (15;15';15'';65), dadurch gekennzeichnet, dass an dem Griffkörper (13;13';13'') ein in Umfangs- sowie in Längsrichtung orientiertes,
mehr- oder einteilig ausgebildetes Dämpfungselement (25,26,27 oder 28; 25',26',27'
oder 28'; 25'',26'',27'' oder 28''; 45,46,47 oder 48) aus elastischem Material sowie
ein die Dämpfungselemente über die gesamte Länge des Griffkörpers (13;13';13'') vollumfänglich
umhüllender Mantel (30) angeordnet ist, wobei der Mantel (30) mindestens auf der der
Handinnenfläche des Benutzers zugewandten Seite mit einer sich über die gesamte Länge
des Griffkörpers (13;13';13'') erstreckenden, etwa bogenförmig ausgebildeten Fläche
mit griff- und rutschsicherer Oberflächenstruktur versehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungselemente (45,46,47 oder 48) an der der Handinnenfläche zugewandten
Oberfläche mit einem federelastisch verformbaren Polster (45',46',47' oder 48') versehen
sind, wobei die etwa in Form eines bogenförmigen Segmentteils ausgebildeten sowie
in Längsrichtung des Griffkörpers (13'') orientierten Polster an der Oberfläche der
Dämpfungselemente (45,46,47 oder 48) aufvulkanisiert sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel (30) an dem einen Ende mit einer die konvexe Stirnseite (16;16';16'')
des Griffkörpers (13;13';13'') umgebenden Kappe (33) und an dem anderen Ende mit einem
zirkulär am Griffkörper (13;13';13'') oder an den Dämpfungselementen federelastisch
anliegenden Abschlussring (32) versehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das einzelne Dämpfungselement (25,26,27 oder 28; 25', 26',27' oder 28'; 25'',26'',27''
oder 28''; 45,46,47 oder 48) zum lösbaren Befestigen an der Oberfläche (18;18';18'')
des Griffkörpers (13;13';13'') mit einer Klebschicht oder Klebfolie versehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Griffkörper (13') in Längs- und Umfangsrichtung mit einem stoffartigen
Mantel (29) überzogen ist, an welchen das Dämpfungselement (25,26,27 oder 28; 25',26',27'
oder 28'; 25'',26'',27'' oder 28''; 45,46,47 oder 48) jeweils mit einem Haft- oder
Klettverschluss auswechselbar befestigt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Griffkörper (13'') im Profilquerschnitt kreisförmig ausgebildet und an
den Enden jeweils durch eine Anlagekante (19,19') begrenzt ist, und dass zwischen
den beiden in axialer Richtung beabstandeten Anlagekanten (19,19') die Dämpfungselemente
(25'',26'',27'' oder 28'') angeordnet und befestigt sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Durchmesser der in axialer Richtung des schaftartigen Griffkörpers
(13'') im Abstand zueinander angeordneten Anlagekanten (19,19') geringer als der Aussendurchmesser
der auf dem Griffkörper (13'') angeordneten Dämpfungselemente (25'',26'',27'' oder
28'') ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen den Griffkörper (15;15';15'') in Umfangsrichtung etwa vollumfänglich
umgreifenden Dämpfungselemente (25,26,27; 25',26',27'; 25'',26'',27''; 45,46,47) streifenförmig
ausgebildet und in axialer Richtung aneinanderliegend am Griffstück (15;15';15'')
angeordnet und befestigt sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungselemente (25,26,27 oder 28; 25',26',27' oder 28'; 25'',26'',27''
oder 28''; 45,46,47 oder 48) eine Dicke etwa in der Grössenordnung von 1 mm bis 10
mm aufweisen.
10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungselemente (25,26,27 oder 28; 25', 26',27' oder 28'; 25'',26'',27''
oder 28''; 45,46,47 oder 48) aus elastischem Kunststoff oder Moosgummi hergestellt
sind.