[0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Dachrandeinfassung mit einem ersten, unteren,
unmittelbar auf einem Flachdach befestigbarem Profil, das ein Abdeckteil, das auf
einer Flachdachverkleidung aufliegt, und eine nach unten gerichtete Anschlagschiene
aufweist, und mit einem zweiten, oberen Profil, das ebenfalls ein Abdeckteil aufweist,
das im Abstand über dem Abdeckteil des ersten Profils liegt, sowie eine Abdeckschiene,
die im Abstand vor der Anschlagschiene des ersten Profils verläuft und diese vollständig
abdeckt, und mit Profilelementen zum Verbinden der beiden Profile miteinander.
[0002] Ein derartiges System ist aus dem Dokument EP-B-0 132 896 bekannt, das ein erstes,
unteres Profil, das auf dem Dach zu befestigen ist, und eine Abdeckschiene zum Bedecken
des Randes des Dachhautmaterials aufweist, sowie ein zweites, oberes Profil, das ebenfalls
eine Abdeckschiene aufweist, die über der genannten ersten Abdeckschiene des ersten
Profils liegt. Bei diesem System ist eine Einrichtung zum Verbinden der beiden Profile
miteinander vorgesehen, wobei das erste, untere Profil mit einer nach oben gerichteten
Rippe ausgestattet ist, während das nach oben gerichtete Endstück des zweiten, oberen
Profils Teil einer U-förmigen Rippe ist, deren Innenfläche auf dem oberen Ende der
Rippe ruht. Die Anordnung ist so getroffen, daß das zweite Profil leicht abnehmbar
ist und mit Abstand oberhalb des ersten Profils liegt. Der äußere Arm der U-förmigen
Rippe des zweiten Profils geht in einen Abdeckrand über, der vor dem nach unten gerichteten
Endstück des ersten, unteren Profils verläuft. Die nach oben gerichtete Rippe hat
einen M-förmigen Querschnitt, und in eine Vertiefung der Rippe greift eine Schraube
ein, die durch den einen Schenkel der U-förmigen Rippe des zweiten Profils hindurchgeführt
ist. Bei diesem System ist die Befestigung einer Attikaverkleidung des Dachrandes
nicht vorgesehen. Beim Bau von Gebäuden werden im allgemeinen Dachkantenprofile und
Attikaverkleidung separat und häufig von verschiedenen Firmen montiert, was zu einem
hoben Bauaufwand durch Verlängerung der Bauzeit und Erhöhung der Baukosten führt.
Die Möglichkeit einer gemeinsamen Montage und die Kombination von einem Verkleidungssystem
für die Dachrandeinfassung und einem Befestigungssystem für die Attikaverkleidung
werden dabei nicht genutzt.
[0003] Bei den gängigen, sichtbaren und unsichtbaren Befestigungssystemen für Attikaverkleidungen
ist eine Demontage dieser Verkleidung, um beispielsweise eine Reparatur oder Sanierung
durchzuführen, nahezu unmöglich, ohne daß es zu einer Beschädigung der Flachdachverkleidung
kommt. Dadurch werden die Instandhaltungskosten erheblich verteuert.
[0004] So ist aus dem Dokument DE-A - 20 41 116 ein Dacheinfassungssystem mit einem ersten,
unteren Abschnitt und einem zweiten, oberen Abschnitt bekannt, bei dem beide Abschnitte
einen Abdeckstreifen aufweisen, wobei der Abdeckstreifen des ersten Abschnittes oben
auf dem Dachabdeckmaterial befestigt ist und der Abdeckstreifen des zweiten Abschnittes
über dem Abdeckstreifen des ersten Abschnittes liegt. Des weiteren ist ein dritter
Abschnitt vorhanden, der eine Abdeckkante vor einer Mauer bildet. Dieses System besteht
aus Elementen, die unmittelbar an der Baustelle entsprechend der Abmessungen konfektioniert
werden und erfordert daher einen erheblichen Aufwand an manueller und professioneller
Arbeit. Es ist offensichtlich, daß dieses System, sobald es installiert ist, für Wartungsarbeiten
nicht entfernt werden kann und, falls dies doch vorgenommen wird, das System nicht
wiederverwendbar ist, so daß notwendigerweise ein neues Dacheinfassungssystem angefertigt
werden muß.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anordnung der eingangs beschriebenen Art so zu
verbessern und weiterzuentwickeln, daß die Dachrandeinfassung und -abdeckung sowie
die Attikaverkleidung mittels einer einzigen Anordnung montierbar und hinterlüftbar
sind und daß eine getrennte Demontage und Montage der Dachrandeinfassung und Attikaverkleidung
für Wartungsarbeiten, ohne Beschädigung der Flachdachverkleidung und mit Wiederverwertung
der Anordnung ermöglicht wird.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zum Befestigen einer Attikaverkleidung
ein drittes Profil vorhanden ist, das im Abstand der Einbauhöhe der Attikaverkleidung
unterhalb des ersten und zweiten Profils an einer Gebäudewand befestigt ist, daß das
dritte Profil mit von zwei Stegen gebildeten, nach oben offenen U-förmigen Halterungen
für ein Teilstück der Unterkante der Attikaverkleidung ausgestattet ist und daß das
erste Profil auf seiner Unterseite parallel zu der Anschlagschiene verlaufende Federn
aufweist, die zusammen mit der Anschlagschiene nach unten offene U-förmige Halterungen
für die Oberkante der Attikaverkleidung formen.
[0007] In Weiterbildung der Erfindung bestehen die beiden Profilelemente des ersten Profils
aus einem schräg nach oben abgewinkelten Profilende des Abdeckteils und einer am dazu
gegenüberliegenden Profilende des Abdeckteils angeordneten Profilnase, die über die
Anschlagschiene vorsteht.
[0008] In einer Ausgestaltung der Erfindung bestehen die beiden Profilelemente des zweiten
Profils aus einem abgerundeten Profilhaken des Abdeckteils und einem an der Innenseite
der Abdeckschiene angebrachten Schnappsitz, wobei zum Verbinden des ersten und zweiten
Profils miteinander die Profilnase des Abdeckteils des ersten Profils in den Schnappsitz
einrastet und der Profilhaken das nach oben schräge Profilende des Abdeckteils des
ersten Profils umfaßt.
[0009] Die weitere Ausgestaltung der Erfindung ergibt sich aus den Merkmalen der Patentansprüche
4 bis 8.
[0010] Mit der Anordnung nach der Erfindung werden die Vorteile erzielt, daß die unsichtbare
Befestigung der Attikaverkleidung in die Abdeckung der Dachrandeinfassung integriert
ist, eine technisch einwandfrei und optisch saubere Montage der Attikaverkleidung
sowie eine leichte Demontage sowohl der Attikaverkleidung als auch der Dachrandeinfassung
möglich ist, und daß die Hinterseite der Attikaverkleidung ausreichend hinterlüftet
werden kann. Von Vorteil ist ferner, daß ein spannungsfreies Arbeiten der Attikaverkleidung
infolge von Temperatur- und Witterungseinflüssen möglich ist und daß Material-, Montage-
und logistische Kosten durch den Einsatz eines gemeinsamen Systems für die Dachrandeinfassung
und die Befestigung der Attikaverkleidung reduziert werden. Außerdem ermöglicht diese
Anordnung eine separate Demontage der Dachrandeinfassung und der Attikaverkleidung
ohne Beschädigung der Flachdachverkleidung. Weitere Vorteile ergeben sich durch die
geringe Anzahl von Montage- und Demontageschritten, wobei wegen der geringen Anzahl
von Montage- und Demontagehandlungen Fehler weitgehend ausgeschlossen bleiben.
[0011] Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen eines Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- im Schnitt eine erfindungsgemäße Anordnung, bestehend aus drei Profilen A, B, C;
- Fig. 2
- eine Schnittansicht des Profils B;
- Fig. 3
- eine Schnittansicht des Profils A und
- Fig. 4
- eine Schnittansicht des Profils C.
[0012] Figur 1 zeigt die an einem Dach und einer Wand eines Gebäudes montierte Anordnung
1, bestehend aus drei Profilen A, B, C im Schnitt. Die Profile A bis C sind im allgemeinen
Aluminiumprofile, können jedoch auch aus anderen Metallen oder aus Kunststoff gefertigt
sein. Das erste Profil A wird mittels Schrauben auf einer Flachdachverkleidung 4 befestigt.
Hierzu ist eine Schraubverbindung 2 vorgesehen, die erhöht ausgeführt ist und zu beiden
Seiten eines Loches von Rippen 21 begrenzt ist, die das Positionieren der Schrauben
vereinfachen. Die erhöhte Schraubverbindung 2 verhütet das Eindringen von Wasser,
das sich eventuell auf der Oberseite eines Abdeckteils 23 des Profils A sammeln könnte.
Auf der Unterseite des Abdeckteils 23 befinden sich Querstege 3 zu beiden Seiten der
Schraubverbindung 2. Ein weiterer Quersteg 3 ist nahe einem Profilende 11 des Abdeckteils
23 angeordnet. Die Querstege 3 bewirken einen Abstand des Abdeckteils 23 von dem Flachdach
und bilden nach dem Eindrehen der Schrauben in die Schraubverbindung 2 eine Abdichtung
der Flachdachverkleidung 4 durch das Profil A. Das Profil A, vgl. Fig. 3, umfaßt neben
dem schon erwähnten Abdeckteil 23, das auf der Flachdachverkleidung 4 im Abstand der
Querstege 3 aufliegt, eine nach unten gerichtete Anschlagschiene 6. Von der Unterseite
3 des Abdeckteils 23 erstrecken sich neben der Anschlagschiene 6 eine oder mehrere
Federn 7, deren Federenden 8 einen dünneren Querschnitt als die Federn 7 besitzen
und einen leicht bogenförmigen Verlauf aufweisen. Durch den verringerten Querschnitt
des Federendes 8 im Vergleich zu der Feder 7 werden die Einklemmkräfte, die im Bereich
einer Oberkante 29 einer Attikaverkleidung 22 auf diese aufgebracht werden, reduziert,
so daß das Einschieben der Attikaverkleidung 22 in die U-förmigen, nach unten offenen
Halterungen, gebildet aus den Federn 7 und der Anschlagschiene 6, leicht ausführbar
ist. Die Anschlagschiene 6 und die Federn 7 sind mit Belüftungslöchern 10 ausgestattet,
die sich gegenüberliegen. Die Anschlagschiene 6 besitzt eine nach innen der U-förmigen
Halterung versetzte Unterkante 37, die im oberen Bereich an der Attikaverkleidung
22 anliegt. Die versetzte Unterkante 37 der Anschlagschiene 6 verhütet, daß die beim
Bohren der Belüfungslöcher 10 eventuell entstehenden Grate die Montage der Attikaverkleidung
22 behindern.
[0013] Das zweite, obere Profil B weist, ebenso wie das erste Profil A, ein Abdeckteil 24
auf, das im Abstand über dem Abdeckteil 23 des ersten Profils A liegt, wie aus Figur
1 ersichtlich ist. Eine Abdeckschiene 25 erstreckt sich von dem Abdeckteil 24 nach
unten und verläuft im Abstand vor der Anschlagschiene 6 des ersten Profils A und deckt
diese vollständig ab. Wie aus Figur 2 zu entnehmen ist, befindet sich auf der Unterseite
des Abdeckteils 24 ein Stützsteg 31, der im montierten Zustand der Profile auf dem
Abdeckteil 23 des ersten Profils A aufliegt. An der Innenseite der Abdeckschiene 25
ist ein Schnappsitz 14 angeordnet, in welchem die Profilnase 12 des ersten Profils
A eingerastet ist. Das freie Ende des Abdeckteils 24 ist als Profilhaken 13 ausgebildet,
der im montierten Zustand der Profile das Profilende 11 des ersten Profils A umschließt.
Auf der Unterseite des Profils A befinden sich ein oder mehrere Anschläge 5, die parallel
und im Abstand zu den Federn 7 angeordnet sind und mit dem Ende eines bogenförmig
gekrümmten Federteils 32 an einer Gehäusewand 26 anliegen. Die Anschläge 5 erleichtern
das Positionieren des Profils A in bezug auf das Flachdach und die Gebäudewand 26.
[0014] Das dritte Profil C ist ein Winkelprofil mit unterschiedlich langen Schenkeln 33,
34, von denen der kürzere Schenkel 34 zumindest eine Öffnung 15 zum Hinterlüften der
Attikaverkleidung 22 sowie zur Gewährleistung des Tauwasserablaufes aufweist. Auf
der Innenseite des kürzeren Schenkels 34 erstrecken sich zwei Stege 19, 20 nach oben,
die unterschiedliche Längen besitzen. Jedoch können die Längen der Stege 19 und 20
auch gleichgroß sein. Die beiden Stege 10 und 20 bilden U-förmige Halterungen für
die Attikaverkleidung 22. Jeder der Schenkel 33 und 34 weist Rippen 16 bzw. 17 auf,
die das Positionieren eines Bohrers erleichtern. Durch die Bohrlöcher 35 werden Schrauben
hindurchgeführt, mit der das Profil C an der Gebäudewand 26 festgeschraubt wird. Die
Rippen 17 erleichtern wiederum das Positionieren eines Bohrers. Durch das Bohrloch
36 wird die Schraube 18 hindurchgeführt. Die Unterseite bzw. Unterkante 28 der Attikaverkleidung
22 ist mit einer Nut 9 ausgestattet, die von zwei Teilstücken 27 der Attikaverkleidung
22 begrenzt ist. Das in Blickrichtung auf die Attikaverkleidung 22 hintere Teilstück
27 wird durch eine oder mehrere Schrauben 18, die durch die Löcher 36 hindurchgeführt
sind, festgeschraubt. Bei den Schrauben 18 handelt es sich um selbstgewindeformende
oder -schneidende Schrauben, welche die Attikaverkleidung sowohl horizontal als auch
vertikal fixieren. Die Attikaverkleidung 22 als solche kann aus einem Einzelstück
oder aus zusammengefügten Elementen bestehen.
[0015] Die Montage der Anordnung 1 sowie der Attikaverkleidung 22 geschieht wie folgt:
Zunächst wird das erste Profil A mit dem Flachdach mittels Schrauben, die durch die
Schraubverbindung 2 hindurchgeführt werden, verschraubt. Die Anschläge 5 stellen dabei
die richtige Positionierung des Profils A gegenüber der Gebäudewand 26 sicher. Als
nächster Schritt erfolgt die Befestigung des Profils C an der Gebäudewand 26 durch
Verschraubung. Danach wird die Attikaverkleidung 22 mit ihrer Oberkante 29 in die
nach unten offenen U-förmigen Halterungen, gebildet aus der Anschlagschiene 6 und
den Federn 7, eingeschoben. Hierzu ist es zweckmäßig, die Attikaverkleidung 22 schräg
anzustellen. Sobald die Oberkante in die Halterungen eingesetzt ist, wird die Attikaverkleidung
22 so weit nach oben angehoben, bis das hintere Teilstück 27 der Unterkante 28 der
Attikaverkleidung 22 in den nach oben offenen U-förmigen Halterungen, gebildet aus
den Stegen 19 und 20 des Profils C, eingeschoben werden kann. Die Lage der Attikaverkleidung
22 wird, daran anschließend, mittels der Schrauben 18 fixiert. Zuletzt wird das zweite
Profil B auf dem ersten Profil A montiert. Zum Verbinden der beiden Profile A und
B miteinander umfaßt der Profilhaken 13 das nach oben schräg verlaufende Profilende
11 des Abdeckteils 23 des ersten Profils A und wird die Abdeckschiene 25 von der Gehäusewand
26 so weit nach außen weggebogen, bis die Profilnase 12 des Abdeckteils 23 des ersten
Profils A in den Schnappsitz 14 auf der Innenseite der Abdeckschiene 25 einrasten
kann. Bei der Demontage der Anordnung 1 werden die voranstehenden Schritte in umgekehrter
Reihenfolge durchgeführt.
[0016] Zu dem für die Profile A, B und C verwendeten Material ist noch anzumerken, daß dieses
eine gewisse Elastizität besitzt und im Hinblick auf eine große Witterungsbeständigkeit
ausgewählt wird. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Anordnung 1 besitzt das
erste Profil A eine Fläche von 310 bis 350 mm², insbesondere von 334 mm², das zweite
Profil eine Fläche zwischen 210 und 250 mm², insbesondere von 230 mm², und das dritte
Profil C eine Fläche von 225 bis 265 mm², insbesondere von 245 mm². Das Abdeckteil
24 des zweiten Profils B verläuft gegenüber der Horizontalen leicht schräg nach innen,
um so einen schnellen Wasserabfluß bei Niederschlägen auf das Flachdach zu gewährleisten.
Ebenso ist es aber auch möglich, das Abdeckteil 24 horizontal anzuordnen, so daß es
zusammen mit der Abdeckschiene 25 einen rechten Winkel einschließt, während bei der
beschriebenen dargestellten Ausführungsform des Profils B der Winkel zwischen dem
Abdeckteil 24 und der Abdeckschiene 25 geringfügig kleiner als 90° ist.
1. Anordnung zur Dachrandeinfassung mit einem ersten unteren, unmittelbar auf einem Flachdach
befestigbarem Profil (A), das ein Abdeckteil (23), das auf einer Flachdachverkleidung
(4) aufliegt, und eine nach unten gerichtete Anschlagschiene (6) aufweist, und mit
einem zweiten, oberen Profil (B), das ebenfalls ein Abdeckteil (24) aufweist, das
im Abstand über dem Abdeckteil (23) des ersten Profils (A) liegt, sowie eine Abdeckschiene
(25), die im Abstand vor der Anschlagschiene (6) des ersten Profils (A) verläuft und
diese vollständig abdeckt, und mit Profilelementen (11, 12, 13, 14) zum Verbinden
der beiden Profile (A, B) miteinander, dadurch gekennzeichnet, daß zum Befestigen
einer Attikaverkleidung (22) ein drittes Profil (C) vorhanden ist, das im Abstand
der Einbauhöhe der Attikaverkleidung (22) unterhalb des ersten und zweiten Profils
(A, B) an einer Gebäudewand (26) befestigt ist, daß das dritte Profil (C) mit von
zwei Stegen (19, 20) gebildeten, nach oben offenen, U-förmigen Halterungen für ein
Teilstück (27) der Unterkante (28) der Attikaverkledung ausgestattet ist und daß das
erste Profil (A) auf seiner Unterseite (30) parallel zu der Anschlagschiene (6) verlaufende
Federn (7) aufweist, die zusammen mit der Anschlagschiene (6) nach unten offene, U-förmige
Halterungen für die Oberkante (29) der Attikaverkleidung (22) formen.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Profilelemente (11,
12) des ersten Profils (A) aus einem schräg nach oben abgewinkelten Profilende (11)
des Abdeckteils (23) und einer am dazu gegenüberliegenden Profilende des Abdeckteils
angeordneten Profilnase (12) bestehen, die über die Anschlagschiene (6) vorsteht.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Profilelemente (13,
14) des zweiten Profils (B) aus einem abgerundeten Profilhaken (13) des Abdeckteils
(24) und einem an der Innenseite der Abdeckschiene (25) angebrachten Schnappsitz (14)
bestehen, wobei zum Verbinden des ersten und zweiten Profils (A, B) untereinander
die Profilnase (12) des Abdeckteils (23) des ersten Profils (A) in dem Schnappsitz
(14) einrastet und der Profilhaken (13) das nach oben schräge Profilende (11) des
Abdeckteils des ersten Profils (A) umfaßt.
4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Profil (A) auf seiner
Unterseite (30) zumindest einen Anschlag (5) aufweist, der parallel und im Abstand
zu den Federn (7) angeordnet ist und mit dem Ende seines gekrümmten Federteils (32)
an der Gehäusewand (26) anliegt.
5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite (30) des Abdeckteils
(23) des ersten Profils (A) mit Querstegen (3) ausgestattet ist, die zu beiden Seiten
einer Schraubverbindung (2) des ersten Profils (A) mit dem Flachdach angeordnet sind.
6. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das in die U-förmigen Halterungen
des dritten Profils (VC) eingeschobene Teilstück (27) der Unterkante (28) der Attikaverkleidung
(22) durch Schrauben (18) lagefixiert ist.
7. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das dritte Profil (A) ein Winkelprofil
mit unterschiedlich langen Schenkeln (33, 34) ist, wobei der kürzere Schenkel (34)
zumindest eine Öffnung (15) zum Hinterlüften der Attikaverkleidung (22) aufweist und
die beiden Stege (19, 20) auf dem kürzeren Schenkel (34) gleiche oder verschiedene
Längen haben.
8. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagschiene (6) und
die Federn (7) mit Belüftungslöchern (10) versehen sind, die sich gegenüberliegen.