(19)
(11) EP 0 703 291 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
05.12.2001  Patentblatt  2001/49

(21) Anmeldenummer: 95113096.2

(22) Anmeldetag:  21.08.1995
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7C11D 1/62, C09G 1/04

(54)

Autoglanztrocknungsmittel

Car polish and drying agent

Agent de polissage et de séchage des voitures


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE

(30) Priorität: 30.08.1994 DE 4430721

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
27.03.1996  Patentblatt  1996/13

(73) Patentinhaber: Clariant GmbH
65929 Frankfurt am Main (DE)

(72) Erfinder:
  • Crass, Gerhard, Dr.
    D-61169 Friedberg (DE)
  • Gatter, Erich, Dr.
    D-84556 Kastl (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 003 775
EP-A- 0 421 146
US-A- 3 551 168
EP-A- 0 264 634
DE-C- 3 032 220
US-A- 3 658 718
   
  • DATABASE WPI Section Ch, Week 8942 Derwent Publications Ltd., London, GB; Class A82, AN 89-305020 XP002006759 & JP-A-01 225 681 (KAO CORP) , 8.September 1989
 
Bemerkungen:
Die Akte enthält technische Angaben, die nach dem Eingang der Anmeldung eingereicht wurden und die nicht in dieser Patentschrift enthalten sind.
 
Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


Beschreibung


[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein stark hydrophobierend wirkendes, mit Wasser verdünnbares Autoglanztrocknungsmittel, das in sehr verdünnter Form in Wasch- und Spülflüssigkeiten bei Autowaschanlagen verwendet wird. Bei der Autowäsche bildet sich durch die Anwendung von oberflächenaktiven Mitteln im Waschwasser auf der Fahrzeugoberfläche ein geschlossener, festhaftender Wasserfilm aus. Dieser Film muß entfernt werden, um die Bildung von Flecken oder Streifen durch die Salze und sonstigen Verunreinigungen des Wassers zu vermeiden. Zu diesem Zweck werden im Nachspülgang dem Wasser oberflächenaktive quaternäre Ammoniumverbindungen zugesetzt. Durch die Adsorption des kationischen Tensids an der Lackoberfläche reißt der Wasserfilm auf und das Wasser setzt sich in Form von Tropfen an der Lackoberfläche ab. Die Wassertropfen lassen sich dann leicht durch ein Gebläse entfernen.

[0002] Aus EP-A-0 003 775 sind Autoglanztrockungsmittel bekannt, bestehend aus 30 bis 90 Gew.-%, vorzugsweise 60 bis 70 Gew.-%, einer quaternären Ammoniumverbindung der Formel

worin
R1 und R2
C8-C20-Alkyl oder C8-C20-Alkenyl bedeuten,
R3 und R4
Hydroxyalkyl sind und
X
ein Anion darstellt
und
15 bis 70 Gew.-%, vorzugsweise 15 bis 40 Gew.-%, eines Alkanols oder Alkenols oder eines C8-C20-Carbonsäure-C1-C4-alkylesters.

[0003] E-A-0 421 146 offenbart ein Trocknungsmittel für Autowaschanlagen. Dieses umfaßt neben kationischen Tensiden eine ölige Komponente, die aus bestimmten Estern, Aminen, Ethern, Amiden, Diaminen und Diamiden ausgewählt sind.

[0004] EP-A-0 264 634 offenbart ein Autoglanztrocknungsmittel, das im wesentlichen besteht aus
5 bis 90 Gew.-%, vorzugsweise 8 bis 80 Gew.-% einer Verbindung der Formel

worin
R1 und R2
C8-C20-Alkyl oder C8-C20-Alkenyl,
R3
C1-C4-Alkyl,
R
Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl,
n
eine Zahl von 1 bis 20
und
A
ein Benzoat- oder Propionat-Anion bedeuten
sowie
5 bis 70 Gew.-%, vorzugsweise 8 bis 50 Gew.-%, eines nichtionischen Emulgators der Formel

worin
a
1 oder 2
x
eine Zahl von 1 bis 20, vorzugsweise 3 bis 5,
y und z
jeweils Zahlen von 2 bis 20, vorzugsweise 2 bedeuten
und der an das 100 Gew.-% fehlende Rest ist Wasser oder ein organisches Lösungsmittel.

[0005] Quaternierte Ester aus gesättigten bzw. ungesättigten Fettsäuren und Alkanolaminen finden in der Textilavivage als Weichmacher Verwendung (DE-A-40 15 849, EP-A-0 483 195).

[0006] Es hat sich gezeigt, daß die aus dem Stand der Technik bekannten quaternären Ammoniumverbindungen, die als Autotrocknungsmittel Verwendung finden, nur begrenzt biologisch abbaubar sind. Im Hinblick auf ein gesteigertes Umweltbewußtsein ist aber gerade auf das Merkmal der biologischen Abbaubarkeit ein besonderes Augenmerk gerichtet.

[0007] Es bestand somit die Aufgabe, quaternäre Ammoniumverbindungen zu finden, die sich durch eine gute biologische Abbaubarkeit auszeichnen und darüber hinaus in Autoglanztrocknungsmittel eingesetzt werden können.

[0008] Gegenstand der Erfindung ist ein Autoglanztrocknungsmittel, bestehend aus 1 bis 30 Gew.-% an quaternären Ammoniumverbindungen der Formel

worin
R1
unabhängig voneinander C6-C22-Alkyl oder C6-C22-Alkenyl,
m, n
unabhängig voneinander eine Zahl von 1 bis 6,
R2
C1-C4-Alkyl,
R4
Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl,
R5
Wasserstoff oder eine Gruppe der Formel C(O)R1,
R3
C1-C4-Alkyl oder eine Gruppe der Formel

worin R4 und R5 die oben angegebenen Bedeutungen besitzen und
p  eine Zahl von 1 bis 6 ist
und
A⊖
ein Anion bedeutet,
sowie Wasser und gegebenenfalls weitere Hilfsstoffe ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus nichtionischen Emulgatoren, zweiwertigen Alkoholen, C1-C6-Alkylethern von zweiwertigen Alkoholen, oxalkylierten C8-C18-Alkoholen mit einem mittleren Molekulargewicht Mw im Bereich von 200 bis 5000 oder eine Mischung daraus, entsprechend dem Ausgleich zu 100 Gew.-%.

[0009] Bei den vorstehend aufgeführten Ammoniumverbindungen ist R1 bevorzugt unabhängig voneinder C8-C18-Alkyl oder C8-C18-Alkenyl. Besonders bevorzugt sind hierbei Alkyl- bzw. Alkenylreste, die sich von Cocosfettsäure, Talgfettsäure, Ölsäure, Tallölfettsäure, Spermölfettsäure, Sojaölsäure und Rizinusölsäure ableiten.
Der Rest R2 ist bevorzugt Methyl.
Der Rest R4 ist bevorzugt Wasserstoff.
m, n und p bedeuten bevorzugt Zahlen von 1 bis 4, besonders bevorzugt die Zahl 1. Als Anionen kommen vorzugsweise Chlorid, Bromid, Jodid, Phosphat, Methosulfat, Ethosulfat und Methocarbonat in Frage sowie C1-C4-aliphatische Carbonsäureanionen, bevorzugt Acetat und Propionat und aromatische Carbonsäureanionen, bevorzugt Benzoat und Naphthoat.

[0010] Die erfindungsgemäß verwendeten quaternären Ammoniumverbindungen können analog den in EP-A-0 483 195 bzw. in DE-A-40 15 849 beschriebenen Verfahren hergestellt werden.

[0011] Die quaternären Ammoniumverbindungen sind bevorzugt in einer Menge von 5 bis 15 Gew.-% sind in dem Autoglanztrocknungsmittel enthalten.

[0012] Bei den eingesetzten Ammoniumverbindungen handelt es sich um Mono-, Di-und/oder Trifettsäureester von quaternären Alkanolaminen. Die erfindungsgemäßen Autoglanztrocknungsmittel enthalten diese Ester entweder in Form der Einzelverbindungen oder in Form ihrer Mischungen.

[0013] Eine bevorzugte Mischung besteht aus

25 bis 50 Gew.-%, bevorzugt 30 bis 40 Gew.-% des Monoesters

40 bis 60 Gew.-%, bevorzugt 45 bis 55 Gew.-% des Diesters und

5 bis 15 Gew.-%, bevorzugt 5 bis 10 Gew.-% des Triesters.



[0014] Als geeignete Hilfsstoffe enthalten die erfindungsgemäßen Autoglanztrocknungsmittel nichtionische Emulgatoren. Hierzu zählen insbesondere C8-C22-Alkylamino-(C1-C4)-oxalkylate und/oder C8-C22-Alkylalkylendiamine. Der Anteil der nichtionischen Emulgatoren liegt üblicherweise bei 2 bis 10 Gew.-%, bevorzugt 2 bis 8 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Autoglanztrocknungsmittels. Weitere geeignete Hilfsmittel sind zweiwertige Alkohole, bevorzugt Ethylenglykol und Propylenglykol. Ebenfalls geeignet sind C1-C6-Alkylether von zweiwertigen Alkoholen, bevorzugt Butylglykol sowie oxalkylierte C6-C18-Alkohole mit einem mittleren Molekulargewicht, Mw im Bereich von 200 bis 5000. Diese weiteren Hilfsmittel sind bis zu 20 Gew.-%, bevorzugt 2 bis 15 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht in dem erfindungsgemäßen Autoglanztrocknungsmittel enthalten.

[0015] Für die Praxis werden diese Autoglanztrocknungsmittel durch einfaches Mischen der einzelnen Komponenten hergestellt. Mit den oben angegebenen Mengenverhältnissen erhält man ein Konzentrat, das weiter mit Wasser 150 bis 500fach, vorzugsweise 300fach verdünnt und in dieser Form als letztes Spülwasser in Autowaschanlagen auf die Wagenoberfläche aufgesprüht wird.
Eine visuelle Beobachtung der gewaschenen Fahrzeuge zeigt, daß nach dem Auftragen des erfindungsgemäßen Autoglanztrocknungsmittels der Wasserfilm nach weniger als 10 Sekunden aufreißt und das restliche Wasser schnell in Form von Tropfen abläuft bzw. durch Einsatz von Gebläsen weggeschleudert wird. Danach ist die Wagenoberfläche trocken glänzend und fleckenfrei. Als besonderer Vorteil der beschriebenen Autoglanztrocknungsmittel ist zu erwähnen, daß diese Mittel neben den günstigen Eigenschaften der bekannten Mittel, wie Aufreißeffekt, Glanzentwicklung und Lagerstabilität, eine deutlich gesteigerte biologische Abbaubarkeit zeigen.

Anwendungsbeispiel



[0016] Ein Autoglanztrockungsmittel wird hergestellt durch Zugabe der nachfolgenden Komponenten bei Raumtemperatur in der angegebenen Reihenfolge. Nach Zugabe des Wassers erhält man eine klare Lösung.

Beispiel 1



[0017] 
12 Gew.-% N,N-Di(β-talloylethyl)-N-methyl-N-hydroxyethyl-ammoniumchlorid
10 Gew.-% Butylglykol
5 Gew.-% Oleylaminoxethylat
73 Gew.-% Wasser


[0018] Dieses Konzentrat ist im Temperaturbereich zwischen -5°C und +50°C lagerstabil und neigt auch nach wochenlanger Lagerzeit unter den Bedingungen eines Schaukeltests (-5°C, +50°C) nicht an Trennerscheinungen.

[0019] Von dieser Formulierung werden dann kontinuierlich 1 g/l Spülwasser einer Autoschnellwaschanlage zugesetzt. Das Waschverfahren umfaßt das Waschen der Autokarosserie, die Spülung mit frischem Wasser und eine anschließende zweite Spülung, der die vorstehend angegebene Formulierung zugesetzt wurde. Dann wird zu Prüfungszwecken eine dritte Spülung aus frischem Wasser ohne Zusätze auf die Autokarosserie aufgespritzt, worauf diese trocken geblasen und das Ergebnis visuell beobachtet wird. Dabei wurde festgestellt, daß das Spülwasser schneller abläuft und auf der Oberfläche der Autokarosserie ein Glanz auftritt. Die Aufreißzeit in der Waschanlage beträgt 5 Sekunden.

[0020] Gleiche Ergebnisse erhält man mit erfindungsgemäßen Autoglanztrocknungsmitteln der folgenden Zusammensetzung:

Beispiel 2



[0021] 
10 Gew.-% N,N-Di(β-talloylethyl)-N-methyl-N-hydroxyethyl-ammoniumchlorid
8 Gew.-% Butylglykol
5 Gew.-% Oleylaminoxethylat
2 Gew.-% C12/C14-Alkylpropylendiamin
75 Gew.-% Wasser

Prüfung der biologischen Abbaubarkeit:



[0022] Die biologische Abbaubarkeit der quaternären Ammoniumverbindung wird im modifizierten Sturmtest gemäß OECD-Richtlinie 301B ermittelt. Dabei wird die biologische Elimination [% DOC] in Abhängigkeit von der Zeit [d] (day, engl. Tag) angegeben.
Prüfsubstanz:   N,N-Di(β-talloatethyl)-N-methyl-N-hydroxyethyl-ammoniumchlorid
Prüfkonzentration: 20 [mg/l] 20 mg/l
biologischer Abbau:    
nach 6 d 14 % 20 %
nach 14 d 41 % 42 %
nach 21 d 54 % 55 %
nach 28 d 72 % 72 %


[0023] Bewertung: gut biologisch abbaubar


Ansprüche

1. Autoglanztrocknungsmittel, bestehend aus
1 bis 30 Gew.-% an quaternären Ammoniumverbindungen der Formel

worin

R1   unabhängig voneinander C6-C22-Alkyl oder C6-C22-Alkenyl,

m, n   unabhängig voneinander eine Zahl von 1 bis 6,

R2   C1-C4-Alkyl,

R4   Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl,

R5   Wasserstoff oder eine Gruppe der Formel C(O)R1,

R3   C1-C4-Alkyl oder eine Gruppe der Formel

worin R4 und R5 die oben angegebenen Bedeutungen besitzen und

p   eine Zahl von 1 bis 6 ist

und

A⊖   ein Anion bedeutet,

sowie Wasser und gegebenenfalls weitere Hilfsstoffe ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus nichtionischen Emulgatoren, zweiwertigen Alkoholen, C1-C6-Alkylethern von zweiwertigen Alkoholen, oxalkylierten C8-C18-Alkoholen mit einem mittleren Molekulargewicht Mw im Bereich von 200 bis 5000 oder eine Mischung daraus, entsprechend dem Ausgleich zu 100 Gew.-%.
 
2. Autoglanztrocknungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß A⊖ Chlorid, Bromid, Jodid, Phosphat, Methosulfat, Ethosulfat, Methocarbonat, ein C1-C4-aliphatisches Carbonsäureanion oder ein aromatisches Carbonsäureanion bedeutet.
 
3. Autoglanztrocknungsmittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß R4 Wasserstoff und m,n und p unabhängig voneinander Zahlen von 1 bis 4 bedeuten.
 
4. Autoglanztrocknungsmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß

R1   unabhängig voneinander C8-C18-Alkyl oder C8-C18-Alkenyl,

R2,   Methyl,

R4   Wasserstoff,

m, n   und p die Zahl 1,

und

A⊖   Chlorid, Bromid, Jodid, Phosphat, Methosulfat, Ethosulfat, Methocarbonat, ein C1-C4-aliphatisches Carbonsäureanion oder ein aromatisches Carbonsäureanion bedeutet.


 
5. Autoglanztrocknungsmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als quaternäre Ammoniumverbindung der Difettsäureester einer Ammoniumverbindung gemäß Anspruch 1 eingesetzt wird.
 
6. Autoglanztrocknungsmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß 5 bis 15 Gew.-% an quaternären Ammoniumverbindungen gemäß Anspruch 1 enthalten sind.
 
7. Autoglanztrocknungsmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als quatemäre Ammoniumverbindungen eine Mischung bestehend aus

25 bis 50 Gew.-%, bevorzugt 30 bis 40 Gew.-% des Monoesters,

40 bis 60 Gew.-%, bevorzugt 45 bis 55 Gew.-% des Diesters und

5 bis 15 Gew.-%, bevorzugt 5 bis 10 Gew.-% des Triesters einer quaternären Ammoniumverbindung gemäß Anspruch 1 eingesetzt wird.


 
8. Autoglanztrocknungsmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die nichtionischen Emulgatoren in einer Menge von 2 bis 10 Gew.-%, bevorzugt 2 bis 8 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Autoglanztrocknungsmittels, enthalten sind.
 
9. Autoglanztrocknungsmittel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß als nichtionische Emulgatoren C8-C22-Alkylamino-(C1-C4)-oxalkylate und/oder C8-C22-Alkylalkylendiamine eingesetzt werden.
 
10. Autoglanztrocknungsmittel nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiwertigen Alkohole, die C1-C6-Alkylether von zweiwertigen Alkoholen, die oxalkylierten C8-C18-Alkohole mit einem mittleren Molekulargewicht Mw im Bereich von 200 bis 5000 oder eine Mischung daraus in einer Menge von bis zu 20 Gew.-%, bevorzugt 2 bis 15 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Autoglanztrocknungsmittels, enthalten sind.
 
11. Autoglanztrocknungsmittel nach einem der Ansprüche 8 bis 10 dadurch gekennzeichnet, daß als Alkylether eines zweiwertigen Alkohols Butylglykol eingesetzt wird.
 


Claims

1. A car dry-bright composition comprising from 1 to 30% by weight of quaternary ammonium compounds of the formula

in which

R1   is independently at each occurrence C6-C22-alkyl or C6-C22-alkenyl,

m and n   independently of one another are a number from 1 to 6,

R2   is C1-C4-alkyl,

R4   is hydrogen or C1-C4-alkyl,

R5   is hydrogen or a group of the formula C(O)R1,

R3   is C1-C4-alkyl or a group of the formula

in which R4 and R5 are as defined above and p is a number from 1 to 6,

and

A-   is an anion,

and water and, if desired, further auxiliaries selected from the group consisting of nonionic emulsifiers, dihydric alcohols, C1-C6-alkyl ethers of dihydric alcohols, alkoxylated C8-C18 alcohols having an average molecular weight Mw in the range from 200 to 5000, or a mixture thereof corresponding to the balance to 100% by weight.
 
2. A car dry-bright composition as claimed in claim 1, wherein

A- is chloride, bromide, iodide, phosphate, methosulfate, ethosulfate, methocarbonate, a C1-C4 aliphatic carboxylate anion or an aromatic carboxylate anion.


 
3. A car dry-bright composition as claimed in claim 1 or 2, wherein

R4 is hydrogen and m, n and p independently of one another are numbers from 1 to 4.


 
4. A car dry-bright composition as claimed in any of claims 1 to 3, wherein

R1   independently at each occurrence is C8-C18-alkyl or C8-C18-alkenyl,

R2   is methyl,

R4   is hydrogen,

m, n   and p are the number 1,

and

A-   is chloride, bromide, iodide, phosphate, methosulfate, ethosulfate, methocarbonate, a C1-C4 aliphatic carboxylate anion or an aromatic carboxylate anion.


 
5. A car dry-bright composition as claimed in any of claims 1 to 4, wherein the di-fatty acid ester of an ammonium compound as set forth in claim 1 is employed as quaternary ammonium compound.
 
6. A car dry-bright composition as claimed in any of claims 1 to 5, which contains from 5 to 15% by weight of quaternary ammonium compounds as set forth in claim 1.
 
7. A car dry-bright composition as claimed in any of claims 1 to 6, wherein, as quaternary ammonium compounds, a mixture comprising

from 25 to 50% by weight, preferably from 30 to 40% by weight, of the monoester,

from 40 to 60% by weight, preferably from 45 to 55% by weight, of the diester, and

from 5 to 15% by weight, preferably from 5 to 10% by weight, of the triester of a quaternary ammonium compound as set forth in claim 1 is employed.


 
8. A car dry-bright composition as claimed in any of claims 1 to 7, which contains the nonionic emulsifiers in a quantity of from 2 to 10% by weight, preferably from 2 to 8% by weight, based on the total weight of the car dry-bright composition.
 
9. A car dry-bright composition as claimed in claim 8, wherein C8-C22-alkylamino-(C1-C4)-alkoxylates and/or C8-C22-alkylalkylenediamines are employed as nonionic emulsifiers.
 
10. A car dry-bright composition as claimed in either of claims 8 or 9, which contains the dihydric alcohols, the C1-C6-alkyl ethers of dihydric alcohols, the alkoxylated C8-C18 alcohols having an average molecular weight Mw in the range from 200 to 5000, or a mixture thereof, in a quantity of up to 20% by weight, preferably from 2 to 15% by weight, based on the total weight of the car dry-bright composition.
 
11. A car dry-bright composition as claimed in any of claims 8 to 10, wherein butylglycol is employed as alkyl ether of a dihydric alcohol.
 


Revendications

1. Agent de lustrage et de séchage pour carrosserie automobile, constitué de 1 à 30 % en poids de composés de l'ammonium quaternaire, de formule

   dans laquelle

R1, indépendamment l'un de l'autre, représente un groupe alkyle en C6-C22 ou alcényle en C6-C22,

m et n représentent chacun indépendamment de l'autre un nombre de 1 à 6,

R2 est un groupe alkyle en C1-C4,

R4 est un atome d'hydrogène ou un groupe alkyle en C1-C4,

R5 est un atome d'hydrogène ou un groupe de formule C(O)R1,

R3 est un groupe alkyle en C1-C4 ou un groupe de formule

   dans laquelle R4 et R5 ont les significations données ci-dessus, et p est un nombre de 1 à 6,
   et

A est un anion,

   ainsi que d'eau et éventuellement d'autres adjuvants choisis dans l'ensemble comprenant les émulsifiants non ioniques, les dialcools, les éthers alkyliques en C1-C6 de dialcools, les alcools en C8-C18 alcoxylés ayant une masse moléculaire moyenne Mw comprise entre 200 et 5000, ou un mélange de ceux-ci, correspondant au complément à 100 % en poids.
 
2. Agent de lustrage et de séchage pour carrosserie automobile selon la revendication 1, caractérisé en ce que A est l'anion chlorure, bromure, iodure, phosphate, méthosulfate, éthosulfate, méthocarbonate, un anion acide carboxylique aliphatique en C1-C4 ou un anion acide carboxylique aromatique.
 
3. Agent de lustrage et de séchage pour carrosserie automobile selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que R4 est un atome d'hydrogène et m, n et p représentent indépendamment l'un de l'autre des nombres de 1 à 4.
 
4. Agent de lustrage et de séchage pour carrosserie automobile selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que

R1, indépendamment l'un de l'autre, est un groupe alkyle en C8-C18 ou alcényle en C8-C18,

R2 est le groupe méthyle,

R4 est un atome d'hydrogène,

m, n et p valent chacun 1,
et

A est l'anion chlorure, bromure, iodure, phosphate, méthosulfate, éthosulfate, méthocarbonate, un anion acide carboxylique aliphatique en C1-C4 ou un anion acide carboxylique aromatique.


 
5. Agent de lustrage et de séchage pour carrosserie automobile selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'on utilise en tant que composé de l'ammonium quaternaire le diester d'un acide gras d'un composé de l'ammonium selon la revendication 1.
 
6. Agent de lustrage et de séchage pour carrosserie automobile selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'il contient de 5 à 15 % en poids de composés de l'ammonium quaternaire selon la revendication 1.
 
7. Agent de lustrage et de séchage pour carrosserie automobile selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'on utilise en tant que composés de l'ammonium quaternaire un mélange ayant la constitution suivante :

25 à 50 % en poids, de préférence 30 à 40 % en poids du monoester,

40 à 60 % en poids, de préférence 45 à 55 % en poids du diester, et

5 à 15 % en poids, de préférence 5 à 10 % en poids du triester d'un composé de l'ammonium quaternaire selon la revendication 1.


 
8. Agent de lustrage et de séchage pour carrosserie automobile selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les émulsifiants non ioniques sont présents en une quantité de 2 à 10 % en poids et de préférence de 2 à 8 % en poids par rapport au poids total de l'agent de lustrage et de séchage pour carrosserie automobile.
 
9. Agent de lustrage et de séchage pour carrosserie automobile selon la revendication 8, caractérisé en ce que les émulsifiants non ioniques sont des produits d'alcoxylation en C1-C4 d'alkylamines en C8-C22 et/ou des alkylalkylènediamines en C8-C22.
 
10. Agent de lustrage et de séchage pour carrosserie automobile selon l'une des revendications 8 ou 9, caractérisé en ce que les dialcools, les éthers alkyliques en C1-C6 de dialcools, les alcools en C8-C18 alcoxylés ayant une masse moléculaire moyenne Mw comprise entre 200 et 5000, ou un mélange de ceux-ci, sont présents en une quantité allant jusqu'à 20 % en poids, de préférence de 2 à 15 % en poids par rapport au poids total de l'agent de lustrage et de séchage pour carrosserie automobile.
 
11. Agent de lustrage et de séchage pour carrosserie automobile selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisé en ce qu'on utilise en tant qu'éther alkylique d'un dialcool le butylglycol.