[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung für Präsentations-, Moderations-
od.dgl. -zwecke, mit einer Karte, die einen aus Karton bestehenden Grundkörper hat,
der zum Anbringen der Karte auf eine Wand kunststoffbeschichtet ist, an der die Karte
durch Andrücken haftet
[0002] Eine Einrichtung mit einer Karte zum Haften durch Andrükken an eine formsteife Wand
ist aus DE-U-9 302 518 bekannt. Um die Karte dieser Einrichtung an der formsteifen
Wand durch Andrücken haften zu lassen, ist die Karte mit einem Aufkleber versehen,
der eine außen mit Schutzfolie abgedeckte Haftschicht hat. Nach dem Abziehen der Schutzfolie
kann die Karte mit der Haftschicht gegen die formsteife Wand gedrückt werden und haftet
dann. Bei dieser Ausgestaltung der Einrichtung ist also ein besonderer Herstellungsaufwand
erforderlich, der darin besteht, daß eine besondere Haftschicht verwendet werden muß
und der darüber hinaus darin besteht, daß eine Schutzfolie vorzusehen ist. Bei der
Anwendung ist nicht unproblematisch, daß die Schutzfolie vor dem Andrücken der Karte
an die Wand abgezogen werden muß. Das behindert den problemlosen Umgang mit der Karte
bzw. der Einrichtung, weil die Konzentration der die Karte anwendenden Personen zu
diesem Zeitpunkt in der Regel auf anderes gerichtet ist, wie beispielsweise auf das
Spielen oder auf die Moderation.
[0003] Aus der DE-C-2 624 960, die eine Einrichtung gemäß dem Oberbegriff vom Anspruch 1
offenbart, ist es bekannt, eine Planungstafel mit einer einseitig klebenden transparenten
Folie zu kaschieren. Diese Planungstafel wird mit Planungselementen verwendet, die
selbst aus Folie hergestellt sind, oder die als kunststoffbeschichtete Pappstücke
angewendet werden. Wenn die Planungselemente aus Folie hergestellt sind, so stellt
dies eine Einschränkung von Anwendungsmöglichkeiten dar, weil die problemlose Handhabbarkeit
bei größeren Folienstücken nicht ohne weiteres gegeben ist, und weil die Beschriftbarkeit
der Planungselemente wegen des Werkstoffs der Folie eingeschränkt sein kann und auch
das allgemeine Aussehen eines solchen Planungselements aus Folie nur bedingt annehmbar
ist. Die Planungstafel selbst ist aufgrund der Besonderheit der aufkaschierten Folie
nicht wieder abwischbar zu beschriften. So besteht die Gefahr, daß die kostenaufwendige
Planungstafel unwissend gleichzeitig mit beschriftbaren Planungselementen beschriftet
und damit verdorben wird. Auch die Kunststoffbeschichtung von Pappstücken ist ungünstig,
weil der Herstellungsprozeß aufwendig ist. Hinzu kommt bei der bekannten Einrichtung,
daß für die Planungstafel eine einseitig klebende Folie benutzt werden muß, so daß
die Möglichkeiten zur Ausbildung unterschiedlicher Einrichtungen durch die Foliengröße
und deren einseitige Klebung begrenzt sind.
[0004] Letztlich ist es auch allgemein bekannt, Adhäsionsfolie einzusetzen, um ausgeschnittene
Filmteile davon in vorbestimmter räumlicher Zuordnung festhalten zu lassen, so daß
Offsetvorlagen hergestellt werden können. Diese Filmteile haften auf der Adhäsionsfolie
genügend, können andererseits aber umplaziert werden, falls das aus gestalterischen
Gründen erforderlich ist. Für Präsentations- oder Moderationszwecke mit einer im wesentlichen
vertikalen Wand ist diese Einrichtung jedoch nicht geeignet, nicht zuletzt im Hinblick
auf die fehlende Möglichkeit, die den Hintergrund bildende Adhäsionsfolie abwischbar
und variabel beschriften zu können.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung mit den eingangs genannten
Merkmalen so zu verbessern, daß sie für Präsentationszwecke geeignet ist, wobei sowohl
die Karte, als auch die Wand für problemloses Beschriften und Säubern geeignet sein
müssen. Gleichzeitig sollte jedoch die Haftwirkung der an sich nicht beschriftbaren
Adhäsionsfolie weiterhin genutzt werden können, die ein problemloses, leichtes Anbringen
der Karten an eine glatte Wand oder sonstige Unterlagen ohne zusätzliche Hilfsmittel
wie Klebeband, Pinnadeln, Magnet od.ä. ermöglicht.
[0006] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der aus Karton bestehende Grundkörper der
Karte wandseitig cellophaniert und zumindest auf einem Teilbereich der cellophanierten
Fläche mit haftschichtfreier Adhäsionsfolie versehen ist, die an einer glatten beschriftbaren
Wandfläche einer formsteifen Wand haftet, und daß der Grundkörper der Karte auf seiner
Sichtseite cellophaniert ist.
[0007] Für die Erfindung ist von Bedeutung, daß die Karte universell einsetzbar ist und
zu ihrem Anbringen an der Wand keine besonderen Hilfsmittel verwendet werden müssen,
wie sie im anderen Zusammenhang als teure Haftmittel bekannt sind, nämlich Magnete,
Klettbanduntergründe u.dgl. Mit Hilfe der an der Karte vorhandenen Adhäsionsfolie
kann die Karte ohne weiteres an der Wand befestigt werden, und zwar lösbar.
[0008] Die formsteife Wand ist ein zumindest im wesentlichen senkrechtes Element, welches
ein steifes Widerlager bildet, wenn eine Karte angedrückt wird. Die Formsteifigkeit
muß dabei so groß sein, daß eine ausreichende Haftung gewährleistet wird. Ist die
Karte starr, so sollte die formsteife Wand entsprechend starr sein, damit die Adhäsionsfolie
der Karte die erforderlichen Adhäsionskräfte zur Halterung aufbringen kann. Bei nicht
starren Karten ist es möglich, daß auch die formsteife Wand in entsprechend geringerem
Umfang formsteif sein kann. Der Ausdruck Wand soll sich auf alle im wesentlichen senkrechten
Elemente beziehen, die einer Karte bzw. deren Adhäsionsfolie die notwendige Unterstützung
beim Andrücken bieten können. Die Wand kann also Bestandteil einer Wand eines Gebäudeteils
sein, sofern sie ausreichend glatt ist. Die Wand kann aber auch aus einer anderen
glatten Fläche bestehen, beispielsweise aus einer Magnettafel oder einer einfachen
Folie.
[0009] Diese Hintergründe haben den Vorteil, daß sie mit allen handelsüblichen Folienschreibern
beschriftet werden können.
[0010] Die Herstellung der Karte ist einfach und erfolgt beispielsweise durch maschinelles
Ausstanzen oder Zuschneiden des Grundkörpers aus einem großen Bogen Karton mit einer
Schere. Der Bogen wird dabei in der Regel bereits vor dem Ausstanzen cellophaniert
und mit der Adhäsionsfolie kaschiert, da die Überzüge des Bogens den Stanz- oder Schneidvorgang
nicht behindern. Die Kaschierung eines Bogens aus Karton mit Adhäsionsfolie gewährleistet,
daß der Grundkörper einer Karte mit der Adhäsionsfolie dauerhaft fest verbunden ist.
Das Stanzen von Kunststoffen und Kunststoffolien ist dagegen wesentlich aufwendiger
und schwieriger, da dazu nicht die in Druckereien üblichen Maschinen verwendet werden
können. Die bislang in ähnlicher Funktion bei Präsentationen oder Organisations- und
Plantafeln eingesetzten Magnetfolien können dagegen überhaupt nicht gestanzt werden
und bleiben daher vollständig auf Rechteck formen beschränkt.
[0011] Die Karte ist ohne weiteres unter Überwindung der Adhäsionskräfte wieder abzuziehen
und an anderer Stelle einer glatten Fläche zu befestigen, wenn dies erforderlich ist.
Solche Erfordernisse ergeben sich ohne weiteres, wenn z.B. im Rahmen eines kollektiven
Trainings von den einzelnen Trainingsteilnehmern unterschiedliche Funktionsabläufe
dargestellt oder einfach markiert werden sollen. Voraussetzung ist dabei, daß die
Karte und die Wand einen hinreichend festen Zusammenhalt eingehen. Das ist durch entsprechende
Werkstoffwahl oder durch geeignete Oberflächenbehandlung der Wand zu erreichen. Die
Adhäsionsfolie kann an der Karte fabrikmäßig angebracht sein, sie kann aber auch bei
Bedarf an der dafür vorgesehenen Stelle jeweils einzeln angebracht werden. Insoweit
dient sie als Befestigungsmittel für Karten und tritt an die Stelle von Befestigungsnadeln,
an die Stelle von Magneten bzw. an die Stelle anderer aufwendiger Haftmittel.
[0012] Der Ausdruck Karton umfaßt auch Papier. Dieses ermöglicht eine höchstmögliche Haftwirkung
durch die daraus folgende Anschmiegsamkeit der Karte. Gleichzeitig ist die Haltbarkeit
der Karte dadurch nicht eingeschränkt und die Karte erhält eine Art Foliencharakter.
[0013] In Weiterbildung der Erfindung wird die Einrichtung so ausgestaltet, daß die formsteife
Wand eine Pinnwand, eine Lern- oder Plantafel, eine Flipcharttafel, eine schwenkbare
Trainerwand oder eine relativbewegliche Funktionswand ist. Eine Pinnwand hat den Vorteil,
daß sie zum Befestigen der Folie mit Pinnadeln geeignet ist. Durch den Einsatz dieser
Wände bzw. Tafeln als formsteife Wand für eine glatte Folie in Verbindung mit der
Adhäsionsfolie der Karte werden ihre Einsatzbereiche erheblich erweitert. Es können
Karten verwendet werden, die in räumlicher und gedanklicher Beziehung zu dem stehen,
was die Tafel oder die Wand selbst bereits präsentiert. Solche Präsentationen können
bloße Feldbereichseinteilungen sein, aber auch skizzierte Funktionsinhalte od.dgl.
Das ist wegen der Beschriftbarkeit der Wand oder Tafel einfach zu verwirklichen.
[0014] Zweckmäßigerweise kann die Einrichtung so ausgestaltet werden, daß die Adhäsionsfolie
als Klebefleck ausgebildet ist. Dabei entfaltet die Adhäsionsfolie ihre haftende Wirkung
zwischen einer zuvor cellophanierten, glatten Karte und einer glatten Wand. Die Ausbildung
der Adhäsionsfolie als Klebefleck ermöglicht eine einfache Herstellung der Einrichtung
bezüglich der Karten, wobei die Vorratshaltung der Klebefleckchen problemlos ist.
Sie können beispielsweise als Stapel vorrätig gehalten werden oder nach Art von Briefmarken
in perforierten Bogen, wobei die Übersichtlichkeit besonders vorteilhaft ist, falls
unterschiedlich ausgestaltete Klebefleckchen zum Einsatz kommen sollen.
[0015] Des weiteren kann die Einrichtung so ausgebildet werden, daß die Karte auf ihrer
Cellophanierung mit einem ganzflächig oder teilweise aus Adhäsionsfolie bestehenden
Aufkleber versehen ist. Dieser Aufkleber kann an allen Haftung bietenden Flächen problemlos
angewendet werden. Auf der Rückseite der Karte, bei deren beidseitiger Cellophanierung,
kann er auch als kleinflächiges Klebefleckchen bereits ausreichen, damit die Karte
an der Wand sicher haftet. Wird er auf der Sichtseite der Karte verwendet, so kann
er dort zur Bekanntgabe von Informationsinhalten dienen, die nur zeitweilig erscheinen
sollen, oder die zweckmäßigerweise vorgefertigt zur Verfügung stehen. Der Aufkleber
kann also hinsichtlich seines Informationsinhalts industriell vorgefertigt sein oder
er ist von dem Benutzer der Karte selbst angefertigt. Der Aufkleber kann dazu industriell
bedruckt sein oder von dem Anwender der Karte selbst gekennzeichnet werden, d.h. beschriftet,
bemalt oder mit sonst welchen Kennzeichnungsmitteln versehen sein. Durch eine solche
Ausgestaltung der Karte mit einem Aufkleber wird es dem Benutzer der Karte ermöglicht,
deren Einsatzzweck selbst zu bestimmen. Die Gestaltung des Informationsgehalts der
Karte kann allein in das Belieben des Kartenbenutzers gestellt sein. Dieser hat infolgedessen
die Möglichkeit, die Karte in eigener Kreativität zu gestalten. Das ist für Lernzwecke
von großer Bedeutung.
[0016] Die Einrichtung kann so ausgestaltet werden, daß die formsteife Wand eine einfache
beschriftbare Folie ist. Die Folie besteht vorteilhafterweise aus Polypropylen. Bei
dieser in sich stabilen Folie sind Beschriftungen auch langfristig wieder abwischbar.
Der besondere Vorteil liegt darin, daß nun eine einfache, leichte, in sich stabile
und beschriftbare Folie als Hintergrund benutzt wird. Diese Folie ist so leicht, daß
sie mit einfachem Kreppband auch an problematischen Untergründen wie beispielsweise
an einer Holzpaneelwand, einer verputzten Wand od.ä. befestigt und als Hintergrund
für das Kartenmaterial benutzt werden kann. Der Trainer wird damit gänzlich unabhängig
von den jeweiligen Gegebenheiten der Seminarräume. Er war bislang auch auf das Vorhandensein
einer Pinnwand angewiesen, um die Moderation überhaupt ausüben zu können, da die Moderationskarten
mit Nadeln auf der Pinnwand oder einem ähnlich weichen Untergrund angesteckt werden
müssen. Auf einer normalen Wand oder dem harten Untergrund einer Flipcharttafel ist
das nicht möglich. Diese Unabhängigkeit ist insbesondere auch für das moderierte Verkaufsgespräch
von entscheidender Bedeutung.
[0017] Der Einsatzbereich der Einrichtung kann dadurch variiert werden, daß die formsteife
Wand ein mit abwischbarer Folie kaschierter Träger aus bogenförmigem Material ist.
Als Träger wird beispielsweise Pappe, Papier od.ä. eingesetzt. Der Träger kann vorbedruckt
sein, wenn die abwischbare Folie durchsichtig ist. Andererseits kann die Pappe oder
das Papier den Hintergrund abdecken. Die abwischbare Folie ist den Anforderungen gemäß
beschriftbar.
[0018] Eine weitere wichtige Ausgestaltung besteht darin, daß der Grundkörper der Karte
aus offsetbedruckbarem und wasserfestem Kunststoffpapier besteht. Dann besteht die
Möglichkeit, die Karten mit wasserlöslichen Folienschreibern zu beschriften. Die Beschriftung
mit solchen Markern ist einerseits stabil, d.h. verwischfest, so daß Seminarteilnehmer
mehrere Karten beschriften und stapeln können, andererseits brauchen die Karten zur
Reinigung nur in einen Wassereimer gegeben zu werden und die Farben lösen sich leicht
und selbsttätig ab. Zur anschließenden Trocknung können die Karten in einen in der
Fotoindustrie üblichen Trockenapparat gegeben werden. Die Wiederverwendbarkeit der
Karten ist damit auch bei der Nutzung größerer Kartenmengen möglich und vorteilhaft,
weil mit diesem Verfahren die Reinigung der Karten mit einem minimalen Zeitaufwand
möglich wird, ein Faktor, der in Seminaren, insbesondere solchen, in denen die Methode
der Moderation angewendet wird, von großer Bedeutung ist.
[0019] Die Erfindung wird anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer Flipchart als Unterlage mit einer daran befestigten
Folie,
- Fig.2
- eine Aufsicht auf eine Karte,
- Fig.3
- eine vergrößerte Seitenansicht der Karte der Fig.2 in Richtung A, und
- Fig.4
- eine der Fig.3 ähnliche Darstellung einer anderen Karte.
[0020] In Fig.1 ist eine Flipchart dargestellt, die ein Gestell 20 aufweist. Auf dem Fußteil
21 hat die Flipchart 20 eine Tafel 22, vor die ein Papierstapel 23 gehängt ist, dessen
einzelne Blätter von Aufhängeösen 24 abgerissen oder nach hinten auf die Rückwand
der Tafel umgeschlagen werden können. Die Flipchart 20 kann im Detail beliebiger Ausgestaltung
sein. Die Flipchart 20 bzw. ihre Tafel 22 dient als Unterlage für eine Folie 25. Diese
Folie ist beispielsweise klarsichtig, läßt also auf dem Papier befindliche Darstellungen
erkennen. An ihrer Oberkante 26 hat die Folie 25 eine Geradhalterung 27 in Gestalt
eines kantenlangen Stabes. Die Befestigung ist im einzelnen nicht dargestellt und
kann in herkömmlicher Weise ausgeführt werden. Der Stab selbst hat zwei Halteklammern
28, deren Befestigungsstelle in Bezug auf die Länge des Stabes 27 durch die Aufhängeösen
24 bestimmt ist. Die Halteklammern 28 sind nahezu halbkreisförmige Kunststoffteile,
deren eines Ende im Stab 27 festgelegt ist, und deren anderes Ende 28' Abstand vom
Stab 27 hat. Infolgedessen ist es möglich, den Stab 27 mit den Halteklammern 28 in
die Aufhängeösen 24 seitlich einzuhängen. Die Folie kommt dann unmittelbar vor dem
Papierstapel 23 zu liegen und es können beispielsweise cellophanierte Karten 10 auf
der Folie 25 angeordnet werden, wie durch den Pfeil 30 angedeutet wird. Die Kartenform
kann weitgehend beliebig sein. Abweichend von der Darstellung sind auch Moderationswolken
oder größere Pinnwandkarten möglich.
[0021] Die Folie kann auch ohne weiteres von der Flipcharttafel 22 abgenommen werden, so
daß ein Papierumblättern möglich wird. Auch ein Einsatz mehrerer Folien als frei bewegliche
Vorhänge bzw. als formsteife Wände vor der Flipcharttafel ist ohne weiteres möglich.
Um die Folie 25 auch ohne Geradhalterung 27 anzuwenden, kann sie gelocht werden, um
mit ihren Löchern, wie der Papierstapel 23, auf die Aufhängeösen 24 gehängt zu werden.
[0022] Die in Fig.2 dargestellte Karte 10 ist quadratisch und hat eine Kantenlänge von beispielsweise
6x6 cm. Sie besitzt den in Fig.3 vergrößert schematisch dargestellten Grundkörper
11, der aus Karton besteht. Die Oberfläche 15 dieses Grundkörpers 11 ist cellophaniert,
besitzt also eine Cellophanierung 13 in Gestalt einer die gesamte Fläche 15 abdeckenden
Schicht, welche durchsichtig oder durchscheinig ist. Es ist infolgedessen möglich,
die Cellophanierung 13 zu beschriften und/oder die Oberfläche 15 des Grundkörpers
11 farbig zu gestalten und diese Gestaltung durch die Cellophanierung 13 hindurch
zu erkennen.
[0023] Die Durchsichtigkeit der Cellophanierung 13 ermöglicht es auch, auf der Fläche 15
eine Beschriftung aufzubringen, beispielsweise die in Fig.2 dargestellte Anweisung
an einen Benutzer der Karte 10.
[0024] Das in Fig.2 dargestellte Feld wird durch eine Umrandung 16 definiert. Diese Umrandung
kann auf die Oberfläche 15 des Grundkörpers 11 aufgedruckt sein. Das Feld kann aber
auch körperlich durch einen Aufkleber 12 gebildet werden, der mit einer Klebeschicht
17 auf die Cellophanierung 13 geklebt ist. Solche Aufkleber sind als unbedruckte Etiketten
ohne weiteres erhältlich. Sie können nach einem Aufkleben auf die Cellophanierung
13 auch wieder entfernt werden, indem sie an einer Kante 12' angehoben und gemäß der
gestrichelten Darstellung 18 in Pfeilrichtung abgezogen werden. Die Reißfestigkeit
der Aufkleber 12 ist üblicherweise so groß, daß das Abziehen zusammen mit der Selbstklebeschicht
17 möglich ist, die an dem Aufkleber 12 stärker haftet, als an der Cellophanierung
13.
[0025] Anstelle eines mit einer Selbstklebeschicht 17 versehenen Aufklebers 12 kann die
Karte 10 auf ihrer Cellophanierung 13 auch mit einem aus Adhäsionsfolie bestehenden
Aufkleber versehen sein, der die Cellophanierung ganzflächig oder teilweise abdeckt.
Die Karte 10 kann dann mit ihrer Sichtseite an der Wand zum Haften gebracht werden
bzw. sie kann Unterlage für einen weiteren Gegenstand sein, der mit Hilfe der Adhäsionsfolie
an der Wand bzw. an der Karte 10 haftet.
[0026] Die Karten werden in allen Bereichen vorteilhaft angewendet werden können, die die
Vermittlung von Informationen als Grundlage haben. Sie dienen damit der Moderation
unterschiedlichster Zielrichtungen des Lehrens, Lernens und Arbeitens, einschließlich
des Spielens.
[0027] Die Cellophanierung 13 wurde auf der Karte 10 der Fig.3 sichtseitig angeordnet. Folienseitig
ist die Karte 10 bzw. deren Grundkörper 11 mit einer Adhäsionsfolie 31 versehen, die
sich über die gesamte Rückseite des Grundkörpers 11 erstreckt. Aufgrund ihrer hochadhäsiven
Eigenschaften kann diese Adhäsionsfolie 31 und damit die Karte 10 an einer glatten
Wand zum Anhaften gebracht werden, beispielsweise an der Folie 25 der in Fig.1 dargestellten
Flipchart, aber auch an deren von der Folie 25 und dem Papierstapel 23 befreiten Chartrückwand,
falls diese genügend glatt ist. Die Karten können durch ihre rückseitige Haftung auch
vorteilhafterweise sich überdeckend oder teilweise überlappend angebracht werden.
[0028] Fig.4 zeigt eine Seitenansicht einer Karte 10, deren Grundkörper 11 beidseitig cellophaniert
ist. Die obere Cellophanierung kann wie zu Fig.3 beschrieben benutzt werden. Die untere
Cellophanierung 13 ist mit zwei Klebeflecken 14 aus Adhäsionsfolie versehen. Sie sollen
es ermöglichen, die Karte 10 an einer Wand zu befestigen. Infolgedessen müssen die
Klebeflecken 14 an der Cellophanierung 13 so gut haften, daß die Karte 10 mit ihren
Klebeflecken 14 bedarfsweise vom sie tragenden Untergrund wieder abgelöst werden kann.
Mit der Cellophanierung 13 kann erreicht werden, daß die kartenseitige Haftung der
Klebeflecken 14 größer ist, als die Haftung auf dem Untergrund.
[0029] Moderationswolken und Pinnwandkarten werden herkömmlicherweise der Kosten wegen aus
standardmäßigem durchgefärbtem Papier hergestellt, weil es sich um Wegwerfmaterial
handelt. Dieses Papier hat bei kräftigeren, vitalen Farben den Nachteil, daß die Beschriftung
aus größerer Entfernung nur noch schlecht lesbar ist. Auch bereiten solche durchgefärbten
Papiere beim Abfotografieren der fertigen Wand zum Festhalten der Ergebnisse Probleme
bezüglich der Erkennbarkeit. Durch die Wiederverwendbarkeit der Karten infolge ihrer
wiederholten Beschriftbarkeit rechtfertigt sich der höhere Materialaufwand für individuelle
Kartengestaltung z.B. in Form eines farbigen Randes. Es wird eine optische Signalwirkung
erreicht, ohne die Erkennbarkeit der Beschriftung zu beeinträchtigen.
1. Einrichtung für Präsentations-, Moderations- od.dgl. -zwecke, mit einer Karte (10),
die einen aus Karton bestehenden Grundkörper (11) hat, der zum Anbringen der Karte
(10) auf eine Wand kunststoffbeschichtet ist, und mit einer formsteifen Wand, an der
die Karte (10) durch Andrücken haftet, dadurch gekennzeichnet, daß der aus Karton bestehende Grundkörper (11) der Karte (10) wandseitig cellophaniert
und zumindest auf einem Teilbereich der cellophanierten Fläche mit haftschichtfreier
Adhäsionsfolie (31) versehen ist, die an einer glatten beschriftbaren Wandfläche einer
formsteifen Wand haftet, und daß der Grundkörper (11) der Karte (10) auf seiner Sichtseite
cellophaniert ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die formsteife Wand eine Pinnwand, eine Lern- oder Plantafel, eine Flipcharttafel
(22), eine schwenkbare Trainerwand oder eine relativbewegliche Funktionswand ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Adhäsionsfolie als Klebefleck (14) ausgebildet ist.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Karte (10) sichtseitig auf ihrer Cellophanierung mit einem ganzflächig oder
teilweise aus Adhäsionsfolie bestehenden Aufkleber (12) versehen ist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die formsteife Wand eine einfache beschriftbare Folie ist.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die formsteife Wand ein mit abwischbarer Folie kaschierter Träger aus bogenförmigem
Material ist.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (11) der Karte (10) aus offsetbedruckbarem und wasserfestem
Kunststoffpapier besteht.
1. Device for the presentational or similar purposes, having a card (10), which has a
cardboard base body (11) which is coated with a synthetic material for the purpose
of attaching the card (10) on to a wall, and having a dimensionally stable wall, to
which the card (10) adheres by application of pressure, characterised in that the
cardboard base body (11) of the card (10) has cellophane on the wall-side and is provided
at least on one partial region of the cellophane surface with an adhesion sheet (31)
which is free of an adhesive coating and which adheres to a smooth wall surface, which
can receive writing thereon, of a dimensionally stable wall, and that the base body
(11) of the card (10) has cellophane on its visible side.
2. Device according to claim 1, characterised in that the dimensionally stable wall is
a notice board, an educational or planning board, a flip-chart board (22), a pivotable
training wall or a relatively movable functional wall.
3. Device according to claim 1 or 2, characterised in that the adhesion sheet is formed
as an adhesive spot (14).
4. Device according to any one of the claims 1 to 3, characterised in that the card (10)
is provided on its visible side on its cellophane covering with an adhesive label
(12) whose surface consists completely or partially of an adhesion sheet.
5. Device according to any one of the claims 1 to 4, characterised in that the dimensionally
stable wall is a simple sheet which can receive writing thereon.
6. Device according to any one of the claims 1 to 4, characterised in that the dimensionally
stable wall is a carrier which consists of arcuate material and which is laminated
with a sheet which can be wiped.
7. Device according to any one of the claims 1 to 6, characterised in that the base body
(11) of the card (10) consists of waterproof synthetic material paper which can be
offset printed.
1. Dispositif destiné à la présentation, à l'animation ou à d'autres utilisations similaires,
comportant une carte (10) formée d'un corps de base (11) en carton qui, en vue de
la fixation de la carte (10) à un mur, est recouvert de matière plastique, et comportant
une paroi indéformable à laquelle la carte (10) adhère par pression, caractérisé en ce que le corps de base en carton (11) de la carte (10) est recouvert de cellophane,
côté paroi, et est pourvu, au moins sur une zone partielle de la surface recouverte
de cellophane, d'un film d'adhérence (31) sans couche adhésive, qui adhère à une surface
lisse de paroi indéformable sur laquelle on peut écrire, et en ce que le corps de
base (11) de la carte (10) est recouvert de cellophane sur son côté visible.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la paroi indéformable est un tableau d'affichage pour punaises, un tableau
pour l'enseignement ou pour les plannings, un tableau à feuilles arrachables (22),
un panneau pivotant pour formateur ou une paroi fonctionnelle mobile.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le film d'adhérence est conçu comme une tache de colle (14).
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la carte (10) est pourvue, côté visible, sur la cellophane qui la recouvre,
d'une étiquette adhésive (12) formée, sur toute sa surface ou partiellement, d'un
film d'adhérence.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la paroi indéformable est une feuille simple sur laquelle on peut écrire.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la paroi indéformable est un support en matériau en forme de feuille contrecollé
avec un film apte à être nettoyé.
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le corps de base (11) de la carte (10) se compose d'un papier plastifié
apte à être soumis à une impression offset et imperméable à l'eau.