Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung befaßt sich mit der Kanalreduktion von Tonwiedergabeanordnungen, die
eine Tonsignalquelle, eine Überblendanordnung und eine den beiden zuvor genannten
Einheiten nachgeschaltete Anordnung zur digitalen Bearbeitung von Tonsignalen umfassen.
Stand der Technik
[0002] Tonwiedergabeanordnungen mit einer der Tonsignalquelle nachgeschalteten Anordnung
zur digitalen Bearbeitung von Tonsignalen sind im Stand der Technik bekannt, so daß
hierauf nicht mehr eingegangen zu werden braucht. Handelt es sich bei der Tonsignalquelle
um eine solche, die über zwei getrennte Tonsignalkanäle zur stereophonen Übertragung
von Schallereignissen verfügt, und ist der Tonsignalquelle eine Überblendanordnung
nachgeschaltet, welche die in den beiden Tonsignalkanälen vorliegenden Ausgangstonsignale
jeweils auf zwei verschiedene Ausgangskanäle der Überblendanordnung verteilt, so sind
im Stand der Technik zwei Lösungen bekannt, die die stereophonen Tonsignale einer
digitalen Bearbeitung zugänglich machen.
[0003] Bevor hierauf näher eingegangen wird, sei zunächst die Funktionsweise einer Überblendanordnung
erläutert. Hierbei handelt es sich in einer sehr einfachen Ausführungsform um einen
einstellbaren Spannungsteiler, der durch Veränderung der Einstellung den Gesamtwiderstand
im jeweiligen Spannungsteiler in zwei Einzelwiderstände unterteilt und somit eine
anliegende Gesamtspannung in abgreifbare Einzelspannungen aufteilt. Bei Tonsignalquellen,
die zur stereophonen Übertragung von Schallereignissen über zwei Tonsignalkanäle verfügen
und eine nachgeordnete Überblendanordnung aufweisen, ist je Tonsignalkanal ein einstellbarer
Spannungsteiler vorgesehen. Diese beiden Spannungsteiler, welche gleich große Gesamtwiderstände
haben, sind so miteinander verbunden, daß entsprechend der Einstellung an der Überblendanordnung
ein gleich großes Verhältnis der jeweiligen Einzelwiderstände pro Spannungsteiler
gegeben ist. Durchlaufen die in den beiden Tonsignalkanälen vorliegenden Ausgangstonsignale
eine derartige Überblendanordnung, so sind an deren Ausgangskanälen je Tonsignalkanal
zwei Tonsignale mit gleichem Schwingungsverlauf abgreifbar. Die Amplitude der Tonsignale
mit gleichem Schwingungsverlauf kann in Abhängigkeit vom Verhältnis der jeweiligen
Einzelwiderstände zueinander entweder gleich groß oder verschieden groß sein. Eine
derartige Überblendanordnung kann beispielsweise dazu genutzt werden, in einem Kraftfahrzeug
eine zweikanalige Tondarbietung zwischen zwei vorderen und zwei rückwärtigen Lautsprechern
aufzuteilen, d.h. eine Tondarbietung, welche zwischen zwei -beispielsweise vorderen-
Lautsprechern abhörbar ist, auch zwischen zwei weiteren Lautsprechern abhörbar zu
machen. Je nach Ausführung kann dabei die Überblendanordnung integraler Bestandteil
der Tonsignalquelle sein, etwa in der Form eines Autoradios, oder aber auch abgesetzt
von der Tonsignalquelle, etwa auf der Mittelkonsole des Kraftfahrzeugs, angeordnet
sein.
[0004] Verfügt die Tonsignalquelle über eine derartige Überblendanordnung und werden die
Tonsignale einer Anordnung zur digitalen Bearbeitung von Tonsignalen zugeführt, so
sind - entsprechend der Anzahl der von der Überblendanordnung ausgehenden Ausgangskanäle
- vier hochwertige, d. h. tonsignaltaugliche A/D-Wandler notwendig, um die in der
Überblendanordnung "aufgeteilten" Tonsignale einer digitalen Bearbeitung zuzuführen.
Die weitere Folge ist, daß die digitale Signalbearbeitung ebenfalls vierkanalig durchgeführt
werden muß.
[0005] Da jedoch die Überblendanordnung nur die Funktion hat, die zweikanalig vorliegenden
Toninformationen zwischen zwei Gruppen von Lautsprechern (vordere und hintere Lautsprechergruppe)
aufzuteilen, liegt es nahe, nur die Ausgangstonsignale, welche in den beiden Tonsignalkanälen
vorliegen, einer digitalen Tonsignalbearbeitung zu unterziehen und erst dann die Aufteilung
auf die beiden Lautsprechergruppen vorzunehmen. Wenngleich ein derartiger Aufbau den
Vorteil hat, daß eingangsseitig nur zwei tonsignaltaugliche A/D-Wandler notwendig
sind, muß es als nachteilig angesehen werden, daß zur Verteilung der Toninformationen
auf die beiden Lautsprechergruppen nicht eine schon in vielen Tonsignalquellen fest
installierte Überblendanordnung genutzt werden kann, sondern auf eine separate Überblendanordnung
zurückgegriffen werden muß. Hinzu kommt, daß in räumlicher Nähe zur Tonsignalquelle
oft nicht der Platz für eine Anordnung zur digitalen Bearbeitung von Tonsignalen vorhanden
ist, so daß eine Vielzahl von mitunter langen Verbindungsleitungen zwischen der separaten
Überblendanordnung und der Anordnung zur digitalen Bearbeitung von Tonsignalen notwendig
ist, wenn die separate Überblendanordnung entfernt von der Anordnung zur digitalen
Bearbeitung von Tonsignalen, etwa in der Nähe der Tonsignalquelle, angeordnet werden
soll.
[0006] Letzteres gilt sowohl für den Fall, daß als separate Überblendanordnung eine solche
verwendet wird, die bereits weiter oben ausführlich beschrieben wurde, als auch für
den Fall, daß die Funktion der Überblendanordnung von einer anderen Einstelleranordnung
übernommen wird, die entsprechend der gewählten Einstellung direkt auf die Prozessoren
der Anordnung zur digitalen Bearbeitung von Tonsignalen Einfluß nimmt.
[0007] Ist die Tonsignalquelle mit einer integrierten Überblendanordnung versehen und soll
die digitale Signalbearbeitung zweikanalig unter Verwendung einer zusätzlichen Überblendanordnung
ausgeführt werden, müssen außerdem Maßnahmen ergriffen werden, welche gewährleisten,
daß die zweikanalig vor der Überblendanordnung vorliegenden Ausgangstonsignale unabhängig
von der Einstellung an der mit der Tonsignalquelle verbundenen Überblendanordnung
der Anordnung zur digitalen Bearbeitung von Tonsignalen zur Verfügung gestellt werden.
Da nicht ausgeschlossen werden kann, daß eine Bedienperson die Einstellung der an
der Tonsignalquelle vorhandenen Überblendanordnung unverändert läßt, läßt sich dies
nur dadurch realisieren, daß zwei weitere Ausgänge an der Tonsignalquelle geschaffen
werden, an der die Ausgangstonsignale unabhängig von der Einstellung an der mit der
Tonsignalquelle verbundenen Überblendanordnung abgreifbar sind.
[0008] Daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Tonwiedergabeanordnung anzugeben,
welche den Schaltungsaufwand der bekannten Anordnungen bei gleichzeitiger Nutzung
von konventionellen, d.h. nach dem Spannungsteilerprinzip arbeitenden Überblendanordnungen
verringert.
Darstellung der Erfindung
[0009] Diese Aufgabe wird mit den in Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte
Aus- und Weiterbildungen der Erfindung sind den Ansprüchen 2 bis 7 entnehmbar.
[0010] Weist eine Anordnung die in Anspruch 1 angegebene Merkmalskombination auf, so ist
es unter Nutzung dieser Anordnung anhand der in den Ausgangskanälen (AK₁-AK₄) der
Überblendanordnung vorliegenden Tonsignale (L
V, R
V, L
H, R
H) nicht nur möglich, die beiden ursprünglichen, d. h. vor der Überblendanordnung in
den Tonkanälen (TK
L, TK
R) vorliegenden Ausgangssignale (L, R) zu rekonstruieren und einer zweikanaligen A/D-Wandlung
und Weiterbehandlung zuzuführen, sondern auch die an der Überblendanordnung jeweils
vorherrschende Verteilung der Ausgangstonsignale (L, R) auf die verschiedenen Ausgangskanäle
(AK₁-AK₄) zu ermitteln, ohne daß aufwendige Bauteile oder über die Anzahl der ohnehin
schon nach der Überblendanordnung vorliegenden Ausgangskanäle hinausgehende Verbindungsleitungen
zwischen der Überblendanordnung und der Anordnung zur digitalen Bearbeitung von Tonsignalen
notwendig sind. Folglich ist der Verdienst der Erfinder darin zu sehen, daß sie erkannt
haben, daß die schon in einer herkömmlichen Überblendanordnung auf verschiedene Abhörorte
(vorne/hinten) aufgeteilten Ausgangstonsignale (L, R) genutzt werden können, um eine
im wesentlichen zweikanalige Bearbeitung der Ausgangstonsignale (L, R) bei gleichzeitiger
Separation der an der Überblendanordnung eingestellten Aufteilungsrate auf verschiedene
Abhörorte ausführen zu können.
[0011] Zur Rekonstruktion eines jeden der beiden in den Tonkanälen (TK
L, TK
R) vorliegenden Ausgangstonsignale (L, R) ist je ein - zweites und drittes - Addierglied
vorgesehen. Jedes dieser beiden Addierglieder ist mit zwei solchen Ausgangskanälen
der Überblendanordnung verbunden, in denen jeweils zwei für verschiedene Abhörorte
(vorne bzw. hinten) bestimmte, aber aus dem gleichen Tonsignalkanal stammende Tonsignale
(L
V, L
H bzw. R
V, R
H) abgreifbar sind. Jedes in den beiden Addiergliedern erzeugte Summensignal, welches
in Amplitude und Schwingungsverlauf dem jeweiligen Ausgangstonsignal (L, R) entspricht,
wird einem tonsignaltauglichen A/D-Wandler zugeführt und ist daher einer kanalweisen
digitalen Signalbearbeitung zugänglich.
[0012] Zur Ermittlung der jeweiligen Einstellung der Aufteilungsrate an der Überblendanordnung
ist ein erstes Addierglied vorhanden. Dieses erste Addierglied ist mit zwei Ausgangskanälen
verbunden, an welchen jeweils ein, für gleiche Abhörorte bestimmtes, aber aus verschiedenen
Tonsignalkanälen (TK
L oder TK
R) stammendes Tonsignal (L
V, R
V bzw. L
H, R
H) abgreifbar ist.
[0013] Werden die nach dem zweiten und dritten Addierglied vorhandenen Summensignale einem
vierten Addierglied zugeführt, kann die an der Überblendanordnung vorliegende Aufteilungsrate
dadurch ermittelt werden, daß die nach dem ersten und vierten Addierglied vorliegenden
Summensignale in einem Divisionsglied zueinander ins Verhältnis gesetzt werden. Mit
anderen Worten, der sich nach der Division ergebende Quotient ist ein Wert, der angibt,
mit welchem Betrag die jeweiligen Ausgangstonsignale (L, R) auf die beiden Abhörorte
(vorn/hinten) übertragen werden. Dazu wird der Quotient einem Kalkulationsglied zugeführt,
in welchem aus dem Quotienten die für beide Abhörorte maßgebliche Signalverteilung
bestimmt wird, indem dort beispielsweise ein den jeweiligen Quotienten zu 1 ergänzender
Komplementärquotient ermittelt wird. Die jeweiligen Quotienten und ihre Komplementärquotienten,
welche in dieser Anmeldung als Faktoren bezeichnet sind, können dazu genutzt werden,
um die in den beiden Signalkanälen (SK₂, SK₃) nach der A/D-Wandlung vorliegenden digitalen
Summensignale Sum 2, Sum 3 in bezug auf die an der Überblendanordnung eingestellte
Aufteilungsrate zu beeinflussen. Dazu ist es erforderlich, daß jeder dieser Signalkanäle
(SK₂, SK₃) nach der A/D-Wandlung in wenigstens zwei zueinander parallel liegende Signalkanäle
(SK
2.2/3, SK
3.2/3) aufgeteilt und zu jeweils einem Multiplizierglied geführt wird. Werden die beiden
in dem Kalkulationsglied ermittelten Faktoren beispielsweise jeweils über eine Datenleitung
zwei und in unterschiedlichen Signalkanälen angeordneten Multipliziergliedern zur
Verfügung gestellt, so liegen nach den Multipliziergliedern digitale Tonsignale vor,
deren Aufteilungsrate derjenigen entspricht, die an der Überblendanordnung eingestellt
ist.
[0014] An welcher Stelle des Schaltungsverlaufs das vierte Addierglied, das Divisionsglied
und das Kalkulationsglied angeordnet ist, ist prinzipiell ohne Bedeutung, solange
sichergestellt ist, daß die Faktoren in jeweiligen Multipliziergliedern in digitaler
Form zur Verfügung gestellt werden. Dies kann bedeuten, daß die nach dem zweiten und
dritten Addierglied vorliegenden Summensignale als Analogsignale dem vierten Addierglied
zugeführt werden und von dort -ebenso wie das nach dem ersten Addierglied vorliegende
Analogsignal- dem Divisionsglied und dem Kalkulationsglied zugeführt werden und erst
dann eine A/D-Wandlung durchgeführt wird.
[0015] Da zumindest jeder mit einem ersten und vierten Addierglied verbundene Kanal wenigstens
eine Anordnung zur Bestimmung des durchschnittlichen Pegelwertes aufweist und da jeder
dieser Anordnungen im Signalgang eine Glättungsanordnung nachgeordnet ist, ist es
wesentlich vorteilhafter, wenn - wie in Anspruch 3 angegeben - die A/D-Wandlung unmittelbar
nach dem ersten bis dritten Addierglied ausgeführt und zumindest die Bestimmung des
durchschnittlichen Pegelwerts und die nachfolgende Glättung in digitalisierter Form
ausgeführt wird.
[0016] Besonders gute Ergebnisse werden dann erzielt, wenn gemäß Anspruch 2 in bezug auf
das erste und vierte Addierglied die jeweiligen Anordnungen zur Bestimmung des durchschnittlichen
Pegelwerts und die jeweiligen Glättungsglieder jeweils symmetrisch angeordnet sind.
Diese Symmetrie bewirkt, daß Phasenprobleme, welche bei der Addition von verschiedenkanaligen
Tonsignalen unvermeidbar sind, nicht sonderlich stark ins Gewicht fallen, da für die
Rekonstruktion der Aufteilungsrate die sonst auftretenden Probleme wegen der nach
dem ersten und vierten Addierglied vorliegenden und bis auf den Pegel gleichen Summensignale
nach der Division nicht mehr vorhanden sind. Eine symmetrische Anordnung ist dann
gegeben, wenn bezogen auf die beiden Summationspunkte (im ersten und vierten Addierglied)
entweder alle Anordnungen zur Bestimmungen des durchschnittlichen Pegelwerts vor oder
hinter dem jeweiligen Addierglied angeordnet sind.
[0017] Extreme Phasenprobleme, die beispielsweise dann auftreten, wenn in den dem ersten
Addierglied zugeführten Ausgangskanälen um 180° verschobene Tonsignale anliegen, werden
gemäß Anspruch 4 dadurch ausgeschlossen, daß jedem Kanal, der dem ersten Addierglied
zugeführt wird, eine Anordnung zur Bestimmung des durchschnittlichen Pegelwertes in
der Form eines Gleichrichters vorgeschaltet ist.
[0018] Wie die Bestimmung der durchschnittlichen Pegelwerte ausgeführt ist, ist prinzipiell
gleichgültig. Dies kann beispielsweise nach der Absolut- oder der Quadrierwertmethode
organisiert sein. Besonders vorteilhaft ist es aber, wenn die Anordnung zur Bestimmung
des durchschnittlichen Pegelwerts nach der Absolutwertmethode arbeitet. Dies deshalb,
weil im Gegensatz zur Quadrierwertmethode bei der Absolutwertmethode auch noch bei
sehr kleinen NF-Spannungswerten an den Eingängen der A/D-Wandler ausreichend unterscheidungskräftige,
d.h. weniger toleranzbehaftete durchschnittliche Pegelwerte zur Verfügung stehen.
[0019] Ist nach Anspruch 6 dem Divisionsglied eine Schwellwertanordnung vorgeschaltet, werden
dort zum einen Divisionen durch 0 ausgeschlossen. Zum weiteren wird durch die Schwellwertanordnung
sichergestellt, daß der Gesamtpegelwert, welcher nach dem vierten Addierglied zur
Verfügung steht, eine bestimmte Schwelle überschreitet, um eine stabile Quotientenbildung
zu erreichen. Mit anderen Worten, durch die Schwellwertanordnung soll im Sinne der
letzten Funktion sichergestellt werden, daß sonst vorhandene und sehr keine Gesamtsignalpegel
zu einer Verfälschung bzw. Instabilität bei der Quotientenbildung führen.
[0020] Besonders vorteilhaft ist es, wenn - wie in Anspruch 7 angegeben - die Bauteile,
welche zwischen den Ausgängen der Überblendanordnung und den Eingängen der A/D-Wandler
angeordnet sind, in einem Adapter zusammengeschlossen sind. Dies deshalb, weil ein
derartiger Adapter nur eine geringe Baugröße aufweist und deshalb sehr leicht in unmittelbarer
Nahe zur Überblendanordnung angeordnet werden kann. Ist der Adapter in unmittelbarer
Nähe zur Überblendanordnung angeordnet und weist die Überblendanordnung einen großen
Abstand zur Anordnung zur digitalen Bearbeitung von Tonsignalen auf, so sind nur drei
Leitungskanäle zu ihrer Kontaktierung erforderlich.
Kurze Darstellung der Figuren
[0021] Es zeigen:
- Figur 1
- ein Blockschaltbild gemäß der Erfindung;
- Figur 2
- eine weitere Darstellung gemäß Figur 1; und
- Figur 3
- eine weitere Darstellung gemäß Figur 1.
Wege zum Ausführen der Erfindung
[0022] Die Erfindung soll nun anhand der Figuren näher erläutert werden.
[0023] Das in Figur 1 gezeigte Blockschaltbild zeigt eine Tonsignalquelle 10, die über zwei
Tonsignalkanäle TK
L, TK
R verfügt. In diesen Tonsignalkanälen TK liegen zwei Ausgangstonsignale L, R an, welche
im vorliegenden Ausführungsbeispiel die beiden Signale eines stereophon übertragenen
Schallereignisses führen. An die Tonsignalquelle 10 schließt eine nach dem Spannungsteilerprinzip
arbeitende Überblendanordnung 11 an. Zu dieser Überblendanordnung 11 sind die beiden
Tonsignalkanäle TK geführt. Je nach gewählter Einstellung an der Überblendanordnung
11 durch eine Bedienperson werden - wie schon oben näher ausgeführt - die Ausgangstonsignale
L, R auf zwei Abhörorte, nämlich den vorderen und den hinteren Abhörort (angedeutet
durch die entsprechenden Indizes) aufgeteilt und auf die entsprechenden Ausgangskanäle
AK₁₋₄ gegeben.
[0024] Die Tonsignalquelle 10 und die Überblendanordnung 11 bilden im vorliegenden Ausführungsbeispiel
eine Einheit (angedeutet durch den gestrichelten Linienzug, welcher die beiden Bauteile
10, 11 umrandet). Derartige Einheiten sind beispielsweise von Autoradios her bekannt.
[0025] Die Tonsignale L
V und R
V, d. h. die Tonsignale, welche für den vorderen Abhörort vorgesehen sind, werden über
die Ausgangskanäle AK₁, AK₂ einem ersten Addierglied 12.1 zugeführt, welches aus den
beiden Tonsignalen L
V, R
V ein Summensignal Sum 1 bildet.
[0026] Die jeweils für verschiedene Abhörorte bestimmten, aber aus gleichen Tonsignalkanälen
TK
L bzw. TK
R stammenden Tonsignale L
V, L
H bzw. R
V, R
H sind -tonkanalweise- über die jeweiligen Ausgangskanäle AK₁₋₄ jeweils einem Addierglied
12.2, 12.3 zugeführt. Vorliegend ist dies so ausgebildet, daß die aus dem rechten
Tonsignalkanal TK
R stammenden Tonsignale R
V/H dem Addierglied 12.2 und die aus dem linken Tonsignalkanal TK
L stammenden Tonsignale L
V/H dem Addierglied 12.3 zugeführt sind.
[0027] An die jeweiligen Addierglieder 12.1-3 schließt jeweils ein Summenkanal SK₁₋₃ an,
auf welchen die in den Addiergliedern 12.1-3 gebildeten Summensignale Sum 1-3 gegeben
werden. Durch die in den Addiergliedern 12.2, 12.3 ausgeführte Addition steht in den
jeweiligen Summenkanälen SK
2/3 jeweils ein den Ausgangstonsignalen L, R entsprechendes Summensignal Sum 2/3 zur
Verfügung.
[0028] Die weitere Behandlung der Summensignale Sum 1-3 erfolgt in einer Anordnung 13 zur
digitalen Bearbeitung von (Ton-)Signalen. Dazu ist jeder von einem Addierglied 12.1-3
ausgehende Signalkanal SK₁₋₃ zu einem A/D-Wandler 14.1-3 geführt. Die A/D-Wandler
14.2, 14.3 sind tonsignaltaugliche Wandler und sollten eine Auflösung von größer/gleich
16 bit haben. Eine derartig hohe Auflösung ist für den A/D-Wandler 14.1 nicht erforderlich.
Vielmehr reicht es aus, wenn dieser A/D-Wandler eine Auflösung von größer/gleich 8
bit hat. Vorliegend wurde zur Wandlung der Signale ein Wandler mit der Bezeichnung
"Codec eins" eingesetzt, welcher neben zwei tonsignaltauglichen A/D-Wandlern 14.2,
14.3 mit einer Auflösung je 16 bit auch noch -quasi als Nebenprodukt- über einen A/D-Wandler
mit einer Auflösung von 12 bit verfügt, welcher als A/D-Wandler 14.1. eingesetzt wurde.
[0029] Jedem Wandler 14 ist ein Hochpassfilter 15 zum Ausschluß von Gleichspannungsanteilen
nachgeordnet.
[0030] Nachdem die Summensignale Sum 2/3 die jeweiligen Hochpassfilter 15 durchlaufen haben,
wird jeder Signalkanal SK
2/3 in drei jeweils zueinander parallel liegende Summenkanäle SK
2.1-3, SK
3.1-3 aufgeteilt. In den Summenkanälen, welche mit dem Bezugszeichen SK
2.2 bzw. 3 oder SK
3.2 bzw. 3 versehen sind, ist jeweils ein Multiplizierglied M1-4 angeordnet.
[0031] Der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, daß bevor die Aufspaltung der
Summenkanäle SK₂, SK₃ in die jeweiligen Summenkanäle SK
2.2/3 bzw. SK
3.2/3 erfolgt, die in diesen Kanälen geführten Signale einer weiteren und kanalweise ausgeführten
digitalen Bearbeitung unterzogen werden. Letzteres ist durch den gestrichelten Block
16 angedeutet.
[0032] Die Signalkanäle SK
2.1, SK
3.1 sind zu einem vierten Addierglied 12.4 geführt. Das im Addierglied 12.4 aus den beiden
anliegenden Summensignalen Sum 2/3 gebildete Summensignal Sum 4 wird auf den an das
Addierglied 12.4 anschließenden Summenkanal SK₄ gegeben.
[0033] In jedem Summenkanal SK₁, SK₄ ist anschließend an den Hochpassfilter 15.1 bzw. das
vierte Addierglied 12.4 eine Anordnung 17 zur Bestimmung der durchschnittlichen Pegelwerte
vorgesehen. In dieser Anordnung 17 werden die durchschnittlichen Pegelwerte nach der
Absolutwertmethode bestimmt.
[0034] Jeder Anordnung 17 ist ein Glättungsglied 18 nachgeschaltet, daß nach einem Alogarithmus
die ermittelten durchschnittlichen Pegelwerte umformt. Eine mögliche Realisierung
sei hier exemplarisch näher beschrieben. Maßgebliche Kriterien, welche in diesen Alogarithmus
einfließen und die Umformung der durchschnittlichen Pegelwerte bewirken, sind
- i(t) =
- durchschnittlicher Pegelwert nach der Berechnung in der Anordnung 17
- o(t) =
- geglätteter Pegel nach dem Ausführen der Rechnung im Glättungsglied 18
- ts =
- Sampling time = 1/Samplimgfequenz
- ta =
- Attack Time
- tr =
- Release Time
- ba =
- exp(-ts/ta) und
- br =
- exp(-ts/tr).
[0035] Die Glättunnungsfunktion o(t-t
s) lautet:
Nach den Anordnungen 18 werden die geglätteten Summensignale Sum 1', Sum 4' einer
Schwellwertanordnung 19 zugeführt. Diese Schwellwertanordnung 19 ist so ausgelegt,
daß, wenn das jeweilige Summensignal Sum 4' gleich 0 ist, nur das Summensignal Sum
1' weiterbehandelt wird. Dadurch wird ausgeschlossen, daß in dem der Schwellwertanordnung
19 nachgeschalteten Divisionsglied 20 Divisionen durch 0 ausgeführt werden. Außerdem
wird durch die Auslegung der Schwellwertanordnung 19 sichergestellt, daß das geglättet
vorliegende Summensignal Sum 4', welches dem Gesamt-NF-Pegel entspricht, eine bestimmte
Schwelle überschreitet, um einen langzeitstabilen Quotienten Q im der Schwellwertanordnung
19 nachgeschalteten Divisionsglied 20 bilden zu können. In dem Divisionsglied 20 wird
durch die Division von Sum 1' durch Sum 4' der Quotient Q ermittelt, welcher der dem
Divisionsglied 20 nachfolgenden Kalkulationsglied 21 zugeführt wird. Sofern es erforderlich
ist, kann zwischen dem Divisionsglied 20 und dem Kalkulationsglied 21 noch ein weiteres
Glättungsglied 18' (gestrichelt dargestellt) angeordnet sein.
[0036] Im Kalkulationsglied 21 werden nach einem weiteren Alogarithmus aus den jeweiligen
zur Verfügung gestellten Quotienten Q zwei Faktoren F
V, F
H ermittelt. Die Faktorenbestimmung kann beispielsweise so realisiert sein, daß für
Quotienten Q, die größer/gleich 0,5 sind,

und

ist
und für Quotienten Q, die kleiner 0,5 sind,

und

ist.
[0037] Jeder dieser im Kalkulationsglied 21 ermittelte Faktor F
V, F
H wird im hier dargestellten Ausführungsbeispiel je über eine Datenleitung 22 den Multipliziergliedern
M1-4 zur Verfügung gestellt. Dabei wird der Faktor F
H, welcher die Signalverteilung auf den hinteren Abhörort repräsentiert, zu den Multipliziergliedern
M1/3 und der Faktor F
V, welcher die Aufteilung der Signale auf den vorderen Abhörort zum Gegenstand hat,
zu den Multipliziergliedern M2/4 geleitet, so daß nach entsprechender Multiplikation
an den Ausgängen der Multiplizierglieder M1-4 die Tonsignale L
V, R
V, L
H, R
H mit ihrer nach der Überblendanordnung 11 vorliegenden Aufteilungsrate als digitale
Tonsignale dL
H/V, dR
V/H vorliegen.
[0038] Durch den gestrichelten Linienzug ist angedeutet, daß die zwischen der Überblendanordnung
11 und der Anordnung 13 befindlichen Bauteile (im wesentlichen die Addierglieder 12.1-3)
in einem Adapter 23 zusammengeschlossen sind. Da ein solcher Adapter 23 nur relativ
kleine Baumaße hat, kann er sehr leicht in der Nähe der Überblendanordnung 11 angeordnet
werden. Da oftmals die Anordnung 13 zur digitalen Bearbeitung von Tonsignalen im großen
Abstand zur Überblendanordnung 11 angeordnet werden muß, zeigt die Darstellung gemäß
Figur 1 deutlich, daß bei Verwendung eines mit den Ausgängen 24 der Überblendanordnung
11 verbundenen Adapters 23 nur drei Signalkanäle von den Ausgängen 25 des Adapters
23 zu den Eingängen 26 der in räumlichem Abstand hierzu befindlichen Anordnung 13
zur digitalen Bearbeitung von Tonsignalen geführt werden müssen.
[0039] Die Anordnung gemäß Figur 2 unterscheidet sich von der Darstellung gemäß Figur 1
dadurch, daß anstatt der Ausgangskanäle AK
1/2 die Ausgangskanäle AK
3/4 zu dem ersten Addierglied 12.1 geführt sind. Außerdem sind in den Ausgangskanälen
AK₃, AK₄, welche zu dem ersten Addierglied 12.1 geführt sind, die Anordnungen 17 zur
Bestimmung des durchschnittlichen Pegelwerts angeordnet. Diese Anordnungen 17 sind
vorliegend als Gleichrichteranordnungen ausgebildet. Durch die Anordnung der Gleichrichter
vor dem ersten Addierglied 12.1 wird sichergestellt, daß bei gegenphasigen Tonsignalen
L
V, R
V das im ersten Addierglied 12.1 gebildete Summensignal Sum 1 ungleich 0 wird. Außerdem
wird durch die Gleichrichtung der in den Ausgangskanälen AK 3, 4 geführten Tonsignale
L
V, R
V dazu beigetragen, daß Phasenprobleme, welche auch bei nicht vollständig gegenphasigen
Tonsignalen L
V, R
V aus verschiedenen Tonkanälen TK bei ihrer Addition sonst auftreten können, beseitigt
werden. Letzteres hat seine Ursache darin, daß nach der Erkenntnis der Erfinder für
die Rekonstruktion der Aufteilung nach der Überblendanordnung 11 schon die Addition
von gemittelten (Einzel-)Pegelwerten im Addierglied 12.1 völlig ausreichend ist. Trotz
der Platzierung der Anordnungen 17 vor dem ersten Addierglied 12.1 wird die Symmetrie
zu dem vierten Addierglied 12.4 nicht gestört, da auch dem vierten Addierglied 12.4
die Anordnungen 17 den jeweiligen Signalkanälen vorgeschaltet sind. Die jeweiligen
Glättungsglieder 18 sind den jeweiligen Addiergliedern 12.1/4 nachgeordnet in den
Signalgang eingeschaltet. Eine unmittelbare Nachordnung der Glättungsglieder 18 nach
den Addiergliedern 12.1, 12.4 ist nicht zwingend. Vielmehr können in einem weiteren
-nicht dargestellten-Ausführungsbeispiel die jeweiligen Glättungsglieder 18 auch zwischen
den Anordnungen 17 und den jeweiligen Addiergliedern 12.1/4 angeordnet sein.
[0040] In dem in Figur 3 dargestellten Ausführungsbeispiel wird die Rekonstruktion der an
der Überblendanordnung 11 eingestellten Aufteilungsrate rein analog realisiert. Dazu
ist aus jedem Signalkanal SK
2/3 nach dem zweiten und dritten Addierglied 12.2/3, aber vor der Anordnung 13 zur digitalen
Bearbeitung der Tonsignale zwei Signalkanäle SK
2.1, SK
3.1 abgezweigt und einem vierten Addierglied 12.4' zugeführt. Da die dem ersten Addierglied
12.1 zugeführten Ausgangskanäle AK
3/4 -wie schon im Zusammenhang mit Figur 2 erörtert- als Anordnung 17 jeweils eine Gleichrichteranordnung
aufweisen, ist auch in jedem dem vierten Addierglied 12.4' zugeführten Kanäle eine
Gleichrichteranordnung 17 eingeschaltet.
[0041] Die Glättung der die beiden Addierglieder 12.1, 12.4' verlassenden Signale erfolgt
jeweils in einem Glättungsglied 18''. Danach werden die geglätteten Signale einer
Schwellwertanordnung 19' zugeführt. Im Anschluß an die Schwellwertanordnung 19' ist
das Divisionsglied 20' angeordnet, in welchem der Quotient Q' ermittelt wird. Aus
diesem Quotienten Q' werden dann im dem Divisionsglied 20' nachgeordneten Kalkulationsglied
21' die beiden Faktoren F
V, F
H ermittelt und jeweils über eine Datenleitung 22' einem A/D-Wandler 14.1' zugeführt.
Die gewandelten Faktoren F
V/H werden dann auf die jeweiligen Multiplizierglieder M1-4 in der schon erörterten Weise
gegeben, so daß an den Ausgängen der Multiplizierglieder M1-4 die digitalisierten
Tonsignale mit entsprechender Verteilung auf die verschiedenen Abhörorte abgreifbar
sind.
[0042] Auf den Einsatz von zwei A/D-Wandlern 14.1' gemäß Figur 3 kann dann verzichtet werden,
wenn stattdessen ein A/D-Wandler 14.1' verwendet und dieser zwischen dem Divisionsglied
20' und dem Kalkulationsglied 21'im Signalgang angeordnet wird (angedeutet mit dem
gestrichelten Kasten in Figur 3).
[0043] In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, daß in einem -nicht dargestellten-
Ausführungsbeispiel die gemäß Figur 3 analog vorliegenden Faktoren F
V/H analogen Einstellern zugeführt sein können, welche nach der D/A-Wandlung in die Signalgänge
eingeschaltet sind. In diesem Fall entfallen die Multiplizierglieder M1-4.
1. Tonwiedergabeanordnung
- mit einer Tonsignalquelle (10), welche über zwei getrennte Tonsignalkanäle (TKL, TKR) zur stereophonen Übertragung von Schallereignissen verfügt,
- mit einer einstellbaren Überblendanordnung (11), zu welcher die beiden Tonsignalkanäle
(TKL, TKR) geführt sind und in welcher die in den beiden Tonsignalkanälen (TKL, TKR) vorliegenden Ausgangstonsignale (L, R) kanalweise in zwei Tonsignale (LH, RH oder LV, RV) aufgeteilt und Ausgangskanälen (AK₁ bis AK₄) zugeführt werden, und
- mit einer Anordnung (13) zur digitalen Bearbeitung von Tonsignalen, welche der Überblendanordnung
(11) nachgeordnet ist und welche zumindest über zwei tonsignaltaugliche A/D-Wandler
(14) mit jeweils einem nachgeordneten Signalkanal (SK) verfügt,
dadurch gekennzeichnet,
- daß ein erstes Addierglied (12.1) vorhanden und mit zwei Ausgangskanälen (AK₁, AK₂
oder AK₃, AK₄) verbunden ist, die jeweils für gleiche Abhörorte (vorn oder hinten)
bestimmte Tonsignale (LH, RH bzw. LV, RV) führen,
- daß ein zweites und drittes Addierglied (12.2, 12.3) vorgesehen ist und jedes dieser
Addierglieder (12.2, 12.3) mit jeweils zwei Ausgangskanälen (AK₁, AK₃ oder AK₂, AK₄),
die jeweils für unterschiedliche Abhörorte (vorn und hinten) bestimmte, aber aus gleichen
Tonsignalkanälen (TKL oder TKR) stammende Tonsignale (LH, LV oder RH, RV) führen, verbunden ist,
- daß jedes in einem Addierglied (12.2, 12.3) gebildete Summensignal (Sum 2 bis Sum
3) einem der tonsignaltauglichen A/D-Wandler (14.2, 14.3) zugeführt ist,
- daß jeder der Signalkanäle (SK₂, SK₃) in wenigstens zwei zueinander parallel liegende
Signalkanäle (SK2.1-3, SK3.1-3) aufgeteilt ist,
- daß wenigstens zwei der jeweils zueinander parallel liegenden Signalkanäle (SK2.2, SK2.3, SK3.2, SK3.3) je ein Multiplizierglied (M1-4) angeordnet ist,
- daß ein viertes Addierglied (12.4) vorhanden ist, welchem die in den Addiergliedern
(12.2/3) gebildeten Summensignale (Sum 2, Sum 3) zugeführt sind und von welchem der
Signalkanal (SK₄) ausgeht,
- daß die mit den jeweiligen Addiergliedern (12.1-3) verbundenen Kanäle jeweils wenigstens
eine Anordnung (17) zur Bestimmung des durchschnittlichen Pegelwerts aufweisen,
- daß den jeweiligen Anordnungen (17) zur Bestimmung des durchschnittlichen Pegelwerts
eine Glättungsanordnung (18) im Signalgang nachgeordnet ist,
- daß die Signalkanäle (SK₁, SK₄) zu einem Divisionsglied (20) geführt sind, welches
aus den anliegenden Signalen (Sum 1, Sum 4) einen Quotienten (Q) bildet,
- daß ein Kalkulationsglied (21) vorgesehen ist, welchem über einen Signalkanal (SK₅)
der Quotient (Q) zugeführt ist und in welchem anhand des jeweiligen Quotienten zwei
Faktoren (FV, FH) bestimmt werden,
- daß die Faktoren (FV, FH) jeweils zwei, jedoch in verschiedenen Signalkanälen (SK2.2/3, SK3.2/3) angeordneten Mulitipliziergliedern (M1/3, M2/4) zur Verfügung gestellt sind, und
- daß wenigstens ein weiterer, nicht notwendig tonsignaltauglicher A/D-Wandler (14.1)
im Signalgang zwischen dem ersten Addierglied (12.1) und den Multipliziergliedern
(M1-4) vorgesehen ist.
2. Tonwiedergabeanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß in bezug auf jedes erste und vierte Addierglied (12.1, 12.4) die jeweiligen
Anordnungen (17) zur Bestimmung des durchschnittlichen Pegelwerts und die ihnen nachfolgenden
Glättungsglieder (18) jeweils symmetrisch angeordnet sind.
3. Tonwiedergabeanordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß an die Addierglieder (12.1-3) die A/D-Wandler (14.1-3) unmittelbar anschließen.
4. Tonwiedergabeanordnung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnungen (17) zur Bestimmung des durchschnittlichen Pegelwerts dem ersten
Addierglied (12.1) vorgeschaltet sind.
5. Tonwiedergabeanordnung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die den A/D-Wandlern (14.1-3) nachgeordneten Anordnungen (17) zur Bestimmung
des durchschnittlichen Pegelwerts die durchschnittlichen Pegelwerte nach der Absolutwertmethode
bilden.
6. Tonwiedergabeanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß dem Divisionsglied (20) eine Schwellwertanordnung (19) vorgeschaltet ist.
7. Tonwiedergabeanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bauteile (12), die zwischen den Ausgängen (24) der Überblendanordnung (11)
und den Eingängen (25) der A/D-Wandler (14.1-3) angeordnet sind, in einem Adapter
(23) zusammengeschlossen sind.