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EP 0 705 217 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.01.1997 Patentblatt 1997/01 |
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Anmeldetag: 05.10.1994 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9403/291 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9510/477 (20.04.1995 Gazette 1995/17) |
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ANTRIEBSSYSTEM FÜR EINE BOGENROLLTREPPE
DRIVE SYSTEM FOR A CURVED ESCALATOR
SYSTEME D'ENTRAINEMENT POUR ESCALIER ROULANT COURBE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
09.10.1993 DE 4334449 25.10.1993 DE 4336320
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.04.1996 Patentblatt 1996/15 |
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Patentinhaber: O & K Rolltreppen GMBH |
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45525 Hattingen (DE) |
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Erfinder: |
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- BRUNN, Erik
D-27755 Delmenhorst (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Antriebssystem für eine Bogenrolltreppe mit einem in vertikaler
Richtung wendelförmig angeordneten Rahmen, der einen Transportabschnitt für im Querschnitt
sektorförmige Trittstufen, einen Kettenräder aufweisenden oberen sowie unteren Wendeabschnitt
in Verbindung mit mindestens einem Antrieb und Rückkehrbahnen für die Trittstufen
beinhaltet, die über in ihren seitlichen Randbereichen angelenkte, durch eine Vielzahl
von parallel zueinander angeordneten , aus Innen- und Außenlaschen gebildete Ketten
antreibbar sind und jede Trittstufe im jeweiligen Randbereich einen mit einer Laufrolle
bestückten Achsabschnitt sowie eine davon beabstandete Schlepprolle aufweist, die
auf zugehörigen Führungsbahnen abrollen, wobei zumindest einer der jeweiligen Endbereiche
der einzelnen Laschen und/oder der zugehörige Achsabschnitt mit einer ein sphärisches
Lager beinhaltenden Buchse versehen ist.
[0002] Durch die EP-B 118 813 ist eine derartige Bogenrolltreppe vorbekannt. Beiderseits
der Trittstufen ist eine Rollenkette vorgesehen, wobei jede Trittstufe eine die Rollenketten
verbindende Trittstufenachse aufweist. Die Verbindungsglieder der aus Kettenlaschen
gebildeten Kette sind über die freien Endabschnitte jeder Trittstufenachse mit den
Trittstufenachsen oder untereinander benachbart der Trittstufenachse nur durch zwei
sphärische Gelenke verbunden. Die zylindrische Außenfläche des sphärischen Gelenkes,
welches die Verbindungsglieder miteinander verbindet, weist im wesentlichen die gleiche
Größe wie die Rollen der Trittstufenketten auf, dergestalt, daß die zylindrische Außenfläche
mit dem Kettenrad wie eine Rolle der Trittstufenkette zusammenwirken kann. Die Antriebsketten
bei Bogenrolltreppen werden auf einer wendelförmig angeordneten Bahn geführt, wobei
die Laufrollen auf entsprechenden Führungsbahnen abrollen. Infolge der durch den Radius
der Wendel bestimmten Durchmesserunterschiede zwischen dem Innen- und dem Außenbereich
der Trittstufen, laufen die Antriebsketten mit unterschiedlichen Umfangsgeschwindigkeiten,
so daß sich bei Änderung der Bahnradien, insbesondere in den Übergangs- und Umlenkbereichen,
aus der Steigung in den Landungsbereich Verformungsprobleme ergeben, die auch durch
die vorgeschlagene Konstruktion nicht vollständig überwunden werden können.
[0003] Der DE-C 34 32 961 ist eine Bogenrolltreppe zu entnehmen, die eine Vielzahl von mit
Stufenachsen versehenen Stufen beinhaltet, die durch Stufenketten miteinander verbunden
sind. An den Stufenachsen sind Tragrollen drehbar gelagert, wobei darüber hinaus an
Führungsschienen laufende Führungsrollen vorgesehen sind, die sich um eine Achse senkrecht
zu den Stufenachsen drehen. Die Führungsrollen sind hierbei nur an dem bogenäußeren
Ende der Stufenachsen vorgesehen. Bei konischer Anordnung von inneren und äußeren
Zahnrädern mit unterschiedlichen Durchmessern in den Umlenkbereichen sind die Bodenflächen
der Zähne unter einem Winkel gegenüber der Horizontalen geneigt. Die Stufenketten
sind mittels eines ersten Verbindungsgliedes, das mit der Stufenachse verbunden ist
und mittels eines zweiten Verbindungsgliedes, das an das erste Verbindungsglied angrenzt,
dreidimensional auslenkbar. Nachteilig ist neben dem komplizierten Aufbau des Antriebssystems
festzustellen, daß die Funktion desselben aus folgenden Gründen an sich in Frage gestellt
ist:
die infolge der Durchmesserunterschiede der Kettenräder in den Umlenkbereichen auftretenden
Geschwindigkeitsunterschiede der Stufenketten bewirken eine entgegengesetzte Verschiebung
der Stufenketten, insbesondere in den Wendebereichen, durch welche erhebliche Kräfte
entstehen. Auch wenn durch die Verwendung zweier räumlicher Lagerbereiche eine gewisse
Verformung der Stufenketten möglich ist,so könnte diese die Gegeneinanderbewegung
der Stufenketten nicht aufnehmen. Dies geschieht in allen Bereichen der Bogenrolltreppe,
in denen die Winkelgeschwindigkeiten von innerer und äußerer Stufenkette nicht übereinstimmen.
Beim Schieflauf der Stufen laufen naturgemäß auch die daran angelenkten Tragrollen
schief, wodurch sich ein erheblicher Verschleiß einstellt und der Auflauf der Stufenketten
auf das jeweilige Kettenrad erheblichen Zwängungen unterworfen ist, was sogar zu einer
Verformung der Stufenachsen führen kann.
[0004] Ziel des Erfindungsgegenstandes ist es, die Nachteile des St.d.T. zu überwinden und
das Antriebssystem so weiterzubilden, daß ein möglichst zwängungsfreier Übergang,
insbesondere in den Übergangs- und Umlenkbereichen der Bogenrolltreppe, realisiert
werden kann.
[0005] Dieses Ziel wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß beide Endbereiche der einzelnen
Innenlaschen mit sphärische Lager beinhaltenden Buchsen versehen sind, und daß die
ebenfalls ein sphärisches Lager aufweisende jeweilige Laufrolle einerseits zwischen
parallelen Innenlaschen im Bereich des zugehörigen Achsabschnittes gelagert und andererseits
zwischen jeweils den sphärische Lager aufweisenden Buchsen der jeweiligen Endbereiche
der Innenlaschen angeordnet ist.
[0006] Dadurch, daß eine jede Laufrolle zum einen zwischen den Innenlaschen vorgesehen und
zum anderen mit einem sphärischen Lager ausgerüstet ist, wird neben einer Reduzierung
des Bauraumes auch eine wesentlich verbesserte Beweglichkeit der gesamten Bauteile
zueinander herbeigeführt, so daß insbesondere in den übergangs- und Umlenkbereichen
der Bogenrolltreppe die hier unerwünschten Zwängungen und Verformungen optimal ausgeglichen
werden können, ohne daß es zu erhöhten Reibungen und/oder Verformungen bzw. Beschädigungen
der korrespondierenden Bauteile kommen kann.
[0007] Vorzugsweise ragt der jeweilige Achsabschnitt durch die Laufrolle hindurch und endet
im Wandbereich der den Rahmenaußenbereichen zugewandten Innenlasche ohne deren Stirnfläche
zu durchtreten, wo er dann beispielsweise durch einen Sprengring bei Bedarf bündig
mit der Stirnfläche dieser Innenlasche fixiert wird.
[0008] Durch diese Maßnahme kann ohne Beeinflussung der Beweglichkeit des jeweiligen Achsabschnittes
im Bereich dieser Innenlasche ein Tragelement zur Aufnahme oberer und unterer Führungsrollen
vorgesehen werden. Das Tragelement kann hierbei ein separater Körper sein, der mit
der zugehörigen Lasche lösbar verbunden wird oder aber durch Ansätze gebildet werden,
die beim Erzeugen der Laschen, z.B. durch Stanzen, unmittelbar daran angeformt und
in einem weiteren Arbeitsgang abgebogen werden.
[0009] Bei der EP-B 118 813 hingegen sind die Tragelemente für die Führungsrollen unmittelbar
auf den Achsenden außerhalb der Laufrollen aufgebracht, so daß es auch hier bei der
räumlichen Bewegung der jeweiligen Antriebskette und den damit verbundenen Verformungen
zu Zwängungen kommen kann, die sich nachteilig auf das Laufverhalten der Führungsrollen
auswirken. Diese Maßgabe wird durch die räumliche und funktionale Trennung zwischen
Achsabschnitt und Führungsrollen sicher vermieden.
[0010] Ein Antriebssystem, bei welchem der jeweilige Wendeabschnitt der Bogenrolltreppe
durch zwei beabstandete, jeweils durch eine Welle miteinander verbindbare unterschiedliche
Durchmesser aufweisende Kettenräder gebildet ist, die am Außenumfang zur Umlenkung
der Ketten mit einer Vielzahl von die Buchsen aufnehmenden gerundeten Ausnehmungen
versehen sind, beinhaltet in Abhängigkeit der Kettenteilung zur Aufnahme und Führung
der zwischen den Buchsen angeordneten Laufrolle im Bereich des jeweiligen Kettenrades
eine weitere Ausnehmung, deren Teilkreisdurchmesser geringer ist als der der Buchsen.
Durch diese Maßnahme wird sichergestellt, daß auch die jeweils eine Laufrolle beinhaltenden
Innenlaschen ohne Probleme umgelenkt werden können.
[0011] Ein derartiges Antriebssystem beinhaltet desweiteren im Bereich mindestens eines
der Wendeabschnitte einen Antrieb, dessen Antriebswelle die Kettenräder aufnimmt,
wobei eines der Kettenräder, insbesondere das mit dem kleineren Durchmesser, in Umfangsrichtung
gegenüber dem anderen Kettenrad verstellbar ist. Dies kann beispielsweise durch Langlöcher
geschehen, in welche Bolzen der Antriebswelle hineinragen. Der Winkelversatz des einen
gegenüber dem anderen Kettenrad ist hierbei abhängig vom Durchmesser der Kettenräder
sowie den unterschiedlichen Geschwindigkeiten der inneren und äußeren Kette berechen-
und einstellbar. Die Kettenräder des nicht angetriebenen Wendeabschnittes sind frei
drehbar auf ihrer Welle gelagert. In Abhängigkeit der Durchmesserunterschiede kann
es geschehen, daß die äußere Kette ca. 10-15 % schneller läuft als die innere, wobei
die Ketten jedoch geradlinig und nicht schräg auf das zugehörigen Kettenrad auflaufen
sollen. Infolge der relativen Verdrehbarkeit der beiden Kettenräder zueinander wird
dieser Geschwindigkeitsdifferenz Rechnung getragen, so daß beide Ketten gleichmäßig
und geradlinig auf das zugehörige Kettenrad auflaufen können. Zwängungen werden somit
sicher vermieden.
[0012] Einem weiteren Gedanken der Erfindung gemäß sind im Bereich der Kettenräder Mitnehmerelemente
vorgesehen, die zur Aufnahme und Führung der im Bereich der Trittstufen vorgesehenen
Schlepprollen dienen. Diese Maßnahme bewirkt eine Zwangsführung der jeweiligen Trittstufen
im Umlenkbereich, wodurch die Sicherheit bei evtl. Schieflauf der Trittstufen erhöht
wird. Die Mitnehmerelemente können Einzelelemente sein, die nach Ermittlung der Umhüllenden
im Verlauf des Umlaufes der Schlepprollenachse gefertigt und im Bereich der Kettenräder
vorgesehen werden. Alternativ besteht die Möglichkeit, die Mitnehmerelemente, z.B.
als Nuten, in separaten Scheiben einzubringen, die dann auf die Wellen aufgesetzt
und mit den Kettenrädern verbunden werden.
[0013] Die Erfindung ist anhand eines Ausführungsbeispieles in der Zeichnung dargestellt
und wird wie folgt beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1 -
- Prinzipskizze einer Bogenrolltreppe
- Figur 2 -
- perspektivische Teildarstellung einer zum Antriebssystem gehörenden Antriebskette
- Figuren 3 und 4 -
- verschiedene Ansichten von Figur 2
- Figur 5 -
- Darstellung eines zum Antriebssystem gehörenden Kettenrades
- Figur 6 -
- prinzipielle Darstellung eines Wendeabschnittes
- Figur 7 -
- in Umfangsrichtung versetzte Kettenräder eines Wendeabschnittes
- Figur 8 -
- Darstellung einer Mitnehmerscheibe für die Schlepprollen der Trittstufen.
[0014] Figur 1 zeigt als Prinzipskizze eine Bogenrolltreppe 1, die im wesentlichen folgende
Bauteile beinhaltet:
einen in vertikaler Richtung wendelförmige verlaufenden Sockel 2, der den Rahmen für
die Bogenrolltreppe 1 bildet und die wesentlichen Antriebselemente aufnimmt, Rahmenaußenseiten
2a,2b, eine analog dazu wendelförmig ausgebildete Balustrade 3 samt Handläufen 4 und
Trittstufen 5, die im Bereich der Wendel einen Transportabschnitt 6, einen oberen
sowie einen unteren Wendeabschnitt 7,8 sowie Rückkehrbahnen 9 für die hier nur angedeuteten
Antriebsketten 10 bilden.
[0015] Figur 2 zeigt als perspektivische Teilansicht eine Antriebskette 10, die aus einer
Vielzahl miteinander verbundener Innenlaschen 11 und Außenlaschen 12 besteht, die
in ihren Endbereichen über Bolzen 13 miteinander verbunden sind. Die Bolzen 13 sind
im Bereich der Innenlaschen 11 von einer Buchse 14 umgeben, wobei sich zwischen Bolzen
13 und Buchse 14 jeweils ein sphärisches Lager 15 erstreckt. Im Bereich der hier nicht
weiter dargestellten Trittstufe befindet sich beiderseits derselben ein Achsabschnitt
16, der sich in Richtung der zugehörigen Laschenkette 10 erstreckt. Zwischen jeweils
zwei ein sphärisches Lager 15 beinhaltenden Buchsen 14 erstreckt sich trittstufenseitig
eine Laufrolle 17, die zwischen den beabstandeten Innenlaschen 11 angeordnet ist,
wobei der Achsabschnitt 16 einerseits durch die Innenlasche 11 und die Laufrolle 17
hindurchragt und andererseits im Wandabschnitt 18 der Innenlasche 11 endet, wo er
beispielsweise durch einen hier nicht weiter dargestellten Sprengring fixiert wird.
Eine jede Laufrolle 17 beinhaltet analog zu den Bolzen 13 ebenfalls ein sphärisches
Lager 19, so daß sich eine optimale Raumbeweglichkeit dieser Antriebskette 10 einstellt.
Im Bereich der freien Stirnfläche 20 der Innenlaschen 11 ist jeweils ein Tragelement
21 vorgesehen, das lösbar mit der zugehörigen Innenlasche 11 verbunden ist. Das Tragelement
21 dient zur Aufnahme oberer und unterer Führungsrollen 22,23, die zum Abbau von außen
einwirkender Kräfte vorgesehen sind und an hier nicht weiter dargestellten Führungsprofilen
abrollen..
[0016] Die Figuren 3 und 4 zeigen einerseits als Seiten- und andererseits als Draufsicht
einen Teilbereich der Antriebskette 10 gemäß Figur 2. Erkennbar sind die Innenlaschen
11 und die Außenlaschen 12, die Bolzen 13 sowie die sie umgebenden Buchsen 14 samt
sphärischen Lagern 15, die Laufrolle 17, der Achsabschnitt 16, der sich in den Bereich
einer nur angedeuteten Trittstufe 5 samt Schlepprolle 5' hinein erstreckt, das Tragelement
21 sowie die Führungsrollen 22,23, die mittels eines Stiftes 24 im Tragelement 21
befestigt sind. Die Stirnfläche 25 des Achsabschnittes 16 endet im Wandbereich 18
der jeweiligen Innenlasche 11, ohne die dortige Stirnfläche 20 zu durchtreten und
ist in diesem Bereich mittels eines Sprengringes 35 dort fixiert.
[0017] Figur 5 zeigt als weiteren Bestandteil des erfindungsgemäßen Antriebssystems ein
im jeweiligen Wendeabschnitt vorgesehenes Kettenrad 26. Der Auflaufbereich, der hier
nicht weiter dargestellten Laschenkette 10 ist strichpunktiert angedeutet. Zur Aufnahme
der Buchsen 14 der Laschenkette 10 sind am Umfang 27 des Kettenrades 26 dem Durchmesser
der Buchsen 14 angepaßte Ausnehmungen 28,29 angeordnet, wobei der gestrichelte Bereich
30 den Teilkreis der Buchsenachse 36 darstellt. Zwischen den Ausnehmungen 28,29 ist
eine tiefere Ausnehmung 31 vorgesehen, die zur Aufnahme der Laufrolle 17 dient, deren
Teilkreis 32 einen kleineren Radius aufweist als derjenige 30 der Buchsenachse 36.
[0018] Figur 6 zeigt als Prinzipskizze einen Wendeabschnitt 7, der zwei unterschiedliche
Durchmesser aufweisende Kettenräder 26,26' beinhaltet, die durch eine Welle 37 miteinander
verbunden sind. Erkennbar sind die Ausnehmungen 31 zur Aufnahme der Laufrollen 17,
die zwischen den Innenlaschen 11 gehalten werden. Infolge der Durchmesserunterschiede
der äußeren und inneren Kettenräder 26,26' läuft das kleinere innere Kettenrad 26'
durchmesserdifferenzabhängig 10-15 % schneller als das äußere 26. Demzufolge ist auch
der Abstand a' der Welle 37 größer als der Abstand a es bei gleich großen Kettenrädern
wäre. Da die Ketten 10 nicht unter schräg sondern geradlinig auf das zugehörige Kettenrad
26,26' auflaufen sollen, muß diesen Parametern ebenfalls Rechnung getragen werden,
was in Figur 7 verdeutlicht wird.
[0019] Figur 7 zeigt die Anordnung eines äußeren und eines inneren Kettenrades 26,26'. Um
die in Figur 6 angedeutete Problematik überwinden zu können, ist die hier nur angedeutete
Antriebsachse 38 im Bereich des kleineren Kettenrades 26' mit Bolzen 33 versehen,
die in Langlöchern 34 des kleineren Kettenrades 26' geführt werden, so daß vor Inbetriebnahme
der Bogenrolltreppe eine optimale Einstellung der beiden Kettenräder 26,26' zueinander
herbeigeführt werden kann, und die Ketten (nicht dargestellt) gleichmäßig und geradlinig
auf die Kettenräder 26,26' auflaufen können. Der jeweilige Verdrehwinkel alpha ist
hierbei abhängig von der Durchmesserdifferenz der Kettenräder 26,26' sowie der Längendifferenz
der Strekken a,a' gemäß Figur 6.
[0020] Figur 8 zeigt eine Mitnehmerscheibe 39 für die hier nicht dargestellten Schlepprollen
der Trittstufen 5, die beispielsweise auf die Antriebsachse 38 aufgesetzt und mit
dem zugehörigen Kettenrad 26,26' (nicht dargestellt) verbunden werden kann. In die
Mitnehmerscheibe 39 sind Mitnehmerelemente 40 in Form von Nuten eingebracht, die der
Abwälzgeometrie der Schlepprollen beim Umlauf der Trittstufen 5 um die Kettenräder
26,26' im Bereich des jeweiligen Wendeabschnittes entsprechen.
1. Antriebssystem für eine Bogenrolltreppe mit einem in vertikaler Richtung wendelförmig
angeordneten Rahmen (2), der einen Transportabschnitt (6) für im Querschnitt sektorförmige
Trittstufen (5), einen Kettenräder aufweisenden oberen sowie unteren Wendeabschnitt
(7,8) in Verbindung mit mindestens einem Antrieb und Rückkehrbahnen (9) für die Trittstufen
(5) beinhaltet, die über in ihren seitlichen Randbereichen angelenkte, durch eine
Vielzahl von parallel zueinander angeordneten , aus Innen- und Außenlaschen (11,12)
gebildete Ketten (10) antreibbar sind und jede Trittstufe (5) im jeweiligen Randbereich
einen mit einer Laufrolle (17) bestückten Achsabschnitt (16) sowie eine davon beabstandete
Schlepprolle (5') aufweist, die auf zugehörigen Führungsbahnen abrollen, wobei zumindest
einer der jeweiligen Endbereiche der einzelnen Laschen (11,12) und/oder der zugehörige
Achsabschnitt (16) mit einer ein sphärisches Lager (15,19) beinhaltenden Buchse (14)
versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß beide Endbereiche der einzelnen Innenlaschen
(11) mit sphärische Lager (15) beinhaltenden Buchsen (14) versehen sind, und daß die
ebenfalls ein sphärisches Lager (19) aufweisende jeweilige Laufrolle (17) einerseits
zwischen parallelen Innenlaschen (11) im Bereich des zugehörigen Achsabschnittes (16)
gelagert und andererseits zwischen jeweils den sphärische Lager (15) aufweisenden
Buchsen (14) der jeweiligen Endbereiche der Innenlaschen (11) angeordnet ist.
2. Antriebssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilige Achsabschnitt
(16) durch die zugehörige Laufrolle (17) hindurchragt, im Wandbereich (18) der den
Rahmenaußenbereichen (2a,2b) zugewandten Innenlasche (11) endet und dort, insbesondere
durch einen Sprengring (35), fixiert ist.
3. Antriebssystem nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb
des stirnseitigen Endes (25) des Achsabschnittes (16) ein Tragelement (21) zur Aufnahme
oberer und unterer Führungsrollen (22,23) mit der zugehörigen Innenlasche (11) verbunden
ist.
4. Antriebssystem nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragelement
(21) lösbar mit der zugehörigen Innenlasche (11) verbunden ist.
5. Antriebssystem nach den Ansprüchen 1 bis 4, wobei der jeweilige Wendeabschnitt (7,8)
durch zwei beabstandete, jeweils durch eine Welle (37,38) miteinander verbindbare
unterschiedliche Durchmesser aufweisende Kettenräder (26,26') gebildet ist, die am
Außenumfang (27) zur Umlenkung der Ketten (10) mit einer Vielzahl von die Buchsen
(14) aufnehmenden gerundeten Ausnehmungen (28,29) versehen sind, dadurch gekennzeichnet,
daß in Abhängigkeit der Kettenteilung zwischen jeweils zwei unmittelbar aufeinanderfolgenden
Ausnehmungen (28,29) eine weitere Ausnehmung (31) zur Führung der jeweiligen Laufrolle
(17) angeordnet ist, deren Teilkreisdurchmesser (32) geringer ist als derjenige (30)
für die Buchsen (14).
6. Antriebssystem nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kettenrad
(26'), insbesondere das mit dem kleineren Durchmesser, in Umfangsrichtung gegenüber
dem anderen Kettenrad (26) verstellbar ist.
7. Antriebssystem nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelversatz
(alpha) des einen (26') gegenüber dem anderen Kettenrad (26) abhängig von der Durchmesserdifferenz
der Kettenräder (26,26') sowie den unterschiedlichen Geschwindigkeiten der inneren
und äußeren Kette (10) berechenbar und einstellbar ist.
8. Antriebssystem nach den Ansprüchen 1 bis 7, gekennzeichnet durch im Bereich der Kettenräder
(26,26') vorgesehene Mitnehmerelemente (40) zur Führung der an den Trittstufen (5)
angeordneten Schlepprollen (5').
9. Antriebssystem nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerelemente
(40) im Bereich einer Mitnehmerscheibe (39) vorgesehen ist.
10. Antriebssystem nach den Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerelemente
(40) durch Führungsnuten in der Mitnehmerscheibe (39) gebildet sind.
11. Antriebssystem nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerscheiben
(39) auf die die Kettenräder (26,26') verbindende Welle (37) bzw. Achse (38) aufgesetzt
sind.
12. Antriebssystem nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerscheiben
(39) mit den Kettenrädern (26,26') verbunden sind.
1. Drive system for a curved escalator having a frame (2) that is arranged vertically
in a helical formation, which frame includes a transportation zone (6) for steps (5)
that are sector-shaped in cross-section, an upper and lower turning zone (7, 8) that
each have chain wheels, in conjunction with at least one drive and with return tracks
(9) for the steps (5), which steps are driven by means of chains (10) that are articulatedly
mounted in the side edge regions of the steps and are formed by a plurality of inner
and outer links (11, 12) that are arranged parallel to one another, and each step
(5) in its respective edge region has an axle portion (16) that is provided with a
roller (17), and an idling roller (5') spaced therefrom, which run on associated guide
tracks, at least one of the respective end regions of the individual links (11, 12)
and/or the associated axle portion (16) being provided with a bush (14) that contains
a spherical bearing (15, 19), characterised in that the two end regions of the individual
inner links (11) are provided with bushes (14) that each contain a spherical bearing
(15) and that the respective roller (17) that likewise has a spherical bearing (19)
is, on the one hand, mounted between parallel inner links (11) in the region of the
associated axle portion (16) and is, on the other hand, arranged between bushes (14),
each having the spherical bearing (15), of the respective end regions of the inner
links (11).
2. Drive system according to claim 1, characterised in that the axle portion (16) in
question projects through the associated roller (17), ends in the wall region (18)
of the inner link (11) that faces the outer regions (2a, 2b) of the frame and is fixed
there, especially by a retainer ring (35).
3. Drive system according to claims 1 and 2,
characterised in that beyond the outer end (25) of the axle portion (16) a carrying
element (21) for receiving upper and lower guide rollers (22, 23) is connected to
the associated inner link (11).
4. Drive system according to claims 1 to 3,
characterised in that the carrying element (21) is connected releasably to the associated
inner link (11).
5. Drive system according to claims 1 to 4,
characterised in that each of the respective turning zones (7, 8) is formed by two
chain wheels (26, 26') that are spaced from one another, are connectable to one another
by a shaft (37, 38), have different diameters and are provided, on their outer circumference
(27), with a plurality of rounded recesses (28, 29) that receive the bushes (14) for
guiding the chains (10), characterised in that a further recess (31) for guiding the
respective roller (17) is arranged, in dependence on the chain spacing, between two
immediately successive recesses (28, 29), the pitch circle diameter (32) of which
further recess is smaller than that (30) for the bushes (14).
6. Drive system according to claims 1 to 5,
characterised in that one chain wheel (26'), especially the chain wheel that has the
smaller diameter, is adjustable circumferentially in relation to the other chain wheel
(26).
7. Drive system according to claims 1 to 6,
characterised in that the angular displacement (alpha) of one chain wheel (26') in
relation to the other (26) can be calculated and adjusted in dependence on the difference
in diameter of the chain wheels (26, 26') and on the different speeds of the inner
and outer chains (10).
8. Drive system according to claims 1 to 7,
characterised by driver elements (40) that are provided in the region of the chain
wheels (26, 26') for guiding the idling rollers (5') that are arranged on the steps
(5).
9. Drive system according to claims 1 to 8,
characterised in that the driver elements (40) are provided in the region of a driver
disk (39).
10. Drive system according to claims 1 to 9,
characterised in that the driver elements (40) are formed by guide grooves in the
driver disk (39).
11. Drive system according to claims 1 to 10,
characterised in that the driver disks (39) are placed on the shaft (37) or axle (38)
that connects the chain wheels (26, 26').
12. Drive system according to claims 1 to 11,
characterised in that the driver disks (39) are connected to the chain wheels (26,
26').
1. Système d'entraînement pour un escalier roulant courbe comportant un châssis (2) disposé
selon une forme en hélice dans une direction verticale et qui comporte une section
de transport (6) pour des marches (5) de forme sectorielle en coupe transversale,
des sections supérieure et inférieure de retournement (7,8), qui possèdent des roues
à chaîne et sont reliées à au moins un dispositif d'entraînement, et des trajectoires
de retour (9) pour les marches (5), qui peuvent être entraînées par l'intermédiaire
de chaînes (10) qui sont articulées sur les parties marginales latérales des marches
et sont formées par une multiplicité de maillons intérieurs et extérieurs (11,12),
et dans lequel chaque marche (5) comporte, dans la partie marginale respective, un
élément d'axe (16) équipé d'un galet de roulement (17), ainsi qu'un galet d'entraînement
(5'), qui est distant de cet élément d'axe, ces galets roulants sur des pistes associées
de guidage, et dans lequel au moins l'une des parties d'extrémité respectives des
différents maillons (11,12) et/ou de l'élément d'axe associé (16) est pourvue d'une
douille (14), qui contient un palier sphérique (15,19), caractérisé en ce que les
deux parties d'extrémité des maillons intérieurs individuels (11) sont équipées de
douilles (14) contenant des paliers sphériques (15), et que le galet de roulement
respectif (17), qui possède également un palier sphérique (19), d'une part est tourillonné
entre des maillons intérieurs parallèles (11) dans la zone de l'élément d'axe associé
(16) et d'autre part est disposé entre des douilles respectives (14), comportant le
palier sphérique (15), des parties d'extrémité respectives des maillons intérieurs
(11).
2. Système d'entraînement selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément d'axe
respectif (16) traverse le galet de roulement associé (17), se termine dans l'élément
de paroi (18) du maillon intérieur (11) tourné vers les parties extérieures (2a,2b)
du cadre et y est fixé, notamment par un jonc (35).
3. Système d'entraînement selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce qu'à l'extérieur
de l'extrémité frontale (25) de l'élément d'axe (16), un élément de support (21) servant
à loger des galets de support supérieurs et inférieurs de guidage (22,23) est relié
au maillon intérieur associé (11).
4. Système d'entraînement selon les revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'élément
de support (22) est relié de façon amovible au maillon intérieur associé (11).
5. Système d'entraînement selon les revendications 1 à 4, dans lequel la section respective
de retournement (7,8) est formée par deux roues à chaîne (26,26'), qui sont distantes,
peuvent être reliées entre elles par des arbres respectifs (37,38) et possèdent des
diamètres différents et qui comportent, sur la périphérie extérieure (27), pour faire
dévier les chaînes (10), une multiplicité d'évidements arrondis (28,29), qui logent
les douilles (14), caractérisé en ce qu'en fonction du pas des chaînes, entre deux
évidements (28,29) qui se succèdent directement est disposé un autre évidement (31)
servant à guider le galet de roulement respectif (17) dont le diamètre primitif (32)
est inférieur à celui (30) des douilles (14).
6. Système d'entraînement selon les revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'une roue
à chaîne (26'), notamment la roue à chaîne possédant le diamètre le plus petit, est
déplaçable dans la direction circonférentielle par rapport à l'autre roue à chaîne
(26).
7. Système d'entraînement selon les revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le décalage
angulaire (alpha) d'une roue à chaîne (26') par rapport à l'autre roue à chaîne (26)
peut être calculé et est réglable en fonction de la différence entre les diamètres
des roues à chaîne (26,26') et en fonction des vitesses différentes des chaînes intérieure
et extérieure (10).
8. Système d'entraînement selon les revendications 1 à 7, caractérisé par des organes
d'entraînement (40), qui sont prévus dans la zone des roues à chaîne (26,26') et servent
à guider les galets d'entraînement (5') montés sur les marches (5).
9. Système d'entraînement selon les revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les organes
d'entraînement (40) sont prévus dans la zone d'un disque d'entraînement (39).
10. Système d'entraînement selon les revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les organes
d'entraînement (40) sont formés par des gorges de guidage dans le disque d'entraînement
(39).
11. Système d'entraînement selon les revendications 1 à 10, caractérisé en ce que les
disques d'entraînement (39) sont montés sur l'arbre (37) ou l'axe (38) qui relie les
roues à chaîne (26,26').
12. Système d'entraînement selon les revendications 1 à 11, caractérisé en ce que les
disques d'entraînement (39) sont reliés aux roues à chaîne (26,26').