[0001] Die Erfindung betrifft eine Bogenführungstrommel für Rotationsdruckmaschinen, deren
Außendurchmesser mittels eines federnd eingespannten Zylinderaufzugs und radial verstellbarer
Tragelemente veränderbar ist.
[0002] Aus der DE 2946252 A 1 ist eine Vorrichtung zum Ausgleich der Drucklängenänderung
eines Papierbogens beim Durchlaufen eines oder mehrerer Druckwerke einer Druckmaschine
bekanntgeworden, bei dem der Zylinder einer Bogenführungstrommel aus einem auf einer
Antriebswelle befestigten Rohrkörper besteht. Dieser Rohrkörper weist entlang seiner
Längsachse einen achsparallelen Schlitz auf. Außerdem sind Mittel vorgesehen, durch
die der Rohrkörper aufgeweitet werden kann, so daß eine konzentrische Zunahme des
Rohrkörperdurchmessers definiert einstellbar ist. Dabei sollen Stützscheiben, auf
denen der Rohrkörper über konische Flächen abgestützt ist, gegen die Kraft einer Rückstellfeder
hydraulisch axial verschoben werden. Bei dieser Vorrichtung ist ein gleichmäßiges
Aufweiten des Rohrkörpers davon abhängig, daß in den konischen Kontaktflächen überall
die gleichen Reibungsverhältnisse herrschen. Ist dies nicht der Fall, so kann es zu
einer ungleichmäßige Axialverschiebung mit entsprechend ungleichmäßiger Aufweitung
des Rohrkörpers kommen.
[0003] Aus der DE 3902923 A 1 ist eine Bogenführungstrommel bekanntgeworden, bei der der
Außendurchmesser zur Anpassung an unterschiedlich dicke Papiersorten veränderlich
ist. Zwischen einer in Umfangsrichtung verstellbar eingespannten Mantelfolie und der
Oberfläche der Bogenführungstrommel ist ein höhenvariables Element angeordnet, wobei
insbesondere verschiedene Ausführungsformen dieses Elementes in Betracht kommen sollen,
die eine Vielzahl elastisch nachgiebiger Tragelemente aufweisen, deren radiale Erstreckung
davon abhängt, wie stark die Mantelfolie gespannt wird. Bei dieser bekannten Bogenführungstrommel
ist nachteilig, daß ein exakter Rundlauf der Mantelfolie nicht gewährleistet ist,
weil die gleichmäßige Veränderung des Durchmessers sowohl von der Fertigungsgenauigkeit
der einzelnen nachgiebigen Tragelemente als auch von den jeweiligen örtlichen Reibungs-
und Abnutzungsverhältnissen abhängig ist. Soweit die relativ dünne Mantelfolie auf
den Tragelementen nur punkt- oder linienförmig abgestützt ist, hängt der Rundlauf
auch noch von der Eigensteifigkeit der Mantelfolie ab, bei deren Auswahl man immer
zu einem Kompromiß zwischen ausreichender Tragfähigkeit und ausreichender Flexibilität
im Hinblick auf die veränderlichen Einspannbedingungen gezwungen ist.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bogenführungstrommel der eingangs
genannten Art so weiterzubilden, daß die bei einer kraftschlüssig bewirkten, von der
Reibung und den Federeigenschaften der beteiligten Bauteile abhängigen Durchmesseränderung
bestehenden Nachteile vermieden werden können und daß ein hinsichtlich Gleichmäßigkeit
der Aufweitung und des Rundlaufs zufriedenstellendes Ergebnis erreicht werden kann.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß zwischen Zylinderaufzug
und Tragelementen ein elastisch verformbarer Zylindermantel vorgesehen ist, daß die
Tragelemente in einem fest mit der Bogenführungstrommel verbundenen Führungselement
radial verschiebbar gelagert sind und daß die Tragelemente außenseitig am Zylindermantel
anliegen und sich innenseitig auf Widerlagern einer Stellscheibe abstützen, deren
wirksamer radialer Abstand von der Welle durch Drehen der Stellscheibe relativ zur
Welle stetig veränderbar ist.
[0006] Eine maßgebliche Erkenntnis der Erfindung besteht darin, daß die angestrebte Durchmesseränderung
in dem erforderlichen Umfang und mit der erforderlichen Genauigkeit mittels kraftschlüssig
arbeitender Tragelemente nicht realisierbar sein kann. Es werden daher Tragelemente
vorgesehen, bei denen die Durchmesseränderung auf gleichsinnig bewegten und formschlüssig
wirkenden Bauteilen beruht, die sich mit jeder gewünschten Genauigkeit herstellen
lassen. Mit anderen Worten, die Durchmesseränderung ist nicht mehr davon abhängig,
daß eine Vielzahl nur mehr oder weniger genau herstellbarer Bauteile die gleichen
Federungs- und Reibungseigenschaften aufweisen, sie beruht vielmehr auf exakt herstellbaren
Bauteilen, bei denen es praktisch nur auf die sicher reproduzierbaren Abmessungen
ankommt. Außerdem wurde zur Verbesserung des Rundlaufs zwischen den radial veränderbaren
Tragelementen und dem Zylinderaufzug ein elastisch verformbarer Zylindermantel vorgesehen,
der ohne weiteres in gleichbleibender Dicke herstellbar ist und dessen Verformungseigenschaften
in weiten Grenzen auf die jeweils gewünschten Verhältnisse abgestellt werden können.
Auf diese Weise ist es - anders als nur mit einer Metallfolie bzw. mit einem Zylinderaufzug
- möglich, die Bereiche zwischen den durch die Tragelemente gebildeten Stützpunkten
so steif auszubilden, daß der erforderliche Rundlauf der Bogenführungstrommel gewährleistet
werden kann. Damit wird eine Lösung vorgeschlagen, die den bekannten Ausführungsformen
fertigungstechnisch und funktionell überlegen ist und deren baulicher Aufwand nicht
über den Rahmen der bekannten Bogenführungstrommeln hinausgeht. Die erfindungsgemäße
Bogenführungstrommel hat weiterhin den Vorteil, daß zur Änderung ihres Außendurchmessers
nur geringe Stellkräfte erforderlich sind.
[0007] In weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, daß die Stellscheibe
zur Bildung rampenartiger Widerlager eine sägezahnartige Außenkontur aufweist, wobei
jedem Tragelement ein Widerlager zugeordnet ist, dessen radialer Abstand von der Welle
sich in Umfangsrichtung stetig, vorzugsweise spiralförmig ändert.
[0008] Die Tragelemente können aus Rollen bestehen, die in einem aus Scheiben aufgebauten
Führungselement drehbar gelagert sind. Sie können aber auch aus Gleitstiften bestehen,
die in einem als Ring ausgebildeten Führungselement radial verschieblich gelagert
sind.
[0009] Eine konstruktive Alternative besteht darin, daß zwischen Zylinderaufzug und Tragelementen
ein elastisch verformbarer Zylindermantel vorgesehen ist, daß die radial verstellbaren,
außenseitig eine Auflage für den Zylindermantel bildenden Tragelemente aus Nocken
bestehen, die um zur Welle der Bogenführungstrommel parallele Achsen drehbar in einem
fest mit der Welle verbundenen Führungselement gelagert sind und daß die Nocken innenseitig
einen hebelartigen Ansatz aufweisen, der in Aussparungen einer Stellscheibe eingreift,
die relativ zur Welle drehbar ist. Dabei weisen die Nocken außenseitig eine Kontur
auf, die bei einer Drehung der Nocken eine stetige Veränderung des radialen Abstandes
des Zylindermantels von der Welle bewirkt.
[0010] Die Stellscheibe ist auf der Welle der Bogenführungstrommel drehbar gelagert und
mittels einer Stellschraube relativ zur Welle verdrehbar. Vorzugsweise sind zwei endseitig
angeordnete Führungselemente und zwei zugehörige Stellscheiben vorgesehen. Zwischen
den endseitig angeordneten Führungselementen und Stellscheiben kann aber wenigstens
ein weiteres Führungselement mit wenigstens einer weiteren Stellscheibe angeordnet
werden. Dabei ist es zweckmäßig, wenn nur eine Stellschraube vorgesehen wird und die
Stellscheiben mittels einer Traverse drehfest miteinander verbunden sind.
[0011] Die Führungselemente weisen eine in Umfangsrichtung verlaufende Aussparung für die
Traverse auf. Demgegenüber weist das aus Scheiben bestehende Führungselement radiale
Aussparungen für die Lagerung der Rollen auf.
[0012] Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anhand von Ausführungsbeispielen näher
erläutert, die in der Zeichnung dargestellt sind. Es zeigen
- Figur 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Bogenführungstrommel im Querschnitt,
- Figur 2
- einen vergrößerten Ausschnitt der Bogenführungstrommel gemäß Figur 1,
- Figur 3
- einen Längsschnitt des Ausschnitts gemäß Figur 2,
- Figur 4
- einen Längsschnitt durch die Bogenführungstrommel gemäß Figur 1,
- Figur 5
- eine schematische Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung,
- Figur 6
- eine schematische Darstellung eines dritten Ausführungsbeispiels der Erfindung.
[0013] Die Bogenführungstrommel gemäß Figur 1 besteht im wesentlichen aus einer angetriebenen
Welle 1, die mit je einer Nabe 2 drehfest verbunden ist, einem mit der Welle 1 ebenfalls
drehfest verbundenen Führungselement 3, in dem Rollen 4 gelagert sind, und einer Stellscheibe
5 mit Widerlagern 6, die durch eine sägezahnartige Außenkontur gebildet sind. Die
Rollen tragen einen elastisch verformbaren Zylindermantel 7 und eine mittels Federn
9 eingespannte Zylinderauflage 8. In einem Greiferkanal sind eine Greiferwelle 10,
ein Greifer 11 und eine Greiferauflage 12 angeordnet, die jedoch für die Erfindung
außer Betracht bleiben können. Die Greiferwelle 10 ist in einem Flansch 13 gelagert,
der mit der Welle 1 drehfest verbunden ist und an dem die Federn 9 befestigt sind.
In einem weiteren mit der Welle 1 drehfest verbundenen Flansch 14 ist eine Stellschraube
15 gelagert, mit deren Hilfe die Stellscheibe 5 über eine Traverse 16 relativ zur
Bogenführungstrommel, d. h. relativ zu deren Welle 1, verdrehbar ist. Zwischen der
Stellscheibe 5 und der Nabe 2 ist ein geeignetes Lager 17 vorgesehen. Anstelle der
Stellschraube 15 kann zum Verdrehen der Stellscheibe 5 eine durch einen Motor angetriebene
Spindel vorgesehen sein. Der Motor wird über den Leitstand der Druckmaschine jeweils
so angesteuert, daß der Zylinderdurchmesser der Dicke des zu bearbeitenden Druckstoffs
derart angepaßt wird, daß optimale Abwicklungsverhältnisse erreicht werden.
[0014] Wird die Stellscheibe 5 im Uhrzeigersinn gedreht, gelangen die Rollen 4 auf den Widerlagern
6 in eine radial weiter nach außen verschobene Position. Sie nehmen dabei den elastisch
verformbaren Zylindermantel 7 und die mittels Federn 9 eingespannte Zylinderauflage
8 mit und bewirken so auf dem gesamten wirksamen Umfang der Bogenführungstrommel eine
gleichmäßige Durchmesservergrößerung. Bei einer Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn
wandern die Rollen 4 unter der Wirkung der Federn 9 und der Rückstellkraft des Zylindermantels
7 radial nach innen, wodurch der Durchmesser gleichmäßig verkleinert wird.
[0015] Figur 2 und 3 zeigen einen vergrößerten Ausschnitt aus Figur 1, in dem einige Details
genauer dargestellt sind. Auf der Welle 1 ist die Nabe 2 mittels eines Kerbstiftes
18 oder dergleichen befestigt. An der Nabe 2 ist das aus zwei Scheiben 19, 20 gebildete
Führungselement 3 mittels Schrauben 21 angebracht. Zwischen den Scheiben 19, 20 sind
die Rollen 4 in sich radial erstreckenden Aussparungen 22 über Wellenstümpfe 23 drehbar
und radial verschiebbar gelagert. Außerdem ist zwischen den Scheiben 19, 20 die Stellscheibe
5 mit sägezahnartiger Außenkontur bzw. den rampenartigen Widerlagern 6 zur Abstützung
der Rollen 4 angeordnet, die mittels der Traverse 16 relativ zur Nabe 2 und zu den
Scheiben 19, 20 in Umfangsrichtung verstellbar ist und sich ihrerseits über das Lager
17 auf der Nabe 2 abstützt. Die Widerlager 6 werden durch ebene Flächen gebildet,
die jeweils senkrecht zu einem die Spitze eines Sägezahns schneidenden Radius ausgerichtet
sind. Die Rollen 4 werden durch den federnd eingespannten Zylinderaufzug 8 und den
Zylindermantel 7 gegen die Widerlager 6 angedrückt.
[0016] In den Scheiben 19, 20 ist eine sich in Umfangsrichtung erstreckende Aussparung 24
für die Traverse 16 ausgebildet. Die Aussparungen 22 und 24 ermöglichen einerseits
die radiale Verschiebung der Rollen 4 und andererseits die Verdrehung der Traverse
16 und der Stellscheibe 5 relativ zu den Scheiben 19, 20 in Umfangsrichtung, wobei
der Aussparung 24 keine Führungsfunktion zukommt.
[0017] Figur 4 zeigt einen Längsschnitt durch das Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1, wobei
es insbesondere darauf ankommt, deutlich zu machen, daß die im Durchmesser variable
Abstützung für den Zylindermantel 7 bzw. den elastisch eingespannten Zylinderaufzug
8 in Achsrichtung der Bogenführungstrommel nicht nur endseitig, sondern je nach Bedarf
mehr als zweifach vorgesehen werden kann. Auf diese Weise kann der axiale Abstand
der Rollen 4 - innerhalb konstruktiv vorgegebener Grenzen - beliebig variiert und
in Verbindung mit der Auslegung der Eigensteifigkeit des Zylindermantels 7 an die
unterschiedlichsten Anforderungen angepaßt werden. Alle Stellscheiben 5 sind auf den
Naben 2 drehbar gelagert und können mittels der Traverse 16 gleichsinnig bewegt werden.
Die Rollen 4 sind in den Scheiben 19, 20 drehbar und radial verschiebbar gelagert.
[0018] Für die Lagerung der Greiferwelle 12 bzw. der Greifer 11 sind in üblicher Weise Naben
25 mit einstückig angeformten Flanschen 13 vorgesehen, wobei eine dieser Naben 25
einen zweiten Flansch 14 aufweist, an dem sich die (nur angedeutete) Stellschraube
15 zur Verstellung der Traverse 16 abstützt. Auch die Naben 25 sind durch Kerbstifte
18 oder dergleichen mit der Welle 1 drehfest verbunden.
[0019] Bei der Variante gemäß Figur 5 sind statt Rollen 4 Gleitstifte 26 vorgesehen, die
sich innenseitig auf den rampenartigen Widerlagern 6 der Stellscheibe 5 abstützen
und außenseitig als Auflage für den Zylindermantel 7 dienen. Die Gleitstifte 26 sind
radial verschieblich in einem als Ring ausgebildeten Führungselement 3 gelagert, der
selbst mit der Welle 1 der Bogenführungstrommel drehfest verbunden ist. Die Durchmesseränderung
wird wie bei den Rollen 4 durch Verdrehen der Stellscheibe 5 relativ zum Ring 26 bewirkt.
[0020] Bei der Ausführungsform gemäß Figur 6 bestehen die Tragelemente aus Nocken 27, die
in einem Führungselemente 3 drehbar gelagert sind. Mit einem hebelartigen Ansatz 28
greifen die Nocken 17 in eine Stellscheibe 29 ein, die randseitige Aussparungen 30
aufweist und relativ zum Führungselement 3 drehbar ist. Die äußere Kontur der Nocken
27 ist so gewählt, daß bei einer Drehung der Stellscheibe 29 und der damit verursachten
Drehung der Nocken 26 um ihre Lagerachse eine stetige Veränderung des Abstandes der
Auflagefläche für den Zylindermantel 7 am Nocken 26 vom Mittelpunkt der Bogenführungstrommel
und damit die gewünschte Durchmesseränderung bewirkt wird.
1. Bogenführungstrommel für Rotationsdruckmaschinen, deren Außendurchmesser mittels eines
federnd eingespannten Zylinderaufzugs und radial verstellbarer Tragelemente veränderbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Zylinderaufzug (8) und Tragelementen (4, 26) ein elastisch verformbarer
Zylindermantel (7) vorgesehen ist, daß die Tragelemente (4, 26) in einem fest mit
der Bogenführungstrommel verbundenen Führungselement (3) radial verschiebbar gelagert
sind, und daß die Tragelemente (4, 26) außenseitig am Zylindermantel (7) anliegen
und sich innenseitig auf Widerlagern (6) einer Stellscheibe (5) abstützen, deren wirksamer
radialer Abstand von der Welle (1) durch Drehen der Stellscheibe (5) relativ zur Welle
(1) stetig veränderbar ist.
2. Bogenführungstrommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellscheibe
(5) zur Bildung rampenartiger Widerlager (6) eine sägezahnartige Außenkontur aufweist,
wobei jedem Tragelement (4, 26) ein Widerlager (6) zugeordnet ist, dessen radialer
Abstand von der Welle (1) sich in Umfangsrichtung stetig, vorzugsweise spiralförmig,
ändert.
3. Bogenführungstrommel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragelemente
aus Rollen (4) bestehen, die in einem aus Scheiben (19, 20) aufgebauten Führungselement
(3) drehbar gelagert sind.
4. Bogenführungstrommel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragelemente
aus Gleitstiften (26) bestehen, die in einem als Ring ausgebildeten Führungselement
(3) radial verschieblich gelagert sind.
5. Bogenführungstrommel für Rotationsdruckmaschinen, deren Außendurchmesser mittels eines
federnd eingespannten Zylinderaufzugs und radial verstellbarer Tragelemente veränderbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Zylinderaufzug (8) und Tragelementen (27)
ein elastisch verformbarer Zylindermantel (7) vorgesehen ist, daß die radial verstellbaren,
außenseitig eine Auflage für den Zylindermantel (7) bildenden Tragelemente aus Nocken
(27) bestehen, die um zur Welle (1) der Bogenführungstrommel parallele Achsen drehbar
in einem fest mit der Welle (1) verbundenen Führungselement gelagert sind, und daß
die Nocken (27) innenseitig einen hebelartigen Ansatz (28) aufweisen, der in Aussparungen
(30) einer Stellscheibe (29) eingreift, die relativ zur Welle (1) drehbar ist.
6. Bogenführungstrommel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Nocken (27)
außenseitig eine Kontur aufweisen, die bei einer Drehung der Nocken (27) eine stetige
Veränderung des radialen Abstandes des Zylindermantels (7) von der Welle (1) bewirkt.
7. Bogenführungstrommel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stellscheibe (5, 29) auf der Welle (1) der Bogenführungstrommel drehbar gelagert
ist und daß sie mittels einer Stellschraube (15) relativ zur Welle (1) verdrehbar
ist.
8. Bogenführungstrommel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwei endseitig angeordnete
Führungselemente (3) und zwei zugehörige Stellscheiben (5) vorgesehen sind.
9. Bogenführungstrommel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den endseitig
angeordneten Führungselementen (3) und Stellscheiben (5) wenigstens ein weiteres Führungselement
(3) und wenigstens eine weitere Stellscheibe (5) angeordnet ist.
10. Bogenführungstrommel nach einem Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß nur
eine Stellschraube (17) vorgesehen ist und daß die Stellscheiben (5) mittels einer
Traverse (16) drehfest miteinander verbunden sind.
11. Bogenführungstrommel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente
(3) eine in Umfangsrichtung verlaufende Aussparung (24) für die Traverse (16) aufweisen.
12. Bogenführungstrommel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das aus Scheiben
(19, 20) bestehende Führungselement (3) radiale Aussparungen (22) für die Lagerung
der Rollen (4) aufweist.