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<ep-patent-document id="EP95115033B1" file="EP95115033NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0705920" kind="B1" date-publ="19970820" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>..BE..DE..ESFRGB..IT....NL........................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360   - Ver 2.2 (24 Jun 1997)
 2100000/1 2100000/2</B007EP></eptags></B000><B100><B110>0705920</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>19970820</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>95115033.3</B210><B220><date>19950925</date></B220><B240><B241><date>19960423</date></B241><B242><date>19961021</date></B242></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>4435840</B310><B320><date>19941007</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>19970820</date><bnum>199734</bnum></B405><B430><date>19960410</date><bnum>199615</bnum></B430><B450><date>19970820</date><bnum>199734</bnum></B450><B451EP><date>19970203</date></B451EP></B400><B500><B510><B516>6</B516><B511> 6C 25D  21/11   A</B511><B512> 6C 25D   3/10   B</B512></B510><B540><B541>de</B541><B542>Sprühnebelinhibitoren für basische Elektrolysebäder</B542><B541>en</B541><B542>Mistspray inhibitor for alkaline electrolytic baths</B542><B541>fr</B541><B542>Inhibiteur de brouillard pour bains électrolytiques alcalins</B542></B540><B560><B561><text>EP-A- 0 299 307</text></B561><B562><text>TIJDSCHRIFT VOOR OPPERVLAKTETECHNIEKEN VAN MATERIALEN, Bd.28, Nr.8, August 1984, NL Seiten 214 - 220 'middelen die de vorming van chroombadnevel onderdrukken'</text></B562><B562><text>PROTECTION OF METALS, Bd.27, Nr.2, März 1991, US Seiten 266 - 268 PLASKEEV 'using fluorinated surface-active compounds for protecting the environment against harmful emissions in chrome plating'</text></B562><B565EP><date>19960108</date></B565EP></B560></B500><B700><B720><B721><snm>Pohmer, Klaus, Dr.</snm><adr><str>Carl-Rumpff-Strasse 69</str><city>D-51373 Leverkusen</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Alteweier, Hans-Bernd</snm><adr><str>Bürriger Weg 18</str><city>D-51371 Leverkusen</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Stachulla, Karl-Heinz</snm><adr><str>Johannes-Dott-Strasse 5</str><city>D-51375 Leverkussen</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>BAYER AG</snm><iid>00200140</iid><adr><str>
</str><city>51368 Leverkusen</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730></B700><B800><B840><ctry>BE</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>NL</ctry></B840><B880><date>19960410</date><bnum>199615</bnum></B880></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die vorliegende Erfindung betrifft den Einsatz von Sprühnebelinhibitoren in basischen Elektrolyse-Bad-Prozessen.</p>
<p id="p0002" num="0002">Bei vielen elektrolytischen Bad-Prozessen entstehen Gase. Teilweise werden diese Gase als gewünschte Reaktionsprodukte an den Elektroden gebildet. In anderen Fällen laufen die Elektrolyseprozesse aufgrund von Überspannung nicht mit vollständiger Stromausbeute ab, wodurch es zur Bildung von Gasen als Nebenprodukte kommt. So findet beispielsweise in wäßrigen Prozessen als Konkurrenzreaktion häufig die Elektrolyse von Wasser statt, die als Produkte Sauerstoff und Wasserstoff liefert.</p>
<p id="p0003" num="0003">Die entstandenen Gase steigen schnell als Blasen an die Oberfläche des Elektrolyten, wo sie zerplatzen. Dabei kollabieren die Blasenwände und bilden einen Stachel, einen sogenannten "Jet", der aus der Flüssigkeitsoberfläche herausschießt. Dieser "Jet" zerfällt schnell in Einzeltröpfchen, die mit einer Geschwindigkeit von bis zu 10 m/s in die Atmosphäre geschleudert werden. Dieser Vorgang ist die Ursache für die Bildung von Sprühnebeln.</p>
<p id="p0004" num="0004">Durch Zugabe eines Tensides wird die Oberflächenspannung im Elektrolyten von ca. 70 mN/m auf weniger als 40 mN/m abgesenkt. Aufgrund ihrer hohen chemischen und thermischen Beständigkeit werden insbesondere Fluortenside eingesetzt. Bei den eingesetzten Verbindungen handelt es sich beispielsweise um Perfluoralkylsulfonate (H. Niederprüm, Seifen Öle Fette Wachse (1978) 429-432; J. N. Meußdoerffer, H. Niederprüm, Chemikerzeitung <b>104</b> (1980) 45-52; H. G. Klein,<!-- EPO <DP n="2"> --> J. N. Meußdoerffer, H. Niederprüm, M. Wechsberg, Tenside Surfactants Detergents <b>15</b> (1978) 2-6), wie z.B. <maths id="math0001" num=""><math display="block"><mrow><msub><mrow><mtext>[C</mtext></mrow><mrow><mtext>8</mtext></mrow></msub><msub><mrow><mtext>F</mtext></mrow><mrow><mtext>17</mtext></mrow></msub><msub><mrow><mtext>SO</mtext></mrow><mrow><mtext>3</mtext></mrow></msub><mtext>]K</mtext><mspace linebreak="newline"/><msub><mrow><mtext>[C</mtext></mrow><mrow><mtext>8</mtext></mrow></msub><msub><mrow><mtext>F</mtext></mrow><mrow><mtext>17</mtext></mrow></msub><msub><mrow><mtext>SO</mtext></mrow><mrow><mtext>3</mtext></mrow></msub><msub><mrow><mtext>][N(C</mtext></mrow><mrow><mtext>2</mtext></mrow></msub><msub><mrow><mtext>H</mtext></mrow><mrow><mtext>5</mtext></mrow></msub><msub><mrow><mtext>)</mtext></mrow><mrow><mtext>4</mtext></mrow></msub><mtext>].</mtext></mrow></math><img id="ib0001" file="imgb0001.tif" wi="63" he="6" img-content="math" img-format="tif"/></maths></p>
<p id="p0005" num="0005">Die Herabsetzung der Oberflächenspannung bewirkt, daß die aufsteigenden Gasblasen sehr klein werden und langsamer als große Blasen aufsteigen. Je langsamer die Blasen aufsteigen, desto geringer ist ihre kinetische Energie. Die beim Platzen der Blasenwandungen freiwerdende Energie wird mit sinkender Oberflächenspannung ebenfalls sehr viel geringer; die "Jet"-Bildung wird praktisch verhindert. Falls dennoch "Jets" entstehen, sind sie so energiearm, daß die sich daraus bildenden Tröpfchen in der Regel auf die Badoberfläche zurückfallen.</p>
<p id="p0006" num="0006">Die Zugabe des Tensides bewirkt, daß die Atmosphäre, insbesondere unmittelbar am Arbeitsplatz, sauber bleibt, die Abgasreinigungsanlagen deutlich entlastet werden, die Absaugleistung reduziert werden kann und vor allem die Ausschleppverluste an Elektrolyt verringert werden.</p>
<p id="p0007" num="0007">Die bisher verwendeten Fluortenside (E. Kissa, Fluorinates Surfactants: Synthesis-Properties-Applications, Surfactant Science Series 50 (1994) 332) verhindern Sprühnebel nur in sauren Elektrolyse-Bad-Prozessen (z.B. elektrolytische Verchromung). In basischen Elektrolysebädern, wie beispielsweise
<ul id="ul0001" list-style="dash" compact="compact">
<li>Metallisierungsbädern (z.B. basische Verzinkung)</li>
<li>Entmetallisierungsbädern (z.B. basische Entchromung)</li>
<li>Brünierbädern</li>
<li>Entfettungsbädern</li>
</ul> versagen die bekannten Verbindungen.</p>
<p id="p0008" num="0008">Aufgabe war es daher, einen Sprühnebelinhibitor für basische Elektrolyse-Bad-Prozesse zur Verfügung zu stellen, der auch unter erhöhten Temperaturbedingungen in stark basischen Medien funktioniert.</p>
<p id="p0009" num="0009">Diese Aufgabe konnte durch den Einsatz von Perfluoralkylsulfonamiden als Sprühnebelinhibitoren für basische Elektrolysebäder gelöst werden.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0010" num="0010">Überraschenderweise verhindern die erfindungsgemäß eingesetzten Perfluoralkylsulfonamide die Bildung von Sprühnebeln, ohne daß sie bei höheren Temperaturen im basischen Elektrolyten zersetzt werden.</p>
<p id="p0011" num="0011">Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung von alkylsubstituierten Perfluoralkylsulfonamiden folgender Formel (I) <br/>
<br/>
        R<sub>F</sub>SO<sub>2</sub>NHCH<sub>3</sub>     (I)<br/>
<br/>
wobei
<dl id="dl0001" compact="compact">
<dt>R<sub>F</sub></dt><dd>einen Perfluoralkylrest mit 4 bis 10 Kohlenstoffatomen,</dd>
</dl> die in einer Menge von 50 bis 250 mg pro Liter basischer Elektrolyt eingesetzt werden, als Sprühnebelinhibitoren für basische Elektrolysebäder.</p>
<p id="p0012" num="0012">Bevorzugt handelt es sich bei den Verbindungen der Formel (I) um alkylsubstituierte Perfluoralkylsulfonamide, in denen R<sub>F</sub> einen Perfluoralkylrest mit 6 bis 8 Kohlenstoffatomen darstellt.</p>
<p id="p0013" num="0013">Die Sprühnebelinhibitoren werden vorzugsweise in einer Menge von 100 bis 200 mg pro Liter basischer Elektrolyt eingesetzt.</p>
<p id="p0014" num="0014">Die Herstellung der alkylsubstituierten Perfluoralkylsulfonamide ist in der Literatur (E. Kissa, Fluorinates Surfactants: Synthesis-Properties-Applications, Surfactant Science Series <b>50</b> (1994) 56) ausführlich beschrieben.</p>
<p id="p0015" num="0015">Die Erfindung soll anhand der nachfolgenden Beispiele näher erläutert werden.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<heading id="h0001"><b>Beispiele</b></heading>
<p id="p0016" num="0016">Sämtliche Oberflächenspannungen wurden mit einem Ring-Tensiometer der Firma Lauda (Typ TE 1C) gemessen.</p>
<heading id="h0002"><b>Beispiel 1</b></heading>
<p id="p0017" num="0017">In einem Becherglas (V = 1000 ml) werden 700 ml wäßrige Natriumhydroxidlösung (Gehalt: 20 Gew.-% Natriumhydroxid) mit 70 mg N-Methyl-perfluoroctylsulfonamid versetzt. Die Oberflächenspannung dieser Lösung (T = 55°C) beträgt 22 mN/m.</p>
<p id="p0018" num="0018">Die Lösung wird elektrolysiert (Kathode: Stahlblech, Anode: Stahlzylinder mit ca. 100 µm dicker Chromschicht, Stromdichte: 15 A/dm<sup>2</sup>, Temperatur T = 30°C).</p>
<p id="p0019" num="0019">Ca. alle 20 Minuten hält man im Abstand von ca. 5 cm ein mit Phenolphthalein getränktes Filterpapier ca. 2 Minuten über das Elektrolysebad.
<dl id="dl0002" compact="compact">
<dt>Nach 20 Minuten:</dt><dd>keine Färbung</dd>
<dt>Nach 40 Minuten:</dt><dd>keine Färbung.</dd>
</dl></p>
<p id="p0020" num="0020">Es treten keine Sprühnebel auf.</p>
<heading id="h0003"><b>Beispiel 2</b></heading>
<p id="p0021" num="0021">In einem Becherglas (V = 1000 ml) werden 700 ml wäßrige Natriumhydroxidlösung (Gehalt: 20 Gew.-% Natriumhydroxid) mit 70 mg N-Methyl-perfluoroctylsulfonamid versetzt. Die Oberflächenspannung dieser Lösung (T = 55°C) beträgt 22 mN/m.</p>
<p id="p0022" num="0022">Die Lösung wird elektrolysiert (Kathode: Stahlblech, Anode: Stahlzylinder mit ca. 100 µm dicker Chromschicht, Stromdichte: 15 A/dm<sup>2</sup>, Temperatur T = 55°C).</p>
<p id="p0023" num="0023">Ca. alle 20 Minuten hält man im Abstand von ca. 5 cm ein mit Phenolphthalein getränktes Filterpapier ca. 2 Minuten über das Elektrolysebad.
<dl id="dl0003" compact="compact">
<dt>Nach 20 Minuten:</dt><dd>keine Färbung<!-- EPO <DP n="5"> --></dd>
<dt>Nach 40 Minuten:</dt><dd>keine Färbung.</dd>
</dl></p>
<p id="p0024" num="0024">Es treten keine Sprühnebel auf.</p>
<heading id="h0004"><b>Beispiel 3</b></heading>
<p id="p0025" num="0025">In einem Becherglas (V = 1000 ml) werden 700 ml wäßrige Natriumhydroxidlösung (Gehalt: 20 Gew.-% Natriumhydroxid) mit 70 mg N-Methyl-perfluoroctylsulfonamid versetzt. Die Oberflächenspannung dieser Lösung (T = 55°C) beträgt 22 mN/m.</p>
<p id="p0026" num="0026">Die Lösung wird elektrolysiert (Kathode: Stahlblech, Anode: Stahlzylinder mit ca. 100 µm dicker Chromschicht, Stromdichte: 15 A/dm<sup>2</sup>, Temperatur T = 90°C).</p>
<p id="p0027" num="0027">Ca. alle 20 Minuten hält man im Abstand von ca. 5 cm ein mit Phenolphthalein getränktes Filterpapier ca. 2 Minuten über das Elektrolysebad.
<dl id="dl0004" compact="compact">
<dt>Nach 20 Minuten:</dt><dd>keine Färbung</dd>
<dt>Nach 40 Minuten:</dt><dd>keine Färbung.</dd>
</dl></p>
<p id="p0028" num="0028">Es treten keine Sprühnebel auf.</p>
<heading id="h0005"><b>Beispiel 4</b></heading>
<p id="p0029" num="0029">In einem Becherglas (V = 1000 ml) werden 700 ml wäßrige Natriumhydroxidlösung (Gehalt: 20 Gew.-% Natriumhydroxid) mit 140 mg N-Methyl-perfluorbutylsulfonamid versetzt. Die Oberflächenspannung dieser Lösung (T = 55°C) beträgt 33 mN/m.</p>
<p id="p0030" num="0030">Die Lösung wird elektrolysiert (Kathode: Stahlblech, Anode: Stahlzylinder mit ca. 100 µm dicker Chromschicht, Stromdichte: 15 A/dm<sup>2</sup>, Temperatur T = 30°C).</p>
<p id="p0031" num="0031">Ca. alle 20 Minuten hält man im Abstand von ca. 5 cm ein mit Phenolphthalein getränktes Filterpapier ca. 2 Minuten über das Elektrolysebad.
<dl id="dl0005" compact="compact">
<dt>Nach 20 Minuten:</dt><dd>keine Färbung</dd>
<dt>Nach 40 Minuten:</dt><dd>keine Färbung.</dd>
</dl><!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<p id="p0032" num="0032">Es treten keine Sprühnebel auf.</p>
<heading id="h0006"><b>Beispiel 5</b></heading>
<p id="p0033" num="0033">In einem Becherglas (V = 1000 ml) werden 700 ml wäßrige Natriumhydroxidlösung (Gehalt: 20 Gew.-% Natriumhydroxid) mit 70 mg N-Methyl-perfluorhexylsulfonamid versetzt. Die Oberflächenspannung dieser Lösung (T = 55°C) beträgt 18 mN/m.</p>
<p id="p0034" num="0034">Die Lösung wird elektrolysiert (Kathode: Stahlblech, Anode: Stahlzylinder mit ca. 100 µm dicker Chromschicht, Stromdichte: 15 A/dm<sup>2</sup>, Temperatur T = 55°C).</p>
<p id="p0035" num="0035">Ca. alle 20 Minuten hält man im Abstand von ca. 5 cm ein mit Phenolphthalein getränktes Filterpapier ca. 2 Minuten über das Elektrolysebad.
<dl id="dl0006" compact="compact">
<dt>Nach 20 Minuten:</dt><dd>keine Färbung</dd>
<dt>Nach 40 Minuten:</dt><dd>keine Färbung.</dd>
</dl></p>
<p id="p0036" num="0036">Es treten keine Sprühnebel auf.</p>
<heading id="h0007"><b>Beispiel 6</b></heading>
<p id="p0037" num="0037">In einem Becherglas (V = 1000 ml) werden 900 ml wäßrige Natriumhydroxidlösung (Gehalt: 15 Gew.-% Natriumhydroxid) mit 100 mg N-Methyl-perfluoroctylsulfonamid versetzt. Die Oberflächenspannung dieser Lösung (T = 55°C) beträgt 17 mN/m.</p>
<p id="p0038" num="0038">Die Lösung wird elektrolysiert (Kathode: Stahlblech 0,45 dm<sup>2</sup>, Anode: Stahblech 0,45 dm<sup>2</sup>, Stromdichte: 10 A/dm<sup>2</sup>, Temperatur T = 55°C).</p>
<p id="p0039" num="0039">Ca. alle 20 Minuten hält man im Abstand von ca. 5 cm ein mit Phenolphthalein getränktes Filterpapier ca. 2 Minuten über das Elektrolysebad.
<dl id="dl0007" compact="compact">
<dt>Nach 20 Minuten:</dt><dd>keine Färbung</dd>
<dt>Nach 40 Minuten:</dt><dd>keine Färbung.</dd>
</dl></p>
<p id="p0040" num="0040">Es treten keine Sprühnebel auf.<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<heading id="h0008"><b>Vergleichsbeispiel 7</b></heading>
<p id="p0041" num="0041">In ein Becherglas (V = 1000 ml) werden 700 ml wäßrige Natriumhydroxidlösung (Gehalt: 20 Gew.-% Natriumhydroxid) gefüllt. Die Oberflächenspannung dieser Lösung (T = 55°C) beträgt 55 mN/m.</p>
<p id="p0042" num="0042">Die Lösung wird elektrolysiert (Kathode: Stahlblech, Anode: Stahlzylinder mit ca. 100 µm dicker Chromschicht, Stromdichte: 15 A/dm<sup>2</sup>, Temperatur T = 30°C).</p>
<p id="p0043" num="0043">Ca. alle 20 Minuten hält man im Abstand von ca. 5 cm ein mit Phenolphthalein getränktes Filterpapier ca. 2 Minuten über das Elektrolysebad.
<dl id="dl0008" compact="compact">
<dt>Nach 20 Minuten:</dt><dd>Rosa-Färbung</dd>
<dt>Nach 40 Minuten:</dt><dd>Rosa-Färbung.</dd>
</dl></p>
<p id="p0044" num="0044">Es treten starke Sprühnebel auf.</p>
<heading id="h0009"><b>Vergleichsbeispiel 8</b></heading>
<p id="p0045" num="0045">In einem Becherglas (V = 1000 ml) werden 700 ml wäßrige Natriumhydroxidlösung (Gehalt: 20 Gew.-% Natriumhydroxid) mit 200 g Tetraethylammoniumperfluoroctansulfonat versetzt. Die Oberflächenspannung dieser Lösung (T = 55°C) beträgt 21 mN/m.</p>
<p id="p0046" num="0046">Die Lösung wird elektrolysiert (Kathode: Stahlblech, Anode: Stahlzylinder mit ca. 100 µm dicker Chromschicht, Stromdichte: 15 A/dm<sup>2</sup>, Temperatur T = 30°C).</p>
<p id="p0047" num="0047">Ca. alle 20 Minuten hält man im Abstand von ca. 5 cm ein mit Phenolphthalein getränktes Filterpapier ca. 2 Minuten über das Elektrolysebad.
<dl id="dl0009" compact="compact">
<dt>Nach 20 Minuten:</dt><dd>Rosa-Färbung</dd>
<dt>Nach 40 Minuten:</dt><dd>Rosa-Färbung.</dd>
</dl></p>
<p id="p0048" num="0048">Es treten starke Sprühnebel auf.<!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<heading id="h0010"><b>Vergleichsbeispiel 9</b></heading>
<p id="p0049" num="0049">In ein Becherglas (V = 1000 ml) werden 900 ml wäßrige Natriumhydroxidlösung (Gehalt: 15 Gew.-% Natriumhydroxid) gefüllt. Die Oberflächenspannung dieser Lösung (T = 55°C) beträgt 59 mN/m.</p>
<p id="p0050" num="0050">Die Lösung wird elektrolysiert (Kathode: Stahlblech 0,45 dm<sup>2</sup>, Anode: Stahlblech 0,45 dm<sup>2</sup>, Stromdichte: 10 A/dm<sup>2</sup>, Temperatur T = 55°C).</p>
<p id="p0051" num="0051">Ca. alle 20 Minuten hält man im Abstand von ca. 5 cm ein mit Phenolphthalein getränktes Filterpapier ca. 2 Minuten über das Elektrolysebad.
<dl id="dl0010" compact="compact">
<dt>Nach 20 Minuten:</dt><dd>Rosa-Färbung</dd>
<dt>Nach 40 Minuten:</dt><dd>Rosa-Färbung.</dd>
</dl></p>
<p id="p0052" num="0052">Es treten Sprühnebel auf.</p>
</description><!-- EPO <DP n="9"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Verwendung von alkylsubstituierten Perfluoralkylsulfonamiden folgender Formel (I) <br/>
<br/>
        R<sub>F</sub>SO<sub>2</sub>NHCH<sub>3</sub>     (I)<br/>
<br/>
wobei
<claim-text>R<sub>F</sub>   einen Perfluoralkylrest mit 4 bis 10 Kohlenstoffatomen,</claim-text> die in einer Menge von 50 bis 250 mg pro Liter basischer Elektrolyt eingesetzt werden, als Sprühnebelinhibitoren für basische Elektrolysebäder.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Verwendung gemäß Anspruch 1, wobei die alkylsubstituierten Perfluoralkylsulfonamide in einer Menge von 100 bis 200 mg pro Liter basischer Elektrolyt eingesetzt werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Verwendung gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei der Rest R<sub>F</sub> einen Perfluoralkylrest mit 6 bis 8 Kohlenstoffatomen darstellt.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="10"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Use of alkyl-substituted perfluoroalkylsulfonamides of the following formula (I) <br/>
<br/>
        R<sub>F</sub>SO<sub>2</sub>NHCH<sub>3</sub>     (I)<br/>
<br/>
wherein<br/>
R<sub>F</sub> is a perfluoroalkyl group containing 4 to 10 carbon atoms which are used in a quantity of 50 to 250 mg per liter of basic electrolyte as spray mist inhibitors for basic electrolysis baths.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Use according to Claim 1, wherein the alkyl-substituted perfluoroalkylsulfonamides are used in a quantity of 100 to 200 mg per liter of basic electrolyte.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Use according to Claim 1 or 2, wherein the group R<sub>F</sub> is a perfluoroalkyl group containing 6 to 8 carbon atoms.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="11"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Utilisation de perfluoroalkylsulfonamides alkyl-substitués de formule (I) suivante <br/>
<br/>
        R<sub>F</sub>SO<sub>2</sub>NHCH<sub>3</sub>     (I)<br/>
<br/>
dans laquelle<br/>
R<sub>F</sub> représente un reste perfluoroalkyle de 4 à 10 atomes de carbone,<br/>
qui sont utilisés en une quantité de 50 à 250 mg/l d'électrolyte basique comme inhibiteurs de brouillards de fines gouttelettes pour bains d'électrolyse basiques.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Utilisation selon la revendication 1 dans laquelle les perfluoroalkylsulfonamides alkyl-substitués sont utilisés en une quantité de 100 à 200 mg/l d'électrolyte basique.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Utilisation selon la revendication 1 ou 2 dans laquelle le reste R<sub>F</sub> représente un reste perfluoroalkyle de 6 à 8 atomes de carbone.</claim-text></claim>
</claims>
</ep-patent-document>
