| (19) |
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(11) |
EP 0 706 476 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.03.1998 Patentblatt 1998/10 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.05.1995 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9500/586 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9531/372 (23.11.1995 Gazette 1995/50) |
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| (54) |
KARTONIERMASCHINE
CARTONING MACHINE
MACHINE D'ENCARTONNAGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE DK FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
13.05.1994 DE 4416891
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.04.1996 Patentblatt 1996/16 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- DIETRICH, Walter
D-71384 Weinstadt (DE)
- HERMANN, Manfred
D-71404 Korb (DE)
- LOEW, Guenter
D-71334 Waiblingen (DE)
- KRIEGER, Eberhard
D-71384 Weinstadt (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Kartoniermaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1. Bei einer derartigen, beispielsweise aus der EP 0 465 437 A1 bekannten Kartoniermaschine
werden aufgerichtete und einen Öffnungsquerschnitt freigebende Faltschachteln entlang
einer waagerechten Förderstrecke gefördert. Parallel und in Ausrichtung mit den Faltschachteln
werden in jeweils einem Produktbecher mehrere übereinandergestapelte Blisterstreifen
mit einem diese U-förmig umschließenden Beipackzettel gefördert. Der Inhalt der Produktbecher
wird von den Produktbechern zugeordneten Einschubstößeln in die Faltschachteln eingeschoben
und die Faltschachteln anschließend verschlossen. Derartige Kartoniermaschinen eignen
sich besonders zum Verpacken von unempfindlichen Waren, die den Öffnungsquerschnitt
der Faltschachtel vollständig ausfüllen. Nun sind beispielsweise aus der deutschen
Gebrauchsmusteranmeldung G9304192.6 Faltschachteln mit einem integrierten Halterahmen
zum Verpacken von empfindlichen Gegenständen, wie Ampullen, Vials o.ä. bekanntgeworden.
Der Halterahmen ist mit einer breiten Innenwand der Faltschachtel integral verbunden
und ermöglicht dadurch, daß er flach an der Innenwand umgelegt werden kann, einen
flachliegenden Transport und Bevorratung derartiger Faltschachteln. Diese Faltschachteln
lassen sich jedoch mit den bekannten, oben beschriebenen Kartoniermaschinen nicht
verarbeiten, da der Halterahmen nach dem Aufrichten der Faltschachtel zumindest teilweise
flachliegt, und so die Gegenstände nicht in die im Halterahmen ausgebildeten Aufnahmen
für die Gegenstände eingeschoben werden können.
[0002] Die Aufgabe der Erfindung ist daher eine Kartoniermaschine aufzuzeigen, mit der auch
Faltschachteln mit integriertem Halterahmen verarbeitet werden können.
Vorteile der Erfindung
[0003] Die erfindungsgemäße Kartoniermaschine mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs
1 hat demgegenüber den Vorteil, daß auch Faltschachteln mit integriertem Halterahmen
zuverlässig verarbeitet werden können.
[0004] Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen
und der Beschreibung. Durch eine keilförmige Ausbildung der Aufrichtelemente wird
ein zuverlässiges Aufrichten bei verschiedenen Halterahmenformaten erzielt. Besonders
gut lassen sich die Gegenstände in den Halterahmen einschieben, wenn dieser während
des Einschiebens von einem Stützelement gehalten wird. Durch eine spezielle Ausbildung
der Einschubstößel läßt sich ein Kippen der Gegenstände beim Einschieben in die Faltschachtel
vermeiden. Bei entsprechender Ausgestaltung des Aufrichtelements kann ein Verklemmen
des Halterahmens verhindert werden.
Zeichnung
[0005] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird in
der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Fig.1 einen Ausschnitt der
erfindungsgemäßen Kartoniermaschine in einer vereinfachten perspektivischen Ansicht,
Fig.2 eine Faltschachtel mit integriertem Halterahmen in perspektivischer Ansicht,
die Fig.3 bis Fig.5 Querschnitte durch die Kartoniermaschine nach Fig.1 während verschiedener
Arbeitsphasen, und die Fig.6 einen Querschnitt nach Fig.4 in einer abgewandelten Ausführungsform.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0006] In der Fig.1 ist eine waagerechte Förderstrecke einer Kartoniermaschine 10 dargestellt,
zwischen deren in gleichmäßigen Abständen auf einem Bandförderer 11 angeordneten Mitnehmern
12 Faltschachteln 15 kontinuierlich gefördert werden. Die zuerst flachliegenden Faltschachteln
15 werden mittels einer an sich bekannten (nicht dargestellten) Entnahme-, Aufricht-
und Übergabeinrichtung aus einem Stapelmagazin entnommen und mit aufgerichteten Seitenwänden
zwischen die Mitnehmer 12 eingeschoben.
Die Faltschachteln 15 weisen an ihren beiden gegenüberliegenden Öffnungen 16, 17 Verschlußlaschen
18, 19 auf, die im Bereich der dargestellten waagerechten Förderstrecke von ebenfalls
bekannten und nicht dargestellten Führungsschienen abgebogen werden, so daß der volle
Öffnungsquerschnitt 22 der Faltschachtel 15 freiliegt.
Im Innern hat jede Faltschachtel 15 (Fig.2) einen integral mit einer breiten Seitenwand
23 verbundenen Halterahmen 25, der in senkrecht von der Seitenwand 23 abstehenden
Wandabschnitten 26, 27 formschlüssige Aufnahmen in Form von Durchbrüchen 28 für empfindliche
Gegenstände wie beispielsweise Ampullen 30 oder Vials hat. Zwischen einer die Wandabschnitte
26, 27 verbindenden Zwischenwand 32 und einer zweiten breiten Seitenwand 33 der Faltschachtel
15 ist eine Tasche 34 ausgebildet, in der ein gefalteter Beipackzettel 35 einschiebbar
ist.
In Ausrichtung mit den Faltschachteln 15 sind auf einem zweiten Bandförderer 37 mit
den Faltschachteln 15 mitlaufende Produktbecher 38 angeordnet, in deren Mulden 39
jeweils die für eine Faltschachtel 15 vorgesehenen Ampullen 30, sowie auf den Ampullen
30 der Beipackzettel 35 gefördert werden. Die Anordnung der Ampullen 30 und des Beipackzettels
35 in dem Produktbecher 38 ist derart, daß diese mit den Durchbrüchen 28 bzw. der
Tasche 34 bei aufgerichtetem Halterahmen 25 ausgerichtet sind.
Jedem Produktbecher 38 ist ferner eine mit diesem ausgerichtete Einschubeinrichtung
42 zugeordnet, deren der Anzahl und Gestalt der Ampullen 30 angepasste Einschubstößel
45 der zur Förderrichtung der Faltschachtel 15 bis in diese hinein verfahrbar sind.
Ferner sind auf mindestens zwei Einschubstößeln 45, die jeweils einem Produktbecher
38 zugeordnet sind, zwei Stifte 46 angeordnet, die als Anschlag für den Beipackzettel
35 dienen.
Auf der den Einschubstößeln 45 gegenüberliegenden Seite ist jeder Faltschachtel 15
ist ein mit dieser mitlaufendes, mittig mit derem Öffnungsquerschnitt 22 bis in die
Faltschachtel 15 verfahrbares Aufrichtelement 47 zugeordnet.
Das stiftförmige Aufrichtelement 47 ist an seiner dem Wandabschnitt 27 des Halterahmens
25 zugewandten Spitze 48 keilförmig ausgebildet, so daß die Unterseite der Spitze
48 in etwa mit der Innenseite der breiten Seitenwand 23 abschließt.
Ebenfalls quer zur Förderrichtung der Faltschachtel 15 ist ein dieser zugeordnetes
Stützelement 50 verfahrbar. Das Stützelement 50 hat einen gabelförmigen Träger 51,
der in etwa parallel zum stiftförmigen Aufrichtelement 47 angeordnet ist. An seiner
Spitze hat der Träger 51 eine dem Öffnungsquerschnitt 22 der Faltschachtel 15 und
den Durchbrüchen 28 des Halterahmens 25 angepasste Stützfläche 52 mit Ausschnitten
53. Die Ausschnitte 53 sind so bemessen, daß diese eine größere Öffnung als die Durchbrüche
28 haben und außerdem von der Spitze 48 des Aufrichtelements 47 durchdrungen werden
kann.
[0007] Die oben beschriebene Kartoniermaschine 10 funktioniert wie folgt:
Parallel und in Ausrichtung zu den kontinuierlich zwischen den Mitnehmern 11 geförderten,
aufgerichteten Faltschachteln 15 laufen die mit den Ampullen 30 und dem Beipackzettel
35 bestückten Produktbecher 38 mit. Damit insbesondere die Ampullen 30 in die in dem
Halterahmen 25 ausgebildeten Durchbrüche 28 eingeschoben werden können, muß der nach
dem Aufrichten der Faltschachtel 15 an der Seitenwand 23 noch flach anliegende Halterahmen
25 aufgerichtet werden, so daß die beiden Wandabschnitte 26, 27 mit den Durchbrüchen
28 senkrecht von der Seitenwand 23 abstehen. Dazu wird das Aufrichtelement 47 quer
zur Förderrichtung der Faltschachtel 15 in deren Öffnung 17 verfahren (Fig.3). Die
keilförmige Spitze 48 des Aufrichtelements 47 erfasst den ihm zugewandten, parallel
zur Seitenwand 23 umgefalteten Wandabschnitt 27 des Haltrahmens 25 und richtet diesen
zusammen mit dem Halterahmen 25 auf.
Sobald der Halterahmen 25 aufgerichtet ist, wird das Aufrichtelement 47 zurückverfahren
und das Stützelement 50 so weit in die Öffnung 17 eingeführt, daß deren Stützfläche
52 den Halterahmen 25 vollflächig an dem Wandabschnitt 27 anliegt (Fig.4). In dieser
Stellung sind die Durchbrüche 28 des Halterahmens 25 mit den Ampullen 30 in dem Produktbecher
38 ausgerichtet. Nun werden die Einschubstößel 45 der Einschubvorrichtung 42 derart
quer zur Förderrichtung der Faltschachtel 15 verfahren, daß die Ampullen 30 und der
Beipackzettel 35 durch die Öffnung 16 in die Durchbrüche 28 des Halterahmens 25 bzw.
die Tasche 34 eingeschoben werden.
Durch das formschlüssige Anliegen der Stützfläche 52 des Stützelements 50 wird der
Halterahmen 25 während des gesamten Einschiebens der Ampullen 30 in den Halterahmen
25 in der vorgesehenen Lage gehalten. Sobald die Einschubstößel 45 die Ampullen 30
in die vorgesehene Lage in die Faltschachtel 15 eingeschoben haben, werden diese und
das Stützelement 50 aus der Faltschachtel 15 herausgefahren (Fig.5). Anschließend
wird die Faltschachtel 15 zum Verschließen der Verschlußlaschen 18, 19 an eine Verschließeinrichtung
weitergefördert.
[0008] Um das Einschieben insbesondere von Vials und ähnlichen Gegenständen, deren Durchmesser
im Kopfbereich nahezu konstant ist zu erleichtern, sind in der Fig.6 die Einschubstößel
45a durch jeweils eine konzentrisch angeordnete Saugbohrung 54 modifiziert. Die Saugbohrungen
54, die mit einer nicht dargestellten Unterdruckquelle verbunden sind, münden in den
den Ampullen 30 zugewandten Stirnflächen der Einschubstößel 45a. Werden die Saugbohrungen
54 während des Einschiebens der Ampullen 30 in die Faltschachtel 15 mit Unterdruck
beaufschlagt, so werden die Ampullen 30 gegen die Einschubstößel 45a angesaugt und
mit diesen horizontal ausgerichtet. Dadurch wird ein Kippen und somit bsw. ein Verkanten
der Amullen 30 am Halterahmen 25 beim Einschieben verhindert.
[0009] Weiterhin besitzt das Aufrichtelement 47a einen U-förmigen Querschnitt mit zum Halterahmen
25 zugewandter Öffnung 55.
Die beiden die Öffnung 55 flankierenden Schenkel 56, 57 des Aufrichtelements 47a sind
jeweils keilförmig ausgebildet.
Ihre der Öffnung 55 zugewandten Flächen 58 sind im Ausführungsbeispiel konkav geformt,
sie können jedoch auch bsw. eben ausgebildet sein. Durch den oberen Schenkel 57 wird
der Halterahmen 25 beim Aufrichten derart geführt, daß sich auch Halterahmen 25 aufrichten
lassen, die bezüglich der Dimensionierung ihrer Abschnitte oder ihres Faltvorganges
kritisch sind.
[0010] Ergänzend wird darauf hingewiesen, daß es je nach Ausbildung des Halterahmens 25
und der zu verpackenden Gegenstände auch denkbar ist, das Aufrichtelement 47, 47a
und das Stützelement 50 durch ein einziges, die Funktionen beider Elemente 47 bzw.
47a und 50 übernehmendes Element zu ersetzen. Weiterhin ist es möglich, bei einem
entsprechend steifen Halterahmen 25 oder bei Durchbrüchen 28 des Halterahmens 25,
in denen die Gegenstände mit Spiel angeordnet sind, auf ein Stützelement 50 zu verzichten,
und lediglich den Halterahmen 25 durch ein Aufrichtelement 47, 47a aufzurichten.
1. Kartoniermaschine (10) zum Einführen von Gegenständen (30, 35) in Faltschachteln (15),
mit die Faltschachteln (15) in gleichen Abständen entlang einer waagerechten Förderstrecke
fördernden Mitnehmern (12), mit die zu verpackenden Gegenstände (30, 35) zuführenden,
auf einem Teil der Förderstrecke der Faltschachteln (15) in Ausrichtung mit diesen
mitlaufenden Produktbechern (38), und mit ebenfalls auf einem Teil der Förderstrecke
der Faltschachteln (15) in Ausrichtung mit den Produktbechern (38) und den Mitnehmern
(12) mitlaufenden Einschubstößeln (45, 45a), welche während ihrer Ausrichtung mit
den Produktbechern (38) und den Faltschachteln (15) jeweils wenigstens einen Gegenstand
(30, 35) aus einem Produktbecher (38) in eine Faltschachtel (15) schieben und danach
wieder in ihre Ausgangslage zurückkehren, dadurch gekennzeichnet, daß in Ausrichtung
mit den Mitnehmern (12) und den einen integrierten Halterahmen (25) aufweisenden Faltschachteln
(15) auf der den Einschubstößeln (45, 45a) gegenüberliegenden Seite mitlaufende Aufrichtelemente
(47, 47a) angeordnet sind, welche während ihrer Ausrichtung mit den Faltschachteln
(15) vor und/oder während des Einschiebens der Gegenstände (30, 35) in die Faltschachteln
(15) quer zur Förderrichtung der Faltschachteln (15) bewegbar sind und die die in
den aufgerichteten Faltschachteln (15) noch flachliegenden Halterahmen (25) aufrichten,
so daß in den Halterahmen (25) ausgebildete Durchbrüche (28) während des Einschiebens
der Gegenstände (30, 35) fluchtend mit diesen ausgerichtet sind.
2. Kartoniermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufrichtelemente
(47, 47a) an ihrer den Halterahmen (25) zugewandten Spitze (48) zumindest teilweise
keilförmig ausgebildet sind, so daß der keilförmige Bereich auf die dem Aufrichtelement
(47, 47a) zugewandte flachliegende Wand (27) des Halterahmens (25) einwirkt.
3. Kartoniermaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in Ausrichtung
mit jedem Aufrichtelement (47, 47a) ein Stützelement (50) für den Halterahmen (25)
angeordnet ist, das zumindest während des Einschiebens der Gegenstände (30, 35) in
den Halterahmen (25) in Kontakt mit dem aufgerichteten Halterahmen (25) steht, und
dessen Durchbrüche (28) mit den Gegenständen (30, 35) ausrichtet.
4. Kartoniermaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufrichtelement
(47, 47a) und das Stützelement (50) voneinander getrennt quer zur Förderrichtung der
Faltschachteln (15) bewegbar sind.
5. Kartoniermaschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützelement
(50) eine den Durchbrüchen (28) des Halterahmens (25) angepasste Stützfläche (52)
aufweist.
6. Kartoniermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das
Aufrichtelement (47a) im Querschnitt U-förmig ausgebildet ist und zwei Schenkel (56,
57) aufweist, deren der Öffnung (55) des Aufrichtelements (47a) zugewandte Flächen
(58) konkav ausgebildet sind.
7. Kartoniermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einschubstößel (45a) Saugbohrungen (54) aufweisen, die in den den Gegenständen (30)
zugewandten Stirnflächen der Einschubstößel (45a) münden.
1. Cartoning machine (10) for introducing articles (30, 35) into folding boxes (15),
with drivers (12) conveying the folding boxes (15) at equal intervals along a horizontal
Conveying stage, with product bowls (38) which supply the articles (30, 35) to be
packaged and which, over part of the conveying stage of the folding boxes (15), co-rotate
in alignment with these, and with push-in rams (45, 45a) which likewise, over part
of the conveying stage of the folding boxes (15), co-rotate in alignment with the
product bowls (38) and the drivers (12) and which, during their alignment with the
product bowls (38) and the folding boxes (15), in each case push at least one article
(30, 35) out of a product bowl (38) into a folding box (15) and thereafter return
into their initial position again, characterized in that there are arranged in alignment
with the drivers (12) and with the folding boxes (15) having an integrated holding
frame (25), on the side located opposite the push-in rams (45, 45a), co-rotating erecting
elements (47, 47a) which, during their alignment with the folding boxes (15), can
be moved transversely relative to the conveying direction of the folding boxes (15)
before and/or during the pushing of the articles (30, 35) into the folding boxes (15),
and which erect the holding frames (25) which still lie flat in the erected folding
boxes (15), so that perforations (28) formed in the holding frames (25) are brought
into alignment with the articles (30, 35) while these are being pushed in.
2. Cartoning machine according to Claim 1, characterized in that the erecting elements
(47, 47a) are of at least partially wedge-shaped design at their tip (48) facing the
holding frames (25), so that the wedge-shaped region acts on the flat-lying wall (27)
of the holding frame (25), the said wall facing the erecting element (47, 47a).
3. Cartoning machine according to Claim 1 or 2, characterized in that a supporting element
(50) for the holding frame (25) is arranged in alignment with each erecting element
(47, 47a), the said supporting element being in contact with the erected holding frame
(25), at least while the articles (30, 35) are being pushed into the holding frame
(25), and aligning the perforations (28) of the said holding frame with the articles
(30, 35).
4. Cartoning machine according to Claim 3, characterized in that the erecting element
(47, 47a) and the supporting element (50) can be moved separately from one another
transversely relative to the conveying direction of the folding boxes (15).
5. Cartoning machine according to Claim 3 or 4, characterized in that the supporting
element (50) has a supporting surface (52) adapted to the perforations (28) of the
holding frame (25).
6. Cartoning machine according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the erecting
element (47a) is designed with a U-shaped cross-section and has two legs (56, 57),
of which the surfaces (58) facing the orifice (55) of the erecting element (47a) are
of concave design.
7. Cartoning machine according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the push-in
rams (45a) have suction bores (54) which open out in those end surfaces of the push-in
rams (45a) which face the articles (30).
1. Machine d'encartonnage (10) servant à introduire des objets (30, 35) dans des boîtes
pliantes (15), comprenant des organes d'entraînement (12) qui font avancer les boîtes
pliantes (15) à des intervalles égaux le long d'une voie de transport horizontale,
des bacs de produits (38) qui amènent les objets à emballer (30, 35) et qui avancent
en même temps sur une partie de la voie de transport des boîtes pliantes (15) en alignement
avec celles-ci, et comprenant également sur une partie de la voie de transport des
boîtes pliantes (15) des poussoirs d'enfilage (45, 45a), qui avancent en même temps
en alignement avec les bacs de produits (38) et avec les organes d'entraînement (12),
poussoirs d'enfilage (45, 45a) qui pendant qu'ils sont alignés avec les bacs de produits
(38) et les boîtes pliantes (15) poussent respectivement au moins un objet (30, 35)
à partir d'un bac de produits (38) dans une boîte pliante (15) et reviennent ensuite
à leur position de départ,
caractérisée en ce que
l'on dispose en alignement avec les organes d'entraînement (12) et les boîtes pliantes
(15), qui présentent un cadre de maintien intégré (25), sur le côté opposé aux poussoirs
d'enfilage (45, 45a) des éléments de redressement (47, 47a), qui avancent en même
temps, que l'on peut déplacer pendant leur redressement avec les boîtes pliantes (15)
avant et/ou pendant l'enfoncement des objets (30, 35) dans les boîtes pliantes (15)
perpendiculairement au sens d'avancement de celles-ci et qui dressent les cadres de
maintien (25), qui se trouvent encore à plat, dans les boîtes pliantes (15) redressées,
de telle sorte que des ajours (28), constitués dans les cadres de maintien (25) soient
mis en alignement avec les objets (30, 35) pendant leur enfoncement.
2. Machine d'encartonnage selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
les éléments de redressement (47, 47a) sont constitués sur leur pointe (48), tournée
vers les cadres de maintien (25), au moins en partie en forme de coin, de telle sorte
que la zone en forme de coin agisse sur la paroi (27) du cadre de maintien (25) qui
repose à plat, et est tournée vers l'élément de redressement (47, 47a).
3. Machine d'encartonnage selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que
l'on dispose en alignement avec chaque élément de redressement (47, 47a) un élément
de soutien (50) pour le cadre de maintien (25), élément de soutien qui est en contact,
au moins pendant l'enfilage des objets (30, 35) dans le cadre de maintien (25), avec
le cadre de maintien redressé (25) et dont les ajours (28) sont alignés avec les objets
(30, 35).
4. Machine d'encartonnage selon la revendication 3,
caractérisée en ce que
l'élément de redressement (47, 47a) et l'élément de soutien (50) séparés l'un de l'autre
peuvent se déplacer perpendiculairement au sens d'avancement des boîtes pliantes (15).
5. Machine d'encartonnage selon la revendication 3 ou 4,
caractérisée en ce que
l'élément de soutien (50) présente une face d'appui (52) adaptée aux ajours (28) du
cadre de maintien (25).
6. Machine d'encartonnage selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que
l'élément de redressement (47a) a en section transversale la forme d'un U et présente
deux ailes (56, 57), dont les faces (58), qui sont tournées vers l'ouverture (55)
de l'élément de redressement (47a) sont constituées de façon concave.
7. Machine d'encartonnage, selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisée en ce que
les poussoirs d'enfilage (45a) présentent des alésages d'aspiration (54), qui débouchent
dans les faces frontales des poussoirs d'enfilage (45a), qui sont tournées vers les
objets (30).