| (19) |
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(11) |
EP 0 706 484 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.10.1997 Patentblatt 1997/42 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.04.1995 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B65D 19/24 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9500/571 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9530/587 (16.11.1995 Gazette 1995/49) |
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| (54) |
PALETTE ZUM TRANSPORT VON LASTEN
LOAD TRANSPORTING PALLET
PALETTE DE TRANSPORT DE CHARGES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IE IT LI LU NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
04.05.1994 DE 4415698 07.03.1995 DE 19508009
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.04.1996 Patentblatt 1996/16 |
| (73) |
Patentinhaber: Viessmann, Hans, Dr. |
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95030 Hof/Saale (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Viessmann, Hans, Dr.
95030 Hof/Saale (DE)
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| (74) |
Vertreter: Wolf, Günter, Dipl.-Ing. |
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Postfach 70 02 45 63427 Hanau 63427 Hanau (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
FR-A- 1 360 661 US-A- 3 330 228
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FR-A- 2 087 654 US-A- 4 879 956
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Palette aus Papier-, Kartonagen- und/oder Zellulosefaserabfällen
zum Transport von Lasten.
[0002] Derartige doppellagigen Paletten sind bspw. nach dem deutschen Gebrauchsmuster 94
13 164 bekannt, die im Saugformverfahren hergestellt werden. Zum weiteren einschlägigen
Stand der Technik wird auf folgende Druckschriften verwiesen:
Deutsche Gebrauchsmuster 91 00 014 und 73 03 502 und auch auf das deutsche Patent
29 18 573 C2. Bezüglich des Saugformverfahrens wird auf das europäische Patent 0 616
076 und das US-Patent 867,389 verwiesen.
[0003] Es mag dahingestellt bleiben, welche Tragfähigkeit die Paletten nach dem deutschen
Patent 29 18 573 C2 und den deutschen Gebrauchsmustern 91 00 014 und 73 03 502 im
einzelnen haben. Sofern es sich jedoch um im an sich sehr vorteilhaften Saugformverfahren
hergestellte Paletten handelt, lassen diese bezüglich ihrer Belastbarkeit zu wünschen
übrig. Die Palette nach dem deutschen Gebrauchsmuster 94 13 164 kann zwar auch bspw.
durch Doppellagigkeit verstärkt werden, hierbei hat sich aber gezeigt, daß die Lagen
miteinander nicht ausreichend fest verbindbar sind. Dieses Problem ergäbe sich auch,
wenn man zwischen die nach dem US-Patent 867,389 hergestellten Formkörper mit einer
die Festigkeit erhöhenden Zwischenlage versehen wollte, denn mit dem Saugformverfahren
hergestellte Formkörper haben immer eine relativ glatte, feste und die Saugsiebstruktur
wiedergebende Seite und eine rauhe, d.h. faserige Seite. Nur diese rauhen Seiten lassen
sich ausreichend fest miteinander verbinden, wie dies auch beim US-Patent 867,389
ausgenutzt ist.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Palette zu schaffen, die im Saugformverfahren
herstellbar ist, die auch mit größeren Lasten belastbar ist und deren Lagen trotz
der Verwendung des Saugformverfahrens fest miteinander verbunden sind.
[0005] Diese Aufgabe ist nach der Erfindung mit einer Palette gelöst, die aus einer aus
zwei Lagen gebildeten Tragfläche mit bodenseitig angeformten, zur Tragfläche hin offenen,
napfartigen Aufstellfüßen besteht, wobei Tragfläche und Aufstellfüße aus recyclebaren
Papier-, Kartonagen- und/oder Zellulosefaserabfällen im Saugformverfahren gebildet
sind und wobei, und das ist entscheidend, zwischen den beiden die Tragfläche und die
Aufstellfüße bildenden Lagen eine weitere, ebenfalls aus recyclebarem Material gebildete
Armierungslage angeordnet und diese mit über die Gesamtfläche verteilten Durchbrechungen
versehen ist, durch die hindurch die obere und die untere Lage mit ihren gegeneinandergerichteten
rauhen Flächen miteinander verbunden sind.
[0006] Dabei wird eine Ausführungsform bevorzugt, bei der die Armierungslage eine aus dem
gleichen Material wie die obere und untere Lage im Saugformverfahren gebildete Lage
mit Löchern und mit angeformten Aufstellfüßen ist. Diesbezüglich vorteilhafte Weiterbildungen
bestehen darin, daß auch die Wände der Aufstellfüße der Armierungslage ebenfalls mit
Durchbrechungen versehen sind, daß das Material der Armierungslage mit einem biologisch
abbaubaren Binde- und Versteifungsmittel versetzt ist und daß die obere und/oder untere
Lage mit Quer- und/oder Längsrippen versehen sind, was alles im einzelnen noch näher
erläutert wird.
[0007] Abgesehen von dieser bevorzugten Ausführungsform der Palette, können für die Armierungslage
auch andere recyclebaren Materialien Verwendung finden, die auch noch erläutert werden.
Maßgebend bleibt aber auch dafür, daß die Armierungslage Durchbrechungen aufweist,
durch die hindurch sich die obere und untere Lage mit ihren gegeneinandergerichteten
rauhen, faserigen Flächen durch Verfilzung fest miteinander verbinden können, was
im noch nassen Zustand erfolgt, wonach sich die Trocknung anschließt.
[0008] Die erfindungsgemäße Palette, vorteilhafte weitere Ausbildungen und die Art ihrer
Herstellung werden nachfolgend anhand der zeichnerischen Darstellung von Ausführungsbeispielen
näher erläutert.
[0009] Es zeigt
- Fig. 1
- einen Längsschnitt längs Linie I-I in Fig. 2 durch eine Ausführungsform der Palette;
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf die Palette gemäß Fig. 1;
- Fig. 3
- einen Schnitt durch die Palette längs Linie III-III in Fig. 2;
- Fig. 3A
- einen vergrößerten Schnitt längs Linie IIIA-IIIA in Fig. 2;
- Fig. 4
- perspektivisch zwei Stegabschnitte des Steggitters;
- Fig. 5A-C
- im Schnitt (A), Teilschnitt (B) und Seitenansicht (C) Aufstellfüße der Palette;
- Fig. 6A,B
- einen Teilschnitt durch die Palette in anderer Ausführungsform;
- Fig. 7
- in Draufsicht einen Ausschnitt aus einem die Armierungslage bildenden Kartonzuschnitt;
- Fig. 8
- im Schnitt und in Ansicht einen Kartonzuschnitt in Form einer Hülse für Palettenfüße
gemäß Fig. 6A;
- Fig. 9
- einen Schnitt durch die Palette in bevorzugter Ausführungsform;
- Fig. 10
- eine Draufsicht auf die Armierungslage der Palette nach Fig. 9;
- Fig. 10A
- stark vergrößert einen Schnitt durch einen Verbindungsbereich längs Linie XA - XA
in Fig.9;
- Fig. 11
- perspektivisch eine weitere Ausführungsform der Palette;
- Fig. 12
- einen Schnitt durch die Palette längs Linie XII-XII in Fig. 11;
- Fig. 13
- in Seitenansicht eine Anlage zur Herstellung der Palette;
- Fig. 14
- im Schnitt und vergrößert den Tauchbehälter der Anlage gemäß Fig. 13.
- Fig. 15
- perspektivisch die drei lagen vor ihrem Zusammenfügen und
- Fig. 16
- perspektivisch die drei Lagen gemäß Fig.15 nach dem Zusammenfügen.
[0010] Beim Ganzen ist folgendes vorausgesetzt:
Die Saugformflächen S der in Fig. 13 und 14 dargestellten Saugformen 108 und 109 entsprechen
den Formen der in den Fig. 1 - 6B und 9, 10 dargestellten, die Palette bildenden Lagen
1 und 2. Diese Lagen 1 und 2 sind so gestaltet, daß sie einerseits von den Saugformflächen
S abhebbar und zum anderen ineinandersteckbar sind. Die sich ergebenden Wandeintiefungen
WT der unteren Lagen 2 sind an der Saugformfläche S der unteren Saugform 109 nicht
vorhanden, sondern ergeben sich erst beim Verpressen der beiden Lagen 1 und 2 mit
der jeweiligen Armierungslage 5. Das Saugformverfahren selbst bedarf keiner näheren
Erläuterung, da grundsätzlich bekannt, wobei sich Formkörper (hier die beiden Lagen
1 und 2) ergeben, die eine weitgehend glatte Seite (Wiedergabe der Siebstruktur der
Saugformfläche S) und eine rauhe Seite aufweisen. Mit ihren rauhen Flächen gegeneinander
gerichtet, werden die Lagen 1 und 2 unter Einbindung der Armierungslage 5 auch zusammengefügt,
d.h., die mit einer Armierung versehenen Paletten weisen nach außen glatte Flächen
auf.
[0011] Für die Palette nach einer ersten Ausführungsform wird auf die Fig. 1 bis 4 Bezug
genommen. Für diese Palette ist wesentlich, daß die Armierungslage 5 aus einem Steggitter
7 aus im Querschnitt rechteckigen, mit ihrer Hauptachse 8'' senkrecht zur Tragfläche
3 orientierten Stegen 8 gebildet ist, wobei in der unteren Lage 2 dem Raster des Steggitters
7 entsprechende Aufnahmenuten 9 eingeformt sind, die im Querschnitt der Höhe H und
Breite B der Stege 8 entsprechen (siehe Fig.3 .
[0012] Gemäß Fig. 4 sind die das Steggitter 7 bildenden Stege 8 mit im Gitterrastermaß angeordneten
Zusammensteckschlitzen 8' versehen. Diese Stege 8 haben eine Höhe H von bspw. 25 -
35 mm und eine Breite von bspw. 5 mm und können ebenfalls mit Durchbrechungen 6 versehen
sein. Statt aus Karton können diese Stege bspw. auch aus Hartfaserplattenzuschnitten
gebildet sein, was jedoch, da dieses Material nur begrenzt biegbar ist, für die in
die Aufstellfüße 4 einzubindenden Armierungshülsen 10 nicht verwendbar ist. Um die
Aufstellfüße 4 zusätzlich gegen die dort auftretenden Vertikalbelastungen zu verstärken,
ist vorteilhaft die untere Lage 2 im Halsbereich ihrer Aufstellfüße 4, gleichmäßig
auf deren Umfang verteilt, mit nach außen weisenden kurzen Hohlrippen 11 versehen.
Wie gestrichelt in Fig. 5C angedeutet, können aber auch nach innen weisende Hohlrippen
11' vorgesehen werden, die sich über die ganze Höhe H
1 erstrecken können. Die nach außen weisenden Hohlrippen 11 sind etwas länger bemessen
als die Höhe H der Stege 8, wobei diese Hohlrippen 11 Aufsetzanschläge beim Übereinanderstapeln
solcher Paletten (siehe Fig. 5A, B) bilden, was die Entnahme der einzelnen Paletten
vom Stapel erleichtert, die sonst ohne solche Anschläge zu fest zusammengedrückt werden
können und sich schlecht voneinander lösen lassen.
[0013] Das Steggitter 7 ist in Fig. 2 mit strichpunktierten Linien verdeutlicht und vermittelt
der ganzen Palette eine hohe Durchbiegestabilität, da die einzelnen Stege 8, da mit
ihrer Hauptachse vertikal orientiert, in dieser Richtung ein hohes Biegewiderstandsmoment
haben. Vorteilhaft und wie insbesondere aus Fig. 3A ersichtlich, werden jeweils für
einen Gittersteg zwei Stegstreifen nebeneinandergelegt, so daß sich für die Bemessung
der Aufnahmenuten 9 an der Saugform für die untere Lage 3 eine größere Breite ergibt,
wobei in einer solchen breiten Nut der erforderliche Saugdruck auch besser und ganzflächiger
zur Wirkung kommen kann, abgesehen davon, daß sich solche breiten Nuten an der Saugform
auch einfacher verwirklichen lassen. Im Bereich zwischen den Stegen 8 und auch den
Randbereichen R liegen die beiden Lagen 1, 2 mit ihren rauhen Flächen bei eingesetztem
Steggitter 7 an, was entscheidend wichtig ist, damit sich die beiden Lagen 1, 2 in
diesem Bereich beim Verpressen miteinander verfilzen bzw. verbinden können. Die Freiräume
des Steggitters 7 bilden also bei diesem Ausführungsbeispiel die Durchbrechungen 6.
[0014] Die Ausführungsform nach Fig. 6, 7 weicht insofern von der vorbeschriebenen ab, als
hierbei zwischen den beiden den Palettenkörper K bildenden Lagen 1, 2, und zwar in
der Tragfläche 3, ein Zuschnitt 14 aus Karton oder Hartfasermaterial angeordnet und
dieser, die Ansatzhälse 12 der Aufstellfüße 4 mindestens teilweise mit Ausnehmungen
6'' umfassend (Fig. 7), mit Löchern bzw. Durchbrechungen 6 versehen ist, für die sich
mit Rücksicht auf eine ausreichend feste Lagenverbindung ein Durchmesser von ca. 20
- 35 mm zweckmäßig erwiesen hat. Auch bei dieser Ausführungsform können die Aufstellfüße
4, wie in Fig. 6A dargestellt (die insoweit auch für die vorbeschriebene Ausführungsform
gilt), mit einer Armierungshülse 10 zwischen den Lagen 1, 2 armiert ausgebildet werden.
Um dem gelochten Zuschnitt, der als ebenflächiges Gebilde ein geringeres Biegewiderstandsmoment
hat als das vorbeschriebene Steggitter 7, ein gleiches oder angenähert gleiches Biegewiderstandsmoment
zu geben, sind in der unteren Lage 2 Aufnahmenuten 9 ausgeformt, in die die am Zuschnitt
14 angeordneten Stege 8 eingreifen, bei welchen Stegen 8 es sich, wie in Fig. 6B dargestellt,
bspw. um winklig geknickte Kartonstreifen handelt, die in geeigneter Weise (bspw.
durch Verklammern oder Verkleben) mit dem Zuschnitt verbunden werden.
[0015] Bevorzugt wird die Ausführungsform nach den Fig. 9 und 10. Hiernach ist die in Draufsicht
in Fig. 10 dargestellte Armierungslage 5' eine aus dem gleichen Material wie die obere
und untere Lage 1, 2 im Saugformverfahren gebildete Lage mit angeformten Aufstellfüßen
4. Um dieser Armierungslage eine höhere Festigkeit zu vermitteln, ist deren Material
vorteilhaft mit einem biologisch abbaubaren Binde- und Versteifungsmittel versetzt,
wofür bspw. Weizen- oder Reisstärke in Frage kommt.
[0016] Ganz wichtig ist beim Ganzen, und das gilt für alle Ausführungsformen, daß das Zusammenpressen
der Lagen 1 und 2 unter Einschluß der Armierungslage 5 im nassen Zustand erfolgt,
damit sich die gegeneinandergerichteten rauhen Flächenbereiche der Lagen 1 und 2 in
den Durchbrechungen 6 der Armierungslage 5 gut miteinander verfilzen bzw. verhaken
können, wie dies stark vergrößert in Fig. 10A verdeutlicht ist. Die glatten, nur die
Saugsiebstruktur aufweisenden Flächen der Lagen 1 und 2 und der Armierungslage 5 sind
mit F und die rauhen Flächen mit F
1 bezeichnet und der Verbindungsbereich mit V. Dies gilt auch für die Ausführungsform
nach den Fig. 11 und 12, bei der die Armierungslage 5 ebenfalls im Saugformverfahren
hergestellt ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel besteht die Palette ebenfalls aus
den beiden Lagen 1, 2, an denen in den Eckbereichen die napfartig nach oben offenen
Aufstellfüße 4 mit ausgeformt sind. Außerdem sind hierbei an den beiden Lagen 1, 2
sich kreuzende Längs- und Querrippen 15, 16 vorhanden. Diese dargestellte Rippenstruktur
ist nur beispielhaft, d.h., es können wesentlich mehr Rippen in dichterer Zuordnung
zueinander vorgesehen sein, wobei es auch möglich ist, nur ausgewählte Bereiche mit
einer dichteren Rippenanordnung zu besetzen. Auch längs der Palettenränder können
Rippen angeordnet weden. Nicht dargestellt ist eine Gestaltungsmöglichkeit, bei der
die Rippenstrukturen an den beiden Lagen 1, 2 zueinander versetzt angeordnet sind,
da ohne weiteres vorstellbar. Sofern und wie dargestellt die obere Lage 1 mit solchen
Längs- und Querrippen 15, 16 versehen ist, können diese bzw. die Palette mit einer
Decklage 17 abgedeckt werden, die in geeigneter Weise fest mit der Palette verbunden
wird, bspw. durch Kleben, Verkrampen o. dgl. Um die Stapelbarkeit solcher Paletten
zu erhalten, was in der Regel aus Lager- und Transportgründen immer zu fordern ist,
ist die Decklage 17 mit Ausschnitten 18 versehen, so daß die Aufstellfüße 4 der Folgepalette
in die Öffnungen 19 der darunter befindlichen Palette eingreifen können. Die Größenverhältnisse
der Schnittdarstellung in Fig. 12 entspricht in etwa den tatsächlichen Verhältnissen,
d.h., die im Saugformverfahren erzielbaren Wandstärken der Lagen 1, 2 und der Armierungslage
5 betragen etwa 5 bis 10 mm. Wesentlich ist dabei, daß die Längs- und Querrippen 15,
16 bzw. 15', 16' keine Hohlrippen HR sind, wie dies nur zum Vergleich gestrichelt
in Fig. 12 mit angedeutet ist, da solche Rippen, obgleich auch anwendbar, nicht so
stabil sind, wie die hier tatsächlich vorgesehenen "Massivrippen", die bei entsprechender
Gestaltung des Saugsiebes entstehen, d.h., die Nuten im Saugsieb müssen sowohl in
der Breite als auch in der Höhe so bemessen sein, daß sich beim Saugformvorgang die
Nuten voll ausfüllen können.
[0017] Nun wird die Anlage für die Herstellung der Paletten in bevorzugter Ausführungsform
gemäß Fig. 13 beschrieben, und zwar mit Bezugszeichen ab 100, mit dem ein Pulptank
bezeichnet ist, der mit Leitungen 101 über ein Vormischbecken 102 mit einem Tauchbehälter
103 in Verbindung steht. Überschußwasser wird durch eine Leitung 101' in einen Wassertank
104 zurückgeführt, der mit dem Vormischbecken 102 durch eine Leitung 102' in Verbindung
steht. In einem Anlagengestell 105 sind oberhalb des Tauchbehälters 103 Führungen
106 angeordnet, an denen zwei Halter 107 für obere Saugformen 108 verschieblich geführt
sind. Diese Saugformen 108 sind auf und ab bewegbar an den Haltern 107 befestigt.
Eine untere Saugform 109 ist ebenfalls auf und ab bewegbar im Tauchbehälter 103 angeordnet,
hinter der sich eine Transferstrecke 110 befindet, in der fertige Paletten an ein
Transportband 111 übergeben werden, das durch einen Trocknungstunnel 112 läuft. Vor
dem Tauchbehälter 103 befindet sich im Anlagengestell 105 eine Zuführeinrichtung 113
für die Armierungslage 5' gemäß Fig. 9 und 10, die in einem anderen, hier nicht dargestellten
Tauchbehälter ebenfalls im Saugformverfahren hergestellt wird, deren Pulpflüssigkeit
mit dem vorerwähnten Bindemittel versetzt ist.
[0018] Für die Ausformung der oberen und unteren Lagen 1, 2 sind die beiden Saugformen 108
und 109 voll in die im Tauchbehälter 103 befindliche Pulpe 114 eingetaucht, haben
aber ausreichend Abstand zueinander, um die beiden Lagen 1, 2 per Saugen ausformen
zu können. Während dieses Vorganges wird in der Zuführeinrichtung 113 eine Armierungslage
5 bereitgestellt. Nach Ansaugen und Ausformen der oberen Lage 1 wird die obere Saugform
108 aus dem Tauchbehälter heraus- und über die Zuführeinrichtung 113 gefahren und
auf die dort befindliche Armierungslage 5 aufgedrückt, wobei der Unterdruck an der
Saugform 108 aufrechterhalten wird. Nun werden die obere Lage 1 und die mit angesaugte
Armierungslage 5' wieder über den Tauchbehälter 103 verstellt, eingetaucht und auf
die untere Lage 2 gedrückt, die auf der unteren Saugform 109 sitzt. Beim Herausheben
der zusammengefügten drei Lagen bleibt zunächst der unterdruck an der unteren Saugform
109 voll erhalten, um soviel wie möglich Wasser aus dem nunmehr dreilagigen Formkörper
nach unten abzusaugen. Nach dem Herausheben aus dem Tauchbehälter 103 wird der Unterdruck
an der unteren Saugform 109 abgeschaltet und der maximale Unterdruck hält den nunmehr
dreilagigen Formkörper an der oberen Saugform 108 fest, die mit ihrem Träger 107 in
die Transferstrecke 110 verschoben, durch Druckumschaltung auf das Transportband 111
abgelegt bzw. abgeblasen und in den Trocknungstunnel 112 eingefahren wird, den der
dreilagige Formkörper als fertige Paltte am anderen Ende 112' verläßt. Wie ersichtlich,
sind in der Anlage zwei Träger 107 mit jeweils einer oberen Saugform 109 vorhanden.
Die Träger 107 und Saugformen 109 werden also im Wechsel betätigt, d.h., wenn sich
die obere Saugform 108 mit der der daran erzeugten oberen Lage 1 über der Zuführeinrichtung
113 für die Armierungslage 5' befindet, erfolgt nach einer Anlaufphase im kontinuierlichen
Betrieb die Zusammenfügung der drei Lagen im und über dem Tauchbehälter 103. Danach
werden beide Träger 107 nach rechts verschoben, wobei bereits die nächste untere Lage
2 an der unteren Saugform 109 erzeugt wird. Während der Ablage der fertigen Palette
auf dem Transportband 111 werden die obere Lage 1 und die Armierungslage 5' auf der
unteren Lage 2, wie beschrieben, abgesetzt und die beiden Träger 107 mit den leeren
oberen Saugformen 108 fahren über die Übergabeeinrichtung 113 und den Tauchbehälter
103 zurück. Der linke Träger 107 mit seiner Saugform 108 übernimmt also Übernahme
und Übergabe der Armierungslage 5', während der rechte Träger 107 mit seiner Saugform
108 den dreilagigen Formkörper nach oben übernimmt, in die Transferstrecke 110 fördert
und auf dem Transportband 111 ablegt.
Wenn die zwei Lagen 1 und 2 und die Armierungslage 5' aus dem Tauchbehälter 103 herausgehoben
sind, wird via Leitung 108' Unterdruck in der Saugform 108 erzeugt und via Leitung
109' Überdruck in der Saugform 109, was mit einer Verdichtung des die Lagen 1,2 und
die Armierungslage 5' bildenden Materials verbunden ist. Dabei ergeben sich im Bereich
der Durchbrechungen 6 die mit WT in den Fig. 6A, 6B und 10A bezeichneten Wandeintiefungen,
die eine Tiefe von etwa 2-3 mm haben. Die Wandstärke der fertigen Paletten beträgt
nach Verlassen des Trocknungstunnels 112 etwa 6-10 mm.
Die Schnittdarstellung in Fig.12 zeigt einen Palettenteil im Naßzustand. Im getrockneten
Zustand entspricht die Dicke D der Rippen 15 und 16 etwa der Stärke S' der beiden
Lagen 1 und 2, und die Höhe H' entspricht etwa dem Zwei- bis Vierfachem der Dicke
D.
In der Fig.15 sind nochmals Teilbereiche der zwei Lagen 1,2 und die Armierungslage
5' im Naßzustand vor ihrem Zusammenfügen perspektivisch dargestellt und in Fig.16
ein Teil der Palette im zusammengefügten Zustand. Die obere Lage 1 stellt hierbei
eine besondere Ausführungsform dar, da diese mit einem relativ hohem Umfangsrand 1'
versehen ist, wodurch eine derart ausgebildete Palette auch für den Transport von
Schüttgut verwendbar ist.
Wie ohne weiteres vorstellbar, könnten hierbei auch die Armierungslage 5' und die
untere Lage 2 mit solchen Umfangsrändern 1' versehen sein. Im übrigen sind in den
Fig. 15 und 16 entsprechende Teile mit entsprechenden Bezugszeichen versehen. Die
Armierungslage 5' ist auf Saugformen S hergestellt, die so ausgebildet sind, daß diese
Armierungslage 5' das zu Fig.1 und 2 vorbeschriebene Steggitter 7 gleich integral
mit aufweist, und die untere Lage 2 enthält ebenfalls integral eine dazu passende
Negativ-Struktur aus Hohlrippen 9' mit sich kreuzenden Nuten 9, in die das Steggitter
7 hineinpaßt.
1. Palette, bestehend aus einer aus zwei Lagen (1, 2) gebildeten Tragfläche (3) mit bodenseitig
angeformten, zur Tragfläche (3) hin offenen, napfartigen Aufstellfüßen (4), wobei
Tragfläche (3) und Aufstellfüße (4) aus recyclebaren Papier-, Kartonagen- und/oder
Zellulosefaserabfällen im Saugformverfahren gebildet sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den beiden die Tragfläche (3) und die Aufstellfüße (4) bildenden Lagen
(1, 2) eine weitere, ebenfalls aus recyclebarem Material gebildete Armierungslage
(5) angeordnet und diese mit über die Gesamtfläche verteilten Durchbrechungen (6)
versehen ist, durch die hindurch die obere und die untere Lage (1, 2) mit ihren gegeneinandergerichteten
rauhen Flächen (F1) miteinander verbunden sind.
2. Palette nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gesamtfläche der Durchbrechungen (6) mindestens der Hälfte der Größe der Tragfläche
(3) entspricht.
3. Palette nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Armierungslage (5) aus einem Steggitter (7) aus im Querschnitt rechteckigen,
mit ihrer Hauptachse (8'') senkrecht zur Tragfläche (3) orientierten Stegen (8) gebildet
ist, wobei in der unteren Lage (2) dem Raster des Steggitters (7) entsprechende Aufnahmenuten
(9) eingeformt sind, die im Querschnitt der Höhe (H) und Breite (B) der Stege (8)
entsprechen.
4. Palette nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Armierungslage (5) ein Kartonagen- oder Hartfasermaterialzuschnitt ist.
5. Palette nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den Aufstellfüßen (4) der oberen und unteren Lage (1, 2) eine formentsprechende
Armierungshülse (10) angeordnet und diese ebenfalls mit Wanddurchbrechungen (6') versehen
ist.
6. Palette nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Armierungslage (5) nur auf der Unterseite mit Stegen (8') versehen ist, die
in an der unteren Lage (2) ausgeformte Aufnahmenuten (9) eingreifen.
7. Palette nach Anspruch 3 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stege (8) ebenfalls mit Durchbrechungen (6') versehen sind.
8. Palette nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Armierungslage (5) eine aus dem gleichen Material wie die obere und untere
Lage (1, 2) im Saugformverfahren gebildete Lage (5') mit angeformten Aufstellfüßen
(4) ist.
9. Palette nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wände (4') der Aufstellfüße (4) der Armierungslage (5') ebenfalls mit Durchbrechungen
(6) versehen sind.
10. Palette nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Material der Armierungslage (5') mit einem biologisch abbaubaren Binde- und
Versteifungsmittel versetzt ist.
11. Palette nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß an der unteren und/oder der oberen Lage (1, 2) zur die Saugsiebstruktur aufweisenden
Fläche (F) hin Längs- und/oder Querrippen (15, 16) ausgeformt sind, deren Dicke (D)
die Größenordnung der Stärke (S') der beiden Lagen (1, 2) hat und deren Höhe (H')
dem Zwei- bis Vierfachen ihrer Dicke (D) entspricht.
12. Palette nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf den Längs- und/oder Querrippen (15, 16) der oberen Lage (1) eine ebenflächige
Decklage (17) aus dem gleichen oder einem anderen recyclebaren Material, wie Kartonagenzuschnitt
o. dgl. angeordnet ist.
13. Palette nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Decklage (17) im Bereich der nach oben offenen Aufstellfüße (4) mit der Öffnungsform
entsprechenden Ausschnitten (18) versehen ist.
14. Palette nach Anspruch 8
dadurch gekennzeichnet,
daß an der Armierungslage (5') ein Steggitter (7) mit ausgeformt ist und die untere
Lage (2) mit einer entsprechenden Negativstruktur aus Hohlrippen (9') versehen ist,
in die das Steggitter (7) eingreift.
15. Palette nach einen der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens die obere Lage (1) mit einen Umfangsrand (1') versehen ist.
1. A pallet comprising a bearing surface (3) formed of two layers (1,2) and cup-shaped
mounting feet (4) moulded to the bottom side and open toward the bearing surface (3),
with bearing surface (3) and mounting feet (4) being formed, by pulp moulding, of
recycling waste of paper, cardboard and/or cellulose fibre,
characterised in that provided between the layers (1,2) forming the bearing surface
(3) and the mounting feet (4) is a reinforcing layer (5) equally formed of recycling
material and having perforations (6) distributed throughout the surface through which
the upper and lower layers (1,2) with the counter-directed rough surfaces (F1) thereof
are interconnected.
2. A pallet according to claim 1,
characterised in that the overall surface of the perforations (6) corresponds at least
to half the size of the bearing surface (3).
3. A pallet according to claims 1 or 2,
characterised in that the reinforcing layer (5) is formed of a grid (7) made of bridges
(8) of rectangular cross-section and oriented with the main axes (8'') thereof in
a direction vertical to the bearing surface (3), with receiving grooves (9) corresponding
to the raster of the grid (7) being moulded in the bottom layer (2), with the grooves,
in cross-section, corresponding to the height (H) and the width (B) of the bridges
(8).
4. A pallet according to claims 1 or 2,
characterised in that the reinforcing layer (5) is a cardboard or hard fibre blank.
5. A pallet according to claims 3 or 4,
characterised in that disposed between the mounting feet (4) of the upper and lower
layers (1,2) is a conforming reinforcing sleeve (10) which is also provided with wall
perforations (6').
6. A pallet according to claim 4,
characterised in that the reinforcing layer (5) only on the bottom side is provided
with bridges (8') engaging the receiving grooves (9) moulded on the lower layer (2).
7. A pallet according to claims 3 or 6,
characterised in that the bridges (8) are equally provided with perforations (6').
8. A pallet according to claims 1 or 2,
characterised in that the reinforcing layer (5) is a layer (5') formed, by pulp moulding,
of the same material as the upper and lower layers (1,2) and is provided with mounting
feet (4).
9. A pallet according to claim 8,
characterised in that the walls (4') of the mounting feet (45) of the reinforcing
layer (5') are equally provided with perforations (6).
10. A pallet according to claims 8 or 9,
characterised in that the material of the reinforcing layer (5') is mixed with a biologically
decomposable binding and reinforcing agent.
11. A pallet according to claim 8,
characterised in that moulded to the bottom and/or upper layer (1,2), toward the face
(F) exhibiting the structure of the preform screen are longitudinal and/or transverse
fins (15,16) the thickness (D) of which has the strength (S') of the two layers (1,2)
and the height (H') of which corresponds to the two- to fourfold of the thickness
(D) thereof
12. A pallet according to claim 11,
characterised in that arranged on the longitudinal and/or transverse fins (15,16)
of the upper layer (1) is a planar cover layer (17) of the same or a different recycling
material, such as cardboard blanks or the like.
13. A pallet according to claim 12,
characterised in that the cover layer (17) in the area of the mounting feet (4) open
to the top is provided with cuts (18) conforming to the shape of the opening.
14. A pallet according to claim 8,
characterised in that a grid (7) is moulded on the reinforcing layer (5') and that
the lower layer (2) is provided with a conforming negative structure of hollow fins
(9') engaged by the grid (7).
15. A pallet according to any one of claims 1 to 14,
characterised in that at least the upper layer (1) is provided with a circumferential
edge (1').
1. Palette constituée par une surface porteuse (3) formée par deux couches (1, 2) avec
des pieds de mise en place debout (4) de type godet, ouverts vers la surface porteuse
(3), moulés côté du fond, la surface porteuse (3) et les pieds de mise en place debout
(4) étant formés par des déchets recyclables de papier, de carton épais et/ou de fibres
de cellulose par le procédé de formage par aspiration,
caractérisée en ce
qu'entre les deux couches (1, 2) qui forment la surface porteuse (3) et les pieds
de mise en place debout (4) une autre couche d'armature (5), également formée en matériau
recyclable, est placée et celle-ci est pourvue de découpures (6), réparties sur l'ensemble
de la surface, découpures à travers lesquelles la couche supérieure et la couche inférieure
(1, 2) sont reliées l'une à l'autre avec leurs surfaces rugueuses (F1) orientées l'une contre l'autre.
2. Palette selon la revendication 1
caractérisée en ce
que l'ensemble de la surface des découpures (6) correspond au moins à la moitié de
la grandeur de la surface porteuse (3).
3. Palette selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce
que la couche d'armature (5) est formée par une grille à entretoises (7) en entretoises
(8) de section rectangulaire, orientées avec leur axe principal (8'') perpendiculaire
à la surface porteuse (3), des rainures de logement (9) correspondant à la trame de
la grille à entretoises (7) étant moulées dans la couche inférieure (2), rainures
de logement qui correspondent en section à la hauteur (H) et à la largeur (B) des
entretoises (8).
4. Palette selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce
que la couche d'armature (5) est une découpe de carton épais ou de matériau à fibres
dures.
5. Palette selon la revendication 3 ou 4,
caractérisée en ce
qu'une gaine d'armature (10) de forme correspondante est placée entre les pieds de
mise en place debout (4) de la couche supérieure et de la couche inférieure (1, 2)
et que cette gaine est également pourvue de découpures de paroi (6').
6. Palette selon la revendication 4,
caractérisée en ce
que la couche d'armature (5) n'est pourvue d'entretoises (8') que sur la face inférieure,
entretoises qui s'engrènent dans des rainures de logement (9) moulées dans la couche
inférieure (2).
7. Palette selon la revendication 3 ou 6,
caractérisée en ce
que les entretoises (8) sont également pourvues de découpures (6').
8. Palette selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce
que la couche d'armature (5) est une couche (5') avec des pieds de mise en place (4)
moulés qui est formée par le procédé de formage par aspiration dans le même matériau
que la couche supérieure et la couche inférieure (1, 2).
9. Palette selon la revendication 8,
caractérisée en ce
que les parois (4') des pieds de mise en place debout (4) de la couche d'armature
(5') sont également pourvues de découpures (6).
10. Palette selon la revendication 8 ou 9,
caractérisée en ce
que le matériau de la couche d'armature (5') est mélangé à une substance de liaison
et de renforcement dégradable biologiquement.
11. Palette selon la revendication 8,
caractérisée en ce
que des nervures longitudinales et/ou transversales (15, 16) sont moulées sur la couche
inférieure et/ou la couche supérieure (1, 2) vers la surface (F) qui présente la structure
de tamis à aspirer, nervures dont l'épaisseur (D) est de l'ordre de l'épaisseur (S')
des deux couches (1, 2) et dont la hauteur (H') correspond du double au quadruple
de leur épaisseur (D).
12. Palette selon la revendication 11,
caractérisée en ce
qu'une couche de couverture de surface plane (17) du même matériau ou en un autre
matériau recyclable, comme en découpe de carton épais ou équivalent, est placée sur
les nervures longitudinales et/ou transversales (15, 16) de la couche supérieure (1).
13. Palette selon la revendication 12,
caractérisée en ce
que la couche de couverture (17) est pourvue, dans la zone des pieds de mise en place
debout (4) ouverts vers le haut, de découpures (18) correspondantes à la forme de
l'ouverture.
14. Palette selon la revendication 8,
caractérisée en ce
qu'une grille à entretoises (7) est moulée sur la couche d'armature (5') avec celle-ci
et que la couche inférieure (2) est pourvue d'une structure négative correspondante
de nervures creuses (9') dans laquelle s'engrène la grille à entretoises (7).
15. Palette selon l'une des revendications 1 à 14,
caractérisée en ce
qu'au moins la couche supérieure (1) est pourvue d'un bord périphérique (1').