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EP 0 706 956 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.04.1998 Patentblatt 1998/17 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.09.1995 |
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Gebinde-Packung und Verfahren zum Herstellen derselben
Packaging assembly and its method of manufacture
Ensemble d'emballage et méthode pour sa fabrication
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
10.10.1994 DE 4436143
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.04.1996 Patentblatt 1996/16 |
| (73) |
Patentinhaber: Focke & Co. (GmbH & Co.) |
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27283 Verden (DE) |
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Erfinder: |
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- Focke, Heinz
D-27283 Verden (DE)
- Pienitz, Lutz
D-27283 Verden (DE)
- Mathews, Alois
D-30916 Isernhagen (DE)
- Buse, Henry
D-27374 Visselhövede (DE)
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| (74) |
Vertreter: Bolte, Erich, Dipl.-Ing. et al |
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Meissner, Bolte & Partner
Patentanwälte
Hollerallee 73 28209 Bremen 28209 Bremen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
BE-A- 780 261 GB-A- 2 271 975 US-A- 4 215 525
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DE-A- 4 027 762 US-A- 2 707 553
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Verpackung für eine Gruppe von Gegenständen, insbesondere
von Einzelpackungen - sogenanntes Gebinde - mit einem Tray aus Bodenwand und ringsherumlaufendem
Seitenbord. Weiterhin betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Herstellen derartiger
Packungen (siehe zum Beispiel die GB-A-2271975).
[0002] Formfeste Einzelpackungen, zum Beispiel quaderförmige Vakuumverpackungen für gemahlenen
Röstkaffee, werden üblicherweise als Tray-Packung in Gruppen zusammengefaßt und so
im Einzelhandel präsentiert. Das Tray besteht dabei aus Wellkarton. Üblicherweise
ist die Verpackung dabei so konstruiert, daß das Tray Teil einer die Gruppe der Einzelpackungen
- Packungsgruppe - vollständig umgebenden Verpackung aus Wellkarton ist. Das Tray
ist dabei durch Perforationslinien definiert. Ein oberer Teil der Gesamtverpackung
wird zur Bildung der Tray-Packung abgetrennt.
[0003] Der Materialaufwand für eine derartige Verpackung ist beträchtlich. Darüber hinaus
bedarf es des Arbeitseinsatzes für die Aufbereitung der Tray-Packung.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine für Gruppen von Gegenständen, insbesondere
Packungsgruppen, geeignete Verpackung vorzuschlagen, die bei deutlich geringerem Materialaufwand
eine funktionelle Präsentation der Einzelpackungen gewährleistet und die Packungsgruppe
während des Transports und der Lagerung ausreichend zusammenhält.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Verpackung dadurch gekennzeichnet,
daß das Tray aus dünnem, faltbarem Verpackungsmaterial, insbesondere aus Papier bzw.
Kraftpapier besteht und daß eine streifenförmige Banderole sich im Bereich des Seitenbords
des Trays ringsherum erstreckt und den Seitenbord mindestens teilweise überdeckt.
[0006] Eine derartige Verpackung erfordert einen geringen Materialaufwand, insbesondere
bei Verwendung von Kraftpapier für das Tray und einer streifenförmige Banderole aus
Papier. Letztere ist so angebracht, daß sie erfindungsgemäß den Seitenbord des Trays
unter Spannung, also mit einer die Packungsgruppe zusammenfassenden Zugspannung umgibt.
Es entsteht dadurch eine insgesamt stabile Verpackung aus einfachem, kostengünstigem
Verpackungsmaterial.
[0007] Das Tray besteht erfindungsgemäß aus einem einstückigen, rechteckigen Zuschnitt,
dessen Seitenbord aufgefaltet ist unter Bildung von dreieckförmigen Faltzwickeln an
den Ecken. Die Banderole ist außen unter Spannung um den Seitenbord herumgelegt und
überdeckt diesen auf voller Höhe bzw. ragt über diesen oben hinweg.
[0008] Bei der Herstellung einer derartigen Verpackung wird erfindungsgemäß so vorgegangen,
daß die Gruppe der Gegenstände, also insbesondere die Packungsgruppe, als Einheit
unter Mitnahme des Zuschnitts durch ein Faltmundstück hindurchbewegt wird, wobei durch
das Faltmundstück der Seitenbord aufgerichtet bzw. gegen die Seitenflächen der Packungsgruppe
gefaltet wird. Danach wird die Banderole unter Zugspannung um den Seitenbord herumgelegt.
Einander überlappende Enden der Banderole werden miteinander verbunden, insbesondere
durch Klebung.
[0009] Weitere Merkmale der Erfindung beziehen sich auf die Gestaltung des Trays, der Banderole
und zusätzlicher Einzelheiten.
[0010] Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Verpackung werden nachfolgend anhand der
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Tray-Verpackung für quaderförmige Einzelpackungen in schematischer Ansicht,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht der Verpackung gemäß Fig. 1 in Richtung des Pfeils II,
- Fig. 3
- einen Vertikalschnitt durch die Verpackung gemäß Fig. 2 in der Schnittebene III-III,
- Fig. 4
- einen Zuschnitt für das Tray,
- Fig. 5
- eine Banderole im Querschnitt,
- Fig. 6
- eine Banderole in Seitenansicht,
- Fig. 7
- ein anderes Ausführungsbeispiel einer Verpackung in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 8
- eine Einzelheit im Bereich der Banderole im Grundriß.
[0011] Bei den in den Zeichnungen dargestellten Beispielen geht es um die Zusammenfassung
bzw. Verpackung von quaderförmigen Einzelpackungen 10. Bei diesen kann es sich beispielsweise
um Röstkaffee-Packungen handeln. Eine Gruppe derartiger Einzelpackungen 10, also eine
Packungsgruppe 11 wird zu einer Packungseinheit zusammengefaßt. Bei dem Beispiel gemäß
Fig. 1 bis Fig. 3 sind zwölf Einzelpackungen 10 in zwei Packungsreihen zusammengefaßt.
Es entsteht dadurch ein insgesamt quaderförmiger Block.
[0012] Die Verpackung für diese Packungsgruppe 11 besteht aus einem Tray 12. Es handelt
sich dabei um einen Packungstyp mit einer geschlossenen, durchgehenden Bodenwand 13
und einem ringsherumlaufenden, aufrechten Seitenbord 14. Diese ist mit der Bodenwand
13 verbunden. Der Seitenbord umfaßt die Packungsgruppe 11 in einem unteren Bereich
unter Bildung von Längswänden 15, 16 und Querwänden 17, 18. Das Tray 12 besteht aus
dünnem Verpackungsmaterial, insbesondere aus Papier bzw. Kraftpapier mit einem Gewicht
von beispielsweise 120 g/m
2.
[0013] Die Verpackung ist durch eine Streifenbanderole 19 ergänzt. Diese erstreckt sich
im Bereich des Seitenbords 14 ringsherum an der Außenseite des Trays 12. Endbereiche
der endlichen Streifenbanderole 19 bilden eine Überlappung 20. Die Endbereiche sind
hier fest miteinander verbunden, zum Beispiel durch Klebung. Die Überlappung 20 wird
hier im Bereich der Querwand 17 gebildet.
[0014] Die Streifenbanderole 19 besteht ebenfalls aus einem sehr dünnen Material, nämlich
insbesondere Papier, vorzugsweise mit erhöhter Reißfestigkeit. Das Papier kann ein
Gewicht von 80 bis 100 g/m
2 aufweisen. Die Außenseite der Streifenbanderole 19 kann mit einer Bedruckung versehen
sein, und zwar sowohl mit Werbehinweisen wie auch mit informativen Hinweisen.
[0015] Die Streifenbanderole 19 erstreckt sich hier von der Ebene der Bodenwand 13 bis etwas
oberhalb des Seitenbords 14. Dieses ist demnach vollständig durch die Streifenbanderole
19 abgedeckt.
[0016] Des weiteren ist die Streifenbanderole 19 beim vorliegenden Ausführungsbeispiel am
oberen und unteren Rand mit einer Umfaltung 21 bzw. 22 versehen, die sich über die
gesamte Länge der Streifenbanderole 19 erstreckt. Die Umfaltungen 21, 22 bewirken
zum einen eine Erhöhung der Festigkeit und Steifigkeit der Streifenbanderole 19. Zum
anderen werden dadurch obere und untere Ränder bzw. Kanten geschaffen, die eine erhöhte
Sicherheit gegen Einreißen aufweisen. Die Streifenbanderole 19 umschließt das Tray
12 mit erhöhter Spannung, nämlich Zugspannung. Die Streifenbanderole 19 wirkt wie
ein die Packungsgruppe 11 zusammenfassender Spannring. Enden der Streifenbanderole
19 sind zu diesem Zweck dauerhaft miteinander verbunden, zum Beispiel durch Klebung.
[0017] Um die Zugfestigkeit der Streifenbanderole 19 zu erhöhen, können in den oberen und
unteren durch die Umfaltungen 21, 22 gebildeten Kehlen zugfeste Verstärkungsorgane
eingesetzt werden, zum Beispiel zugfeste Fäden 29, 30, Drähte oder dergleichen. Diese
können integrierter Bestandteil der Streifenbanderole 19 sein und beispielsweise am
oberen und unteren Rand durch Klebung oder auf andere Weise fixiert sein.
[0018] Um den Zusammenhalt des gesamten Gebindes zu erhöhen, kann die Streifenbanderole
19 darüber hinaus durch Klebung mit dem Seitenbord 14 des Trays 12 verbunden sein.
Punkt- oder streifenförmige Leimverbindungen können im Bereich der Längswände 15,
16 und/oder Querwände 17, 18 zwischen dem Seitenbord 14 und der Streifenbanderole
19 angeordnet sein. Des weiteren kann es vorteilhaft sein, auch die Einzelpackungen
10 innerhalb des Gebindes zu fixieren, zum Beispiel durch Anheften an den Tray 12
im Bereich der Bodenwand 13 und/oder des Seitenbords 14. Jede Einzelpackung 10 kann
durch eine oder mehrere Leimpunkte mit dem Tray 12, insbesondere mit dem Seitenbord
14, verbunden sein.
[0019] Das Tray 12 wird aus einem einstückigen Zuschnitt gemäß Fig. 4 gebildet. Zweckmäßigerweise
wird der Zuschnitt um die Packungsgruppe 11 herumgefaltet. Hierfür wird zweckmäßigerweise
die Packungsgruppe 11 als Einheit unter Mitnahme des genau positionierten Zuschnitts
durch ein Faltmundstück (nicht gezeigt) hindurchgeschoben. Durch die Relativbewegung
wird der Zuschnitt gefaltet, so daß sich der Seitenbord 14 seitlich an die Packungsgruppe
11 anlegt. Diagonalfaltlinien 23 bewirken die Bildung von doppellagigen, dreieckförmigen
Faltzwickeln, die an der Innenseite der Längswände 15, 16 anliegen. Die Lagen der
Faltzwickel 24 können miteinander sowie mit den Längswänden 15, 16 durch Klebung verbunden
sein.
[0020] Unmittelbar nach Bildung des Trays 12 wird die Streifenbanderole 19 als Abschnitt
einer fortlaufenden Materialbahn bereitgestellt und im Bereich des Seitenbords 14
um das Tray 12 herumgezogen unter enger, spannender Anlage an diesem.
[0021] Die Zugspannung in der Streifenbanderole 19 kann durch eine in Fig. 8 gezeigte Verbindung
von Endbereichen erhöht werden, nämlich durch eine Flossennaht 25, bei der die Innenseiten
der miteinander zu verbindenden Bereiche der Streifenbanderole 19 miteinander verbunden
sind. Bei dem vorliegenden Ausführungsbei spiel wird eine verlängerte Flossennaht
25 geschaffen. Deren Ende wird bei der Herstellung der Verbindung durch Aufwickeln
mit einem geeigneten Werkzeug unter Spannung gesetzt. Ein Ende der Flossennaht 25
wird nach innen umgefaltet. Die gesamte Flossennaht 25 liegt dann an der Außenseite
der Streifenbanderole 19 an und ist hier durch Klebung fixiert.
[0022] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 7 ist zusätzlich zu der beschriebenen Ausführung
der Verpackung eine Querbanderole 26 vorgesehen. Diese verläuft als geschlossener
Ring um die Gesamtpackung. Überlappungen 27 sind im Bereich der Bodenwand 13 miteinander
verbunden. Die Querbanderole 26 ist mittig positioniert und erstreckt sich in einer
Ebene zwischen den beiden Packungsreihen. An der Oberseite wird durch eine Materialwölbung
ein Tragegriff 28 zum Erfassen der Gesamtpackung gebildet. Die Querbanderole 26 kann
in einem Teilbereich innenseitig mit einem Kleber beschichtet sein, nämlich außerhalb
des Bereichs des Tragegriffs 28, mindestens aber im Bereich des Trays 12, so daß mit
diesem eine vollflächige Verbindung über die gesamte Länge der Anlage geschaffen ist.
1. Verpackung für eine Gruppe von Gegenständen, insbesondere von Einzelpackungen (10)
- sogenanntes Gebinde - mit einem Tray (12) aus Bodenwand (13) und ringsherumlaufendem
Seitenbord (14),
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) das Tray (12) besteht aus dünnem, faltbarem Verpackungsmaterial, insbesondere aus
Papier bzw. Kraftpapier,
b) eine streifenförmige Banderole - Streifenbanderole (19) - erstreckt sich ringsherum
im Bereich des Seitenbords (14) und überdeckt diesen mindestens teilweise.
2. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Streifenbanderole
(19) über die volle Höhe des Seitenbords (14) an dessen Außenseite erstreckt, insbesondere
über diese oben hinwegragend.
3. Verpackung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Streifenbanderole
(19) die Packungsgruppe (11) bzw. der Seitenbord (14) unter Spannung umgibt.
4. Verpackung nach Anspruch 1 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Tray (12) aus einem einstückigen, rechteckigen Zuschnitt aus Papier, insbesondere
Kraftpapier besteht und der Seitenbord (14) durch Auffalten unter Bildung von dreieckigen
Faltzwickeln (24) an den Ecken gebildet ist, wobei die Faltzwickel (24) vorzugsweise
durch Kleben mit dem Seitenbord (14) verbunden sind.
5. Verpackung nach Anspruch 1 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß obere und/oder untere Ränder der Streifenbanderole (19) umgefaltet sind, insbesondere
nach innen gegen den Seitenbord (14).
6. Verpackung nach Anspruch 1 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß miteinander verbundene Enden der Streifenbanderole (19) eine verlängerte Flossennaht
(25) bilden, die unter gegebenenfalls mehrfachem Umfalten gegen eine Wandung des Seitenbords
(14) umgefaltet und mit diesem verbunden ist.
7. Verpackung nach Anspruch 1 oder einem der weiteren Ansprüche, gekennzeichnet durch
eine außen ringsherumlaufende Querbanderole (26), die im Bereich des Trays (12) mit
diesem durch Klebung verbunden ist und die an der Oberseite der Packungsgruppe (11)
einen Tragegriff (28) bildet.
8. Verfahren zum Herstellen von Packungen für eine Gruppe von Gegenständen, insbesondere
Einzelpackungen (10) - sogenanntes Gebinde - mit einem aus einem Zuschnitt aus dünnem,
faltbarem Verpackungsmaterial, insbesondere Papier bzw. Kraftpapier gebildeten Tray
(12) aus Bodenwand (13) und Seitenbord (14), wobei eine Packungsgruppe (11) entsprechend
dem Inhalt der Verpackung unter Mitnahme des ausgebreiteten Zuschnitts für das Tray
(12) durch eine Faltöffnung, insbesondere durch ein Faltmundstück hindurchgeschoben
wird, derart, daß Seitenborde (14) aufgerichtet und an Seitenflächen der Packungsgruppe
(11) gefaltet werden und daß danach eine Streifenbanderole (19) im Bereich des Seitenbords
(14) unter Spannung um die Packungsgruppe (11) herumgewickelt wird und Enden der Streifenbanderole
(19) dauerhaft miteinander verbunden werden.
1. Packaging for a group of articles, in particular of individual packs (10) - so-called
bundle pack - having a tray (12) comprising a base wall (13) and a peripheral side
border (14), characterized by the following features:
a) the tray (12) consists of a thin, foldable pack material, in particular of paper
or kraft paper,
b) a strip-like strapping - strip strapping (19) - extends around the periphery in
the region of the side border (14) and at least partially covers over the latter.
2. Pack according to Claim 1, characterized in that the strip strapping (19) extends
over the full height of the side border (14), on the outer side thereof, in particular
such that it projects beyond the latter at the top.
3. Pack according to Claim 1 or 2, characterized in that the strip strapping (19) encloses
the group of packs (11) and the side border (14) with a tensioning effect.
4. Pack according to Claim 1 or one of the further claims, characterized in that the
tray (12) comprises a single-part, rectangular blank consisting of paper, in particular
kraft paper, and the side border (14) is formed by folding, with the formation of
triangular folding gussets (24) at the corners, the folding gussets (24) being attached
to the side border (14) preferably by adhesive bonding.
5. Pack according to Claim 1 or one of the further claims, characterized in that upper
and/or lower edges of the strip strapping (19) are folded over, in particular are
folded over inwards against the side border (14).
6. Pack according to Claim 1 or one of the further claims, characterized in that mutually
attached ends of the strip strapping (19) form an elongate fin seam (25) which is
folded over, optionally a number of times, against a wall of the side border (14)
and attached thereto.
7. Pack according to Claim 1 or one of the further claims, characterized by a transverse
strapping (26) which runs around on the outside and, in the region of the tray (12),
is attached to the latter by adhesive bonding and forms a carrying handle (28) on
the upper side of the group of packs (11).
8. Process for producing packs for a group of articles, in particular individual packs
(10) - so-called bundle packs - having a tray (12) formed from a blank of thin, foldable
packaging material, in particular paper or kraft paper, and comprising a base wall
(13) and side border (14), it being the case that a group of packs (11) corresponding
to the contents of the pack is pushed through a folding opening, in particular a folding
mouthpiece, the spread-out blank for the tray (12) being carried along therewith,
such that the side borders (14) are rendered upright and folded against side surfaces
of the group of packs (11), and that, in the region of the side border (14), a strip
strapping (19) is then wound around the group of packs (11) with a tensioning effect
and ends of the strip strapping (19) are attached permanently to one another.
1. Emballage pour un groupe d'objets, en particulier de paquets individuels (10), dit
groupement, comportant un plateau (12) constitué d'une paroi de fond (13) et d'un
bord latéral (14) en faisant le tour, caractérisé par les caractéristiques suivantes
:
a) le plateau (12) est fait d'un matériau d'emballage mince pliable, en particulier
de papier ou de papier kraft,
b) une banderole (19) s'étend autour dans la zone du bord latéral (14) et couvre au
moins partiellement celui-ci.
2. Emballage selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la banderole (19)
s'étend sur toute la hauteur du bord latéral (14) sur le côté extérieur de celui-ci,
en particulier en dépassant celui-ci en haut.
3. Emballage selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisé par le fait que la banderole
(19) entoure sous tension le groupe de paquets (11) et le bord latéral (14).
4. Emballage selon la revendication 1 ou une des autres revendications, caractérisé par
le fait que le plateau (12) est constitué d'un flan rectangulaire d'une seule pièce
en papier, en particulier en papier kraft, et le bord latéral (14) est formé par relèvement
avec formation de coins de pliage triangulaires (24) aux coins, ces coins de pliage
(24) étant de préférence joints par collage au bord latéral (14).
5. Emballage selon la revendication 1 ou une des autres revendications, caractérisé par
le fait que des bords supérieurs et/ou inférieurs de la banderole (19) sont repliés,
en particulier vers l'intérieur contre le bord latéral (14).
6. Emballage selon la revendication 1 ou une des autres revendications, caractérisé par
le fait que des extrémités jointes de la banderole (19) forment un joint en nageoire
rallongé (25) qui est replié avec repliage éventuellement multiple contre une paroi
du bord latéral (14) et joint à celui-ci.
7. Emballage selon la revendication 1 ou une des autres revendications, caractérisé par
une banderole transversale faisant tout le tour extérieurement (26) qui est, dans
la zone du plateau (12), jointe à celui-ci par collage et forme une poignée (28) sur
le dessus du groupe de paquets (11).
8. Procédé de fabrication d'emballages pour un groupe d'objets, en particulier de paquets
individuels (10), dit groupement, comportant un plateau (12) fait d'un flan en matériau
d'emballage mince pliable, en particulier en papier ou en papier kraft, et constitué
d'une paroi de fond (13) et d'un bord latéral (14), dans lequel on fait passer un
groupe de paquets (11) correspondant au contenu de l'emballage, en entraînant le flan
pour le plateau (12) étalé, par une ouverture de pliage, en particulier par une embouchure
de pliage, de façon à relever des bords latéraux (14) et les appliquer contre des
surfaces latérales du groupe de paquets (11), et ensuite met une banderole (19), sous
tension, autour du groupe de paquets (11) dans la zone du bord latéral (14) et en
joint de manière durable les extrémités.