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EP 0 707 128 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.11.2000 Patentblatt 2000/45 |
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Anmeldetag: 19.08.1995 |
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Kassettenrollo mit Bremskupplung
Roller blind with brake coupling
Store enroulable avec embrayage-frein
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Benannte Vertragsstaaten: |
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FR IT NL |
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Priorität: |
13.10.1994 DE 4436504
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.04.1996 Patentblatt 1996/16 |
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Patentinhaber: BENTHIN AKTIENGESELLSCHAFT |
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D-27572 Bremerhaven (DE) |
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Erfinder: |
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- Benthin, Siegfried
D-27554 Bremerhaven (DE)
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Vertreter: von Ahsen, Erwin-Detlef, Dipl.-Ing. et al |
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Anwaltsbüro von Ahsen
Rechts- und Patentanwälte
Hans-Böckler-Strasse 1 28217 Bremen 28217 Bremen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Kassettenrollo mit einem Beschwerungsprofil am
unteren Ende eines Behanges und einem Rolloantrieb.
[0002] Ein solches Kassettenrollo ist aus DE 42 39 507 A1 bekannt. Diese Druckschrift beschreibt
abwechselnd mit einer Verzahnung in Axialnuten am Außenumfang eines ortsfest verankerten
Zapfens und in Axialnuten am Innenumfang eines rohrförmigen, mit dem Antriebsglied
in Drehrichtung kuppelbaren Gehäuses befestigte Reibscheiben, die durch Axialkräfte
unter axialer Verschiebung gegeneinander preßbar sind. Dazu ist eine von zwei auf
dem Zapfen axial verschiebbaren Endscheiben in Drehrichtung innerhalb eines vorbestimmten
Drehwinkels durch eine Drehmomentfeder belastet und die andere Endscheibe lediglich
axial verschiebbar, aber drehfest mit dem Antriebsglied gekuppelt. Durch die relativ
schwache Drehmomentfeder werden relativ große Kuplungs- bzw. Bremskräfte initiiert,
so daß ein solcher Antrieb besonders leichtgängig und vor allem für große Behanggewichte
geeignet ist. Bei solchen und vergleichbaren Kassettenrollos stellt sich das Problem,
daß das am unteren Rand des Behanges angeordnete Beschwerungsprofil beim Hochziehen
des Behanges zwar gegen das Kassettenprofil der die Wickelwelle und das darauf aufgewickelte
Rollo aufnehmenden Kassette gezogen werden kann, aber nach dem Loslassen der Antriebskräfte
ein kurzes Stück zurückfällt, so daß ein schmaler Streifen des Behanges zwischen dem
Beschwerungsprofil und dem Kassettenprofil erneut sichtbar wird. Dies ist häufig unerwünscht,
weil es das Aussehen des hochgezogenen Kassettenrollos beeinträchtigt.
[0003] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, die Antriebsmittel des Rollos derart zu gestalten,
daß das Beschwerungsprofil nach dem Hochziehen des Rollos nicht mehr zurücksackt.
[0004] Die Erfindung löst diese Aufgabe durch ein Kassettenrollo mit den Merkmalen des Patentanspruches
1.
[0005] Durch diese Ausbildung wird erreicht, daß das Antriebsglied am Ende der Aufwickelbewegung
des Behanges, wenn das Beschwerungsprofil bereits gegen das Kassettenprofil zur Anlage
gekommen ist, noch um den vorgegebenen Winkel gegen die Federwirkung weitergedreht
werden kann. Beim Loslassen der manuell oder motorisch ausgeübten Antriebskraft wird
das Beschwerungsprofil durch die Federkraft gegen das Kassettenprofil gehalten, so
daß die Elemente der nunmehr wirksamen Bremskupplung innerhalb des vorgespannten Drehwinkels
zum gegenseitigen Eingriff beweglich sind. Die Feder wirkt dem Behanggewicht entgegen
und kann relativ schwach ausgebildet sein, so daß das Behanggewicht die an der Wickelwelle
befestigten Kupplungselemente in die eine Anschlaglage zieht. Erst gegen Ende der
Aufwickelbewegung des Behanges wird die Feder wirksam, so daß sie die Kupplungselemente
in die andere Anschlaglage des vorgegebenen Drehwinkels zieht, so daß die Kupplungselemente
noch innerhalb des vorgegebenen Winkels relativ zueinander verdrehbar sind, wenn das
Beschwerungsprofil bereits am Kassettenprofil anliegt.
[0006] Vorteilhafte Ausbildungsmerkmale zur weiteren Ausgestaltung der Erfindung enthalten
die Ansprüche 2 bis 5.
[0007] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Darstellung eines Kassettenrollos,
- Figur 2
- einen Querschnitt durch das Kassettenprofil des hochgezogenen Behanges,
- Figur 3
- einen Querschnitt entsprechend Figur 2 einer Ausbildung nach dem Stande der Technik,
- Figur 4
- einen Längsschnitt durch das antriebsseitige Ende der Wickelwelle in einer Achsebene,
- Figur 5
- einen Querschnitt nach der Linie A - A in Figur 4 und
- Figur 6
- einen Querschnitt nach der Linie Y - Y in Figur 4.
[0008] Das Ausführungsbeispiel zeigt ein Kassettenrollo, bei dem ein Behang 1, an dessen
unterer Kante ein Beschwerungsprofil 2 befestigt ist, innerhalb eines Kassettenprofiles
3 auf eine darin gelagerte Wickelwelle 4 aufwickelbar ist. Dazu dienen meistens einseitig
an einem Ende innerhalb der Wickelwelle 4 angeordnete Antriebsglieder, die durch eine
seitlich neben dem Behang 1 aus dem Kassettenprofil 3 herausgeführte Antriebskette
5 oder auch motorische Antriebsmittel betätigt werden. Kassettenrollos nach der Erfindung
unterscheiden sich von Springrollos dadurch, daß das Aufwickeln des Behanges 1 auf
die Wickelwelle 4 durch Antriebskräfte erfolgt und nicht durch eine beim Herunterziehen
des Behanges gespannte Torsionsfeder. Zwischen dem durch die Antriebskette 5 drehbaren
Antriebsglied 6 und der Wickelwelle 4 sind einerseits Kupplungsglieder vorgesehen,
die zum Hochziehen des Behanges 1 eine drehfeste Verbindung zwischen dem Antriebsglied
6 und der Wickelwelle 4 ermöglichen. Andererseits sind zwischen der Wickelwelle 4
und einem ortsfest verankerten Zapfen 7 Bremsglieder vorgesehen, durch die die Wickelwelle
4 festgesetzt wird, sobald keine Antriebskräfte in Aufwickelrichtung auf das Antriebsglied
6 wirksam sind. Bei dem Ausführungsbeispiel ist das Antriebsglied 6 konzentrisch innerhalb
eines rohrförmigen Gehäuses 8 durch Anschläge drehwinkelbegrenzt beweglich gelagert.
Die Drehwinkelbegrenzung erfolgt durch erste komplementäre, Kupplungselemente, die
als Anschläge 9 am Innenmantel der rohrförmigen Wickelwelle 4 und Anschläge 10 am
Außenmantel des Gehäuses 8 gebildet sind. Auf dem Zapfen 7 sind als Bremsscheiben
funktionierende zweite komplementäre Kupplungselemente 11 und 12 axial verschieblich
angeordnet, die abwechselnd drehfest mit dem Zapfen 7 und drehfest mit dem rohrförmigen
Gehäuse 8 verbunden sind. Das Paket aus den Bremsscheiben 11 und 12 stützt sich an
einem Ende gegen ein fest auf dem Zapfen 7 angeordnetes Widerlager 13 ab. Die Endscheibe
14 am gegenüberliegenden Ende weist eine Axialkurve auf, die mit einer Axialkurve
an einem Zwischenglied 15 derart zusammenwirkt, daß das Paket aus den Bremsscheiben
11 und 12 bei einer Drehbewegung des Antriebsgliedes 6 in Aufwickelrichtung des Behanges
1 gelöst und am Beginn einer Drehbewegung in Gegenrichtung durch die Axialkurven zusammengepreßt
wird. Dritte komplementäre Kupplungselemente sind durch ein mit dem Gehäuse 8 drehfest
verbundenes Kupplungselement 16 und durch eine Hülse 18 geformt. Kupplungselement
16 ist in einem Drehwinkel gegen eine Torsionsfeder 17 beweglich mit der Hülse 18
verbunden, die axialverschieblich aber drehfest mit der Wickelwelle 4 verbunden ist.
Zapfenartige Radialvorsprünge der Hülse 18 greifen in Profilnuten der Anschläge 9
am Innenumfang der rohrförmigen Wickelwelle 4 ein. Das eine Ende der Torsionsfeder
17 ist an dem Kupplungselement 16 und das andere Ende der Torsionsfeder 17 an der
Hülse 18 festgelegt. Die Torsionsfeder 17 wird bei einer Drehbewegung des Antriebsgliedes
6 in Aufwickelrichtung des Behanges 1 gespannt. Das Behanggewicht überwindet die maximale
Federspannung, so daß das rohrförmige Gehäuse 8 und die rohrförmige Wickelwelle 4
in eine durch die Anschläge 9 und 10 definierte Anschlaglage gelangen. Am oberen Ende
der Aufrollbewegung des Behanges 1 wird die Torsionsfeder 17 in der Weise wirksam,
daß sie die Wickelwelle 4 voreilend verdreht, so daß das Antriebsglied 6 noch weitergedreht
werden kann, wenn die Beschwerungsleiste bereits die in Figur 2 dargestellte Position
eingenommen hat und gegen das Kassettenprofil 3 anliegt, wodurch die weitere Drehbewegung
der Wickelwelle 4 blockiert wird. Zur Vermeidung einer Überdehnung der Torsionsfeder
17 wird die Möglichkeit der Weiterdrehung durch die Anschläge 9 und 10 zwischen der
Wickelwelle 4 und dem Gehäuse 8 begrenzt. Damit nun die Bremswirkung des Paketes aus
den Bremsscheiben 11 und 12 wirksam werden kann, ist eine geringfügige Rückdrehung
des Antriebsgliedes 6 erforderlich. Diese erfolgt nunmehr innerhalb der Federspannung,
so daß das Beschwerungsprofil 2 nicht in die in Figur 3 dargestellte, unerwünschte
Lage absacken kann. Die Größe des durch die Anschläge 9 und 10 begrenzten Winkels
sollte größer sein, als der für den Eingriff der Bremselemente erforderliche Drehwinkel,
so daß das Beschwerungsprofil 2 in der in Figur 2 dargestellten Stellung mit geringer
Federspannung gegen das Kassettenprofil 3 gehalten wird. Bei dem Ausführungsbeispiel
ist auch das mit dem rohrförmigen Gehäuse 8 drehfest verbundene Kupplungselement 16
als Hülse ausgebildet, auf der die Hülse 18 konzentrisch angeordnet ist.
BEZUGSZEICHENLISTE:
[0009]
- 1
- Behang
- 2
- Beschwerungsprofil
- 3
- Kassettenprofil
- 4
- Wickelwelle
- 5
- Antriebskette
- 6
- Antriebsglied
- 7
- Zapfen
- 8
- Gehäuse
- 9
- Anschlag
- 10
- Anschlag
- 11
- Bremsscheibe
- 12
- Bremsscheibe
- 13
- Endscheibe
- 14
- Endscheibe
- 15
- Zwischenglied
- 16
- Kupplungselement
- 17
- Torsionsfeder
- 18
- Hülse
1. Kassettenrollo mit einem Beschwerungsprofil (2) am unteren Ende eines Behanges (1)
und einem Rolloantrieb mit folgenden Merkmalen:
a) eine Wickelwelle (4), auf der der Behang (1) auf- und abwickelbar ist, ist in einem
Kassettenprofil (3) gelagert,
b) erste komplementäre Kupplungselemente (9, 10) sind mit dem Antriebsglied (6) und
der Wickelwelle (4) verbunden,
c) zweite komplementäre als Bremsscheiben funktionierende Kupplungselemente (11, 12)
sind mit einem ortsfest befestigbaren Zapfen (7) und einem Antriebsglied (6) verbunden,
d) dritte komplementäre Kupplungselemente (16, 18) sind mit dem Antriebsglied (6)
und der Wickelwelle (4) verbunden,
e) die ersten komplementären Kupplungselemente (9, 10) gelangen bei einer Drehbewegung
des Antriebsgliedes (6) in Aufwickelrichtung des Behanges (1) in gegenseitigen Eingriff,
f) die zweiten komplementären Kupplungselemente (11, 12) gelangen in Abwickelrichtung
in gegenseitigen Eingriff,
g) die dritten komplementären Kupplungselemente (16, 18) sind gegen Wirkung einer
Torsionsfeder (17) in Aufwickelrichtung des Behanges (1) in einem vorgegebenen Winkel
zueinander drehbeweglich, so daß das Antriebsglied (6) am Ende der Aufwickelbewegung
des Behanges (1), wenn das Beschwerungsprofil (2) bereits gegen das Kassettenprofil
(3) zur Anlage gekommen ist, noch um den vorgegebenen Winkel gegen die Federwirkung
der Torsionfeder (17) weitergedreht werden kann.
h) die Größe des durch die ersten komplementären Kupplungselemente (9, 10) begrenzten
Winkels ist größer, als der für den Eingriff der zweiten komplementären Kupplungselemente
(11, 12) erforderliche Schaltwinkel, so daß beim loslassen der Antriebskraft das Beschwerungsprofil
(2) durch die Federkraft der Torsionsfeder (17) gegen das Kassettenprofil (3) gehalten
wird, so daß die nunmehr wirksamen, als Bremsscheiben funktionierenden zweiten komplementären
Kupplungselemente (11, 12) innerhalb des vorgespannten Drehwinkels zum gegenseitigen
Eingriff beweglich sind.
2. Kassettenrollo nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dritten komplementären
Kupplungselemente zwei konzentrisch ineinander und gegeneinander drehbeweglich gelagerten,
durch die Torsionsfeder (17) entgegen der Drehrichtung des Antriebsgliedes (6) beim
Aufwickeln des Behanges (1) belasteten Hülsen (16,18) sind.
3. Kassettenrollo nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Hülse (18)
drehfest mit der Wickelwelle (4) und die innere Hülse (16) zwischen den ersten komplementären
Kupplungselementen (9, 10) drehbeweglich mit dem Antriebsglied (6) verbunden ist.
4. Kassettenrollo nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten
komplementären Kupplungselemente aus abwechselnd drehfest mit dem Zapfen (7) und dem
Antriebsglied (6) verbundenen und durch axial wirksame Keilflächen gegeneinander preßbaren
Bremsscheiben (11,12) bestehen.
1. Boxed roller blind with a weighting section (2) at the lower end of the hanging blind
(1) and a rolling mechanism with the following features:
a) a winding spindle (4), on which the hanging blind (1) is wound up and down, is
stored in a box section (3)
b) the first complementary coupling units (9, 10) are connected with the drive member
(6) and the winding spindle (4)
(c) the second complementary coupling units functioning as brake discs are connected
with a positionally securable stopper (7) and a drive arm (6)
(d) the third complementary coupling units (16,18) are connected with the drive arm
(6) and the winding spindle (4),
e) the first complementary coupling units (9,10), at a turning movement of the drive
arm (6) in the wind-up direction of the blind (1) reach the opposing engagement,
f) the second complementary coupling units (11,12) , in the unwind direction, reach
the opposing engagement,
g) the third complementary coupling units (16,18) , against the effect of a torsion
spring (17) in the wind-up direction of the blind (1), are moveable in a given angle
to each other, so that the drive arm (6) at the end of the wind-up motion of the blind
(1), when the weighting section (2) is already touching against the box section (3),
can be turned further again in the given angle against the spring effect of the torsion
spring (17).
h) the size of the angle limited by the first complementary coupling units (9,10)
is greater than the required switch angle for the engagement of the second complementary
coupling units (11,12), so that on release of the drive force the weighting section
(2) is held against the box section (3), so that the more efficient second complementary
coupling units (11,12) functioning as brake discs are moveable within the given turning
angle to the opposing engagement.
2. boxed roller blind according to claim 1 characterized by the fact that the third complementary
coupling units are two load-bearing casings (16,18) stored moveably and concentrically
in each other and against each other, by the torsion spring (17) against the turning
direction of the drive arm (6) when the blind is being wound up.
3. boxed roller blind according to claim 2 characterized by the fact that the outer casing
(18) is connected rotationally with the winding spindle (4) and the inner casing (16)
between the first complementary coupling units (9,10) and moveable rotationally with
the drive arm (6).
4. boxed roller blind according to claims 1 to 3, characterized in that the second complementary
coupling units consist of brake discs (11,12) connected and alternately rotating with
the stops (7) and the drive arm (6) and by axially working wedge surfaces pressing
against each other.
1. Store à caisson avec profil de tension (2) à l'extrémité inférieure d'une tenture
(1) et avec des moyens d'entraînement du store présentant les caractéristiques suivantes:
a) une pièce d'enroulement (4) sur laquelle la tenture (1) peut être déroulée et enroulée
est logée dans un caisson (3),
b) de premiers éléments d'accouplement supplémentaires (9, 10) sont liés à l'élément
d'entraînement (6) et à la pièce d'enroulement (4),
c) des deuxièmes éléments d'accouplement supplémentaires fonctionnant comme des disques
de freinage (11, 12) sont liés à un tourillon stationnaire (7) apte à être maintenu
et à un élément d'entraînement (6),
d) les troisièmes éléments d'accouplement supplémentaires (16, 18) sont liés à l'élément
d'entraînement (6) et à la pièce d'enroulement (4),
e) les premiers éléments d'accouplement supplémentaires (9, 10) entraînent en rotation
l'élément d'entraînement (6) dans le sens d'enroulement de la tenture (1) suite à
l'engrainement mutuel,
f) les deuxièmes éléments d'accouplement supplémentaires (11, 12) entraînent un mouvement
de rotation dans le sens de déroulement de la tenture (1) suite à l'engrainement mutuel,
g) les troisièmes éléments d'accouplement supplémentaires (16, 18) sont entraînés
en rotation sous l'effet d'un ressort de torsion (17) dans le sens de déroulement
de la tenture (1) dans un angle prédéfini entre l'un et l'autre si bien que l'élément
d'entraînement (6) à l'extrémité du déroulement de la tenture (1), site profil de
tension (2) placé à l'origine contre le caisson (3) lors de l'installation soit, peut
encore rester à l'angle prédéfini sous l'effet de ressort du ressort de torsion (17)
ou être entraîné plus loin.
h) la dimension délimitée par les premiers éléments d'accouplement supplémentaires
(9, 10) du deuxième angle est plus grande que l'angle de prise nécessaire pour le
maintien de l'engrainement des deuxièmes éléments d'accouplement supplémentaires (11,
12) si bien qu'au désaccouplement la force d'entraînement du profil de tension (2)
sera maintenue, sous l'effet de la force du ressort de torsion (17) appliquée au caisson
(3) si bien que les disques de freinage n'auront plus d'effet sur les deuxièmes éléments
d'accouplement supplémentaires (11, 12) en fonction entrainés en rotation dans le
mouvement angulaire renforcé par l'engrainement mutuel.
2. Store à caisson suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les troisièmes éléments
d'accouplement supplémentaires sont concentriques deux à deux l'un par rapport à l'autre
et entraînés en rotation dans leur logement l'un et l'autre, par le ressort de torsion
(17) avec l'élément d'entraînement (6) dans le sens du déroulement de la tenture (1)
sous la pression des enveloppes actives (16,18).
3. Store à caisson suivant la revendication 2, caractérisé en ce que l'enveloppe extérieure
(18) est maintenue en mouvement par la pièce d'enroulement (4) et l'enveloppe intérieure
(16) entre les premiers éléments d'accouplement supplémentaires (9, 10) mobiles en
rotation avec l'élément d'entraînement (6).
4. Store à caisson suivant les revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les deuxièmes
éléments d'accouplement supplémentaires sont maintenus en rotation avec le tourillon
(7) et l'élément d'entraînement (6) associé et par les surfaces latérales des cannelures
à effets axiaux pouvant être pressées l'une contre l'autre avec les disques de freinage
(11,12).