[0001] Die Erfindung betrifft ein motorisch angetriebenes, mechanisches Umschaltwerk zur
Betätigung eines elektrischen Schalters, insbesondere eines Schaltrotors eines solchen
Schalters (Oberbegriff des Anspruches 1). Ein solches Umschaltwerk mit Malteser-Getriebe
ist beispielsweise aus DE-GM 82 13 505.3 bekannt. Dabei besteht der Nachteil, daß
dem Motor zwischen den einzelnen Schaltstellungen für den An- bzw. Auslauf nur eine
freie Drehbewegung von maximal 120° zur Verfügung steht. Der Motor ist also in seiner
freien Drehbewegung begrenzt. Ein weiterer Nachteil dieser Anordnung besteht darin,
daß bei Stromausfall und damit bei Stillstand des Motors kein Notbetrieb von Hand
vorgesehen ist. Ferner kennt man Umschaltwerke mit einem Malteser-Schaltelement und
mit Umlenk-Kegelzahnradgetrieben. Derartige Schaltwerke sind in ihrem Aufbau kompliziert
und damit in der Herstellung kostenaufwendig. Sie sind relativ groß, benötigen daher
einen entsprechenden Raum. Außerdem ist ein exaktes Abstoppen des Antriebsmotors erforderlich,
das wiederum Aus- und Einschalter verlangt, die sich im Bewegungslauf der betreffenden
Schaltmittel befinden. Aber auch mit diesem Aufwand ist es problematisch, ein Getriebe
oder einen Antriebsmotor ruckartig zum Stehen zu bringen, beispielsweise nach Drehen
der Triebachse um einen Winkel von 90°, denn die mit dem Getriebe und dem Motor umlaufende
Schwungmasse benötigt einen gewissen Auslauf; es sei denn, man würde zusätzlich Bremsmittel
vorsehen, die dieses Umschaltwerk weiter komplizieren und verteuern würden. Dabei
ist noch zu berücksichtigen, daß ein moderner elektrischer Schalter in kurzen Abständen
auf "Ein" oder "Aus" geschaltet werden und/oder unterschiedliche Umschaltfunktionen
durchführen muß, die stets zeitgenau zu erfolgen haben.
[0002] Die Aufgaben- bzw. Problemstellung der Erfindung besteht demgegenüber darin, ein
Umschaltwerk gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 zu schaffen, bei dem mit mechanischen,
einfachen und raumsparenden Mitteln und ferner unter Vermeidung des nachteiligen Nachlaufes
von Schwungmassen die Schalterwelle des betreffenden elektrischen Schalters, oder
eines Schaltrotors eines solchen elektrischen Schalters betätigt werden kann.
[0003] Die Lösung dieser Aufgabe wird, ausgehend vom eingangs genannten Oberbegriff des
Anspruches 1, zunächst darin gesehen, daß der motorische Antrieb auf Drehmitnahme
mit einem umlaufenden Stellnocken verbunden ist, daß in der Bewegungsbahn dieses Stellnockens
zumindest ein Stellglied vorgesehen ist, das zumindest ein Widerlager für den Stellnocken
aufweist, daß das Stellglied verschieblich angeordnet und mit einer zum elektrischen
Schalter oder dessen Schaltrotor führenden Schalterwelle derart verbunden oder gekoppelt
ist, das bei Anliegen des Stellnockens an dem Widerlager des Stellgliedes die Stellnockenbewegung
das Stellglied mitnimmt und dieses die Schalterwelle um eine Schaltdrehung verschwenkt,
wobei das Widerlager des Stellgliedes nach Durchführung dieser Schaltbewegung durch
Verschieben und/oder Verschwenken des Stellgliedes aus der Umlaufbahn des Stellnockens
gelangt (Kennzeichen des Anspruches 1). Solange der Antriebsmotor eingeschaltet ist,
läuft der Stellnocken ständig um. Ist die benötigte Schaltbewegung der Schalterwelle
erreicht, oder sind gemäß den späteren Ausführungen mehrere Schaltbewegungen nacheinander
durchgeführt worden, so kann diese Schaltperiode durch Abschalten des Antriebsmotors
beendet werden. Hierbei ist ein gewisser Nachlauf des Antriebsmotors und der Übertragungsmittel
zwischen ihm und dem Stellnocken unschädlich, da dies lediglich einen entsprechenden
Nachlauf des Stellnockens zur Folge hat, wobei aber der Stellnocken sich nicht in
einen Schalteingriff mit dem Stellglied befinden. Die erläuterten Bauelemente sind
relativ klein und robust. Ein solches Umschaltwerk ist praktisch wartungsfrei. Funktionell
ist wichtig, daß während der Schaltvorgänge der Stellnocken mit konstanter Winkelgeschwindigkeit
umläuft und erst dann abgeschaltet wird, d.h. zum Auslauf kommt, wenn dies keinen
nachträglichen Einfluß auf die Betätigung des elektrischen Schalters hat. Die beim
o.g. Stand der Technik nachteilige Begrenzung der Drehbewegung des Motors auf 120°
ist vermieden.
[0004] Gemäß der bevorzugten Ausführung der Erfindung nach Anspruch 2 ist für eine federnde
Rückstellung des Stellgliedes oder der Stellglieder in die jeweilige Ausgangslage
gesorgt.
[0005] Eine weiters, bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist Gegenstand des Anspruches
3. Die Schaltscheibe ist ein stabiler Träger für den Stellnocken und kann in einfacher
Weise vom Antriebsmotor her zum Umlauf gebracht werden. Da die Schaltscheibe eine
gewisse Masse hat sorgt sie somit für eine gleichmäßige Drehung des Stellnockens auf
seiner Umlaufbahn. Der Schwung dieser Masse wirkt sich aber gemäß den obigen Ausführungen
nicht nachteilig auf die Exaktheit der Betätigung des elektrischen Schalters aus.
[0006] Bevorzugt sind ferner gemäß Anspruch 4 zwei Stellglieder vorgesehen. Hiermit können
bei Drehrichtung des Stellnockens bzw. der Schaltscheibe im Uhrzeigersinn andere Schaltvorgänge
erreicht werden, als bei einer Drehung der Schaltscheibe im Gegenuhrzeigersinn. Um
dies zu verwirklichen ist lediglich die zuvor beschriebene Umkehr der Drehrichtung
der Schaltscheibe bzw. des Stellnockens vorzunehmen. Gemäß den Merkmalen des Anspruches
5 können die beiden Stellglieder gleich ausgeführt, jedoch spiegelbildlich zueinander
angeordnet sein. Abgesehen von der hiermit gegebenen Vereinfachung der Festigung wird
damit erreicht, daß bei Drehung der Schaltscheibe im Uhrzeigersinn und im Gegenuhrzeigersinn
dieselben Schaltbewegungen durchgeführt werden, nur daß hiermit die Schalterwelle
einmal im Uhrzeigersinn und einmal im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt wird.
[0007] Bei Vorhandensein zweier Stellglieder können gemäß Anspruch 7 diese in konstruktiv
einfacher und funktionell vorteilhafter Weise durch eine Zugfeder zueinander hin und
gegen einen Anschlag gezogen werden.
[0008] Der Schalter wird synchron mit der Drehgeschwindigkeit der Motorachse geschaltet.
Der Motor ist in seiner Auslaufphase nicht begrenzt. Er kann beispielsweise auch im
Dauerlauf weiter drehen, weil die Stellglieder nach Erreichen der Schaltstellung jeweils
von dem Stellnocken der Schaltscheibe seitlich verdrängt werden.
[0009] Es können gemäß Anspruch 9 auch mehrere Widerlager in Längsrichtung des betreffenden
Stellgliedes bzw. der betreffenden Stellglieder hintereinander vorgesehen sein, so
daß anstelle jeweils nur eines Schaltschrittes von beispielsweise 90° mit dem gleichen
Stellglied auch mehrere Schaltschritte von beispielsweise jeweils 45° nacheinander
durchgeführt werden können.
[0010] Es sind somit mehrere hintereinander folgende vollständige Umläufe des Stellnockens
mit einer der Zahl der Umläufe entsprechenden Zahl von Verschwenkungen der Schalterwelle
möglich, wobei die Verschwenkwinkel der Schalterwelle entweder einander gleich oder
ungleich sind (Anspruch 12).
[0011] Es ist bei den eingangs erläuterten Umschaltwerken bekannt, eine von Hand zu betätigende
Notschaltwelle vorzusehen, um bei Ausfall des elektrischen Antriebsmotors eine Handbetätigung
des betreffenden elektrischen Schalters zu ermöglichen. Dabei wird die Drehung der
Notschaltwelle auf die Schalterwelle durch in der Herstellung teure Kegelzahnräder
übertragen, die außerdem den Nachteil eines großen Raumbedarfes haben. Auch dieser
Nachteil soll mit der Erfindung behoben werden. Hierzu dienen zunächst die Mittel
gemäß Anspruch 13. Das im Querschnitt L-förmige Blech und die in ihn eingreifenden
Führungsmittel verlangen im Ergebnis keinen zusätzlichen Raum. Sie sind einfach und
daher mit geringen Kosten herstellbar.
[0012] Ausdrücklich wird hinsichtlich weiterer Merkmale und Vorteile der Erfindung sowohl
auf die weiteren Unteransprüche, als auch auf die nachstehende Beschreibung und die
zugehörige Zeichnung von erfindungsgemäßen Ausführungsmöglichkeiten verwiesen. In
der Zeichnung zeigt:
- Fig. 1:
- Ein Umschaltwerk nach der Erfindung in perspektivischer Ansicht und zum Teil aufgeschnitten,
- Fig. 2:
- ein erstes Ausführungsbeispiel mit Stellnocken und Stellgliedern, sowie angetriebener
Schalterwelle der Erfindung in der Draufsicht und dazugehörigen Bauteilen,
- Fig. 3:
- die zu Fig. 2 gehörende Seitenansicht,
- Fig. 4:
- eine Ansicht auf das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2, jedoch mit einer anderen Schaltstellung
der Bauteile,
- Fig. 5:
- die Draufsicht auf Fig. 4, bzw. Fig. 2,
- Fig. 6 bis 11:
- verschiedene Schaltstellungen eines weiteren Ausführungsbeispieles der Erfindung mit
Schaltscheibe, Stellnocken, Stellgliedern und Schalterwelle, sowie dazugehörigen Bauteilen,
- Fig. 12:
- eine Anordnung zur Übertragung der Drehung einer Notschaltwelle auf die Schalterwelle
in der Seitenansicht,
- Fig. 13:
- die Draufsicht zu Fig. 12,
- Fig. 14:
- die Stirnansicht zu Fig. 12.
[0013] Fig. 1 zeigt den Gesamtaufbau einer Ausführungsmöglichkeit eines solchen Umschaltwerkes
mit Gehäuse 1, Antriebsmotor 2, Schaltscheibe 3 mit Stellnocken 4, zwei Stellglieder
5, 6 und die hier nur teilweise erkennbare Schalterwelle 7. Ferner können eine Notschaltwelle
39 und zugehörige, nur schematisch angedeutete Mittel zur Übertragung einer Drehung
der Notschaltwelle auf die Schalterwelle 7 vorgesehen sein (im einzelnen wird hierzu
auf die Figuren 12 bis 14 und den zugehörigen Text verwiesen). Die Drehung des Motors
2 wird über nicht dargestellte Umlenkmittel und eine nur strichpunktiert angedeutete
Triebwelle 10 auf die Schaltscheibe 3 übertragen. Der mittels der Schalterwelle 7
zu schaltende elektrische Schalter oder der mit der Schalterwelle auf Drehmitnahme
verbundene Schaltrotor eines solchen elektrischen Schalters sind in der Zeichnung
nicht dargestellt. Der vorgenannte Schaltrotor betätigt, z.B. schließt oder öffnet,
entsprechende elektrische Kontakte je nach seiner Drehlage. Bevorzugt aber nicht ausschließlich
handelt es sich bei den vorgenannten elektrischen Schaltern um größere Schalter die
sich in einem Ölbad befinden und ferngeschaltet werden müssen. Die Erfindung wäre
aber auch bei demgegenüber kleineren Schaltern einsetzbar. Eine solche Fernsteuerung
kann von einer Zentrale her erfolgen. Sie bewirkt das Zu- und Abschalten des Antriebsmotors
2 und damit die entsprechenden Schaltdrehungen der Schalterwelle. Solange der Motor
2 eingeschaltet ist läuft der Stellnocken, bzw. läuft die Schaltscheibe 3 mit dem
Stellnocken 4 um.
[0014] Die nachfolgend erläuterten Fig. 2 bis 5 und 6 bis 11 zeigen jeweils Ausführungsbeispiele
von mechanischen Umschaltwerken nach der Erfindung, bei denen die bevorzugt vorgesehene
Schaltscheibe und damit der Stellnocken sowohl im Uhrzeigersinn, als auch im Gegenuhrzeigersinn
gedreht werden können, wobei hiermit zwei Stellglieder betätigt werden, welche die
Schalterwelle im Uhrzeigersinn oder im Gegenuhrzeigersinn verdrehen. Diese Schaltmöglichkeit
in beiden Drehrichtungen ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung. Vom Prinzip
her könnte aber die Erfindung auch mit nur einem Stellglied und damit Drehung der
Schalterwelle in nur einer Drehrichtung verwirklicht werden. Es sind für dieselben,
oder zumindest im Prinzip dieselben Bauteile die gleichen Bezugsziffern verwendet.
[0015] Im Ausführungsbeispiel der Fig. 2 bis 5 sind die Schaltscheibe 3 und deren Triebwelle
10, der an der Schaltscheibe fest angebrachte Stellnocken 4 und die beiden Stellglieder
5, 6 dargestellt. Diese Stellglieder sind jweils mit einem Flansch 8 gelenkig verbunden,
und zwar mittels Zapfen oder dergleichen 9. Der Flansch 8 ist drehfest mit der Schalterwelle
7 verbunden. Ferner ist eine Zugfeder 11 vorgesehen, welche an den Stellgliedern 5,
6 angreift und bestrebt ist, diese in den Pfeilrichtungen 12 zueinander hin zu ziehen
und dabei um die Anlenkungen 9 zu verschwenken. Die Stellglieder 5, 6 besitzen Widerlagerflächen
13, die sich in der Umlaufbahn 15 des Stellnockens 4 befinden. Die Stellglieder 5,
6 sind in diesem Ausführungsbeispiel einander gleich, jedoch spiegelbildlich zueinander
angeordnet, so daß sowohl bei Drehung des Stellnockens 4 auf der Bahn 15 im Uhrzeigersinn,
als auch seiner Drehung im Gegenuhrzeigersinn wie nachstehend im einzelnen erläutert
die Schalterwelle 7 jeweils um den gleichen Winkelbetrag, jedoch in der entsprechenden
Drehrichtung verschwenkt wird. Die Triebwelle 10 und die Schalterwelle 7 sind in einem
bestimmten, festen Abstand zueinander fixiert (im einzelnen nicht dargestellt). Sobald
der Stellnocken 4 bei Drehung im Uhrzeigersinn gemäß Fig. 2 an das Widerlager 13 anstößt
verschiebt er bei seiner weiteren Drehung um die Triebwelle 10 das Stellglied 5 in
Richtung des Pfeiles 17, wobei es über die zugehörige Anlenkung 9 den Flansch 8 und
damit die Schalterwelle 7 um einen Schaltschritt ebenfalls im Uhrzeigersinn verschwenkt.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist dies eine Verschwenkung um 90°. Die Bauteile,
einschließlich der Stellglieder 5, 6, nehmen dann die Position gemäß Fig. 4 ein. Der
vorgenannte Stellwinkel von 90° ist dabei durch den Bogen A-B in Fig. 4 dargestellt.
Fig. 4 zeigt ferner, daß in dieser Lage des Stellgliedes 5 dessen Widerlager 13 aus
der Umlaufbahn 15 des Stellnockens 4 verschoben wurde, so daß dieser sich mit der
Schaltscheibe 3 ungehindert weiterdrehen kann. Er kommt dann zu Anlage an die Innenkante
14 des anderen Stellgliedes 6 und schwenkt dieses gegen Wirkung der Feder 11 um dessen
Anlenkung 9 im Gegenuhrzeigersinn nach außen, wie es mit Ziffer 6' gestrichelt eingezeichnet
ist. Somit kann der Stellnocken gemäß Position 4' ungehindert an der Innenkante 14
des Stellgliedes 6 entlang gleiten. Hat er die Position 4'' eingenommen, so zieht
die Feder 11 das Stellglied 6 wieder in die in Fig. 4 mit durchgezogenen Linien dargestellte
Position zurück. Die Position der Stellglieder 5, 6 gemäß Fig. 2 und Fig. 4 wird dadurch
gesichert, daß die Stellglieder seitlich Anschläge 16 aufweisen, die zu Anlage an
die äußere Mantelfläche der Schaltscheibe 3 kommen. Hierzu wird auf Fig. 5 verwiesen.
Diese Anschläge können gemäß Ausführungsbeispiel durch Abkantungen von die Stellglieder
5, 6 bildenden Blechen geschaffen werden. Der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen,
daß beim Übergang von der Schaltstellung nach Fig. 2 auf die Schaltstellung nach Fig.
4 die Bewegung des Stellgliedes 5 in Pfeilrichtung 17 über den Flansch 8 eine gegenläufige
Bewegung des Stellgliedes 6 in Pfeilrichtung 17' zur Folge hat. Wird der Antrieb der
Schaltscheibe 3 nicht abgeschaltet, so erfolgt in entsprechenden Zeitabständen ein
ständiges Weiterschwenken der Schalterwelle 7 um jeweils 90°. Eine Umkehr der Drehrichtung
des Antriebes 2, 10 und damit der Drehrichtung der Schaltscheibe 3 hat zur Folge,
daß der Stellnocken 4 dabei zur Anlage an die Widerlagerfläche 13 des Stellgliedes
6 kommt und dieses entsprechend verschiebt, was eine Drehung des Flansches 8 und damit
der Schalterwelle 7 ebenfalls um 90°, jedoch entgegen der Uhrzeigerrichtung zur Folge
hat. Ein Weiterdrehen der Schaltscheibe bewirkt, daß der Stellnocken 4 die Innenkante
14 des Stellgliedes 5 erfaßt und damit das Stellglied 5 gegen die Wirkung der Feder
11 nach außen verschwenkt. Der Vorgang ist also derselbe wie die zuvor bei Drehung
der Schaltscheibe 6 im Uhrzeigersinn, nur daß nunmehr das andere Stellglied 6 die
Schalterwelle betätigt.
[0016] Ein solches mechanisches Umschaltwerk ist insbesondere für Schaltvorgänge verwendbar,
bei denen exakt vorgegebene Schaltwege hin und zurück eingehalten werden müssen, und
zwar unabhängig von der Drehrichtung des Schaltvorganges, sowie unter Vermeidung der
Nachteile des erwähnten Nachlaufes. Es versteht sich, daß die Konfiguration der Stellglieder
5, 6 so zu wählen ist, daß ihre Konturen, insbesondere die Widerlagerflächen und die
Innenkanten in Bezug auf die Position der Umlaufbahn 15 des Stellnocken 4 und der
Lage der Anlenkstellen 9 im Sinne der Lehre der Erfindung abgestimmt sind.
[0017] Die vorstehenden Ausführungen zum Beispiel der Fig. 2 bis 5 gelten sinngemäß auch
für die nachfolgenden Erläuterungen des Ausführungsbeispieles der Fig. 6 bis 11, und
zwar insbesondere hinsichtlich der Funktion der Bauteile. Das Ausführungsbeispiel
der Fig. 5 bis 11 zeigt, daß anstelle des jeweils nur einen Schaltschrittes von 90°
mit dem gleichen Stellglied auch mehrere Schaltschritte nacheinander durchgeführt
werden können. Dies sind im Ausführungsbeispiel der Fig. 5, 6 bis 11 jeweils zwei
Schaltschritte um jeweils 45°. Doch kann die Erfindung auch mehrere, z.B. drei Schaltschritte
bei der Bewegung eines Stellgliedes um entsprechende Winkelverstellungen, sei es beispielsweise
drei Schaltschritte von je 30° oder auch von je 45°, der Schalterwelle bewirken (nicht
dargestellt).
[0018] Im Ausführungsbeispiel der Fig. 6 bis 11 besitzen die beiden Stellglieder 5, 6 je
zwei Widerlagerflächen 13' und 13'' im Abstand voneinander. Dabei sind die Widerlagerflächen
13' von den Anlenkungen 9 der Stellglieder 5, 6 weiter entfernt, als die Widerlagerflächen
13''. Bei einer Drehung der Schaltscheibe 3 im Uhrzeigersinn kommt der Stellnocken
4 zunächst zur Anlage an das Widerlager 13'' (siehe Fig. 6). Bei seinem Weiterdrehen
im Uhrzeigersinn schiebt er das Stellglied 5 in Pfeilrichtung 17 nach unten und verdreht
somit den Flansch 8 und die Schalterwelle 7 um einen Winkel A-B von 45° in die Position
gemäß Fig. 7. Im Verlauf seiner weiteren Umlaufbahn gleitet der Stellnocken 4 an der
Innenkante 14 des Stellgliedes 5 entlang und drückt dieses dabei nach außen, d.h.
dreht es im Uhrzeigersinn um die zugehörige Gelenkstelle 9. Ferner wird im weiteren
Verlauf dieser Umlaufbahn das Stellglied 6 vom Stellnocken 4 entgegen dem Uhrzeigersinn
um seine Anlenkung 9 verschwenkt. Befindet sich der Stellnocken 4 außerhalb des Bereiches
der Innenkante 14 des Stellgliedes 6, so wird dieses von der Feder 11 im Uhrzeigersinn
nach innen geschwenkt, bis sein Anschlag 16 zur Anlage an die Schaltscheibe 3 kommt.
Mit dem Weiterdrehen der Schaltscheibe nimmt der Stellnocken 4 die in Fig. 7 dargestellte
Position ein, in der er an der anderen Widerlagerfläche 13' des Stellgliedes 5 anliegt.
Über dieses Widerlager 13' verschiebt er das Stellglied 5 weiter in Pfeilrichtung
17, womit der Flansch 8 um weitere 45° (siehe Winkelangabe B-C) bewegt wird, so daß
er die Position gemäß Fig. 8 einnimmt. Es wurde also mit Hilfe dieser beiden Widerlager
13', 13'' die Schalterwelle 7 in zwei Schritten von je 45° im Uhrzeigersinn verschwenkt.
Bei Weiterbewegung des Stellnockens 4 im Uhrzeigersinn drückt er das weitere Stellglied
6 wie schon vorstehend beschrieben nach außen und gleitet daran, d.h. an dessen Innenkante
14 vorbei. In dem Zusammenhang ist eine Haltestange 18 mit einem Anschlag 18' vorgesehen,
die sowohl in der Pfeilrichtung 19, als auch in der Pfeilrichtung 20 verschiebbar
ist. Dieses Schaltgestänge 18, 18' dient dazu, bei Anordnung zweier Widerlager 13',
13'' das jeweilige Stellglied 5, bzw. 6 in einer solchen Winkellage zu dem jeweiligen
Anlenkpunkt 9 zu halten, daß der Schaltnocken 4 beim Umlauf zunächst an das Widerlager
13'' zur Anlage kommt und das betreffende Stellglied schaltet, sowie daß beim nächsten
Umlauf des Stellnockens 4 der Anschlag 18' sich so weit verlagert hat, daß das betreffende
Stellglied unter Wirkung der Zugfeder 11 eine Winkellage um ihren betreffenden Anlenkpunkt
9, bzw. 10 einnimmt, in dem das Widerlager 13' sich in der Umlaufbahn des Stellnockens
4 befindet. Dies gilt sowohl bei Bewegung des Stellnockens 4 im Uhrzeigersinn, als
auch im Gegenuhrzeigersinn. Die Verstellung des Anschlages 18' mittels der Haltestange
18 erfolgt synchron gesteuert zu den Umläufen des Stellnockens 4. Die Sicherung der
Position des jeweiligen Stellgliedes erfolgt durch Anliegen des Anschlages 18' an
der jeweiligen Innenkante 14 des betreffenden Stellgliedes. Damit wirkt der Anschlag
18' einem weiteren Verschwenken des betreffenden Stellgliedes durch die Feder 11 entgegen.
Die Bewegung der Haltestange 18 und die zeitliche Steuerung dieser Bewegung kann mechanisch,
elektromechanisch oder durch Steuerung mittels elektrisch betätigter Magnete erfolgen.
Es ist ersichtlich, daß nach Erreichen positionsgemäß Fig. 9 rechts der Stellnocken
4 auf seiner Umlaufbahn 15 im Uhrzeigersinn sich weiterbewegt. Zur Vermeidung einer
zusätzlichen Darstellung ist in der gleichen Fig. 9 der Beginn der Schaltbewegung
des Stellgliedes 6 bei Drehung der Schaltscheibe 3 im Uhrzeigergegensinn dargestellt.
Dies ist der Pfeil 21 mit der an dessen Pfeilspitze vorgesehenen Position 22 des Stellnockens
4, der an der Widerlagerfläche 13'' des Stellgliedes 6 anliegt. Von hieraus erfolgt
mit dem Weiterdrehen der Schaltscheibe 3 ein Bewegen des Stellgliedes 6 in Richtung
des Pfeiles 24, womit der Flansch 8 und die Schalterwelle 7 um 45° in die Position
gemäß Fig. 10 verschwenkt werden, und zwar ebenfalls im Uhrzeigergegensinn. Dieser
Winkel 45° befindet sich zwischen den Punkten D und E. Dies ist also der gleiche Ablauf
wie anhand der Fig. 7 bis 9 geschildert, nur in Uhrzeigergegendrehrichtung. Fig. 10
zeigt die Anlage des Stellnockens 4 an dem Widerlager 13'' des Stellgliedes 6. Mit
dem Weiterdrehen der Schaltscheibe 3 in der Pfeilrichtung 21 wird das Stellglied 6
weiter nach unten geschoben und bringt sich, sowie den Flansch 8 und die Schalterwelle
7 in die Position gemäß Fig. 11. Damit ist eine weitere Verschwenkung der Schalterwelle
um 45°, gemäß dem Bogen zwischen den Punkten E und F erfolgt.
[0019] Die eingangs schon erläuterte Fig. 1 zeigt ferner eine Anordnung, um mit einfachen
Mitteln bei Ausfall des Motors 2 über eine von Hand zu betätigende Notschaltwelle
39 die Schalterwelle 7 schalten, d.h. verdrehen zu können. Einzelheiten sind in den
Fig. 12 bis 14 dargestellt.
[0020] Ein im Querschnitt etwa rechteckige Federsprungwerk 26 wird von einem Winkelblech
umgeben, das im Querschnitt etwa L-förmige ist. Die Schenkel dieses L sind mit 27,
28 beziffert. Fig. 12 zeigt innerhalb des Schenkels 27 einen sich in Längsrichtung
34-34 des Winkelbleches 27, 28 erstreckenden Ausschnitt 29 mit einem senkrecht dazu
verlaufenden kleineren Ausschnitt 30. In den größeren Ausschnitt 29 ist die Schalterwelle
7 eingebracht und geführt, die drehfest einen Steueransatz 31 mit Führungsstift 32
trägt. Der Führungsstift 32 gleitet in den kleineren Ausschnitt 30. Im Schenkel 28
ist eine analoge Anordnung vorgesehen, bestehend aus einem größeren Ausschnitt 33,
der ebenfalls in der Längsrichtung 34-34 des Winkelbleches 27, 28 verläuft und einem
quer dazu verlaufenden kleineren Ausschnitt 34. Die Notschaltwelle 39 ist in den größeren
Ausschnitt 33 eingebracht und darin geführt, sowie mit einem Steueransatz 35 drehfest
verbunden, der einen Führungsstift 36 trägt. Dieser Führungsstift 36 gleitet in den
kleineren Ausschnitt 34. Die Ausschnitte 29, 30 und 33, 34 gehen jeweils ineinander
über. Ein Drehen der Notschaltwelle 39 von Hand, z.B. mittels eines Steckschlüssels
37, hat über die Führungsanordnung 33, 34, 35, 36 ein Verschieben des Winkelbleches
27, 28 in Richtung der Pfeile 34-34 zur Folge. Diese Bewegung des Winkelbleches 27,
28 bewirkt über die Führungsanordnung 29, 30, 31, 32 ein entsprechendes Verdrehen
der Schalterwelle 7. Somit kann mittels Verdrehen der Notschaltwelle 39 der zu betätigende
elektrische Schalter von Hand geschaltet werden. An den Endstellungen der Verschiebebewegung
des Winkelbleches 27, 28 sind Hilfskontaktschalter 38 vorgesehen. Hiervon ist nur
ein Hilfskontaktschalter dargestellt, nämlich in Fig. 1 rechts. Über diese Hilfskontaktschalter
kann optisch die jeweilige Position des Winkelbleches und damit die Schalterstellung
angezeigt werden.
[0021] Es sind also die motorbetätigte Schalterwelle 1 und die handbetätigte Notschaltwelle
39 über die vorgenannte Anordnung mit Kulissenführungen synchron und zwangsläufig
miteinander gekoppelt, und zwar sowohl bei Drehungen im Uhrzeigersinn, als auch im
Gegenuhrzeigersinn. Diese Anordnung ersetzt die beim Stand der Technik vorhandenen
teuren und raumaufwendigen Kegelzahnräder.
[0022] Im Falle der Notbetätigung von Hand über die Notschaltwelle 39 empfiehlt es sich,
die Stellglieder 5, 6 so weit auseinander zu spreizen, daß sie sich nicht mehr im
Bereich des umlaufenden Stellnockens 4 befinden. Dies kann beispielsweise mit einer
Hebelanordnung 40, 41 geschehen (siehe Fig. 1). Diese Hebelanordnung kann durch den
Steckschlüssel 37 betätigt werden, der für die Drehung der Notschaltwelle 39 über
diese gesteckt wird (die Verbindung zwischen diesem Steckschlüssel 37 und den Hebeln
40, 41 ist in der Zeichnung nicht dargestellt).
[0023] Alle dargestellten und beschriebenen Merkmale, sowie ihre Kombinationen miteinander
sind erfindungswesentlich.
1. Motorisch angetriebenes, mechanisches Umschaltwerk zur Betätigung eines elektrischen
Schalters, insbesondere eines Schaltrotors eines solchen Schalters, dadurch gekennzeichnet, daß der motorische Antrieb (2) auf Drehmitnahme mit einem Stellnocken (4) verbunden
ist, daß in der Bewegungsbahn (15) dieses Stellnockens zumindest ein Stellglied (5
bzw. 6) vorgesehen ist, das zumindest ein Widerlager (13) für den Stellnocken aufweist,
daß das Stellglied verschieblich (17, 17') angeordnet und mit einer zum elektrischen
Schalter oder einen dazugehörenden Schaltrotor führenden Schalterwelle (7) derart
verbunden oder gekoppelt ist, daß bei Anliegen des Stellnockens an dem Widerlager
des Stellgliedes die Stellnockenbewegung das Stellglied mitnimmt und dieser die Schalterwelle
(7) um eine Schaltdrehung verschwenkt, wobei das Widerlager des Stellgliedes nach
Durchführung dieser Schaltbewegung durch Verschieben und/oder Verschwenken des Stellgliedes
aus der Umlaufbahn (15) des Stellnockens gelangt.
2. Umschaltwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine federnde Rückstellung
des Stellgliedes (5 oder 6) oder der Stellglieder (5, 6) in die jeweilige Ausgangslage
vorgesehen ist.
3. Umschaltwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellnocken (4)
fest auf einer Schaltscheibe (3) angebracht ist, die mit dem Antriebsmotor (2) auf
Drehmitnahme verbunden ist, wobei der Stellnocken (4) sich im Abstand von der Drehachse
(10) der Schaltscheibe befindet.
4. Umschaltwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Stellglieder
(5, 6) vorgesehen sind, wobei eines dieser Stellglieder (5) mit seinem betreffenden
Widerlager bei Drehung der Schaltscheibe (3) und des Stellnockens (4) im Uhrzeigersinn,
dagegen das andere Stellglied (6) mit seinem betreffenden Widerlager bei Drehung der
Schaltscheibe (3) und des Stellnockens (4) im Gegenuhrzeigersinn sich in der Umlaufbahn
(15) des Stellnockens befindet und davon bewegt wird, wobei das jeweils nicht bewegte
Stellglied so ausgeführt und gelagert ist, daß es ein Passieren des Stellnockens ohne
Schaltbetätigung ermöglicht.
5. Umschaltwerk nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei einander gleiche aber
spiegelbildlich angeordnete Stellglieder (5, 6) vorgesehen sind.
6. Umschaltwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied
oder die Stellglieder (5, 6) an einem Flansch (8) angelenkt ist oder sind (9), der
drehfest mit der Schalterwelle (7) verbunden ist.
7. Umschaltwerk nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß beide Stellglieder
(5, 6) durch eine Zugfeder (11) zueinander hin und gegen einen Anschlag gezogen sind.
8. Umschaltwerk nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß als Anschlag der
Rand oder die Mantelfläche der Schaltscheibe (3) vorgesehen ist, wobei sich entsprechende
Gegenanschläge (16) an den Stellgliedern (5, 6) befinden.
9. Umschaltwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß am Stellglied
oder an den Stellgliedern (5, 6) im Abstand voneinander mehrere Widerlager (13', 13'')
etwa in Längsrichtung des Stellgliedes hintereinander vorgesehen sind.
10. Umschaltwerk nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein von Hand, oder durch
Magnetkraft betätigter Anschlag (18') mit zugehörige Betätigungsstange (18) vorgesehen
ist, der sich zwischen den Stellgliedern befindet und etwa quer zur Längsrichtung
der Stellglieder verschieblich ist, wobei der Anschlag (18') gegen die Wirkung der
Feder (11) dem jeweiligen Stellglied eine Winkellage gibt, die einen Anschlag des
Stellnockens (4) an dem jeweils zu betätigenden Widerlager (13' oder 13'') ermöglicht.
11. Umschaltwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durch eine Anordnung,
die bei einem vollständigen Umlauf des Stellnockens (4) eine Verschwenkung der Schalterwelle
(7) um 90° bewirkt.
12. Umschaltwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durch eine Anordnung,
insbesondere der Widerlager (13', 13'') derart, daß bei mehreren hintereinander folgenden
vollständigen Umläufen des Stellnockens (4) sich eine der Zahl der Umläufe entsprechende
Zahl von Verschwenkungen der Schalterwelle (7) ergibt, wobei die Verschwenkwinkel
der Schalterwelle entweder einander gleich oder ungleich sind.
13. Umschaltwerk mit einer zusätzlichen, von Hand zu betätigenden Notschaltwelle, die
bei Ausfall des Antriebsmotors über Umlenkmittel die Schalterwelle dreht, nach einem
der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß als Umlenkmittel ein abgewinkeltes,
im Querschnitt etwa L-förmiges Blech (27, 28) vorgesehen ist mit Kulissenführungen
für die Notschaltwelle (39), die einen Ansatz (35) mit Steuerstift (36) trägt, als
auch für die Schalterwelle (7), die einen Ansatz (31) und Steuerstift (32) trägt,
derart, daß jede Drehung einer der vorgenannten Wellen (7 oder 39) ein Verschieben
des Winkelbleches (27, 28) in seiner Längsrichtung (34-34) und dadurch über die Kulissenführungen
ein Drehen der jeweils anderen Wellen (39, 7) zur Folge hat.
14. Umschaltwerk nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß beide Stellglieder (5,
6) so weit auseinander spreizbar sind, daß sie sich nicht mehr im Bereich der Umlaufbahn
(3) des Stellnockens (4) befinden.
15. Umschaltwerk nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß für die Spreizung eine
Hebelanordnung (40, 41) vorgesehen ist und deren Betätigung beim Aufbringen eines
Steck-Verdrehschlüssels (37) auf die Notschaltwelle (39) erfolgt.
16. Umschaltwerk nach einem der Ansprüche 13 bis 15, gekennzeichnet durch je einen Hilfskontaktschalter
(38) am Ende des Verschiebeweges des Winkelbleches (27, 28), wobei die Hilfskontaktschalter
mit einer Anzeige elektrisch verbunden sind.