[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen einspurigen Rollenlaufschuh nach
dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Ebenso bezieht sich die vorliegende Erfindung auf einen Satz Laufrollen.
[0003] Einspurige Rollschuhe sind bereits bekannt und im Handel in einer großen Zahl unterschiedlicher
Ausführungsformen erhältlich. Die Laufrollen bekannter Rollenlaufschuhe sind in einer
Horizontalebene hintereinander angeordnet und weisen im allgemeinen eine im Axialschnitt
parabolisch ausgebildete Abrollfläche auf, wobei alle Laufrollen eines Rollschuhes
im wesentlichen identisch ausgebildet sind.
[0004] In der US-PS 5 207 454 hingegen ist ein Rollschuh beschrieben, bei welchem mittig
zwischen dem vorderen und hinteren Ende des Rahmens eine einzige Laufrolle und vor
und hinter dieser Laufrolle je zwei Kugelrollen vorgesehen sind, die über ein Kugellager
in einer schalenförmigen Eintiefung des Rahmens gelagert sind. Die Laufrolle hat im
Gegensatz zu den eingangs genannten Rollschuhen einen rechteckigen Querschnitt. Die
Kugelrollen können sich in jede beliebige Richtung bewegen, sodaß der Rollschuhläufer
besonders enge Kurven fahren kann. Dieser bekannte Rollschuh besitzt jedoch verständlicherweise
unerwünscht schiechte Eigenschaften in bezug auf den Geradeauslauf.
[0005] Weiters ist in der genannten DE-OS-3 918 617 ein Ausführungsbeispiel eines Rollschuhes
beschrieben (Fig. 3), bei welchem zwei mittlere Laufrollen eine größere Breite aufweisen
als je zwei vordere und hintere Laufrollen. Von der Seite betrachtet, sind die insgesamt
sechs Laufrollen entlang einer konkav gekrümmten Kurve angeordnet. Die Abrollfläche
aller sechs Laufrollen sind in Form von Zylindermantelflächen ausgebildet und weisen
daher keine konvexe Krümmung auf Durch die zwei breiteren mittleren Rollen soll erreicht
werden, daß der Rollschuh stabiler läuft, da beim Geradeauslaufen nur diese zwei Rollen
den Boden berühren. Jedoch auch diese Maßnahme ist unzureichend, um einen stabilen
Geradeauslauf zu erzielen, da hierbei nur zwei benachbarte der sechs Rollen den Boden
berühren.
[0006] Ein Problem, das bei der Entwicklung einspuriger Rollschuhe immer wieder zu lösen
ist, betrifft die Verbesserung des unzulänglichen Kurvenfahrverhaltens solcher Rollschuhe.
[0007] In diesem Zusammenhang ist bekannt geworden, die Laufrollen mit einer lenkbaren Aufhängung
zu versehen oder im Bereich der Drehachse eine sogenannte Innenlenkung für die Laufräder
vorzusehen. Solche konstruktiven Maßnahmen ermöglichen zwar ein gutes Lenkverhalten,
sind jedoch aufwendig und teuer.
[0008] Eine weitere, bekannte Maßnahme, das Kurvenfahrverhalten einspuriger Rollschuhe zu
verbessern, besteht darin, das vorderste und hinterste Rad etwas höher anzuordnen
als die mittleren Räder, wobei jedoch der Nachteil eines schlechteren Geradeauslaufs
in Kauf genommen werden muß.
[0009] Im Handel erhältliche Rollschuhe besitzen eine Abrollfläche mit einem im Querschnitt
durchgehenden konvexen Profil. Aus verschiedenen veröffentlichten Druckschriften,
z.B. der US-PS 698 110, DE-PS 1 110 060 oder GB-PS 908 566 sind jedoch auch andere
Profilformen bekannt geworden, z.B. Kombinationen von konvexen und konkaven Problabschnitten,
die über einen Wendepunkt oder eine Übergangskante ineinander übergehen. Jeder Rollschuh
besitzt jedoch zwei identische Rollen. Weiters ist in der DE-PS 827 913 ein Rollschuh
mit zwei Laufrädern beschrieben, bei welchem zwei Räder mit einer im Querschnitt kreisförmigen
Abrollfläche gegen zwei Räder mit einer im Querschnitt rechteckigen Abrollfläche getauscht
werden können.
[0010] Ein einspuriger Rollenlaufschuh mit den Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1
ist aus FR-A- 959 408 bekannt.
[0011] Eine Aufgabe der Erfindung ist daher darin zu sehen, das Kurvenfahrverhalten einspuriger
Rollschuhe durch einfache und billige Maßnahmen zu verbessern, ohne den Geradeauslauf
zu beeinträchtigen und einen Satz Laufrollen für solche einspurige Rollschuhe zur
Verfügung zu stellen.
[0012] Die Lösung dieser Aufgabe ist in Anspruch 1 und 11 angegeben.
[0013] Durch diese Maßnahme liegen bei einem Geradeausfahren im allgemeinen alle Laufrollen
auf der Unterlage auf, wogegen bei einem seitlichen Verkippen des Rollenlaufschuhs
die vordere und hintere Laufrolle von der Unterlage abheben oder zumindest ihren Auflagedruck
verringern und somit ein einfaches Kurvenfahren ermöglichen.
[0014] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Rollenlaufschuhes,
bei welchem die Abrollfläche der Laufrollen in einem Axialschnitt konvex gekrümmt
ausgebildet ist, zeichnet sich dadurch aus, daß die Abrollfläche der zumindest einen
vorderen und zumindest einen hinteren Laufrolle in einem Abstand von der Langsmittelebene
einen Kleineren Krümmungsradius aufweist als die Abrollfläche der zumindest einen
mittleren Laufrolle.
[0015] Bei einer Variante dieser Ausführungsform weist die Abrollfläche der zumindest einen
vorderen oder hinteren Laufrolle zu beiden Seiten der Längsmittelebene einen im Querschnitt
konisch nach außen verlaufenden seitlichen Flächenabschnitt auf.
[0016] Bei einer weiteren Variante dieser Ausführungsform weist die Abrollfläche der zumindest
einen vorderen oder hinteren Laufrolle im Bereich der Längsmittelebene einen konvex
gekrümmten Flächenabschnitt und zu beiden Seiten der Längsmittelebene hingegen einen
konkav gekrümmten seitlichen Flächenabschnitt auf.
[0017] Eine vorteilhafte Ausgestaltung dieser Variante besteht darin, an dem Übergang zwischen
der konvex gekrümmten Abrollfläche und dem konkav gekrümmten seitlichen Flächenabschnitt
eine Hinterschneidung vorzusehen, welche eine Übergangskante bildet.
[0018] Eine weitere Verbesserung der Lenkfunktion dieser Variante wird dadurch erreicht,
daß die zumindest eine vordere oder hintere Laufrolle in einem Abstand von der Längsmittelebene
elastisch deformierbar ausgebildet ist.
[0019] Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Rollenlaufschuhs
ergibt sich dadurch, daß die Abrollfläche der zumindest einen vorderen und zumindest
einen hinteren Laufrolle in einem Abstand von der Unterlage eine vergleichsweise geringere
Breite aufweist als die Abrollfläche der zumindest einen mittleren Laufrolle. Bei
einer solchen Ausführungsform besteht in vorteilhafter Weise die Möglichkeit, daß
die Abrollfläche der vorderen oder hinteren Laufrolle in einem Abstand von der Längsmittelebene
den gleichen Krümmungsradius aufweist als die Abrollfläche der zumindest einen mittleren
Laufrolle.
[0020] Eine Ausführungsform eines Rollenlaufschuhes, bei welchem jede Laufrolle einen an
dem Rahmen oder einem Rahmenabschnitt befestigbaren zylindrischen Lagerteil aufweist,
welcher über ein Lager, z.B. ein Kugellager, mit einem Radkörper verbunden ist, an
dessen Mantelfläche die Abrollfläche angeordnet ist, ist in vorteilhafter Weise dadurch
gegeben, daß der Lagerteil und der Radkörper der zumindest einen mittleren Laufrolle
breiter ausgebildet ist als der Lagerteil und der Radkörper einer vorderen oder hinteren
Laufrolle.
[0021] Bei einer solchen Ausführungsform sind die Laufrollen vorzugsweise über einen Rahmen
miteinander verbunden, welcher zwei Seitenflächen aufweist, die im Bereich der zumindest
einen mittleren Laufrolle einen größeren Innenabstand aufweisen als an ihren vorderen
und hinteren Enden, an welchen die zumindest eine vordere oder hintere Laufrolle angeordnet
ist.
[0022] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform eines Rollenlaufschuhs dieser Art weist der
Radkörper der zumindest einen mittleren Laufrolle eine Abrollfläche auf, welche im
Bereich der Längsmittelebene einen konvex gekrümmten Mittelabschnitt aufweist, der
über eine Kante oder einen Wendepunkt in einen flachen Seitenabschnitt übergeht, an
welchen sich nach außen ein konvexer seitlicher Flächenabschnitt der Abrollfläche
anschließt.
[0023] Bei einer anderen, ebenso vorteilhaften Ausführungsform eines Rollenlaufschuhes dieser
Art weist der Radkörper der zumindest einen mittleren Laufrolle eine Abrollfläche
auf, welche im Bereich der Längsmittelebene einen konkav gekrümmten Mittelabschnitt
aufweist, der zu beiden Seiten der Langsmittelebene über einen Wendepunkt oder eine
Kante in einen konvex gekrümmten Seitenabschnitt übergeht.
[0024] Im folgenden werden unterschiedliche, nicht einschränkende Ausführungsbeispiele für
einen erfindungsgemäßen Rollenlaufschuh näher erläutert, wobei auf die beiliegenden
Figuren Bezug genommen wird, die zeigen:
Figur 1 eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Rollenlaufschuhes,
Figur 2a und 2b einen Axialschnitt durch eine vordere oder hintere Laufrolle (Fig.
2a) und durch eine mittlere Laufrolle (Fig. 2b) für einen erfindungsgemäßen Rollenlaufschuh,
Figur 3 eine schematische Darstellung der Abrollflächen einer mittleren und einer
vorderen oder hinteren Laufrolle,
Figuren 4a, 4b, 4c schematische Axialschnitte durch vordere und/oder hintere Laufrollen
für einen erfindungsgemäßen Rollenlaufschuh,
Figuren 5a, 5b, 5c schematische Axialschnitte durch mittlere Laufrollen für einen
erfindungsgemäßen Rollenlaufschuh und
Figuren 6a und 6b je eine schematische Unteransicht eines Rahmens für einen erfindungsgemäßen
Rollenlaufschuhes.
[0025] Vorerst wird auf die Figur 1 Bezug genommen, in welcher ein Rollenlaufschuh 1 dargestellt
ist, der einen mit einem Schuh 2 verbundenen Rahmen 3 aufweist, an welchem in Laufrichtung
hintereinander vier Laufrollen 4, 5, 6, 7 angeordnet sind. Die Laufrollen sind mittels
Querbolzen 8, 9, 10 11 an entsprechenden Querbohrungen des Rahmens 3 befestigt, wobei
die vorderste Laufrolle 4 und die hinterste Laufrolle 7 über je eine Exzenterscheibe
12, 13 an diesem Rahmen 3 höhenverstellbar angeordnet sind.
[0026] In den Figuren 2a und 2b sind die Laufrollen 4 und 7 bzw. 5 und 6 in einem Axialschnitt
dargestellt. In diesen Schnittdarstellungen ist zu sehen, daß jede Laufrolle 4, 5,
6, 7 einen zylindrischen Lagerteil 14, 15 aufweist, der über ein hier nicht dargestelltes
Lager, z.B. ein Kugellager, mit einem Radkörper 16, 17 verbunden ist, an welchem entlang
des äußeren Umfanges eine bezüglich der Längsmittelebene ε symmetrisch ausgebildete
Abrollfläche 18, 19 vorgesehen ist, die im Bereich dieser Längsmittelebene ε auf einer
ebenen Auflagefläche 20 aufliegt, welche bezüglich der Abrollfläche 18, 19 jeder Laufrolle
4, 5, 6, 7 eine achsparallele Tangentialebene τ bildet.
[0027] Der wesentliche Unterschied zwischen den Laufrollen 4, 7 und 5, 6 besteht in der
besonderen Formgebung der Abrollflächen 18 und 19, wobei die Abrollfläche 18 der vorderen
und hinteren Laufrolle 4, 7 in einem bestimmten Abstand von der Längsmittelebene ε
einen größeren Normalabstand zur Tangentialebene τ aufweist als die mittleren Laufrollen
5, 6. Bei dem in Figur 2a und 2b gezeigten Ausführungsbeispiel wird der unterschiedliche
Normalabstand zur Tangentialebene τ dadurch hergestellt, daß die konvex gekrümmte
Abrollfläche 18 in einem Abstand von der Längsmittelebene ε einen geringeren Krümmungsradius
aufweist als die ebenso konvex gekrümmte Abrollfläche 19. Die im folgenden verwendete
Bezeichnung konkav und konvex ist immer auf die Achse a der Laufrollen 4, 5, 6, 7
bezogen.
[0028] Durch die unterschiedlichen Krümmungsradien der Abrollflächen 18, 19 wird bei einem
seitlichen Verkippen ab einem bestimmten Kippwinkel ein Abheben der vorderen und hinteren
Laufrolle von der Auflagefläche 20 oder zumindest eine Verringerung des Auflagedrucks
auf diese Auflagefläche 20 gewährleistet. Das Abheben der Abrollfläche erfolgt natürlich
in Abhängigkeit von dem Kippwinkel und ist in Figur 2a durch strichlierte und ausgezogene
Linien dargestellt. Die ausgezogene Linie stellt je eine Tangente an die Abrollfläche
18 bei einer Verkippung um 15°, 30° und 45° dar, wogegen die strichlierten Linien
je eine Tangente an die Abrollfläche 19 (z.B. jene der Figur 2b) bei Verkippung um
dieselben Winkel darstellen. Die Differenz zwischen der strichlierten und der ausgezogenen
Linie ist das Maß für das Abheben des vorderen und/oder hinteren Laufrolle und ist
in Figur 2a in Millimetern angegeben, nämlich ca. 0,5mm bei 15°, ca. 1mm bei 30° und
ca. 2mm bei 45°.
[0029] Die konvex gekrümmte Abrollfläche 18 der vorderen oder hinteren Laufrolle 4, 7 geht
in Richtung Achse a der Laufrollen zu beiden Seiten der Längsmittelebene ε in einen
konkav gekrümmten seitlichen Flächenabschnitt 21, 22 des Radkörpers 16 über, wobei
der Radkörper 16 einer vorderen oder hinteren Laufrolle 4, 7 an seinem der Achse a
zugewandten Abschnitt im wesentlichen die gleiche Breite besitzt als der Radkörper
19 einer mittleren Laufrolle 5, 6. Dadurch ist in vorteilhafter Weise die Verwendung
gleicher Lagerteile 14, 15 für beide Typen von Laufrollen möglich. Weiters können
Laufrollen 4, 5, 6, 7 eines erfindungsgemäßen Rollenlaufschuhs in herkömmliche Rollschuhe
nachträglich eingebaut werden.
[0030] In Figur 3 sind je eine vordere oder hintere Laufrolle 4, 7 und je eine mittlere
Laufrolle 5, 6 schematisch übereinander dargestellt, um die unterschiedliche Krümmung
der Abrollflächen 18, 19 in Abstand von der Längsmittelebene ε zu verdeutlichen. Die
Ausführungsform der Figur 3 entspricht im wesentlichen jener der Figuren 2a und 2b
mit dem einzigen Unterschied, daß die Abrollfläche 18 der Laufrollen 4, 7 zu beiden
Seiten der Längsmittelebene ε einen konisch nach außen verlaufenden seitlichen Flächenabschnitt
23, 24 aufweist. Wie in Figur 2a sind auch hier die Tangenten an die Abrollfläche
bei verschiedenen Verkippungen (z.B. 15°, 30° u. 45°) sowohl für die Abrollfläche
18 als auch die Abrollfläche 19 dargestellt. Der Abstand zwischen den jeweils parallel
verlaufenden Tangenten bildet ein Maß für das Abheben eines vorderen oder hinteren
Laufrades bezüglich eines mittleren Laufrades.
[0031] In den Figuren 4a, 4b, 4c sind weitere Ausführungsbeispiele vorderer oder hinterer
Laufrollen 4, 7 für einen erfindungsgemäßen Rollenlaufschuh in einem Axialschnitt
dargestellt.
[0032] Die Laufrolle gemäß Figur 4a ist ähnlich aufgebaut wie die von Figur 2a, jedoch sind
die konkav gekrümmten seitlichen Flächenabschnitte 21, 22 bei dieser Ausführungsform
in ihrem der konvexen Abrollfläche 18 zugewandten Abschnitt stärker gekrümmt und bilden
zu beiden Seiten der Längsmittelebene ε je eine Hinterschneidung 24, 25, die über
eine Übergangskante 26, 27 in die konvex gekrümmte Abrollfläche 18 übergehen.
[0033] Die in Figur 4b dargestellte Laufrolle 4, 7 ist prinzipiell gleich aufgebaut wie
die Laufrolle von Figur 4a, jedoch ist die Abrollfläche 18 weniger stark gekrümmt
und der konkave seitliche Flächenabschnitt 21, 22 als eine seitliche Ausnehmung des
Radkörpers 16 ausgebildet, die eine seitlich umlaufende Rille bildet, durch welche
der Radkörper 16 in Abstand von der Längsmittelebene ε, insbesondere im Bereich der
Übergangskanten 26, 27 eine erhöhte Elastizität aufweist. Bei einem seitlichen Verkippen
des Rollschuhes wird die Abrollfläche 18 ab einem bestimmten Verkippwinkel daher durch
das Gewicht des Rollschuhfahrers im Sinne einer stärkeren Krümmung in Richtung zur
Achse a hin deformiert, sodaß sowohl beim Geradeausfahren als auch beim Kurvenfahren
eine gute Bodenauflage vorliegt.
[0034] In Figur 4c ist eine vordere oder hintere Laufrolle 4, 7 dargestellt, bei welcher
die Abrollfläche 18 noch weniger stark gekrümmt ausgebildet ist als jene von Figur
4b und an der Laufrolle 4, 7 weiters keine seitlichen Ausnehmungen vorgesehen sind.
Eine solche Laufrolle 4, 7 wird im Rahmen der vorliegenden Erfindung in Verbindung
mit einer etwas breiteren Laufrolle (vgl. Fig. 5a, 5c) verwendet, sodaß die Abrollfläche
18 der vorderen oder hinteren Laufrolle 4, 7 in einem bestimmten Normalabstand von
der Tangentialfläche τ oder Auflagefläche 20 eine vergleichsweise geringer Breite
aufweist als die Abrollfläche 19 einer mittleren Laufrolle 5, 6, um ab einem bestimmten
(im allgemeinen etwas größeren) Verkippwinkel des Rollenlaufschuhes wieder den gewünschten
Abhebeeffekt herbeizuführen. In einem solchen Fall kann es vorkommen, das die Abrollflächen
18, 19 der vorderen und/ hinteren und der mittleren Laufrollen 4, 7, 5, 6 den gleichen
Krümmungsradius aufweisen und sich nur durch die Breite der Abrollflächen unterscheiden.
[0035] Die in Figur 4c dargestellte Laufrolle kann jedoch auch als eine mittlere Laufrolle
5, 6 mit einer Abrollfläche 19 verwendet werden, wenn sie mit einer Laufrolle 4, 7
mit einer vergleichsweise schmäleren oder stärker gekrümmten Abrollfläche 18, z.B.
jener von Figur 4a, kombiniert wird (vgl. Fig. 6a).
[0036] Die Figuren 5a, 5b und 5c zeigen weitere Ausführungsbeispiele mittlerer Laufrollen
5, 6 für einen erfindungsgemäßen Rollenlaufschuh in einem Axialschnitt.
[0037] Die in Figur 5a dargestellte Laufrolle 5, 6 weist einen etwas breiter ausgebildeten
Lagerteil 15 und Radkörper 17 als die vorigen Ausführungsbeispiele auf Die Abrollfläche
19 dieser Laufrolle 5, 6 weist im Bereich der Längsmittelebene ε einen konvexen zentralen
Mittelabschnitt 28 auf der über je eine Kante 29, 30 in einen flachen Seitenabschnitt
31, 32 übergeht, an welchen sich ein konvexer seitlicher Flächenabschnitt 33, 34 anschließt.
Durch eine Ausführungsform dieser Art, kann ein reibungsarmer Geradeauslauf des Rollenlaufschuhes
und eine gute Abhebewirkung der vorderen und hinteren Laufrollen 4, 7 erzielt werden.
[0038] In Figur 5b ist eine weitere Laufrolle 5, 6 dargestellt, bei welcher die Abrollfläche
19 einen konkav gekrümmten Mittelabschnitt 35 aufweist, der zu beiden Seiten der Längsmittelebene
ε in je einen konvex gekrümmten Seitenabschnitt 36 37 übergeht, über welche die Laufrolle
5, 6 an der Auflagefläche 20 aufliegt. Auch mit einem solchen Laufrad kann eine gute
Abhebewirkung und eine geringe Rollreibung im Geradeauslauf erzielt werden.
[0039] In Figur 5c ist eine Laufrolle 5, 6 für einen erfindungsgemäßen Rollenlaufschuh dargestellt,
welche gleich aufgebaut ist wie die in Fig. 4c dargestellte Rolle 4, 7, jedoch eine
größere Breite als diese aufweist.
[0040] In den Figuren 6a und 6b sind unterschiedliche Rahmen 3 dargestellt, in welchen Laufrollen
4, 5, 6, 7 gemäß der Figuren 2 bis 5 befestigbar sind.
[0041] In Figur 6a ist ein herkömmlicher, handelsüblicher Rahmen 3 dargestellt, der parallele
Seitenwände 38, 39 mit einem konstanten Innenabstand aufweist. Ein solcher Rahmen
3 wird vorzugsweise mit Laufrollen 4, 5, 6, 7 versehen, deren Lagerteile 14, 15 bzw.
Radkörper 16, 17 alle die gleiche Breite aufweisen.
[0042] Der in Figur 6b dargestellte Rahmen 3 weist jedoch Seitenwände 40, 41 auf, deren
Innenabstand im Bereich der mittleren Rollen 5, 6 größer ist als im Bereich der vorderen
oder hinteren Rolle 4, 7. Ein solcher Rahmen ist vorzugsweise für Laufrollen unterschiedlicher
Breite vorgesehen.
[0043] Weiters sind im Rahmen der vorliegenden Erfindung alle weiteren Formgebungen der
Abrollflächen 18, 19 umfaßt, welche bei seitlichem Verkippen des Rollschuhes ein Abheben
der vorderen und hinteren Laufrollen ermöglichen. Die Laufrollen können aus allen
geeigneten Materialien in jeder gewünschten Breite gefertigt sein. Überdies können
Laufrollen der erfindungsgemäßen Art mit anderen Lenkmechanismen, z.B. einer Innenradlenkung
einer elastischen Aufhängung, einer lenkbaren Aufhängung einer Höhenverstellung usw.
kombiniert werden, um den Lenkeffekt zu verbessern.
1. Einspuriger Rollenlaufschuh, der einen mit einem Schuh (2) verbundenen Rahmen (3)
oder mehrere an diesem Schuh (2) befestigbare Rahmenabschnitte aufweist, wobei an
dem Rahmen (3) oder den Rahmenabschnitten in Laufrichtung hintereinander zumindest
drei Laufrollen (4, 5, 6, 7) angeordnet sind, die entlang ihres Umfanges je eine bezüglich
der Längsmittelebene der Laufrollen (4, 5, 6, 7) im wesentlichen symmetrisch ausgebildete,
in einem Axialschnitt gekrümmt verlaufende Abrollfläche (18, 19) aufweisen, wobei
die Abrollflächen (18) zumindest einer vorderen Laufrolle (4) und zumindest einer
hinteren Laufrolle (7) bezüglich einer achsparallelen Tangentialebene (τ) auf die
Abrollfläche (18) in einem Abstand von der Längsmittelebene (ε) einen vergleichsweise
größeren Normalabstand aufweisen als die Abrollfläche (19) zumindest einer mittleren
Laufrolle (5, 6), sodaß bei seitlichem Verkippen des Rollenlaufschuhs (1) bezüglich
der Tangentialebene (τ) die vordere und/oder hintere Laufrolle (4, 7) von einer Auflagefläche
(20) angehoben bzw. der Auflagedruck dieser Laufrollen (4, 7) auf die Auflagefläche
(20) verringert wird, dadurch gekennzeichnet, daß im Mittelabschnitt des Rollschuhes zwei unmittlebar hintereinander angeordnete mittlere
Laufrollen (5, 6) vorgesehen sind, deren Abrollflächen (19) identisch ausgebildet
sind, wobei diese Abrollflächen (19) im Übergangsbereich zu den Seitenflächen der
Laufrollen (5, 6) je eine abgerundete Laufschulter aufweisen, welche bei seitlichem
Verkippen des Rollschuhes die Auflagefläche (20) berührt.
2. Rollenlaufschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufschulter der Abrollfläche (19) einer mittleren Laufrolle (5, 6) einen vergleichsweise
Kleineren Krümmungsradius aufweist als die Einhüllende der Abrollfläche (19) derselben
Laufrolle (5, 6) im Bereich der Längsmittelebene (ε).
3. Rollenlaufschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abrollfläche (18) der zumindest einen vorderen und zumindest einen hinteren Laufrolle
(4, 7) in einem Abstand von ihrer Auflagefläche (20) eine vergleichsweise geringere
Breite aufweist als die Abrollfläche (19) der zumindest einen mittleren Laufrolle
(5, 6).
4. Rollenlaufschuh nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abrollfläche (18) der vorderen oder hinteren Laufrolle (4, 7) in einem Abstand
von der Längsmittelebene (ε) den gleichen Krümmungsradius aufweist als die Abrollfläche
(19) der zumindest einen mittleren Laufrolle.
5. Rollenlaufschuh nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abrollfläche (18) der zumindest einen vorderen oder hinteren Laufrolle (4, 7)
zu beiden Seiten der Längsmittelebene (ε) einen im Querschnitt konisch nach außen
verlaufenden seitlichen Flächenabschnitt (23, 24) aufweist.
6. Rollenlaufschuh nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abrollfläche (18) der zumindest einen vorderen oder hinteren Laufrolle (4, 7)
im Bereich der Längsmittelebene (ε) einen konvex gekrümmten Flächenabschnitt und zu
beiden Seiten der Längsmittelebene (ε) einen konkav gekrümmten seitlichen Flächenabschnitt
(21, 22) aufweist.
7. Rollenlaufschuh nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Übergang zwischen der konvex gekrümmten Flächenabschnitt der Abrollfläche
(18) und dem konkav gekrümmten seitlichen Flächenabschnitt (21, 22) eine Hinterschneidung
(24, 25) vorgesehen ist, welche eine Übergangskante (26, 27) bildet.
8. Rollenlaufschuh nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zumindest eine vordere oder hintere Laufrolle (4, 7) in einem Abstand von der
Längsmittelebene elastisch deformierbar ausgebildet ist.
9. Rollenlaufschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Radkörper (17) der zumindest einen mittleren Laufrolle (5, 6) eine Abrollfläche
(19) aufweist, welche im Bereich der Längsmittelebene einen konvex gekrümmten Mittelabschnitt
(28) aufweist, der über je eine Kante (29, 20) oder einen Wendepunkt in je einen flachen
Seitenabschnitt (31, 32) übergeht, an welchen sich nach außen je ein konvexer seitlicher
Flächenabschnitt (33, 34) der Abrollfläche (19) anschließt.
10. Rollenlaufschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Radkörper (17) der zumindest einen mittleren Laufrolle (5, 6) eine Abrollfläche
(19) aufweist, welche im Bereich der Längsmittelebene einen konkav gekrümmten Mittelabschnitt
(35) aufweist, der zu beiden Seiten der Längsmittelebene über je einen Wendepunkt
oder je eine Kante in je einen konvex gekrümmten Seitenabschnitt (36, 37) übergeht.
11. Ein Satz Laufrollen, bestehend aus zwei vorderen oder zwei hinteren bzw. einer vorderen
und einer hinteren Laufrolle (4, 7) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8 und zwei mittlere
Laufrollen (5, 6) nach einem der Ansprüche 1 bis 4 oder einem der Ansprüche 9 oder
10.
1. In-line roller skate which comprises a frame (3) which is connected to a shoe (2)
or a plurality of frame portions which can be attached to this shoe (2), wherein at
least three rollers (4, 5, 6, 7) are disposed one behind the other in the running
direction on the frame (3) or the frame portions and the said rollers comprise along
their periphery in each case a roll-off surface (18, 19) which extends in a curved
manner in an axial section and is formed in each case substantially symmetrically
with respect to the longitudinal central plane of the rollers (4, 5, 6, 7), wherein
the roll-off surfaces (18) at least of a front roller (4) and at least of a rear roller
(7) comprise with respect to an axis-parallel tangential plane (τ) to the roll-off
surface (18) at a distance from the longitudinal central plane (ε) a comparatively
greater normal distance than the roll-off surface (19) at least of a middle roller
(5, 6), so that in the event of a sidewards tilting of the roller skate (1) with respect
to the tangential plane (τ) the front and/or rear roller (4, 7) is raised from a contact
surface (20) or the contact pressure of these rollers (4, 7) against the contact surface
(20) is reduced, characterised in that provided in the middle portion of the roller
skate are two middle rollers (5, 6) disposed immediately one behind the other and
the roll-off surfaces (19) of said middle rollers are identical, wherein these roll-off
surfaces (19) comprise in each case in the transitional region to the lateral surfaces
of the rollers (5, 6) a rounded running shoulder, which in the event of a sidewards
tilting of the roller skate contacts the contact surface (20).
2. Roller skate according to claim 1,characterised in that the running shoulder of the
roll-off surface (19) of one middle roller (5, 6) comprises a comparatively smaller
radius of curvature than the encasing end of the roll-off surface (19) of the same
roller (5, 6) in the region of the longitudinal central plane (ε).
3. Roller skate according to claim 1, characterised in that the roll-off surface (18)
of the at least one front and at least one rear roller (4, 7) comprises at a distance
from their contact surface (20) a comparatively smaller width than the roll-off surface
(19) of the at least one middle roller (5, 6).
4. Roller skate according to claim 3, characterised in that the roll-off surface (18)
of the front or rear roller (4, 7) comprises at a distance from the longitudinal central
plane (ε) the same radius of curvature as the roll-off surface (19) of the at least
one middle roller.
5. Roller skate according to claim 2, characterised in that the roll-off surface (18)
of the at least one front or rear roller (4, 7) comprises on both sides of the longitudinal
central plane (ε) a lateral surface portion (23, 24) which extends in the cross-section
outwards in a conical manner.
6. Roller skate according to claim 2, characterised in that the roll-off surface (18)
of the at least one front or rear roller (4, 7) comprises in the region of the longitudinal
central plane (ε) a convexly curved surface portion and on both sides of the longitudinal
central plane (ε) comprises a concavely curved lateral surface portion (21, 22).
7. Roller skate according to claim 6, characterised in that an undercut (24, 25) is provided
at the transition between the convexly curved surface portion of the roll-off surface
(18) and the concavely curved lateral surface portion (21, 22) and the said undercut
forms a transitional edge (26, 27).
8. Roller skate according to any one of claims 6 or 7, characterised in that the at least
one front or rear roller (4, 7) is formed in an elastically deformable manner at a
distance from the longitudinal central plane.
9. Roller skate according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the wheel
body (17) of the at least one middle roller (5, 6) comprises a roll-off surface (19)
which comprises in the region of the longitudinal central plane a convexly curved
middle portion (28) which by way of an edge (29, 20) or a turning point respectively
becomes in each case a flat lateral portion (31, 32) which is adjoined towards the
outside in each case by a lateral convex surface portion (33, 34) of the roll-off
surface (19).
10. Roller skate according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the wheel
body (17) of the at least one middle roller (5, 6) comprises a roll-off surface (19)
which in the region of the longitudinal central plane comprises a concavely curved
middle portion (35) which on both sides of the longitudinal central plane becomes
by way of a turning point or an edge respectively in each case a convexly curved lateral
portion (36, 37).
11. A set of rollers consisting of two front or two rear or one front and one rear roller
(4, 7) in accordance with one of claims 1 to 8 and two middle rollers (5, 6) according
to any one of claims 1 to 4 or one of claims 9 or 10.
1. Patin à roulettes à une seule rangée de roulettes, qui comporte un cadre (3) relié
à une chaussure (2) ou plusieurs éléments de cadre pouvant être fixés à cette chaussure
(2), et dans lequel sur le cadre (3) ou sur les éléments de cadre sont disposées les
unes derrière les autres, dans la direction de roulement, au moins trois roulettes
(4,5,6,7), qui possèdent le long de leur circonférence une surface respective de roulement
(18,19), qui est agencée d'une manière essentiellement symétrique par rapport au plan
médian longitudinal des roulettes (4,5,6,7) et est cintrée en coupe axiale, les surfaces
de roulement (18) d'au moins une roulette avant (4) et d'au moins une roulette arrière
(7) sont situées par rapport à un plan tangentiel (τ) parallèle à l'axe, sur la surface
de roulement (18) et à distance du plan médian longitudinal (ε), à une distance normale
comparativement plus grande que la surface de roulement (19) d'au moins une roulette
médiane (5,6) de sorte que dans le cas d'un basculement latéral du patin à roulettes
(1) par rapport au plan tangentiel (τ), la roulette avant et/ou arrière (4,7) est
écartée d'une surface d'appui (20) ou la pression d'application de ces roulettes (4,7)
sur la surface d'appui (20) est réduite, caractérisé en ce que dans la partie centrale
du patin à roulettes sont prévues deux roulettes médianes (5,6) qui sont disposées
directement l'une derrière l'autre et dont les surfaces de roulement (19) sont identiques,
ces surfaces de roulement (19) possédant, dans la zone de jonction avec les surfaces
latérales des roulettes (5,6), respectivement un épaulement arrondi de roulement,
qui est en contact avec la surface d'appui (20) lors d'un basculement latéral du patin
à roulettes.
2. Patin à roulettes selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'épaulement de
la surface de roulement (19) d'une roulette médiane (5,6) possède un rayon de courbure
comparativement plus faible que celui de l'enveloppe de la surface de roulement (19)
possédant la même surface de roulement (5,6) dans la zone du plan médian longitudinal
(ε).
3. Patin à roulettes selon la revendication 1, caractérisé en ce que la surface de roulement
(18) d'au moins une roulette avant et d'au moins une roulette arrière (4,7) possède,
à une distance de la surface d'appui (20) des roulettes, une largeur nettement plus
faible que la surface de roulement (19) au moins d'une roulette médiane (5,6).
4. Patin à roulettes selon la revendication 3, caractérisé en ce que la surface de roulement
(18) de la roulette avant ou arrière (4,7) possède, à distance du plan médian longitudinal
(ε), le même rayon de courbure que la surface de roulement (19) au moins d'une roulette
médiane.
5. Patin à roulettes selon la revendication 2, caractérisé en ce que la surface de roulement
(18) de la au moins une roulette avant ou arrière (4,5) possède, des deux côtés du
plan médian longitudinal (ε), un élément de surface latéral (23,24), qui s'étend vers
l'extérieur avec une forme conique en coupe transversale.
6. Patin à roulettes selon la revendication 2, caractérisé en ce que la surface de roulement
(18) de la au moins une roulette avant ou arrière (4,7) possède, dans la zone du plan
médian longitudinal (ε), un élément de surface cintré avec une forme convexe et, des
deux côtés du plan médian longitudinal (ε), un élément de surface latéral cintré avec
une forme concave (21,22).
7. Patin à roulettes selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'au niveau de la jonction
entre l'élément de surface cintré convexe de la surface de roulement (18) et l'élément
de surface latéral cintré concave (21,22) est prévue une partie en contre-dépouille
(24,25), qui forme un bord de jonction (26,27).
8. Patin à roulettes selon l'une des revendications 6 ou 7, caractérisé en ce que la
au moins une roulette avant ou arrière (4,7) est agencée de manière à être déformable
élastiquement, à distance du plan médian longitudinal.
9. Patin à roulettes selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le corps
(17) d'au moins une roulette médiane (5,6) possède une surface de roulement (19),
qui comporte, dans la zone du plan médian longitudinal, une partie médiane cintrée
convexe (28), qui se prolonge, par l'intermédiaire d'au moins une arête (29,30) ou
d'un point de rebroussement, par un élément latéral plat (31,32), auquel se raccorde,
vers l'extérieur, respectivement un élément de surface latéral convexe respectif (33,34)
de la surface de roulement (19).
10. Patin à roulettes selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le corps
(17) de la au moins une roulette médiane (5,6) possède une surface de roulement (19),
qui possède, dans la zone du plan médian longitudinal, une partie médiane cintrée
concave (35), qui se prolonge, des deux côtés du plan médian longitudinal, respectivement
par un point de rebroussement ou par une arête, dans une partie latérale cintrée convexe
respective (36,37).
11. Une garniture de roulettes composé de deux roulettes avant ou arrière ou respectivement
une roulette avant et une roulette arrière (4,7) selon l'une des revendications 1
à 8 et de deux roulettes médianes (5,6) selon l'une des revendications 1 à 4 ou selon
l'une des revendications 9 ou 10.