(19)
(11) EP 0 707 506 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
29.07.1998  Patentblatt  1998/31

(21) Anmeldenummer: 95917227.1

(22) Anmeldetag:  05.05.1995
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6A63C 17/06
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/AT9500/089
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9530/461 (16.11.1995 Gazette  1995/49)

(54)

ROLLENLAUFSCHUH UND LAUFROLLE ZUR VERWENDUNG AN EINEM SOLCHEN SCHUH

ROLLER SKATE AND WHEEL FOR USE ON SUCH A ROLLER SKATE

PATIN A ROULETTES ET ROULETTES UTILISEES SUR UN TEL PATIN


(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE FR GB IT NL

(30) Priorität: 05.05.1994 AT 940/94

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
24.04.1996  Patentblatt  1996/17

(73) Patentinhaber: MRK HANDELS AG
8039 Zürich (CH)

(72) Erfinder:
  • KUBELKA, Axel
    A-8742 Obdach (AT)

(74) Vertreter: Matschnig, Franz, Dipl.-Ing. 
Patentanwalt, Siebensterngasse 54, Postfach 252
1071 Wien
1071 Wien (AT)


(56) Entgegenhaltungen: : 
FR-A- 959 408
GB-A- 2 219 514
FR-A- 2 341 331
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen einspurigen Rollenlaufschuh nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.

    [0002] Ebenso bezieht sich die vorliegende Erfindung auf einen Satz Laufrollen.

    [0003] Einspurige Rollschuhe sind bereits bekannt und im Handel in einer großen Zahl unterschiedlicher Ausführungsformen erhältlich. Die Laufrollen bekannter Rollenlaufschuhe sind in einer Horizontalebene hintereinander angeordnet und weisen im allgemeinen eine im Axialschnitt parabolisch ausgebildete Abrollfläche auf, wobei alle Laufrollen eines Rollschuhes im wesentlichen identisch ausgebildet sind.

    [0004] In der US-PS 5 207 454 hingegen ist ein Rollschuh beschrieben, bei welchem mittig zwischen dem vorderen und hinteren Ende des Rahmens eine einzige Laufrolle und vor und hinter dieser Laufrolle je zwei Kugelrollen vorgesehen sind, die über ein Kugellager in einer schalenförmigen Eintiefung des Rahmens gelagert sind. Die Laufrolle hat im Gegensatz zu den eingangs genannten Rollschuhen einen rechteckigen Querschnitt. Die Kugelrollen können sich in jede beliebige Richtung bewegen, sodaß der Rollschuhläufer besonders enge Kurven fahren kann. Dieser bekannte Rollschuh besitzt jedoch verständlicherweise unerwünscht schiechte Eigenschaften in bezug auf den Geradeauslauf.

    [0005] Weiters ist in der genannten DE-OS-3 918 617 ein Ausführungsbeispiel eines Rollschuhes beschrieben (Fig. 3), bei welchem zwei mittlere Laufrollen eine größere Breite aufweisen als je zwei vordere und hintere Laufrollen. Von der Seite betrachtet, sind die insgesamt sechs Laufrollen entlang einer konkav gekrümmten Kurve angeordnet. Die Abrollfläche aller sechs Laufrollen sind in Form von Zylindermantelflächen ausgebildet und weisen daher keine konvexe Krümmung auf Durch die zwei breiteren mittleren Rollen soll erreicht werden, daß der Rollschuh stabiler läuft, da beim Geradeauslaufen nur diese zwei Rollen den Boden berühren. Jedoch auch diese Maßnahme ist unzureichend, um einen stabilen Geradeauslauf zu erzielen, da hierbei nur zwei benachbarte der sechs Rollen den Boden berühren.

    [0006] Ein Problem, das bei der Entwicklung einspuriger Rollschuhe immer wieder zu lösen ist, betrifft die Verbesserung des unzulänglichen Kurvenfahrverhaltens solcher Rollschuhe.

    [0007] In diesem Zusammenhang ist bekannt geworden, die Laufrollen mit einer lenkbaren Aufhängung zu versehen oder im Bereich der Drehachse eine sogenannte Innenlenkung für die Laufräder vorzusehen. Solche konstruktiven Maßnahmen ermöglichen zwar ein gutes Lenkverhalten, sind jedoch aufwendig und teuer.

    [0008] Eine weitere, bekannte Maßnahme, das Kurvenfahrverhalten einspuriger Rollschuhe zu verbessern, besteht darin, das vorderste und hinterste Rad etwas höher anzuordnen als die mittleren Räder, wobei jedoch der Nachteil eines schlechteren Geradeauslaufs in Kauf genommen werden muß.

    [0009] Im Handel erhältliche Rollschuhe besitzen eine Abrollfläche mit einem im Querschnitt durchgehenden konvexen Profil. Aus verschiedenen veröffentlichten Druckschriften, z.B. der US-PS 698 110, DE-PS 1 110 060 oder GB-PS 908 566 sind jedoch auch andere Profilformen bekannt geworden, z.B. Kombinationen von konvexen und konkaven Problabschnitten, die über einen Wendepunkt oder eine Übergangskante ineinander übergehen. Jeder Rollschuh besitzt jedoch zwei identische Rollen. Weiters ist in der DE-PS 827 913 ein Rollschuh mit zwei Laufrädern beschrieben, bei welchem zwei Räder mit einer im Querschnitt kreisförmigen Abrollfläche gegen zwei Räder mit einer im Querschnitt rechteckigen Abrollfläche getauscht werden können.

    [0010] Ein einspuriger Rollenlaufschuh mit den Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1 ist aus FR-A- 959 408 bekannt.

    [0011] Eine Aufgabe der Erfindung ist daher darin zu sehen, das Kurvenfahrverhalten einspuriger Rollschuhe durch einfache und billige Maßnahmen zu verbessern, ohne den Geradeauslauf zu beeinträchtigen und einen Satz Laufrollen für solche einspurige Rollschuhe zur Verfügung zu stellen.

    [0012] Die Lösung dieser Aufgabe ist in Anspruch 1 und 11 angegeben.

    [0013] Durch diese Maßnahme liegen bei einem Geradeausfahren im allgemeinen alle Laufrollen auf der Unterlage auf, wogegen bei einem seitlichen Verkippen des Rollenlaufschuhs die vordere und hintere Laufrolle von der Unterlage abheben oder zumindest ihren Auflagedruck verringern und somit ein einfaches Kurvenfahren ermöglichen.

    [0014] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Rollenlaufschuhes, bei welchem die Abrollfläche der Laufrollen in einem Axialschnitt konvex gekrümmt ausgebildet ist, zeichnet sich dadurch aus, daß die Abrollfläche der zumindest einen vorderen und zumindest einen hinteren Laufrolle in einem Abstand von der Langsmittelebene einen Kleineren Krümmungsradius aufweist als die Abrollfläche der zumindest einen mittleren Laufrolle.

    [0015] Bei einer Variante dieser Ausführungsform weist die Abrollfläche der zumindest einen vorderen oder hinteren Laufrolle zu beiden Seiten der Längsmittelebene einen im Querschnitt konisch nach außen verlaufenden seitlichen Flächenabschnitt auf.

    [0016] Bei einer weiteren Variante dieser Ausführungsform weist die Abrollfläche der zumindest einen vorderen oder hinteren Laufrolle im Bereich der Längsmittelebene einen konvex gekrümmten Flächenabschnitt und zu beiden Seiten der Längsmittelebene hingegen einen konkav gekrümmten seitlichen Flächenabschnitt auf.

    [0017] Eine vorteilhafte Ausgestaltung dieser Variante besteht darin, an dem Übergang zwischen der konvex gekrümmten Abrollfläche und dem konkav gekrümmten seitlichen Flächenabschnitt eine Hinterschneidung vorzusehen, welche eine Übergangskante bildet.

    [0018] Eine weitere Verbesserung der Lenkfunktion dieser Variante wird dadurch erreicht, daß die zumindest eine vordere oder hintere Laufrolle in einem Abstand von der Längsmittelebene elastisch deformierbar ausgebildet ist.

    [0019] Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Rollenlaufschuhs ergibt sich dadurch, daß die Abrollfläche der zumindest einen vorderen und zumindest einen hinteren Laufrolle in einem Abstand von der Unterlage eine vergleichsweise geringere Breite aufweist als die Abrollfläche der zumindest einen mittleren Laufrolle. Bei einer solchen Ausführungsform besteht in vorteilhafter Weise die Möglichkeit, daß die Abrollfläche der vorderen oder hinteren Laufrolle in einem Abstand von der Längsmittelebene den gleichen Krümmungsradius aufweist als die Abrollfläche der zumindest einen mittleren Laufrolle.

    [0020] Eine Ausführungsform eines Rollenlaufschuhes, bei welchem jede Laufrolle einen an dem Rahmen oder einem Rahmenabschnitt befestigbaren zylindrischen Lagerteil aufweist, welcher über ein Lager, z.B. ein Kugellager, mit einem Radkörper verbunden ist, an dessen Mantelfläche die Abrollfläche angeordnet ist, ist in vorteilhafter Weise dadurch gegeben, daß der Lagerteil und der Radkörper der zumindest einen mittleren Laufrolle breiter ausgebildet ist als der Lagerteil und der Radkörper einer vorderen oder hinteren Laufrolle.

    [0021] Bei einer solchen Ausführungsform sind die Laufrollen vorzugsweise über einen Rahmen miteinander verbunden, welcher zwei Seitenflächen aufweist, die im Bereich der zumindest einen mittleren Laufrolle einen größeren Innenabstand aufweisen als an ihren vorderen und hinteren Enden, an welchen die zumindest eine vordere oder hintere Laufrolle angeordnet ist.

    [0022] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform eines Rollenlaufschuhs dieser Art weist der Radkörper der zumindest einen mittleren Laufrolle eine Abrollfläche auf, welche im Bereich der Längsmittelebene einen konvex gekrümmten Mittelabschnitt aufweist, der über eine Kante oder einen Wendepunkt in einen flachen Seitenabschnitt übergeht, an welchen sich nach außen ein konvexer seitlicher Flächenabschnitt der Abrollfläche anschließt.

    [0023] Bei einer anderen, ebenso vorteilhaften Ausführungsform eines Rollenlaufschuhes dieser Art weist der Radkörper der zumindest einen mittleren Laufrolle eine Abrollfläche auf, welche im Bereich der Längsmittelebene einen konkav gekrümmten Mittelabschnitt aufweist, der zu beiden Seiten der Langsmittelebene über einen Wendepunkt oder eine Kante in einen konvex gekrümmten Seitenabschnitt übergeht.

    [0024] Im folgenden werden unterschiedliche, nicht einschränkende Ausführungsbeispiele für einen erfindungsgemäßen Rollenlaufschuh näher erläutert, wobei auf die beiliegenden Figuren Bezug genommen wird, die zeigen:

    Figur 1 eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Rollenlaufschuhes,

    Figur 2a und 2b einen Axialschnitt durch eine vordere oder hintere Laufrolle (Fig. 2a) und durch eine mittlere Laufrolle (Fig. 2b) für einen erfindungsgemäßen Rollenlaufschuh,

    Figur 3 eine schematische Darstellung der Abrollflächen einer mittleren und einer vorderen oder hinteren Laufrolle,

    Figuren 4a, 4b, 4c schematische Axialschnitte durch vordere und/oder hintere Laufrollen für einen erfindungsgemäßen Rollenlaufschuh,

    Figuren 5a, 5b, 5c schematische Axialschnitte durch mittlere Laufrollen für einen erfindungsgemäßen Rollenlaufschuh und

    Figuren 6a und 6b je eine schematische Unteransicht eines Rahmens für einen erfindungsgemäßen Rollenlaufschuhes.



    [0025] Vorerst wird auf die Figur 1 Bezug genommen, in welcher ein Rollenlaufschuh 1 dargestellt ist, der einen mit einem Schuh 2 verbundenen Rahmen 3 aufweist, an welchem in Laufrichtung hintereinander vier Laufrollen 4, 5, 6, 7 angeordnet sind. Die Laufrollen sind mittels Querbolzen 8, 9, 10 11 an entsprechenden Querbohrungen des Rahmens 3 befestigt, wobei die vorderste Laufrolle 4 und die hinterste Laufrolle 7 über je eine Exzenterscheibe 12, 13 an diesem Rahmen 3 höhenverstellbar angeordnet sind.

    [0026] In den Figuren 2a und 2b sind die Laufrollen 4 und 7 bzw. 5 und 6 in einem Axialschnitt dargestellt. In diesen Schnittdarstellungen ist zu sehen, daß jede Laufrolle 4, 5, 6, 7 einen zylindrischen Lagerteil 14, 15 aufweist, der über ein hier nicht dargestelltes Lager, z.B. ein Kugellager, mit einem Radkörper 16, 17 verbunden ist, an welchem entlang des äußeren Umfanges eine bezüglich der Längsmittelebene ε symmetrisch ausgebildete Abrollfläche 18, 19 vorgesehen ist, die im Bereich dieser Längsmittelebene ε auf einer ebenen Auflagefläche 20 aufliegt, welche bezüglich der Abrollfläche 18, 19 jeder Laufrolle 4, 5, 6, 7 eine achsparallele Tangentialebene τ bildet.

    [0027] Der wesentliche Unterschied zwischen den Laufrollen 4, 7 und 5, 6 besteht in der besonderen Formgebung der Abrollflächen 18 und 19, wobei die Abrollfläche 18 der vorderen und hinteren Laufrolle 4, 7 in einem bestimmten Abstand von der Längsmittelebene ε einen größeren Normalabstand zur Tangentialebene τ aufweist als die mittleren Laufrollen 5, 6. Bei dem in Figur 2a und 2b gezeigten Ausführungsbeispiel wird der unterschiedliche Normalabstand zur Tangentialebene τ dadurch hergestellt, daß die konvex gekrümmte Abrollfläche 18 in einem Abstand von der Längsmittelebene ε einen geringeren Krümmungsradius aufweist als die ebenso konvex gekrümmte Abrollfläche 19. Die im folgenden verwendete Bezeichnung konkav und konvex ist immer auf die Achse a der Laufrollen 4, 5, 6, 7 bezogen.

    [0028] Durch die unterschiedlichen Krümmungsradien der Abrollflächen 18, 19 wird bei einem seitlichen Verkippen ab einem bestimmten Kippwinkel ein Abheben der vorderen und hinteren Laufrolle von der Auflagefläche 20 oder zumindest eine Verringerung des Auflagedrucks auf diese Auflagefläche 20 gewährleistet. Das Abheben der Abrollfläche erfolgt natürlich in Abhängigkeit von dem Kippwinkel und ist in Figur 2a durch strichlierte und ausgezogene Linien dargestellt. Die ausgezogene Linie stellt je eine Tangente an die Abrollfläche 18 bei einer Verkippung um 15°, 30° und 45° dar, wogegen die strichlierten Linien je eine Tangente an die Abrollfläche 19 (z.B. jene der Figur 2b) bei Verkippung um dieselben Winkel darstellen. Die Differenz zwischen der strichlierten und der ausgezogenen Linie ist das Maß für das Abheben des vorderen und/oder hinteren Laufrolle und ist in Figur 2a in Millimetern angegeben, nämlich ca. 0,5mm bei 15°, ca. 1mm bei 30° und ca. 2mm bei 45°.

    [0029] Die konvex gekrümmte Abrollfläche 18 der vorderen oder hinteren Laufrolle 4, 7 geht in Richtung Achse a der Laufrollen zu beiden Seiten der Längsmittelebene ε in einen konkav gekrümmten seitlichen Flächenabschnitt 21, 22 des Radkörpers 16 über, wobei der Radkörper 16 einer vorderen oder hinteren Laufrolle 4, 7 an seinem der Achse a zugewandten Abschnitt im wesentlichen die gleiche Breite besitzt als der Radkörper 19 einer mittleren Laufrolle 5, 6. Dadurch ist in vorteilhafter Weise die Verwendung gleicher Lagerteile 14, 15 für beide Typen von Laufrollen möglich. Weiters können Laufrollen 4, 5, 6, 7 eines erfindungsgemäßen Rollenlaufschuhs in herkömmliche Rollschuhe nachträglich eingebaut werden.

    [0030] In Figur 3 sind je eine vordere oder hintere Laufrolle 4, 7 und je eine mittlere Laufrolle 5, 6 schematisch übereinander dargestellt, um die unterschiedliche Krümmung der Abrollflächen 18, 19 in Abstand von der Längsmittelebene ε zu verdeutlichen. Die Ausführungsform der Figur 3 entspricht im wesentlichen jener der Figuren 2a und 2b mit dem einzigen Unterschied, daß die Abrollfläche 18 der Laufrollen 4, 7 zu beiden Seiten der Längsmittelebene ε einen konisch nach außen verlaufenden seitlichen Flächenabschnitt 23, 24 aufweist. Wie in Figur 2a sind auch hier die Tangenten an die Abrollfläche bei verschiedenen Verkippungen (z.B. 15°, 30° u. 45°) sowohl für die Abrollfläche 18 als auch die Abrollfläche 19 dargestellt. Der Abstand zwischen den jeweils parallel verlaufenden Tangenten bildet ein Maß für das Abheben eines vorderen oder hinteren Laufrades bezüglich eines mittleren Laufrades.

    [0031] In den Figuren 4a, 4b, 4c sind weitere Ausführungsbeispiele vorderer oder hinterer Laufrollen 4, 7 für einen erfindungsgemäßen Rollenlaufschuh in einem Axialschnitt dargestellt.

    [0032] Die Laufrolle gemäß Figur 4a ist ähnlich aufgebaut wie die von Figur 2a, jedoch sind die konkav gekrümmten seitlichen Flächenabschnitte 21, 22 bei dieser Ausführungsform in ihrem der konvexen Abrollfläche 18 zugewandten Abschnitt stärker gekrümmt und bilden zu beiden Seiten der Längsmittelebene ε je eine Hinterschneidung 24, 25, die über eine Übergangskante 26, 27 in die konvex gekrümmte Abrollfläche 18 übergehen.

    [0033] Die in Figur 4b dargestellte Laufrolle 4, 7 ist prinzipiell gleich aufgebaut wie die Laufrolle von Figur 4a, jedoch ist die Abrollfläche 18 weniger stark gekrümmt und der konkave seitliche Flächenabschnitt 21, 22 als eine seitliche Ausnehmung des Radkörpers 16 ausgebildet, die eine seitlich umlaufende Rille bildet, durch welche der Radkörper 16 in Abstand von der Längsmittelebene ε, insbesondere im Bereich der Übergangskanten 26, 27 eine erhöhte Elastizität aufweist. Bei einem seitlichen Verkippen des Rollschuhes wird die Abrollfläche 18 ab einem bestimmten Verkippwinkel daher durch das Gewicht des Rollschuhfahrers im Sinne einer stärkeren Krümmung in Richtung zur Achse a hin deformiert, sodaß sowohl beim Geradeausfahren als auch beim Kurvenfahren eine gute Bodenauflage vorliegt.

    [0034] In Figur 4c ist eine vordere oder hintere Laufrolle 4, 7 dargestellt, bei welcher die Abrollfläche 18 noch weniger stark gekrümmt ausgebildet ist als jene von Figur 4b und an der Laufrolle 4, 7 weiters keine seitlichen Ausnehmungen vorgesehen sind. Eine solche Laufrolle 4, 7 wird im Rahmen der vorliegenden Erfindung in Verbindung mit einer etwas breiteren Laufrolle (vgl. Fig. 5a, 5c) verwendet, sodaß die Abrollfläche 18 der vorderen oder hinteren Laufrolle 4, 7 in einem bestimmten Normalabstand von der Tangentialfläche τ oder Auflagefläche 20 eine vergleichsweise geringer Breite aufweist als die Abrollfläche 19 einer mittleren Laufrolle 5, 6, um ab einem bestimmten (im allgemeinen etwas größeren) Verkippwinkel des Rollenlaufschuhes wieder den gewünschten Abhebeeffekt herbeizuführen. In einem solchen Fall kann es vorkommen, das die Abrollflächen 18, 19 der vorderen und/ hinteren und der mittleren Laufrollen 4, 7, 5, 6 den gleichen Krümmungsradius aufweisen und sich nur durch die Breite der Abrollflächen unterscheiden.

    [0035] Die in Figur 4c dargestellte Laufrolle kann jedoch auch als eine mittlere Laufrolle 5, 6 mit einer Abrollfläche 19 verwendet werden, wenn sie mit einer Laufrolle 4, 7 mit einer vergleichsweise schmäleren oder stärker gekrümmten Abrollfläche 18, z.B. jener von Figur 4a, kombiniert wird (vgl. Fig. 6a).

    [0036] Die Figuren 5a, 5b und 5c zeigen weitere Ausführungsbeispiele mittlerer Laufrollen 5, 6 für einen erfindungsgemäßen Rollenlaufschuh in einem Axialschnitt.

    [0037] Die in Figur 5a dargestellte Laufrolle 5, 6 weist einen etwas breiter ausgebildeten Lagerteil 15 und Radkörper 17 als die vorigen Ausführungsbeispiele auf Die Abrollfläche 19 dieser Laufrolle 5, 6 weist im Bereich der Längsmittelebene ε einen konvexen zentralen Mittelabschnitt 28 auf der über je eine Kante 29, 30 in einen flachen Seitenabschnitt 31, 32 übergeht, an welchen sich ein konvexer seitlicher Flächenabschnitt 33, 34 anschließt. Durch eine Ausführungsform dieser Art, kann ein reibungsarmer Geradeauslauf des Rollenlaufschuhes und eine gute Abhebewirkung der vorderen und hinteren Laufrollen 4, 7 erzielt werden.

    [0038] In Figur 5b ist eine weitere Laufrolle 5, 6 dargestellt, bei welcher die Abrollfläche 19 einen konkav gekrümmten Mittelabschnitt 35 aufweist, der zu beiden Seiten der Längsmittelebene ε in je einen konvex gekrümmten Seitenabschnitt 36 37 übergeht, über welche die Laufrolle 5, 6 an der Auflagefläche 20 aufliegt. Auch mit einem solchen Laufrad kann eine gute Abhebewirkung und eine geringe Rollreibung im Geradeauslauf erzielt werden.

    [0039] In Figur 5c ist eine Laufrolle 5, 6 für einen erfindungsgemäßen Rollenlaufschuh dargestellt, welche gleich aufgebaut ist wie die in Fig. 4c dargestellte Rolle 4, 7, jedoch eine größere Breite als diese aufweist.

    [0040] In den Figuren 6a und 6b sind unterschiedliche Rahmen 3 dargestellt, in welchen Laufrollen 4, 5, 6, 7 gemäß der Figuren 2 bis 5 befestigbar sind.

    [0041] In Figur 6a ist ein herkömmlicher, handelsüblicher Rahmen 3 dargestellt, der parallele Seitenwände 38, 39 mit einem konstanten Innenabstand aufweist. Ein solcher Rahmen 3 wird vorzugsweise mit Laufrollen 4, 5, 6, 7 versehen, deren Lagerteile 14, 15 bzw. Radkörper 16, 17 alle die gleiche Breite aufweisen.

    [0042] Der in Figur 6b dargestellte Rahmen 3 weist jedoch Seitenwände 40, 41 auf, deren Innenabstand im Bereich der mittleren Rollen 5, 6 größer ist als im Bereich der vorderen oder hinteren Rolle 4, 7. Ein solcher Rahmen ist vorzugsweise für Laufrollen unterschiedlicher Breite vorgesehen.

    [0043] Weiters sind im Rahmen der vorliegenden Erfindung alle weiteren Formgebungen der Abrollflächen 18, 19 umfaßt, welche bei seitlichem Verkippen des Rollschuhes ein Abheben der vorderen und hinteren Laufrollen ermöglichen. Die Laufrollen können aus allen geeigneten Materialien in jeder gewünschten Breite gefertigt sein. Überdies können Laufrollen der erfindungsgemäßen Art mit anderen Lenkmechanismen, z.B. einer Innenradlenkung einer elastischen Aufhängung, einer lenkbaren Aufhängung einer Höhenverstellung usw. kombiniert werden, um den Lenkeffekt zu verbessern.


    Ansprüche

    1. Einspuriger Rollenlaufschuh, der einen mit einem Schuh (2) verbundenen Rahmen (3) oder mehrere an diesem Schuh (2) befestigbare Rahmenabschnitte aufweist, wobei an dem Rahmen (3) oder den Rahmenabschnitten in Laufrichtung hintereinander zumindest drei Laufrollen (4, 5, 6, 7) angeordnet sind, die entlang ihres Umfanges je eine bezüglich der Längsmittelebene der Laufrollen (4, 5, 6, 7) im wesentlichen symmetrisch ausgebildete, in einem Axialschnitt gekrümmt verlaufende Abrollfläche (18, 19) aufweisen, wobei die Abrollflächen (18) zumindest einer vorderen Laufrolle (4) und zumindest einer hinteren Laufrolle (7) bezüglich einer achsparallelen Tangentialebene (τ) auf die Abrollfläche (18) in einem Abstand von der Längsmittelebene (ε) einen vergleichsweise größeren Normalabstand aufweisen als die Abrollfläche (19) zumindest einer mittleren Laufrolle (5, 6), sodaß bei seitlichem Verkippen des Rollenlaufschuhs (1) bezüglich der Tangentialebene (τ) die vordere und/oder hintere Laufrolle (4, 7) von einer Auflagefläche (20) angehoben bzw. der Auflagedruck dieser Laufrollen (4, 7) auf die Auflagefläche (20) verringert wird, dadurch gekennzeichnet, daß im Mittelabschnitt des Rollschuhes zwei unmittlebar hintereinander angeordnete mittlere Laufrollen (5, 6) vorgesehen sind, deren Abrollflächen (19) identisch ausgebildet sind, wobei diese Abrollflächen (19) im Übergangsbereich zu den Seitenflächen der Laufrollen (5, 6) je eine abgerundete Laufschulter aufweisen, welche bei seitlichem Verkippen des Rollschuhes die Auflagefläche (20) berührt.
     
    2. Rollenlaufschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufschulter der Abrollfläche (19) einer mittleren Laufrolle (5, 6) einen vergleichsweise Kleineren Krümmungsradius aufweist als die Einhüllende der Abrollfläche (19) derselben Laufrolle (5, 6) im Bereich der Längsmittelebene (ε).
     
    3. Rollenlaufschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abrollfläche (18) der zumindest einen vorderen und zumindest einen hinteren Laufrolle (4, 7) in einem Abstand von ihrer Auflagefläche (20) eine vergleichsweise geringere Breite aufweist als die Abrollfläche (19) der zumindest einen mittleren Laufrolle (5, 6).
     
    4. Rollenlaufschuh nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abrollfläche (18) der vorderen oder hinteren Laufrolle (4, 7) in einem Abstand von der Längsmittelebene (ε) den gleichen Krümmungsradius aufweist als die Abrollfläche (19) der zumindest einen mittleren Laufrolle.
     
    5. Rollenlaufschuh nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abrollfläche (18) der zumindest einen vorderen oder hinteren Laufrolle (4, 7) zu beiden Seiten der Längsmittelebene (ε) einen im Querschnitt konisch nach außen verlaufenden seitlichen Flächenabschnitt (23, 24) aufweist.
     
    6. Rollenlaufschuh nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abrollfläche (18) der zumindest einen vorderen oder hinteren Laufrolle (4, 7) im Bereich der Längsmittelebene (ε) einen konvex gekrümmten Flächenabschnitt und zu beiden Seiten der Längsmittelebene (ε) einen konkav gekrümmten seitlichen Flächenabschnitt (21, 22) aufweist.
     
    7. Rollenlaufschuh nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Übergang zwischen der konvex gekrümmten Flächenabschnitt der Abrollfläche (18) und dem konkav gekrümmten seitlichen Flächenabschnitt (21, 22) eine Hinterschneidung (24, 25) vorgesehen ist, welche eine Übergangskante (26, 27) bildet.
     
    8. Rollenlaufschuh nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zumindest eine vordere oder hintere Laufrolle (4, 7) in einem Abstand von der Längsmittelebene elastisch deformierbar ausgebildet ist.
     
    9. Rollenlaufschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Radkörper (17) der zumindest einen mittleren Laufrolle (5, 6) eine Abrollfläche (19) aufweist, welche im Bereich der Längsmittelebene einen konvex gekrümmten Mittelabschnitt (28) aufweist, der über je eine Kante (29, 20) oder einen Wendepunkt in je einen flachen Seitenabschnitt (31, 32) übergeht, an welchen sich nach außen je ein konvexer seitlicher Flächenabschnitt (33, 34) der Abrollfläche (19) anschließt.
     
    10. Rollenlaufschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Radkörper (17) der zumindest einen mittleren Laufrolle (5, 6) eine Abrollfläche (19) aufweist, welche im Bereich der Längsmittelebene einen konkav gekrümmten Mittelabschnitt (35) aufweist, der zu beiden Seiten der Längsmittelebene über je einen Wendepunkt oder je eine Kante in je einen konvex gekrümmten Seitenabschnitt (36, 37) übergeht.
     
    11. Ein Satz Laufrollen, bestehend aus zwei vorderen oder zwei hinteren bzw. einer vorderen und einer hinteren Laufrolle (4, 7) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8 und zwei mittlere Laufrollen (5, 6) nach einem der Ansprüche 1 bis 4 oder einem der Ansprüche 9 oder 10.
     


    Claims

    1. In-line roller skate which comprises a frame (3) which is connected to a shoe (2) or a plurality of frame portions which can be attached to this shoe (2), wherein at least three rollers (4, 5, 6, 7) are disposed one behind the other in the running direction on the frame (3) or the frame portions and the said rollers comprise along their periphery in each case a roll-off surface (18, 19) which extends in a curved manner in an axial section and is formed in each case substantially symmetrically with respect to the longitudinal central plane of the rollers (4, 5, 6, 7), wherein the roll-off surfaces (18) at least of a front roller (4) and at least of a rear roller (7) comprise with respect to an axis-parallel tangential plane (τ) to the roll-off surface (18) at a distance from the longitudinal central plane (ε) a comparatively greater normal distance than the roll-off surface (19) at least of a middle roller (5, 6), so that in the event of a sidewards tilting of the roller skate (1) with respect to the tangential plane (τ) the front and/or rear roller (4, 7) is raised from a contact surface (20) or the contact pressure of these rollers (4, 7) against the contact surface (20) is reduced, characterised in that provided in the middle portion of the roller skate are two middle rollers (5, 6) disposed immediately one behind the other and the roll-off surfaces (19) of said middle rollers are identical, wherein these roll-off surfaces (19) comprise in each case in the transitional region to the lateral surfaces of the rollers (5, 6) a rounded running shoulder, which in the event of a sidewards tilting of the roller skate contacts the contact surface (20).
     
    2. Roller skate according to claim 1,characterised in that the running shoulder of the roll-off surface (19) of one middle roller (5, 6) comprises a comparatively smaller radius of curvature than the encasing end of the roll-off surface (19) of the same roller (5, 6) in the region of the longitudinal central plane (ε).
     
    3. Roller skate according to claim 1, characterised in that the roll-off surface (18) of the at least one front and at least one rear roller (4, 7) comprises at a distance from their contact surface (20) a comparatively smaller width than the roll-off surface (19) of the at least one middle roller (5, 6).
     
    4. Roller skate according to claim 3, characterised in that the roll-off surface (18) of the front or rear roller (4, 7) comprises at a distance from the longitudinal central plane (ε) the same radius of curvature as the roll-off surface (19) of the at least one middle roller.
     
    5. Roller skate according to claim 2, characterised in that the roll-off surface (18) of the at least one front or rear roller (4, 7) comprises on both sides of the longitudinal central plane (ε) a lateral surface portion (23, 24) which extends in the cross-section outwards in a conical manner.
     
    6. Roller skate according to claim 2, characterised in that the roll-off surface (18) of the at least one front or rear roller (4, 7) comprises in the region of the longitudinal central plane (ε) a convexly curved surface portion and on both sides of the longitudinal central plane (ε) comprises a concavely curved lateral surface portion (21, 22).
     
    7. Roller skate according to claim 6, characterised in that an undercut (24, 25) is provided at the transition between the convexly curved surface portion of the roll-off surface (18) and the concavely curved lateral surface portion (21, 22) and the said undercut forms a transitional edge (26, 27).
     
    8. Roller skate according to any one of claims 6 or 7, characterised in that the at least one front or rear roller (4, 7) is formed in an elastically deformable manner at a distance from the longitudinal central plane.
     
    9. Roller skate according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the wheel body (17) of the at least one middle roller (5, 6) comprises a roll-off surface (19) which comprises in the region of the longitudinal central plane a convexly curved middle portion (28) which by way of an edge (29, 20) or a turning point respectively becomes in each case a flat lateral portion (31, 32) which is adjoined towards the outside in each case by a lateral convex surface portion (33, 34) of the roll-off surface (19).
     
    10. Roller skate according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the wheel body (17) of the at least one middle roller (5, 6) comprises a roll-off surface (19) which in the region of the longitudinal central plane comprises a concavely curved middle portion (35) which on both sides of the longitudinal central plane becomes by way of a turning point or an edge respectively in each case a convexly curved lateral portion (36, 37).
     
    11. A set of rollers consisting of two front or two rear or one front and one rear roller (4, 7) in accordance with one of claims 1 to 8 and two middle rollers (5, 6) according to any one of claims 1 to 4 or one of claims 9 or 10.
     


    Revendications

    1. Patin à roulettes à une seule rangée de roulettes, qui comporte un cadre (3) relié à une chaussure (2) ou plusieurs éléments de cadre pouvant être fixés à cette chaussure (2), et dans lequel sur le cadre (3) ou sur les éléments de cadre sont disposées les unes derrière les autres, dans la direction de roulement, au moins trois roulettes (4,5,6,7), qui possèdent le long de leur circonférence une surface respective de roulement (18,19), qui est agencée d'une manière essentiellement symétrique par rapport au plan médian longitudinal des roulettes (4,5,6,7) et est cintrée en coupe axiale, les surfaces de roulement (18) d'au moins une roulette avant (4) et d'au moins une roulette arrière (7) sont situées par rapport à un plan tangentiel (τ) parallèle à l'axe, sur la surface de roulement (18) et à distance du plan médian longitudinal (ε), à une distance normale comparativement plus grande que la surface de roulement (19) d'au moins une roulette médiane (5,6) de sorte que dans le cas d'un basculement latéral du patin à roulettes (1) par rapport au plan tangentiel (τ), la roulette avant et/ou arrière (4,7) est écartée d'une surface d'appui (20) ou la pression d'application de ces roulettes (4,7) sur la surface d'appui (20) est réduite, caractérisé en ce que dans la partie centrale du patin à roulettes sont prévues deux roulettes médianes (5,6) qui sont disposées directement l'une derrière l'autre et dont les surfaces de roulement (19) sont identiques, ces surfaces de roulement (19) possédant, dans la zone de jonction avec les surfaces latérales des roulettes (5,6), respectivement un épaulement arrondi de roulement, qui est en contact avec la surface d'appui (20) lors d'un basculement latéral du patin à roulettes.
     
    2. Patin à roulettes selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'épaulement de la surface de roulement (19) d'une roulette médiane (5,6) possède un rayon de courbure comparativement plus faible que celui de l'enveloppe de la surface de roulement (19) possédant la même surface de roulement (5,6) dans la zone du plan médian longitudinal (ε).
     
    3. Patin à roulettes selon la revendication 1, caractérisé en ce que la surface de roulement (18) d'au moins une roulette avant et d'au moins une roulette arrière (4,7) possède, à une distance de la surface d'appui (20) des roulettes, une largeur nettement plus faible que la surface de roulement (19) au moins d'une roulette médiane (5,6).
     
    4. Patin à roulettes selon la revendication 3, caractérisé en ce que la surface de roulement (18) de la roulette avant ou arrière (4,7) possède, à distance du plan médian longitudinal (ε), le même rayon de courbure que la surface de roulement (19) au moins d'une roulette médiane.
     
    5. Patin à roulettes selon la revendication 2, caractérisé en ce que la surface de roulement (18) de la au moins une roulette avant ou arrière (4,5) possède, des deux côtés du plan médian longitudinal (ε), un élément de surface latéral (23,24), qui s'étend vers l'extérieur avec une forme conique en coupe transversale.
     
    6. Patin à roulettes selon la revendication 2, caractérisé en ce que la surface de roulement (18) de la au moins une roulette avant ou arrière (4,7) possède, dans la zone du plan médian longitudinal (ε), un élément de surface cintré avec une forme convexe et, des deux côtés du plan médian longitudinal (ε), un élément de surface latéral cintré avec une forme concave (21,22).
     
    7. Patin à roulettes selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'au niveau de la jonction entre l'élément de surface cintré convexe de la surface de roulement (18) et l'élément de surface latéral cintré concave (21,22) est prévue une partie en contre-dépouille (24,25), qui forme un bord de jonction (26,27).
     
    8. Patin à roulettes selon l'une des revendications 6 ou 7, caractérisé en ce que la au moins une roulette avant ou arrière (4,7) est agencée de manière à être déformable élastiquement, à distance du plan médian longitudinal.
     
    9. Patin à roulettes selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le corps (17) d'au moins une roulette médiane (5,6) possède une surface de roulement (19), qui comporte, dans la zone du plan médian longitudinal, une partie médiane cintrée convexe (28), qui se prolonge, par l'intermédiaire d'au moins une arête (29,30) ou d'un point de rebroussement, par un élément latéral plat (31,32), auquel se raccorde, vers l'extérieur, respectivement un élément de surface latéral convexe respectif (33,34) de la surface de roulement (19).
     
    10. Patin à roulettes selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le corps (17) de la au moins une roulette médiane (5,6) possède une surface de roulement (19), qui possède, dans la zone du plan médian longitudinal, une partie médiane cintrée concave (35), qui se prolonge, des deux côtés du plan médian longitudinal, respectivement par un point de rebroussement ou par une arête, dans une partie latérale cintrée convexe respective (36,37).
     
    11. Une garniture de roulettes composé de deux roulettes avant ou arrière ou respectivement une roulette avant et une roulette arrière (4,7) selon l'une des revendications 1 à 8 et de deux roulettes médianes (5,6) selon l'une des revendications 1 à 4 ou selon l'une des revendications 9 ou 10.
     




    Zeichnung