[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Transport und zur Ablage von
Bogen in einem Auslagebereich einer Rotationsbogendruckmaschine mit unterhalb eines
Bogenförderweges angeordneten pneumatischen Bogenleitelementen, die sich über die
gesamte Breite eines jeweiligen Bogens erstrecken und mit einem Kettenfördersystem,
mittels welchem die Bogen nacheinander von einem letzten bogenführenden Zylinder der
Rotationsbogendruckmaschine übernehmbar, entlang einer Förderstrecke in einer auf
eine Stapeleinrichtung hin gerichteten Hauptförderrichtung transportierbar und nach
Durchlaufen der Förderstrecke freigebbar sind.
[0002] Eine derartige Einrichtung ist bereits aus der DE 36 29 720 A1 bekannt. Dort sind
blasluftbeaufschlagte Bogenleitstäbe in Bogenförderrichtung angeordnet, wobei äußere
Bogenleitstäbe von je einem Saugrohr begrenzt werden. Zwischen den einzelnen Bogenleitstäben
und den außen angeordneten Saugrohren bildet sich ausgehend vom mittleren beidseidig
Blasluft verteilenden Bogenleitstab ein tangential gerichtetes Strömungsfeld aus,
welches die zu transportierenden Bögen, ausgehend von der Mitte, quer zur Bogenförderrichtung
streckt. Eine derartige Anordnung kann zur Ablage von Farbe auf den oberen Abschnitten
der Bogenleitstäbe, insbesondere bei der Auslage zweiseitig bedruckter Schön- und
Widerdruckexemplare führen. Ferner haftet dieser Lösung aus dem Stand der Technik
der Nachteil an, daß von umlaufenden Greiferketten getragene Greiferbrücken über den
Auslegerstapel geführt sind, so daß beispielsweise eine Probebogenentnahme ein gewisses
Verletzungsrisiko für den Drucker darstellt.
[0003] Aus DE 38 41 909 C2 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum schwebenden Führen
von Bogen oder bahnförmigem Material über ein Förderstrecke, insbesondere eine gekrümmte
Förderstrecke entlang eines Kettentrums eines Kettenfördersystems bekannt. Unterhalb
eines zunächst konkav gekrümmten und sich danach konvex gekrümmt erstreckenden Förderweges
ist eine Vielzahl von Düsenkästen, durch Saugschächte voneinander getrennt, angeordnet.
Da der in den Saugschächten wirksame Unterdruck die durch die aus den Düsenkästen
austretenden Freistrahlen erzeugten Luftkissen ersetzt, ergibt sich eine wellenförmige
Führung des zu transportierenden Gutes. Auf der den Düsenkästen abgewandten Seite
der Bogen sind mehrere Freistrahldüsen vorgesehen, die von dieser Seite auf die zu
transportierenden Bögen einwirken. An der Förderkette sind darüber hinaus Schaufeln
ausgebildet, an denen sich ein Strömungsschatten ausbildet, bevor die Bogen in einen
durch eine Trennwand gebildeten Kanal mit sich verengendem Querschnitt eintreten.
Auch bei dieser bekannten Vorrichtung erstreckt sich das Kettenfördersystem über den
Ablagestapel und besondere Vorkehrungen für eine abschmierfreie Ablage der Bogen auf
dem Ablagestapel sind nicht vorgesehen.
[0004] Aus DE 41 38 280 A1 ist eine Vorrichtung bekannt, mittels welcher von einer Zuführtrommel
geführte Bogen wahlweise an einen ersten und einen zweiten Auslagekettenkreis übergebbar
sind, von welchen der erste Auslagekettenkreis die von diesem übernommenen Bogen einem
Auslagestapel zuführt, während der zweite Auslagekettenkreis auszusondernde Bogen
übernimmt und diese an ein erstes Transportsystem übergibt, mittels welchem ein ausgesonderter
Bogen aus dem Bereich des Auslagestapels heraus zu einer stromabwärts gelegenen Übergabestation
befördert wird. In dieser Übergabestation übernimmt ein zweites Transportsystem den
ausgesonderten Bogen und führt diesen einem Meßtisch zu. Das erste und das zweite
Transportsystem ist jeweils mittels eines Paares parallel angeordneter, über Umlenkräder
geführter endloser Ketten gebildet. Diese führen bei einem Transport des ausgesonderten
Bogen zum Meßtisch in etwa einen halben Umlauf in einer ersten Richtung aus und kehren
anschließend in eine Ausgangslage zurück. Zwischen den Ketten der beiden Paare erstrecken
sich daran befestigte Bogenstütz- und Greifelemente in Form einer Ablageplatte und
einer Sauggreiferleiste, welche somit der Vor- und Rücklaufbewegung der Ketten folgen.
Dabei führen insbesondere die Bogenstütz- und Greiferelemente des zweiten Transportsystems
eine entsprechende Bewegung im Zugriffsbereich einer Bedienungsperson aus.
[0005] Den skizzierten Lösungen des Standes der Technik haften die gemeinsamen Nachteile
an, daß umlaufende bzw. oszillierende Kettensysteme sich bis in den Bereich der Stapeleinrichtung
erstrecken und damit deren Einsehbarkeit und deren Zugänglichkeit nicht unerheblich
einschränken und daß sie aufgrund der von den Kettensystemen getragenen, sich über
deren Breite erstreckenden Greifelementen ein Verletzungsrisiko bergen.
[0006] Aus GB 1 442 910 ist eine mittels Saugbandanordnungen gebildete Bogenauslagevorrichtung
bekannt, die sich an einen Querschneider anschließt. Hierbei folgt unmittelbar auf
den Querschneider eine erste der Saugbandanordnungen mit einer dieser nachgeschalteten
Bogenweiche.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Gattung so auszubilden, daß sich eine bedienerfreundliche Möglichkeit zur Entnahme
von aus der Maschine ausgestoßenen Bogen ergibt.
[0008] Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine gattungsgemässe Vorrichtung solchermassen ausgestaltet,
dass an das Kettenfördersystem ein parallelgeschaltete Transportwege für die Bogen
ausbildendes pneumatisches Fördersystem angeschlossen ist, mittels welchem die vom
Kettenfördersystem freigegebenen Bogen übernehmbar und entlang einer weiteren Förderstrecke
in eine dem jeweiligem Transportweg zugeordnete Ablageposition unter Einwirkung einer
Luftströmung in schwebender Form weitertransportierbar und in der jeweiligen Ablageposition
zum Absinken auf eine der jeweiligen Ablageposition zugeordnete Stapelebene freigebbar
sind, und dass das pneumatische Fördersystem eine Bogenweiche umfaßt, mittels welcher
ein jeweiliger der Transportwege anwählbar ist.
[0009] Die mittels dieser Lösung erreichbaren Vorteile sind vielfältiger Natur. Zum einen
erfolgt eine wesentliche Entlastung der Drucker durch die Tatsache, daß nach Neueinrichten
eines Auftrages die während der Andruckphase entstehenden Makulaturbogen sofort separat
gesammelt werden können. Dabei geschieht dieses Sammeln selbsttätig auf einer hierzu
ausgewählten von der Oberseite des Ablagestapels abgesetzten besonderen Stapelebene.
Ferner ist ein Eingreifen in den kontinuierlichen Auslagevorgang der Bogen auf einen
Ablagestapel nicht mehr erforderlich, da Probebogen ebenfalls in eine separate Stapelebene
transportiert werden können. Die Förderung der Bogen mittels aerodynamisch erzeugter
Kräfte in eine jeweilige Ablageposition gewährleistet eine abschmier- und kratzfreie
Ablage der Bogen auf dem Ablagestapel.
[0010] Die erfindungsgemäße Lösung gestattet weiterhin ein Auslegen ausgestoßener Bogen
unter Vermeidung sich bewegender Teile wie z. B. Greiferbrücken in unmittelbarer Nähe
einer Bedienstelle an einem Bogenausleger. Die Anordnung mehrerer Stapelebenen am
Ende der Prozeßlinie bietet eine leicht zugängliche und leicht einsehbare Auslagemöglichkeit,
sowohl für Makulaturexemplare während der Anlaufphase, als auch für Probeexemplare
während des Fortdruckes.
[0011] Eine den Grundgedanken der Erfindung fortführende Weiterbildung zeichnet sich dadurch
aus, daß eine erste Stapelebene oberhalb einer zweiten Stapelebene vorgesehen ist,
welche von der Oberseite des Ablagestapels bzw. der Stapelunterlage gebildet ist.
Hiermit wird in vorteilhafter Weise eine äußerst platzsparende Anordnung zur wahlweisen
Ablage der Bogen auf dem Auslagestapel bzw. auf einer hiervon abgesetzten Stapelebene
gewonnen.
[0012] Der angesprochene Grundgedanke liegt insbesondere in einer Abkehr von dem bei herkömmlichen
gattungsgemäßen Vorrichtungen benutzten Prinzip einer in sich geschlossenen Funktionseinheit,
bei welcher die Bogen mittels derselben Transportmittel abgelegt werden, welche die
Bogen von einem letzten bogenführenden Zylinder einer Rotationsbogendruckmaschine
übernehmen. Nach diesem Grundgedanken ist erfindungsgemäß an ein Kettenfördersystem
einer gattungsgemäßen Vorrichtung eine greiferlose Funktionseinheit angeschlossen.
[0013] In Fortführung des der Erfindung zugrundeliegenden Gedankens ist vorgesehen, daß
das pneumatische Fördersystem einer jeweiligen Ablageposition zugeordnete Schwebeführungsmittel
aufweist, welche einen die Bogenweiche verlassenden Bogen mittels einer von den Schwebeführungsmitteln
betriebsmäßig erzeugten Luftströmung zwischen einer Oberseite des Bogens und den Schwebeführungsmitteln
führen und in die Ablageposition transportieren.
[0014] Im Rahmen der Erfindung ist des weiteren bevorzugt vorgesehen, daß das pneumatische
Fördersystem Saugbandanordnungen umfaßt, welche einen vom Kettenfördersystem freigegebenen
Bogen mit unveränderter Geschwindigkeit übernehmen und je nach Stellung der Bogenweiche
in Richtung auf eines der Schwebeführungsmittel weitertransportieren.
[0015] Des weiteren ist in weiterer Ausbildung der Erfindung vorgesehen, daß auf eine Unterseite
eines im wesentlichen auf dem Niveau der Ablageposition befindlichen Bogens einwirkende
Bremseinrichtungen vorgesehen sind, welche einen jeweiligen Bogen abbremsen, bevor
er seine Ablageposition erreicht, die Bremseinrichtungen endlose umlaufende Bremsbänder
und diesen zugeordnete Saugkästen umfassen, über welche die Bremsbänder hinweggeführt
sind, und Blasluftdüsen vorgesehen sind, welche ein jeweils nachlaufendes Ende eines
jeweiligen Bogens mittels gesteuerter Blasluftstrahlen unter Absenkung des nachlaufenden
Endes an die Bremsbänder anlegen. Mit dieser Ausbildung von Bremseinrichtungen wird
über den reinen Bremseffekt hinaus infolge des Absenkens des nachlaufenden Bogenendes
auch gewährleistet, daß ein jeweils nachfolgender Bogen nicht mit einem momentan in
seiner Ablageposition befindlichen vorausgehenden Bogen kollidiet.
[0016] Eine weitere Ausbildung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß weitere Blasluftdüsen
vorgesehen sind, welche unter jeweiligen die Bremseinrichtungen verlassenden Bogen
ein Luftpolster bilden.
[0017] Aus diesen Blasluftdüsen austretende Freistrahlen erzeugen zwischen den bereits auf
dem Ablagestapel abgelegten Bogen und einem die Bremseinrichtung verlassenden Bogen
ein Luftpolster, welches eine abschmier- und kratzfreie Bogenauslage in einer jeweiligen
Stapelebene gewährleistet.
[0018] In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die erste Stapelebene
mittels einer ersten Schwebeführungseinrichtung gebildet ist, welche einen jeweiligen
Bogen mittels einer von der ersten Schwebeführungseinrichtung in einem aktivierten
Zustand derselben erzeugten Luftströmung zwischen einer Unterseite des Bogens und
der Schwebeführungseinrichtung in einer quer zur Hauptförderrichtung orientierten
Ausgaberichtung ausschleust. Mit den hiermit getroffenen Vorkehrungen lassen sich
insbesondere Makulaturbogen auf besonders einfache und bedienerfreundliche Weise aus
einem Strom aufeinanderfolgend aus einer Rotationsbogendruckmaschine ausgestoßener
Bogen aussondern und entsorgen. Hierzu kann sich im einfachsten Falle an die die Bogen
ausschleusende Schwebeführungseinrichtung ein Auffangbehälter für Makulaturbogen anschließen,
der problemlos an einer entsprechenden Seite der Stapeleinrichtung aufgestellt werden
kann.
[0019] Eine weitere Ausgestaltung sieht vor, daß die erste Schwebeführungseinrichtung einen
die Stapeleinrichtung seitlich überragenden Führungsabschnitt aufweist. Hiermit ist
durch eine Ausgestaltung des Führungsüberstands mit entsprechender Länge bestimmbar,
in welchem seitlichen Abstand von der Stapeleinrichtung ein beispielsweise mit dem
genannten Auffangbehälter ausgestatteter Entsorgungsplatz für Markulaturbogen vorgesehen
sein soll.
[0020] Mit einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung läßt sich auch eine geordnete Ablage
von seitlich ausgeschleusten Bogen erreichen. Diese Ausgestaltung zeichnet sich dadurch
aus, daß eine dritte Stapelebene vorgesehen ist, die sich in Ausgaberichtung gesehen
an den Führungsabschnitt anschließt und sich auf einem gegenüber der ersten Stapelebene
niedrigeren Niveau befindet, oberhalb des Führungsabschnitts eine diesen zumindest
teilweise überdeckende zweite Schwebeführungseinrichtung angeordnet ist, welche einen
jeweiligen Bogen mittels einer von der zweiten Schwebeführungseinrichtung in einem
aktivierten Zustand derselben erzeugten Luftströmung zwischen einer Oberseite des
Bogens und der zweiten Schwebeführungseinrichtung von der ersten Schwebeführungseinrichtung
übernimmt und in der Ausgaberichtung in eine Ausgabeposition über der dritten Stapelebene
weiterfördert, und daß der zweiten Schwebeführungseinrichtung ein getakteter Bogenniederhalter
zugeordnet ist, der ein jeweils nachlaufendes Ende eines zumindest im wesentlichen
in der Ausgabeposition befindlichen Bogens nach unten drückt. Hierbei ist die dritte
Stapelebene bevorzugt vorgesehen zur Ablage von Makulaturbogen und/oder von Probebogen.
[0021] Für den Fall einer der Stapeleinrichtung zugeordneten Non-Stop-Einrichtung ist bevorzugt
vorgesehen, daß die Non-Stop-Einrichtung auf einer dem Kettenfördersystem zugewandten
Seite des Ablagestapels angeordnet ist. Dies spart Bauraum und erhöht die Übersichtlichkeit
im Bedienbereich der Stapeleinrichtung.
[0022] In Anlehnung an den auf eine Unterteilung von Funktionseinheiten ausgerichteten Grundgedanken
der Erfindung ist bei einer mit einer Trocknereinrichtung im Auslagebereich ausgestatteten
erfindungsgemäßen Vorrichtung ferner bevorzugt vorgesehen, daß in das Kettenfördersystem
Trocknerstationen in modularer Bauweise integriert sind. Hierzu zeichnet sich eine
bevorzugte Ausgestaltung dadurch aus, daß ein waagrechter Ast des Kettenfördersystems
und diesem zugeordnete Trocknerstationen einerseits und ein geneigter Ast des Kettenfördersystems
und diesem zugeordnete Trocknerstationen andererseits Trocknermodule bilden, die an
Trennstellen teils aneinanderstoßen und teils an die Stapeleinrichtung und an einen
den letzten bogenführenden Zylinder umfassenden Endabschnitt der Rotationsbogendruckmaschine
anschließen.
[0023] Eine derartige Bauweise eröffnet eine weitere Ausgestaltungsmöglichkeit, nach welcher
das Kettenfördersystem unter Einfügung eines weiteren Trocknermoduls an einer Trennstelle
verlängerbar ist.
[0024] Einzelheiten der Erfindung sind anhand einer Zeichnung nachstehend erläutert.
[0025] Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht des Auslegebereiches,
- Fig. 2
- eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnitts aus Fig. 1,
- Fig. 3
- eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnitts aus Fig. 2,
- Fig. 4
- eine schematische Ansicht in Richtung auf die in Fig. 1 linke Stirnseite des Auslegebereichs
mit einer Ausstattung desselben mit erfindungsgemäßen Mitteln für eine seitliche Bogenausschleusung,
[0026] Von einem letzten bogenführenden Zylinder 45 eines in Fig. 1 nicht näher dargestellten,
dem Auslagebereich vorangehenden Druck- oder Veredelungswerkes werden Bogen 24 im
Umfangsbereich einer Auslegertrommel 1 von einem Kettenfördersystem 58 übernommen,
entlang einer einem Leertrum 4 einer Förderkettenanordnung 2 desselben folgenden Förderstrecke
in einer auf die Stapleinrichtung 40 hin gerichteten Hauptförderrichtung entlang einer
Förderstrecke transportiert und an deren Ende freigegeben, und zwar im Bereich einer
Kettenumlenkung 5 an einem von der Auslegertrommel 1 entfernten Ende des Kettenfördersystems
58. Von der Auslegertrommel 1 bis zur Kettenumlenkung 5 erstreckt sich bevorzugt eine
ununterbrochene Schwebeführung 6, die eine in sich geschlossene dem Verlauf des Leertrums
4 folgende Oberfläche mit einzelnen Luftdurchtrittsöffnungen aufweist. Die Schwebeführung
6 wird über mehrere Anschlüsse 7 mit einem geeigneten Blasmedium versorgt. Auf die
Kettenumlenkung 5 folgt eine Bogenweiche, bestehend aus in eine später näher erläuterte
Saugbandanordnung 14, 17, 37 eingebetteten Ablenksegmenten 8 und sich daran anschließendem
Zwickel 9. Ein im Bereich der Kettenumlenkung 5 freigegebener Bogen 24 wird - je nach
Stellung der Ablenksegmente 8 - mittels einer weiteren, der oben genannten entsprechenden
Saugbandanordnung 15, 16, 37, 38 in Richtung auf eine erste Ablageposition oberhalb
einer ersten Stapelebene 10 bzw. mittels der Saugbandanordnung 14, 17, 37 in Richtung
auf eine zweite Ablageposition oberhalb einer zweiten Stapelebene 11 transportiert.
Hierbei ist eine jeweilige Ablageposition durch die Position der jeweiligen weiter
unten erläuterten Schwebeführungsmittel 25, 26 bestimmt. Auf der Stapelebene 10 kann
ein Stapel aus Makulaturexemplaren gebildet werden, was insbesondere während der Andruckphase
einer Rotationsbogendruckmaschine von Bedeutung ist. Demgegenüber erfolgt die Bildung
eines Ablagestapels 33 aus Gut-Bogen während des Fortdruckes in der Stapelebene 11.
Beiden Stapelebenen sind je eine Bremseinrichtung 12, 13, sowie Anschläge 32 zur Ausrichtung
der auszulegenden Bogen zugeordnet. Während des Fortdruckes können nach Entfernung
der gestapelten Makulaturbogen aus der laufenden Produktion Probebogen via Ablenksegmente
8 in die obere Stapelebene 10 geleitet und kantengenau ausgelegt werden. Die in der
oberen Stapelebene 10 gesammelten Probebogen können dann ohne Verletzungsgefahr ergonomisch
vorteilhaft entnommen werden. Unterhalb des Ablagestapels 33 befindet sich bevorzugt
eine Palettenfördereinrichtung 38, mit welcher der Ablagestapel 33 in einer Richtung
quer zur Hauptförderrichtung aus dem Stapelbereich entfernt werden kann, während eine
hier lediglich schematisch angedeutete Non-Stop-Einrichtung 35 eine ununterbrochene
Auslage der Bogen 24 in der Stapelebene 11 ermöglicht.
[0027] Durch die Anordnung dieser Non-Stop-Einrichtung auf der dem Kettenfördersystem 58
zugewandten Seite des Ablagestapels 33 wird eine Beeinträchtigung der Zugänglichkeit
der Stapeleinrichtung 40 vermieden.
[0028] Wie insbesondere aus Fig. 2 deutlich erkennbar, erstrecken sich Saugbänder 14 von
unterhalb der Kettenumlenkung 5 bis zu einer Bremseinrichtung 13. Die Saugbänder 14
sind über einen oder mehrere in einer mit Blick auf Fig. 2 zur Zeichenebene senkrechten
Richtung nebeneinander angeordnete Saugkästen 17 geführt und laufen über Umlenkrollen
37; zwischen den Saugkästen 17 ist eines der Ablenksegmente 8 dargestellt, auf welche
in Hauptförderrichtung gesehen ein der Neigung eines Saugbandes 15 entsprechender
Zwickel 9 folgt. An die Saugbänder 14 schließt sich eine Bremseinrichtung 13 an. Oberhalb
der Saugbänder 14 und der Bremseinrichtung 13 sind in deren unmittelbarer Nähe sich
bis über den Ablagestapel 33 bzw. die Stapelunterlage 53 erstreckende Schwebeführungsmittel
26 vorgesehen. Diese sind bevorzugt in Form einer Schar von Hohlprofilen ausgebildet,
die in ein und derselben waagerechten Ebene liegen und in der genannten Hauptförderrichtung
verlaufen. Sie werden über einen Druckluftanschluß 7 betriebsmäßig mit Blasluft versorgt,
die durch Düsen an der Unterseite eines jeweiligen Hohlprofils in Form eines Freistrahls
mit im wesentlichen in Hauptförderrichtung gerichtetem Zentralstrahl austritt. Derartige
Schwebeführungsmittel sind beispielsweise aus der Druckschrift DE 39 36 846 C1 bekannt
und werden zum schwebenden (berührungsfreien) Transport von flachem Gut, wie beispielsweise
den hier in Rede stehenden Bogen 24 verwendet. In diese Schwebeführungsmittel 26 sind
oberhalb der Bremseinrichtung 13 Blasluftdüsen 21 eingelassen. Bei einer entgegen
der Darstellung in Fig. 2 nicht geneigten Stellung der Ablenksegmente 8 gelangen die
Bogen 24 im Fortdruckbetrieb über die Saugbänder 14 zur Bremseinrichtung 13. Mittels
der gesteuerten, aus den Blasluftdüsen 21 austretenden Blasluftstrahlen 61 wird ein
jeweils nachlaufendes Ende eines jeweiligen Bogens 24 an das endlose umlaufende Bremsband
19 (siehe Fig. 3) der Bremseinrichtung 13 angelegt. Da die Bremseinrichtungen 12,
13 und die Saugbandanordnungen 14, 15, 16, 17, 37 bei ähnlichem Aufbau dasselbe Wirkprinzip
bei lediglich unterschiedlichen Bandgeschwindigkeiten der Bremsbänder 18, 19 einerseits
und der Saugbänder 14, 15 andererseits besitzen, wird durch das Anlegen eines nachlaufenden
Bogenendes an das Bremsband 19 unter entsprechender Verstärkung des Ansaugeffekts
der Bremseinrichtung 13 eine Bremsung des jeweiligen Bogens 24 ohne Schlupf gegenüber
dem Bremsband 19 eingeleitet. Nach dem Verlassen der Bremseinrichtung 13 erreicht
ein nunmehr abgebremster Bogen 24 unter der Führung mittels der Schwebeführungsmittel
26 und unter dem Einfluß eines gewissen Trageffekts seitens eines Luftpolsters an
der Unterseite des Bogens 24 kurzzeitig seine Ablageposition, aus welcher er sodann
auf die Stapelebene 11 absinkt. Das genannte Luftpolster wird mittels weiterer, am
deutlichsten in Fig. 3 erkennbaren Blasluftdüsen erzeugt.
[0029] Das Absinken eines jeweils vorausgehenden Bogens 24 aus dessen Ablageposition wird
initiiert bzw. begünstigt durch einen nachfolgenden Bogen 24, der den vorausgegangenen
Bogen 24 sukzessive dem Einfluß der Sogwirkung der Schwebeführungsmittel 26 dadurch
entzieht, daß der nachfolgende Bogen 24 von dem nach unten auf die Bremseinrichtung
13 gedrückten nachlaufenden Ende des vorausgegangenen Bogens 24 her zwischen diesen
und die Schwebeführungsmittel 26 eindringt. Insgesamt ist es somit möglich, den Bogen
24 berührungslos über die bereits abgelegten Bogen 24 zu führen und darauf abzulegen
und somit Abschmier- und Kratzerscheinungen zu vermeiden.
[0030] Wird andererseits ein Bogen 24 mittels der Ablenksegmente 8 und des Zwickels 9 den
oberen Saugbändern 15 zugeführt, die ebenfalls über Umlenkrollen 37 laufen, gelangt
dieser Bogen 24 auf analoge Weise wie vorausgehend beschrieben in eine Ablageposition
oberhalb der Stapelebene 10. Auf der dort vorgesehenen Bremseinrichtung 12 erfolgt
analog zur obigen Beschreibung eine Verzögerung der Bogen 24. Bei hierauf abgelegten
Bogen 24 handelt es sich beispielsweise um während der Anlaufphase der Rotationsbogendruckmaschine
anfallende Makulaturexemplare. Während des Fortdruckes der Maschine gelangen Probebogen
nach entsprechender Verstellung der Ablenksegmente 8 auf die obere Stapelebene 10.
Von dort sind sie erheblich einfacher zu entnehmen als bei laufender kontinuierlicher
Auslage auf dem Ablagestapel 33. Der Stapelebene 10 ist ebenfalls eine Schwebeführung
25 zugeordnet, die sich vom Saugkasten 16 über die Bremseinrichtung 12 bis etwa zum
Anschlag 32 erstreckt.
[0031] Wie oben bereits erwähnt, werden die einzelnen in eine der Stapelebenen 10 oder 11
zu transportierenden Bogen 24 über die Saugbänder 14 und 15 befördert. Die um Umlenkrollen
37 umlaufenden Saugbänder 14 und 15 bewegen sich über die unterhalb der Saugbänder
14 und 15 angeordneten Saugkästen 16 und 17. Durch die von diesen ausgehende Saugwirkung
sind die Bogen 24 nicht sich selbst überlassen, sondern unterliegen vielmehr einer
definierten Krafteinwirkung, wodurch eine kontrollierte Führung erzielbar ist. Oberhalb
der Stapelebenen 10 und 11 erstrecken sich jeweilige Schwebeführungsmittel 25 bzw.
26, in welche in Höhe der Oberseite von darunter liegenden Umlenkrollen 37 je eine
gesteuerte Blasluftdüse 20 bzw. 21 eingelassen ist. Die unteren Schwebeführungsmittel
26 erstrecken sich über einen längeren Bereich des Saugbandes 14, während die oberen
Schwebeführungsmittel 25 immerhin noch einen Endbereich des Saugbandes 15 übergreifen.
Der geförderte Bogen 24 bleibt somit zu keinem Zeitpunkt sich selbst überlassen, sondern
wird durch sich teilweise überlappende Organe geführt.
[0032] Nach einem Passieren der Ablenksegmente 8 ist demnach eine kontinuierlich aerodynamisch
erzeugte Einwirkung auf die Bogen 24 gewährleistet, womit eine definierte Führung
der Bogen 24 in der Stapeleinrichtung 40 verwirklicht ist, ohne daß es hierzu rotierender
Greiferbrücken bedürfte.
[0033] Bei einer in Fig. 4 schematisch dargestellten Weiterbildung der Erfindung ist die
erste Stapelebene 10 mittels einer Schwebeführungseinrichtung 55 gebildet. Diese ist
analog zu den weiter oben beschriebenen Schwebeführungsmitteln 26 ausgebildet und
unterscheidet sich hiervon dadurch, daß die Düsen an der Oberseite eines jeweilige
Hohlprofils vorgesehen sind, daß sich die Hohlprofile quer zur Hauptförderrichtung
erstrecken, daß die Frei strahlen aus den Düsen mit im wesentlichen ebenfalls quer
zur Förderrichtung gerichtetem Zentralstrahl austreten, und weiterhin dadurch, daß
sie nicht betriebsmäßig mit Blasluft versorgt werden, sondern lediglich zum Zweck
einer seitlichen Ausschleusung von auf die erste Stapelebene 10 abgesenkten Bogen
24 durch entsprechende Versorgung mit Blasluft aktiviert werden. Wie aus Fig. 4 erkennbar,
wird die Stapeleinrichtung 40 (hier repräsentiert durch den Ablegestapel 33) von der
Schwebeführungseinrichtung 55 seitlich überragt, und zwar von einem Führungsabschnitt
54 der Schwebeführungseinrichtung 55. Hiermit gelingt bereits eine Entsorgung ausgeschleuster
Makulaturbogen durch deren Transport an einen seitlich der Stapeleinrichtung 40 gelegenen
Ort mit einem hinlänglichen Abstand zur Stapeleinrichtung 40, an welchem gegebenenfalls
ein Abfallbehälter aufgestellt werden kann.
[0034] Für eine geordnete Ablage von Bogen 24, die mittels der Schwebeführugnseinrichtung
55 seitlich ausgeschleust werden, ist eine dritte Stapelebene 46 vorgesehen, die sich
in der quer zur Hauptförderrichtung verlaufenden Ausgaberichtung gesehen an den Führungsabschnitt
54 anschließt. Eine solche dritte Stapelebene 46 wird beispielsweise von einer gegebenenfalls
ortsfest oder höhenverstellbar angeordneten Tragplatte 64 bzw. von einer Oberseite
eines hierauf bereits vorhandenen Teilstapels aus beispielsweise Makulaturbogen oder
Probebogen gebildet. Diese Bogen werden bei entsprechender Einstellung der Ablenksegmente
8 (Fig. 2) zunächst in Hauptförderrichtung der ersten Stapelebene 10 zugeführt und
von hier aus mittels der Schwebeführungseinrichtung 55 in eine quer zur Hauptförderrichtung
verlaufende Ausgaberichtung abgelenkt und dem Einfluß einer zweiten Schwebeführungseinrichtung
56 unterworfen. Die zweite Schwebeführungseinrichtung 56 ist wiederum analog zu den
bereits beschriebenen Schwebeführungsmitteln 26 ausgebildet und unterscheidet sich
von diesen hauptsächlich dadurch, daß sie durch entsprechende Orientierung der genannten
Hohlprofile und der an deren Unterseiten austretenden Blasluft-Freistrahlen auf eine
Oberseite eines im Einflußbereich dieser Blasluft-Freistrahlen befindlichen Bogens
24 eine Förderwirkung in der quer zur Hauptförderrichtung verlaufenden Ausgaberichtung
ausübt. Die auf einen Bogen 24 ausgeübten Förderwirkungen der Schwebeführungseinrichtung
55 und der zweiten Schwebeführungseinrichtung 56 sind somit gleichgerichtet und ergänzen
sich in einem in Fig. 4 mit 57 bezeichneten Überlappungsbereich, in welchem die oberhalb
des bereits genannten Führungsabschnitts 54 angeordnete zweite Schwebeführungseinrichtung
56 den Führungsabschnitt 54 überdeckt. Die in Ausgaberichtung gesehene Erstreckung
des Überlappungsbereichs 57 kann durchaus kürzer gewählt werden als die entsprechende
Erstreckung des Führungsabschnitts 54. Für die Dimensionierung des Überlappungsbereichs
57 ist lediglich wesentlich, daß eine Übergabe eines Bogens 24 von der an dessen Unterseite
wirksamen Schwebeführungseinrichtung 55 an die an dessen Oberseite wirksame zweite
Schwebeführungseinrichtung 56 erfolgt, welche einen übernommenen Bogen sodann in eine
Ausgabeposition oberhalb der dritten Stapelebene 46 weiterfördert.
[0035] Wie aus dem Bisherigen hervorgeht, ist die dritte Stapelebene 46 nicht zur Bildung
des Ablagestapels 33 (aus Gut-Bogen) vorgesehen. Die Schwebeführungseinrichtungen
55 und 56 sind daher nicht betriebsmäßig mit Druckluft versorgt, sondern werden bedarfsweise
aktiviert. Auf der unterhalb der durch die zweite Schwebeführungseinrichtung 56 definierten
Ausgabeposition gelegenen Tragplatte 64 kann jedoch durchaus ein Teilstapel 51 aus
im Takt der Maschine aufeinander folgenden Bogen abgelegt werden. Hierzu ist es erforderlich,
daß sich ein vorausgehender Bogen 24 aus seiner Ausgabeposition unmittelbar unter
der zweiten Schwebeführungseinrichtung 56 löst und auf die dritte Stapelebene 46 absinkt.
Die dritte Stapelebene 46 ist hierzu auf einem tieferen Niveau angeordnet als die
erste Stapelebene 10.
[0036] Wie bereits im Zusammenhang mit den Blasluftdüsen 20, 21 (Fig. 3) erläutert, wird
dieses Absinken dadurch initiiert bzw. begünstigt, daß ein nachfolgender Bogen 24
in einen Spalt zwischen der Oberseite eines vorausgehenden Bogens 24 und der Unterseite
der zweiten Schwebeführungseinrichtung 56 geschoben wird und deren Einfluß auf den
vorausgehenden Bogen 24 somit aufhebt. Das Eindringen des nachfolgenden Bogens 24
in den genannten Spalt wird wiederum dadurch begünstigt, daß ein nachlaufendes Ende
des vorausgehenden Bogens 24 mittels eines getakteten Bogenniederhalters 63 nach unten
gedrückt wird. Ein entsprechender Bogenniederhalter 63 ist hierzu der zweiten Schwebeführungseinrichtung
56 zugeordnet und beispielsweise in Form einer Walze mit Bürstensegmenten oder in
Form eines Blasrohres mit auf die Bogen 24 ausgerichteten Düsen ausgebildet.
[0037] Wie weiterhin in Fig. 4 angedeutet, können insbesondere aus Makulaturbogen gebildete
Teilstapel 51 über geeignete Mittel zur Stapelvereinigung (nicht dargestellt) zu einem
Makulaturstapel 52 zusammengefaßt werden, der bis zu dessen Entsorgung unterhalb der
Tragplatte 64 angeordnet werden kann.
[0038] Im Falle einer quer zur Hauptförderrichtung orientierten, in Verbindung mit Fig.
1 bereits angedeuteten Palettenfördereinrichtung 38 für den Ablagestapel 33 empfiehlt
sich jedoch eine unmittelbare Entsorgung eines Teilstapels 51 nach Erreichen einer
bestimmten Höhe desselben. Diese Höhe kann jedoch in Verbindung mit einer höhenverstellbaren
Tragplatte 64 immerhin noch derartige Ausmaße annehmen, daß sich die Tragplatte 64
bei deren Absenken in etwa auf der Höhe der Unterkante von in der Stapeleinrichtung
40 vorgesehenen Bogengeradstoßern befindet.
[0039] Im übrigen ist in einem nicht aktivierten Zustand insbesondere der Schwebeführungseinrichtung
55 auch die Bildung eines Teilstapels 34 auf der ersten Stapelebene 10 möglich. Ein
solcher Teilstapel 34 aus gegebenenfalls nur einer geringen Anzahl von Bogen 24 bietet
eine äußerst bedienerfreundliche Möglichkeit zur Entnahme von Probebogen.
[0040] Der auf eine Unterteilung von Funktionsgruppen ausgerichtete Grundgedanke der Erfindung
führt bei einem mit einer Trocknereinrichtung innerhalb des Kettenfördersystems ausgestatteten
Auslagebereich einer Rotationsbogendruckmaschine auch zu einer strengen Trennung von
einerseits der Stapelbildung und andererseits dem Bereich einer Trocknerstrecke zuzuordnenden
Funktionsgruppen, die bei herkömmlichen gattungsgemäßen Vorrichtungen im Falle ihrer
Bestückung mit einer Trocknereinrichtung untrennbar verknüpft sind. Demgegenüber ist
in einem Ausführungsbeispiel der Erfindung nicht nur eine strikte bauliche Trennung
der genannten Funktionsgruppen sondern auch eine modulare Bauweise von Trocknerstationen
vorgesehen, die in das Kettenfördersystem 58 integriert sind. Dementsprechend bilden
beim genannten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 ein erster waagerechter Ast des Kettenfördersystems
58 und eine diese zugeordnete Trocknerstation 57, ein zweiter waagerechter Ast des
Kettenfördersystems 58 und diesem zugeordnete Trocknerstationen 28, 29, sowie ein
geneigter Ast des Kettenfördersystems 58 und diesem zugeordnete Trocknerstationen
30, 31, Trocknermodule 42, 62 und 43, wobei der Trocknermodul 62 an einer Trennstelle
39 eingefügt ist, um eine von den Trocknermodulen 42 und 43 gebildete Trocknerstrecke
unter entsprechender Verlängerung der Förderkettenanordnung 2 zu verlängern. Die Trocknermodule
42, 62 stoßen an der bereits genannten und die Trocknermodule 63, 43 an einer weiteren
Trennstelle 39 aneinander. Als von besonderer Bedeutung erweist sich eine weitere
Trennstelle 39, an welcher der Trocknermodul 42 an die Stapeleinrichtung 40 anschließt.
Diese Trennstelle verkörpert nämlich die im Rahmen der Erfindung vorgenommene Trennung
von Funktionsgruppen mit Blick auf die Bildung des Ablagestapels 33. Ähnlich bedeutsam
ist auch die Trennstelle 39 zwischen dem Trocknermodul 43 und dem Endabschnitt 44
der Rotationsbogendruckmaschine im Hinblick auf eine bauliche Trennung der Funktionseinheiten
zur Bogenauslage einerseits und zur Bogenbearbeitung andererseits.
[0041] Insgesamt ist somit der Auslagebereich in einen Bogentransportbereich mit einem gegebenenfalls
Trocknerstationen umfassenden Kettenfördersystem und in einen Stapelbildungsbereich
mit einem pneumatischen Fördersystem unterteilt.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0042]
- 1
- Auslegertrommel
- 2
- Förderkettenanordnung
- 3 4
- Leertrum
- 5
- Kettenumlenkung
- 6
- Schwebeführung
- 7
- Anschluß
- 8
- Ablenksegment
- 9
- Zwickel
- 10
- erste Stapelebene
- 11
- zweite Stapelebene
- 12
- Bremseinrichtung
- 13
- Bremseinrichtung
- 14
- Saugband
- 15
- Saugband
- 16
- Saugkasten
- 17
- Saugkasten
- 18
- Bremsband
- 19
- Bremsband
- 20
- Blasluftdüse (gesteuert)
- 21
- Blasluftdüse (gesteuert)
- 22
- Saugkasten
- 23
- Blasluftdüse
- 24
- Bogen
- 25
- Schwebeführungsmittel
- 26
- Schwebeführungsmittel
- 27
- Trockenstation
- 28
- Trockenstation
- 29
- Trockenstation
- 30
- Trockenstation
- 31
- Trockenstation
- 32
- Anschlag
- 33
- Ablagestapel
- 34
- Teilstapel
- 35
- Non-Stop-Einrichtung
- 36 37
- Umlenkrollen
- 38
- Palettenförderereinrichtung
- 39
- Trennstelle
- 40
- Stapeleinrichtung
- 41 42
- Trocknermodul
- 43
- Trocknermodul
- 44
- Endabschnitt der Rotationsdruckmaschine
- 45
- Zylinder
- 46
- dritte Stapelebene
- 47 48 49 50 51
- Teilstapel
- 52
- Makulaturstapel
- 53
- Stapelunterlage
- 54
- Führungsabschnitt der Schwebeführungseinrichtung 55
- 55
- Schwebeführungseinrichtung
- 56
- Schwebeführungseinrichtung
- 57
- Überlappungsbereich
- 58
- Kettenfördersystem
- 59
- pneumatisches Fördersystem
- 60
- Blasluftstrahl
- 61
- Blasluftstrahl
- 62
- Trocknermodul
- 63
- Bogenniederhalter
- 64
- Tragplatte
1. Vorrichtung zum Transport und zur Ablage von Bogen in einem Auslagebereich einer Rotationsbogendruckmaschine
mit
unterhalb eines Bogenförderweges angeordneten pneumatischen Bogenleitelementen, die
sich über die gesamte Breite eines jeweiligen Bogens erstrecken und mit
einem Kettenfördersystem, mittels welchem die Bogen nacheinander von einem letzten
bogenführenden Zylinder der Rotationsbogendruckmaschine übernehmbar, entlang einer
Förderstrecke in einer auf eine Stapeleinrichtung hin gerichteten Hauptförderrichtung
transportierbar und nach Durchlaufen der Förderstrecke freigebbar sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
- an das Kettenfördersystem (58) ein parallel geschaltete Transportwege für die Bogen
(24) ausbildendes greiferloses pneumatisches Fördersystem (59) angeschlossen ist,
mittels welchem die vom Kettenfördersystem (58) freigegebenen Bogen (24) übernehmbar
und entlang einer weiteren Förderstrecke in eine dem jeweiligen Transportweg zugeordnete
Ablageposition weitertransportierbar und in der jeweiligen Ablageposition zum Absinken
auf eine der jeweiligen Ablageposition zugeordnete Stapelebene (10, 11) freigebbar
sind,
und
- das pneumatische Fördersystem eine Bogenweiche (8, 9) umfaßt, mittels welcher ein
jeweiliger der Transportwege anwählbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine erste Stapelebene (10) oberhalb einer zweiten Stapelebene (11) vorgesehen
ist, welche von der Oberseite eines aus den Bogen (24) gebildeten Ablagestapels (33)
bzw. einer zu dessen Aufnahme vorgesehenen Stapelunterlage (53) gebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das pneumatische Fördersystem (59) einer jeweiligen Ablageposition zugeordnete
Schwebeführungsmittel (25, 26) aufweist, welche einen die Exemplarweiche (8,9) verlassenden
Bogen (24) mittels einer von den Schwebeführungsmitteln (25, 26) betriebsmäßig erzeugten
Luftströmung zwischen einer Oberseite des Bogens (24) und den Schwebeführungsmitteln
(25, 26) führen und in die Ablageposition transportieren.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das pneumatische Fördersystem (59) Saugbandanordnungen (14, 15, 16, 17, 37) umfaßt,
welche einen vom Kettenfördersystem (48) freigegebenen Bogen (24) mit unveränderter
Geschwindigkeit übernehmen und je nach Stellung der Exemplarweiche (8, 9) in Richtung
auf eines der Schwebeführungsmittel (25, 26) weitertransportieren.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
- auf eine Unterseite eines im wesentlichen auf dem Niveau der Ablageposition befindlichen
Bogens (24) einwirkende Bremseinrichtungen (12, 13) vorgesehen sind, welche einen
jeweiligen Bogen (24) abbremsen, bevor er seine Ablageposition erreicht,
- die Bremseinrichtungen (12, 13) endlose umlaufende Bremsbänder (18, 19) und diesen
zugeordnete Saugkasten (22) umfassen, über welche die Bremsbänder (18, 19) hinweggeführt
sind, und
- Blasluftdüsen (20, 21) vorgesehen sind, welche ein jeweils nachlaufendes Ende eines
jeweiligen Bogens (24) mittels gesteuerter Blasluftstrahlen (60, 61) unter Absenkung
des nachlaufenden Endes an die Bremsbänder (18, 19) anlegen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß weitere Blasluftdüsen (23) vorgesehen sind, welche unter jeweiligen die Bremseinrichtungen
(12, 13) verlassenden Bogen (24) ein Luftpolster bilden.
7. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Stapelebene (10) mittels einer ersten Schwebeführungseinrichtung (55)
gebildet ist, welche einen jeweiligen Bogen (24) mittels einer von der ersten Schwebeführungseinrichtung
(55) in einem aktivierten Zustand derselben erzeugten Luftströmung zwischen einer
Unterseite des Bogens (24) und der Schwebeführungseinrichtung (55) in einer quer zur
Hauptförderrichtung orientierten Ausgaberichtung ausschleust.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Schwebeführungseinrichtung (55) einen die Stapeleinrichtung (40) seitlich
überragenden Führungsabschnitt (54) aufweist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
- eine dritte Stapelebene (46) vorgesehen ist, die sich in Richtung der Ausgaberichtung
gesehen an den Führungsabschnitt (54) anschließt und sich auf einem gegenüber der
ersten Stapelebene (10) niedrigeren Niveau befindet,
- oberhalb des Führungsabschnitts (54) eine diesen zumindest teilweise überdeckende
zweite Schwebeführungseinrichtung (56) angeordnet ist, welche einen jeweiligen Bogen
(24) mittels einer von der zweiten Schwebeführungseinrichtung (56) in einem aktivierten
Zustand derselben erzeugten Luftströmung zwischen einer Oberseite des Bogens (24)
und der zweiten Schwebeführungseinrichtung (56) von der ersten Schwebeführungseinrichtung
(55) übernimmt und in der Ausgaberichtung in eine Ausgabeposition über der dritten
Stapelebene (46) weiter fördert,
und
- der zweiten Schwebeführungseinrichtung (56) ein getakteter Bogenniederhalter (63)
zugeordnet ist, der ein jeweils nachlaufendes Ende eines zumindest im wesentlichen
in der Ausgabeposition befindlichen Bogens (24) nach unten drückt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9,
gekennzeichnet dadurch
die Verwendung der dritten Stapelebene (46) zur Ablage von Makulaturbogen und/oder
Probebogen.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1, mit einer Non-Stop-Einrichtung (35) zur ununterbrochenen
Auslage der Bogen (24),
dadurch gekennzeichnet,
daß die Non-Stop-Einrichtung auf einer dem Kettenfördersystem (58) zugewandten Seite
des Ablagestapels (33) angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit einer dem Kettenfördersystem (58) zugeordneten Trocknereinrichtung,
dadurch gekennzeichnet,
daß in das Kettenfördersystem (58) Trocknerstationen in modularer Bauweise (27 bis
31) integriert sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein waagrechter Ast des Kettenfördersystems (58) und diesem zugeordnete Trocknerstationen
(27 bis 29) einerseits und ein geneigter Ast des Kettenfördersystems (58) und diesem
zugeordnete Trocknerstationen (30, 31) andererseits Trocknermodule (42, 43) bilden,
die an Trennstellen (39) teils aneinanderstoßen und teils an die Stapeleinrichtung
(40) und an einen den letzten bogenführenden Zylinder (45) umfassenden Endabschnitt
(44) der Rotationsbogendruckmaschine anschließen.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kettenfördersystem (58) unter Einfügung eines weiteren Trocknermoduls (62)
an einer Trennstelle (39) verlängerbar ist.
1. Apparatus for transporting and depositing sheets in a delivery region of a rotary
sheet-fed printing machine, with pneumatic sheet-guiding elements which are arranged
below a sheet-conveying path and which extend over the entire width of a respective
sheet, and with a chain conveyor system, by means of which the sheets can be taken
over in succession from a last sheet-carrying cylinder of the rotary sheet-fed printing
machine, can be transported along a conveying stage in a main conveying direction
directed towards a stacking device and can be released after running through the conveying
stage,
characterized in that
- there is connected to the chain conveyor system (58) a gripperless pneumatic conveying
system (59) which forms parallel-connected transport paths for the sheets (24) and
by means of which the sheets (24) released by the chain conveyor system (58) can be
taken over and can be transported further along a further conveying stage into a depositing
position assigned to the respective transport path and, in the respective depositing
position, can be released in order to drop onto a stacking plane (10, 11) assigned
to the respective depositing position, and
- the pneumatic conveying system comprises a sheet deflector (8, 9), by means of which
a respective one of the transport paths can be selected.
2. Apparatus according to Claim 1, characterized in that a first stacking plane (10)
is provided above a second stacking plane (11) which is formed by the top side of
a depositing stack (33) formed from the sheets (24) or by a stack support (53) provided
for receiving the said stack.
3. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the pneumatic conveying system
(59) has suspended guide means (25, 26) which are assigned to a respective depositing
position and which guide a sheet (24), leaving the copy deflector (8, 9), between
a top side of the sheet (24) and the suspended guide means (25, 26) by means of an
air flow, generated operatively by the suspended guide means (25, 26), and transport
the said sheet into the depositing position.
4. Apparatus according to Claim 3, characterized in that the pneumatic conveying system
(59) comprises suction band arrangements (14, 15, 16, 17, 37) which take over at unchanged
speed a sheet (24) released by the chain conveyor system (48) and, depending on the
position of the copy deflector (8, 9), transport the said sheet further in the direction
of one of the suspended guide means (25, 26).
5. Apparatus according to Claim 1, characterized in that
- there are provided braking devices (12, 13) which act on an underside of a sheet
(24) located essentially level with the depositing position and which brake a respective
sheet (24) before it reaches its depositing position,
- the braking devices (12, 13) comprise endless rotating brake bands (18, 19) and
suction boxes (24) which are assigned to these and over which the brake bands (18,
19) are guided, and
- there are provided blowing-air nozzles (20, 21) which, by means of controlled blowing-air
jets (60, 61), lay a respectively trailing end of a respective sheet (24) onto the
brake bands (18, 19) by lowering the trailing end.
6. Apparatus according to Claim 5, characterized in that there are provided further blowing-air
nozzles (23) which form an air cushion under respective sheets (24) leaving the braking
devices (12, 13).
7. Apparatus according to Claim 2, characterized in that the first stacking plane (10)
is formed by means of a first suspended guide device (55) which diverts a respective
sheet (24) in a discharge direction, oriented transversely to the main conveying direction,
by means of an air flow between an underside of the sheet (24) and the suspended guided
device (55), the said air flow being generated by the first suspended guide device
(55) when the latter is in an activated state.
8. Apparatus according to Claim 7, characterized in that the first suspended guide device
(55) has a guide portion (54) projecting laterally beyond the stacking device (40).
9. Apparatus according to Claim 8, characterized in that
- there is provided a third stacking plane (46) which follows the guide portion (54),
as seen in the direction of the discharge direction, and is located at a level lower
than that of the first stacking plane (10),
- there is arranged above the guide portion (54) a second suspended guide device (56)
which at least partially covers the said guide portion and which takes over a respective
sheet (24) from the first suspended guide device (55) by means of an air flow between
a top side of the sheet (24) and the second suspended guide device (56), the said
air flow being generated by the second suspended guide device (56) when the latter
is in an activated state, and conveys the said sheet further in the discharge direction
into a discharge position above the third stacking plane (46),
and
- the second suspended guide device (56) is assigned a timed sheet holding-down device
(63) which presses downwards a respectively trailing end of a sheet (24) located at
least essentially in the discharge position.
10. Apparatus according to Claim 9, characterized in that the third stacking plane (46)
is used for depositing spoiled sheets and/or test sheets.
11. Apparatus according to Claim 1, with a non-stop device (35) for the uninterrupted
delivery of the sheets (24), characterized in that the non-stop device is arranged
on one side of the depositing stack (33), the said side facing the chain conveyor
system (58).
12. Apparatus according to Claim 1, with a drier device assigned to the chain conveyor
system (58), characterized in that drier stations of modular design (27 to 31) are
integrated into the chain conveyor system (58).
13. Apparatus according to Claim 12, characterized in that a horizontal branch of the
chain conveyor system (58) and drier stations (27 to 29) assigned to this, on the
one hand, and an inclined branch of the chain conveyor system (58) and drier stations
(30, 31) assigned to this, on the other hand, form drier modules (42, 43) which partly
abut one another at separating points (39) and partly adjoin the stacking device (40)
and an end portion (44) of the rotary sheet-fed printing machine, the said end portion
comprising the last sheet-carrying cylinder (45).
14. Apparatus according to Claim 13, characterized in that the chain conveyor system (58)
can be lengthened by inserting a further drier module (62) at a separating point (39).
1. Dispositif de transport et de dépôt de feuilles dans la zone du receveur d'une machine
rotative à imprimer des feuilles, comprenant
◆ des éléments pneumatiques de guidage de feuilles qui sont disposés au-dessous d'une
voie de transport de feuilles et qui se prolongent sur la totalité de la largeur d'une
feuille particulière, ainsi
◆ qu'un système de transport à chaînes au moyen duquel les feuilles peuvent être prélevées
successivement sur le dernier cylindre de la machine à imprimer des feuilles sur lequel
les feuilles passent, peuvent être transportées le long d'un trajet de transport dans
une direction principale de transport orientée sur un dispositif d'empilement et peuvent
être libérées après qu'elles ont passé par le trajet de transport,
caractérisé
◆ en ce qu'un système pneumatique de transport sans preneur (59), qui constitue des
voies de transport des feuilles (24) qui sont montées en parallèle, est raccordé au
système de transport à chaînes (58), système pneumatique de transport à l'aide duquel
les feuilles (24) libérées du système de transport à chaînes (58) peuvent être prélevées
et peuvent subir la suite de leur transport le long d'un autre trajet de transport
pour être amenées à une position de dépôt associée à la voie particulière de transport,
puis peuvent être libérées à la position particulière de dépôt pour être abaissées
sur un plan d'empilement (10, 11) associé à la position particulière de dépôt, et
◆ le système pneumatique de transport comprend un aiguillage à feuilles (8, 9) au
moyen duquel une voie particulière de transport peut être sélectionnée.
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé
en ce qu'un premier plan d'empilement (10) est prévu au-dessus d'un deuxième plan
d'empilement (11) qui est formé du côté supérieur d'une pile de dépôt (33) formée
de feuilles (24) ou qui est formé d'un support de pile (53) prévu pour la réception
de celles-ci.
3. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé
en ce que le système pneumatique de transport (59) comprend des moyens de guidage
en suspension (25, 26) qui sont associés à chaque position de dépôt et qui guident
et transportent à la position de dépôt une feuille (24) quittant l'aiguillage des
exemplaires (8, 9) au moyen d'une circulation d'air générée par les moyens de guidage
en suspension en service (25, 26) et située entre un côté supérieur de la feuille
(24) et les moyens de guidage en suspension (25, 26).
4. Dispositif selon la revendication 3,
caractérisé
en ce que le système pneumatique de transport (59) comprend des ensembles à rubans
aspirants (14, 15, 16, 17, 37) qui reçoivent à vitesse inchangée une feuille (24)
libérée du système de transport à chaînes (48) et qui en poursuivent le transport
selon la position de l'aiguillage des exemplaires (8, 9) vers l'un des moyens de guidage
en suspension (25, 26).
5. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
◆ des dispositifs de freinage (12, 13) agissant sur un côté inférieur d'une feuille
(24) se trouvant sensiblement au niveau de la position de dépôt sont prévus et freinent
chaque feuille (24) avant qu'elle atteigne sa position de dépôt
◆ les dispositifs de freinage (12, 13) comprennent des rubans de freinage (18, 19)
circulant sans fin, ainsi que des caisses aspirantes (22) associées à ceux-ci et sur
lesquelles les rubans de freinage (18, 19) sont guidés, et
◆ des buses d'air de soufflage (20, 21) qui sont prévues plaquent l'extrémité aval
de chaque feuille (24) contre les rubans de freinage (18, 19) au moyen de jets commandés
d'air de soufflage (60, 61) en abaissant cette extrémité aval.
6. Dispositif selon la revendication 5,
caractérisé
en ce que d'autres buses d'air de soufflage (23) qui sont prévues forment un coussin
d'air sous chaque feuille (24) quittant les dispositifs de freinage (12, 13).
7. Dispositif selon la revendication 2,
caractérisé
en ce que le premier plan d'empilement (10) est formé d'un premier dispositif de guidage
en suspension (55) qui décharge chaque feuille (24) dans un sens de sortie orienté
perpendiculairement à la direction principale de transport au moyen d'une circulation
d'air qui est générée par le premier dispositif de guidage en suspension (55), lorsque
celui-ci est à un état activé, et qui est située entre un côté inférieur de la feuille
(24) et le dispositif de guidage en suspension (55).
8. Dispositif selon la revendication 7,
caractérisé
en ce que le premier dispositif de guidage en suspension (55) comprend une partie
de guidage (54) qui déborde latéralement du dispositif d'empilement (40).
9. Dispositif selon la revendication 8,
caractérisé en ce que
◆ un troisième plan d'empilement (46) qui est prévu se raccorde, dans le sens allant
vers la sortie, à la partie de guidage (54) et se trouve à un niveau plus bas que
celui du premier plan d'empilement (10),
◆ un deuxième dispositif de guidage en suspension (56) qui recouvre au moins partiellement
la partie de guidage (54) et qui est disposé au-dessus de celle-ci prélève chaque
feuille (24) sur le premier dispositif de guidage en suspension (55) au moyen d'une
circulation d'air qui est générée par le deuxième dispositif de guidage en suspension
(56), lorsque celui-ci est à un état activé, et qui est située entre un côté supérieur
de la feuille (24) et le deuxième dispositif de guidage en suspension (56) et en poursuit
le transport dans le sens allant vers la sortie pour la mettre à une position de sortie
située au-dessus du troisième plan d'empilement (46), et
◆ un dispositif synchronisé de retenue de feuilles par pression (63), qui est associé
au deuxième dispositif de guidage en suspension (56), pousse vers le bas une extrémité
momentanément en aval d'une feuille (24) se trouvant au moins sensiblement à la position
de sortie.
10. Dispositif selon la revendication 9,
caractérisé
par l'utilisation du troisième plan d'empilement (46) pour le dépôt de feuilles de
maculature et/ou de feuilles d'épreuve.
11. Dispositif selon la revendication 1, comprenant un dispositif non stop (35) faisant
sortir les feuilles (24) sans interruption,
caractérisé
en ce que le dispositif non stop est disposé sur un côté de la pile de dépôt (33)
qui est tourné vers le système transporteur à chaînes (58).
12. Dispositif selon la revendication 1, comprenant un dispositif de séchage associé au
système de transport à chaînes (58),
caractérisé
en ce que des postes de séchage sont intégrés en mode de construction modulaire (27
à 31) dans le système de transport à chaînes (58).
13. Dispositif selon la revendication 12,
caractérisé
en ce qu'une branche horizontale du système de transport à chaînes (58) et des poste
de séchage (27 à 29) associés à celui-ci, d'une part, et une branche inclinée du système
de transport à chaînes (58) et des postes de séchage (30, 31) associés à celui-ci,
d'autre part, forment des modules de séchage (42, 43) qui sont d'une part contigus
en des lieux de jonction (39) et se raccordent d'autre part au dispositif d'empilement
(40) et à une partie d'extrémité (44) de la machine rotative à imprimer des feuilles
qui inclut le dernier cylindre (45) sur lequel les feuilles passent.
14. Dispositif selon la revendication 13,
caractérisé
en ce que système de transport à chaînes (58) peut être allongé par insertion d'un
autre module de séchage (62) à une jonction (39).