| (19) |
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(11) |
EP 0 707 737 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.11.1998 Patentblatt 1998/45 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.06.1994 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: G10K 11/178 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9400/723 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9502/238 (19.01.1995 Gazette 1995/04) |
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| (54) |
AKTIVER SCHALLDÄMPFER
ACTIVE SOUND DAMPER
ATTENUATEUR DE BRUIT ACTIF
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE ES FR GB IT NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
07.07.1993 DE 4322627
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.04.1996 Patentblatt 1996/17 |
| (73) |
Patentinhaber: LEISTRITZ AG & CO. Abgastechnik |
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D-90765 Fürth (DE) |
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Erfinder: |
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- LEHRINGER, Frank, Jürgen
D-96129 Wernsdorf (DE)
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| (74) |
Vertreter: Tergau, Enno, Dipl.-Ing. et al |
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Mögeldorfer Hauptstrasse 51 90482 Nürnberg 90482 Nürnberg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 592 693 WO-A-91/15666 US-A- 3 936 606
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WO-A-89/07701 AU-B- 542 761 US-A- 4 665 549
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen aktiven Schalldämpfer mit den Merkmalen des Oberbegriffs
des Anspruches 1.
[0002] Derartige Schalldämpfer werden in Schalldämpfungssystemen eingesetzt und reduzieren
den Schallpegel eines als störend empfundenen Schallfeldes. Hierzu weist das gesamte
Schalldämpfungssystem prinzipiell den Schalldämpfer sowie einen Sensor zur Abgabe
von Informationen über den zu erwartenden Störschall und/oder einen Kontrollsensor
zur Aufnahme des bereits gedämpften oder ausgelöschten Störschalls auf. Das dem Störschallpegel
entsprechende Sensorsignal wird einer Kontrolleinheit zugeführt. Dort wird das Sensorsignal
weiterverarbeitet. Das verarbeitete Sensorsignal gelangt als elektrisches Signal zu
einem Lautsprecher. Der Lautsprecher ist Bestandteil des Schalldämpfers und strahlt
Kompensationsschall (Antischall) ab. Das dem Lautsprecher zugeführte elektrische Signal
ist dabei so berechnet, daß sich die beiden Schallfelder von Kompensationsschall und
Störschall nach dem aus der Physik bekannten Prinzip der Interferenz gegenphasig überlagern.
Dadurch wird der Störschall ausgelöscht oder zumindest erheblich reduziert.
[0003] Aus
WO 91/15666 und aus
US 5,097,923 sind aktive Schalldämpfer zur Reduzierung des Abgaslärms bei Kraftfahrzeugen bekannt.
Die dort offenbarten Schalldämpfer weisen einen oder mehrere Lautsprecher auf. Jeder
Lautsprecher befindet sich in einer Kompensationsschallkammer. Die Schallkammern mit
den Lautsprechern sind seitlich am Rohrmantel des Abgasrohres angeordnet, so daß die
Abstrahlungsrichtung des Lautsprechers radial zum Abgasrohr verläuft. Aufgrund der
seitlichen Anordnung der Lautsprecher ist eine bestimmte Wegstrecke für die Kompensationsschallwellen
notwendig, um an der die Abstrahlöffnung des Störschalls bildenden Rohrmündung ein
homogenes Kompensationsschallfeld zu erzeugen. Zu diesem Zweck wird das in der Schall
kammer erzeugte Kompensationsschallfeld über eine um das Abgasrohr konzentrisch angeordnete
Rohrleitung zur Abgasmündung geführt. Dadurch ist der Schalldämpfer sehr raumaufwendig
und konstruktiv kompliziert aufgebaut. Wegen ihrer komplizierten Außenkontur ist die
Herstellung der vorbekannten Schalldämpfer fertigungstechnisch schwierig und somit
sehr kostenintensiv.
[0004] Da die Einbauverhältnisse oft sehr beengt sind und der Schalldämpfer deshalb möglichst
wenig Einbauraum beanspruchen soll, ist eine weitere Volumenvergrößerung des ohnehin
bereits raumaufwendigen Schalldämpfers nur bedingt oder überhaupt nicht möglich. Jedoch
ist gerade an der Rückseite des Lautsprechers ein möglichst großer Hohlraum wünschenswert,
um eine tieffrequente Abstimmung des Lautsprechers zu erzielen. Bei den vorbekannten
Schalldämpfern ist deshalb der Wirkungsgrad des Lautsprechers gering. Außerdem ist
aufgrund der großen Übertragungsstrecke zwischen dem Lautsprecher und der Abstrahlöffnung
des Abgasrohres die exakte Kopplung zwischen dem Kontrollsensor und dem Lautsprecher
erschwert. Die Dämpfung des Störschalls ist deshalb ungenügend.
[0005] Aus
EP-A-0 227 372 ist ein aktives Schalldämpfungssystem bekannt, bei dem die Abstrahlungsrichtungen
von Störschall und Kompensationsschall etwa parallel ausgerichtet sind. Die besondere
Anordnung des den Kompensationsschall erzeugenden Lautsprechers erfordert jedoch einen
konstruktiv sehr komplizierten und raumaufwendigen Schalldämpfer, um den Störschall
dämpfen zu können.
[0006] In
US-A-3 936 606 ist ein aktives Schalldämpfungssystem beschrieben, bei dem die Abstrahlungsrichtungen
von Störschall und Kompensationsschall ebenfalls etwa parallel ausgerichtet sind.
Hierbei befindet sich der den Kompensationsschall erzeugende Lautsprecher innerhalb
eines den Störschall transportierenden Führungsrohres. Dieses Führungsrohr umgibt
den Lautsprecher mit erheblichem Radialabstand. Dieser große Radialabstand und die
Wirkung des Lautsprechers als Hindernis bei der Ausbreitung des Störschalls verkomplizieren
die erforderliche gegenphasige Überlagerung von Störschall und Kompensationsschall.
Eine ausreichende Dämpfung des Störschalls ist nicht gewährleistet.
[0007] AU-A-0 542 761 ist ein elektrodynamischer Lautsprecher mit einem konzentrisch angeordneten Baßreflexrohr
entnehmbar. Die von der Lautsprechermembran und vom Baßreflexrohr abgestrahlten Schallwellen
überlagern sich in bekannter Weise gleichphasig und verstärken dadurch das Schallfeld
des Lautsprechers, um seinen Wirkungsgrad insbesondere im unteren Frequenzbereich
zu verbessern. Dieses Prinzip der gleichphasigen Überlagerung zweier Schallfelder
ist jedoch für ein aktives Schalldämpfungssystem, bei dem sich der Störschall und
der Kompensationsschall durch gegenphasige Überlagerung auslöschen sollen, völlig
ungeeignet.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schalldämpfer der eingangs genannten
Art raumsparend zu gestalten und auf geometrisch einfache Art eine gegenphasige Überlagerung
von Störschall und Kompensationsschall zu erzielen.
[0009] Diese Aufgabe ist durch die Merkmalskombination des Anspruches 1 gelöst. Erfindungsgemäß
umgibt die Lautsprechermembran die Abstrahlöffnung radial. Dadurch sind die Abstrahlungsrichtungen
des Kompensationsschalls und des Störschalls von vornherein parallel zueinander ausgerichtet
und die akustischen Mittelpunkte beider Schallfelder liegen auf einer gemeinsamen
Achse. Ubertragungsstrecken zur Erzeugung eines homogenen, zur Überlagerung mit dem
Störschallfeld geeigneten Kompensationsschallfeldes entfallen vollständig. Auf diese
Weise ist eine vorteilhafte Überlagerung von Störschall und Kompensationsschall geometrisch
einfach möglich. Der Schalldämpfer ist somit konstruktiv erheblich vereinfacht. Aufgrund
der wegfallenden Ubertragungsstrecken und der konzentrischen Anordnung des Lautsprechers
ist der Schalldämpfer sehr raumsparend aufgebaut. Der eingesparte Raumbedarf kann
als rückwärtiger Hohlraum des Lautsprechers zu seiner tieffrequenten Abstimmung genutzt
werden. Dadurch ist der erfindungsgemäße Schalldämpfer auch bei beengten Raumverhältnissen
einsetzbar.
[0010] Die wegfallende Übertragungsstrecke zwischen Lautsprecher und der Abstrahlöffnung
ermöglicht eine vereinfachte Übertragungsfunktion und somit eine exaktere Kopplung
zwischen einem den gedämpften Störschall aufnehmenden Kontrollsensor und dem Lautsprecher.
Da Laufzeitverzögerungen bei dieser Kopplung erheblich reduziert sind, reagiert der
Lautsprecher rasch und exakt auf sich verändernde Störschallpegel. Die Kopplung, z.B.
durch eine Kontrolleinheit, kann dadurch mit technisch einfacheren Mitteln realisiert
werden. Der Schalldämpfer ist insgesamt kostengünstig bei gleichzeitig erhöhtem Wirkungsgrad.
[0011] Aufgrund der geringen Streckendifferenz zwischen dem Lautsprecher und der Abstrahlöffnung
entstehen störende Resonanzen erst bei hohen, für den Einsatz des Schalldämpfers nicht
relevanter Frequenzen. Dadurch ist die Wirkungsweise des Schalldämpfers über den gesamten
relevanten Frequenzbereich gleichmäßiger.
[0012] Die Lautsprechermembran ist bezüglich der Längsachse des Lautsprechers üblicherweise
rotationssymmetrisch ausgestaltet. Sie weist demzufolge einen kreisförmigen Querschnitt
auf. Abweichend davon kann die Lautsprechermembran z.B. auch eine elliptische Querschnittsform
aufweisen. Da die für die Anwendung des Schalldämpfers relevanten Wellenlängen im
Vergleich zur Querabmessung des Lautsprechers groß sind, entsteht weiterhin ein ebenes
Kompensationsschallfeld. Mit unterschiedlichen Querschnittsformen der Lautsprechermembran
ist der Schalldämpfer an unterschiedliche Raumverhältnisse noch besser anpaßbar.
[0013] Durch die kompakte Anordnung des Lautsprechers um die Abstrahlöffnung wirkt auch
eine große Lautsprechermembran raumsparend. In vielen Einsatzfällen des Schalldämpfers
kann deshalb die Membranfläche groß gewählt werden. Auf diese Weise wird der für große
Kompensationsschallpegel erforderliche große Volumenstrom durch kleinere Schwingungsamplituden
der Lautsprechermembran erzielt. Dadurch ist bei gleichbleibender Kompensationswirkung
des Lautsprechers die mechanische Belastung der Lautsprechermembran weiter reduziert.
Die zuverlässige Betriebsweise des Lautsprechers ist dadurch über einen noch größeren
Zeitraum gewährleistet.
[0014] Für den zu verwendenden Lautsprecher können unterschiedliche Antriebsprinzipien und
Konstruktionen der Lautsprechermembran ausgewählt werden.
[0015] Gemäß Anspruch 2 arbeitet der Lautsprecher nach dem bekannten elektrodynamischen
Antriebsprinzip. Bei elektrodynamischen Lautsprechern ist die Forderung nach schneller
Einstellbarkeit und Anpassung an sich verändernde Störschallpegel gut erfüllt.
[0016] Ein Lautsprecher gemäß Anspruch 3 ist z.B. aus
F. Hausdorf, Handbuch der Lautsprechertechnik, 3. Aufl. 1990, Copyright VISATON, S.
21 ff. bekannt. Der konische Aufbau des Lautsprechers ermöglicht in einfacher Weise seine
etwa konzentrische Anordnung zum Zentrum der den Störschall abstrahlenden Abstrahlöffnung.
[0017] Nach Anspruch 4 schließen die Lautsprechermembran und die Abstrahlöffnung in Axialrichtung
des Lautsprechers etwa bündig ab. Dadurch ist gewährleistet, daß das gesamte von der
Lautsprechermembran erzeugte Kompensationsschallfeld zur Auslöschung des Störschallfeldes
genutzt wird. Die Lautsprechermembran ist z.B. trichterförmig oder als Flachmembran
ausgestaltet.
[0018] Gemäß Anspruch 5 ist die Abstrahlöffnung die Rohrmündung eines Schallrohres. Der
erfindungsgemäße Schalldämpfer ist deshalb z.B. auch bei Verbrennungsmotoren einsetzbar.
[0019] Das bei dem elektrodynamischen Lautsprecher ganz allgemein bekannte Magnetsystem
enthält nach Anspruch 6 eine in Richtung der Längsachse des Lautsprechers verlaufende
zentrische Bohrung, damit das Schallrohr diese Bohrung durchsetzen kann. Auf diese
Weise dient das Schallrohr nicht nur zur Führung des Störschalls, sondern auch als
mechanische Fixierhilfe für den Lautsprecher und somit auch für den gesamten Schalldämpfer.
Die konzentrische Anordnung des Lautsprechers um das Schallrohr ermöglicht deshalb
einen montagetechnisch einfachen Einbau des Schalldämpfers. Außerdem kann die Anzahl
der erforderlichen Befestigungsmittel für einen mechanisch festen Sitz des Lautsprechers
reduziert werden.
[0020] Es sei erwähnt, daß der Ringmagnet den durchbohrten Polkern in bekannter Weise zur
Ausbildung des Magnetsystems radial umgibt. Der Ringmagnet braucht deshalb nicht zusätzlich
mechanisch bearbeitet zu werden, um das Schallrohr radial zu umgeben. Es ist jedoch
auch möglich, den Polkern und den Ringmagneten zu vertauschen. In diesem Fall umgibt
ein ringförmiger Pol einen durchbohrten Magnetkern.
[0021] Die Ansprüche 7 und 8 schlagen zwischen dem Lautsprecher und dem Schallrohr einen
als verschlossenen Zwischenraum wirksamen Radialabstand vor. Der Zwischenraum ist
verschlossen, damit akustische Kurzschlüsse zwischen der Vorderseite und der Rückseite
des Lautsprechers vermieden werden. Der Radialabstand hat den Vorteil, daß der Lautsprecher,
insbesondere das Magnetsystem und die empfindliche Lautsprechermembran nicht unmittelbar
den Einflüssen des Schallrohres ausgesetzt ist. Dies ist z.B. wichtig, wenn das Schallrohr
als ein heiße Abgase führendes Abgasrohr ausgestaltet ist.
[0022] Anspruch 8 schlägt zur thermischen Isolierung zwischen dem Lautsprecher und dem Schallrohr
eine wärmedämmende Isolierschicht vor. Die Isolierschicht kann bei entsprechender
Schichtdicke zwischen dem Schallrohr und dem Magnetsystem eingeklemmt einliegen, so
daß keine weiteren Fixiermittel zur Befestigung der Isolierschicht am Rohrmantel des
Schallrohres notwendig sind. Vorteilhaft ist es weiterhin, wenn die Isolierschicht
abgesehen vom Rohrmantelabschnitt im Bereich des Magnetsystems auch die Rohrmantelabschnitte
im Bereich der Lautsprechermembran und im Bereich der Lautpsrecher-Rückseite abdeckt.
Dadurch schafft die Isolierschicht zwischen dem Lautsprecher und dem gesamten Schallrohr
eine thermische Isolierung. Die thermische Isolierung schafft eine von Temperaturschwankungen
des Schallrohres unabhängige Wirkung des Magnetsystems, so daß die sichere Betriebsweise
des Lautsprechers gewährleistet ist.
[0023] Anspruch 9 schlägt als alternatives Isolierelement ein Zwischenrohr vor. Das Zwischenrohr
umgibt das Schallrohr mit radialem Abstand. Das Zwischenrohr wirkt als Kühlkörper
und kann einen Großteil der vom Schallrohr abgestrahlten Wärme aufnehmen.
[0024] Anspruch 10 schlägt eine weitere Maßnahme zur thermischen Isolierung des Lautsprechers
gegenüber dem Schallrohr vor.
[0025] Anspruch 11 schlägt eine weitere Möglichkeit der thermischen Isolierung des Lautsprechers
bzw. zu seiner Kühlung vor. Das den Rohrkanal zwischen Schallrohr und Zwischenrohr
durchströmende Kühlungsmittel kann z.B. Luft oder ein Fluid sein.
[0026] Gemäß Anspruch 12 ist der Rohrkanal in Axialrichtung an der Membranvorderseite verschlossen.
Dadurch ist gewährleistet, daß bei der Ausbildung des Kompensationsschallfeldes kein
zusätzlicher Nebenweg entsteht, der die erforderliche Überlagerung des Kompensationsschallfeldes
mit dem Störschallfeld beeinträchtigen könnte. Außerdem schafft der Verschluß eine
Abdichtung des Rohrkanales gegenüber der Membranvorderseite. Ein versehentliches Austreten
von Kühlungsmittel an der Membranvorderseite wird dadurch zuverlässig vermieden.
[0027] Gemäß Anspruch 13 hat die Isolierschicht eine Doppelfunktion als Isolierelement zwischen
dem Lautsprecher und dem Schallrohr und als Verschlußelement zur Abdichtung des Rohrkanals
gegenüber der Membranvorderseite.
[0028] Gemäß Anspruch 14 hat auch das das Schallrohr konzentrisch umgebende Zwischenrohr
eine weitere Funktion. Es ist konstruktiv als Baßreflexrohr ausgestaltet. Baßreflexrohre
sind aus der HiFi-Technik bekannt. Ein derartiges Zwischenrohr verbessert neben seiner
thermischen Isolierfunktion den Wirkungsgrad der Lautsprecheranordnung im unteren
Frequenzbereich erheblich.
[0029] Gemäß Anspruch 15 und 16 ist eine Kühlung des Magnetsystems des Lautsprechers vorgesehen.
Hierzu ist der das Schallrohr radial umgebende Polkern oder - im Falle des obenerwähnten
Vertauschens von Polkern und Ringmagnet - der Magnetkern zusätzlich durchbohrt. Die
Bohrung wird von einem Kühlungsmittel, z.B. von Luft oder einem Fluid, durchströmt.
Um das Kühlungsmittel nach Art eines Kreislaufs dem Magnetsystem zuführen und von
dort wieder abführen zu können, ist die Bohrung z.B. mit einer Schlauchleitung verbunden.
Vorteilhaft sind die Bohrungen gemäß Anspruch 16 in Umfangsrichtung des Polkerns oder
Magnetkerns gleichmäßig verteilt, um eine gleichmäßige Kühlung des gesamten Magnetsystms
zu bewirken. Als Bestandteil eines Kühlungskreislaufes sind die Bohrungen miteinander
fluidisch verbunden. Diese Verbindung kann z.B. ebenfalls durch eine Schlauchleitung
hergestellt sein.
[0030] Die Schallwand gemäß Anspruch 17 erfüllt eine Doppelfunktion. Einerseits unterstützt
sie den mechanisch festen Sitz des Lautsprechers innerhalb des Schalldämpfers. Hierzu
wird der Lautsprecher mit dem Korbrand seines Lautsprecherkorbes an der Schallwand
befestigt. Andererseits trennt die Schallwand in Axialrichtung des Lautsprechers die
Membranvorderseite von der Membranrückseite und vermeidet in bekannter Weise akustische
Kurzschlüsse.
[0031] Das geschlossene Lautsprechergehäuse gemäß Anspruch 18 vermeidet vollständig akustische
Kurzschlüsse auch bei tiefsten Frequenzen. Die kompakte Anordnung des Lautsprechers
ermöglicht die Auswahl auch eines großen Hohlraumes des Lautsprechergehäuses an der
Membranrückseite, ohne den insgesamt raumsparenden Aufbau des Schalldämpfers zu beeinträchtigen.
[0032] In einer weiteren Funktion kann der Hohlraum des Lautsprechergehäuses auch die für
die Kopplung zwischen Sensoren und dem Lautsprecher erforderliche Elektronik aufnehmen.
In diesem Fall ist die Elektronik ohne weitere technische Mittel ausreichend elektrisch
isoliert und vor mechanischen Beschädigungen geschützt. Außerhalb des Lautsprechergehäuses
befinden sich als Bestandteile des Schalldämpfers lediglich ein oder mehrere Sensoren
sowie deren Zuleitungen zur Elektronik. Der gesamte Schalldämpfer bildet dadurch eine
kompakte Einheit.
[0033] Handelt es sich bei der Abstrahlöffnung um die Rohrmündung eines Schallrohres, so
enthält das Lautsprechergehäuse abgesehen von der Aussparung in der Schallwand zum
Einsetzen des Lautsprechers noch eine Aussparung zur formschlüssigen Durchführung
des Schallrohres.
[0034] Gemäß Anspruch 19 ist der Schalldämpfer zur Schalldämpfung bei Verbrennungsmotoren
jeglicher Art geeignet. Der Schalldämpfer ist z.B. auch im Schiffsbau einsetzbar.
[0035] Gemäß Anspruch 20 handelt es sich bei dem Schallrohr um das Abgasrohr eines Kraftfahrzeuges.
Das Lautsprechergehäuse nach Anspruch 20 ist vorzugsweise aus Halbschalen zusammengesetzt,
wie dies bei Schalldämpfern im Kraftfahrzeugbau üblich ist. Hierbei ermöglichen an
den Unterboden des Kraftfahrzeuges angepaßte Außenkonturen der Halbschalen einen zusätzlich
vergrößerten Hohlraum des Lautsprechergehäuses. Die Halbschalenbauweise ermöglicht
eine Fertigung des Lautsprechergehäuses mit allen aus dem Schalldämpferbau bekannten
Schweiß- und Falztechniken. Da diese Schalldämpfer als Massenware hergestellt sind,
ist auch der erfindungsgemäße Schalldämpfer kostengünstig erhältlich. Beim herkömmlichen
Schalldämpferbau werden die Halbschalen durch zusätzliche Stützböden stabilisiert.
Bei Verwendung des herkömmlichen Schalldämpfergehäuses als Lautsprechergehäuse kann
auf diese Stützböden verzichtet werden. Vorteilhaft stabilisiert der Lautsprecherkorb
selbst die Halbschalen. Der Schalldämpfer ist deshalb mit sehr geringem Bauteileaufwand
mechanisch stabil aufgebaut. Gleichzeitig unterstützt die geringe Anzahl der Bauteile
den montagefreundlichen Zusammenbau des Schalldämpfers. Der erfindungsgemäße Schalldämpfer
ist dadurch kostengünstig als technisch erheblich verbesserter Schalldämpfer bei Kraftfahrzeugen
einsetzbar.
[0036] Im Lautsprechergehäuse können sich störende Luftresonanzen oder stehende Wellen ausbilden.
Zu deren Bedämpfung schlägt Anspruch 21 vor, den Hohlraum des Lautsprechergehäuses
mit entsprechenden schallschluckenden Materialien teilweise oder vollständig auszufüllen.
[0037] Anspruch 22 schlägt ein akustisch transparent perforiertes Vorsatzrohr vor, um die
Lautsprechermembran vor den an der Rohrmündung eines Abgasrohres austretenden Abgasen
verbessert zu schützen. Hierzu wirkt das Vorsatzrohr wie ein in Gasströmungsrichtung
verlängertes Abgasrohr. Bedingt durch die akustisch transparenten Perforationen des
Vorsatzrohres wird der Störschall weiterhin unmittelbar vor der Abstrahlöffnung ausgelöscht.
Die Abgase werden jedoch in Gasströmungsrichtung innerhalb des Vorsatzrohres von der
Abstrahlöffnung weggeführt. Auf diese Weise ist die Lautsprechermembran weder sehr
hohen Abgastemperaturen noch der schädlichen chemischen Zusammensetzung der Abgase
ausgesetzt.
[0038] Nach Anspruch 23 ist der Lautsprecher an seiner Membranvorderseite auch vor mechanischen
Beschädigungen z.B. durch äußere Druck- oder Schlagkräfte, gut geschützt. Die Gitteröffnung
zum Durchlaß der Abstrahlöffnung kann dabei auch als Fixierhilfe bei der Montage des
Schutzgitters am Schalldämpfer dienen.
[0039] Ein gemäß Anspruch 24 plattenartig ausgestaltetes Schutzgitter berücksichtigt weiterhin
den raumsparenden Aufbau des Schalldämpfers.
[0040] Das Bündelungsrohr gemäß Anspruch 25 konzentriert die Zone für die Überlagerung von
Störschall und Kompensationsschall vor der Abstrahlöffnung auf ein kleines Raumvolumen.
Dies gewährleistet, daß ein möglichst großer Anteil des Störschallfeldes ausgelöscht
wird.
[0041] Ist der Lautsprecher in ein Lautsprechergehäuse eingesetzt, so kann das Bündelungsrohr
auch als einstückige Verlängerung der Gehäusewände in Axialrichtung des Lautsprechers
ausgestaltet sein. Das Bündelungsrohr ist dann einfach durch die Schallwand und/oder
den Lautsprecher in Axialrichtung vom übrigen Gehäuse getrennt.
[0042] Anspruch 26 berücksichtigt eine kompakte Außenkontur des Schalldämpfers. Das Vorsatzrohr
schützt auch das Bündelungsrohr vor schädlichen Abgasen.
[0043] Anspruch 27 schlägt ein akustisch transparent perforiertes Schutzgitter vor, welches
am Abschlußbund des Bündelungsrohres befestigt wird. Dieses Schutzgitter schützt den
gesamten vom Bündelungsrohr eingeschlossenen Innenraum, d.h. auch die Lautsprechermembran
und gegebenenfalls das Vorsatzrohr vor mechanischen Beschädigungen. Für dieses Schutzgitter
ist eine Gitteröffnung nicht erforderlich, sofern der Schalldämpfer kein Vorsatzrohr
aufweist. Das am Bündelungsrohr befestigte Schutzgitter in Kombination mit dem Schutzgitter
gemäß Anspruch 23 schützt den Lautsprecher noch wirksamer vor Beschädigungen.
[0044] Gemäß den Ansprüchen 28 bis 30 ist der Sensor zur Aufnahme des kompensierten Störschalls
ohne zusätzliche technische Maßnahmen vor mechanischen Beschädigungen oder anderen
äußeren Einflüssen gut geschützt. Der Sensor kann in einfacher Weise an der Innenwand
des Bündelungsrohres befestigt werden. Dadurch hat das Bündelungsrohr neben seiner
Bündelungsfunktion auch eine mechanische Schutz- und Tragfunktion für den Sensor.
[0045] Für eine verbesserte Detektierung der Schallkompensation können nach Anspruch 28
mehrere am Bündelungsrohr fixierte Sensoren vorgesehen sein. Ein mit mehreren Sensoren
ausgestatteter Schalldämpfer kann auch dann eingesetzt werden, wenn ein Sensor defekt
ist. Dadurch ist die reparaturfreie Betriebsdauer des Schalldämpfers mit hohem Wirkungsgrad
weiter verlängert. Mehrere Sensoren können in Umfangsrichtung des Bündelungsrohres
z. B. mit gleichem Umfangsabstand angeordnet sein.
[0046] Nach Anspruch 30 beträgt der Radialabstand des Sensors von der Rohrachse des Bündelungsrohres
etwa 6/10 des gesamten Abstandes zwischen der Rohrachse und der Innenwand des Bündelungsrohres.
Durch diesen besonderen Abstand bezüglich der Rohrachse ist der Sensor unempfindlich
gegenüber der ersten Radialresonanz der beiden überlagerten Schallfelder. Eine fehlerhafte
Detektierung der Schallkompensation wird somit vermieden.
[0047] Gemäß den Ansprüchen 32 und 33 ist auf der Membranvorderseite eine als Druckkammer
wirksame Vorsatzhaube montiert. Dadurch entsteht ein Druckkammerlautsprecher, wie
er z.B. aus
F. Hausdorf, Handbuch der Lautsprechertechnik, 3. Aufl. 1990, Copyright VISATON, S.
28 ff. bekannt ist. Die Vorsatzhaube und das Rohrstück verbessern die Anpassung der Lautsprechermembran
an die Luft erheblich. Entsprechend ist der Wirkungsgrad des Schalldämpfers in einfacher
Weise erhöht. In einer weiteren Funktion schützen die Vorsatzhaube und das Rohrstück
den Lautsprecher und die Abstrahlöffnung sehr wirksam gegen äußere mechanische Einflüsse.
[0048] Der erfindungsgemäße Schalldämpfer ist sehr kompakt, raumsparend und mechanisch stabil
aufgebaut. Da die beschriebenen Bauteile des Schalldämpfers in vielen Fällen eine
Mehrfachfunktion haben, ist der gesamte Schalldämpfer mit wenigen Bauteilen montagefreundlich
und kostengünstig herstellbar. Auch ein notwendiger Austausch einzelner Bauteile,
z.B. in Reparaturfällen, ist erheblich vereinfacht.
[0049] Der Erfindungsgegenstand wird anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Schalldämpfers mit einem Lautsprecher im
Querschnitt,
- Fig. 2
- die Schnittdarstellung eines herkömmlichen Schalldämpfers für Abgasanlagen bei Kraftfahrzeugen
entsprechend der Schnittlinie II-II in Fig. 3,
- Fig. 3
- die Schnittdarstellung des herkömmlichen Schalldämpfers entsprechend der Schnittlinie
III-III in Fig. 2,
- Fig. 4
- eine Schnittdarstellung des erfindungsgemäßen Schalldämpfers für Abgasanlagen bei
Kraftfahrzeugen entsprechend der Schnittlinie IV-IV in Fig. 5,
- Fig. 5
- die Schnittdarstellung des Schalldämpfers entsprechend der Schnittlinie V-V in Fig.
4,
- Fig. 6
- bis
- Fig. 13
- die Seitenansicht des erfindungsgemäßen Schalldämpfers in weiteren Ausführungsformen.
[0050] Bei dem in Fig. 1 dargestellten aktiven Schalldämpfer 1 ist ein Lautsprecher 2 in
ein geschlossenes Lautsprechergehäuse 3 eingesetzt. Der Lautsprecher 2 ist als Konuslautsprecher
ausgebildet.
[0051] Wesentliche Bestandteile des Lautsprechers 2 sind eine trichterartig aufgeweitete
Lautsprechermembran 4, ein die Lautsprechermembran trichterartig umgebender Lautsprecherkorb
5 sowie ein ringförmiges Magnetsystem. Das Magnetsystem weist Polplatten 6,7, einen
zwischen den Polplatten 6,7 einliegenden Ringmagneten 8 sowie einen vom Ringmagneten
8 radial umgebenen Polkern 9 auf. Die Konstruktion und die Wirkungsweise des Lautsprechers
2 sind allgemein bekannt und z.B. in
F. Hausdorf, Handbuch der Lautsprechertechnik, 3. Aufl. 1990, Copyright VISATON, S.
22 ff. beschrieben.
[0052] Die Polplatte 6 und der Polkern 9 sind in Axialrichtung 10 des Lautsprechers 2 zentrisch
durchbohrt. Eine üblicherweise quer zur Axialrichtung 10 ausgerichtete Staubschutzkalotte
im Bereich der Lautsprechermembran 2 ist nicht vorhanden. Auf diese Weise kann der
Lautsprecher 2 ein Schallrohr 11 konzentrisch umgeben. Dabei liegt der Polkern 9 unmittelbar
am Rohrmantel des Schallrohres 11 an. Das Schallrohr 11 durchsetzt formschlüssig eine
Aussparung 41 des Lautsprechergehäuses 3 und dient der Führung von Störschall in Schallführungsrichtung
12. Der Störschall wird dann an der als Abstrahlöffnung 13 wirksamen Rohrmündung des
Schallrohres 11 nach außen abgestrahlt. Der Lautsprecher 2 ist relativ zum Schallrohr
11 so ausgerichtet, daß die Abstrahlöffnung 13 und ein die Trichteröffnung des Lautsprecherkorbes
5 begrenzender Korbrand 14 etwa in der gleichen Ebene einliegen. Dadurch werden herkömmlich
übliche Übertragungsstrecken zwischen der Abstrahlöffnung 13 und einem Lautsprecher
weitgehend vermieden.
[0053] Der Korbrand 14 ist durch nicht näher dargestellte Befestigungsmittel an einer einen
Bestandteil des Lautsprechergehäuses 3 bildenden Schallwand 25 befestigt.
[0054] Werden im Schallrohr 11 Abgase mit entsprechend hohen Abgastemperaturen geführt,
so kann der Polkem 9 - wie in Fig. 1 dargestellt - mehrere Bohrungen 15 enthalten.
Die Bohrungen 15 sind lediglich schematisch angedeutet. Die Bohrungen 15 sind miteinander
fluidisch verbunden und an ebenfalls lediglich schematisch dargestellte Kühlungsleitungen
16 angeschlossen. Dadurch entsteht ein geschlossener Kühlungskreislauf, der von einem
geeigneten Kühlungsmittel zur Kühlung des Magnetsystems durchflossen ist. Der Kühlungskreislauf
befindet sich entweder vollständig im Hohlraum 17 des Lautsprechergehäuses 3 oder
die Kühlungsleitungen 16 werden an einer geeigneten Stelle aus dem Lautsprechergehäuse
3 hinausgeführt.
[0055] In Fig. 2 und in Fig. 3 ist in Halbschalenbauweise ein herkömmlicher Schalldämpfer
18 für Abgasrohre 19 bei Kraftfahrzeugen dargestellt. Die Außenkontur des Schalldämpfers
18 ist an den Unterboden des Kraftfahrzeuges angepaßt. Der Schalldämpfer 18 besteht
aus zwei Halbschalen 20,21, die durch geeignete Verbindungstechniken, z.B. Verschweißung,
in bekannter Weise miteinander dicht verbunden sind. Zur mechanischen Stabilisierung
des Schalldämpfers 18 befinden sich in dessen Hohlraum etwa senkrecht zur Längsachse
des Abgasrohres 19 ausgerichtete Stützplatten 22,23. Zur Schalldämpfung ist im Hohlraum
des Schalldämpfers 18 schallschluckendes Dämpfungsmaterial 24 eingelegt.
[0056] Der Prinzipaufbau des erfindungsgemäßen Schalldämpfers 1 kann nun vorteilhaft auf
einen derart herkömmlichen Schalldämpfer 18 übertragen werden. Hierzu werden das Dämpfungsmaterial
24 und die Stützplatte 23 durch den das Abgasrohr konzentrisch umgebenden Lautsprecher
2 ersetzt, sowie eine Öffnung in die Halbschalen 20,21 für den Lautsprecher 2 zur
Abstrahlung des Kompensationsschalls geschaffen, wie dies in Fig. 4 und in Fig. 5
erkennbar ist. Dabei bewirkt der Lautsprecher 2 in einer Doppelfunktion einerseits
mit seinem sehr stabilen Lautsprecherkorb 5 die erforderliche gegenseitige Abstützung
der Halbschalen 20,21 zur mechanischen Stabilisierung des Schalldämpfers 18 und andererseits
die Abstrahlung des Kompensationsschalls zur Bedämpfung oder Auslöschung des Abgaslärms.
Auf diese Weise ist der herkömmliche, passive Schalldämpfer 18 kostengünstig und technisch
einfach zu dem erfindungsgemäßen, aktiven Schalldämpfer 1 umgerüstet. Ein in Fig.
4 und in Fig. 5 nicht dargestellter Kühlungskreislauf zur Kühlung des Magnetsystems
des Lautsprechers 2 kann ebenfalls vorgesehen sein.
[0057] In Fig. 6 ist der Korbrand 14 an einer Schallwand 25 befestigt. Sie enthält eine
etwa dem Querschnitt des Korbrandes 14 entsprechende Aussparung zum Einsetzen des
Lautsprechers 2 in Axialrichtung 10. Die Schallwand 25, der Korbrand 14 und die Abstrahlöffnung
13 liegen etwa in der gleichen Ebene ein. An die Schallwand 25 schließt sich zu beiden
Seiten des Lautsprechers 2 jeweils eine Raumwand 26 an. Die Raumwände 26 sind lediglich
schematisch angedeutet und können in sich geschlossen sein. Die Schallwand 25 und
die Raumwände 26 schließen einen Raum mit darin befindlichem Störschall ein. Dies
kann z.B. ein Maschinenraum sein. Über Lüftungsleitungen o.dgl. entsteht eine störschalldurchlässige
Verbindung nach außen. In diesem Fall ist das Schallrohr 11 die Lüftungsleitung mit
der Abstrahlöffnung 13 als Lüftungsöffnung nach außen. Mit der vorbeschriebenen Anordnung
des Lautsprechers 2 wird der aus einem Arbeits- oder Maschinenraum austretende Störschall
ausgelöscht. Um akustische Kurzschlüsse zu vermeiden, ist die Rückseite des Lautsprechers
2 zu kapseln. Hierzu ist eine gehäuseartige Kapselung 42 vorgesehen.
[0058] In Fig. 7 ist das Schallrohr 11 im Bereich des Lautsprechers 2 mit Radialabstand
von einem Zwischenrohr 27 umgeben. Das Zwischenrohr 27 erstreckt sich in Axialrichtung
10 mit seinem einen Rohrende über die Polplatte 6 hinaus und endet mit seinem anderen
Rohrende an der Abstrahlöffnung 13. Der Polkern 9 liegt am Rohrmantel des Zwischenrohres
27 unmittelbar an. Das Zwischenrohr 27 besteht aus einem für die thermische Isolierung
des Lautsprechers 2 gegenüber dem Schallrohr 11 geeigneten Werkstoff. Bei entsprechender
Dimensionierung seiner Abmessungen wirkt das Zwischenrohr 27 außerdem nach Art eines
Baßreflexrohres und erhöht dadurch den Wirkungsgrad des Schalldämpfers 1 bei der Auslöschung
des Störschalls.
[0059] In Fig. 8 ist das Zwischenrohr 27 mit seinem der Abstrahlöffnung 13 in Axialrichtung
10 gegenüberliegenden Rohrende außerhalb des Lautsprechergehäuses 3 geführt. Der durch
den Radialabstand zwischen dem Schallrohr 11 und dem Zwischenrohr 27 gebildete Rohrkanal
28 ist in diesem Fall außerhalb des Lautsprechergehäuses 3 zugänglich. In den Rohrkanal
28 kann ein geeignetes Kühlungsmittel, wie z.B. Luft oder ein Fluid, zur Kühlung des
Lautsprechers 2 eingeschleust werden. Außerdem kann der Rohrkanal 28 einer zusätzlichen
Wärmedämmung zwischen Schallrohr 11 und Lautsprecher 2 dienen. Hierzu ist in Fig.
8 der Rohrkanal 28 im Bereich des Magnetsystems des Lautsprechers 2 von einer Isolierschicht
29 ausgefüllt. Im Bereich der Abstrahlöffnung 13 ist der Rohrkanal 28 in Axialrichtung
10 von einer weiteren Isolierschicht 29 verschlossen. In einem weiteren, nicht dargestellten
Ausführungsbeispiel ist der gesamte Rohrkanal 28 innerhalb des Lautsprechergehäuses
3 von der Isolierschicht 29 ausgefüllt.
[0060] Zur Vermeidung von störenden Resonanzen ist das Lautsprechergehäuse 3 in Fig. 9 mit
schallschluckendem Dämpfungsmaterial 30 gefüllt. Das Dämpfungsmaterial 30 deckt dabei
die der Lautsprechermembran 4 in Axialrichtung 10 gegenüberliegende Rückwand des Lautsprechergehäuses
3 ab.
[0061] In Fig. 10 ist das Schallrohr 11 an seiner Abstrahlöffnung 13 durch ein Vorsatzrohr
31 in Schallführungsrichtung 12 verlängert. Es ist entweder als separates Bauteil
an die Abstrahlöffnung 13 angesetzt oder mit dem Schallrohr 11 einstückig hergestellt.
Die Innendurchmesser des Schallrohres 11 und des Vorsatzrohres 31 sind etwa gleich
groß. Der Rohrmantel des Vorsatzrohres 31 enthält eine Vielzahl von akustisch transparenten
Perforationen 32. Mit Hilfe des Vorsatzrohres 31 werden das Schallrohr 11 in Schallführungsrichtung
12 durchströmende Abgase in einen vom Lautsprecher 2 entfernteren Bereich geführt
und können erst an der als Abgasöffnung 33 wirksamen Rohrmündung des Vorsatzrohres
31 entweichen. Dadurch ist der Lautsprecher 2 und insbesondere die empfindliche Lautsprechermembran
4 vor schädlichen Abgasen verbessert geschützt. Die akustisch transparenten Perforationen
32 gewährleisten dabei gleichzeitig die erforderliche Überlagerung von Störschallfeld
und Kompensationsschallfeld gemäß den Ausführungsbeispielen des Schalldämpfers 1 ohne
das Vorsatzrohr 31.
[0062] In Fig. 10 ist weiterhin ein Bündelungsrohr 34 dargestellt. Es schließt sich an der
Vorderseite der Lautsprechermembran 4 am Korbrand 14 an und erstreckt sich in Axialrichtung
10. In Axialrichtung 10 betrachtet fluchtet das Bündelungsrohr 34 mit demn Lautsprechergehäuse
3. Das Bündelungsrohr 34 ist entweder einstückig mit dem Lautsprechergehäuse 3 hergestellt
oder als separates Bauteil z.B. am Korbrand 14 befestigt. Das Bündelungsrohr 34 bündelt
die von der Lautsprechermembran 4 abgestrahlten Kompensationsschallwellen. Dadurch
entsteht im Bereich vor der Abstrahlöffnung 13 eine konzentrierte Überlagerungszone
zwischen Störschallfeld und Kompensationsschallfeld. Es steht deshalb ein größerer
Anteil des vom Lautsprecher 2 erzeugten Kompensationsschallfeldes für die Auslöschung
des Störschalls zur Verfügung. Der Wirkungsgrad des Schalldämpfers 1 ist dadurch weiter
verbessert.
[0063] In Fig. 11 ist die Vorderseite der Lautsprechermembran 4 in Axialrichtung 10 von
einem plattenartigen, akustisch transparent perforierten Schutzgitter 35 abgedeckt.
Es ist mit gestrichelter Linie schematisch dargestellt. Das Schutzgitter 35 liegt
etwa in der Ebene des Korbrandes 14 ein. Es enthält eine zentrische Gitteröffnung
36 für die Abstrahlöffnung 13. Das dem Korbrand 14 in Axialrichtung 10 gegenüberliegende
Rohrende des Bündelungsrohres 34 ist mit einem weiteren Schutzgitter 35 verbunden.
Dessen Gitteröffnung 36 umgibt radial die Abgasöffnung 33 des Vorsatzrohres 31. Das
mit dem genannten Rohr des Bündelungsrohres 34 verbundene Schutzgitter 35 dient nicht
nur dem mechanischen Beschädigungsschutz des Lautsprechers 2, sondern auch dem Schutz
zweier an der Innenwand des Bündelungsrohres 34 befestigter Kontrollsensoren. Die
beiden Kontrollsensoren sind jeweils ein Mikrofon 37. Sie nehmen den ausgelöschten
oder bedämpften Störschall auf und geben ein entsprechendes Sensorsignal an die Kontrolleinheit
ab, damit der Lautsprecher 2 in Abhängigkeit des Sensorsignals angesteuert wird. In
weiteren Ausführungsbeispielen können an der Innenwand des Bündelungsrohres 34 auch
weitere Sensoren oder auch nur ein einziger Sensor befestigt sein.
[0064] In einem weiteren, hier nicht dargestellten Anführungsbeispiel ist das Mikrophon
bzw. sind die Mikrophone 37 bezüglich einer strichpunktiert angedeuteten Rohrachse
43 des Bündelungsrohres 34 in einem Radialabstand angeordnet, der das 0,6-fache des
Rohrradius 44 des Bündelungsrohres 34 beträgt.
[0065] In Fig. 12 ist der Lautsprecher 2 auf seiner Vorderseite in Axialrichtung 10 von
einer Vorsatzkammer 38 haubenartig abgedeckt. Die Vorsatzkammer 38 ist ein rotationssymmetrisches
Bauteil mit der Rohrachse des Schallrohres 11 als gedachte Rotationsachse. Sie ist
mit ihren Randbereichen durch nicht näher dargestellte Befestigungsmittel am Korbrand
14 fixiert. Ausgehend vom Korbrand 14 weist die Vorsatzkammer 38 einen sich in Axialrichtung
10 konisch verjüngenden Querschnitt auf. Die konische Verjüngung mündet in ein Rohrstück
39. Das Schallrohr 11 ist in Schallführungsrichtung 12 über die Ebene des Korbrandes
14 hinaus etwa bis zum Rohrstück 39 verlängert. Letzteres begrenzt eine Kammeröffnung
40 und umgibt das Schallrohr 11 mit Radialabstand.
[0066] In Fig. 13 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Vorsatzkammer 38 dargestellt.
Sie ist plattenartig ausgestaltet und liegt planparallel an der Ebene des Korbrandes
14 an. Die plattenartige Vorsatzkammer 38 ist zentrisch durchbohrt. Die Bohrung ist
als Kammeröffnung 40 wirksam. Ein Rohrstück 39 übersteht die Vorsatzkammer 38 in Axialrichtung
10. Ebenso wie im Ausführungsbeispiel des Schalldämpfers 1 gemäß Fig. 12 umgibt das
Rohrstück 39 das Schallrohr 11 und begrenzt die Kammeröffnung 40.
[0067] Die Vorsatzkammer 38 und das Rohrstück 39 wirken nach Art einer Druckkammer und transformieren
dadurch den vom Lautsprecher 2 abgestrahlten Kompensationsschall, bevor er im Bereich
der Abstrahlöffnung 13 mit dem Störschall überlagert wird. Durch diese Transformation
ist die Lautsprechermembran 4 verbessert an die Luft angepaßt. Der Wirkungsgrad des
Schalldämpfers 1 ist weiter verbessert.
[0068] Die in verschiedenen Ausführungsformen des Schalldämpfers 1 dargestellten und beschriebenen
Komponenten können natürlich auch in Ausführungsbeispiele integriert werden, in denen
diese Komponenten nicht dargestellt oder beschrieben sind. So ist z.B. der anhand
von Fig. 1 erläuterte Kühlungskreislauf mit den Kühlungsleitungen 16 und den Bohrungen
15 auch für den Schalldämpfer 1 gemäß den Ausführungsbeispielen Fig. 4 - Fig. 13 geeignet.
In diesem Sinne kann z.B. das Bündelungsrohr 34 gemäß Fig. 10 und Fig. 11 selbstverständlich
auch mit dem Schalldämpfer 1 gemäß den Ausführungsbeispielen Fig. 1 - Fig. 9 kombiniert
werden.
- 1
- Schalldämpfer
- 2
- Lautsprecher
- 3
- Lautsprechergehäuse
- 4
- Lautsprechermembran
- 5
- Lautsprecherkorb
- 6
- Polplatte
- 7
- Polplatte
- 8
- Ringmagnet
- 9
- Polkern
- 10
- Axialrichtung
- 11
- Schallrohr
- 12
- Schallführungsrichtung
- 13
- Abstrahlöffnung
- 14
- Korbrand
- 15
- Bohrung
- 16
- Kühlungsleitung
- 17
- Hohlraum
- 18
- Schalldämpfer
- 19
- Abgasrohr
- 20
- Halbschale
- 21
- Halbschale
- 22
- Stützplatte
- 23
- Stützplatte
- 24
- Dämpfungsmaterial
- 25
- Schallwand
- 26
- Raumwand
- 27
- Zwischenrohr
- 28
- Rohrkanal
- 29
- Isolierschicht
- 30
- Dämpfungsmaterial
- 31
- Vorsatzrohr
- 32
- Perforation
- 33
- Abgasöffnung
- 34
- Bündelungsrohr
- 35
- Schutzgitter
- 36
- Gitteröffnung
- 37
- Mikrofon
- 38
- Vorsatzkammer
- 39
- Rohrstück
- 40
- Kammeröffnung
- 41
- Aussparung
- 42
- Kapselung
- 43
- Rohrachse
- 44
- Rohrradius
1. Aktiver Schalldämpfer (1) für die Kompensation des von einer Störschallquelle durch
eine Abstrahlöffnung (13) hindurch abgestrahlten Störschalls, mit einem Lautsprecher
(2) zur Abstrahlung von Kompensationsschall derart, daß sich die beiden Schallfelder
von Störschall und Kompensationsschall durch Interferenz gegenseitig abschwächen oder
auslöschen,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Lautsprecher (2)
- mit seiner Längsachse zum Zentrum der Abstrahlöffnung (13) etwa konzentrisch angeordnet
ist, und
- mit seiner den Kompensationsschall erzeugenden Lautsprechermembran (4) die Abstrahlöffnung
(13) radial umgibt.
2. Schalldämpfer nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
einen elektrodynamisch angetriebenen Lautsprecher (2).
3. Schalldämpfer nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Lautsprecher (2) ein Konuslautsprecher ist.
4. Schalldämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lautsprechermembran (4) etwa in der Ebene der Abstrahlöffnung (13) einliegt.
5. Schalldämpfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstrahlöffnung (13) die Rohrmündung eines Störschall führenden Schallrohres
(11), z. B. eines Abgasrohres, ist.
6. Schalldämpfer nach Anspruch 5, mit einer Polplatte (6), einem Ringmagnet (8) und einem
Polkern (9) als Bestandteile des Magnetsystems eines elektrodynamischen Lautsprechers
(2),
dadurch gekennzeichnet,
- daß das Magnetsystem das Schallrohr (11) radial umgibt, und
- daß hierzu die Polplatte (6) und der Polkern (9) entlang der Längsachse des Lautsprechers
(2) zentrisch durchbohrt sind.
7. Schalldämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Lautsprecher (2) das Schallrohr (11) mit Radialabstand umgibt, wobei der durch
den Radialabstand gebildete Zwischenraum verschlossen ist.
8. Schalldämpfer nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Zwischenraum durch eine wärmedämmende Isolierschicht (29) verschlossen ist.
9. Schalldämpfer nach einem der Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Lautsprecher (2) das Schallrohr (11) unter Zwischenlage eines das Schallrohr
(11) mit Radialabstand umfassenden Zwischenrohres (27) umgibt.
10. Schalldämpfer nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der durch den Radialabstand von Schallrohr (11) und Zwischenrohr (27) gebildete
Rohrkanal (28) in Axialrichtung (10) mindestens im Bereich des Magnetsystems von der
Isolierschicht (29) durchsetzt ist.
11. Schalldämpfer nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rohrkanal (28) von einem Kühlungsmittel zur Kühlung des Lautsprechers (2)
durchströmt ist.
12. Schalldämpfungssystem nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rohrkanal (28) in Axialrichtung (10) an der Abstrahlöffnung (13) verschlossen
ist.
13. Schalldämpfer nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rohrkanal (28) mittels der darin einliegenden Isolierschicht (29) verschlossen
ist.
14. Schalldämpfer nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Zwischenrohr (27) ein Baßreflexrohr ist, dessen Baßreflexöffnung die Abstrahlöffnung
(13) umgibt.
15. Schalldämpfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Polkern (9) des Magnetsystems mindestens eine als Kühlkanal wirksame Bohrung
(15) zum Durchfluß von Kühlmittel enthält.
16. Schalldämpfer nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Polkern (9) mehrere, entlang seiner Umfangsrichtung angeordnete Bohrungen
(15) enthält, die fluidisch miteinander verbunden sind.
17. Schalldämpfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einem Lautsprecherkorb
(5) zur Befestigung und Zentrierung der Lautsprechermembran (4),
dadurch gekennzeichnet,
daß der Korbrand (14) des Lautsprecherkorbes (5) von einer Schallwand (25) umgeben
und daran befestigt ist.
18. Schalldämpfer nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schallwand (25) Bestandteil eines geschlossenen Lautsprechergehäuses (3) ist,
welches gegebenenfalls eine Aussparung (41) zur Durchführung des Schallrohres (11)
enthält.
19. Schalldämpfer nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet,
- daß das Schallrohr (11) das Abgasrohr eines Verbrennungsmotors ist, und
- daß das Lautsprechergehäuse (3) das Gehäuse eines Schalldämpfers (1) ist.
20. Schalldämpfer nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet,
- daß das Schallrohr (11) das Abgasrohr (19) eines Kraftfahrzeugs ist, und
- daß das Lautsprechergehäuse (3) das Gehäuse eines an Kraftfahrzeugen montierbaren
Schalldämpfers (1,18) ist.
21. Schalldämpfer nach einem der Ansprüche 18 bis 20,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Hohlraum des Lautsprechergehäuses (3) zumindest teilweise mit schallschluckendem
Dämpfungsmaterial (30) ausgefüllt ist.
22. Schalldämpfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
- daß die Abstrahlöffnung (13) die Rohrmündung eines Abgasrohres ist, und
- daß an die Rohrmündung ein an seinem Rohrmantel akustisch transparent perforiertes
Vorsatzrohr (31) angeschlossen ist, welches das Abgasrohr in Schallführungsrichtung
(12) verlängert.
23. Schalldämpfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Korbrand (14) des Lautsprechers (2) ein akustisch transparent perforiertes
Schutzgitter (35) befestigt ist, welches
- die Vorderseite der Lautsprechermembran (4) abdeckt und
- eine zentrale, die Abstrahlöffnung (13) radial umgebende Gitteröffnung (36) aufweist.
24. Schalldämpfer nach Anspruch 23,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schutzgitter (35) plattenartig in einer einzigen Ebene einliegt.
25. Schalldämpfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich an der Vorderseite der Lautsprechermembran (4) am Korbrand (14) ein koaxial
zur Abstrahlöffnung (13) angeordnetes Bündelungsrohr (34) für die Bündelung des Störschalls
und des Kompensationsschalls anschließt.
26. Schalldämpfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das perforierte Vorsatzrohr (31) und das Bündelungsrohr (34) in Schallführungsrichtung
(12) etwa bündig abschließen.
27. Schalldämpfer nach Anspruch 26,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Abschlußbund des Bündelungsrohres (34) ein akustisch transparent perforiertes
Schutzgitter (35) befestigt ist, welches den vom Bündelungsrohr (34) eingeschlossenen
Innenraum in Axialrichtung (10) abdeckt.
28. Schalldämpfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens ein Sensor zur Aufnahme des kompensierten Störschalls innerhalb des
Bündelungsrohres (34) angeordnet ist.
29. Schalldämpfer nach Anspruch 28,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Sensor innerhalb des Bündelungsrohres (34) mit Radialabstand bezüglich der
in Axialrichtung (10) verlaufenden Rohrachse (43) des Bündelungsrohres (34) angeordnet
ist.
30. Schalldämpfer nach Anspruch 29,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Radialabstand bezüglich der Rohrachse (43) des Bündelungsrohres (34) etwa
der 0,6-fache Abstand zwischen der Rohrachse (43) und der Innenwand des Bündelungsrohres
(34) ist.
31. Schalldämpfer nach einem der Ansprüche 28 bis 30,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Sensor ein Mikrophon (37) ist.
32. Schalldämpfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Korbrand (14) eine rotationssymmetrisch ausgebildete und schallundurchlässige
Vorsatzkammer (38) befestigt ist,
- die die Vorderseite der Lautsprechermembran (4) haubenartig abdeckt und
- die eine zentrale, die Abstrahlöffnung (13) mit Radialabstand umgebende Kammeröffnung
(40) aufweist.
33. Schalldämpfer nach Anspruch 32,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Rohrstück (39)
- zentral an der dem Lautsprecher (2) in Axialrichtung (10) abgewandten Seite der
Vorsatzkammer (38) befestigt ist, und
- mit seiner Rohrwand die Kammeröffnung (40) in Radialrichtung begrenzt.
1. An active sound damper (1) for compensating the interference noise radiated by an
interference noise source through a radiation opening (13), with a loudspeaker (2)
for radiating compensating sound in such a way that the two sound fields of the interference
noise and compensating sound reciprocally attenuate or cancel one another out by interference,
characterized in that
the loudspeaker (2)
- is arranged with its longitudinal axis approximately concentrically with the centre
of the radiation opening (13), and
- radially surrounds the radiation opening (13) with its loudspeaker cone (4) generating
the compensating sound.
2. A sound damper according to claim 1,
characterized by
an electrodynamically driven loudspeaker (2).
3. A sound damper according to claim 2,
characterized in that
the loudspeaker (2) is a conical loudspeaker.
4. A sound damper according to one of claims 1 to 3,
characterized in that
the loudspeaker cone (4) lies approximately in the plane of the of the radiation opening
(13).
5. A sound damper according to one of the preceding claims,
characterized in that
the radiation opening (13) is the pipe opening of a sound pipe (11), for example of
an exhaust pipe (19), carrying the interference noise.
6. A sound damper according to claim 5, with a pole plate (6), a ring magnet (8) and
a pole core (9) as components of the magnetic system of an electrodynamic loudspeaker
(2),
characterized in that
- the magnetic system radially surrounds the sound pipe (11), and
- that, for this purpose, the pole plate (6) and the pole core (9) are centrally drilled
through along the longitudinal axis of the loudspeaker (2).
7. A sound damper according to one of claims 1 to 6,
characterized in that
the loudspeaker (2) surrounds the sound pipe (11) with a radial interspacing, in which
arrangement the intermediate space formed by the radial interspacing is closed.
8. A sound damper acoording to claim 7,
characterized in that
the intermediate space is closed by a heat insulating layer (29).
9. A sound damper according to one of claims 6 to 8,
characterized in that
the loudspeaker (2), surrounds the sound pipe (11) with the interposition of an intermediate
pipe (27) surrounding the sound pipe (11) with a radial interspacing.
10. A sound damper according to claim 9,
characterized in that
the pipe duct (28) formed by the radial interspacing of the sound pipe (11) and the
intermediate pipe (27) is filled in the axial direction (10) by the insulating layer
(29), at least in the zone of the magnetio system.
11. A sound damper according to claim 9 or 10,
charaoterized in that
the pipe duct (28) is traversed by a coolant for cooling the loudspeaker (2).
12. A sound damper according to claim 10 or 11,
characterized in that
the pipe duct (28) is closed in the axial direction (10) at the radiation opening
(13).
13. A sound damper according to claim 12,
characterized in that
the pipe duct (28) is closed by means of the insulating layer (29) disposed therein.
14. A sound damper according to claim 9,
charaoterized in that
the intermediate pipe (27) is a bass reflex tube whose bass reflex opening surrounds
the radiation opening (13).
15. A sound damper according to one of the preceding claims,
characterized in that
the pole core (9) of the magnetic system has at least one bore (15) acting as a cooling
duct for the flow of the coolant therethrough.
16. A sound damper according to claim 15,
characterized in that
the pole core (9) has several bores (15) arranged along its circumferential direction
which fluidically communicate with one another.
17. A sound damper according to one of the preceding claims, with a loudspeaker frame
(5) for fastening and centring the loudspeaker cone (4),
characterized in that
the frame edge (14) of the loudspeaker frame (5) is surrounded by an acoustic baffle
(25) and is fastened thereon.
18. A sound damper according to claim 17,
characterized in that
the acoustic baffle (25) is a component of a closed loudspeaker housing (3) which,
if required, comprises an opening (41) for passing the sound pipe (11) therethrough.
19. A sound damper according to claim 18,
characterized in that
- the sound pipe (11) is the exhaust pipe of a combustion engine, and
- that the loudspeaker housing (3) is the housing of a sound damper (1),
20. A sound damper according to claim 19,
characterized in that
- the sound pipe (11) is the exhaust pipe (19) of a motor vehiole, and
- that the loudspeaker housing (3) is the housing of a sound damper (1, 18) mounted
on motor vehicles.
21. A sound damper according to one of claims 18 to 20,
characterized in that
the hollow space of the loudspeaker housing (3) is filled, at least partially, by
a sound absorbing damping material (30).
22. A sound damper according to one of the preceding claims,
characterized in that
- the radiation opening (13) is the pipe opening of an exhaust pipe, and
- that an acoustically transparent perforated front attachment pipe (31) is joined
to the pipe opening at its pipe jacket, whioh front attachment pipe extends the exhaust
pipe in the sound carrying direotion (12).
23. A sound damper according to one of the preceding claims,
characterized in that
an acoustically transparent perforated protective screen (35) is fastened on the frame
edge (14) of the loudspeaker (2), which screen
- covers the front side of the loudspeaker cone (4) and
- has a central screen opening (36) radially surrounding the radiation opening (13).
24. A sound damper according to claim 23,
characterized in that
the screen opening (36) lies in the manner of a plate in a single plane.
25. A sound damper according to one of the preceding claims,
characterized in that
at the front side of the loudspeaker cone (4) there is joined at the frame edge (14)
a concentrating pipe (34) arranged coaxially with the radiation opening (13), for
concentrating the interference noise and the compensating sound.
26. A sound damper according to one of the preceding claims,
characterized in that
the perforated front attachment pipe (31) and the concentrating pipe (34) end approximately
flush in the sound carrying direction (12).
27. A sound damper according to claim 26,
characterized in that
on the end collar of the conoentrating pipe (34), there is fastened an acoustically
transparent perforated protective screen (35) which covers the internal space enclosed
by the concentrating pipe (34) in the axial direction.
28. A sound damper according to one of the preceding claims,
characterized in that
at least one sensor is arranged inside the ooncentrating pipe (34) for receiving the
compensated interference noise.
29. A sound damper according to claim 28,
characterized in that
the sensor is arranged inside the concentrating pipe (34) with a radial interspacing
with respect to the pipe axis (43) of the concentrating pipe (34), extending in the
axial direction (10).
30. A sound damper according to claim 29,
characterized in that
the radial interspacing with respect to the pipe axis (43) of the concentrating pipe
(34) is approximately 0.6 times the interspacing between the pipe axis (43) and the
internal side of the concentrating pipe (34).
31. A sound damper according to one of claims 28 to 30,
oharacterized in that
the sensor is a microphone (37).
32. A sound damper according to one of the preceding claims,
characterized in that
on the frame edge (14) there is fastened an attachment chamber (38) designed in rotational
symmetry and being impermeable to sound,
- which oovers the front side of the loudspeaker cone (4) in the manner of a hood,
and
- which has a central chamber opening (40) surrounding the radiation opening (13)
with a radial interspacing.
33. A sound damper acoording to claim 32
characterized in that
a pipe section (39)
- is fastened to the side of the attachment chamber (38) remote from the loudspeaker
(2) in the axial direction (10), and
- delimits with its pipe wall the chamber opening (40) in the radial direction.
1. Amortisseur de bruit actif (1) destiné à la compensation du bruit parasite rayonné
depuis une source de bruits parasites, à travers une ouverture d'émission de rayonnement
(13), avec un haut-parleur (2) destiné à émettre un bruit de compensation, de manière
que les deux champs sonores, du bruit parasite et du bruit de compensation, s'affaiblissent
ou s'annulent mutuellement par interférence, caractérisé en ce que le haut-parleur
(2)
- est disposé avec son axe longitudinal à peu près concentriquement par rapport au
centre de l'ouverture d'émission de rayonnement (13), et
- entoure radialement l'ouverture d'émission de rayonnement (13) par sa membrane de
haut-parleur (4), générant le bruit de compensation.
2. Amortisseur de bruit selon la revendication 1, caractérisé par un haut-parleur (2)
entraîné de façon électrodynamique.
3. Amortisseur de bruit selon la revendication 2, caractérisé en ce que le haut-parleur
(2) est un haut-parleur conique.
4. Amortisseur de bruit selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la
membrane de haut-parleur (4) est placée à peu près dans le plan de l'ouverture d'émission
de rayonnement (13).
5. Amortisseur de bruit selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce
que l'ouverture d'émission de rayonnement (13) est l'embouchure tubulaire d'un tube
acoustique (11) guidant un bruit parasite, par exemple un tuyau de gaz d'échappement.
6. Amortisseur de bruit selon la revendication 5, avec une plaque de pôle (6), un aimant
annulaire (8) et un noyau de pôle (9), à titre de constituants du système magnétique
d'un haut-parleur électrodynamique (2), caractérisé
- en ce que le système magnétique entoure radialement le tube acoustique (11), et
- en ce qu'à cette fin la plaque polaire (6) et le noyau de pôle (9) sont traversés
par un perçage de façon centrée le long de l'axe longitudinal du haut-parleur (2).
7. Amortisseur de sons selon l'une des revendications 1 6, caractérisé en ce que le haut-parleur
(2) entoure le tube acoustique (il) avec un espacement radial, l'espace intermédiaire
constitué par l'espacement radial étant fermé.
8. Amortisseur de bruit selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'espace intermédiaire
est fermé par une couche isolante (29) isolant de la chaleur.
9. Amortisseur de bruit selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que le
haut-parleur (2) entoure le tube acoustique (11) avec interposition d'un tube intermédiaire
(27) entourant le tube acoustique (11) avec un espacement radial.
10. Amortisseur de bruit selon la revendication 9, caractérisé en ce que le canal tubulaire
(28) constitué par l'espacement radial entre le tube acoustique (11) et le tube intermédiaire
(27) est traversé dans la direction axiale (10), au moins dans la zone du système
magnétique, par la couche isolante (29).
11. Amortisseur de bruit selon la revendication 9 ou 10, caractérisé en ce que le canal
tubulaire (28) est traversé par un écoulement de fluide de refroidissement destiné
à refroidir le haut-parleur (2).
12. Système d'amortisseur du bruit selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce
que le canal tubulaire (28) est fermé dans la direction axiale (10) au niveau de l'ouverture
d'émission de rayonnement (13).
13. Amortisseur de bruit selon la revendication 12, caractérisé en ce que le canal tubulaire
(28) est fermé au moyen de la couche isolante (29) y étant insérée.
14. Amortisseur de bruit selon la revendication 9, caractérisé en ce que le tube intermédiaire
(27) est un tube bass-reflex, dont l'ouverture bass-reflex entoure l'ouverture d'émission
de rayonnement (13).
15. Amortisseur de bruit selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce
que le noyau de pôle (9) du système magnétique contient au moins un perçage (15) agissant
à titre de canal de refroidissement, pour permettre le passage d'un écoulement de
fluide de refroidissement.
16. Amortisseur de bruit selon la revendication 15, caractérisé en ce que le noyau de
pôle (9) contient plusieurs perçages (15) disposés le long de sa direction périphérique,
reliés entre eux de façon fluidique.
17. Amortisseur de bruit selon l'une des revendications précédentes, comportant un saladier
de haut-parleur (5) destiné à la fixation et au centrage de la membrane de haut-parleur
(4), caractérisé en ce que le bord de saladier (14), du saladier de haut-parleur (5)
est entouré par une paroi acoustique (25) et y est fixé.
18. Amortisseur de bruit selon la revendication 17, caractérisé en ce que la paroi acoustique
(25) fait partie d'un carter de haut-parleur (3) fermé qui contient, le cas échéant,
un évidement (14) destiné au passage du tube acoustique (11).
19. Amortisseur de bruit selon la revendication 18, caractérisé
- en ce que le tube acoustique (11) est le tuyau de gaz d'échappement d'un moteur
à combustion interne, et
- en ce que le carter de haut-parleur (3) est le carter d'un amortisseur de bruit
(1).
20. Amortisseur de bruit selon la revendication 19, caractérisé
- en ce que le tube acoustique (11) et le tuyau de gaz d'échappement (19) d'un véhicule
automobile, et
- en ce que le carter de haut-parleur (3) est le carter d'un amortisseur de bruit
(1, 18) susceptible d'être monté sur des véhicules automobiles.
21. Amortisseur de bruit selon l'une des revendications 18 à 20, caractérisé en ce que
l'espace creux du carter de haut-parleur (3) est rempli au moins partiellement d'un
matériau d'amortissement (30) absorbant les bruits.
22. Amortisseur de bruit selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
- en ce que l'ouverture d'émission de rayonnement (13) est l'embouchure tubulaire
d'un tuyau de gaz d'échappement, et
- en ce qu'à l'embouchure tubulaire est raccordé un tube adaptateur (31) perforé transparent
acoustiquement sur son enveloppe tubulaire, qui prolonge le tuyau de gaz d'échappement
dans la direction (12) de guidage de bruit.
23. Amortisseur de bruit selon les revendications précédentes, caractérisé en ce que,
sur le bord de saladier (14) du haut-parleur (2) est fixéE une grille de protection
(35) perforée, transparente acoustiquement, qui
- recouvre la face avant de la membrane de haut-parleur (4), et
- présente une ouverture de grille (36) centrale, entourant radialement l'ouverture
d'émission de rayonnement (13).
24. Amortisseur de bruit selon la revendication 23, caractérisé en ce que la grille de
protection (35) est placée, à la façon d'un plateau, dans un plan unique.
25. Amortisseur de bruit selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce
qu'à la face avant de la membrane de haut-parleur (4), sur le bord de saladier (14),
est raccordé un tube de focalisation (34) disposé coaxialement par rapport à l'ouverture
d'émission de rayonnement (13), pour assurer la focalisation du bruit parasite et
du bruit de compensation.
26. Amortisseur de bruit selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce
que le tube adaptateur (31) perforé et le tube de focalisation (34) se raccordent
de façon affleurée dans la direction de guidage du bruit (12).
27. Amortisseur de bruit selon la revendication 26, caractérisé en ce qu'à la collerette
de délimitation du tube de focalisation (34) est fixée une grille de protection (35)
perforée, transparente acoustiquement, qui recouvre, dans la direction axiale (10),
l'espace intérieur enclos par le tube de focalisation (34).
28. Amortisseur de bruit selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce
qu'au moins un capteur, destiné à capter le bruit parasite compensé, est disposé à
l'intérieur du tube de focalisation (34).
29. Amortisseur de bruit selon la revendication 28, caractérisé en ce que le capteur est
disposé à l'intérieur du tube de focalisation (34) avec un espacement radial par rapport
à l'axe de tube (43), s'étendant en direction axiale (10), du tube de focalisation
(34).
30. Amortisseur de bruit selon la revendication 29, caractérisé en ce que l'espacement
radial par rapport à l'axe de tube (43) du tube de focalisation (34) est à peu près
de 0,6 fois l'espacement entre l'axe de tube (43) et la paroi intérieure du tube de
focalisation (34).
31. Amortisseur de bruit selon l'une des revendications 28 à 30, caractérisé en ce que
le capteur est un microphone (37).
32. Amortisseur de bruit selon les revendications précédentes, caractérisé en ce que sur
le bord de saladier (14) est fixé une chambre d'adaptateur (34), de configuration
répondant à une symétrie de rotation et imperméable au bruit,
- qui recouvre, à la façon d'un capot, la face avant de la membrane de haut-parleur
(4), et
- qui présente une ouverture de chambre (40) centrale, entourant avec un espacement
radial l'ouverture d'émission de rayonnement (13).
33. Amortisseur de bruit selon la revendication 32, caractérisé en ce qu'une pièce tubulaire
(39)
- est fixée centralement sur la face, opposée en direction axiale (10) au haut-parleur
(2), de la chambre d'adaptateur (38), et
- délimite en direction radiale l'ouverture de chambre (40) par sa paroi tubulaire.