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EP 0 707 873 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.03.1998 Patentblatt 1998/10 |
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Anmeldetag: 21.10.1994 |
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Vorrichtung zur stabilen Verbindung zwischen einem Snowboard und einem Schuh
Device for securing a shoe to a snowboard
Dispositif pour fixer une chaussure à une planche de glisse
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR IT LI LU SE |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.04.1996 Patentblatt 1996/17 |
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Patentinhaber: Homp, Jochen |
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D-85737 Ismaning (DE) |
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Erfinder: |
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- Homp, Jochen
D-85737 Ismaning (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-C- 496 417
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FR-A- 2 282 823
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Snowboard - Bindungssystem zur festen Verbindung zwischen
einem Snowboard und einem speziellen, partiell auch zur Erfindung gehörenden Schuh,
welcher seiner Beschaffenheit nach ein sogenannter Softboot ist.
Bei den bisher bekannten Bindungen, die zur Aufgabe haben , einen Softboot fest mit
einem Snowboard zu verbinden, wird der Schuh in eine Plastikschale gestellt und dann
mittels 2-3 Schnallen fixiert. Die vorliegende Erfindung bietet die Möglichkeit, einen
Softboot ohne Schale und Schnallen, die über den Fuß führen, fest mit dem Snowboard
zu verbinden.
Nur die Sohle wird in der Bindung fixiert, aber bleibt zum größten Teil weich, so
daß das Kennzeichen eines Softboots erhalten bleibt. Als zum Beispiel

weich

kann hier Gummi genannt werden. Als zum Beispiel

hart

kann Hartplastik angenommen werden. Die Erfindung läßt sich natürlich auch auf Schuhe
mit harter Sohle anwenden. Eine weitere Besonderheit der Bindung ist, daß das System
seitlich auf den Schuh zugreift. Die Erfindung ist dargestellt durch:
- Fig. 1
- Ansicht eines Schuhs
- Fig. 2
- Ansicht der Bindung räumlich
- Fig. 3
- Ansicht der Bindung seitlich
- Fig. 4
- Das Zusammenführen der beiden Elemente aus Fig. 1 und Fig. 2
[0002] Fig. 1 zeigt einen beliebigen Softboot mit einer stellenweise harten Sohle. Aus härterem
Material ist einzig und allein der Teil des Schuhs, der mit Ziffer 1 gekennzeichnet
ist. Weiterhin führt eine Nut(2) vom Fersenende des Schuhs zum gehärteten Mittelteil
(1). Die Nut geht in das härtere Teil über und wird dort weitergeführt. Die Nut schließt
am Zehenende des harten Elements ab.
[0003] Fig. 2 zeigt die Bindung in räumlicher Darstellung. Die Grundplatte (3) wird mittels
Schrauben und den Langlöchern (4) direkt mit dem Snowboard verbunden. Hierbei sind
auch andere Lösungen denkbar, wie zum Beispiel einen Drehteller oder auch eine Lösung
ganz ohne Grundplatte. Wichtig ist bei der Befestigung nur, daß der Winkel der Bindung
zum Board variabel ist.
Die Keile (5),(7) sind so beschaffen, daß sie in das Profil der Sohle hineingreifen
und sie fixieren. Der eine Keil (7) ist beweglich gelagert, um eine Größenanpassung
des Schuhs zu ermöglichen. Eine geeignete Lösung sind hier die Langlöcher mit den
Schrauben(6) die den Keil auf der Grundplatte fixieren.
Die Schnalle (8) verhindert in geschlossenem Zustand, daß die Bindung den Schuh wieder
freigibt.
Fig. 3 zeigt zur Verdeutlichung die Bindung nochmals in der Vorderansicht. Die arabischen
Ziffern aus Fig. 2 gelten für Fig. 3 in gleicher Weise. Die Keilform der Profile (5)(7)
erscheint sinnvoll, doch auch jede andere Profilform ist denkbar.
[0004] Fig. 4 zeigt das Zusammenfügen der gezeigten Elemente aus Fig. 1-3. Dies passiert
indem man die Nut (2) des Schuhs in die Profile (5)(7) der Bindung einführt. Der Schuh
wird solange nach hinten geschoben, bis das Mittelteil (1) mit den Keilen (5)(7) deckungsgleich
ist.
Zuletzt wird eine Schnalle (8) geschlossen, die das Herausrutschen des Schuhs in Zehenrichtung
verhindert. Somit ist der Schuh in alle Richtungen fixiert.
1. Snowboard-Bindungssystem zur festen Verbindung eines Snowboards mit einem eine Sohle
umfassenden Schuh, dadurch gekennzeichnet, daß in den Längsseiten der Sohle Nuten
(2) angeordnet sind, und zwei Profile (5) vorgesehen sind, die derart ausgebildet
und am Snowboard festlegbar sind, daß sie zur Verbindung des Schuhs mit dem Snowboard
von beiden Schuhseiten her in die Nuten (2) eingreifen.
2. Snowboard-Bindungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohle relativ
weich ausgebildet ist und zum Zwecke der Verbindungsstabilität zwischen den Profilsohlen
(5) und dem Schuh ein relativ hartes Element (1) in die Sohle eingefügt ist.
1. Snowboard binding system for firmly connecting a snowboard with a shoe comprising
a sole. It is characterized by groves ("2") in the long sides of the sole and two
profiles ("5"). These profiles are formed and can be attached to the snowboard such
that they grip into the grooves ("2") from both sides of the shoe and thus attach
the shoe with the snowboard.
2. Snowboard binding system as per claim 1, characterized by a relatively soft sole and
a relatively hard element ("1") placed in the sole to stabilize the connection between
the profile soles ("5") and the shoe.
1. Système de fixation ferme d'un snowboard à une chaussure à semelle, caractérisé en
ce que des rainures (2) sont creusées sur les côtés de la semelle, et deux barres
(5) sont conçues de telle sorte qu'elles peuvent être fixées à un snowboard et se
caler dans les rainures (2) des deux côtés de la chaussure, assurant ainsi la fixation
de la la chaussure avec le snowboard.
2. Système de fixation d'un snowboard selon la revendication 1, caractérisé en ce que
la semelle est relativement souple et possède un élément (1) relativement dur assurant
la stabilité entre les barres (5) et la chaussure.