| (19) |
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(11) |
EP 0 707 930 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.06.2001 Patentblatt 2001/24 |
| (22) |
Anmeldetag: 14.09.1995 |
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| (54) |
Gegenleiste für eine Perforiereinrichtung
Cutting stick for a perforating device
Barre d'appui pour la lame d'un dispositif de perforation
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI SE |
| (30) |
Priorität: |
21.09.1994 DE 4433602
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.04.1996 Patentblatt 1996/17 |
| (73) |
Patentinhaber: Koenig & Bauer Aktiengesellschaft |
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97080 Würzburg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Öchsner, Rudolf Phillip
D-67259 Beindersheim (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
NL-C- 134 290 US-A- 4 653 363
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US-A- 2 680 484 US-A- 5 259 283
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- DATABASE WPI Section PQ, Week 8912 Derwent Publications Ltd., London, GB; Class P62,
AN 89-091537 XP002012333 & SU-A-1 423 377 (UKR PRINTING INST) , 15.September 1988
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Gegenleiste für eine Einrichtung zum Querperforieren
von Signaturen.
[0002] Durch die EP-A-03 07 891 ist eine Einrichtung zum Querperforieren von Signaturen
vor dem Falzen bekanntgeworden, bei welcher eine Perforiermesserleiste eines Perforierzylinders
gegen eine aus hartgummiartigem Material bestehende Gegenleiste eines Gegenperforierzylinders
wirkt.
[0003] Die "Derwent Publication, class P62, AN89-091537" beschreibt eine Einrichtung zum
Schneiden von Bogen. Dabei ist in einem Tisch ein geschlitztes, mit Unterdruck beaufschlagbares
Rohr angeordnet, um abgeschnittene Streifen auf dem Tisch zu halten.
[0004] Die NL-C-134 290, die als nächstliegender Stand der Technik angesehen wird, offenbart
einen mit Öffnungen versehenen Gegenzylinder einer Perforiereinrichtung. Dabei sind
die Öffnungen mit Unterdruck beaufschlagbar.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gummielastische Gegenleiste für eine
Perforiereinrichtung zu schaffen, bei der ein schädliches Festsetzen des beim Perforieren
entstehenden Papierstaubes in die durch die Einzelperforiermesser in die Gegenleiste
der Perforiereinrichtung eingearbeiteten Einschnitte weitestgehend vermieden wird.
[0006] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
[0007] Durch die Erfindung treten insbesondere nachfolgende Vorteile auf: durch das Eindringen
des Papierstaubes in die Einschnitte der Gegenleiste mit nachfolgendem Abblasen bzw.
Absaugen des Papierstaubes durch die in der Gegenleiste befindliche Bohrung ist stets
ein genaues Zusammenwirken zwischen der Perforiermesserleiste und der durch die Schneideinrichtungen
profillierte bzw. mit Einschnitten versehene Gegenleiste gewährleistet. Die Gefahr
des Ausbrechens von einzelnen Schneid- bzw. Perforiereinrichtungen wird somit ebenfalls
verringert. Die Anordnung einer Stützeinrichtung, z. B. einer zylindrischen Schraubenfeder
in der Axialbohrung der Gegenleiste verleiht der erfindungsgemäßen Gegenleiste eine
lange Lebensdauer. Eine besonders schadstoffarme Beseitigung des Papierstaubes wird
durch ein Absaugen des Papierstaubes erreicht. Die Erfindungsgemäße Gegenleiste kann
auch bei Papierschneidvorrichtungen eingesetzt werden.
[0008] Die Erfindung wird nachstehend an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Die zugehörigen Zeichnungen zeigen in
- Fig. 1
- eine Perforiermesserleiste in einem Perforierzylinder sowie eine erfindungsgemäße
Gegenleiste in einem Gegenperforierzylinder angeordnet, im Querschnitt,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf einen Teil der Perforiermesserleiste nach Fig. 1, ausschnittsweise
beidseits einer perforierzylinderlängenhalbierenden Ebene,
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf einen Teil einer mit dem in Fig. 2 gezeigten Perforiermesserteil
querperforierten Signatur,
- Fig. 4
- eine Vorderansicht eines Teils eines Gegenperforierzylinders mit einem Längsschnitt
durch eine Gegenleiste sowie einer Blasluftzuführung,
- Fig. 5
- eine Einzelheit Z nach Fig. 4,
- Fig. 6
- einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Gegenleiste in einem zweiten Ausführungsbeispiel
mit Darstellung einer Perforiermesserleiste,
- Fig. 7
- einen Längsschnitt durch eine Gegenleiste in einen dritten Ausführungsbeispiel unter
Weglassung einer Perforiermesserleiste und Darstellung von nur einem Einschnitt in
der Gegenleiste,
- Fig. 8
- eine Darstellung analog Fig. 6 mit einem vierten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 9
- eine Darstellung analog Fig. 5 mit einem fünften Ausführungsbeispiel.
[0009] Ein Falzwerk einer Rotationsdruckmaschine weist u. a. einen Perforierzylinder 1 auf.
Der Perforierzylinder 1 trägt in einer zylinderbreiten Grube 2 eine insgesamt mit
3 bezeichnete Perforiermesserleiste. Die Perforiermesserleiste 3 weist eine formschlüssig,
z. B. durch Schrauben mit dem Boden der Grube 2 verbundene sich in axialer Richtung
erstreckende Profilleiste 4, etwa in der Form eines um 180° gedrehten T auf. Am Ende
6 des sich vertikal, d. h. sich in radialer Richtung des Perforierzylinders 1 erstreckenden
Schenkels 7, insbesondere auf einer Stirnfläche des Endes 6 stützt sich ein insgesamt
mit 8 bzw. mit 9 bezeichnetes rechts oder links von einer perforierzylinderlängenhalbierenden
Ebene 11 angeordnetes Einzelperforiermesser ab, welches nachfolgend noch näher beschrieben
wird. Die perforierzylinderlängenhalbierende Ebene 11 schneidet rechtwinklig eine
Rotationsachse des Perforierzylinders 1. Jedes Einzelperforiermesser 8; 9 weist ein
sich deckungsgleich mit einer künftigen Querfalzlinie 12 erstreckendes gerades perforierendes
Teil (nachfolgend als gerades Teil bezeichnet) mit einer Breite b und einer Höhe h
auf. An beiden Enden des geraden Teils 8; 9 erstreckt sich jeweils ein abgewinkeltes
perforierendes Teil 17; 18 (nachfolgend als abgewinkeltes Teil bezeichnet). Beide
abgewinkelten Teile 17; 18 sind in einem Winkel Alpha, z. B. 45° zum geraden Teil
abgewinkelt, so daß die freien Enden der abgewinkelten Teile 17; 18 jeweils sowohl
in Richtung der zylinderlängenhalbierenden Ebene 11 als auch gleichzeitig in Transportrichtung
einer Signatur 19 bzw. in Rotationsrichtung C des Perforierzylinder 1 weisen. Sowohl
die abgewinkelten Teile 17; 18 als auch das gerade Teil des Einzelperforiermessers
8; 9 weisen an ihren einem Gegenperforierzylinder 21 zugewandten Seite jeweils Schneidkanten
bzw. eine Schneidkante auf. Die Schneidkanten können jeweils einen einseitigen Anschliff
aufweisen sowie auch eine feinverzahnte Schneidkante. Auf Grund einer geringeren Höhe
der abgewinkelten Teile 17; 18 gegenüber der Höhe des geraden Teiles können sich die
Unterseiten der abgewinkelten Teile 17; 18 auf dem Ende 6 des vertikalen T-Schenkels
7 abstützen, während das überstehende Ende oder Zunge 28 des geraden Teils an einer
Längsseite des vertikalen T-Schenkels 7 anliegt und mittels einer sich parallel und
in axialer Richtung zum vertikalen T-Schenkel 7 erstreckenden Klemmleiste 31, z. B.
mittels Schrauben, festgeklemmt wird. Somit können die Einzelperforiermesser 8; 9
einzeln in einem Abstand a, d. h. jeweils einer Zahnlücke, welche einem sogenannten
Steg 34 zwischen zwei Schnitten in der Signatur 19 entspricht, voneinander beabstandet
sein. Der Abstand a kann zwischen zwei und acht Millimetern liegen. die Einzelperforiermesser
8; 9; 36 können aus abgekantetem Stahlblech mit einer Dicke d, z. B. zwischen 0,5
bis 1,5 Millimetern bestehen. Die Einzelperforiermesser 8; 9 sind jeweils einstückig
ausgebildet und können symmetrisch oder asymmetrisch zur zylinderlängenhalbierenden
Ebene 11 angeordnet sein. Eine asymmetrische Anordnung der Einzelperforiermesser 8;
9 (Fig. 2 und 3) hat beim Perforieren mehrlagiger Signaturen 19, z. B. bis zu 160
Seiten, den Vorteil, daß die zwischen den Perforationsschnitten 32; 33 entstandenen
Stege 344 beider Signaturhälften 39; 41 nach dem Bilden eines zweiten Längsfalzes
entlang der zylinderlängenhalbierenden Ebene 11 nicht aufeinanderliegen, so daß ein
sonst durch ein Aufeinanderliegen jeweils von Perforationsschnitten 32; 33 und Stegen
34 entstehendes "Aufwulsten" vermieden wird.
[0010] Zwischen den rechten und linken Einzelperforiermessern 8; 9 ist die zylinderlängenhalbierenden
Ebene 11 schneidend ein mittleres Einzelperforiermesser 36 mit einer Breite f, aus
einem geraden Teil 42 bestehend angeordnet, dessen im Winkel Alpha zum geraden Teil
42 abgewinkelte Teile 37; 38 (Fig. 2) jeweils in Richtung der zylinderlängenhalbierenden
Ebene 11 und in Rotationsrichtung C des Perforierzylinders 1 weisen.
[0011] Es ist selbstverständlich, daß sich die rechten oder linken Einzelperforiermesser
8; 9 aneinandergereiht über die gesamte Länge der Perforiermesserleiste 3 erstrecken.
[0012] Die aneinandergereihten und festgeklemmten Einzelperforiermesser 8; 36; 9 der Perfpriermesserleiste
3 wirken gegen eine in einer Zylindergrube 66 des Gegenperforierzylinders 21 befestigte
elastische, insgesamt mit 67 bezeichnete Gegenleiste. Zwischen der Perforiermesserleiste
3 und der Gegenleiste 67 wird die Signatur 19 mit einer Querperforation versehen.
[0013] Die Gegenleiste 67 kann einen rechteckförmigen, insbesondere einen quadratischen
Querschnitt mit einer sich in längsaxialer Richtung zum Gegenperforierzylinder 21
erstreckende durchgehende Bohrung 68 aufweisen, in welcher sich über die gesamte Länge
eine dem Durchmesser i der Bohrung 68 angepaßte hohle Stützeinrichtung, z. B. eine
zylindrische Schraubenfeder 69 erstreckt, welche mit ihrem Außendurchmesser am Durchmesser
der Bohrung 68 anliegt (Fig. 1 und 4). Diese Schraubenfeder 69 weist eine Länge auf,
die größer ist als das Produkt aus Windungsanzahl und Drahtdurchmesser der Schraubenfeder
69, so daß die Windungen der Schraubenfeder 69 nicht aneinanderliegen. So können beispielsweise
auf eine Länge der Schraubenfeder 69 von 500 Millimetern etwa 100 Windungen entfallen
bei einem Drahtdurchmesser von einem Millimeter, so daß ein Zwischenraum oder jeweils
öffnungen 70 von vier Millimetern zwischen den Windungen verbleiben. An zumindest
einem Ende 71 der Schraubenfeder 69 wird Blasluft eingeblasen, z. B. in der Art, daß
das Ende 71 mit einer durch den Achszapfen 72 des Gegenperforierzylinders 21 führenden
Blasluftleitung 73 verbunden ist. Dabei ist der Achszapfen 72 mittels einer bekannten
drehbaren Einführung 74 versehen, die mit einer Blasluftquelle 76 in Verbindung steht.
Die Dreheinführung 74 ist mittels eines Flansches 77 am Seitengestell 78 der Maschine
befestigt.
[0014] Es ist auch möglich, die Gegenleiste 67 als Vierkant-Hohlprofil auszubilden, wobei
die Windungen der Schraubenfeder 69 innen am Hohlprofil teilweise anliegen. Die Gegenleiste
67 besteht aus einem hartgummiartigen, elastischen Material, z. B. Kunststoff, wie
Polyester-Polyol mit einer Härte von etwa 90 Shore A.
[0015] Die Funktion der Einrichtung zum Querperforieren ist wie folgt: während der Produktion
des Falzapparates liegen die Signaturen an einer die Peripherie des Gegenperforierzylinders
21 weiterführenden Arbeitsfläche 88 der Gegenleiste 67 an, so daß die Signaturen zwischen
der Perforiermesserleiste 3 sowie der Gegenleiste 67 querperforiert werden, wobei
ein Abstand m zwischen der Arbeitsfläche 88 und einem tiefsten Punkt des Querschnittes
der Schraubenfeder 69 geringer ist als die Eindringtiefe der Einzelperforiermesser
8; 9; 36 in die Gegenleiste 67. Die öffnungen 70 der Stützeinrichtung, d. h. der Schraubenfeder
69 liegen der Arbeitsfläche 88 der Gegenleiste 67 in einem Abstand m gegenüber. Durch
das permanente Eindringen der Schneidkanten der Einzelperforiermesser 8, 36, 9 in
die Gegenleiste 67 bei jeder Zylinderumdrehung wird das fehlende Stück zwischen der
Eindringtiefe der Schneidkanten und dem lichten Durchmesser der Bohrung 68 aufgearbeitet,
d. h. durchlässig, so daß der beim Perforieren anfallende Papierstaub zwischen den
Windungen der in der Bohrung 68 befindlichen zylindrischen Schraubenfeder 69 hindurch
in den zylindrischen Hohlraum innerhalb der Windungen dringt, von wo aus dieser Papierstaub
mittels vom ersten Ende 71 der Schraubenfeder 69 bzw. der Bohrung 68 eingeleiteter
Blasluft ins Freie geblasen wird. Es ist natürlich auch möglich, den Papierstaub am
zweiten Ende der Schraubenfeder 69 mittels Unterdruck und einer analogen Dreheinführung
über den zweiten, ebenfalls nichtdargestellten Achszapfen abzusaugen.
[0016] Bei einem zweiten Ausführungsbeispiel besteht die Stützeinrichtung der Gegenleiste
67 aus einem Rohr 79, welches in Richtung der Perforiermesserleiste 3 des Gegenperforierzylinders
21 weisende öffnungen in Form eines sich über die gesamte Länge der Gegenleiste 67
erstreckenden, durchgehenden Längsschlitz 81 aufweist. Somit kann der beim Einbringen
von Perforationen entstehende Papierstaub über die von der Perforiermesserleiste 3
in die Gegenleiste 67 eingearbeiteten Einschnitte zum Rohrinneren gelangen, von wo
dieser, wie bereits beschrieben, ausgeblasen wird (Fig. 6). Es ist auch möglich, statt
eines Längsschlitzes 81, mehrere sich über die gesamte axiale Länge des Gegenperforierzylinders
21 erstreckende, voneinander beabstandete Längsschlitze in der Art vorzusehen, daß
die Längsschlitze jeweils mit den Einzelperforiermessern 8; 9; 36 der Perforiermesserleiste
3 des Gegenperforierzylinders 21 korrespondieren.
[0017] Bei einem dritten Ausführungsbeispiel besteht die Stützeinrichtung der Gegenleiste
67 aus einem Rohr 83 mit mehreren in axialer Richtung voneinander beabstandeten (h),
sich in Umfangsrichtung des Rohres 67 erstreckenden Schlitzen 84. Der Schlitzabstand
h kann etwa ein Viertel der axialen Länge des Schlitzes 84 betragen (Fig. 7). Die
Schlitze 84 können in ihrer axialen Länge auch so bemessen sein, daß jeweils die Einzelperforiermesser
8; 9; 36 mit den Schlitzen 84 korrespondieren.
[0018] Bei einem vierten Ausführungsbeispiel besteht die Stützeinrichtung der Gegenleiste
67 aus voneinander in axialer Richtung des Gegenperforierzylinders 21 beabstandeten
Ringen 86, deren Innendurchmesser i dem Durchmesser i der Axialbohrung 68 der Gegenleiste
67 entspricht (Fig. 8). Eine Dicke k der Ringe 86 entspricht etwa einem Viertel des
axialen Ringabstandes, wobei ein Ringabstand auch gleichzeitig eine öffnung 87 zwischen
den Ringen 86 darstellt, die einer zum Einwirken der Einzelperforiermesser 8; 36;
9 dienenden Arbeitsfläche 88 gegenüberliegt. Es ist auch möglich, die Ringe 86 i axialer
Richtung untereinander mittels zwei oder drei Stegen stoffschlüssig zu verbinden.
[0019] Die in den zweiten, dritten und viertem Ausführungsbeispiel genannten öffnungen 81;
84; 87 können den Einzelperforiermessern 8; 36; 9 derart angepaßt sein, daß die Einzelperforiermesser
8; 36; 9 hinsichtlich ihrer Länge und Breite ein Eindringen in das Innere der öffnungen
81; 84; 87 in einem Abstand ermöglichen, der über einen zwischen der Arbeitsfläche
88 und dem tiefsten Punkt des Querschnittes der Stützeinrichtung 79; 83; 86 befindlichen
Abstand m hinausgeht, d. h. größer ist, z. B. 0,5 mm.
[0020] In einem fünften Ausführungsbeispiel weist eine Gegenleiste 92 einen quadratischen
Querschnitt auf. Jede dieser am Umfang, sich in axialer Richtung des Gegenperforierzylinders
21 erstreckenden Arbeitsflächen 88; 93; 94; 96 weist an ihrer Perforiermesserwirklinie
91 jeweils einen gleichen Abstand zu einer Längsachse 97 der Stützeinrichtung 69 auf
(Fig. 9). Somit kann die Gegenleiste 92 nach dem Verschleiß der der Arbeitsfläche
88 gedreht werden, so daß die übrigen Arbeitsflächen 93; 94; 96 ebenfalls noch benutzt
werden können. Es sind auch Ausführungen von Gegenleisten mit sechs oder acht Arbeitsflächen
möglich.
Teileliste
[0021]
- 1
- Perforierzylinder
- 2
- Grube (1)
- 3
- Perforiermesserleiste
- 4
- Profilleiste
- 5
- -
- 6
- Ende (7)
- 7
- Schenkel, vertikaler (6)
- 8
- Einzelperforiermesser, rechtes (3)
- 9
- Einzelperforiermesser, linkes (3)
- 10
- -
- 11
- Ebene, zylinderlängenhalbierende
- 12
- Querfalzlinie
- 13
- -
- 14
- -
- 15
- -
- 16
- -
- 17
- Teil, abgewinkelt (8; 9)
- 18
- Teil, abgewinkelt (8; 9)
- 19
- Signatur
- 20
- -
- 21
- Gegenperforierzylinder
- 22
- bis 27 -
- 28
- Zunge
- 29
- Längsseite (7)
- 30
- -
- 31
- Klemmleiste
- 32
- Perforationsschnitt (19)
- 33
- Perforationsschnitt (19)
- 34
- Steg (19)
- 35
- -
- 36
- Einzelperforiermesser, mittleres
- 37
- Teil, abgewinkelt (36)
- 38
- Teil, abgewinkelt (36)
- 39
- Signaturhälfte, erste (19)
- 40
- -
- 41
- Signaturhälfte, zweite (19)
- 42
- Teil, gerade (36)
- 43
- -
- 44
- -
- 45
- -
- 46
- Teil, erstes, äußeres (43)
- 47
- Teil, zweites, äußeres (43)
- 48
- Wulst (28)
- 49
- bis 65 -
- 66
- Zylindergrube (21)
- 67
- Gegenleiste (21)
- 68
- Bohrung (67)
- 69
- Schraubenfeder (67; 68)
- 70
- öffnung (69)
- 71
- Ende, erstes (69)
- 72
- Achszapfen (21)
- 73
- Blasluftleitung (21)
- 74
- Einführung, drehbar (72)
- 75
- -
- 76
- Blasluftquelle
- 77
- Flansch
- 78
- Seitengestell
- 79
- Rohr
- 80
- -
- 81
- Schlitz (79)
- 82
- -
- 83
- Rohr
- 84
- Schlitz (83)
- 85
- -
- 86
- Ring
- 87
- öffnung
- 88
- Arbeitsfläche (67)
- 89
- -
- 90
- -
- 91
- Perforiermesserwirklinie
- 92
- Gegenleiste
- 93
- Arbeitsfläche (92)
- 94
- Arbeitsfläche (92)
- 95
- -
- 96
- Arbeitsfläche (92)
- 97
- Längsachse (69)
- c
- Rotationsrichtung (1; 21)
- a
- Abstand (8, 8; 9, 9)
- f
- Breite (42)
- g
- Åbstand (46, 44; 44, 47)
- h
- Abstand (84; 84)
- i
- Innendurchmesser (86; 68)
- m
- Abstand (88; 89)
- Alpha
- Winkel
1. Gegenleiste für einen Gegenperforierzylinder (21) zum Querperforieren von blattförmigem
Material (19), wobei die aus hartgummiartigem Material bestehende Gegenleiste (67)
in längsaxialer Richtung eine durchgehende Bohrung (68) aufweist, in der Bohrung (68)
eine dem Durchmesser (i) der Bohrung (68) angepaßte hohle Stützeinrichtung (69; 79;
83; 86) vorgesehen ist, die Stützeinrichtung (69; 79; 83; 86) eine Anzahl von Öffnungen
(70; 81; 84; 87) aufweist, die beim Perforieren einer zum Einwirken der Einzelperforiermesser
(8; 9; 36) eines Perforierzylinders (1) dienenden Arbeitsfläche (88) gegenüberliegen.
2. Gegenleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (81; 84; 87)
den Einzelperforiermessern (8; 9; 36) der Perforiermesserleiste (3) derart angepaßt
sind, daß diese hinsichtlich ihrer Länge und Breite ein Eindringen in das Innere der
Öffnungen (81; 84; 87) über einen Abstand (m) zwischen der Arbeitsfläche (88) und
einem tiefsten Punkt des Querschnittes der Stützeinrichtung (79; 83; 86) hinaus ermöglichen
3. Gegenleiste nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützeinrichtung
aus einem Rohr (79) besteht, daß die Öffnungen aus einem durchgängigem Längsschlitz
(81) bestehen.
4. Gegenleiste nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützeinrichtung
aus einem Rohr (79) besteht, daß die Öffnungen aus mehreren, voneinander beabstandeten
Längsschlitzen bestehen.
5. Gegenleiste nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsschlitze
des Rohres (79) über die in der Gegenleiste (67) befindlichen Einschnitte (82) mit
den Einzelperforiermessern (8; 9; 43) der Perforiermesserleiste (3) in Verbindung
stehen.
6. Gegenleiste nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützeinrichtung
aus einem Rohr (83) besteht, daß die Öffnungen aus mehreren sich in Umfangsrichtung
des Rohres (83) erstreckenden Schlitzen (84) bestehen, die in axialer Richtung voneinander
beabstandet sind.
7. Gegenleiste nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützeinrichtung
aus voneinander beabstandeten Ringen (86) besteht, deren Innendurchmesser (i) dem
Durchmesser (i) der Axialbohrung (69) der Gegenleiste (67) entspricht.
8. Gegenleiste nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe (86) durch in axialer
Richtung verlaufende Stege stoffschlüssig miteinander verbunden sind.
9. Gegenleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützeinrichtung aus
einer zylindrischen Schraubenfeder (69) besteht.
10. Gegenleiste nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine Länge der Schraubenfeder
(69) größer ist als ein Produkt aus Windungsanzahl und Drahtdurchmesser der Schraubenfeder
(69).
11. Gegenleiste nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein
Ende (71) der Axialbohrung (68) über eine durch einen Achszapfen (72) des Gegenperforierzylinders
(21) sowie über eine drehbare Einführung (74) führende Blasluftleitung (73) mit einer
Blasluftquelle (76) verbunden ist.
12. Gegenleiste nach den Ansprüchen 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenleiste
(67) aus einem Vierkant-Hohlprofil besteht, welches die Schraubenfeder (69) aufnimmt.
13. Gegenleiste nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenleiste
(92) einen quadratischen Querschnitt aufweist.
14. Gegenleiste nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenleiste
(92) am Umfang eine Mehrzahl von sich in axialer Richtung erstreckender Arbeitsflächen
(88; 93; 94; 96) aufweist deren Perforiermesserwirklinie (91) jeweils in einem gleichen
Abstand zu einer Längsachse (97) der Stützeinrichtung (69) angeordnet sind.
15. Gegenleiste nach den Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenleiste
(67; 92) aus Polyeser-Polyol mit einer Härte von 80 bis 100 Shore A besteht.
16. Gegenleiste nach den Ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein
Ende der Axialbohrung (68) über eine durch einen Achszapfen des Gegenperforierzylinders
sowie über eine drehbare Einführung führende Saugluftleitung mit einer Saugluftquelle
verbunden ist.
1. Counter bar for a counter perforating cylinder (21) for the cross perforation of sheet-like
material (19), it being the case that the counter bar (67), which consists of hard-rubber-like
material, has a through-bore (68) in the longitudinal-axis direction, the bore (68)
contains a hollow supporting device (69; 79; 83; 86) which is adapted to the diameter
(i) of the bore (68), and the supporting device (69; 79; 83; 86) has a number of openings
(70; 81; 84; 87) which, during perforation, are located opposite an operating surface
(88), on which the individual perforating cutters (8; 9; 36) of a perforating cylinder
(1) can act.
2. Counter bar according to Claim 1, characterized in that the openings (81; 84; 87)
are adapted to the individual perforating cutters (8; 9; 36) of the perforating cutter
bar (3) such that, in terms of their length and width, said cutters allow penetration
into the interior of the openings (81; 84; 87) beyond a distance (m) between the operating
surface (88) and the lowest point of the cross section of the supporting device (79;
83; 86).
3. Counter bar according to Claims 1 and 2, characterized in that the supporting device
comprises a tube (79), and in that the openings comprise a longitudinal through-slot
(81) .
4. Counter bar according to Claims 1 and 2, characterized in that the supporting device
comprises a tube (79), and in that the openings comprise a plurality of spaced-apart
longitudinal slots.
5. Counter bar according to Claims 1 to 4, characterized in that the longitudinal slots
of the tube (79) are connected to the individual perforating cutters (8; 9; 43) of
the perforating cutter bar (3) via the incisions (82) located in the counter bar (67).
6. Counter bar according to Claims 1 and 2, characterized in that the supporting device
comprises a tube (83), and in that the openings comprise a plurality of slots (84)
which extend in the circumferential direction of the tube (83) and are spaced apart
from one another in the axial direction.
7. Counter bar according to Claims 1 and 2, characterized in that the supporting device
comprises spaced-apart rings (86), of which the internal diameter (i) corresponds
to the diameter (i) of the axial bore (69) of the counter bar (67) .
8. Counter bar according to Claim 7, characterized in that the rings (86) are connected
integrally to one another by axially running crosspieces.
9. Counter bar according to Claim 1, characterized in that the supporting device comprises
a cylindrical helical spring (69).
10. Counter bar according to Claim 9, characterized in that the length of the helical
spring (69) is greater than the product of the number of turns and wire diameter of
the helical spring (69).
11. Counter bar according to Claims 1 to 10, characterized in that at least one end (71)
of the axial bore (68) is connected to a blowing-air source (76) via a blowing-air
line (73), which leads through a journal (72) of the counter perforating cylinder
(21) and via a rotatable lead-in (74).
12. Counter bar according to Claims 7 to 11, characterized in that the counter bar (67)
comprises a quadrilateral hollow profile, which accommodates the helical spring (69).
13. Counter bar according to Claims 1 to 12, characterized in that the counter bar (92)
has a square cross section.
14. Counter bar according to Claims 1 to 13, characterized in that the counter bar (92)
has, on the circumference, a plurality of axially extending operating surfaces (88;
93; 94; 96), of which the lines of action (91) of the perforating cutters are arranged
in each case at the same distance from a longitudinal axis (97) of the supporting
device (69).
15. Counter bar according to Claims 1 to 14, characterized in that the counter bar (67;
92) consists of polyester polyol with a hardness of 80 to 100 Shore A.
16. Counter bar according to Claims 1 to 15, characterized in that at least one end of
the axial bore (68) is connected to a suction-air source via a suction-air line, which
leads through a journal of the counter perforating cylinder and via a rotatable lead-in.
1. Barre d'appui pour un cylindre de perforation conjugué (21) pour effectuer la perforation
transversale d'un matériau (19) se présentant sous forme de feuilles, la barre d'appui
(67), constituée d'un matériau du genre d'un caoutchouc dur, présentant dans la direction
axiale longitudinale un perçage (68) traversant, dans le perçage (68) est prévu un
dispositif d'appui (69 ; 79 ; 83 ; 86) creux, adapté au diamètre (i) du passage (68),
le dispositif d'appui (69 ; 79 ; 83 ; 86) présentant une pluralité d'ouvertures (70
; 81 ; 84 ; 87) qui sont placées en regard d'une surface de travail (88) servant à
faire agir, lors de la perforation, les lames de perforation individuelle (8 ; 9 ;
36) d'un cylindre perforateur (1).
2. Barre d'appui selon la revendication 1, caractérisé en ce que les ouvertures (81 ;
84 ; 87) sont adaptées aux lames perforatrices individuelles (8 ; 9 ; 36) de la barre
d'appui pour lames de perforation (3) de manière que celles-ci, du point de vue de
leur longueur et de leur largeur, permettent une pénétration à l'intérieur des ouvertures
(81 ; 84 ; 87), sur un espacement (m) entre la surface de travail (88) et un point
de profondeur maximale de la section transversale du dispositif d'appui (79 ; 83 ;
86).
3. Barre d'appui selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce que le dispositif
d'appui est constitué d'un tube (79), en ce que les ouvertures sont constituées d'une
fente longitudinale (81) permettant un passage.
4. Barre d'appui selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce le dispositif d'appui
est constitué d'un tube (79), en ce que les ouvertures sont constituées d'une pluralité
de fentes longitudinales espacées les unes des autres.
5. Barre d'appui selon les revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les fentes longitudinales
du tube (79) sont reliées, par des entailles (82) se trouvant dans la barre d'appui
(67), aux lames de perforation individuelles (8 ; 9 ; 43) de la barre de lames de
perforation (3).
6. Barre d'appui selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce le dispositif d'appui
est constitué d'un tube (83), en ce que les ouvertures sont constituées d'une pluralité
de fentes (84) s'étendant dans la direction périphérique du tube (83), espacées les
unes des autres en direction axiale.
7. Barre d'appui selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce le dispositif d'appui
est constitué d'anneaux (86) espacés les uns des autres, dont le diamètre intérieur
(i) correspond au diamètre (i) du perçage axial (69) de la barre d'appui (67).
8. Barre d'appui selon la revendication 7, caractérisé en ce que les anneaux (86) sont
reliés ensemble par une liaison par la matière au moyen de nervures s'étendant en
direction axiale.
9. Barre d'appui selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif d'appui
est constitué d'un ressort hélicoïdal (69) cylindrique.
10. Barre d'appui selon la revendication 9, caractérisé en ce que la longueur du ressort
hélicoïdal (69) est supérieure au produit du nombre de spires et du diamètre de fil
du ressort hélicoïdal (69).
11. Barre d'appui selon les revendications 1 à 10, caractérisé en qu'au moins une extrémité
(71) du perçage axial (68) est reliée à une source d'air de soufflage (76), par l'intermédiaire
d'une conduite d'air de soufflage (73) passant par un tourillon d'axe (72) du cylindre
conjugué de perforation (21), ainsi que passant par un élément d'introduction (74)
rotatif.
12. Barre d'appui selon les revendications 7 à 11, caractérisé en ce que la barre d'appui
(67) est constituée d'un profilé creux à quatre pans, recevant le ressort hélicoïdal
(69).
13. Barre d'appui selon les revendications 1 à 12, caractérisé en ce que la barre d'appui
(92) présente une section transversale carrée.
14. Barre d'appui selon les revendications 1 à 13, caractérisé en ce que la barre d'appui
(92) présente sur la périphérie une pluralité de surfaces de travail (88 ; 93 ; 94
; 96) s'étendant en direction axiale, dont la ligne d'action de lame de perforation
(91) est chaque fois disposée sous le même espacement par rapport à un axe longitudinal
(97) du dispositif d'appui (69).
15. Barre d'appui selon les revendications 1 à 14, caractérisé en ce que la barre d'appui
(67 ; 92) est constituée d'un polyester-polyol, d'une dureté de 90 à 100 Shore A.
16. Barre d'appui selon les revendications 1 à 14, caractérisé en ce qu'au moins une extrémité
du perçage axial (68) est reliée à une source d'air d'aspiration, par l'intermédiaire
d'une conduite d'air d'aspiration passant par un tourillon d'axe du cylindre de perforation
conjugué, ainsi que par un dispositif d'introduction susceptible de tourner.