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(11) | EP 0 708 298 A3 |
| (12) | EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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| (54) | Heizvorrichtung |
| (57) Es wird ein Verfahren zum Verbrennen insbesondere fester Brennstoffe mit Primärluft,
wobei eine Nachverbrennung des Rauchgases durch Einleiten in einen Nachbrennraum und
Zumischen von Sekundärluft stattfindet, beschrieben, sowie eine entsprechende Vorrichtung,
mit einem Brennraum, in dem der Brennstoff verbrannt wird einem Nachbrennraum, in
den die über den Primärabzug aus dem Brennraum abgesaugten Rauchgase unter Zumischung
von Sekundärluft zur Nachverbrennung weitergeleitet werden und einem an der Decke
des Brennraumes angeordneten Direktabzug mit einer verschließbaren Direktabzugsklappe
mit einer ansteigenden, kürzestmöglichen Verbindung zum Abzug für den Anheizvorgang.
Das Verfahren sowie die zugehörige Vorrichtung sind in ihrer Anwendung bzw. in ihrem
Aufbau einfach und kostengünstig, und ergeben dennoch eine hohe Energieausbeute des
Brennstoffes sowie einen geringen Schadstoffgehalt der an die Umgebung abzugebenden
Rauchgase. Hierbei erfolgt der Primärabzug des Rauchgases von einem relativ tief liegenden
Punkt des Brennraumes aus und dem Rauchgas des Primärabzuges werden bei der Weiterleitung
in den Nachbrennraum zusätzlich über eine erste Abgasrückführung Rauchgase zugemischt,
die über einen relativ hochliegenden Sekundärabzug dem Brennraum entnommen werden.
Die Leitungen für das Rauchgas zwischen dem Primärabzug des Brennraumes und dem Nachbrennraum
sind über wenigstens einen Teil ihrer Länge als Düsenanordnung ausgebildet, indem
sich der Strömungsquerschnitt für die Rauchgase über wenigstens einen Teil dieser
Strecke verringert und im Bereich der Düsenanordnung die Zuleitung von Sekundärluft
und der Rauchgase der ersten Abgasrückführung geschieht. |