(19)
(11) EP 0 709 218 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
09.12.1998  Patentblatt  1998/50

(21) Anmeldenummer: 95114624.0

(22) Anmeldetag:  18.09.1995
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B41L 47/56

(54)

Verfahren und Einrichtung zum Beschriften von Druckereiprodukten

Process and device for marking printed products

Procédé et dispositif pour marquer des produits imprimés


(84) Benannte Vertragsstaaten:
CH DE FR GB LI SE

(30) Priorität: 27.10.1994 CH 3214/94

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
01.05.1996  Patentblatt  1996/18

(73) Patentinhaber: Ferag AG
CH-8340 Hinwil (CH)

(72) Erfinder:
  • Honegger, Werner
    CH-8806 Bäch (CH)

(74) Vertreter: Patentanwälte Schaad, Balass, Menzl & Partner AG 
Dufourstrasse 101 Postfach
8034 Zürich
8034 Zürich (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 096 228
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zum Beschriften von Druckereiprodukten, wie Zeitungen, Zeitschriften, Beilagen und dergleichen, gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. 6.

    [0002] Ein Verfahren und eine Einrichtung dieser Art sind aus der EP-A-0 096 228 und der entsprechenden US-Patentschrift Nr. 4,538,161 bekannt. Die Einrichtung weist eine Schreibstation mit einem Tintenstrahl-Schreiber auf, über den hinweg in horizontaler Richtung eine Fördervorrichtung verläuft. Diese weist an einem Zugorgan in gleichem Abstand hintereinander angeordnete Klammern mit in Förderrichtung gesehen gegen hinten gerichtetem Klammermaul auf. Jede Klammer hält ein Druckereiprodukt bei einem rechtwinklig zur Förderrichtung verlaufenden Rand und zieht es mit dem diesem Rand gegenüberliegenden nachlaufenden Randbereich auf einer Auflage der Schreibstation aufliegend über diese hinweg. Die untere, der Schreibstation zugewandte Aussenseite jedes Druckereiprodukts ist vom vorauslaufenden Druckereiprodukt schuppenartig überlappt, so dass jeweils nur der nachlaufende Randabschnitt frei liegt, in welchem die Druckereiprodukte mittels des Tintenstrahl-Schreibers beschriftet werden.

    [0003] Das bekannte Verfahren und diese bekannte Einrichtung sind bestens geeignet, die Druckereiprodukte auf der einen Aussenseite im Randabschnitt zu beschriften. Sie sind aber weder vorgesehen noch geeignet, Druckereiprodukte auf der anderen Aussenseite beschriften zu können.

    [0004] Es ist deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein gattungsgemässes Verfahren vorzuschlagen und eine gattungsgemässe Einrichtung zu schaffen, das bzw. die das Beschriften von Druckereiprodukten wahlweise auf einer beliebigen der zwei oder beiden Aussenseiten ermöglicht.

    [0005] Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren und mit einer Einrichtung gelöst, das bzw. die die Merkmale des Anspruchs 1 bzw. 6 aufweist.

    [0006] Erfindungsgemäss sind zwei Schreibstationen vorhanden, die dazu bestimmt sind, je eine der zwei Aussenseiten von Druckereiprodukten zu beschriften. Das erfindungsgemässe Freilegen eines Bereichs der wenigstens einen Aussenseite erlaubt das Beschriften von Druckereiprodukten an Stellen, die infolge der schuppenartigen Ueberlappung der Druckereiprodukte vorgängig überdeckt waren. Weiter können durch das Freilegen Bereiche für die Schreibstation zugänglich gemacht werden, die vorgängig von der Fördereinrichtung überdeckt waren.

    [0007] Bevorzugte Weiterbildungen des erfindungsgemässen Verfahrens und der erfindungsgemäss Einrichtung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.

    [0008] Die Erfindung wird nun anhand von zwei in der Zeichnung dargestellten Ausbildungsformen näher beschrieben. Es zeigen rein schematisch:
    Fig. 1
    eine Fördereinrichtung mit im Abstand angeordneten Klammern, die die Druckereiprodukte schuppenartig überlappend in vertikaler Richtung von unten gegen oben an einer ersten Schreibstation und, nach dem Durchlaufen eines Bogens, umgeschlagen von oben gegen unten an einer zweiten Schreibstation vorbeiführen;
    Fig. 2
    in perspektivischer Darstellung von der ersten Schreibstation auf einer Aussenseite beschriftete Druckereiprodukte;
    Fig. 3
    in perspektivischer Darstellung ein von der ersten Schreibstation an einer gegenüber Fig. 2 unterschiedlichen Stelle beschrifteten Druckereiprodukt;
    Fig. 4
    in perspektivischer Darstellung von der zweiten Schreibstation bezüglich Fig. 2 und 3 auf der anderen Aussenseite beschriftete Druckereiprodukte;
    Fig. 5
    in perspektivischer Darstellung das in der Fig. 3 gezeigte Druckereiprodukt von der zweiten Schreibstation auch auf der anderen Aussenseite beschriftet;
    Fig. 6
    die in der Fig. 1 gezeigte Einrichtung, wobei nur jede zweite Klammer der Fördervorrichtung mit einem Druckereiprodukt besetzt ist;
    Fig. 7
    in gleicher Darstellung wie Fig. 2, mittels der ersten Schreibstation gemäss Fig. 6 beschriftete Druckereiprodukte;
    Fig. 8
    in gleicher Darstellung wie Fig. 4, mittels der zweiten Schreibstation gemäss Fig. 6 beschriftete Druckereiprodukte;
    Fig. 9
    gegenüber Fig. 6 vergrössert die zweite Schreibstation und einen Teil der Fördervorrichtung;
    Fig. 10
    eine radartig ausgebildete Fördervorrichtung mit hintereinander angeordneten Klammern, deren gegenseitiger Abstand veränderbar ist, um die Druckereiprodukte mit verkleinerter Ueberlappung an zwei Schreibstationen vorbeizuführen und dann einer trommelartigen Verarbeitungsstation zu übergeben; und
    Fig. 11
    vergrössert einen Teil der in der Fig. 10 gezeigten Einrichtung, gesehen in Richtung des Pfeiles XI der Fig. 10.


    [0009] Die in der Fig. 1 gezeigte Einrichtung weist eine Fördervorrichtung 10 mit an einem strichpunktiert angedeuteten und in Förderrichtung F kontinuierlich angetriebenen Zugorgan 12 im gleichen Abstand hintereinander angeordneten steuerbaren Klammern 14 auf. Das in sich geschlossene Zugorgan 12, beispielsweise eine Kette, ist wie allgemein bekannt und wie in den Fig. 2 und 4 erkennbar, in einem Kanal geführt und in einem Uebernahmebereich 16 zum Antrieb um ein Umlenkrad 18 umgelenkt. Fördervorrichtungen 10 dieser Art sind beispielsweise in EP-A-0 600 183, EP-A-0 557 679, EP-A-0 557 680 und der CH-A-644 816, sowie den entsprechenden US-Patentschriften Nrn. 5,395,151, 5,356,128 5,388,820 und 4,381,056 bekannt. Das geführte Zugorgan 12 bestimmt somit eine Bewegungsbahn 20 für die Klammern 14.

    [0010] Unterhalb des Umlenkrads 18 ist ein als Bandförderer ausgebildeter Zuförderer 22 angeordnet, der dazu bestimmt ist, in Zuführrichtung Z Druckereiprodukte 24, die in einer Schuppenformation S angeordnet sind, in der in Zuführrichtung Z gesehen jedes Druckereiprodukt 24 auf dem nachlaufenden aufliegt, gegen einen Anschlag 26 zu fördern. Jede um das Umlenkrad 18 umlaufende Klammer 14 erfasst jeweils das oberste am Anschlag 16 anliegende, mittels einer Saugeranordnung angehobene Druckereiprodukt 24, wie dies in der EP-A-0 551 601 und der entsprechenden US-Patentschrift Nr. 5,398,920 offenbart ist, und transportiert es hängend in einem in vertikaler Richtung verlaufenden, an das Umlenkrad 18 anschliessenden ersten Abschnitt 28 der Bewegungsbahn 20 von unten gegen oben an einer ersten Schreibstation 30 vorbei. Die Druckereiprodukte 24, es handelt sich dabei vorzugsweise um mehrblättrige gefaltete Zeitungen, Zeitschriften, Teilen davon oder Beilagen, werden von den Klammern 14 bei einem rechtwinklig zur Förderrichtung F verlaufenden Rand 32 gehalten und mit schuppenartiger Ueberlappung transportiert, so dass von einer der ersten schreibstation 30 zugewandten und dem Zugorgan 12 abgewandten ersten Aussenseite 34 jedes Druckereiprodukts 24 nur ein Randbereich 36 frei zugänglich ist, der sich entlang der dem Rand 32 gegenüberliegenden, im ersten Abschnitt 28 jenem nachlaufenden Kante 38 erstreckt.

    [0011] Die erste Schreibstation 30 weist einen Tintenstrahl-Schreiber 40 auf, wie er in der EP-A-0 096 228 und in der entsprechenden US-Patentschrift Nr. 4,538,161 offenbart ist und der dazu bestimmt ist, alle oder bestimmte Druckereiprodukte 24 im Randbereich 36 der ersten Aussenseite 34 zu beschriften. Bei der Beschriftung 42, siehe Fig. 2, handelt es sich beispielsweise um die Adresse des Empfängers, um einen Code für die weitere Bearbeitung, eine Mitteilung oder dergleichen. Die Beschriftung 42 ist in einem an die eine Seitenkante 44 der Druckereiprodukte 24 angrenzenden Beschriftungsfeld 42' angebracht, das sich nur über einen Abschnitt des Randbereichs 36 erstreckt. Das Beschriftungsfeld 42' kann selbstverständlich auch an die andere Seitenkante 44' anschliessen, wie dies Fig. 3 zeigt, sich mittig des Randbereichs 36 befinden oder sich ganz über diesen erstrecken.

    [0012] Stromabwärts des ersten Abschnitts 28 weist die Fördervorrichtung 10 einen ebenfalls in vertikaler Richtung verlaufenden zweiten Abschnitt 46 der Bewegungsbahn 20 auf, in dem die Förderrichtung F von oben gegen unten verläuft. Der erste Abschnitt 28 und zweite Abschnitt 46 sind über einen Bogenabschnitt 48 miteinander verbunden, der in etwa in der Form eines auf dem Kopf stehenden U's verläuft. Da die Druckereiprodukte 24 mittels der Klammern 14 in Hängelage transportiert werden, werden sie beim Durchlaufen des Bogenabschnitts 48 umgeschlagen, so dass nun die erste Aussenseite 34 im zweiten Abschnitt 46 dem Zugorgan 12 zugewandt und die andere zweite Aussenseite 50 einer zweiten Schreibstation 52 zugewandt ist. Diese ist bezüglich der Bewegungsbahn 20 auf derselben Seite wie die erste Schreibstation 30 angeordnet und im wesentlichen gleich ausgebildet. Infolge der schuppenartigen Ueberlappung der umgeschlagenen Druckereiprodukte 24 liegt nun von der zweiten Aussenseite 50 jeweils ein sich entlang der nun vorlaufenden Kante 38 erstreckender Randbereich 36' frei, in welchem nun die zweite Schreibstation 52 eine weitere Beschriftung 54 anbringt bzw. anbringen kann, wie dies die Fig. 4 zeigt. Das entsprechende weitere Beschriftungsfeld 54' kann wiederum an eine der beiden Seitenkanten 44,44' anschliessen, sich über den gesamten Randbereich 36' oder in dessen Mittelbereich erstrecken. Es versteht sich von selbst, dass die Beschriftung 54 unterschiedlichen oder gleichen Inhalts wie die Beschriftung 42 sein kann.

    [0013] Fig. 5 zeigt das in der Fig. 3 gezeigte Druckereiprodukt 24 mit der auf der zweiten Aussenseite 50 angebrachten Beschriftung 54. Diese liegt der Beschriftung 42 gegenüber. Mit der in der Fig. 1 gezeigten Einrichtung können somit die Druckereiprodukte 24 wahlweise auf einer der oder beiden Aussenseiten 34,50 beschriftet werden. Es ist selbstverständlich auch möglich, einzelne der Druckereiprodukte 24 der schuppenartigen Formation nicht zu beschriften, einige Druckereiprodukte 24 nur auf der einen der Aussenseiten 34,50 und andere auf beiden Aussenseiten 34,50 zu beschriften.

    [0014] In Förderrichtung F gesehen schliesst an den zweiten Abschnitt 46 ein Uebergabeabschnitt 56 an, in dem die Druckereiprodukte 24 durch Oeffnen der Klammern 14 einer Weiterverarbeitungsstation, beispielsweise einer trommelartigen Einrichtung zum Sammeln, Zusammentragen oder Einstecken von Druckereiprodukten, übergeben werden.

    [0015] Derartige Weiterverarbeitungseinrichtungen sind beispielsweise aus EP-A-0 550 828 und EP-A-0 341 425 und den entsprechenden US-Patentschriften Nrn. 5,324,014 und 5,052,667 bekannt.

    [0016] Die in der Fig. 6 gezeigte Einrichtung entspricht der in der Fig. 1 gezeigten Einrichtung und wird deshalb nicht mehr näher beschrieben; gleiche Bezugszeichen bezeichnen gleiche Gegenstände. Der einzige Unterschied besteht darin, dass im Uebernahmebereich 16 nun nur noch jede zweite Klammer 14 mit einem Druckereiprodukt 24 bestückt wird. Dies hat zur Folge, dass die Ueberlappung der Druckereiprodukte 24, in Förderrichtung F gesehen, im Vergleich zu Fig. 1, bei gleich grossen Druckereiprodukten 24, verkleinert ist. Auf jeden Fall ist die Breite der Randbereiche 36,36', in Förderrichtung F gesehen, im Vergleich zu Fig. 1 vergrössert; bei gleichem Abstand zwischen den Klammern 14 entspricht bei der Einrichtung gemäss Fig. 6 die Breite der Randbereiche 36,36' dem zweifachen Abstand zwischen den Klammern 14, bei der Einrichtung gemäss der Fig. 1 nur dem einfachen Abstand.

    [0017] Wie dies insbesondere aus den Fig. 7 und 8 hervorgeht, hat die Vergrösserung der Randbereiche 36,36' zur Folge, dass die Beschriftungsfelder 42',54', rechtwinklig zur Kante 38, eine grössere Ausdehnung aufweisen, und somit die Beschriftung 42,54 an Orten angebracht werden kann, die bei der Betriebsart der Einrichtung gemäss Fig. 1 von einem benachbarten Druckereiprodukt 24 überdeckt sind.

    [0018] Das Halten der Druckereiprodukte 24 mittels der Klammern 14 in Hängelage und das Durchlaufen des Bogenabschnitts 48 hat zur Folge, dass alle Druckereiprodukte 24 umgeschlagen der zweiten Schreibstation 52 zugeführt werden. Die Fördereinrichtung 10 ist somit zwischen der ersten und zweiten Schreibstation als Anordnung zum Freilegen eines von einem anderen Druckereiprodukt 24 überdeckten Bereichs, des Randbereichs 36' der zweiten Aussenseite 50, ausgebildet.

    [0019] Fig. 9 zeigt gegenüber Fig. 6 vergrössert einen Teil des Bogenabschnitts 48 und des daran anschliessenden zweiten Abschnitts 46 der Fördervorrichtung 10, sowie die neben dem zweiten Abschnitte 46 angeordnete zweite Schreibstation 52. Die Schreibköpfe des Tintenstrahl-Schreibers 40 sind an einem Gestell 58 ortsfest, vorzugsweise in Richtung rechtwinklig zur Förderrichtung F verstellbar befestigt. Die Verstellbarkeit ermöglicht das Beschriften in unterschiedlichen Abschnitten des Randbereichs 36'. Am Gestell 58 sind ebenfalls Führungsschienen 60 angeordnet, die seitlich der Schreibköpfe und in Richtung gegen die Fördervorrichtung 10 an diesen vorgelagert vorbeiverlaufen, um die im zweiten Abschnitt 46 vorlaufende Kante 38 der Druckereiprodukte 24 zu führen und zu verhindern, dass diese an der Schreibstation 52 beim Vorbeitransport anstehen. Es versteht sich, dass die erste Schreibstation 30 keine solche Führungsschienen 60 benötigt, da dort die Druckereiprodukte 24 mit nachlaufender Kante 38 vorbeitransportiert werden.

    [0020] An der zweiten Schreibstation 52 vorbeigeführte Druckereiprodukte 24 können im freigelegten Randbereich 36' der dieser Schreibstation 52 zugewandten zweiten Aussenseite 50 beschriftet werden.

    [0021] Die Klammern 14 sind um eine rechtwinklig zur Förderrichtung F verlaufende Achse 14' schwenkbar, dies ermöglicht den Transport, auch von relativ kleinen Druckereiprodukten 24 in Hängelage. Sind nur grossformatige Druckereiprodukte 24 zu verarbeiten, wäre es denkbar, nicht schwenkbare Klammern 14 vorzusehen, deren Maul wenigstens annähernd rechtwinklig zur Förderrichtung F angeordnet ist. Es ist auch einzusehen, dass durch gesteuertes Verschwenken der Klammern 14 Bereiche der Aussenseiten 34,50 der Druckereiprodukte 24 zum Beschriften freigelegt oder freigelegte Bereiche 36,36' vergrössert werden können. So ist es beispielsweise möglich, bei der in den Fig. 1 und 6 gezeigten Einrichtung, die Klammer 14 unmittelbar nach Beenden des Beschriftens mittels der ersten Schreibstation 30 des von dieser Klammer 14 gehaltenen Druckereiprodukts 24, aus der in Förderrichtung F gesehen nach rückwärts zeigenden Lage, im Uhrzeigersinn in eine etwa rechtwinklig zur Förderrichtung oder nach vorwärts zeigende Lage zu verschwenken. Dadurch wird die Ueberdeckung des nächstfolgenden Druckereiprodukts 24 verkleinert. Das Verschwenken der Klammern 14 erfolgt in diesem Fall durch geeignete Steuermittel, beispielsweise eine Kulisse; wie dies in weiter oben angegebenen Dokumenten offenbart ist.

    [0022] Die in der Figur 10 gezeigte Ausbildungsform der erfindungsgemässen Einrichtung weist eine radartig ausgebildete Fördervorrichtung 10 auf, wie sie in der älteren EP-A-0699611 ausführlich gezeigt und beschrieben ist. Die radartige Fördereinrichtung 10 kann auch wie in der EP-A-0 606 550 und der entsprechenden US-Patentschrift Nr. 5,425,837 offenbart ausgebildet sein. Auf diese Dokumente wird ausdrücklich verwiesen.

    [0023] Von einem in Förderrichtung F um seine Drehachse 62' kontinuierlich drehend angetriebenen Trägerrad 62 stehen in festem Umfangsabstand radiale Ausleger 64 ab. An jedem dieser Ausleger 64 ist ein als Winkelhebel ausgebildeter Tragarm 66 und ein doppelarmiger Steuerhebel 68 schwenkbar gelagert. Am freien Ende des etwa in radialer Richtung verlaufenden Hebelarms jedes Tragarms 66 ist eine Klammer 70 schwenkbar gelagert, die über eine Koppel 72 ebenfalls mit dem einen Hebelarm des betreffenden Steuerhebels 68 verbunden ist. Am jeweils anderen Hebelarm des Tragarms 66 und Steuerhebels 68 ist je eine Steuerrolle 74 frei drehbar gelagert, die je in einer um das Trägerrad 62 herumverlaufenden, geschlossenen Steuernut 76,76' geführt sind. Die Steuernuten 76,76' sind an einem ortsfesten Steuerring 78 ausgenommen.

    [0024] Mittels der Steuernut 76 wird die Schwenklage der Tragarme 66 bezüglich der Ausleger 64 und der Steuernut 76' die Schwenklage der Klammern 70 bestimmt. Durch Verschwenken eines Tragarms 66 lässt sich der Abstand zu den benachbarten Klammern 70 verändern.

    [0025] Die Klammern 70 werden mit in Förderrichtung F gegen vorne gerichtetem, offenem Maul 70' zu einem Uebernahmebereich 80 bewegt, wo sie mit einem ab einem Vorratsstapel 82 abgehobenen Druckereiprodukt 24, gegebenenfalls einer Karte oder einem gefalzten Bogen, bestückt werden.

    [0026] Die Steuernuten 76,76' sind derart ausgebildet, dass beim Erfassen der Druckereiprodukte 24 die Geschwindigkeit der Klammern 70 durch Schwenken der Tragarme 66 im Gegenuhrzeigersinn, d.h. entgegen der Drehrichtung F, verringert ist, dies geht aus dem kurzen Abstand der beiden sich beim Vorratsstapel 82 befindenden Klammern 70 hervor. In einem dem Uebernahmebereich 80 folgenden Bereich werden dann die Tragarme 66 im Uhrzeigersinn wieder nach vorne verschwenkt, was den Abstand zur nachlaufenden Klammer 70 vergrössert und somit die Ueberlappung der entsprechenden Druckereiprodukte 24 verkleinert oder bei kleinen Druckereiprodukten 24 gar aufhebt.

    [0027] Bezüglich dem Uebernahmebereich 80 in Förderrichtung F, um ca. 270° versetzt, befindet sich ein Uebergabebereich 84, in dem die Druckereiprodukte 24 an eine Weiterverarbeitungsstation 86 übergeben werden. Bei der gezeigten Weiterverarbeitungsstation 86 handelt es sich um eine trommelartige Vorrichtung mit um eine gemeinsame horizontale Drehachse 88 herum angeordneten, in Umlaufrichtung U angetriebenen, sattelförmigen Auflagen 90, auf die die mittels einer Oeffnungsvorrichtung 92 geöffneten gefalteten Druckereiprodukte 24 rittlings abgelegt werden. Dabei werden die Klammern 70 durch die Steuernut 76' im Gegenuhrzeigersinn verdreht und wird durch die Steuernut 76 der Abstand der Klammern 70 an den Abstand der Auflagen 90 angepasst, so dass jeweils das Maul 70' dar betreffenden Klammern 70 auf eine Auflage 90 ausgerichtet ist.

    [0028] Seitlich neben der Oeffnungseinrichtung 92 ist eine erste Schreibstation 30 und bezüglich der Bewegungsbahn 20 auf der anderen, radial innenliegenden Seite eine zweite Schreibstation 52 ortsfest angeordnet, vergleiche auch Fig. 11. Die Schreibstationen 30,52 sind dazu bestimmt, Druckereiprodukte 24 auf ihrer radial äusseren ersten Aussenseite 34 bzw. radial inneren zweiten Aussenseite 50 zu beschriften. Das Beschriften erfolgt dabei wahlweise auf einer der beiden Aussenseiten 34 oder 50 oder gleichzeitig auf beiden Aussenseiten 34 und 50.

    [0029] Wie dies deutlich anhand der drei direkt stromaufwärts der Schreibstationen 30,52 gezeigten Klammern 70 erkennbar ist, wird in einem den Schreibstationen 30,52 vorgelagerten Abschnitt 94 der etwa kreisförmigen Bewegungsbahn 20 der Klammern 70 deren gegenseitiger Abstand durch Verschwenken der Tragarme 66 im Gegenuhrzeigersinn verkleinert und damit die schuppenartige Ueberlappung der entsprechenden Druckereiprodukte 24 vergrössert. Da aber gleichzeitig der Tragarm 66 des an den Schreibstationen 30,52 vorbeibewegten Druckereiprodukts 24 im Uhrzeigersinn verschwenkt wird, wird der durch das nachfolgende Druckereiprodukt 24 überdeckte Bereich 96 der ersten Aussenseite 34 verringert bzw. aufgehoben, wodurch eine grossflächige Beschriftung der ersten Aussenseite 34 mittels der ersten Schreibstation 30 ermöglicht ist.

    [0030] Durch das genannte gleichzeitige Verschwenken der Tragarme 66 in entgegengesetzten Richtungen wird auch ein Bereich 96' der radial inneren zweiten Aussenseite 50 der Druckereiprodukte 24 freigelegt, so dass auch diese zweite Aussenseite 50 grossflächig beschriftet werden kann.

    [0031] Das Verzögern und Beschleunigen der Klammern 70 dient beim gezeigten Beispiel sowohl dem Freilegen von Bereichen 96, 96' der Druckereiprodukte 24, als auch dem Einführen des radial aussenliegenden, die erste Aussenseite 34 aufweisenden Teils der gefalteten Druckereiprodukte in Oeffnungsnocken 98 der Oeffnungsvorrichtung 92, wie dies auch in der älteren EP-A-0699611 beschrieben ist.

    [0032] Wie in Fig. 10 strichpunktiert angedeutet, können die erste und zweite Schreibstation 30,52 auch zwischen dem Uebernahmebereich 80 und der Oeffnungseinrichtung 92 bzw. dem Uebergabebereich 84 angeordnet sein, wobei die Bewegungsbahn 20 der Klammern 70, in radialer Richtung gesehen, zwischen den einander gegenüberliegenden Schreibstationen 30,52 hindurchverläuft.

    [0033] Es ist auch denkbar, die Druckereiprodukte mittels einer Fördervorrichtung gemäss Fig. 1 an den schwenkbaren Klammern hängend entlang eines etwa geradlinigen und horizontalen Bewegungsbahnabschnitts zu transportieren und die beiden Schreibstationen unterhalb dieses Bewegungsbahnabschnitts und in Förderrichtung versetzt anzuordnen. Die Druckereiprodukte werden dann mit ihrem freien Randbereich nachlaufend und auf Stützschienen aufliegend über die eine Schreibstation und mit ihrem freien Randbereich vorlaufend und auf Stützbändern aufliegend, die bezüglich der Klammergeschwindigkeit mit grösserer Geschwindigkeit angetrieben sind, über die andere Schreibstation hinwegbewegt. Durch diese Art des Transports und Stützens werden Randbereiche der Druckereiprodukte freigelegt.


    Ansprüche

    1. Verfahren zum Beschriften von Druckereiprodukten, wie Zeitungen, Zeitschriften, Beilagen und dergleichen, bei dem die Druckereiprodukte (24), von Klammern (14,70) einer Fördervorrichtung (10) einzelweise gehalten, in Förderrichtung (F) mit schuppenartiger Ueberlappung auf eine Schreibstation (30) zu und dann an dieser vorbeitransportiert werden und dabei Druckereiprodukte (24) auf einer (34) ihrer zwei Aussenseiten (34,50) beschriftet werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckereiprodukte (24) an einer zweiten Schreibstation (52) vorbeigeführt werden und dabei Druckereiprodukte (24) auf der andern (50) der zwei Aussenseiten (34,50) beschriftet werden, und dass vor dem Beschriften wenigstens einer der Aussenseiten (34,50) ein Bereich (36,36') dieser Aussenseite (34,50) freigelegt wird, der vorgängig von einem andern Druckereiprodukt (24) überdeckt war.
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckereiprodukte (24) zwischen den beiden in Förderrichtung (F) voneinander beabstandeten Schreibstationen (30,52) zum Freilegen eines Bereichs (36') der mittels der zweiten Schreibstation (52) zu beschriftenden zweiten Aussenseite (50) umgeschlagen werden.
     
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckereiprodukte (24) von den Klammern (14) hängend gehalten bei der einen (30) der zwei Schreibstationen (30,52) mit im wesentlichen von unten gegen oben und bei der andern Schreibstation (52) mit im wesentlichen von oben gegen unten gerichteter Förderrichtung (F) vorbeitransportiert werden.
     
    4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ueberlappung der Druckereiprodukte (24) zum Freilegen eines Bereichs wenigstens der einen Aussenseite (34,50) durch Vergrössern des Abstands aufeinanderfolgender Klammern (14,70) verkleinert oder aufgehoben wird.
     
    5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckereiprodukte (24) gleichzeitig auf beiden Aussenseiten (34,50) mittels auf gegenüberliegenden Seiten der Bewegungsbahn (20) der Klammern (70) angeordneten Schreibstationen (30,52) bedruckt werden.
     
    6. Einrichtung zum Beschriften von Druckereiprodukten, wie Zeitungen, Zeitschriften, Beilagen und dergleichen, mit einer zum Beschriften einer (34) von zwei Aussenseiten (34,50) von Druckereiprodukten (24) bestimmten Schreibstation (30) und einer Fördervorrichtung (10) mit entlang einer in sich geschlossenen und an der Schreibstation (30) vorbeiverlaufenden Bewegungsbahn (20) in Förderrichtung (F) umlaufend angetriebenen, hintereinander angeordneten Klammern (14,70), wobei die Druckereiprodukte (24) von den Klammern (14,70) einzelweise gehalten mit schuppenartiger Ueberlappung gegen die Schreibstation (30) und dann an dieser vorbei gefördert werden, gekennzeichnet durch eine zum Beschriften der andern (50) der zwei Aussenseiten (34,50) von Druckereiprodukten (24) bestimmte zweite Schreibstation (52), an der die Bewegungsbahn (20) vorbeiverläuft, und eine wenigstens der einen der Schreibstationen (30,52) vorgeschalteten Anordnung zum Freilegen eines von einem andern Druckereiprodukt (24) überdeckten Bereichs (36,36') jener Aussenseite (34,50), die in der betreffenden Schreibstation (30,52) zu beschriften ist.
     
    7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schreibstationen (30,52) bezüglich der Bewegungsbahn (20) auf der gleichen Seite und in Förderrichtung (F) hintereinander angeordnet sind, und dass die Fördervorrichtung (10) dazu bestimmt ist, mit ihren Klammern (14) die Druckereiprodukte (24) bei einem quer zur Förderrichtung (F) verlaufenden Rand (32) zu halten, wobei die Druckereiprodukte (24) mit der diesem Rand (32) gegenüberliegenden Kante (38) in Förderrichtung (F) bezüglich der betreffenden Klammer (14), zum Beschriften der einen Aussenseite (34), nachlaufend der einen (30) dar Schreibstationen (30, 52) und, zum Freilegen eines Bereichs (36') der andern Aussenseite (50), vorlaufend der andern der Schreibstationen (52) zugeführt werden.
     
    8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammern (14) dazu bestimmt sind, die Druckereiprodukte (24) hängend zu halten, und dass die eine (30) der Schreibstationen (30,52) bei einem ersten Abschnitt (28) der Bewegungsbahn (20) angeordnet ist, in dem die Förderrichtung (F) im wesentlichen von unten gegen oben verläuft, und die andere (52) der Schreibstationen (30,52) bei einem zweiten Abschnitt (46) der Bewegungsbahn (20) angeordnet ist, in dem die Förderrichtung (F) im wesentlichen von oben gegen unten verläuft.
     
    9. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördervorrichtung (10) eine Steuereinrichtung (66,68,72,76,76') zum Verändern des Abstands zwischen aufeinanderfolgenden Klammern (70) aufweist, um durch Vergrössern des Abstands einen Bereich (96,96') wenigstens der einen Aussenseite (34,50) freizulegen.
     
    10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Schreibstationen (30,52) einander wenigstens annähernd gegenüberliegend angeordnet sind und die Bewegungsbahn (20) zwischen ihnen hindurch verläuft.
     
    11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammern (14,70) um eine quer, vorzugsweise rechtwinklig zur Förderrichtung (F) verlaufende Achse (14') schwenkbar sind.
     
    12. Einrichtung nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch Steuermittel zum Verschwenken der Klammern (14,70), um einen Bereich (36,36',96,96') freizulegen.
     


    Claims

    1. Process for the typographical labelling of printed products, such as newspapers, periodicals, supplements and the like, in the case of which the printed products (24), retained individually by clamps (14, 70) of a conveying device (10), are transported in the conveying direction (F), with imbricated overlapping, to a printing station (30) and are then transported past the latter and, in this arrangement, printed products (24) are labelled typographically on one (34) of their two outer sides (34, 50), characterized in that the printed products (24) are guided past a second printing station (52) and, in this arrangement, printed products (24) are labelled typographically on the other (50) of the two outer sides (34, 50), and in that, before at least one of the outer sides (34, 50) is labelled typographically, a region (36, 36') of said outer side (34, 50) is exposed, said region having been previously covered over by another printed product (24).
     
    2. Process according to Claim 1, characterized in that, between the two printing stations (30, 52) spaced apart from one another in the Conveying direction (F), the printed products (24) are turned over in order to expose a region (36') of the second outer side (50) which is to be labelled typographically by means of the second printing station (52).
     
    3. Process according to Claim 2, characterized in that the printed products (24), retained in a suspended manner by the clamps (14), are transported past one (30) of the two printing stations (30, 52) with a conveying direction (F) directed essentially from bottom to top and are transported past the other printing station (52) with a conveying direction (F) directed essentially from top to bottom.
     
    4. Process according to Claim 1, characterized in that, in order to expose a region of at least one outer side (34, 50), the overlapping of the printed products (24) is reduced or eliminated by increasing the distance between successive clamps (14, 70).
     
    5. Process according to Claim 4, characterized in that the printed products (24) are printed simultaneously on both outer sides (34, 50) by means of printing stations (30, 52) arranged on opposite sides of the movement path (20) of the clamps (70).
     
    6. Apparatus for the typographical labelling of printed products, such as newspapers, periodicals, supplements and the like, having a printing station (30) which is intended for the typographical labelling of one (34) of two outer sides (34, 50) of printed products (24), and having a conveying device (10) with clamps (14, 70) which are arranged one behind the other and are driven in circulation in the conveying direction (F) along a continuous movement path (20) which runs past the printing station (30), the printed products (24), retained individually by the clamps (14, 70), being conveyed, with imbricated overlapping, towards the printing station (30) and then being conveyed past the same, characterized by a second printing station (52) which is intended for the typographical labelling of the other (50) of the two outer sides (34, 50) of printed products (24) and which has the movement path (20) running past it, and by an arrangement which is provided upstream of at least one of the printing stations (30, 52) and is intended for exposing a region (36, 36') which is covered over by another printed product (24) and belongs to that outer side (34, 50) which is to be labelled typographically in the relevant printing station (30, 52).
     
    7. Apparatus according to Claim 6, characterized in that, in relation to the movement path (20), the printing stations (30, 52) are arranged on the same side and one behind the other in the conveying direction (F), and in that the conveying device (10) is intended for retaining the printed products (24), by means of its clamps (14), at a border (32) running transversely with respect to the conveying direction (F), the printed products (24), for the typographical labelling of one outer side (34), being fed to one (30) of the printing stations (30, 52) with the edge (38), located opposite said border (32), trailing in the conveying direction (F) with respect to the relevant clamp (14) and, for exposing a region (36') of the other outer side (50), being fed to the other of the printing stations (52) with said edge (38) leading in the conveying direction (F) with respect to the relevant clamp (14).
     
    8. Apparatus according to Claim 7, characterized in that the clamps (14) are intended for retaining the printed products (24) in a suspended manner, and in that one (30) of the printing stations (30, 52) is arranged at a first section (28) of the movement path (20), in which section the conveying direction (F) runs essentially from bottom to top, and the other (52) of the printing stations (30, 52) is arranged at a second section (46) of the movement path (20), in which section the conveying direction (F) runs essentially from top to bottom.
     
    9. Apparatus according to Claim 6, characterized in that the conveying device (10) exhibits a control device (66, 68, 72, 76, 76') for changing the distance between successive clamps (70), in order, by increasing the distance, to expose a region (96, 96') of at least one outer side (34, 50).
     
    10. Apparatus according to Claim 9, characterized in that the two printing stations (30, 52) are arranged such that they are located at least approximately opposite one another, and the movement path (20) runs through between them.
     
    11. Apparatus according to one of Claims 6 to 10, characterized in that the clamps (14, 70) can be pivoted about an axis (14') running transversely, preferably at right angles, with respect to the conveying direction (F).
     
    12. Apparatus according to Claim 11, characterized by control means for pivoting the clamps (14, 70), in order to expose a region (36, 36', 96, 96').
     


    Revendications

    1. Procédé pour marquer des produits imprimés, tels que des journaux, des périodiques, des annexes et analogues, dans lequel les produits imprimés (24) sont maintenus de façon individuelle par des pinces (14, 70) d'un dispositif transporteur (10), sont transportés dans la direction de transport (F) avec un chevauchement en écailles de poisson, jusqu'à un poste d'écriture (30), puis sont passés sur celui-ci et des produits imprimés (24) étant marqués sur l'une (34) de leurs deux faces extérieures (34, 50), caractérisé en ce que les produits imprimés (24) sont passés sur un deuxième poste d'écriture (52) et des produits imprimés (24) étant alors marqués sur l'autre (50) des deux faces extérieures (34, 50), et en ce que, avant le marquage d'au moins l'une des faces extérieures (34, 50), est dégagée une zone (36, 36') de cette face extérieure (34, 50) qui précédemment était recouverte par un autre produit (24).
     
    2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que, entre les deux postes d'écriture (30, 52) espacés l'un de l'autre, dans la direction de transport (F), les produits imprimés (24) sont rabattus pour dégager une zone (36') de la deuxième face extérieure (50), devant être marquée au moyen du deuxième poste d'écriture (52).
     
    3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que les produits imprimés (24) sont passés, suspendus par les pinces (14), selon la direction de transport (F) qui, au niveau du premier (30) des deux postes d'écriture (30, 52), est orientée sensiblement depuis le bas vers le haut et, pour l'autre poste d'écriture (52), est orientée sensiblement depuis le haut vers le bas.
     
    4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le chevauchement des produits imprimés (24) est diminué ou annulé en vue de dégager une zone d'au moins une face extérieure (34, 50), par augmentation de l'espacement entre les pinces (14, 70) successives.
     
    5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce que les produits imprimés (24) sont imprimés simultanément sur les deux faces extérieures (34, 50), au moyen de postes d'écriture (30, 52), disposés sur des côtés opposés de la trajectoire de déplacement (20) des pinces (70).
     
    6. Dispositif de marquage de produits imprimés tels que des journaux, des périodiques, des annexes et analogues, avec un poste d'écriture (30) conçu pour marquer l'une (34) de deux faces extérieures (34, 50) de produits imprimés (24), et un dispositif de transport, équipé de pinces (14, 70) disposées les unes derrière les autres, entraînées en circulation dans la direction de transport (F), le long d'une trajectoire de déplacement (20) fermée sur elle même et passant sur le poste d'écriture (30), les produits imprimés (24) étant maintenus de façon individuelle par les pinces (14, 70) avec un chevauchement à la façon d'écailles de poisson, transporté vers le poste d'écriture (30) puis passés sur celui-ci, caractérisé par un deuxième poste d'écriture (52) conçu pour marquer l'autre (50) des faces extérieures (34, 50) des produits imprimés (24), poste d'écriture (52) auquel passe la trajectoire de déplacement (20), et un dispositif, mis en circuit en amont d'au moins l'un des postes d'écriture (30, 52), pour dégager l'une des zones (36, 36'), recouvertes par un autre produit imprimé (24), de la face extérieure (34, 50) qui doit être marquée dans le poste d'écriture (30, 52) concerné.
     
    7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que les postes d'écriture (30, 52) sont disposés du même côté par rapport à la trajectoire du déplacement (20) et l'un derrière l'autre dans la direction de transport (F), et en ce que le dispositif de transport (10) est conçu pour maintenir, à l'aide de ses pinces (14), les produits imprimés (24) sur un bord (32) s'étendant transversalement par rapport à la direction de transport (F), les produits imprimés (24) étant amenés, dans la direction de transport (F), à l'un (30) des postes d'écriture (30, 52) avec l'arête (38), opposée à ce bord (32), placée à l'arrière par rapport à la pince (14) concernée, pour effectuer le marquage d'une face extérieure (34) et étant amenés à l'autre (52) des postes d'écriture, en étant placée à l'avant, pour dégager une zone (36') de l'autre face extérieure (50).
     
    8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que les pinces (14) sont conçues pour maintenir les produits imprimés (24) de façon accrochée, et en ce que l'un (30) des postes d'écriture (30, 52) est disposé dans un premier tronçon (28) de la trajectoire de déplacement (20) dans lequel la direction de transport (F) s'étend sensiblement du bas vers le haut, et l'autre (52) des postes d'écriture (30,52) est disposé dans un deuxième tronçon (46) de la trajectoire de déplacement (20), dans lequel la direction de transport (F) s'étend sensiblement du haut vers le bas.
     
    9. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que le dispositif de transport (10) présente un dispositif de commande (66, 68, 72, 76, 76') pour modifier l'espacement entre des pinces (70) successives, afin de dégager une zone (96, 96) d'au moins l'une des faces extérieures (34, 50) par augmentation de l'espacement.
     
    10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que les deux postes d'écriture (30, 52) sont disposés au moins à peu près à l'opposé l'un de l'autre et la trajectoire de déplacement (20) passe entre eux.
     
    11. Dispositif selon l'une des revendications 6 à 10, caractérisé en ce que les pinces (14, 70) sont susceptibles de pivoter autour d'un axe (14') s'étendant transversalement, de préférence perpendiculairement par rapport à la direction de transport (F).
     
    12. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé par des moyens de commande pour assurer le pivotement des pinces (14, 70) afin de dégager une zone (36, 36', 96, 96).
     




    Zeichnung