| (19) |
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(11) |
EP 0 709 534 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.01.1999 Patentblatt 1999/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.10.1995 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: E05B 47/06 |
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Schloss mit Identträger-Aktivierung
Lock activated by an identity carrier
Serrure activée par un porteur d'identité
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
31.10.1994 DE 4438832
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.05.1996 Patentblatt 1996/18 |
| (73) |
Patentinhaber: Diehl Ident GmbH |
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90478 Nürnberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Plasberg, Georg, Dr.
D-90562 Kalchreuth (DE)
- Ahlers, Utz-Udo
D-91282 Betzenstein (DE)
- Trieb, Bodo, Dipl.-Ing.
D-63303 Dreieich (DE)
- Geisslinger, Klaus, Dipl.-Ing. (FH)
D-91227 Leinburg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hofmann, Gerhard, Dipl.-Ing.
Patentassessor |
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Stephanstrasse 49 90478 Nürnberg 90478 Nürnberg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-91/16517 US-A- 5 027 629
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US-A- 4 073 527
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Schloß gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Ein solches Schloß ist aus der US-A-5 027 629 mit integriertem Lesegerät bekannt,
in das eine Codenummernkarte eingeführt werden muß, um im Falle der Berechtigung eine
elektromagnetische Kupplung zum Bedienelement für das manuelle Öffnen eines speziellen
Verschlußelementes zu aktivieren, bei dem es sich funktional gewissermaßen um eine
Kombination aus Riegel und Falle einer normalen Tür handelt. Es ist aber ersichtlich
handhabungstechnisch recht aufwendig, eine Codekarte körperlich in einen Lesegeräte-Schlitz
am Türbeschlag vorübergehend einführen zu müssen, um die Tür dann manuell öffnen zu
können. Außerdem ist aus jener Publikation nicht ersichtlich, wie die Codierung des
Schlosses etwa in Hinblick auf Mehrfachberechtigungen erfolgen könnte.
[0003] Ein anderes Schloß niit Identträger-Aktivierung ist aus der WO-A-91/16517 für Hoteltüren
bekannt, bei denen über einen zum Rauminnern hin angeordneten Funktionswähler vorgegeben
werden kann, ob die Falle des Türschlosses auch von der äußeren Handhabe (Knauf oder
Klinke) aus der Zarge zurücknehmbar ist; oder ob hierfür von außen in herkömmlicher
Weise ein Schlüssel benutzt werden muß, der dort ohnehin erforderlich ist, um (bei
nicht nur zugeschlagener sondern verschlossener Tür) auch den Riegel aus dem Schließblech
der Zarge zurückzuziehen. Für das Entriegeln der Tür bleibt nach jenem Stande der
Technik also stets die herkömmliche Schlüsselbetätigung erforderlich, unabhängig davon,
ob die Funktionsauswahl auf ankoppeln oder abkoppeln der äußeren Betätigungshandhabe
bezüglich der Falle eingestellt ist.
[0004] Das aber ist verwirrend für den Konsumenten und schafft trotz erheblichen technischen
Aufwandes keine wirkliche Bedienungserleichterung ohne Beeinträchtigung der Sicherheit.
In Erkenntnis dieser Gegebenheiten liegt vorliegender Erfindung deshalb die technische
Problematik zugrunde, die Funktion eines solchen auf berührungsloser Abfrage eines
Identträgers ansprechenden Schlosses ohne Sicherheitseinbußen bei gesteigertem Komfort
zu vereinfachen.
[0005] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß gelöst durch eine Realisierung gemäß den im Hauptanspruch
angegebenen Merkmalen.
[0006] Nach dieser Lösung wird auf eine Beeinflussung der externen Betätigungsmöglichkeit
nur der Falle ganz verzichtet und stattdessen die berührungslos gesteuerte Funktionskopplung
zum Riegel hin verlegt. Für dessen Betätigung ist nun kein herkömmlicher Schlüssel
beliebiger Art mehr erforderlich. Stattdessen kann abgesehen von der inneren Klinke,
die stets mit der Falle in Wirkverbindung steht, eine innere Handhabe vorgesehen sein,
die stets mit dem Riegel in Wirkverbindung steht. So kann von innen stets die Tür
über den Riegel verschlossen oder aufgeschlossen werden und im aufgeschlossenen Zustand
stets die eingeschnappte Falle zum Öffnen der Tür zurückgezogen werden. Von außerhalb
des durch die Tür zu sichernden Raumes dagegen ist die Falle nur über den Riegel freigebbar
und dieser nicht über eine herkömmliche Schloß-Zylinder-Kombination betätigbar, sondern
über eine an der Außenseite der Tür dem Riegel zugeordnete Handhabe, die aber mit
dem Riegel nur dann (für Verschließ- oder Aufschließ-Bewegungen) in Wirkverbindung
steht, wenn eine in die Tür eingebaute elektromechanische Kupplung über die äußere
Handhabe eine Wirkverbindung zur inneren Handhabe oder unmittelbar zum Riegel freigibt.
Diese Freigabe spricht dann und nur dann durch Aufheben einer Sperre oder Eingreifen
einer Kupplung an, wenn ein in die oder bei der Tür eingebautes Lesegerät von außen
einen Code aufnimmt, der mit einem abgespeicherten Code in vorgegebener Weise übereinstimmt.
Die externe Code-Einspeisung erfolgt üblicherweise von einem über ein Hochfrequenzfeld
abgefragten Identträger, den die berechtigte Person beispielsweise in einer Hosentasche
bei sich trägt und typisch auf wenigstens mindestens einen Meter an das fragliche
Schloß angenähert hat: Bei bestimmter Beziehung zwischen Ident-Code und abgespeichertem
Code wird die Kupplung wirksam, und die Person kann über die äußere Handhabe den Riegel
und die Falle zurückführen, also die Tür öffnen - bzw. den Riegel bei eingeschnappter
Falle in das Schließblech herausfahren, also die Tür abschließen. Von innen bedarf
es, wie erwähnt, für diese Manipulationen nicht des Vorhandenseins eines passend codierten
Identträgers, weil Klinke und Knauf innen stets in Wirkverbindung mit der Falle bzw.
dem Riegel stehen; weil davon auszugehen ist, daß innerhalb des zu sichernden Raumes
sich nur Befugte aufhalten.
[0007] Für Notfälle können auch über einen extern nicht ohne weiteres zugänglichen Serviceadapter
die maßgeblichen Informationen (und erforderlichenfalls zusätzlich die Betriebsenergie)
in das Schloß eingespeist werden, wenn beispielsweise der Identträger nicht verfügbar
ist und die Tür dennoch von außen geöffnet werden muß. Dafür muß von einem Service-Bediengerät
autorisierter Schlüsseldienste eine das Schloß individualisierende PIN-Nummer umcodiert
und extern in das Schloß eingespeist werden, die dem Nutzer bekannt ist, die sich
aber auch aus Datensätzen berechnen läßt, welche auf einem Masterträger enthalten
sind.
[0008] Ein fertigungsseitig zunächst neutrales Schloß wird durch die Informationen individualisiert,
die es vom Masterträger abfragt, bei dem es sich wie im Falle des Identträgers um
einen Hochfrequenz-Transponder handelt. Jedes Schloß kann nur einem einzigen Masterträger
zugeordnet werden, und jeder Masterträger unterscheidet sich durch seinen Datensatz
von allen anderen Masterträgern. Die von einem Masterträger ins Schloß einlesbaren
Informationen bestehen aus einer während der Produktion der Masterträger nur einmal
vergebenen, deterministisch erzeugten und deshalb bekannten Identinformation, einem
ebenfalls nur einmal vergebenen aber während der Produktion zufällig erzeugten Individualisierungscode,
der ebenfalls bekannt und z. B. auf dem Masterträger visuell angegeben ist, sowie
aus einem weiteren während der Produktion zufallsbedingt erzeugten aber unbekannten
Kontrollcode für eine kryptographische Informationsverschlüsselung zum Identcode.
Auch jedem Identträger wird bei der Produktion eine nur einmal vorkommende Identinformation
deterministisch (z. B. einfach in fortlaufender Zählung) zugeordnet, die bekannt ist.
Durch Zuordnung zu einem Masterträger erfährt der Identträger eine kryptographische
Abwandlung eines Kontrollcodes.
[0009] Wenn die Informationen vom Masterträger einmal in den Speicher des Lesegerätes eines
Schlosses übermittelt wurden, nimmt dieses Schloß keine derartigen Informationen von
einem anderen Masterträger mehr an. In Anwesenheit des Masterträgers überträgt das
Schloß aber den Identcode in den Speicher eines Identrägers, so daß mittels dessen
künftig die Riegel-Kupplung in Fernwirkung freigegeben werden kann.
[0010] Da der unbekannte Zufallscode bei der kryptographischen Verschlüsselung für die Identcodegenerierung
herangezogen wird, läßt sich der Identträger-Speicherinhalt nicht durch Unbefugte
simulieren, so daß keine anderen Identträger erstellbar sind, als im Zuge der individuellen
Masterträger-Schloß-Zuordnung. Das stellt eine außerordentliche Steigerung der Manipulationssicherheit
gegenüber einer einfachen und nach Abhören reproduzierbaren Datenübertragung dar.
[0011] Da die elektromechanischen Komponenten dieses Code-Schlosses nicht in das Schloß
selbst integriert sind, sondern vorzugsweise in Beschläge (Blenden) am Türblatt 12
oder eventuell auch teilweise in die Wand neben dem Türblatt, ist eine gute mechanische
und elektrische Zugänglichkeit für Montage und Wartung gegeben. Die Zuordnung von
Transponder-Schlüsselkarten (Identträgern) zu Schlössern, deren Prüfschaltungen durch
ihre elektronische Masterschlüssel (Masterträger) individualisiert sind, ist wahlfrei
und auch nachträglich änderbar, ohne dabei an die Einschränkungen eines hierarchischen
Schließ-Systems gebunden zu sein.
[0012] Zusätzliche Alternativen und Weiterbildungen sowie weitere bevorzugte Merkmale der
Erfindung ergeben sich aus den weiteren abhängigen Ansprüchen und aus nachstehender
Beschreibung eines in der Zeichnung unter Beschränkung auf das Wesentliche stark abstrahiert
skizzierten bevorzugten Realisierungsbeispiels zur erfindungsgemäßen Lösung. In der
Zeichnung zeigt:
- Fig. 1
- in schematischer Darstellung ein Türblatt gegen seine mit einem Einsteckschloß ausgestattete
Stirnfläche und mit einer elektronischen Identfernsteuereinrichtung zum mechanischen
Freigeben der Ankopplung einer externen Betätigungshandhabe an den Türschloß-Riegel,
sowie
- Fig. 2
- im Blockschaltbild die auf das Türblatt nach Fig. 1 applizierte Identfernsteuereinrichtung.
[0013] Das in Fig. 1 in abgebrochener Darstellung mit Blick auf seine Stirn 11 skizzierte
Türblatt 12 ist mit einem Einsteck-Schloß 13 genormter Abmessungen, z. B. nach Art
eines handelsüblichen Fallenriegelschlosses, ausgestattet. Dessen Falle 14 kann in
herkömmlicher Weise vom Innern des durch die Tür gesicherten Raumes unmittelbar betätigbar
sein (etwa mittels einer Türklinke, in der Zeichnung nicht sichtbar), von außen her
ist sie es jedoch nur über eine Aufschließbewegung auf den Riegel 15.
[0014] Üblicherweise dient dem Aufschließen der Tür - also dem Rückschieben des Riegels
15 mit gleichzeitigem Rücknehmen der Falle 14 - ein Steckschlüssel. Der (einschließlich
dessen Schließzylinder) ist bei vorliegender Erfindung aber ersetzt durch fest am
Türblatt 12 installierte innere und äußere Handhaben 16.1/16.2 in Form von Drückern
oder wie dargestellt von Drehknaufen. Deren manuelle Betätigung wirkt auf ein Gestänge
17 zum Herausschieben oder Hereinziehen des Riegels 15 in das oder aus dem Schließblech
der Türzarge, wie üblich mit Rücknehmen der Falle 14 bei Rückschubeinwirkung auf den
Riegel 15. Das Gestänge 17 ist beim dargestellten Ausführungsbeispiel zwischen den
Handhaben 16 in dem Sinne geteilt, daß nur die zum zu schützenden Raum hin, also innen
gelegene Handhabe 16.2 stets über das Gestänge 17.2 in Wirkverbindung mit dem Riegel
15 steht; während die von außerhalb des zu schützenden Raumes betätigbare Handhabe
16.1 nur in Wirkverbindung mit dem Riegel 15 bringbar ist, indem das äußere Gestänge
17.1 über eine elektromagnetisch betätigbare Kupplung 18 an das innere Gestänge 17.2
oder direkt den Riegel angeschlossen wird. Gleicherweise wäre es möglich, ein ungeteiltes
Gestänge wahlweise zu blockieren oder zur Betätigung freizugeben. Jedenfalls dient
der fernsteuerbaren Freigabe ein elektromechanischer Wandler 19, der z. B. ein Eingriffselement
21 in Verbindungsbereitschaft setzt. Das kann dann bei betätigungsneutraler Stellung
der äußeren Handhabe 16.1 und ihres Gestänges 17.1 für eine drehstarre Verbindung
von der äußeren Handhabe 16.2 zum Riegel 15, z. B. über die beiden Gestängeteile 17.1/17.2,
einen Formschluß herzustellen. Solche Betätigungs-Freigabe ist allerdings nur möglich,
wenn der Wandler 19 für Aktivieren der Kupplung 18 von einem Freigabesignal 23 angesprochen
wird. Dieses wiederum ergeht dann und nur dann, wenn eine Prüfschaltung 24 der an
oder in dem Türblatt 12 installierten Identfernsteuereinrichtung feststellt, daß sich
eine zum Öffnen der Tür befugte Person in der Nähe der äußeren Handhabe 16.1 befindet,
weil sie einen entsprechend kodierten Identträger 25 mit sich führt.
[0015] Diese Befugnis muß also durch einen mobilen kleinen (etwa Knopf- oder Kartenform
aufweisenden) Identträger 25 nachgewiesen werden, den die betreffende Person etwa
ans Revers angesteckt oder in der Hosentasche versenkt bei sich trägt. Sein Aufbau
und die Kommunikation mit einem in der Prüfschaltung 24 enthaltenen Lesegerät 26 ist
etwa in der EP-OS 468 394 für eine bevorzugte schaltungstechnische Realisierung näher
beschrieben. Danach wird die vom Lesegerät 26 über eine Spulen-Antenne 27 abgestrahlte
Hochfrequenzenergie in der Transponderschaltung des Identträgers 25 nach Maßgabe einer
eingespeicherten digitalen Identinformation moduliert und zurückgestrahlt. Wenn die
Modulation einem der im Speicher 28 hinterlegten Zulassungs-Codes 29 entspricht, was
über einen Mikroprozessor 30 abgeprüft wird, dann wird eine Treiberschaltung 31 zur
Ausgabe des Freigabesignals 23 für z. B. die Kupplungsfunktion aktiviert und der mit
diesem Identträger 25 außen vor der Tür Stehende kann mittels der äußeren Handhabe
16.1 den Riegel 15 samt Falle 14 aus dem Schließblech zurückziehen, also die Tür öffnen.
[0016] Da davon ausgegangen wird, daß ein an der dem verschlossenen Raum zugewandten Seite
des Türblattes 12 Befindlicher stets befugt ist, die Tür zu öffnen (schon um sie als
Panik-Ausgang freigeben zu können), braucht die Abfrage-Antenne 27 nur von der Türblatt-Außenseite
her ansprechbar zu sein. Dort ist sie unter einer Blende 32.1 aus elektrisch nicht
oder wenig abschirmendem Material, insbesondere einer handelsüblichen Kunststoffblende
verdeckt oder in diese integriert (eingefaßt oder eingegossen). Um die Antennenwirkung
von den Metallmassen des Einsteckschlosses 13 im Türblatt 12 zu entkoppeln, ruht ihre
flachzylindrische Spule 33 auf einer quer zur Spulenachse sich erstreckenden dünnen
Ferritplatte 34, die ihrerseits auf der der Spule 33 abgewandten Oberfläche von einer
an Masse gelegten Kupferfolie 35 kaschiert ist. Die Antennenleitungen 36 durchqueren
das Türblatt 12 in einem Kanal 37 und sind auf der Innenseite des Türblattes 12 an
das Lesegerät 26 in der Prüfschaltung 24 angeschlossen, die ihrerseits in oder unter
der inneren Blende 32.2 angeordnet ist. Die innere Blende 32.2 nimmt außerdem eine
austauschbare Batterie 38 für den Betrieb der Prüfschaltung 24 einschließlich der
Treiber 31 für Leistungsverbraucher wie den Kupplungs-Wandler 19 auf.
[0017] Für einen Notbetrieb wie externe Einspeisung der Betriebsenergie (weil bei geschlossener
Tür die Batterie 38 ausgefallen und niemand im verschlossenen Raum ist, der die Tür
von innen öffnen könnte; oder weil der Identträger 25 verlorengegangen oder unbrauchbar
geworden ist) kann in der äußeren Blende 32.1 hinter Sollbruchstellen 39 ein Serviceadapter
40 zugänglich gemacht werden. Über solche Schnittstelle wird dann für eine Notöffnungs-Funktion
eine externe Energiequelle sowie ein Service-Bediengerät (etwa in Form eines Schlüsseldienst-Laptop)
angeschlossen, um die Kupplung 18 extern anzusteuern und dann die Tür mittels der
äußeren Handhabe 16.1 öffnen zu können. Für diese Betätigung der Kupplung 18 über
den Serviceadapter 40 muß allerdings eine den Masterträger 41 dieser Prüfschaltung
24 individualisierende Identinformation bekannt sein und extern, also vom Service-Bediengerät
auf ein spezifisches Datenformat umgesetzt, in den Mikroprozessor 30 eingegeben werden.
Diese Masterinformation liegt an sich nur dem Berechtigten vor, und sie sollte einem
Schlüsseldienst für eine Notoperation über den Serviceadapter 40 erst bedarfsweise
mitgeteilt werden.
[0018] Die Installation dieser Schließeinrichtung in das Türblatt 12 erfolgt bei neutralem
Speicher 28 in der Prüfschaltung 24. Solange noch kein Code 29 aus dem Masterträger
41 in den Speicher 28 eingeladen wurde, ist die Tür stets auch von außen manuell entriegelbar,
also z. B. dafür die Kupplung 18 stets im Eingriff, wenn nur eine Batterie 38 eingesetzt
ist. Um einen Berechtigungs-Code 29 in den Speicher 28 zu laden, ist der Masterträger
41 in den Auffaßbereich der Antenne 27 zu verbringen, um über diese den darauf enthaltenen
Code 29 auszulesen und einzuspeichern. Die Codeübergabe erfolgt allerdings erst auf
manuelle Betätigung eines Freigabeschalters 42, der gesondert (insbesondere versteckt)
an einer der Blenden 32 angeordnet sein kann. Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig.
1 ist vorgesehen, diesen in das Türblatt 12 eingebauten Freigabeschalter 42 mittels
der äußeren Handhabe 16.1 (etwa über einen mechanischen Schaltnoppen oder einen Schwenkmagneten)
zu betätigen und damit durch den Kabel-Kanal 37 hindurch zum Mikroprozessor 30 in
der Prüfschaltung 24 zu verbinden. Zum Quittieren des abgeschlossenen Programmiervorganges
kann ein akustischer Signalgeber 43 und/oder ein optoelektronischer Signalgeber 44
kurz angesteuert werden.
[0019] Um nun wenigstens einen, zunächst noch neutralen, Identträger 25 diesem Codeschloß
13, also dem soeben eingespeicherten Code 29, zuzuordnen, wird der Identträger 25
in Anwesenheit des Masterträgers 41 bei betätigtem Freigabeschalter 42 in den Wirkbereich
der Antenne 27 verbracht. Dadurch wird nun der in der Prüfschaltung 24 für dieses
Schloß abgespeicherte Code 29 in den Identträger 25 über das Hochfrequenzfeld der
Antenne 27 übertragen. Nach dem Auslesen des Codes 29 aus dem Speicher 28 wird einer
der Signalgeber 43, 44 in signifikanter Weise (z. B. zweimal) angesteuert, und die
Betätigung des Schalters 42 kann wieder aufgehoben werden (bis ein weiterer Identträger
25 auf gleiche Weise diesem Schloß 13 zugeordnet werden soll). Um zu vermeiden, daß
ein Unbefugter einen neutralen Identträger 25 auf den Code 29 eines bestimmten Schlosses
13 mit seiner Prüfschaltung 24 programmiert, ist dieser Vorgang also nur während Anwesenheit
des, oder während einer fest vorgegebenen kurzen Zeitspanne ab Aktivierung der Übertragungsschaltung
mittels des, Masterträgers 41 möglich. Dieser soll deshalb sicher verwahrt werden,
um Mißbrauch zu vermeiden.
[0020] Wenn ein auf ein bestimmtes Schloß 13 programmierter Identträger 25 auch auf den
Code 29 eines anderen Schlosses 13 programmiert werden soll, muß zunächst jenes andere
Schloß 13 durch einen anderen Masterträger 41 dafür vorbereitet werden. Außerdem wird,
über vorübergehende oder gleichzeitige Anwesenheit des Masterträgers 41 des ersterwähnten
Schlosses 13, der Prüfschaltung 24 im zweiten Schloß 13 mitgeteilt, daß ein auf das
erste Schloß 13 schon programmierter Identträger 25 nun auch den Code 29 vom zweiten
Schloß 13 übernehmen soll. Das erfolgt, ohne den ersten Code 29 zu überschreiben,
weil dazu auch der Masterträger 41 des zweiten Schlosses 13 von dessen Antenne 27
erfaßt wurde oder noch wird. Somit ist ein einziger Identträger 25 für die Bedienung
wahlfrei unterschiedlicher Code-Schlösser 13/13 herrichtbar, ohne dabei bestimmte
starre hierarchische Zugriffsregeln einhalten zu müssen. Um Irrtümer zu vermeiden,
ist es zweckmäßig, eine Mehrfach-Zuordnung eines Identträgers 25 nicht selektiv (bezogen
auf ein ganz bestimmtes Code-Schloß 13) wieder löschen zu können, sondern nur alle
Zugangsberechtigungen auf einem Identträger 25 komplett zu löschen und diesen dann
erneut selektiv zuzuordnen.
[0021] Grundsätzlich muß auch zum Löschen derjenige Masterträger 41, der einer Schloß-Prüfschaltung
24 und ihrem Identträger 25 zugeordnet ist, wieder zusätzlich zu diesem Identträger
25 im Erfassungsbereich der Antenne 27 sein, während der Freigabeschalter 42 definiert
(etwa nun über eine definierte Mindestzeitspanne oder/und in einem bestimmten Rhythmus)
betätigt wird. Das veranlaßt den Mikroprozessor 30, über die Antenne 27 den Speicher
im zusätzlich anwesenden und diesem Masterträger 41 zugeordneten Identträger 25 zu
löschen, ohne dabei den Inhalt des Codespeichers 28 dieses Schlosses 13 zu beeinflussen.
[0022] Ebenso kann durch eine definierte andere Betätigung des Freigabeschalters 42 während
Anwesenheit des Masterträgers 41 im Auffaßbereich der Antenne 27 die Prüfschaltung
24 selbst wieder in ihre neutrale Einbausituation rückversetzt, also ihr Codespeicher
28 gelöscht werden.
1. Schloß (13) mit elektromechanischer Kupplung (18) in der Wirkverbindung (17) einer
äußeren Hanthabe (16.1) und mit einer in der Nähe installierten Prüfschaltung (24)
zum Aktivieren der Kupplung (18) in Gegenwart eines Identträgers, dessen Identcode
(29) in vorgegebener Relation zu einem in der Prüfschaltung (24) abgespeicherten Berechtigungs-code
steht,
dadurch gekennzeichnet,
daß an die Prüfschaltung (24) eine Antenne (27) zur Kommunikation mit externen Nicht-stationären
Transpondern angeschlossen ist, wobei von einem Transponder als Masterträger (41)
Informationen in die noch neutral-inhaltslose Prüfschaltung (24) und in seiner Gegenwart
ein verschlüsselter Identcode (29) von der Prüfschaltung (24) auf einen anderen Transponder
als Identträger (25) übertragbar sind.
2. Schloß nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß es mit einem versteckten Freigabeschalter (42) ausgestattet ist, der in Abhängigkeit
von der Anwesenheit des Masterträgers (41) zu betätigen ist, wenn das Schloß (13)
diesem Masterträger (41) zuzuordnen oder wenn ein Identträger (25) danach diesem Schloß
(13) zuzuordnen oder wenn eine solche Zuordnung wieder zu löschen ist.
3. Schloß nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Freigabeschalter (42) durch Betätigen der äußeren Handhabe (16 1) manuell
aktivierbar ist.
4. Schloß nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Antenne (27) eine flache Zylinder-Spule (33) auf einer, gegenüberliegend mit
einer Kupferfolie (35) kaschierten, Ferritplatte (34) mit dazu orthogonal orientierter
Spulenachse aufliegt.
5. Schloß nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Prüfschaltung (24) mit einem Code-Speicher (28) und mit einer Treiberschaltung
(31) für den Betrieb der Kupplung (18) unter einer Blende (32.2) auf der zum Rauminneren
der Tür gelegenen Seite verbunden ist.
6. Schloß nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der neutral-inhaltslose Erstmontage-Zustand der Prüfschaltung (24) von den Informationen
nur eines einzigen Masterträgers (41) speisbar ist, die außer einer deterministischen
Identinformation einen zufällig vergebenen aber bekannten Individualisierungscode
und einen ebenfalls zufällig vergebenen aber unbekannten Kontrollcode für eine kryptographische
Verschlüsselung bei der Übertragung des Identcodes (29) aus der Prüfschaltung (24)
auf einen in den Auffaßbereich ihrer Antenne (27) verbrachten Identträger (25) enthalten.
7. Schloß nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß unter einer Blende (32.1) auf der Raumaußenseite der Tür ein nicht ohne weiteres
zugänglicher Service-Adapter (40) zum Einspeisen von Betriebsenergie und/oder von
Funktionsinformationen aus einem Service-Bediengerät in die Prüfschaltung (24) vorgesehen
ist.
8. Schloß nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß unter einer Blende (32.2) die zur Rauminnenseite der Tür gelegen ist, eine Batterie
(38) für den Betrieb der Prüfschaltung (24) und der Kupplung (18) austauschbar angeordnet
ist.
9. Schloß nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein mit der äußeren Handhabe (16.1) drehstarr verbundenes äußeres Gestänge (17.1)
mittels eines federbelasteten Eingriffselementes (21) über ein drehstarr mit der inneren
Handhabe (26.2) verbundenes inneres Gestänge (17.2) in Wirkverbindung zum Riegel (15)
der Tür versetzbar ist.
10. Schloß nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Service-Adapter (40) in der äußeren Blende (32.1) hinter einer Sollbruchstelle
(39) zugänglich und nur mit der in die Prüfschaltung (24) geladenen Identinformation
des diesem Schloß zugeordneten Masterträgers betreibbar ist.
1. Lock (13) with electromechanical coupling (18) in the functional connection (17) of
an external handle (16.1) and with a test circuit (24) installed in the vicinity for
activating the coupling (18) in the presence of an identification carrier whose identification
code (29) is in predetermined relationship with an authorization code stored in the
test circuit (24),
characterized in that
an antenna (27) for communicating with external non-stationary transponders is connected
to the test circuit (24), items of information being transmittable from a transponder
as master carrier (41) into the still neutral, empty test circuit (24) and, in the
presence of this transponder, a coded identification code (29) being transmittable
from the test circuit (24) to another transponder as identification carrier (25).
2. Lock according to Claim 1,
characterized in that
it is fitted with a concealed release switch (42), which is to be activated depending
on the presence of the master carrier (41), when the lock (13) is to be associated
with this master carrier (41) or when an identification carrier (25) is then to be
associated with this lock (13) or when such an association is to be cancelled again.
3. Lock according to Claim 2,
characterized in that
the release switch (42) can be manually activated by operating the external handle
(16.1).
4. Lock according to one of the preceding claims,
characterized in that,
as antenna (27), a flat cylindrical coil (33) rests on a ferrite plate (34), covered
on the opposite side with a copper foil (35), with coil axis oriented at right angles
to it.
5. Lock according to one of the preceding claims,
characterized in that
the test circuit (24) is connected with a code store (28) and with a drive circuit
(31) for operating the coupling (18) underneath a panel (32.2) on the side of the
door inside the room.
6. Lock according to one of the preceding claims,
characterized in that
the neutral, empty, initial assembled state of the test circuit (24) can be supplied
with items of information from only one master carrier (41), these items of information
including, in addition to a deterministic item of identification information, a randomly
given but known individualization code and a control code which is also randomly given
but is unknown for a cryptographic coding on transmission of the identification code
(29) from the test circuit (24) to an identification carrier (25) brought into the
detection range of its antenna (27).
7. Lock according to one of the preceding claims,
characterized in that,
underneath a panel (32.1) on the side of the door outside the room, a service adapter
(40), which is not easily accessible, is provided for supplying operating energy and/or
items oF operational information from a service control unit to the test circuit (24).
8. Lock according to one of the preceding claims,
characterized in that
underneath a panel (32.2) on the side oF the door inside the room, a replaceable battery
(38) is provided for operating the test circuit (24) and the coupling (18).
9. Lock according to one of the preceding claims,
characterized in that
an external rod (17.1), which is connected with the external handle (16.1) in such
a way as to be stiff against torsion, can be brought into active connection with the
bolt (15) of the door by means of a springloaded operating element (21) by way of
an internal rod (17.2) which is connected with the internal handle (16.2) in such
a way as to be stiff against torsion.
10. Lock according to one of the preceding claims,
characterized in that
a service adapter (40) in the external panel (32.1) is accessible behind a predetermined
breaking point (39) and can only be operated by means of the item of identification
information, loaded into the test circuit (24), of the master carrier associated with
this lock.
1. Serrure (13) avec accouplement électromécanique (18) dans la liaison active (17) d'une
poignée (16.1) extérieure et avec un circuit de vérification (24), installé à proximité,
pour l'activation de l'accouplement (18) en présence d'un porteur d'identification,
dont le code d'identification (29) se trouve dans une relation donnée par rapport
à un code d'autorisation mémorisé dans le circuit de vérification (24), caractérisée
en ce qu'au circuit de vérification (24) est raccordée une antenne (27) pour la communication
avec des transpondeurs externes non stationnaires, des informations pouvant être transmises,
par un transpondeur servant de support-maître (41) dans le circuit de vérification
(24) encore neutre et sans contenu et, en présence d'un code d'identification (29)
codé, ce dernier pouvant être transmis par le circuit de vérification (24) à un autre
transpondeur servant de support d'identité (25).
2. Serrure selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'elle est équipée d'un interrupteur
de déverrouillage (42) dissimulé, qui doit être actionné en fonction de la présence
du support-maître (41), lorsque la serrure (13) doit être affectée à ce support-maître
(41) ou lorsqu'un support d'identité (25) doit ensuite être affecté à cette serrure
(13) ou lorsqu'une telle affectation doit être à nouveau effacée.
3. Serrure selon la revendication 2, caractérisée en ce que l'interrupteur de déverrouillage
(42) est activable manuellement par actionnement de la poignée (16.1) extérieure.
4. Serrure selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'une bobine
de cylindre (33) plate, servant d'antenne (27), repose sur une plaque de ferrite (34),
doublée en vis-à-vis d'une feuille de cuivre (35) avec axe de bobine orienté perpendiculairement
à cette plaque.
5. Serrure selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le circuit
de vérification (24) est relié à une mémoire de code (28) et à un circuit d'excitation
(31) pour le fonctionnement de l'accouplement (18), sous un cache (32.2), sur le côté
situé vers le volume intérieur de la porte.
6. Serrure selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'état
de montage initial, neutre et sans contenu, du circuit de vérification (24), peut
être alimenté avec des informations d'un seul support-maître (41), qui contiennent
outre une information d'identification déterminante, un code de personnalisation attribué
de manière aléatoire mais connu et un code de contrôle, également attribué de manière
aléatoire mais inconnu, pour un codage cryptographique lors de la transmission du
code d'identification (29) à partir du circuit de vérification (24), sur un support
d'identification (25) amené dans la zone de détection de son antenne (27).
7. Serrure selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'il est prévu
sous un cache (32.1), sur le côté extérieur au volume de la porte, un adaptateur de
service (40), non directement accessible, pour alimenter le circuit de vérification
(24) en énergie de fonctionnement et/ou en informations fonctionnelles à partir d'un
appareil de commande de service.
8. Serrure selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'une batterie
(38) pour le fonctionnement du circuit de vérification (24) et de l'accouplement (18)
est disposée de manière à pouvoir être changée sous un cache (32.2) qui est situé
vers le côté intérieur du volume de la porte.
9. Serrure selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'une tringlerie
(17.1) extérieure, reliée rigidement en rotation avec la poignée (16.1) extérieure,
peut être amenée en liaison active avec le verrou (15) de la porte, au moyen d'un
élément d'intervention (21), soumis à l'action d'un ressort, par l'intermédiaire d'une
tringlerie (17.2) intérieure reliée rigidement en rotation avec la poignée (26.2)
intérieure.
10. Serrure selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un adaptateur
de service (40) est accessible dans le cache (32.1) extérieur, derrière un point de
rupture (39), et ne peut être mis en service qu'avec l'information d'identification,
chargée dans le circuit de vérification (24), du support-maître affecté à cette serrure.

