| (19) |
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(11) |
EP 0 709 918 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.10.1998 Patentblatt 1998/42 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.09.1995 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: H01R 9/24 |
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Doppelstöckige, mehrpolige Anschlussstiftleiste
Double row multipolar terminal block
Bloc de connexion multipolaire à double rangée
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB IT LI |
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Priorität: |
29.10.1994 DE 9417390 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.05.1996 Patentblatt 1996/18 |
| (73) |
Patentinhaber: Weidmüller Interface GmbH & Co. |
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D-32760 Detmold (DE) |
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Erfinder: |
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- Radde, Werner
D-64832 Babenhausen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Stracke, Alexander, Dipl.-Ing. et al |
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Jöllenbecker Strasse 164 33613 Bielefeld 33613 Bielefeld (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-U- 8 009 238
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DE-U- 9 211 314
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine doppelstöckige, mehrpolige Anschlußstiftleiste mit elektrischen
Anschlüssen, die in den beiden Etagen übereinanderliegen, und mit einem Gehäuse aus
elektrisch isolierendem Kunststoff. Bei den bekannten doppelstöckigen Anschlußstiftleisten,
die insbesondere auf Leiterplatten angeordnet werden, sind spezielle doppelstöckige,
etagenweise versetzte Aufnahmeräume habende Gehäuse vorgesehen, in denen dann die
einzelnen elektrischen Anschlüsse und deren Stifte angeordnet werden. Abgesehen von
Montageproblemen sind die Gehäuse derartiger doppelstöckiger Anschlußstiftleisten
in ihrer Herstellung kompliziert, da in beiden Etagen mit komplexen Steckgesichtkernen
gearbeitet werden muß. Zur Herstellung der Gehäuse werden somit sehr teure Spezialwerkzeuge
benötigt. Bezüglich derartiger vorbekannter doppelstöckiger Anschlußstiftleisten ist
beispielsweise auf die EP 0 584 481 A2 zu verweisen.
[0002] Es ist andererseits bekannt, eine doppelstöckige etagenmäßig versetzte Anordnung
von Anschlußklemmen dadurch zu erreichen, daß man beispielsweise eine normale, einstöckige,
mehrpolige Anschlußklemme direkt auf einer Leiterplatte anordnet und dann eine zweite,
einstöckige, mehrpolige Anschlußklemme in gewünschtem Höhenversatz dazu mit Hilfe
von Distanzblöcken anbringt. Diese Ausgestaltung ist handhabungsunbequem, insbesondere
für den Anwender, der sich die gewünschte doppelstöckige Anordnung vor Ort zusammenmontieren
muß.
[0003] Es ist weiterhin aus dem DE-GM 80 09 238 ein Zweietagenklemmbaustein bekannt, bei
dem eine doppelstöckige Anschlußstiftleiste durch Zusammenstecken eines aus mehreren
Bauteilen bestehenden Trägerrahmens hergestellt wird, der die als Klemmen aufgebauten
Klemmbausteine umhüllend aufnimmt. Damit die Anschlußstifte der hier eingesetzten
Klemmbausteine unterseitig des Gehäuses des Zweietagenklemmbausteines für eine Montage
und Kontaktierung passend herausragen, haben diese eine von den Normmaßen abweichende
Überlänge. Die Anschlußstifte der obenliegenden Anschlußstiftleiste werden dabei über
eine lange Montagestrecke in geeigneten Führungen des Gehäuses eingesteckt. Die Gesamtmontage
erfolgt dergestalt, daß alle betroffenen Einzelbauteile in zweckgerichteter Aufeinanderfolge
bei der Erstellung des Zweietagenklemmbausteines montiert werden.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt von daher die Aufgabe zugrunde, eine doppelstöckige,
mehrpolige Anschlußstiftleiste zu schaffen, die einfach herzustellen und besonbders
flexibel und handhabungsbequem anzuwenden ist.
[0005] Die erfindungsgemäße Lösung besteht im wesentlichen in einem Trägergehäuse mit jeweils
einer Steckaufnahme in jeder Etage, in die jeweils einstöckige Anschlußstiftleisten
mit ihren Gehäusen eingesetzt sind, wobei in der unteren Steckaufnahme 2 vor dem Einsetzen
der Anschlußstiftleiste 4 in die Steckaufnahme 2 und in der oberen Steckaufnahme 3
nach dem Einsetzen der Anschlußstiftleiste 4 in die Steckaufnahme 3 abgewinkelte Anschlußstifte
6 bzw. 6' in das Gehäuse 5 der jeweiligen Anschlußstiftleiste 4 einsetzbar sind.
[0006] Ein derartiges Trägergehäuse ist durch Wegfall von Steckgesichtkernen mit einem preiswerten
Werkzeug in kurzer Herstellungszeig einfach und preiswert herzustellen. Es können
handelsübliche einstöckige Anschlußstiftleisten benutzt werden, die mit ihren Gehäusen
in denkbar einfacher Weise in einem solchen Trägergehäuse eingesetzt werden. Die Anordnung
wird dann besonders einfach, wenn handelsübliche, einstöckige Anschlußstiftleisten
zum Einsatz kommen, bei denen in ihre Gehäuse als elektrisch leitender Anschluß insgesamt,
also sowohl zum Anschluß an die Leiterplatte wie zum Einsetzen eines Steckverbinders,
ein einstückiger einheitlicher Anschlußstift eingesetzt wird. Dieser einstückige,
einheitliche Anschlußstift, der zur Kontaktierung zwischen der einstöckigen Anschlußstiftleiste
beispielsweise einer Leiterplatte dient, auf der die doppelstöckige mehrpolige Anschlußstiftleiste
angeordnet ist, kann hierbei vor bzw. nach dem Einsetzen der jeweiligen Anschlußstiftleiste
in die zugeordnete Steckaufnahme in dem Gehäuse der einstückigen Anschlußstiftleiste
einsetzbar sein. Hierdurch ist es möglich, auch im teilmontierten Zustand der doppelstöckigen
mehrpoligen Anschlußstiftleiste Anschlußstifte zu montieren, wodurch insbesondere
die Baugruppenbildung vormontierbarer Einheiten erleichtert wird. Hierbei kann durchaus
auch eine Anschlußstiftleiste mit schon vormontierten Anschlußstiften in die untere
Steckaufnahme in die doppelstöckige Anschlußstiftleiste eingesetzt werden, wohingegen
die zweite Anschlußstiftleiste erst nach dem Einstecken in die obere Steckaufnahme
mit den Anschlußstiften versehen wird. Hiermit ist eine weitgehende Anpassung der
Montageschritte und der Montagebaugruppen an unterschiedliche räumliche Gegebenheiten
der doppelstöckigen mehrpoligen Anschlußstiftleiste erzielbar.
[0007] Die Handhabungsbequemlichkeit beim Anwender resultiert daraus, daß ihm einheitlich
zu handhabende doppelstöckige, mehrpolige Anschlußstiftleisten zur Verfügung stehen.
[0008] Die besondere Flexibilität resultiert daraus, daß nur ein derartiges Trägergehäuse
für unterschiedliche Ausführungen der normalen einstöckigen Anschlußstiftleisten,
beispielsweise für offene, geschlossene und Flanschausführung benötigt werden. Von
besonderem Vorteil ist auch, daß dank des Trägergehäuses und seiner Bestückung mit
den normalen handelsüblichen Anschlußstiftleisten Farbenmischbestückungen zur optischen
Unterteilung möglich sind. Es könenn darüberhinaus in den beiden Etagen unterschiedliche
Polzahlen verwirklicht werden. Zum Beispiel kann in ein sechzehnpoliges Trägergehäuse
in die obere Etage eine achtpolige Anschlußstiftleiste gesteckt werden, während in
die untere Etage eine zwölfpolige oder sechzehnpolige Anschlußstiftleiste eingesetzt
wird, die auch trotz der größeren Polzahl in dem Trägergehäuse immer noch einen einwandfreien
zuverlässigen Halt findet.
[0009] Gemäß einer weiteren, zweckmäßigen Ausgestaltung ist die Steckaufnahme des. Trägergehäuses
in der unteren Etage nach unten und zur Frontseite offen und darin eine mehrpolige
Anschlußstiftleiste mit abgewinkelten Anschlußstiften eingesetzt. Dies kann in denkbar
einfacher Weise dadurch vollzogen werden, daß die handelsübliche Anschlußstiftleiste
von unten in die Steckaufnahme eingeschoben wird. Die handelsüblichen Anschlußstiftleisten
sind mit Steckverbindungselementen versehen, für die damit zusammenwirkende Gegenstücke
in der Steckaufnahme des Trägergehäuses vorhanden sind. Von besonderem Vorteil dieser
Ausgestaltung ist es, daß die Anschluußstifte als maßlich übhliche Anschlußstifte
ausgeführt sein können, da durch das Fehlen einer Unterplatte die Anschlußstiftleiste
direkt auf einem Montageort aufsteht. Hierdurch wird unmittelbar die Verwendung von
Zukaufteilen ermöglicht.
[0010] Gemäß einer weiteren, zweckmäßigen Ausgestaltung ist die Steckaufnahme des Trägergehäuses
in der oberen Etage ein zur Frontseite offener Schacht, in den das Gehäuse einer einstöckigen
Anschlußstiftleiste von der Frontseite her eingesetzt ist. Auch gewinkelte Anschlußstifte
können dann von der Rückseite her in das Gehäuse der einstöckigen Anschlußstiftleiste
und in entsprechende Aufnahmen des Trägergehäuses eingesetzt werden.
[0011] Weitere besondere Ausgestaltungen ergeben sich aus weiteren Unteransprüchen. Diese
betreffen insbesondere Verrastungs- und Klemmöglichkeiten zur Festlegung der Gehäuse
der einstöckigen Anschlußstiftleisten in den Steckaufnahmen des Trägergehäuses, sowie
die Festlegung der abgewinkelten Anschlußstifte der einstöckigen Anschlußstiftleiste
in der oberen Etage des Trägergehäuses.
[0012] Ein Ausführungsbeispiel einer derartigen doppelstöckigen, mehrpoligen Anschlußstiftleiste
wird nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1
- einen Schnitt durch eine doppelstöckige, mehrpolige Anschlußstiftleiste gemäß der
Erfindung,
- Figur 2
- die in der Schnittdarstellung nach Figur 1 zu sehenden Teile der Anschlußstiftleiste
in sprengbildlicher Darstellung,
- Figur 3
- eine doppelstöckige, mehrpolige Anschlußstiftleiste gemäß der Erfindung in sprengbildlicher
Darstellung und in Perspektive von der Frontseite her,
- Figur 4
- eine weitere sprengbildliche Darstellung einer derartigen Anschlußstiftleiste in Perspektive
von der Rückseite her,
- Figur 5
- eine fertig zusammengesetzte Anschlußstiftleiste in Perspektive von der Rückseite
her,
- Figur 6
- die Anschlußstiftleiste nach Figur 5 in Perspektive von der Frontseite her.
[0013] Die erfindungsgemäße doppelstöckige, mehrpolige Anschlußstiftleiste beinhaltet ein
Trägergehäuse 1 aus elektrisch isolierendem Kunststoff, das doppelstöckig ausgebildet
ist, also zwei Etagen hat, wobei sich injeder Etage jeweils eine Steckaufnahme 2 bzw.
3 befindet. Diese Steckaufnahmen 2 und 3 sind so konfiguriert, daß darin handelsübliche
einstöckige Anschlußstiftleisten 4 mit ihren Gehäusen 5 eingesetzt werden können.
Im Hinblick auf die Formen der Gehäuse 5 handelsüblicher Anschlußstiftleisten 4 können
die Steckaufnahmen 2 und 3 unkompliziert, insbesondere von der Werkzeugseite her ohne
die Verwendung von Steckgesichtkernen, hergestellt werden.
[0014] In dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Steckaufnahme 2 der
unteren Etage des-Trägergehäuses 1 nach unten und zur Frontseite der doppelstöckigen
Anschlußstiftleiste offen. Darin kann eine erste handelsübliche, einstöckige Anschlußstiftleiste
4 mit ihrem Gehäuse 5 eingesetzt werden. Im dargestellten Ausführungsbeispiel findet
eine Anschlußstiftleiste 4 mit abgewinkelten Anschlußstiften 6 Verwendung. Die abgewinkelten
Anschlußstifte stellen somit die leitende Verbindung und die Verbindungsmöglichkeit
beispielsweise zu einer Leiterplatte dar, sowie andererseits auch die Anschlußmöglichkeit
für einen anzuschließenden, in dieser Anschlußstiftleiste 4 einzusetzenden Steckverbinder
entsprechender Polzahl oder ein Steckverbindersystem mit entsprechender Gesamtpolzahl.
[0015] Die handelsüblichen Anschlußstiftleisten 4 haben rückseitig Steckverbinderelemente
7, die in ihrer Nebeneinanderanordnung zwischen sich T-Nuten 8 definieren. Im dargestellten
Ausführungsbeispiel sind in der Steckaufnahme 2 in der unteren Etage des Trägergehäuses
1 zu diesen T-Nuten 8 passende T-Stücke 9 gebildet, die in ihrer Längserstreckung
nach unten orientiert sind, so daß bei Einsteckung der Anschlußstiftleiste 4 von unten
in die Steckaufnahme 2 des Trägergehäuses 1 diese T-Stücke 9 in die T-Nuten 8 eintreten
können und damit zur Frontseite und damit Steckverbindungsrichtung bezüglich der abgewinkelten
Anschlußstifte 6 hin eine stabile, formschlüssige Verriegelung gegeben ist.
[0016] In weiterer zweckmäßiger Ausgestaltung sind zur klemmend stabilen Festlegung des
Gehäuses 5 der Anschlußstiftleiste 4 in Steckrichtung, also nach unten hin, auf beiden
Seiten in den Endbereichen auf jeweils einigen T-Stücken 9 Klemmwulste 10 vorgesehen,
die sich am gegenüberliegenden Gehäusebereich des Gehäuses 5 im Bereich der T-Nuten
8 verklemmen. Die Zahl der Klemmwulste 10 kann mit der Größe der zu erwartenden Belastung,
insbesondere auch Rüttelbelastung variieren. Im Bedarfsfall können auf allen T-Stücken
9 Klemmwulste 10 vorgesehen werden.
[0017] In den Figuren 2 und 3 ist aus Illustrationsgründen im Sprengbild auch der abgewinkelte
Anschlußstift 6 für die untere Anschlußleiste 4 als Einzelteil mit entsprechende Steckrichtung
gezeigt. In der Praxis werden jedoch die handelsüblich mit diesen abgewinkelten Anschlußstiften
6 bestückten Anschlußstiftleisten 4 in ihrer Gesamtheit in einem Arbeitsgang in die
untere Steckaufnahme 2 des Trägergehäuses 1 eingesteckt, wie es in Figur 4 illustriert
ist.
[0018] In zweckmäßiger Ausgestaltung ist die Steckaufnahme 3 des Trägergehäuses 1 in der
oberen Etage ein zur Frontseite offener Schacht. In diesen wird, wie in den.Figuren
illustriert, zunächst nur das Gehäuse 5 einer handelsüblichen Anschlußleiste 4, und
zwar von der Frontseite her, eingesetzt. Auch in der oberen Etage dienen die, die
T-Nuten 8 bildenden Steckverbinderelemente 7 an der Rückseite des Gehäuses 5 der Anschlußstiftleiste
4 der formschlüssigen Festsetzung in der schachtförmigen Steckaufnahme 3 des Trägerrgehäuses
1. Es sind ferner auf der Innenfläche der oberen Schachtwand 11 des Trägergehäuses
1 in einer der Anzahl der T-Nuten 8 entsprechenden Anzahl kleine, ein wenig vorspringende
Raststücke 12 vorgesehen. Die obere Schachtwand 11 ist dabei aufgrund ihrer Ausgestaltung
insgesamt ein klein wenig verformbar. Beim Einstecken des Gehäuses 5 können von daher
die Raststücke 12 von oben in die Querschenkel der T-Nuten 8 einschnappen, wie insbesondere
in Figur 1 gezeigt.
[0019] Die doppelstöckige Anschlußstiftleiste wird dadurch fertigmontiert, daß nach Einbringen
des Gehäuses 5 in die obere Steckaufnahme 3 des Trägergehäuses 1 nun im Hinblick auf
die Bestückung der oberen Etage entsprechend lange, abgewinkelte Anschlußstifte 6'
durch entsprechende Aussparungen im Trägergehäuse 1 hindurch in das Gehäuse 5 der
Anschlußstiftleiste 4 zu deren Komplettierung eingesteckt werden. Für den nach unten
weisenden Bereich der Anschlußstifte 6' sind dabei rückwärtig im Trägergehäuse 1 entsprechende
Aufnahmen 13 vorgesehen. Die Anschlußstifte 6' haben den üblichen Klemmwulst 14, mit
dem sie in einem entsprechenden aufnehmenden Bereich des Stiftleistengehäuses 5 fest
verklemmt werden können.
[0020] Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine doppelstöckige, mehrpolige Anschlußstiftleiste
vorgesehen, bei der in den beiden Etagen die beiden handelsüblichen, einstöckigen
Anschlußstiftleisten 4 mit ihren Gehäusen 5 im wesentlichen in einer Ebene übereinanderliegen.
[0021] In Abwandlung dieser Ausführungsform ist es bei entsprechender Gestaltung des Trägergehäuses
ohne weiteres möglich, die Steckaufnahmen 2 und 3 in den beiden Etagen treppenartig
zueinander zu versetzen, so daß dann auch die Anschlußstiftleisten 4 in der oberen
und unteren Etage treppenartig zueinander versetzt liegen, wie es bei doppelstöckigen,
mehrpoligen Anschlußstiftleisten bekannt ist.
[0022] Es ist ferner in weiterer Abwandlung ohne weiteres möglich, das Trägergehäuse 1 bezüglich
der Steckaufnahmen 2 und 3 so zu gestalten, daß in den beiden Etagen die Anschlußstifte
6, 6' der Anschlußstiftleisten versetzt zueinander auf Lücke liegen, wie es ebenfalls
bei doppelstökkigen, mehrpoligen Anschlußstiftleisten bekannt ist.
[0023] Schließlich ist hervorzuheben, daß durchaus nicht in der oberen oder unteren Etage
des Trägergehäuses 1 Anschlußstiftleisten gleicher Polzahl eingesetzt werden müssen.
Die Steckaufnahmen 2 und 3 sind seitlich offen und können somit handelsübliche, einstöckige
Anschlußstiftleisten 4 aufnehmen, deren Polzahl deutlich größer als die Polzahl des
Trägergehäuses 1 ist. Von daher kann die Polzahl der Anschlußstiftleisten 4 von Etage
zu Etage auch variieren.
1. Doppelstöckige, mehrpolige Anschlußstiftleiste mit elektrischen Anschlüssen, die in
den beiden Etagen liegen und einem Gehäuse aus elektrisch isolierrendem Kunststoff,
gekennzeichnet durch ein Trägergehäuse (1) mit jeweils einer Steckaufnahme (2 bzw. 3) in jeder Etage,
in die jeweils einstöckige Anschlußstiftleisten (4) mit ihren Gehäusen (5) eingesetzt
sind, wobei in der unteren Steckaufnahme (2) die eine einstöckige Anschlußstiftleiste
(4) mit abgewinkelten Anschlußstiften (6) zunächst einsetzbar ist und in der oberen
Steckaufnahme (3) nach dem Einsetzen des Gehäuses (5) der Anschlußstiftleiste (4)
in die Steckaufnahme (3) abgewinkelte Anschlußstifte (6') in das Gehäuse (5) der Anschlußstiftleiste
(4) einsetzbar sind.
2. Doppelstöckige Anschlußstifteleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckaufnahme (2) des Trägergehäuses (1) in der unteren Etage nach unten und
zur Frontseite offen ist.
3. Doppelstöckige Anschlußstiftleiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckaufnahme (3) des Trägergehäuses (1) in der oberen Etage ein zur Frontseite
offener Schacht ist, in den das Gehäuse (5) einer einstöckigen Anschlußstiftleiste
(4) von der Frontseite her eingesetzt ist, wobei abgewinkelte Anschlußstifte (6')
von der Rückseite her in das Gehäuse (5) der einstöckigen Anschlußstiftleiste (4)
und in Aufnahmen (13) des Trägergehäuses (1) eingesetzt sind.
4. Doppelstöckige Anschlußstiftleiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in den Steckaufnahmen (2 und 3) des Trägergehäuses (1) Steckverbindungs- und Formschlußelemente
(9, 12) zur Festlegung der Gehäuse (5) der Anschlußstiftleisten (4) vorgesehen sind.
5. Doppelstöckige Anschlußstiftleiste nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der unteren Steckaufnahme (2) des Trägergehäuses (1) nach unten verlaufende T-Stücke
(9) vorgesehen sind, die mit rückseitig an dem Gehäuse (5) der Anschlußstiftleiste
(4) durch eine Aufeinanderfolge von Steckverbinderelementen (7) gebildeten T-Nuten
(8) in Eingriff stehen.
6. Doppelstöckige Anschlußstiftleiste nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest auf einigen T-Stücken (9) in der Steckaufnahme (2) des Trägergehäuses (1)
Klemmwülste (10) vorgesehen sind.
7. Doppelstöckige Anschlußstiftleiste nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Innenfläche der oberen Schachtwand (11) der oberen Steckaufnahme (3) des
Trägergehäuses (1) Raststücke (12) vorgesehen sind, die bei eingestecktem Gehäuse
(5) der Anschlußstiftleiste (4) in T-Nuten (8) eingerastet sind, die an dem Gehäuse
(5) durh eine Aufeinanderfolge von Steckverbinderelementen (7) gebildet sind.
8. Doppelstöckige Anschlußstiftleiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen und unteren Steckaufnahmen (2 und 3) des Trägergehäuses (1) an den Trägergehäuseendseiten
offen gehalten sind.
1. A double-level, multi-pole connecting pin strip having electrical connections which
are disposed in the two levels and a casing of electrically insulating plastics material,
characterised by a carrier casing (1) having a respective plug receiving means (2
and 3 respectively) in each level, into each of which respective single-level connecting
pin strips (4) are fitted with their casings (5), wherein the one single-level connecting
pin strip (4) with angled connecting pins (6) can firstly be fitted in the lower plug
receiving means (2) and in the upper plug receiving means (3) after the casing (5)
of the connecting pin strip (4) is fitted into the plug receiving means (3) angled
connecting pins (6') can be fitted into the casing (5) of the connecting pin strip
(4).
2. A double-level connecting pin strip according to claim 1 characterised in that the
plug receiving means (2) of the carrier casing (1) is open downwardly and towards
the front side in the lower level.
3. A double-level connecting pin strip according to one of the preceding claims characterised
in that the plug receiving means (3) of the carrier casing (1) in the upper level
is a shaft which is open towards the front side and into which the casing (5) of a
single-level connecting pin strip (4) is inserted from the front side, wherein angled
connecting pins (6') are fitted from the rear side into the casing (5) of the single-level
connecting pin strip (4) and into receiving means (13) of the carrier casing (1).
4. A double-level connecting pin strip according to one of the preceding claims characterised
in that provided in the plug receiving means (2 and 3) of the carrier casing (1) are
plug connection and positively-locking elements (9, 12) for fixing the casings (5)
of the connecting pin strips (4).
5. A double-level connecting pin strip according to claim 4 characterised in that provided
in the lower plug receiving means (2) of the carrier casing (1) are downwardly extending
T-portions (9) which are in engagement with T-shaped grooves (8) formed at the rear
on the casing (5) of the connecting pin strip (4) by a succession of plug connector
elements (7).
6. A double-level connecting pin strip according to claim 5 characterised in that clamping
ridges (10) are provided at least on some T-portions (9) in the plug receiving means
(2) of the carrier casing (1).
7. A double-level connecting pin strip according to claim 4 characterised in that provided
on the inside surface of the upper shaft wall (11) of the upper plug receiving means
(3) of the carrier casing (1) are retaining portions (12) which when the casing (5)
of the connecting pin strip (4) is inserted are latched in T-shaped grooves (8) which
are formed on the casing (5) by a succession of plug connector elements (7).
8. A double-level connecting pin strip according to one of the preceding claims characterised
in that the upper and lower plug receiving means (2 and 3) of the carrier casing (1)
are kept open at the carrier casing end sides.
1. Barrette de broches de branchement multipolaire, à deux étages, avec des branchements
électriques qui se situent dans les deux étages et avec un boîtier en matière plastique
électriquement isolante, caractérisée par un boîtier de support (1) avec des logements
d'enfichage (2 ou 3) respectivement dans chaque étage, dans chacun desquels sont insérées
des barrettes de broches de branchement (4) à un étage avec leurs boîtiers (5), dans
le logement d'enfichage (2) inférieur pouvant être insérée d'abord une barrette de
broches de branchement (4) à un étage avec broches de branchement (6) coudées et dans
le logement d'enfichage (3) supérieur pouvant être insérées, après insertion du boîtier
(5) de la barrette de broches de branchement (4) dans le logement d'enfichage (3),
des broches de branchement coudées (6') dans le boîtier (5) de la barrette de broches
de branchement (4).
2. Barrette de broches de branchement à deux étages selon la revendication 1, caractérisée
en ce que le logement d'enfichage (2) du boîtier de support (1) est ouvert vers le
bas et vers le côté frontal dans l'étage inférieur.
3. Barrette de broches de branchement à deux étages selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le logement d'enfichage (3) du boîtier de support (1) dans
l'étage supérieur est un compartiment ouvert vers le côté frontal, dans lequel est
inséré, à partir du côté frontal, le boîtier (5) d'une barrette de broches de branchement
(4) à un étage, des broches de branchements (6') coudées étant insérées à partir de
la face arrière dans le boîtier (5) de la barrette de broches de branchement (4) à
un étage et dans des logements (13) du boîtier de support (1).
4. Barrette de broches de branchement à deux étages selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que dans les logements d'enfichage (2 et 3) du boîtier de support
(1) sont prévus des éléments de connexion par enfichage et des éléments d'assemblage
par concordance de forme (9, 12) pour la fixation du boîtier (5) des barrettes de
broches de branchement (4).
5. Barrette de broches de branchement à deux étages selon la revendication 4, caractérisée
en ce que dans le logement d'enfichage (2) inférieur du boîtier de support (1) sont
prévues des pièces en T (9), s'étendant vers le bas, qui sont en prise avec des rainures
en T (8) formées sur la face arrière du boîtier (5) de la barrette de broches de branchement
(4), par une succession d'éléments de connecteurs par enfichage (7).
6. Barrette de broches de branchement à deux étages selon la revendication 5, caractérisée
en ce qu'au moins sur quelques pièces en T (9) des bourrelets de serrage (10) sont
prévus dans le logement d'enfichage (2) du boîtier de support (1).
7. Barrette de broches de branchement à deux étages selon la revendication 4, caractérisée
en ce que sur la face intérieure de la paroi de compartiment (11) supérieure du logement
d'enfichage (3) supérieur du boîtier de support (1), sont prévues des pièces d'encliquetage
(12), qui lorsque le boîtier (5) de la barrette de broches de branchement (4) est
enfiché, sont encliquetées dans des rainures en T (8) qui sont formées sur le boîtier
(5) par une succession d'éléments de connecteurs par enfichage (7).
8. Barrette de broches de branchement à deux étages selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que les logements d'enfichage supérieur et inférieur (2 et 3) du
boîtier de support (1) sont maintenus ouverts sur les faces terminales du boîtier
support.