[0001] Die Erfindung betrifft einen Christbaumständer nach dem Oberbegriff des Anspruches
1.
[0002] Es sind Christbaumständer bekannt, bei denen auf einer Platte oder auf einem Fußteil
eine senkrecht nach oben stehende Hülse vorgesehen ist, welche zur Aufnahme des unteren
Endes des Christbaumstammes dient. In der Umfangswand der Hülse sind im gleichmäßigen
Abstand umlaufend Klemmschrauben vorgesehen, welche die Hülse durchsetzen und zum
Einklemmen und damit zum Festlegen des Christbaumstammes im Inneren der Hülse dienen.
Nachteilig hierbei ist, daß über die zumeist nur mit Fingerkraft zu betätigenden Klemmschrauben
eine nur geringe Klemmwirkung auf den Stamm aufgebracht werden kann, so daß die Befestigung
eines Christbaumes mit diesen bekannten Christbaumständern nicht zufriedenstellend
ist. Weiterhin ist das exakt senkrechte Ausrichten des Christbaumstammes, was aus
ästhetischen Gründen wünschenswert ist, nur sehr schwer zu bewerkstelligen. Schließlich
bedarf das Ausrichten und Klemmen der Hilfe einer zweiten Person, da ein gleichzeitiges
Halten des Baumes und Anziehen der Klemmschrauben praktisch nicht möglich ist.
[0003] Es ist auch bekannt, den Stamm des Christbaumes in einer entsprechend überdimensionierten
Bohrung eines Fußteiles mittels Holzkeilen festzulegen.
[0004] Das DE-GM 72 04 742 zeigt einen Christbaumständer in Form einer Schale, bei dem vier
einzelne Klemmbacken durch jeweils zugeordnete, einzeln zu betätigende Stellvorrichtungen
gegen die Stammoberfläche des Christbaumes gedrückt werden können. Der Gegenstand
dieses Gebrauchsmusters ist somit lediglich eine etwas verbesserte Form eines Christbaumständers,
bei dem gemäß der obigen Erläuterung in bekannter Weise eine Mehrzahl von Schrauben
so lange gegen den Stammumfang gedrückt wird, bis der Stamm lotrecht fixiert ist.
[0005] Beim Gegenstand der US-PS 20 23 340 werden einzelne Halteklauen unter Federkraft
gegen die Stammoberfläche gedrückt, so daß bei richtiger Anstellung durch das Eigengewicht
des Baumes eine Selbsthemmung nach Art eines Zangenprinzips erfolgt. Hierbei kann
der Christbaumständer entweder nur bei umgelegtem Baum angebracht werden oder aber
bei ausgehängter Zugfeder und zurückgeklappten Halteklauen, wobei in jedem Fall zunächst
ein zentrisch an dem Christbaumständer angeordneter Haltedorn in den Stamm einzudrehen
ist. Die senkrechte Stellung des Baumes wird nur erreicht, wenn jede Halteklaue in
der richtigen Höhe angestellt wird. Somit ist ein Ausrichten in einer exakt vertikalen
Stellung für eine einzelne Person praktisch nicht zu bewerkstelligen.
[0006] Die US-PS 33 01 512 zeigt eine Haltevorrichtung für Christbäume, bei der in einem
Ständerteil eine fußpedalbetätigte Klemmvorrichtung vorgesehen ist. Die Klemmvorrichtung
selbst besteht aus hakenförmigen schwenkbeweglich gelagerten Krallen, wobei eine entsprechende
Betätigung des Fußpedals über ein Umlenkgetriebe die Haltekrallen in Bewegung setzt.
Hierbei sind die Bewegungen der einzelnen Haltekrallen untereinander zwangsgekoppelt,
so daß bereits im Zuge des Aufbringens der Haltekraft der Baumstamm selbst vertikal
ausgerichtet gehalten werden muß. Bei ungleichmäßig konturierten Stämmen und/oder
schräg abgeschnittenen Stammenden ist ein sicherer vertikaler Halt des Christbaumstammes
nicht gewährleistet.
[0007] Bei dem Christbaumständer gemäß des DE-GM 92 16 396 sind einzelne Haltelemente für
den Christbaumstamm bewegungsmäßig gekoppelt und durch Federkraft in eine wirksame
Stellung belastet, in der der Baumstamm lagefixiert wird. Die Halteelemente sind mittels
eines Fußhebels gegen die Federkraft gemeinsam in eine wirkungslose Stellung bringbar,
wobei der Fußhebel über ein Kupplungselement in Rückstellrichtung auf die Halteelemente
einwirkt. Die Bedienungsperson drückt den Fußhebel nieder und dessen Bewegung wird
über das Kupplungselement auf alle Halteelemente übertragen, so daß diese gegen die
Kraft ihrer Belastungsfedern in eine wirkungslose Stellung zurückgeführt werden. Der
Christbaum kann in dieser Stellung der Halteelemente von einer einzigen Person korrekt
aufgestellt, d. h. mit seinem unteren Stammende in die Aufnahme gesteckt werden. Sobald
der Christbaumstamm die vertikale Stellung korrekt eingenommen hat, gibt man den Fußhebel
frei und es werden dann die Halteelemente durch die Federkraft in die wirksame Stellung
gebracht, d.h. die Halteelemente drücken nunmehr fest an den Stamm, wodurch dieser
eingespannt und in der Aufnahme gehalten wird. Nachteilig hierbei sind die hohen Federkräfte,
die zur sicheren Einspannung auch höherer und weit ausladender Christbäume - gegebenenfalls
mit schwerem Baumschmuck - notwendig sind. Die Zurückbewegung der Halteelemente in
die wirkungslose Stellung, wobei diese hohen Federkräfte überwunden werden müssen,
kann hierdurch sehr beschwerlich sein.
[0008] Aus der DE-PS 39 32 473 ist ein gattungsgemäßer Christbaumständer bekannt geworden,
bei dem ein allen Christbaumstamm-Halteelementen gemeinsames Kraftübertragungselement
die Halteelemente zunächst im wesentlichen kraftfrei und unabhängig voneinander an
den Stamm des Christbaumes anlegt. Die eigentliche Haltekraft wird erst nach Anlage
sämtlicher Halteelemente am Stamm des Christbaumes in diesen eingeleitet. Da das Kraftübertragungselement
gleichzeitig und mit im wesentlichen gleicher Krafteinwirkung an allen Halteelementen
angreift, ist dafür gesorgt, daß die vorgewählte Lage des Stammes des Christbaums
im Zuge der Erhöhung der Haltekraft nicht verändert wird, da sich die angreifenden
Haltekräfte unabhängig von der Kontur des Christbaumstammes zu jedem Zeitpunkt aufheben.
Dasjenige Halteelement, das sich als erstes an die Umfangsoberfläche des Baumstammes
anlegt, übt so lange keine Kraft auf den Baumstamm aus, bis sich die übrigen Halteelemente
- entweder gleichzeitig oder sukzessiv - ebenfalls an die Umfangsfläche des Baumstammes
anlegen. Es werden also bis zu dem Zeitpunkt, zu dem sämtliche Halteelemente sich
an den Baumstamm angelegt haben, praktisch keine Kräfte auf den Baumstamm übertragen,
so daß dessen einmal vorgewählte Lage nicht verändert werden kann. Bei der sich anschließenden
weiteren Betätigung einer Spanneinrichtung werden dann über das Kraftübertragungselement
die Haltekrafte in die Halteelemente derart eingeleitet, daß sie sich untereinander
ausgleichen und somit eine resultierende Kraft, die den Baumstamm aus seiner Lage
drängen könnte, nicht erzeugt wird. Auf diese Weise ist gewährleistet, daß die gewählte
Lage des Christbaums beibehalten wird und der Christbaum in dieser Lage mit dem freien
Ende seines Stammes sicher gehalten wird. Die Spanneinrichtung ist hierbei bevorzugt
eine Art Seilwinde oder -ratsche, welche bei Betätigung über einen Fuß- oder Handhebel
das als Stahlseil ausgebildete Kraftübertragungselement aufnimmt und so die zur sicheren
Einspannung notwendigen hohen Haltekräfte auf die Halteelemente aufbringt.
[0009] Der Christbaumständer nach der DE-PS 39 32 473 hat sich in der Praxis umfassend bewährt
und hat auf dem Markt eine hohe Akzeptanz gefunden. Insbesondere lassen sich mit ihm
auch Christbaumstämme mit in der Natur immer wieder vorkommendem Schiefwuchs rasch
und sicher auch von einer Einzelperson exakt senkrecht aufstellen. Gleichwohl haftet
ihm noch der Detailmangel an, daß die zur Betätigung der Spanneinrichtung verwendete
Seilwinde oder -ratsche dem gesamten Christbaumständer ein etwas technisch/mechanisches
Aussehen verleiht, was gerade bei Christbaumständern bei manchen Personen auf Ablehnung
aus ästhetischen Gründen stößt. Auch wird durch die Seilwinde oder -ratsche, die stabil
und zuverlässig ausgelegt sein muß, da sie nicht nur zur Aufbringung der Haltekräfte
dient, sondern auch zu deren Aufrechterhaltung durch Halten der im Seil erzeugten
Zugspannung der gattungsgemäße Christbaumständer schwer und auch in seiner Herstellung
teuer.
[0010] Demgegenüber ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Christbaumständer nach
dem Oberbegriff des Anspruches 1 so auszugestalten, daß bei Beibehaltung der Vorteile,
die der gattungsgemäße Christbaumständer gemäß der DE-PS 39 32 473 bietet, auf die
dortige Seilwinde oder -ratsche zur Erzeugung und Aufrechterhaltung der Haltekräfte
verzichtet werden kann, so daß der erfindungsgemäße Christbaumständer gefälliger in
seinem Aussehen, preiswerter in seiner Herstellung und leichter in seinem Gewicht
gemacht werden kann.
[0011] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1 angegebenen
kennzeichnenden Merkmale.
[0012] Ein erfindungsgemäßer Christbaumständer mit einem Fußteil, einem an dem Fußteil angeordneten
Aufnahmeteil für den Stamm des Christbaums mit mehreren um eine Symmetrieachse angeordneten
Halteelementen, die jeweils zwischen einer Haltestellung und einer Lösestellung bewegbar
sind, wobei sich die Halteelemente hierbei auf die Symmetrieachse zu und von dieser
weg bewegen, und mit einer einzigen Spanneinrichtung, die über ein Kraftübertragungselement
an sämtlichen Halteelementen angreift und die Halteelemente mit einer einstellbaren
Haltekraft in die Haltestellung bewegt, wobei das Kraftübertragungselement ein auf
Zug belastbares und flexibles Verbindungsteil ist, welches sämtliche Halteelemente
zunächst im wesentlichen kraftfrei an den Stamm des Christbaums anlegt und sodann
sämtliche Halteelemente in einem Zuge und mit einer im wesentlichen gleichen Haltekraft
an den Stamm des Christbaumes andrückt, und wenigstens ein Gesperre vorgesehen ist,
welches die Bewegung der Haltelemente aus ihrer Haltestellung zurück in die Lösestellung
unterbindet, ist demnach dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente im wesentlichen
stiftförmig ausgebildet sind und im Aufnahmeteil im wesentlichen horizontal und gleitbeweglich
geführt sind; daß das Verbindungsteil an Endbereichen der Halteelemente angreift und
bei Zugbelastung die Halteelemente in die Haltestellung bewegt.
[0013] Erfindungsgemäß sind demnach die Halteelemente im Aufnahmeteil im wesentlichen horizontal
und gleitbeweglich geführt. Eine Zustellbewegung der, Halteelemente in Richtung des
einzuspannenden Christbaumstammes erfolgt somit durch eine einfache Gleitbewegung
der Halteelemente, so daß auf aufwendige Schwenklager oder dergleichen für die Halteelemente
verzichtet werden kann. Bereits hieraus ergibt sich eine erste Kosten- und Gewichtsersparnis.
Weiterhin greift das Verbindungsteil an den Halteelementen an deren Endbereichen an
und bewegt diese bei einer Zugbelastung in Richtung ihrer Haltestellung. Mit anderen
Worten, aufgrund der gleitbeweglichen Führung der Halteelemente kann das Verbindungsteil
direkt an den Endbereichen der Halteelemente, also direkt in der horizontalen Bewegungsebene
der Halteelemente angreifen, so daß eine optimale Krafteinleitung und - übertragung
möglich ist. Schließlich ist wenigstens ein Gesperre vorgesehen, welches die Bewegung
der Haltelemente aus ihrer Haltestellung zurück in die Lösestellung unterbindet. Dadurch
kann auf die zentrale Spanneinrichtung in Form der Seilwinde oder -ratsche verzichtet
werden. Bei entsprechend ausgewählter Anordnung des Gesperres kann dieses von außen
her nicht sichtbar an dem Christbaumständer bzw. dessen Fußteil oder Aufnahmeteil
angeordnet werden, so daß dem gesamten Christbaumständer ein ästhetisch ansprechendes
Äußeres gegeben wird. Gleichwohl wird durch das wenigstens eine Gesperre verhindert,
daß nach Wegnahme der auf das Verbindungsteil aufgebrachten Zugkraft zu dessen relativer
Verkürzung und zur Bewegung der Halteelemente in Richtung der Haltestellung die Halteelemente
aus Ihrer Haltestellung freikommen und den Christbaumstamm nicht mehr sicher einspannen.
[0014] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0015] Das Verbindungsteil kann entweder an den der Symmetrieachse abgewandeten Endbereichen
der Halteelemente oder an den der Symmetrieachse zugewandeten Endbereichen der Halteelemente
angreifen und bei Zugbelastung die Halteelemente in die Haltestellung bewegen. In
beiden Fällen ergibt sich eine definierte und saubere Krafteinleitung, wobei bei der
Ausgestaltungsform, bei der das Verbindungsanteil an den der Symmetrieachse zugewandeten
Endbereichen der Halteelemente angreift noch der zusätzliche Vorteil ergibt, daß das
Verbindungsteil im wesentlichen vollständig im Inneren des Aufnahmeteils verläuft
und damit von außen her nicht sichtbar ist.
[0016] Ist jedem Halteelemnet ein in Richtung der Lösestellung wirkendes Gesperre zugeordnet,
wird der Christbaumstamm in der Haltestellung der einzelnen Halteelemente sicher und
fest eingespannt.
[0017] Das Verbindungsteil ist bevorzugt ein zugfestes Seil. Zugfeste Seile aus beispielsweise
Stahldrahtlitzen oder Kunstfasern sind in der Lage, auch hohe Kräfte aufzubringen,
ohne hierbei Ermüdungserscheinungen in Form von Längungen zu zeigen. Weiterhin können
Seile ohne großen technischen Aufwand auch um sehr kleine, bzw. enge Radien herumgeführt
werden.
[0018] Wirkt hierbei das Gesperre auf das Seil ein, ist eine zentrale, auf alle Halteelemente
gleichermaßen wirkende Sperreinrichtung geschaffen, welche zentral betätigbar und
außer Wirkung bringbar ist, so daß eine rasche und sicher Betätigung des Christbaumständers
mit einfachen und preiswerten Mitteln gegeben ist. Darüber hinaus kann das Gesperre
hierbei, da es nicht mehr unmittelbar einem oder mehreren Halteelementen zugeordnet
ist, sondern mittelbar über das Seil auf diese einwirkt, in vielfältiger Weise ausgestaltet
und an das jeweilige Design des Christbaumständers angepaßt werden.
[0019] Die den Halteelementen zugeordneten bzw. das dem Seil zugeordnete Gesperre sollten
bzw. sollte bevorzugt lösbar ausgebildet sein, um den Christbaumstamm bei Bedarf wieder
leicht aus dem Christbaumständer entfernen zu können. Hierbei sind im Falle mehrerer,
auf die Halteelemente einwirkender Gesperre diese bevorzugt gleichzeitig lösbar, beispielsweise
durch eine zentrale Auslösevorrichtung, welche auf sämtliche Gesperre bei Betätigung
gleichzeitig einwirkt.
[0020] Im Falle mehrerer Gesperre sind diese bevorzugt in den Lagern oder der Lagerwand
für die Halteelemente angeordnet. Hierdurch ist es möglich, die Gesperre von außen
her nicht sichtbar anzuordnen, so daß dem Christbaumständer ein besonders gefälliges
Äußeres verliehen werden kann.
[0021] Wenigstens eines der Halteelemente ist bevorzugt durch ein Federbauteil in Richtung
seiner Lösestellung vorgespannt. Bei einem Lösen der Gesperre - entweder einzeln nacheinander
oder gleichzeitig - wird das wenigstens eine Halteelement mit dem Federbauteil in
Richtung seiner Lösestellung bewegt, so daß der Christbaumstamm wenigstens gelockert,
bei einer Federbetätigung aller Halteelemente sogar vollständig freigegeben wird.
Das Federbauteil ist hierbei bevorzugt eine um das stiftförmige Halteelement gewickelte
Schraubenfeder, was hinsichtlich Platzbedarf und auch Kostengründen besonders vorteilhaft
ist.
[0022] Das Verbindungsbauteil ist bevorzugt in den jeweiligen Endbereichen der Halteelemente
unverlierbar geführt, beispielsweise in dort ausgebildeten Ösen oder auch Bohrungen,
wenn das Verbindungsbauteil gemäß der bevorzugten Ausführungsform ein zugfestes Seil
ist. Hierdurch ist sichergestellt, daß das Verbindungsbauteil bzw. Seil stets zuverlässig
an allen Halteelementen angreift und auf diese einwirkt.
[0023] Die in Richtung der Haltestellung weisenden Enden der Halteelemente sind bevorzugt
angespitzt, so daß sie sich nach Anlage an der Stammoberfläche des Christbaumes im
Zuge einer weiteren Zustellbewegung in das Material des Christbaumstammes eingraben
und somit die Halterung sicherer machen.
[0024] Das Seil ist bevorzugt über eine Kraftverstärungseinrichtung, insbesondere über einen
Flaschenzug betätigbar. Hierdurch ist es möglich, auch von Hand hinreichend hohe Zugkräfte
auf das Seil und damit Haltekräfte in den Halteelementen zu erzielen. Sobald die erforderlichen
Haltekräfte aufgebracht worden sind, kann das Seil losgelassen werden; die den Halteelementen
zugeordneten Gesperre oder das dem Seil zugeordnete Gesperre halten auch bei weggenommener
Zugkraft in dem Seil die Haltekräfte in den Halteelementen aufrecht. Im Anschluß daran
kann der Flaschenzug im Inneren des Fuß- oder Aufnahmeteiles des Christbaumständers
untergebracht werden, so daß er von außen her nicht sichtbar ist und der Christbaumständer
ein optisch ansprechendes Äußeres hat.
[0025] Weitere Einzelheiten, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden illustrativen Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnung.
[0026] Es zeigt:
Fig. 1 schematisch stark vereinfacht eine Draufsicht von oben auf eine Ausgestaltungsmöglichkeit
eines erfindungsgemäßen Christbaumständers; und
Fig. 2 ebenfalls schematisch stark vereinfacht eine Draufsicht von oben auf eine weitere
Ausgestaltungsmöglichkeit eines erfindungsgemäßen Christbaumständers.
[0027] In den Figuren 1 und 2 bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche oder einander entsprechende
Bauteile.
[0028] Ein in Fig. 1 und 2 insgesamt mit 2 bezeichneter Christbaumständer umfaßt im wesentlichen
ein Fußteil 4, das in den dargestellten Ausführungsbeispielen aus einer Bodenplatte
6 und einer die Bodenplatte umfassenden Umfangswand 8 besteht, die eine gewisse vertikale
Höhenerstreckung hat, um die sich im Inneren des Christbaumständers 2 befindlichen
Bauteile nach außen hin abzudecken. An bzw. in dem Fußteil 4 bzw. in der Umfangswand
8 ist ein Aufnahmeteil 10 für den Stamm eines Christbaums angeordnet. Das Aufnahmeteil
10 besteht in den dargestellten Ausführungsbeispielen aus einer von der Bodenplatte
6 vorstehenden, zur Umfangswand 8 parallel und konzentrisch verlaufenden weiteren
Wand 12, welche als Lagerwand für Halteelemente dient, wie nachfolgend noch näher
erläutert wird. Im Mittelpunkt der von den Wänden 8 und 12 definierten Kreise steht
von der Bodenplatte 6 ein Zentrierdorn 14 vor, der sich in das untere freie Ende des
Christbaumstammes eindrückt.
[0029] Umfangseitig entlang der Lagerwand 12 ist eine Mehrzahl von Halteelementen äquidistant
angeordnet. In den dargestellten Ausführungsheispielen sind insgesamt vier Halteelemente
16, 18, 20 und 22 vorgesehen, welche voneinander um jeweils 90° beabstandet sind.
Die Halteelemente 16 bis 22 sind in der Lagerwand 12 in entsprechend ausgebildeten
Lageröffnungen gleitbeweglich geführt. Die Bewegung der Halteelemente 16 bis 22 erfolgt
somit in einer Ebene, welche in der Zeichenebene der Figuren bzw. parallel hierzu
liegt.
[0030] Die Halteelemente 16 bis 22 sind gemäß Fig. 1 und Fig. 2 im wesentlichen stift- oder
auch bolzenförmig ausgebildet und weisen jeweils zwei Endbereiche auf, nämlich Endbereiche
24, 26, 28 und 30, die einer Symmetrieachse zugewandt sind, welche senkrecht zur Zeichenebene
der Figur steht und durch den Dorn 14 verläuft, sowie hiervon abgewandte Endbereiche
32, 34, 36 und 38, die von der Symmetrieachse abgewandt sind und radial nach außen
weisen. Hierbei sind die Endbereiche 24 bis 30 in der aus der Zeichnung ersichtlichen
Weise angespitzt, um eine bessere Halterung eines einzuspannenden Christbaumstammes
zu erzielen, wie nachfolgend noch erläutert wird. Weiterhin befinden sich im Bereich
der Endbereiche 24 bis 30 an den Halteelementen 16 bis 22 Anschläge 40, 42, 44 und
46, welche ein Herausgleiten der Haltelemente 16 bis 22 aus ihren entsprechenden Führungen
in der Lagerwand 12 verhindern. Die Anschläge 40 bis 46 sind bevorzugt scheibenförmig,
also beispielsweise Federringe, welche in entsprechenden umlaufenden Nuten an den
Haltelementen 16 bis 22 gehalten sind.
[0031] Insoweit gleichen sich die beiden Ausgestaltungsformen von Fig. 1 und Fig. 2.
[0032] In der ersten Ausgestaltungsform gemäß Fig. 1 werden die radial außen liegenden Endbereiche
32 bis 38 der Halteelemente 16 bis 22 von einem Kraftübertragungselement beaufschlagt,
welches im bevorzugten Ausführungsbeispiel ein auf Zug belastbares und flexibles Verbindungsteil,
insbesondere ein Seil 48 ist. Das Seil 48 ist hierbei in den Endbereichen 32 bis 38
der Halteelemente 16 bis 22 unverlierbar geführt, beispielsweise in dort ausgebildeten
Bohrungen gehalten oder durch an den Endbereichen 32 bis 38 angebrachen Ösen geführt.
Das Seil 48 tritt - gegebenenfalls durch eine Öffnung 50 in der Umfangswand 8 - in
das Innere des Fußteils 4 ein, durchläuft eine erste Umlenköse 52, verläuft von hier
zu dem Halteelement 20 bzw. dessen Endbereich 36 und dann in der Zeichnung im Uhrzeigersinn
zu den Endbereichen 38, 32 und 34 der Halteelemente 22, 16 und 18. Das Seil 48 durchläuft
hierbei - wie bereits erwähnt - Bohrungen oder Ösen in den Endbereichen 32 bis 38.
Von dem Endbereich 34 des Halteelementes 18 herkommend durchläuft das Seil 48 eine
weitere Umlenköse 54 und tritt dann wieder aus dem Bereich des Fußteiles 4 - gegebenenfalls
durch die Öffnung 50 - aus.
[0033] Auf wenigstens einem der Halteelemente, im dargestellten Ausführungsbeispiel auf
dem Halteelement 22, befindet sich ein Federelement 56, das im dargestellten Ausführungsbeispiel
eine Schraubenfeder ist, welche um den Außenumfang des Halteelementes 22 gewickelt
ist und sich zwischen der Außenwandung der Lagerwand 12 und einem Anschlag 58 abstützt.
Durch die Feder 56 ist das Halteelement 22 nach außen, d.h. in der Zeichnung nach
links vorgespannt.
[0034] Im Lagerbereich der Halteelemente 16 bis 22, d.h. in dem Bereich, wo die Halteelemente
16 bis 22 die Lagerwand 12 durchtreten, sind Gesperre 60, 62, 64 und 66 vorgesehen.
Die Gesperre 60 bis 66 sind einseitig wirkend, d.h. sie hemmen im aktivierten Zustand
eine Bewegung der Halteelemente 16 bis 22 radial nach außen, wohingegen eine Bewegung
der Halteelemente 16 bis 22 radial nach innen auf die Symmetrieachse oder den Dorn
14 zu von den Gesperren 60 bis 66 im wesentlichen nicht behindert wird. Beispiele
für die Gesperre 60 bis 66, die in der Zeichnung stark schematisch dargestellt sind,
sind beispielsweise einseitig wirkende Formschlußgesperre mit Verzahnungen oder Reibgesperre,
wie sie auch beispielsweise bei den sogenannten Spritzkartuschen für Abdichtmassen
auf Silikonbasis Verwendung finden.
[0035] Die Gesperre 60 bis 66, die den Halteelementen 16 bis 22 zugeordnet sind, sind im
Bedarfsfall lösbar, um eine radial nach außen gerichtete Bewegung der Halteelemente
16 bis 22 zu ermöglichen, um beispielsweise einen eingespannten Christbaumstamm wieder
freizugeben, oder aber um das Aufnahmeteil 10 zur Aufnahme eines Christbaumstammes
vorzubereiten. Die Ausbildung der Gesperre 60 bis 66 kann hierbei derart sein, daß
sie einzeln, beispielsweise von Hand lösbar sind, oder aber sie können gleichzeitig
mittels einer zentralen Auslösevorrichtung gelöst werden, beispielsweise einem zu
der Lagerwand 12 koaxialen, auf deren Oberseite aufliegenden Ring, der bei einer Druckbetätigung
nach unten auf die Gesperre 60 bis 66 gleichzeitig einwirkt und diese freigibt.
[0036] Die Funktionsweise des erfindungsgemäßen Christbaumständers 2 gemäß Fig. 1 ist wie
folgt:
[0037] Fig. 1 zeigt den Christbaumständer 2 mit den Halteelementen 16 bis 22 in Lösestellung,
wo diese bei gelockertem Seil 48 radial nach außen von der Lagerwand 12 vorstehen,
wobei gegebenenfalls die Scheiben 40 bis 46 an der Innenwand der Lagerwand 12 anschlagen.
Der Innenraum des Aufnahmeteiles 10, also der Raum innerhalb der Lagerwand 12 ist
zur Aufnahme eines einzuspannenden Christbaumstammes frei. In dieser Position der
Halteelemente 16 bis 22 wird der Christbaumstamm in das Aufnahmeteil 10 gestellt,
wobei sich der Dorn 14 in die Stammunterseite eingräbt. Die beiden aus dem Fußteil
4 bzw. aus der Öffnung 50 der Umfangswand 8 vorragenden Enden des Seiles 48 werden
nun ergriffen, wobei die beiden Seilenden gegebenenfalls mit einem Griffteil oder
einem Knebel versehen sein können, um die beiden Enden des Seils 48 besser mit einer
Hand greifen zu können. Während mit der einen Hand der Christbaum vertikal ausgerichtet
wird, wird mit der anderen Hand eine Zugkraft oder Zugspannung auf das Seil 48 aufgebracht,
so daß sich dieses spannt und verkürzt, wobei diese Verkürzung des Seils 48 bewirkt,
daß die Halteelemente 16 bis 22 radial nach innen auf die Symmetrieachse zubewegt
werden und sich - bei einem absolut runden Baumstamm im wesentlichen gleichzeitig,
bei einem unregelmäßig konturierten Baumstamm nach und nach - an die Stammoberfläche
anlegen. Diese Bewegung der Halteelemente 16 bis 22 wird von den einseitig wirkenden
Gesperren 60 bis 66 nicht oder nur unwesentlich behindert. Wird nun eine weitere Zugkraft
auf das Seil 48 aufgebracht, werden die Halteelemente 16 bis 22 von allen Seiten her
mit gleichmäßiger Kraft weiter radial nach innen bewegt, wobei sich schließlich die
Endbereiche 24 bis 30 mit ihren zugespitzten Enden in das Material des Baumstammes
eingraben und diesen einspannen. Während des Anziehens des Seils 48 wird bevorzugt
noch eine Gewichtskraft auf das Fußteil 4 aufgebracht, damit ausreichende Zugkräfte
auf das Seil 48 aufgebracht werden können, ohne daß sich der Christbaumständer hebt.
Beispielsweise stellt sich eine an dem Seil 48 ziehende Person mit einem Fuß auf die
Bodenplatte 6.
[0038] Sobald durch entsprechende Rüttelbewegungen festgestellt wird, daß die erzielten
Haltekräfte ausreichend sind, wird das Seil 48 losgelassen und auch der eingespannte
Christbaum kann losgelassen werden, da er nun in dem Christbaumständer 2 zuverlässig
eingespannt ist. Beim Loslassen des Seils 48 liegt zwar in dem Seil 48 keine Zugspannung
mehr vor und damit auch keine nach innen gerichtete Kraft mehr in den einzelnen Halteelementen
16 und 22, die einseitig wirkenden Gesperre 60 bis 66 verhindern jedoch eine radiale
Ausweichbewegung der Elemente 16 bis 22 nach außen, so daß der Christbaumstamm eingespannt
bleibt. Die von dem Fußteil vorragende Länge des Seils 48 kann in den Zwischenraum
zwischen den Wänden 8 und 12 gelegt werden, so daß diese Seillänge von außen her so
gut wie unsichtbar ist und der Christbaumständer 2 ein optisch ansprechendes Äußeres
hat.
[0039] Was die speziellen Wirkmechanismen betrifft, die es ermöglichen, daß der Christbaum
auch dann vertikal aufrecht oder lotrecht eingespannt werden kann, wenn er einen Schiefwuchs
hat, sei auf die DE-PS 39 32 473 des gleichen Anmelders verwiesen, wo diese Wirkmechanismen
ausführlich dargelegt und beschrieben sind.
[0040] Es kann sich in der Praxis herausstellen, daß die auf die Halteelemente 16 bis 22
mittels des Seils 48 aufbringbaren Kräfte immer dann nicht ausreichend sind, wenn
das Seil 48 lediglich von Hand angezogen wird. Um höhere Zugkräfte in dem Seil 48
und damit höhere Haltekräfte der Halteelemente 16 bis 22 zu erzielen, kann eine Kraftverstärkungseinrichtung
vorgesehen werden, welche aufgrund der Ausgestaltung des Verbindungsteils als Seil
48 besonders bevorzugt in Form eines Flaschenzuges ausgebildet ist. Hierzu kann das
Seil 48 einseitig im Bereich des Fußteils 4 festgelegt werden, beispielsweise an der
Umlenköse 52. Das Seil 48 wird ausgehend von der Öse 52 wieder im Uhrzeigersinn über
die Endbereiche 36, 38, 32 und 34 geführt, durchläuft die Umlenköse 54 und ist dann
durch einen zwischen der Lagerwand 12 und der Umfangswand 8 angeordneten Flaschenzug
geführt, wonach es dann den Bereich des Fußteiles 4 - gegebenenfalls durch die Öffnung
- 50 verläßt. Durch diesen zwischengeschalteten Flaschenzug lassen sich die in dem
Seil 48 aufzubringenden Zugkräfte wesentlich erhöhen, so daß auch entsprechend höhere
Haltekräfte erzielbar sind. Aufgrund der Anordnung des Flaschenzuges zwischen der
Lagerwand 12 und der Umfangswand 8 ist dieser von außen her nicht sichtbar, so daß
das äußere Erscheinungsbild des erfindungsgemäßen Christbaumständers 2 durch den Flaschenzug
nicht beeinträchtigt wird.
[0041] Soll der eingespannte Christbaumstamm von dem Christbaumständer 2 freigegeben werden,
werden die Gesperre 60 bis 66 - entweder einzeln nacheinander oder gleichzeitig durch
eine zentrale Auslösevorrichtung - gelöst, wobei dann zumindest eines der Halteelemente
(im dargestellten Auführungsbeispiel das Halteelement 22) unter der Kraft der Feder
56 radial nach außen bewegt wird. Sind alle Halteelemente 16 bis 22 mit einer der
Feder 56 entsprechenden Feder versehen, kehren alle Halteelemente 16 bis 22 in die
in der Figur gezeigte Endlage zurück, in der der Christbaumstamm von den Halteelementen
16 bis 22 freigegeben wird und aus dem Christbaumständer 2 entnommen werden kann.
Ist gemäß der zeichnerischen Darstellung nur eines der Halteelemente mit der radial
nach außen wirkende Druckfeder 56 versehen, wird auch nur dieses eine Halteelement
in seine Lösestellung gemäß der zeichnerischen Darstellung zurückkehren. Dies genügt
jedoch in der Regel, den Christbaum durch mehrmalige Kippbewegungen in Richtung der
noch anliegenden Halteelemente von diesen freizubekommen, um ihn aus dem Christbaumständer
2 ziehen zu können.
[0042] In der zweiten Ausgestaltungsform gemäß Fig. 2 werden die radial innen liegenden
Endbereiche 24 bis 30 der Halteelemente 16 bis 22 von dem bevorzugt als Seil ausgebildeten
Kraftübertragungselement beaufschlagt. Das Seil 48 ist hierbei in den Endbereichen
24 bis 30 der Halteelemente 16 bis 22 unverlierbar geführt, beispielsweise in dort
ausgebildeten Bohrungen gehalten oder durch an den Endbereichen 32 bis 38 angebrachen
Ösen geführt. Eines der Halteelemente - in Fig. 2 das Halteelement 20 - weist hierbei
in seinem radial inneren Endbereich zwei Bohrungen oder Ösen auf. Das Seil 48 tritt
- gegebenenfalls auch durch eine Öffnung oder einen Schlitz in der Umfangswand 8 und
der Lagerwand 12 - in das Innere des Fußteils 4 ein, durchläuft eine Öse oder einen
Ring 49 und wird von dort zur ersten Bohrung im Endbereich 28 des Halteelementes 20
geführt. Von hier verläuft es zu dem Halteelement 22 bzw. dessen Endbereich 30 und
dann in der Zeichnung im Uhrzeigersinn zu den Endbereichen 24 und 26 der Halteelemente
16 und 18. Das Seil 48 durchläuft hierbei - wie bereits erwähnt - Bohrungen oder Ösen
in den Endbereichen 28 bis 26. Von dem Endbereich 26 des Halteelementes 18 herkommend
durchläuft das Seil 48 eine weitere Bohrung oder Öse im Endbereich 28 des Halteelementes
20 und ist hier durch ein Seilschloß 68 oder dergl. festgelegt.
[0043] Im Gegensatz zu dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel tritt in Fig. 2 nur
ein Seiltrum 70 des Seils 48 aus dem Fußteil 4 aus.
[0044] Auf wenigstens einem der Halteelemente, im dargestellten Ausführungsbeispiel auf
dem Halteelement 22, befindet sich ein Federelement 56, das im dargestellten Ausführungsbeispiel
eine Schraubenfeder ist, welche um den Außenumfang des Halteelementes 22 gewickelt
ist und sich zwischen der Außenwandung der Lagerwand 12 und einem Anschlag 58 abstützt.
Durch die Feder 56 ist das Halteelement 22 nach außen, d.h. in der Zeichnung nach
links vorgespannt.
[0045] Auf das Seiltrum 70 des Seils 48 wirkt ein in Fig. 2 nicht dargestelltes, einseitig
arbeitendes Gesperre ein, welches eine Bewegung der Halteelemente 16 bis 22 aus ihrer
Halte- in die Lösestellung unterbindet. Das Gesperre kann innerhalb oder außerhalb
der Umfangswand 8 angeordnet bzw. hieran befestigt sein. Die konkrete Ausgestaltung
des Gesperres hängt letztendlich von den zu erbringenden Haltekräften und dem Design
des Christbaumständers ab. Die grundlegende Funktion, welche das Gesperre zu erfüllen
hat ist, nach Erreichen der Halteposition die Halteelemente in dieser Halteposition
festzulegen, d. h. eine Bewegung der Halteelemente 16 bis 22 radial nach außen zu
hemmen, wohingegen eine Bewegung der Halteelemente 16 bis 22 radial nach innen auf
die Symmetrieachse oder den Dorn 14 zu, also ein Zugbewegung an dem Seiltrum 70 von
dem Gesperre im wesentlichen nicht behindert werden soll. Es versteht sich, daß das
auf das Seiltrum 70 wirkende Gesperre im Bedarfsfall lösbar sein muß, um eine radial
nach außen gerichtete Bewegung der Halteelemente 16 bis 22 zu ermöglichen, um beispielsweise
einen eingespannten Christbaumstamm wieder freizugeben, oder aber um das Aufnahmeteil
10 zur Aufnahme eines Christbaumstammes vorzubereiten.
[0046] Die Funktionsweise des erfindungsgemäßen Christbaumständers 2 in der Ausgestaltungsform
von Fig. 2 ist wie folgt:
[0047] Fig. 2 zeigt den Christbaumständer 2 mit den Halteelementen 16 bis 22 in Lösestellung,
wo diese bei gelockertem Seil 48 radial nach außen von der Lagerwand 12 vorstehen,
wobei gegebenenfalls die Scheiben 40 bis 46 an der Innenwand der Lagerwand 12 anschlagen.
Der Innenraum des Aufnahmeteiles 10, also der Raum innerhalb der Lagerwand 12 ist
zur Aufnahme eines einzuspannenden Christbaumstammes frei. In dieser Position der
Halteelemente 16 bis 22 wird der Christbaumstamm in das Aufnahmeteil 10 gestellt,
wobei sich der Dorn 14 in die Stammunterseite eingräbt. Das aus dem Fußteil 4 bzw.
einer dortigen Öffnung vorragende Seiltrum 70 des Seiles 48 wird ergriffen, wobei
das Ende des Seiltrums 70 gegebenenfalls mit einem Griffteil oder einem Knebel versehen
sein kann, um das Ende des Seiltrums 70 besser mit einer Hand greifen zu können. Während
mit der einen Hand der Christbaum vertikal ausgerichtet wird, wird mit der anderen
Hand eine Zugkraft oder Zugspannung auf das Seiltrum 70 aufgebracht, so daß sich dieses
spannt und verkürzt, wobei diese Verkürzung des Seils 48 bewirkt, daß sich das zwischen
den Endbereichen 24 bis 30 verlaufende Seiltrum verkürzt und so die Halteelemente
16 bis 22 radial nach innen auf die Symmetrieachse zubewegt werden und sich - bei
einem absolut runden Baumstamm im wesentlichen gleichzeitig, bei einem unregelmäßig
konturierten Baumstamm nach und nach - an die Stammoberfläche anlegen. Diese Bewegung
der Halteelemente 16 bis 22 wird von dem einseitig auf das Seiltrum 70 wirkende Gesperre
nicht oder nur unwesentlich behindert. Wird nun eine weitere Zugkraft auf das Seil
48 aufgebracht, werden die Halteelemente 16 bis 22 von allen Seiten her mit gleichmäßiger
Kraft weiter radial nach innen bewegt, wobei sich schließlich die Endbereiche 24 bis
30 mit ihren zugespitzten Enden in das Material des Baumstammes eingraben und diesen
einspannen. Während des Anziehens des Seiltrums 70 wird bevorzugt noch eine Gewichtskraft
auf das Fußteil 4 aufgebracht, damit ausreichende Zugkräfte auf das Seiltrum 70 aufgebracht
werden können, ohne daß sich der Christbaumständer hebt. Beispielsweise stellt sich
eine an dem Seiltrum 70 ziehende Person mit einem Fuß auf die Bodenplatte 6.
[0048] Sobald durch entsprechende Rüttelbewegungen festgestellt wird, daß die erzielten
Haltekräfte ausreichend sind, wird das Seiltrum 70 losgelassen und auch der eingespannte
Christbaum kann losgelassen werden, da er nun in dem Christbaumständer 2 zuverlässig
eingespannt ist. Beim Loslassen des Seiltrums 70 liegt zwar in dem Seil 48 keine Zugspannung
mehr vor und damit auch keine nach innen gerichtete Kraft mehr in den einzelnen Halteelementen
16 und 22, das einseitig wirkende Gesperre im Seiltrum 70 verhindert jedoch eine radiale
Ausweichbewegung der Elemente 16 bis 22 nach außen, so daß der Christbaumstamm eingespannt
bleibt. Die von dem Fußteil vorragende Länge des Seiltrums 70 kann in den Zwischenraum
zwischen den Wänden 8 und 12 gelegt werden, so daß diese Seillänge von außen her so
gut wie unsichtbar ist und der Christbaumständer 2 ein optisch ansprechendes Äußeres
hat.
[0049] Was die speziellen Wirkmechanismen betrifft, die es ermöglichen, daß der Christbaum
auch dann vertikal aufrecht oder lotrecht eingespannt werden kann, wenn er einen Schiefwuchs
hat, sei nochmals ausdrücklich auf die DE-PS 39 32 473 des gleichen Anmelders verwiesen.
[0050] Es kann sich in der Praxis herausstellen, daß die auf die Halteelemente 16 bis 22
mittels des Seiltrums 70 aufbringbaren Kräfte immer dann nicht ausreichend sind, wenn
das Seiltrum 70 lediglich von Hand angezogen wird. Um höhere Zugkräfte in dem Seiltrum
70 und damit höhere Haltekräfte der Halteelemente 16 bis 22 zu erzielen, kann auch
bei der Ausgestaltungsform von Fig. 2 eine Kraftverstärkungseinrichtung vorgesehen
werden, welche ebenfalls bevorzugt in Form eines Flaschenzuges ausgebildet ist. Unter
Umständen kann das Gesperre für das Seiltrum 70 mit dem Flaschenzug oder einer sonstigen
Kraftverstärkungseinrichtung kombiniert werden.
[0051] Soll der eingespannte Christbaumstamm von dem Christbaumständer 2 freigegeben werden,
wird das Gesperre gelöst, wobei dann zumindest eines der Halteelemente (im dargestellten
Auführungsbeispiel das Halteelement 22) unter der Kraft der Feder 56 radial nach außen
bewegt wird. Sind alle Halteelemente 16 bis 22 mit einer der Feder 56 entsprechenden
Feder versehen, kehren alle Halteelemente 16 bis 22 in die in Fig. 2 gezeigte Endlage
zurück, in der der Christbaumstamm von den Halteelementen 16 bis 22 freigegeben wird
und aus dem Christbaumständer 2 entnommen werden kann. Ist gemäß der zeichnerischen
Darstellung nur eines der Halteelemente mit der radial nach außen wirkende Druckfeder
56 versehen, wird auch nur dieses eine Halteelement in seine Lösestellung gemäß der
zeichnerischen Darstellung zurückkehren. Dies genügt jedoch in der Regel, den Christbaum
durch mehrmalige Kippbewegungen in Richtung der noch anliegenden Halteelemente von
diesen freizubekommen, um ihn aus dem Christbaumständer 2 ziehen zu können.
[0052] Es versteht sich, daß die voranstehende Beschreibung, welche unter Bezugnahme auf
die Zeichnung erfolgte, als rein illustrativ und nicht als einschränkend zu verstehen
ist. So ist beispielsweise die Anzahl der Halteelemente nicht auf vier beschränkt,
es können beispielsweise auch drei oder auch mehr als vier derartiger Halteelemente
verwendet werden. Wie bereits erwähnt können auch zwei, drei oder auch alle Halteelemente
mit der radial nach außen wirkenden Druckfeder versehen sein. Anstelle der geschlossenwandig
umlaufenden Lagerwand für die Halteelemente können auch einzelne, den jeweiligen Halteelementen
zugeordnete Lagerlaschen oder -bügel vorgesehen sein, welche von der Bodenplatte des
Fußteiles aus vertikal nach oben vorstehen und zur gleitbeweglichen Führung der Halteelemente
und zur Aufnahme oder Anordnung der Gesperre dienen.
[0053] In jedem Fall wird ein Christbaumständer erhalten, der das rasche und zuverlässige
vertikale oder lotrechte Aufstellen eines Christbaums von einer Einzelperson erlaubt,
wobei der Christbaumständer konstruktiv einfach und damit kosten- und gewichtsparend
ist und ein ansprechendes optisches Äußeres hat.
1. Christbaumständer mit
einem Fußteil (4);
einem an dem Fußteil (4) angeordneten Aufnahmeteil (10) für den Stamm des Christbaums
mit mehreren um eine Symmetrieachse angeordneten Halteelementen (16, 18, 20, 22),
die jeweils zwischen einer Haltestellung und einer Lösestellung bewegbar sind, wobei
sich die Halteelemente (16, 18, 20, 22) hierbei auf die Symmetrieachse zu und von
dieser weg bewegen; und
mit einer einzigen Spanneinrichtung, die über ein Kraftübertragungselement an sämtlichen
Halteelementen (16, 18, 20, 22) angreift und die Halteelemente (16, 18, 20, 22) mit
einer einstellbaren Haltekraft in die Haltestellung bewegt, wobei
das Kraftübertragungselement ein auf Zug belastbares und flexibles Verbindungsteil
(48) ist, welches sämtliche Halteelemente (16, 18, 20, 22) zunächst im wesentlichen
kraftfrei an den Stamm des Christbaums anlegt und sodann sämtliche Halteelemente (16,
18, 20, 22) in einem Zuge und mit einer im wesentlichen gleichen Haltekraft an den
Stamm des Christbaumes andrückt, und wenigstens ein Gesperre vorgesehen ist, welches
die Bewegung der Halteelemente (16, 18, 20, 22) aus ihrer Haltestellung zurück in
die Lösestellung unterbindet
dadurch gekennzeichnet,
daß die Halteelemente (16, 18, 20, 22) im wesentlichen stiftförmig ausgebildet sind
und im Aufnahmeteil (10) im wesentlichen horizontal und gleitbeweglich geführt sind;
daß das Verbindungsteil (48) an Endbereichen (32, 34, 36, 38; 24, 26, 28, 30) der
Halteelemente (16, 18, 20, 22) angreift und bei Zugbelastung die Halteelemente (16,
18, 20, 22) in die Haltestellung bewegt.
2. Christbaumständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Verbindungsteil (48) an den der Symmetrieachse abgewandten Endbereichen (32, 34,
36, 38) der Halteelemente (16, 18, 20, 22) angreift
3. Christbaumständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Verbindungsteil (48) an den der Symmetrieachse zugewandten Endbereichen (24, 26,
28, 30) der Halteelemente (16, 18, 20, 22) angreift
4. Christbaumständer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Halteelement (16, 18, 20, 22) ein in Richtung der Lösestellung wirkendes Gesperre
(60, 62, 64, 66) zugeordnet ist.
5. Christbaumständer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil (48) ein zugfestes Seil ist.
6. Christbaumständer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf das Seil ein in Richtung der Lösestellung der Halteelemente (16, 18, 20, 22)
wirkendes Gesperre einwirkt.
7. Christbaumständer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die den Halteelementen (16, 18, 20, 22) zugeordneten bzw. das dem Seil zugeordnete
Gesperre (60, 62, 64, 66) lösbar sind bzw. ist.
8. Christbaumständer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesperre (60, 62, 64, 66) gleichzeitig lösbar sind.
9. Christbaumständer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesperre (60, 62, 64, 66) in oder an einer Lagerwand (12) für die Halteelemente
(16, 18, 20, 22) angeordnet sind.
10. Christbaumständer nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines der Halteelemente (16, 18, 20, 22) durch ein Federbauteil (56) in
Richtung seiner Lösestellung vorgespannt ist.
11. Christbaumständer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Federbauteil (56) eine um das Halteelement (16, 18, 20, 22) gewickelte Schraubenfeder
ist.
12. Christbaumständer nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil (48) in den jeweiligen Endbereichen (32, 34, 36, 38; 24, 26,
28, 30) der Halteelemente (16, 18, 20, 22) unverlierbar geführt ist.
13. Christbaumständer nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die in Richtung der Haltestellung weisenden Endbereiche (24, 26, 28, 30) der Halteelemente
(16, 18, 20, 22) angespitzt sind.
14. Christbaumständer nach einem der Ansprüche 5 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Seil über eine Kraftverstärkungseinrichtung, insbesondere über einen Flaschenzug,
betätigbar ist.
1. A Christmas tree stand comprising
a base part (4);
a receiving part (10) disposed on the base part (4) and intended for the Christmas
tree trunk, with a plurality of retaining elements (16, 18, 20, 22), which are disposed
around an axis of symmetry and which are each movable between a retaining position
and a release position, the retaining elements (16, 18, 20, 22) moving towards and
away from the axis of symmetry in these movements; and
with a single clamping device which by way of a force transmission element acts on
all the retaining elements (16, 18, 20, 22) and moves the retaining elements (16,
18, 20, 22) into the retaining position with an adjustable retaining force,
the force transmission element being a tensionable and flexible connecting part (48)
which initially applies all the retaining elements (16, 18, 20, 22) against the Christmas
tree trunk with substantially no force and then presses all the retaining elements
(16, 18, 20, 22) against the Christmas tree trunk in one operation and with a substantially
equal retaining force, and at least one locking mechanism is provided which prevents
movement of the retaining elements (16, 18, 20, 22) out of their retaining position
back into the release position,
characterised in that
the retaining elements (16, 18, 20, 22) are constructed substantially in the form
of pins and are guided in the receiving part (10) substantially horizontally and slidably;
in that the connecting part (48) acts on end zones (32, 34, 36, 38; 24, 26, 28, 30)
of the retaining elements (16, 18, 20, 22) and, on tensioning, moves the retaining
elements (16, 18, 20, 22) into the retaining position.
2. A Christmas tree stand according to claim 1, characterised in that the connecting
part (48) acts on those end zones (32, 34, 36, 38) of the retaining elements (16,
18, 20, 22) which are remote from the axis of symmetry.
3. A Christmas tree stand according to claim 1, characterised in that the connecting
part (48) acts on those end zones (24, 26, 28, 30) of the retaining elements (16,
18, 20, 22) which face the axis of symmetry.
4. A Christmas tree stand according to any one of claims 1 to 3, characterised in that
a locking mechanism (60, 62, 64, 66) acting in the direction of the release position
is associated with each retaining element (16, 18, 20, 22).
5. A Christmas tree stand according to any one of claims 1 to 4, characterised in that
the connecting part (48) is a tension resistant cable.
6. A Christmas tree stand according to claim 5, characterised in that a locking mechanism
operative in the direction of the release position of the retaining elements (16,
18, 20, 22) acts on the cable.
7. A Christmas tree stand according to any one of claims 1 to 6, characterised in that
the locking mechanisms (60, 62, 64, 66) associated with the retaining elements (16,
18, 20, 22) and with the cable respectively are/is releasable.
8. A Christmas tree stand according to claim 7, characterised in that the locking mechanisms
(60, 62, 64, 66) are releasable simultaneously.
9. A Christmas tree stand according to any one of claims 1 to 8, characterised in that
the locking mechanisms (60, 62, 64, 66) are disposed in or on a mounting wall (12)
for the retaining elements (16, 18, 20, 22).
10. A Christmas tree stand according to any one of claims 1 to 9, characterised in that
at least one of the retaining elements (16, 18, 20, 22) is biased in the direction
of its release position by a spring component (56).
11. A Christmas tree stand according to claim 10, characterised in that the spring component
(56) is a helical spring coiled around the retaining element (16, 18, 20, 22).
12. A Christmas tree stand according to any one of claims 1 to 11, characterised in that
the connecting part (48) is guided so as to be captive in the respective end zones
(32, 34, 36, 38; 24, 26, 28, 30) of the retaining elements (16, 18, 20, 22).
13. A Christmas tree stand according to any one of claims 1 to 12, characterised in that
the end zones (24, 26, 28, 30) of the retaining elements (16, 18, 20, 22) pointing
in the direction of the retaining position are pointed.
14. A Christmas tree stand according to any one of claims 5 to 11, characterised in that
the cable is adapted to be actuated via a force boosting device, more particularly
a pulley system.
1. Support pour arbre de Noël comportant
une partie formant pied (4) ;
une partie de réception (10), disposée sur la partie formant pied (4) et servant à
recevoir le tronc de l'arbre de Noël et comportant plusieurs éléments de retenue (16,
18, 20, 22), qui sont disposés autour d'un axe de symétrie et sont déplaçables respectivement
entre une position de retenue et une position de libération, les éléments de retenue
(16, 18, 20, 22) se rapprochant et s'écartant de l'axe de symétrie ; et
un seul dispositif de serrage, qui s'applique par l'intermédiaire d'un organe de transmission
de force à tous les éléments de retenue (16, 18, 20, 22) et déplace les éléments de
retenue (16, 18, 20, 22), avec une force de retenue réglable, pour les amener dans
la position de retenue,
l'élément de transmission de force étant une partie de liaison flexible (48), qui
peut être chargée en traction et qui applique tout d'abord sensiblement sans force
tous les éléments de retenue (16, 18, 20, 22) contre le tronc de l'arbre de Noël et
ensuite serre tous les éléments de retenue (16, 18, 20, 22) contre le tronc de l'arbre
de Noël en une même action et avec une force de retenue sensiblement identique, tandis
qu'il est prévu au moins un dispositif de blocage, qui empêche le déplacement de retour
des éléments de retenue (16, 18, 20, 22) de leur position de retenue dans la position
de libération,
caractérisé en ce
que les éléments de retenue (16, 18, 20, 22) sont réalisés essentiellement en forme
de tiges et sont guidés essentiellement horizontalement et avec possibilité de glissement
dans la partie de réception (10) ;
que la partie de liaison (48) agit sur les parties d'extrémité (32, 34, 36, 38 ; 24,
26, 28, 30) des éléments de retenue (16, 18, 20, 22) et, lors d'une contrainte de
traction, déplace les éléments de retenue (16, 18, 20, 22) pour les amener dans la
position de retenue.
2. Support pour arbre de Noël selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie
de liaison (42) agit sur les parties d'extrémité (32, 34, 36, 38), qui sont situées
à l'opposé de l'axe de symétrie, des éléments de retenue (16, 18, 20, 22).
3. Support pour arbre de Noël selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie
de liaison (48) agit sur les parties d'extrémité (24, 26, 28, 30), tournées vers l'axe
de symétrie, des éléments de retenue (16, 18, 20, 22).
4. Support pour arbre de Noël selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce
qu'un dispositif de blocage (60, 62, 64, 66), qui agit en direction de la position
de libération, est associé à chaque élément de retenue (16, 18, 20, 22).
5. Support pour arbre de Noël selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce
que la partie de liaison (48) est un câble résistant à la traction.
6. Support pour arbre de Noël selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'un dispositif
de blocage, qui agit en direction de la position de libération des éléments de retenue
(16, 18, 20, 22), agit sur le câble.
7. Support pour arbre de Noël selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce
que les dispositifs de blocage associés aux éléments de retenue (16, 18, 20, 22) ou
les dispositifs de blocage (60, 62, 64, 66) associés au câble sont détachables.
8. Support pour arbre de Noël selon la revendication 7, caractérisé en ce que les dispositifs
de blocage (60, 62, 64, 66) peuvent être desserrés simultanément.
9. Support pour arbre de Noël selon la revendication 8, caractérisé en ce que les dispositifs
de blocage (60, 62, 64, 66) sont disposés dans ou sur une paroi de support (12) pour
les éléments de retenue (16, 18, 20, 22).
10. Support pour arbre de Noël selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce
qu'au moins l'un des éléments de retenue (16, 18, 20, 22) est précontraint par un
composant formant ressort (56) en direction de sa position de libération.
11. Support pour arbre de Noël selon la revendication 10, caractérisé en ce que le composant
formant ressort (56) est un ressort hélicoïdal enroulé autour de l'élément de retenue
(16, 18, 20, 22).
12. Support pour arbre de Noël selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce
que la partie de liaison (48) est guidé d'une manière imperdable dans les parties
d'extrémité respectives (32, 34, 36, 38 ; 24, 26, 28, 30) des éléments de retenue
(16, 18, 20, 22).
13. Support pour arbre de Noël selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce
que les parties d'extrémité (24, 26, 28, 30), qui sont tournées vers la position de
retenue, des éléments de retenue (16, 18, 20, 22) sont pointues.
14. Support pour arbre de Noël selon l'une des revendications 5 à 13, caractérisé en ce
que le câble peut être actionné au moyen d'un dispositif d'amplification de force,
notamment au moyen d'une poulie.