[0001] Die Erfindung betrifft eine Einbauspüle zum Einbau in einen Ausschnitt (Öffnung)
einer Arbeits- oder Abdeckplatte, mit wenigstens einem Becken, wenigstens einer eine
Arbeits- oder Abtropffläche bildenden Oberflächenzone sowie einer äußeren, um die
Einbauspüle umlaufenden Randzone, welche einen erhöhten Randwulst und eine gleichfalls
um die Einbauspüle umlaufende, ebene Ringfläche bildet, die sich bei in die Abdeckplatte
eingebauter Einbauspüle auf demselben Niveau wie die Oberfläche der Abdeckplatte befindet,
wobei die innerhalb des Randwulstes liegenden Zonen der Einbauspüle eine nach unten
vertiefte Ausformung bilden, deren sämtliche, nach oben weisende Oberflächenbereiche
tiefer liegen als der Kamm des Randwulstes.
[0002] Bei einer solchen Einbauspüle kann es sich z. B. um ein aus Edelstahlblech durch
Tiefziehen und gegebenenfalls Schweißen hergestelltes Produkt handeln, aber auch um
eine Einbauspüle aus emailliertem Stahlblech oder um ein aus gegebenenfalls mit Füllstoffen
versehenem Gießharz gegossenes oder um ein aus einer Kunststoff-Preßmasse hergestelltes
Produkt.
[0003] Derartige Einbauspülen sind bekannt.
[0004] Bei den vorstehend erwähnten Arbeits- oder Abdeckplatten handelt es sich üblicherweise
um aus einem Holzwerkstoff bestehende und oben mit einer Kunststoffbeschichtung versehene
Platten, neuerdings kann es sich aber auch um z. B. gegossene Kunststoffplatten handeln;
schließlich (was aber mehr und mehr unüblich wird) kann eine solche Abdeckplatte aber
auch von einer auf ihrer Unterseite mit Versteifungen versehenen Edelstahlblech-Platte
gebildet werden. Derartige Holzwerkstoff- bzw. Kunststoff-Abdeckplatten haben heute
bei Einbauküchen in der Regel eine Plattenstärke (Plattendicke) von 40 mm.
[0005] Da im Spülenbereich insbesondere einer Küche (dies kann aber auch für Labors, Arztpraxen,
Krankenhäuser und dergleichen gelten) häufig nicht nur gespült wird, sondern auch
andere Arbeiten verrichtet werden, lag der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Gebrauchsfähigkeit
von Einbauspülen der eingangs erwähnten Art zu verbessern, um sie so noch universeller
nutzen zu können, ohne daß dabei gravierende Nachteile in Kauf genommen werden müssen.
[0006] Ein Grundgedanke für eine erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist nun darin zu
sehen, daß im Vergleich zu herkömmlichen Einbauspülen der eingangs erwähnten Art die
Tiefe der Ausformung im Bereich der Arbeits- oder Abtropffläche der Einbauspüle so
vergrößert wird, daß in diesem Bereich die Ausformung die Plattenstärke der Abdeckplatte,
in die die Einbauspüle eingebaut wird, vollständiger nutzt als dies bei den bekannten
Einbauspülen der Fall ist - bei letzteren ragt der die Abtropffläche bildende Bereich
der Einbauspüle nur etwa 25 bis maximal 30 mm tief in die Abdeckplatte bzw. deren
Ausschnitt hinein; erfindungsgemäß wird deshalb im Vergleich zu bekannten Einbauspülen
die Ausformung so vertieft, daß in dem die Abtropffläche bildenden Spülenbereich die
Einbauspüle bis ungefähr auf das Niveau der Unterseite der Abdeckplatte hinunterragt,
d. h. über dieses Niveau nach unten höchstens unwesentlich übersteht (z. B. 1, 2 oder
3 mm) oder nur ganz wenig über diesem Niveau endet (z. B. 1, 2 oder 3 mm über diesem
Niveau). Dies bedeutet mit anderen Worten, daß erfindungsgemäß im Bereich der Abtropffläche
der größte vertikale Abstand der Unterseite der Ausformung von der genannten Ringfläche
ungefähr gleich der Dicke der Abdeckplatte ist (d. h. dieser größte vertikale Abstand
unterscheidet sich von der Dicke der Abdeckplatte entweder gar nicht oder nur maximal
um ± 15 %, bevorzugt nur um maximal ± 10 %).
[0007] Die die Abtropffläche bildende Oberflächenzone der Einbauspüle könnte im eingebauten
Zustand horizontal verlaufen, üblicherweise hat sie jedoch ein geringes Gefälle in
Richtung auf ein der Abtropffläche benachbartes Becken der Einbauspüle. Für den letzteren
Fall empfehlen sich Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Einbauspüle, bei denen
der kleinste vertikale Abstand der Unterseite der Ausformung von der genannten Ringfläche
mindestens ungefähr 3/4 der Dicke der Arbeitsplatte beträgt (der genannte kleinste
vertikale Abstand soll demnach um nicht mehr als ± 15 %, bevorzugt um nicht mehr als
± 10 % und am besten um nicht mehr als ± 5 % von dem Maß abweichen, welches gleich
3/4 der Dicke der Abdeckplatte ist).
[0008] Durch die erfindungsgemäße Gestaltung einer Einbauspüle wird erreicht, daß alle für
ein Arbeiten in bzw. auf der Spüle in Frage kommenden Spülenbereiche von einem diesen
gegenüber verhältnismäßig hohen Randwulst umgeben werden, so daß die erfindungsgemäße
Einbauspüle mit einem ausgeprägten Schwallrand umfaßt ist, durch den weit besser als
bei den bekannten Einbauspülen verhindert wird, daß auf der Spüle anfallende Flüssigkeiten
über den Spülenrand hinausschwappen. Weitere, durch die Vertiefung der Ausformung
erzielbare Vorteile werden später noch erläutert werden. Alle diese Vorteile werden
aber erzielt, ohne daß der im Bereich der Einbauspüle unter der Abdeckplatte zur Verfügung
stehende Raum z. B. eines Unterbauschranks hinsichtlich seiner Nutzung beeinträchtigt
wird, da der bei den bekannten Einbauspülen ungenutzte Raum unterhalb der Abtropffläche,
jedoch noch innerhalb des Ausschnitts der Abdeckplatte, auf keinen Fall genutzt werden
kann. In diesem Zusammenhang muß man sich vor Augen halten, daß beispielsweise in
einer Einbauküche Einbaugeräte, insbesondere eine Spülmaschine, häufig unter der Abdeckplatte
installiert werden, und zwar gerade unterhalb der Abtropffläche der Einbauspüle, und
trotz der erfindungsgemäßen Vertiefung der Ausformung behindert letztere einen solchen
Einbau in keiner Weise (solche Einbaugeräte, wie eine Spülmaschine, ein Backofen oder
dergleichen werden üblicherweise von vorn unter die Abdeckplatte geschoben und müssen
für eine Wartung oder eine Reparatur auch wieder nach vorn herausziehbar sein). Hingegen
konnten Einbaugeräte, wie eine Spülmaschine, schon bislang nicht unter einem Becken
einer Spüle installiert werden, weil sich dieses nicht nur aufgrund der Beckentiefe
verbietet, sondern auch deshalb, weil an die sich im Beckenboden befindene Ablauföffnung
eine sogenannte Ablaufgarnitur angeschlossen werden muß, die z. B. einen Siphon umfaßt,
welcher sich vom Beckenboden um ein erhebliches Maß nach unten erstreckt.
[0009] Aus dem Vorstehenden ergibt sich, daß solche Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Einbauspüle besonders vorteilhaft sind, bei denen die die Abtropffläche bildende Oberflächenzone
der Einbauspüle an deren Randzone angrenzt, d. h. bei denen die Abtropffläche nicht
etwa z. B. zwischen zwei Becken liegt, seien es nun zwei Spülbecken oder ein Spülbecken
und ein kleineres Becken (sogenanntes Restebecken).
[0010] Bei Einbauspülen gibt es zwei gängige Einbauarten: Ganz überwiegend wird die Einbauspüle
so in den Ausschnitt der Abdeckplatte eingesetzt, daß sie mit dem äußersten Bereich
ihrer Randzone auf der Oberseite der Abdeckplatte aufliegt, d. h. auf dem den Abdeckplattenausschnitt
umgebenden Randbereich der Abdeckplattenoberseite; weniger verbreitet ist eine zweite
Einbauart, bei der die Einbauspüle so in den Abdeckplattenausschnitt eingesetzt wird,
daß der Kamm des Randwulstes mit der Abdeckplattenoberseite bündig ist, d. h. daß
der Kamm des Randwulstes nicht nach oben über das Niveau der Abdeckplattenoberseite
hinausragt. Im erstgenannten Fall handelt es sich bei der vorstehend erwähnten Ringfläche
also um eine an der Unterseite der Randzone vorgesehene Ringfläche, mit der die Einbauspüle
im eingebauten Zustand auf der Oberseite der Abdeckplatte aufliegt, während im zweiten
Fall der Kammbereich des Randwulstes die genannte Ringfläche darstellt. Je nachdem,
für welche Einbauart die erfindungsgemäße Einbauspüle vorgesehen ist, führt die erfindungsgemäße
Spülengestaltung also gegebenenfalls zu unterschiedlichen (in vertikaler Richtung
gemessenen) Abständen der Unterseite der Ausformung von der Oberseite des Kamms des
Randwulstes.
[0011] Da die Becken von Spülen diejenigen Bereiche bilden, in denen am meisten und heftigsten
geplanscht wird, und da es aus den vorstehend geschilderten Gründen völlig unerheblich
ist, ob der Boden des Beckens einer Spüle einen oder einige wenige cm mehr oder weniger
weit nach unten in den Raum unterhalb der Abdeckplatte hineinragt, wird des weiteren
empfohlen, eine erfindungsgemäße Einbauspüle so zu gestalten, daß die Oberkante des
Beckens bzw. die Oberkanten ihrer Becken zumindest nahezu überall tiefer liegt bzw.
liegen als die tiefste Stelle der Abtropffläche. Dadurch wird die Gefahr vermindert,
daß mit Spülmitteln versetztes Spülwasser oder gar verschmutztes Spülwasser auf die
Abtropffläche schwappt und dort abgestelltes, bereits gesäubertes Geschirr oder dergleichen
wieder verunreinigt.
[0012] Auf einer sogenannten Batteriebank wird im allgemeinen die Wasserauslaufvorrichtung,
insbesondere in Form einer Mischbatterie, angebracht, in manchen Fällen aber auch
ein Bedienungselement für das Ablaufventil eines Beckens. Solche Elemente behindern
das Arbeiten an einer Spüle aber um so weniger, je weniger weit diese Elemente nach
oben ragen. Unter anderem aus diesem Grund ist es vorteilhaft, wenn eine die Batteriebank
bildende zweite Oberflächenzone der Einbauspüle tiefer liegt als die tiefste Stelle
der Abtropffläche (worunter in diesem Fall die Oberseite des Bodens der Abtropffläche
zu verstehen ist, da an deren Oberseite üblicherweise über diesen Boden überstehende
Rippen vorgesehen werden).
[0013] Andererseits ist es empfehlenswert, die Einbauspüle so zu gestalten, daß die die
Batteriebank bildende zweite Oberflächenzone höher liegt als ein Überlauf für das
Becken, da die in der Batteriebank für die Wasserauslaufvorrichtung und/oder für ein
Bedienungselement vorgesehene Durchführbzw. Montageöffnung im allgemeinen nicht zuverlässig
abgedichtet wird bzw. werden kann. Was außer der üblichen Überlauföffnung in der Seitenwand
eines Beckens unter dem vorstehend verwendeten Begriff "Überlauf" zu verstehen ist,
wird sich aus dem Folgenden noch ergeben.
[0014] Besonders vorteilhafte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Einbauspüle umfassen
zwei nebeneinander liegende Becken, zwischen denen ein die beiden Becken voneinander
trennender stegförmiger Spülenbereich verläuft. Es kann sich dabei um zwei große Spülbecken
handeln, bevorzugt besitzt eine erfindungsgemäße Einbauspüle jedoch zwei unterschiedlich
große Becken, nämlich ein großes Spülbecken und ein kleineres Becken, welches üblicherweise
als Restebecken oder Restemulde bezeichnet wird.
[0015] Bei einer erfindungsgemäßen Einbauspüle mit mehreren Becken liegt der Kamm des stegförmigen
Spülenbereichs zwischen den Becken vorteilhafterweise tiefer als die übrigen Oberkantenbereiche
der Becken. In diesem Fall kann der Kamm dieses stegförmigen Spülenbereichs einen
Überlauf bilden, so daß Wasser von einem überfüllten Becken über diesen Kamm hinweg
in ein benachbartes Becken fließen und aus diesem ablaufen kann, ohne daß dadurch
andere Spülenbereiche überschwemmt werden. In einem solchen Fall empfiehlt es sich
jedoch, die Einbauspüle so zu gestalten, daß die die Batteriebank bildende zweite
Oberflächenzone höher liegt als der Kamm des stegförmigen Spülenbereichs, um so zu
verhindern, daß die Batteriebank überschwemmt wird und Flüssigkeit durch die in der
Batteriebank vorgesehene Öffnung hinduch nach unten sickert.
[0016] Aus dem vorstehenden ergibt sich, daß bei einer erfindungsgemäßen Einbauspüle mit
einem Überlauf zwischen zwei einander benachbarten Becken Einsparungen möglich sind,
nämlich dadurch, daß man nur eines der beiden Becken mit einem Überlauf in Form einer
üblichen, in einer seiner Seitenwände angeordneten Überlauföffnung versieht. Dadurch
erübrigt sich nicht nur die Herstellung einer Überlauföffnung in einer der Seitenwände
des anderen Beckens, sondern es läßt sich auch die an eine solche zweite Überlauföffnung
sonst anzuschließende Ablaufleitung samt deren Montage einsparen.
[0017] Wenn diese vorteilhafte Gestaltung auf eine Einbauspüle angewandt wird, welche unterschiedlich
große Becken besitzt, ist es vorteilhaft, wenn das kleinere Becken einen größeren
Abstand vom hinteren Rand der Einbauspüle hat als das größere Becken und wenn die
Überlauföffnung in der hinteren Seitenwand des kleineren Beckens vorgesehen wird.
Dann hat man nämlich für das Anbringen der Ablaufleitung für diese Überlauföffnung
weit mehr Platz zur Verfügung, z. B. zwischen der hinteren Seitenwand des kleineren
Beckens und einer hinten an die Abdeckplatte angrenzenden Gebäudewand, als wenn die
Überlauföffnung in der hinteren Seitenwand des größeren Beckens angeordnet wäre.
[0018] Bei einer erfindungsgemäßen Einbauspüle mit einem größeren und einem kleineren Becken
ist es ferner empfehlenswert, die Batteriebank - wie an sich bekannt - hinter dem
kleineren Becken anzuordnen und so den hinter diesem kleineren Becken zur Verfügung
stehenden Platz für die Batteriebank zu nutzen. Das kleinere Becken kann aber auch
ohne weiteres so in der Einbauspüle plaziert werden, daß diese mit einer vorderen
und einer hinteren Batteriebank ausgestattet werden kann, deren eine dem hinteren
und deren andere dem vorderen Rand der Einbauspüle benachbart angeordnet ist, wobei
sich das kleinere Becken zwischen den beiden Batteriebänken befindet. Eine vordere
und eine hintere Batteriebank lassen sich aber auch ohne ein solches kleineres Becken
oder ohne die geschilderte Anordnung der beiden Batteriebänke relativ zu einem solchen
kleineren Becken verwirklichen.
[0019] Da z. B. beim Putzen und Zurichten von Gemüse oder Salat Abfall anfällt, den die
Hausfrau üblicherweise zunächst zum Abtropfen in das sogenannte Restebecken gibt,
ist es vorteilhaft, das kleinere Becken zwischen dem größeren Becken und der Abtropffläche
anzuordnen, damit der genannte Abfall von der Abtropffläche nicht über das größere
Becken hinweg in das Restebecken gegeben werden muß.
[0020] Besondere Vorteile ergeben sich für solche Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Einbauspüle, welche eine Wasserauslaufvorrichtung aufweisen, die aus einer in der
Batteriebank vorgesehenen Öffnung in eine Gebrauchsstellung herausziehbar ist. Dann
führt nämlich die größere Tiefe der Ausformung der Einbauspüle dazu, daß, wenn die
Wasserauslaufvorrichtung abgesenkt ist, d. h. sich in ihrer Nichtgebrauchsstellung
befindet, sich die Einbauspüle vollständig oder teilweise, und zwar auch im Bereich
der Wasserauslaufvorrichtung, abdecken läßt, insbesondere mittels einer oder mehrerer
Abdeckplatten, die sich ohne weiteres so gestalten läßt bzw. lassen, daß sich die
Abdeckplatte in den vom Randwulst umfaßten Bereich passend einfügt, d. h. passend
gegen die Innenseite des Randwulstes anliegt.
[0021] Am wenigsten ragt die Wasserauslauföffnung in ihrer Nichtgebrauchsstellung über die
Batteriebankoberseite nach oben hinaus, wenn sie erfindungsgemäß so gestaltet wird,
daß sich ein mit einer Wasserauslauföffnung versehener Bereich der Wasserauslaufvorrichtung
in einer Nichtgebrauchsstellung der letzteren unmittelbar über dem Niveau der Batteriebankoberseite
befindet, da es ja nur erforderlich ist, daß sich irgendein Bereich der Wasserauslaufvorrichtung
erfassen läßt, um diese in ihre Gebrauchsstellung aus der Öffnung nach oben herausziehen
zu können.
[0022] Die Wasserauslaufvorrichtung könnte z. B. die Gestalt eines durch die besagte Öffnung
hindurchgeführten Schlauches mit einem am einen Schlauchende vorgesehenen Brausekopf
haben. Bevorzugt werden jedoch Ausführungsformen, bei denen die Wasserauslaufvorrichtung
einen ungefähr senkrecht zur Spülenoberseite verlaufenden rohrförmigen Bereich aufweist,
welcher in der Öffnung in seiner Längsrichtung verschiebbar gehalten ist und aus einer
unteren Nichtgebrauchsstellung nach oben in die Gebrauchsstellung anhebbar ist, denn
ein solcher rohrförmiger Bereich läßt sich ohne weiteres mit Haltemitteln, z. B. in
Gestalt einer federnden Rast, versehen, durch die die Wasserauslaufvorrichtung in
ihrer oberen, d. h. in ihrer Gebrauchsstellung gehalten wird, während bei der vorstehend
geschilderten Alternative der Schlauch bei Gebrauch der Wasserauslaufvorrichtung stets
gehalten werden muß. Für Ausführungsformen mit dem genannten rohrförmigen Bereich
wird besonders empfohlen, die Wasserauslaufvorrichtung mit einem ungefähr L-förmigen
Rohr zu versehen, welches den ungefähr senkrecht zur Spülenoberseite verlaufenden
rohrförmigen Bereich bildet, denn dann läßt sich die Wasserauslaufvorrichtung nicht
nur einfach zwischen ihrer Nichtgebrauchsstellung und ihrer Gebrauchsstellung hin-
und herbewegen, sondern sie bildet auch den üblichen, kranartigen Wasserauslauf, ohne
im abgesenkten Zustand, d. h. in ihrer Nichtgebrauchsstellung, nennenswert über die
eigentliche Spülenoberseite überzustehen.
[0023] Hat der genannte rohrförmige Bereich einen kreisrunden Außenquerschnitt und ist die
Öffnung in der Batteriebank kreisrund, so kann die Einbauspüle so gestaltet werden,
daß der rohrförmige Bereich und damit die gesamte Wasserauslaufvorrichtung in der
Öffnung drehbar ist, so daß sich die Wasserauslaufvorrichtung in bekannter Weise verschwenken
läßt, um z. B. die Wasserauslauföffnung wahlweise über das eine oder das andere Becken
zu bringen.
[0024] Ein Betätigungselement für eine Wasserauslauf-Ventilvorrichtung könnte an der Wasserauslaufvorrichtung
selbst angebracht sein, wenn die Anordnung so erfolgt, daß dieses Betätigungselement
das Absenken der Wasserauslaufvorrichtung nicht behindert oder gar verhindert. Technisch
einfacher ist es aber unter Umständen, wenn ein Betätigungselement für eine Wasserauslauf-Ventilvorrichtung
von der eigentlichen Wasserauslaufvorrichtung getrennt und insbesondere auf der Batteriebank
angeordnet ist, denn dann können sich solche Behinderungen ohnehin nicht ergeben,
und das Betätigungselement kann ohne weiteres so gestaltet werden, daß es über die
Oberseite der eigentlichen Einbauspüle nicht mehr hinausragt als die sich in ihrer
Nichtgebrauchsstellung befindliche Wasserauslaufvorrichtung. Bei getrennt angeordnetem
Betätigungselement wird dieses vorzugsweise neben der Wasserauslaufvorrichtung auf
der Batteriebank angeordnet, gegebenenfalls jedoch statt dessen auf der bereits erwähnten
zweiten Batteriebank, während die Wasserauslaufvorrichtung sich auf der anderen Batteriebank
befindet.
[0025] Wie bereits erwähnt, zeichnen sich besonders bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Einbauspüle durch wenigstens eine auf diese auflegbare Abdeckplatte aus.
[0026] Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den beigefügten
Ansprüchen und/oder aus der nachfolgenden Beschreibung sowie der beigefügten zeichnerischen
Darstellung besonders vorteilhafter Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Einbauspüle;
in der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf die erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einbauspüle;
- Fig. 2
- einen Schnitt durch diese erste Ausführungsform nach der Linie 2-2 in Fig. 1;
- Fig. 3
- einen Schnitt durch diese erste Ausführungsform nach der Linie 3-3 in Fig. 1;
- Fig. 4
- eine perspektivische Darstellung eines Teils dieser ersten Ausführungsform, und zwar
schräg von oben und vorn gesehen, wobei dieser Ausschnitt einen Teil der hinteren
Randzone der Einbauspüle, deren hintere Batteriebank mit den hierauf montierten Elementen,
sowie Teile der Abtropffläche, des Restebeckens und des Spülbeckens erkennen läßt;
- Fig. 5A und 5B
- die wesentlichen Teile der Wasserauslaufvorrichtung in deren Gebrauchsstellung bzw.
deren Nichtgebrauchsstellung;
- Fig. 6
- eine perspektivische Darstellung einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Einbauspüle, und zwar schräg von oben und vorn gesehen, wobei sich die Wasserauslaufvorrichtung
in ihrer Gebrauchsstellung befindet;
- Fig. 7
- die zweite Ausführungsform in perspektivischer Darstellung, jedoch samt einem ersten
Satz von Abdeckplatten, und
- Fig. 8
- eine der Fig. 7 entsprechende Darstellung mit einem zweiten Satz von Abdeckplatten.
[0027] Bei der in den Figuren 1 bis 3 dargestellten erfindungsgemäßen Einbauspüle soll es
sich um eine Kunststoff-Spüle handeln, welche aus einem mit Füllstoffpartikeln versetzten
Gießharz gegossen und anschließend das letztere polymerisiert wurde. Um die Einbauspüle
herum verläuft eine Randzone 10, welche einen erhöhten Randwulst 12 bildet, dessen
Kamm 14 als ebene, horizontale Fläche gestaltet ist. Außen bildet die Randzone 10
einen Auflageflansch 16, an dessen Unterseite eine ebene und gleichfalls horizontal
verlaufende Ringfläche 18 ausgebildet ist. Wie auf der linken Seite der Fig. 2 angedeutet
wurde, kann diese Einbauspüle so in einen als Öffnung gestalteten Ausschnitt 20 einer
Abdeckplatte 22 für einen Unterbauschrank einer Einbauküche oder dergleichen eingebaut
werden, daß sie mit dieser Ringfläche 18 auf der Oberfläche 24 der Abdeckplatte 22
aufliegt. Es wäre aber auch eine alternative Einbauart möglich, bei der der Ausschnitt
20 an seiner oberen, umlaufenden Randkante mit einer eingefrästen Stufe versehen wird,
deren Außenabmessungen denjenigen der Einbauspüle entsprechen, und bei der die Spüle
insgesamt so auf die Stufe aufgesetzt wird, daß der Kamm 14 mit der Oberfläche 24
der Abdeckplatte 22 bündig ist - wie sich aus dem Folgenden noch ergeben wird, würde
dann die Einbauspüle erfindungsgemäß etwas anders gestaltet werden.
[0028] Bei dieser ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einbauspüle bildet nun der
in Fig. 1 untere Rand den im Gebrauch vorderen Rand 26 der Einbauspüle und der in
Fig. 1 obere Rand den hinteren Rand 28 der Einbauspüle. Diese umfaßt innerhalb des
Randwulstes 12 gemäß Fig. 1 von links nach rechts nebeneinander eine als Ganzes mit
30 bezeichnete Abtropffläche, ein kleineres Becken - das sogenannte Restebecken 32
- und ein größeres Becken, nämlich das eigentliche Spülbecken 34. Die Abtropffläche
30 hat einen ebenen, gemäß Fig. 1 bzw. Fig. 2 von links nach rechts leicht abfallenden
Boden 36, auf dem strahlenförmig verlaufende Rippen 38 ausgebildet sind. Hinter dem
Restebecken 32 befindet sich eine größere, hintere Batteriebank 40, vor dem Restebecken
eine kleinere, vordere Batteriebank 42. Die Seitenwände des Restebeckens 32 wurden
mit 32a, 32b, 32c und 32d bezeichnet, der Boden des Restebeckens mit 32e, und in entsprechender
Weise wurden die Seitenwände des Spülbeckens 34 mit 34a, 34b, 34c und 34d bezeichnet,
der Boden des Spülbeckens mit 34e. In den Beckenböden 32e und 34e befindet sich jeweils
eine Ablauföffnung 32f bzw. 34f. Zwischen den beiden Becken 32 und 34 bilden deren
Seitenwände 32d und 34b einen Steg 44, dessen Kamm mit 44a bezeichnet wurde. Die übrigen
Bereiche der Oberkanten der beiden Becken wurden mit 32g bzw. 34g bezeichnet.
[0029] Die innere Flanke des Randwulstes 12 bildet eine Schrägfläche 46, welche, wie sich
am besten der Fig. 2 entnehmen läßt, längs des Randwulstes 12 unterschiedlich breit
bzw. tief ist und von außen nach innen schräg von oben nach unten verläuft.
[0030] In den beiden Batteriebänken 40 und 42 können bereits Öffnungen 50, 52 und 54 ausgebildet
sein, welche der Montage einer Wasserauslaufvorrichtung, eines Bedienungselements
für die letztere und/oder eines Bedienungselements bzw. von Bedienungselementen für
ein Ablaufventil bzw. Ablaufventile der beiden Becken 32 und 34 dienen, diese Öffnungen
können aber auch sämtlich oder teilweise erst bei der Montage der Einbauspüle hergestellt
werden.
[0031] Innerhalb des Kammes 14 des Randwulstes 12 ist die Einbauspüle demnach mit einer
als Ganzes mit 60 bezeichneten Ausformung versehen, zu der die umlaufende Schrägfläche
46 ebenso gehört wie die Abtropffläche 30, die beiden Becken 32 und 34 sowie die beiden
Batteriebänke 40 und 42. Diese Ausformung 60 ist nun so abgestuft, daß die Oberflächen
der beiden Batteriebänke 40 und 42, welche beide auf demselben Niveau liegen, tiefer
liegen als der tiefste Punkt der Oberseite des Bodens 36 der Abtopffläche 30, so daß
sich zwischen dieser und den beiden Batteriebänken jeweils eine Stufe 62 bzw. 64 ergibt.
Erfindungsgemäße liegt der Kamm 44a des Steges 44 zwischen den beiden Becken noch
tiefer als die Oberseiten der beiden Batteriebänke, so daß sich zwischen diesen und
dem Stegkamm 44a jeweils eine weitere Stufe 66 bzw. 68 ergibt. Durch den strahlenförmigen
Verlauf der Rippen 38 wird der Vorteil erzielt, daß auf der Abtropffläche 30 anfallendes
Tropfwasser oder Schwallwasser "zentriert" und zumindest nahezu vollständig in das
Restebecken 32 abgeleitet wird.
[0032] Von den beiden Becken 32 und 34 ist nur das Restebecken 32 mit einer herkömmlichen
Überlauföffnung 70 versehen, welche in der Rückwand 32a des Restebeckens ausgebildet
ist und erfindungsgemäß höchstens bis zum Niveau des Stegkammes 44a hinaufreicht,
vorteilhafterweise aber insgesamt etwas tiefer als dieser Kamm liegt. Das Weglassen
einer solchen Überlauföffnung in einer der Seitenwände des Spülbeckens 34 ist deshalb
möglich, weil der Stegkamm 44a nicht nur tiefer liegt als die übrigen Bereiche 32g
und 34g der Oberkanten der beiden Becken 32 und 34, sondern auch tiefer als die Oberseiten
der beiden Batteriebänke 40 und 42. Wenn nämlich das Spülbecken 34 droht, überfüllt
zu werden, läuft Wasser aus diesem über den Stegkamm 44a hinweg in das Restebecken
32, und wenn dessen Ablaufventil gleichfalls geschlossen sein sollte, läuft das Wasser
nach dem Füllen des Restebeckens 32 über dessen Überlauföffnung 70 ab. In diesem Zusammenhang
sei bemerkt, daß die an die beiden Ablauföffnungen 32f und 34f sowie an die Überlauföffnung
70 anzuschließenden sogenannten Ablaufgarnituren deshalb nicht dargestellt wurden,
weil es sich dabei um herkömmliche Installationselemente handelt.
[0033] Die in den Figuren 1 bis 3 dargestellte erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Einbauspüle ist für einen Einbau in eine Abdeckplatte vorgesehen, wie er in Fig. 2
dargestellt wurde; bei dieser Einbauart liegt, wie bereits erwähnt, die vom Randwulst
12 bzw. dessen Auflageflansch 16 gebildete Ringfläche 18 auf der Oberseite 24 der
Abdeckplatte 22 auf. Letztere hat üblicherweise eine Plattenstärke (Dicke) von 40
mm, was erfindungsgemäß zu folgender Gestaltung der Ausformung 60 der Einbauspüle
führt:
[0034] Die mit 30a bezeichnete Unterseite der Abtropffläche 30 besitzt an ihrer tiefsten
Stelle - in vertikaler Richtung gemessen - einen Abstand "A" von der Ringfläche 18
und an ihrer höchsten Stelle einen Abstand "B" von der Ringfläche 18. Erfindungsgemäß
ist nun für die in Fig. 2 dargestellte Einbauart die Ausformung 60 so gestaltet, daß
der Abstand A ungefähr gleich der Plattenstärke der Abdeckplatte 22 ist, im Normalfall
also ungefähr 40 mm beträgt. Wegen des Gefälles des Bodens 36 der Abtropffläche 30
ist hingegen der Abstand B kleiner als die Plattenstärke der Abdeckplatte 22, und
insbesondere ist der Abstand B ungefähr 3/4 dieser Plattenstärke.
[0035] Für eine Einbauspüle, welche für eine Einbauart konzipiert ist, bei der der höchste
Bereich der Einbauspüle mit der Oberseite 24 der Abdeckplatte 2 im eingebauten Zustand
bündig sein soll, entspricht der Abstand A' (wiederum in vertikaler Richtung gemessen)
der tiefsten Stelle der Unterseite 30a der Abtropffläche 30 von der Oberseite des
Kammes 14 des Randwulstes 12 ungefähr 40 mm (bei einer Plattenstärke der Abdeckplatte
22 von 40 mm), während - je nach Gefälle der Abtropffläche 30 - der Abstand B' der
höchsten Stelle der Unterseite 30a von der Oberseite des Kammes 14 z. B. ungefähr
gleich 3/4 der Dicke der Abdeckplatte 22 ist.
[0036] Auf diese Weise ergibt sich im Bereich der Abtropffläche 30 - verglichen mit dem
Stand der Technik - eine wesentlich größere Tiefe der Ausformung 60, ohne daß in diesem
Bereich die Einbauspüle nach unten über die Abdeckplatte 22 übersteht.
[0037] Bei der in Fig. 6 dargestellten zweiten Ausführungsform unterscheidet sich die eigentliche
Einbauspüle von derjenigen nach den Figuren 1 bis 3 nur dadurch, daß die Oberseiten
der beiden Batteriebänke 40' und 42', der Kamm des Steges 44' zwischen den beiden
Becken und alle Bereiche der Oberkanten 32g' und 34g' der beiden Becken auf demselben
Niveau liegen, jedoch tiefer als die tiefste Stelle des Bodens 36' der Abtropffläche
30'. Außerdem verlaufen bei dieser Ausführungsform Rippen 38' der Abtropffläche 30'
parallel zueinander und zum vorderen bzw. hinteren Rand der Einbauspüle, obwohl auch
bei dieser Ausführungsform ein strahlenförmiger Verlauf dieser Rippen Vorteile mit
sich bringen würde.
[0038] Die Fig. 4 zeigt eine in die Öffnung 52 der ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Einbauspüle eingesetzte Wasserauslaufvorrichtung 100 sowie ein in deren Öffnung 50
eingesetztes Betätigungselement 102, bei dem es sich um ein Betätigungselement für
eine nicht dargestellte und unterhalb der Einbauspüle angeordnete Ventilvorrichtung
für die Wasserauslaufvorrichtung 100 handeln soll. Das Betätigungselement 102 kann
beispielsweise mit einem hochschwenkbaren Hebel 104 versehen sein, mit dessen Hilfe
sich das Betätigungselement 102 auch um eine zentrale, vertikale Achse drehen läßt,
um durch Hochschwenken des Hebels 104 Wasser aus der Wasserauslaufvorrichtung 100
auslaufen und dessen Temperatur durch Drehen des Betätigungselements 102 einstellen
zu können. Die Wasserauslaufvorrichtung 100 hat ein umgekehrt L-förmiges Rohr 106,
in dessen gemäß Fig. 4 oberes und vorderes Ende ein mit einer unteren Wasserauslauföffnung
108 versehener Brausekopf 110 eingesteckt ist. Ein gerader Rohrbereich 112 des Rohres
106 verläuft vertikal, d. h. senkrecht zur Oberseite der hinteren Batteriebank 40
und ist in vertikaler Richtung verschiebbar in der Spülenöffnung 52 geführt; außerdem
kann der gerade Rohrbereich 112 um seine zentrale, vertikale Längsachse gedreht werden,
d. h. er ist in der Spülenöffnung 52 auch drehbar gehalten, so daß die Wasserauslauföffnung
108 sowohl über das Restebecken 32, als auch über das Spülbecken 34 geschwenkt werden
kann. Die Fig. 4 zeigt die Wasserauslaufvorrichtung in ihrer angehobenen Gebrauchsstellung,
wie sich aus dem Vorstehenden ergibt, kann sie aber auch in eine Nichtgebrauchsstellung
nach unten geschoben werden, in der sich der kurze, horizontale Bereich des Rohres
106 unmittelbar über der Oberseite der hinteren Batteriebank 40 befindet oder sogar
gegen diese Oberseite anliegt.
[0039] In den Figuren 5A und 5B sind die für die vertikale Verschiebbarkeit und die Verschwenkbarkeit
der Wasserauslaufvorrichtung 100 wesentlichen Teile der letzteren dargestellt. Außer
dem umgekehrt L-förmigen Rohr 106 gehören zu der Wasserauslaufvorrichtung 100 ein
gerades Außenrohr 120 mit einem oberen, gegen die Oberseite der Batteriebank 40 anliegenden
Ringbund 122, an den sich ein Außengewinde 124 des Außenrohrs 120 anschließt. Wenn
das Außenrohr 120 in die Spülenöffnung 52 eingesteckt ist, läßt sich so der Ringbund
122 mit einer von unten auf das Außengewinde 124 aufgeschraubten, nicht dargestellten
Mutter gegen die Oberseite der Batteriebank 40 verspannen. Im Außenrohr 120 ist ein
gerades Innenrohr 130 in vertikaler Richtung verschiebbar und um seine zentrale Längsachse
verdrehbar geführt; an seinem oberen Ende hat das Innenrohr 130 ein Außengewinde,
auf welches das Rohr 106 mit einem Innengewinde aufgeschraubt ist. Der Außendurchmesser
des Rohrs 106 ist gleich dem Außendurchmesser des Innenrohrs 130, so daß die aus den
Rohren 106 und 130 gebildete Einheit im Außenrohr 120 vertikal verschoben werden kann
und sich im Ringbund 122 eine Ringdichtung 140 anordnen läßt, welche abdichtend gegen
den Außenumfang dieser Einheit 106, 130 anliegt. In dieser Einheit verläuft ein nicht
dargestellter flexibler Schlauch, der die Wasserzufuhr zum Brausekopf 110 bildet.
[0040] Wenn die Ringdichtung 140 nicht in der Lage ist, aufgrund ihres Anpreßdruckes gegen
die Einheit 106, 130 diese in der angehobenen Gebrauchsstellung der Wasserauslaufvorrichtung
100 zu halten, können Mittel vorgesehen werden, welche eine Verriegelung der Wasserauslaufvorrichtung
100 bzw. der Einheit 106, 130 in ihrer oberen Gebrauchsstellung gewährleisten, gleichzeitig
aber die Verschwenkung der Wasserauslaufvorrichtung 100 um die zentrale Längsachse
des Rohrbereichs 112 bzw. des Innenrohrs 130 ermöglichen. Diese Mittel können z. B.
eine in das Innenrohr 130 eingeschraubte Madenschraube 150 und eine entsprechende,
schlitzförmige Kulissenführung im Außenrohr 120 für die Madenschraube 150 umfassen.
[0041] Die Absenkbarkeit der Wasserauslaufvorrichtung 100 ermöglicht es nun nicht nur, die
erfindungsgemäße Einbauspüle unmittelbar vor einem Küchenfenster oder dergleichen
anzubringen, ohne daß das Öffnen dieses Fensters durch die Wasserauslaufvorrichtung
100 behindert wird (wenn sich diese nämlich in ihrer abgesenkten Nichtgebrauchsstellung
befindet), sondern es ergibt sich auch noch der Vorteil, daß, wenn die Wasserauslaufvorrichtung
100 in ihre Nichtgebrauchsstellung abgesenkt ist, die Einbauspüle mit einer gegebenenfalls
mehrteiligen Abdeckplatte vollständig oder teilweise, und zwar auch im Bereich der
Wasserauslaufvorrichtung, abgedeckt werden kann.
[0042] Die Fig. 6 läßt erkennen, daß, was aus ergonomischen Gründen vorteilhaft sein kann,
das Betätigungselement 102 auch auf der vorderen Batteriebank 42' angeordnet werden
kann. Im übrigen zeigt die Fig. 6 die Wasserauslaufvorrichtung 100 wieder in ihrer
angehobenen, d. h. in ihrer Gebrauchsstellung.
[0043] Die Fig. 7 zeigt nun die erfindungsgemäße Einbauspüle in Kombination mit einer ersten
Ausführungsform einer mehrteiligen Abdeckplatte. Diese besteht aus drei Abdeckplattenteilen
I, II und III, mit denen sich zusammengenommen die gesamte Einbauspüle abdecken läßt,
und zwar dank der auch im Bereich der Abtropffläche 30 bzw. 30' tiefer als beim Stand
der Technik gestalteten Ausformung 60 derart, daß die Oberseite der Abdeckplatte bzw.
der Abdeckplattenteile mit dem Kamm 14 des Randwulstes 12 bündig abschließt, jedenfalls
nicht über diesen Kamm übersteht. Der äußere Rand der Abdeckplatte wird infolgedessen
zweckmäßigerweise an die Innenkontur des Kammes 14 bzw. an die Schrägfläche 46 angepaßt.
Der Abdeckplattenteil I ist an die Gestalt der Abtropffläche 30 bzw. 30' angepaßt,
der Abdeckplattenteil II an die Gestalt desjenigen Bereichs der Einbauspüle, der von
den beiden Batteriebänken und dem Restebecken 32 gebildet wird, und der Abdeckplattenteil
II an den vom Spülbecken 34 gebildeten Bereich der Einbauspüle.
[0044] Die Fig. 8 zeigt die erfindungsgemäße Einbauspüle in Kombination mit einer zweiten
Ausführungsform der mehrteiligen Abdeckplatte. Bei dieser Ausführungsform sind alle
Abdeckplattenteile I', II' und III' gleich groß, und die Gestaltung der Einbauspüle
ist derart, daß sich das auf letztere aufgelegte Abdeckplattenteil III' gerade bis
zur Wasserauslaufvorrichtung 100 erstreckt. Diese Ausführungsform ist natürlich billiger
herzustellen und einfacher zu handhaben, da alle drei Abdeckplattenteile identisch
sind.
[0045] Mit einer ein- oder mehrteiligen Abdeckplatte kann nun der Bereich der Einbauspüle
insgesamt oder teilweise in eine Abstell- oder Arbeitsfläche verwandelt werden, was
insbesondere in den heutigen kleinen Küchen von großem Vorteil ist.
1. Einbauspüle zum Einbau in einen Ausschnitt einer Arbeits- oder Abdeckplatte, mit wenigstens
einem Becken, mindestens einer eine Arbeits- oder Abtropffläche bildenden ersten Oberflächenzone
und wenigstens einer eine Batteriebank bildenden zweiten Oberflächenzone sowie einer
äußeren, um die Einbauspüle umlaufenden Randzone, welche einen erhöhten Randwulst
und eine gleichfalls um die Einbauspüle umlaufende, ebene Ringfläche bildet, die sich
bei eingebauter Einbauspüle auf demselben Niveau wie die Oberseite der Abdeckplatte
befindet, wobei die innerhalb des Randwulstes liegenden Zonen der Einbauspüle eine
nach unten vertiefte Ausformung bilden, deren sämtliche, nach oben weisenden Oberflächenbereiche
tiefer liegen als der Kamm des Randwulstes, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Abtropffläche (30; 30'), welche insbesondere an die Randzone
(10) angrenzt, der größte vertikale Abstand (A; A') der Unterseite (30a) der Ausformung
(60) von der Ringfläche (18; 14) ungefähr gleich der Dicke der Abdeckplatte (22) ist.
2. Einbauspüle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Ringfläche (18)
an der Unterseite der Randzone (10) befindet und letztere mit dieser Ringfläche zum
Auflegen auf die Abdeckplatte (22) ausgebildet ist.
3. Einbauspüle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der kleinste vertikale
Abstand (B; B') der Unterseite (30a) der Ausformung (60) von der Ringfläche (18; 14)
mindestens ungefähr 3/4 der Dicke der Abdeckplatte (22) beträgt.
4. Einbauspüle nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Oberkante (32g, 34g) des Beckens (32, 34) höchstens bis auf das Niveau der
tiefsten Stelle der Abtropffläche (30; 30') hinaufreicht.
5. Einbauspüle nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die die Batteriebank (40, 42) bildende zweite Oberflächenzone tiefer liegt als
die tiefste Stelle der Abtropffläche (30; 30').
6. Einbauspüle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die die Batteriebank (40,
42) bildende zweite Oberflächenzone höher liegt als ein Überlauf (44a, 70) für das
Becken (32, 34).
7. Einbauspüle nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch zwei
nebeneinander liegende Becken (32, 34), zwischen denen ein die beiden Becken trennender
stegförmiger Spülenbereich (44) verläuft.
8. Einbauspüle nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kamm (44a) des stegförmigen
Spülenbereichs (44) tiefer liegt als die übrigen Oberkantenbereiche (32g, 34g) der
beiden Becken (32, 34).
9. Einbauspüle nach den Ansprüchen 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die die Batteriebank
(40, 42) bildende zweite Oberflächenzone höher liegt als der Kamm (44a) des stegförmigen
Spülenbereichs (44).
10. Einbauspüle nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß nur eines (32) der beiden Becken (32, 34) mit einem Überlauf (70) in Form einer
in einer (32a) seiner Seitenwände (32a, 32b, 32c, 32d) angeordneten Überlauföffnung
versehen ist.
11. Einbauspüle nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Becken (32, 34)
unterschiedlich groß sind, das kleinere (32) der beiden Becken einen größeren Abstand
vom hinteren Rand (28) der Einbauspüle hat als das größere Becken (34) und daß die
Überlauföffnung (70) in der hinteren Seitenwand (32a) des kleineren Beckens (32) vorgesehen
ist.
12. Einbauspüle nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Batteriebank (40) hinter
dem kleineren Becken (32) angeordnet ist.
13. Einbauspüle nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch
eine vordere (40) und eine hintere Batteriebank (42), deren eine dem hinteren (28)
und deren andere dem vorderen Rand (26) der Einbauspüle benachbart angeordnet ist.
14. Einbauspüle nach den Ansprüchen 7, 11 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß das kleinere
Becken (32) zwischen den beiden Batteriebänken (40, 42) angeordnet ist.
15. Einbauspüle nach einem oder mehreren der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß das kleinere Becken (32) zwischen dem größeren Becken (34) und der Abtropffläche
(30; 30') angeordnet ist.
16. Einbauspüle nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
eine Wasserauslaufvorrichtung (100), welche aus einer in der Batteriebank (40) vorgesehenen
Öffnung (52) in eine Gebrauchsstellung herausziehbar ist.
17. Einbauspüle nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß sich ein mit einer Wasserauslauföffnung
(108) versehener Bereich (106 bzw. 110) der Wasserauslaufvorrichtung (100) in einer
Nichtgebrauchsstellung der letzteren unmittelbar über dem Niveau der Batteriebankoberseite
befindet.
18. Einbauspüle nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserauslaufvorrichtung
(100) einen ungefähr senkrecht zur Spülenoberseite verlaufenden rohrförmigen Bereich
(112) aufweist, welcher in der Öffnung (52) in seiner Längsrichtung verschiebbar gehalten
und aus einer unteren Nichtgebrauchsstellung nach oben in die Gebrauchsstellung anhebbar
ist.
19. Einbauspüle nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserauslaufvorrichtung
(100) ein ungefähr L-förmiges Rohr (106) umfaßt, welches den ungefähr senkrecht zur
Spülenoberseite verlaufenden rohrförmigen Bereich (112) bildet.
20. Einbauspüle nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß der rohrförmige
Bereich (112) einen kreisrunden Außenquerschnitt besitzt, die Öffnung (52) kreisrund
und der rohrförmige Bereich in der Öffnung drehbar ist.
21. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 16 bis 20, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Betätigungselement (102) für eine Wasserauslauf-Ventilvorrichtung von der
Wasserauslaufvorrichtung (100) getrennt und auf der Batteriebank (40 bzw. 42) angeordnet
ist.
22. Einbauspüle nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (102)
neben der Wasserauslaufvorrichtung (100) auf der Batteriebank (40) angeordnet ist.
23. Einbauspüle nach den Ansprüchen 13 und 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserauslaufvorrichtung
(100) im Bereich der hinteren Batteriebank (40') und das Betätigungselement (102)
im Bereich der vorderen Batteriebank (42') angeordnet ist.
24. Einbauspüle nach einem oder mehreren der Ansprüche 16 bis 23, gekennzeichnet durch
wenigstens eine auf die Einbauspüle auflegbare Abdeckplatte (I, II, III).
25. Einbauspüle nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte (I, II,
III) so gestaltet und auf die Einbauspüle auflegbar ist, daß sie gegen die Innenseite
(46) des Randwulstes (12) passend anliegt.
26. Einbauspüle nach Anspruch 24 oder 25, gekennzeichnet durch mehrere Abdeckplatten (I,
II, III), deren eine, erste (I) an die Gestalt der Abtropffläche (30; 30') angepaßt
ist.
27. Einbauspüle nach Anspruch 26 sowie einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 15, gekennzeichnet
durch eine zweite Abdeckplatte (II oder III), welche an die Gestalt des einen Beckens
(32 bzs. 34) angepaßt ist, sowie durch eine dritte Abdeckplatte (III bzw. II), mit
welcher zusammen mit der ersten und zweiten Abdeckplatte die ganze Einbauspüle abdeckbar
ist.
28. Einbauspüle nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere und insbesondere
drei identisch gestaltete Abdeckplatten (I', II', III') vorgesehen sind, durch welche
nebeneinandergelegt die gesamte Einbauspüle innerhalb des Randwulstes (12') abdeckbar
ist.
29. Einbauspüle nach einem oder mehreren der Ansprüche 24 bis 28, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wasserauslaufvorrichtung (100) derart gestaltet und der vertikale Abstand
der Batteriebank (40; 40') vom Niveau des Kammes (14) des Randwulstes (12) derart
bemessen ist, daß, wenn sich die Wasserauslaufvorrichtung in ihrer Nichtgebrauchsstellung
befindet, bei aufgelegter Abdeckplatte (I, II, III) sich deren Oberseite höchstens
auf dem Niveau des Kammes (14) des Randwulstes (12) befindet.
30. Einbauspüle nach einem oder mehreren der Ansprüche 11 bis 29, dadurch gekennzeichnet,
daß das kleinere Becken (32) der Abtropffläche (30) benachbart angeordnet und die
letztere mit Rippen (38) versehen ist, welche strahlenförmig in Richtung auf das kleinere
Becken konvergieren.
31. Einbauspüle nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche für eine ungefähr
40 mm dicke Arbeits- oder Abdeckplatte, dadurch gekennzeichnet, daß der größte vertikale
Abstand (A; A') der Unterseite (30a) der Ausformung (60) von der Ringfläche (18; 14)
ungefähr gleich 40 mm ist.
32. Arbeits- oder Abdeckplatte mit einer in einen Plattenausschnitt eingebauten Einbauspüle,
welchletztere wenigstens ein Becken, mindestens eine eine Arbeits- oder Abtropffläche
bildende erste Oberflächenzone und wenigstens eine eine Batteriebank bildende zweite
Oberflächenzone sowie eine äußere, um die Einbauspüle umlaufende Randzone besitzt,
die einen erhöhten Randwulst und eine gleichfalls um die Einbauspüle umlaufende, ebene
Ringfläche bildet, welche sich auf demselben Niveau wie die Oberseite der Abdeckplatte
befindet, wobei die innerhalb des Randwulstes liegenden Zonen der Einbauspüle eine
nach unten vertiefte Ausformung bilden, deren sämtliche, nach oben weisenden Oberflächenbereiche
tiefer liegen als der Kamm des Randwulstes, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Abtropffläche (30; 30'), welche insbesondere an die Randzone
(10) angrenzt, der größte vertikale Abstand (A; A') der Unterseite (30a) der Ausformung
(60) von der Ringfläche (18; 14) ungefähr gleich der Dicke der Arbeitsplatte (22)
ist.