Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb einer mehrstufigen Brennkammer,
mit mindestens einem Primärbrenner der Vormischbauart, bei dem innerhalb eines Vormischraumes
der über Düsen eingespritzte Brennstoff vorgängig der Zündung mit Primärbrennluft
intensiv vermischt wird, und mit mindestens einer Nachbrennraum, der stromabwärts
des Vorbrennraumes angeordnet ist und in den Sekundärbrennluft eingeleitet wird. Sie
betrifft ebenfalls eine Brennkammer zur Durchführung des Vefahrens.
Stand der Technik
[0002] Eine solche zweistufige Brennkammer und ein Verfahren zu deren Betrieb ist bekannt
aus der DE-C2 31 49 581. Als Primärbrenner der Vormischbauart werden dort Wirbelbecher
mit zentralen Brennstoffeinspritzdüsen verwendet. Bei der Brennkammer handelt es sich
um eine sogenannte "Fett/MagerZweistufenbrennkammer", wobei in der ersten Verbrennungsstufe
die Gase ein Brennstoff/Luft-Äquivalenzverhältnis aufweisen, welches grösser als 1
ist. In der zweiten Verbrennungsstufe weisen die Gase ein Brennstoff/Luft-Äquivalenzverhältnis
auf, welches kleiner als 1 ist. Der Übergang vom fetten auf das magere Gemisch ist
schnellstmöglich zu realisieren. Deshalb wird das Gemisch beschleunigt, und die Sekundärbrennluft
wird in das beschleunigte Gemisch eingedüst. Der Zweck der Beschleunigung ist darin
zu sehen, die Aufenthaltsdauer des Gemisches in der Zone, in welcher das Brennstoff/Luft-Äquivalenzverhältnis
1 beträgt, möglichst klein zu halten. Denn bei diesem mittleren Verhältnissen ist
die Bildungsgeschwindigkeit von NO
X am grössten.
[0003] Moderne Brenner der Vormischbauart bieten die Möglichkeit, auch die erste Verbrennungstufe
mager zu betreiben, was sich aufgrund der grossen Luftzahl und der niedrigeren Flammentemperaturen
vorteilhaft auf die NO
X-Bildung auswirkt. Bei einer solchen Vormischverbrennungtechnik muss nur sichergestellt
werden, dass die Flammstabilität, insbesondere bei Teillast, nicht an die Löschgrenze
stösst. Als Regel gilt, dass solche Vormischbrenner, wenn sie einstufig betrieben
werden und wenn Temperaturen von 1800K (ca. 1530°C) verlangt werden, etwa 25-30 ppm
NO
X erzeugen.
Darstellung der Erfindung
[0004] Die Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Benutzung solcher moderner Vormischbrenner
ein "Mager/Mager"-Verfahren und die zugehörige Brennkammer zu schaffen, mit denen
extrem tiefe NO
X-Emissionen erzielt werden.
[0005] Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht,
- dass der Primärbrenner ein flammenstabilisierender Vormischbrenner ist, welcher an
der unteren Stabilitätsgrenze betrieben wird,
- dass zwischen Vorbrennraum und Nachbrennraum das Rauchgas beschleunigt wird,
- und dass in die den Vorbrennraum verlassende Rauchgasströmung zwecks Bildung eines
selbstzündenden Gemisches Kühlluft aus der doppelwandigen Brennkammerbegrenzung und
Zusatzbrennstoff eingeführt wird.
[0006] Eine Brennkammer zur Durchführung dieses Verfahrens zeichnet sich aus durch einen
am Kopfende der Brennkammer angeordneten Doppelkegelbrenner der Vormischbauart, mit
anschliessendem Vorbrennraum, durch eine dem Vorbrennraum folgende Beschleunigungsstrecke
für das Rauchgas, welche in einen Nachbrennraum mündet, und durch Luft-Einströmöffnungen,
die im Bereich der Beschleunigungsstrecke in der doppelwandigen Brennkammerbegrenzung
angeordnet sind, sowie durch am Eintritt des Nachbrennraumes angeordnete Einspritzmittel
für Zusatzbrennstoff.
[0007] Zwar ist aus der DE-A1 37 07 773 im Zusammenhang mit Prozesswärmeerzeugug bereits
ein zweistufiges Verfahren und eine entsprechende Brennkammer bekannt, welche mit
einem flammenstabilisierenden Doppelkegelbrenner als Primärbrenner arbeitet, bei welchem
zwischen Vorbrennraum und Nachbrennraum das Gas beschleunigt wird und bei welchem
der zweiten Stufe Luft beigemischt wird. Allerdings wird - wie beim bereits eingangs
erwähnten Stand der Technik - diese Vorbrennkammer unterstöchiometrisch mit einer
Luftzahl Lambda = 0.7 betrieben. Hierdurch erreicht das teilverbrannte Gas eine Temperatur
von 1800-1900 °C. Bei der in die beschleunigte Gasströmung eingeleiteten Luft handelt
es sich um sogenannte Abschreckluft (Quenchluft), die rasch in die Hauptströmung einzudüsen
ist, um ein Oxidieren des Luftstickstoffs zu vermeiden.
[0008] Der Vorteil der Erfindung ist insbesondere darin zu sehen, dass der Vormischbrenner
an der unteren Löschgrenze betrieben werden kann, wobei zunächt nur ca. 9 ppm NO
X produziert werden; der selbstzündende Nachverbrennprozess liefert Gase mit der gewünschten
hohen Temperatur von 1800K (ca. 1530°C), welche Gase infolge der Zufuhr von weiterer
Luft und aufgrund der kurzen Aufenthaltszeiten nur noch NO
X-Werte kleiner als 6 ppm aufweisen.
Kurze Beschreibung der Zeichnung
[0009] In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand vn Gasturbinen-Brennkammern
schematisch dargestellt.
[0010] Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Teillängsschnitt einer ersten zweistufigen Brennkammer;
- Fig. 2
- einen Teillängsschnitt einer zweiten fünf stufigen Brennkammer;
- Fig. 3A
- einen Querschnitt durch einen Vormischbrenner der Doppelkegel-Bauart im Bereich seines
Austritts;
- Fig. 3B
- einen Querschnitt durch denselben Vormischbrenner im Bereich der Kegelspitze;
[0011] Es sind nur die für das Verständnis der Erfindung wesentlichen Elemente gezeigt.
Nicht dargestellt sind beispielsweise die vollständige Brennkammer und deren Zuordnung
zu einer Anlage, die Brennstoffbereitstellung, die Regeleinrichtungen und dergleichen,
Die Strömungsrichtung der Arbeitsmittel ist mit Pfeilen bezeichnet.
Weg zur Ausführung der Erfindung
[0012] In Fig. 1 ist mit 50 ein ummanteltes Plenum bezeichnet, welches in der Regel die
von einem nicht dargestellten Verdichter geförderte Verbrennungsluft aufnimmt und
einer beispielsweisen ringförmigen Brennkammer 60 zuführt. Diese Brennkammer ist zweistufig
augebildet und besteht im wesentlichen aus einer Vorbrennkammer 61 und einer stromabwärts
gelegenen Nachbrennkammer 62, welche beide mit einer Brennkammerwand 63 ummmantelt
sind. Von der gesamten Verbrennungsluft wird ein Teil a der Vorbrennkammer 61 direkt
zugeführt, während die Teile b und c zunächst Kühlfunktionen ausüben.
[0013] Auf die Vorbrennkammer 61, die sich am Kopfende der Brennkammer 60 befindet und deren
Brennraum durch eine Frontplatte 54 begrenzt ist, ist ein ringförmiger Dom 55 aufgesetzt.
In diesem Dom ist ein Brenner 110 so angeordnet, dass der Brenneraustritt zumindest
annähernd bündig ist mit der Frontplatte 54. Die Längsachse 51 des Primärbrenners
110 verläuft koaxial zur Längsachse 52 der Brennkammer 60. Über den Umfang verteilt
ist eine Mehrzahl von solchen Brennern 110 nebeneinander auf der kreisringförmigen
Frontplatte 52 angeordnet. Über die an ihrem äusseren Ende gelochte Domwandung strömt
die Verbrennungsluft a aus dem Plenum 50 in das Dominnere und beaufschlagt die Brenner.
Der Brennstoff wird dem Brenner über eine Brennstofflanze 120 zugeführt, welche die
Dom- und die Plenumwand durchdringt.
[0014] Beim schematisch in Fig. 3A und 3B dargestellten Vormischbrenner 110 handelt es sich
jeweils um einen sogenannten Doppelkegelbrenner, wie er beispielsweise aus EP-B1-0
321 809 bekannt ist. Im wesentlichen besteht er aus zwei hohlen, kegelförmigen Teilkörpern
111, 112, die in Strömungsrichtung ineinandergeschachtelt sind.
[0015] Dabei sind die jeweiligen Mittelachsen 113, 114 der beiden Teilkörper gegeneinander
versetzt. Die benachbarten Wandungen der beiden Teilkörper bilden in deren Längserstreckung
tangentiale Schlitze 119 für die Verbrennungsluft, die auf diese Weise in das Brennerinnere
gelangt. Dort ist eine erste Brennstoffdüse 116 für flüssigen Brennstoff angeordnet.
Der Brennstoff wird in einem spitzen Winkel in die Hohlkegel eingedüst. Das entstehende
kegelige Brennstoffprofil wird von der tangential einströmenden Verbrennungsluft umschlossen.
In axialer Richtung wird die Konzentration des Brennstoffes fortlaufend infolge der
Vermischung mit der Verbrennungsluft abgebaut. Im Beispielsfall kann der Brenner ebenfalls
mit gasförmigem Brennstoff betrieben werden. Hierzu sind im Bereich der tangentialen
Schlitze 119 in den Wandungen der beiden Teilkörper in Längsrichtung verteilte Gaseinströmöffnungen
117 vorgesehen. Im Gasbetrieb beginnt die Gemischbildung mit der Verbrennungsluft
somit bereits in der Zone der Eintrittsschlitze 119. Es versteht sich, dass auf diese
Weise auch ein Mischbetrieb mit beiden Brennstoffarten möglich ist.
[0016] Am Brenneraustritt 118 des Brennes 110 stellt sich eine möglichst homogene Brennstoffkonzentration
über dem beaufschlagten kreisringförmigen Querschnitt ein. Es entsteht am Brenneraustritt
eine definierte kalottenförmige Rezirkulationszone 122, an deren Spitze die Zündung
erfolgt. Die Flamme selbst wird durch die Rezirkulationszone vor dem Brenner stabilisiert,
ohne einen mechanischen Flammenhalter zu benötigen.
[0017] Im Beispielsfall wird der Vormischbrenner mit ca. 56% der insgesamt zur Verfügung
stehenden Verbrennungluft betrieben und zwar nahe an der unteren Löschgrenze; d.h.
die entsprechende Brennstoffmenge wird so eingestellt, dass im Brennraum 61 eine Temperatur
von 1640K (ca. 1370°C) und ein NO
X-Gehalt von 9 ppm vorherrschen.
[0018] Gemäss Fig. 1 bildet der Übergang vom Vorbrennraum 61 in den Nachbrennraum 62 eine
Verengung, welche eine Beschleunigungszone 70 für das Arbeitsmittel darstellt. Hierdurch
soll ein geeignetes Temperatur/Geschwindigkeitsfeld für eine stabile Selbstzündung
stromabwärts von Brennstofflanzen geschaffen werden.
[0019] Am Eintritt in den Nachbrennraum 62 sind derartige Brennstofflanzen 121 angeordnet.
Im Falle einer Ringbrennkammer sind mehrere solcher Lanzen über dem Umfang verteilt.
Aus ihnen wird der Zusatzbrennstoff - gleichmässig über den Strömungsquerschnitt verteilt
- in die Hauptströmung eingedüst.
[0020] Stromaufwärts dieser Brennstoffeindüsung werden die restlichen 44% Luft dem Verbrennungsprozess
auf geeignete Art beigemischt. Hierbei handelt es sich um jene Luft, die zunächst
zur Kühlung der Brennkammerwandungen herangezogen wird. Diese Brennkammerwandungen
sind sowohl im Bereich des Vorbrennraumes 61 als auch im Bereich des Nachbrennraumes
62 doppelwandig ausgeführt. Die innere Wand 63a ist in der Ebene der vorgesehenen
Luftzufuhr mit Einlassöffnungen 64 vesehen. Die Luftmenge, die der Hauptströmung beigemischt
wird, setzt sich aus zwei Teilströmen zusammen. Zum einen die Kühlluft b der Vorbrennkammer,
die ca. 16% der Gesamtmenge ausmacht und zum andern die Kühlluft c der Nachbrennkammer,
die ca. 28% der Gesamtmenge ausmacht.
[0021] Es versteht sich, dass dieser Vorgang mit Druckverlusten verbunden ist. So beträgt
beispielsweise der Druckverlust der Luft über die Wandkühlung ca. 4%, jener über die
Mischung von Verbrennungsgasen und Kühlluft ca. 2%.
[0022] Die Mischtemperatur nach dem Zumischen der Kühlluft zu den Verbrennungsgasen des
Vorbrennraumes beträgt ca. 980°C, so dass das am Eintritt in den Nachbrennraum 62
vorliegende Brennstoff/Luft-Gemisch selbstzündend ist. Die Menge an Zusatzbrennstoff
wird dabei so gewählt, dass im Nachbrennraum 62 die gewünschte Endtemperatur von 1700K
(ca. 1430°C) herrscht. Der anlässlich der Vorverbrennung entstandene NO
X-Gehalt von 9 ppm ist durch die Verdünnung auf weniger als 6 ppm reduziert.
[0023] Es versteht sich, dass der Nachbrennraum 62 in seiner axialen Erstreckung so dimensioniert
ist, dass darin ein vollständiger Ausbrand stattfindet.
[0024] Fig. 2 zeigt schematisch eine fünfstufige Brennkammer, die folgendermassen betrieben
werden kann:
Über die Brenstofflanze 120 wird Brennstoff dem Vormischbrenner 110 zugeleitet und
mit ca. 10% der Verbrennungsluft a verbrannt. Die über die Lanze 120 zugeführte Brennstoffmenge
wird dabei so eingestellt, dass im Brennraum A eine Temperatur von 1640K (ca. 1370°C)
und ein NO
X-Gehalt von 9 ppm vorherrscht. Das Gemisch wird beschleunigt; in der Ebene b werden
weitere 8% Luft, in diesem Fall Wand-Kühlluft, und über die Brennstofflanzen 121 eine
entsprechende Menge Brennstoff eingeführt, so dass im Brennraum B eine Temperatur
von 1500K (ca. 1230°C) herrscht. In der Ebene c werden weitere 14% Luft und über die
Brennstofflanzen 130 eine entsprechende Menge Brennstoff eingeführt, so dass im Brennraum
C ebenfalls eine Temperatur von 1500K (ca. 1230°C) herrscht. In der Ebene d werden
weitere 26% Luft und über die Brennstofflanzen 131 eine entsprechende Menge Brennstoff
eingeführt, so dass auch im Brennraum D eine Temperatur von 1500K (ca. 1230°C) herrscht.
In der Ebene e werden die restlichen 42% Luft und über die Brennstofflanzen 132 die
restliche Menge Brennstoff eingeführt, so dass im Brennraum E die gewünschte Endtemperatur
von 1700K (ca. 1430°C) herrscht. Durch die sukksessive Reduzierung des anlässlich
der Vorverbrennung entstandenen NO
X ist es durchaus möglich, dass im Brennraum E nur noch ein NO
X-Gehalt von 3 ppm vorliegt.
[0025] Im Ergebnis ist festzustellen, dass die optimale Anzahl Verbrennungsstufen hinsichtlich
des zu errreichnenden NO
X-Wertes in Funktion des in Kauf zu nehmenden Druckverlustes sowie der Brennkammerlänge
zu wählen ist.
1. Verfahren zum Betrieb einer mehrstufigen Brennkammer, mit mindestens einem Primärbrenner
(110) der Vormischbauart, bei dem innerhalb eines Vormischraumes der über Düsen eingespritzte
Brennstoff vorgängig der Zündung mit Primärbrennluft intensiv vermischt wird, und
mit mindestens einem Nachbrennraum (62, B, C, D, E), der stromabwärts des Vorbrennraumes
(61, A) angeordnet ist, und in den Sekundärbrennluft eingeleitet wird dadurch gekennzeichnet,
- dass der Primärbrenner (110) ein flammenstabilisierender Vormischbrenner ist, welcher
an der unteren Stabilitätsgrenze betrieben wird,
- dass zwischen Vorbrennraum (61, A) und Nachbrennraum (62, B, C, D, E) das Rauchgas
beschleunigt wird,
- und dass in die den Vorbrennraum verlassende Rauchgasströmung zwecks Bildung eines
selbstzündenden Gemisches Kühlluft aus der doppelwandigen Brennkammerbegrenzung und
Zusatzbrennstoff eingeführt wird.
2. Brennkammer zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, wobei
- am Kopfende der Brennkammer ein Vormischbrenner (110) angeordnet ist, mit anschliessendem
Vorbrennraum (61, A),
dadurch gekennzeichnet,
- dass eine dem Vorbrennraum folgende Beschleunigungsstrecke (70) für das Rauchgas
vorgesehen ist, welche in einen Nachbrennraum (62, B, C, D, E) mündet,
- dass im Bereich der Beschleunigungsstrecke (70) Einströmöffnungen (64) in der doppelwandigen
Brennkammerbegrenzung angeordnet sind
- und dass am Eintritt des mindestens einen Nachbrennraumes (62, B, C, D, E) Einspritzmittel
für Zusatzbrennstoff angeordnet sind.
3. Brennkammer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Vormischbrenner ein
Doppelkegelbrenner (110) ohne mechanischen Flammenhalter ist.
1. Method of operating a multi-stage combustion chamber, having at least one primary
burner (110) of the premixing type of construction, in which the fuel injected via
nozzles is intensively mixed with primary combustion air inside a premixing space
in advance of the ignition, and having at least one secondary combustion space (62,
B, C, D, E) which is arranged downstream of the precombustion space (61, A) and into
which secondary combustion air is directed, characterized
- in that the primary burner (110) is a flame-stabilizing premixing burner which is
operated at the lower stability limit,
- in that the burnt gas is accelerated between precombustion space (61, A) and secondary
combustion space (62, B, C, D, E),
- and in that, for the purpose of forming a self-igniting mixture, cooling air from
the double-wall combustion-chamber boundary and additional fuel are introduced into
the burnt-gas flow leaving the precombustion space.
2. Combustion chamber for carrying out the method according to Claim 1,
- a premixing burner (110), having an adjoining precombustion space (61, A), being
arranged at the head end of the combustion chamber, characterized
- in that an acceleration section (70) for the burnt gas is provided, which acceleration
section (70) follows the precombustion space and leads into a secondary combustion
space (62, B, C, D, E),
- in that inflow openings (64) are arranged in the area of the acceleration section
(70) in the double-wall combustion-chamber boundary,
- and in that injection means for additional fuel are arranged at the inlet of the
at least one secondary combustion space (62, B, C, D, E).
3. Combustion chamber according to Claim 2, characterized in that the premixing burner
is a double-cone burner (110) without a mechanical flame retention baffle.
1. Procédé de conduite d'une chambre de combustion à plusieurs étages, avec au moins
un brûleur primaire (110) du type à prémélange, dans lequel le carburant injecté par
des injecteurs est mélangé intensivement avec l'air de combustion primaire à l'intérieur
d'une chambre de prémélange, préalablement à l'allumage, et avec au moins une chambre
de postcombustion (62, B, C, D, E), qui est disposée en aval de la chambre de précombustion
(61, A), et dans laquelle est introduit l'air secondaire, caractérisé
- en ce que le brûleur primaire (110) est un brûleur à prémélange stabilisateur de
flamme, qui est conduit à la limite inférieure de stabilité,
- en ce que les gaz brûlés sont accélérés entre la chambre de précombustion (61, A)
et la chambre de postcombustion (62, B, C, D, E), et
- en ce que de l'air de refroidissement provenant de l'enveloppe à double paroi de
la chambre de combustion et un carburant d'appoint sont introduits dans le courant
de gaz brûlés quittant la chambre de pré-combustion, en vue de la formation d'un mélange
à allumage spontané.
2. Chambre de combustion pour la mise en oeuvre du procédé suivant la revendication 1,
dans laquelle
- un brûleur à prémélange (110) est disposé à l'extrémité de tête de la chambre de
combustion, avec une chambre de précombustion (61, A) qui s'y raccorde,
caractérisée
- en ce qu'il est prévu, après la chambre de précombustion, une zone d'accélération
(70) pour les gaz brûlés, qui débouche dans une chambre de postcombustion (62, B,
C, D, E),
- en ce que des orifices d'entrée (64) sont disposés dans l'enveloppe à double paroi
de la chambre de combustion, dans la région de la zone d'accélération (70), et
- en ce que des moyens d'injection pour un carburant d'appoint sont disposés à l'entrée
de la au moins une chambre de postcombustion (62, B, C, D, E).
3. Chambre de combustion suivant la revendication 2, caractérisée en ce que le brûleur
à prémélange est un brûleur à double cône (110) sans accrocheur de flamme mécanique.