(19)
(11) EP 0 713 717 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
29.05.1996  Patentblatt  1996/22

(21) Anmeldenummer: 95118048.8

(22) Anmeldetag:  16.11.1995
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6A63C 9/00
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT CH DE FR IT LI

(30) Priorität: 25.11.1994 DE 4442095

(71) Anmelder:
  • Meyer, Hans
    D-81825 München (DE)
  • Meyer, Lothar
    D-81825 München (DE)

(72) Erfinder:
  • Meyer, Hans
    D-81825 München (DE)
  • Meyer, Lothar
    D-81825 München (DE)

   


(54) Federbrett für einen Ski


(57) Bei den bisher bekannten Ausführungen, mußte der Skiläufer, um eine individuelle Abstimmung der Federhärte und des Federweges durch Veränderung des Luftdruckes im Hohlkörper zu ermöglichen, eine externe Pumpe (1) mit sich führen. Durch die Integration einer Pumpe im Heckspoiler (2) ist die externe Pumpe hinfällig.
Weiterhin hatte der Skiläufer bei den bekannten Ausführungen keine Kontrollmöglichkeit, die Federhärte und den Federweg auf seine individuellen Bedürfnisse exakt abzustimmen. Die Anzeige zur Niveaukontrolle mit Skala (5), die aus mehreren langen abgestuften Querbalken besteht, gewährleistet, die Federhärte und den Federweg durch Veränderung des Luftdruckes im Hohlkörper, exakt, individuell abzustimmen.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Federbrett, daß sich im mittleren Bereich eines Ski auf dessen Oberfläche befindet und gegenüber dem Ski federnd abgestützt ist.

[0002] Nachteilig bei der bekannten Ausführung ist, P 37 12 807.8, daß für die individuelle Abstimmung der Federhärte und des Federweges, durch Veränderung des Luftdruckes im Hohlkörper, vom Skiläufer eine externe Pumpe mitgeführt werden muß.

[0003] Weiterhin ist nachteilig, daß der Skiläufer keine Kontrollmöglichkeit hat, die Federhärte und den Federweg durch Veränderung des Luftdruckes im Hohlkörper nach seinen individuellen Bedürfnissen abzustimmen.

[0004] Aufgabe ist es daher, daß der Skiläufer keine externe Pumpe mitführen muß.

[0005] Die Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 aufgeführten Merkmale, einer integrierten Pumpe gelöst.

[0006] Eine weitere Aufgabe besteht darin, dem Skiläufer eine Kontrollmöglichkeit über die Federhärte und den Federweg zu ermöglichen.

[0007] Die Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 2 aufgeführten Merkmale gelöst.

[0008] Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen darin, daß der Skiläufer keine externe Pumpe für die Druckveränderung im Hohlkörper zur individuellen Abstimmung mit sich führen muß.

[0009] Ein weiterer Vorteil ist, daß der Skiläufer eine Kontrollmöglichkeit hat, die Federhärte und den Federweg durch Veränderung des Luftdruckes im Hohlkörper exakt nach seinen individuellen Bedürfnissen abzustimmen.

[0010] Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt und wird in der folgenden Beschreibung näher erläutert.

[0011] Die Zeichnung zeigt ein Federbrett mit Skibindung, eine integrierte Pumpe und die Anzeige des Federweges in perspektivischer Ansicht mit mit abgebrochenen Ski.

[0012] Es zeigt Fig. 1, eine Pumpe 1 die in dem auf der Skioberfläche angeordneten Heckspoiler 2 integriert ist und über eine Luftleitung, die in einer Aussparung im Basisgelenk 3a geführt wird, mit dem Hohlkörper 4 verbunden ist. Die Pumpe 1 kann auch im Frontspoiler 8 integriert sein. Die Ausführungsform ist zeichnerisch nicht dargestellt.

[0013] Weiterhin zeigt Fig, 1, die Anzeige der Niveaukontrolle mit Skala 5, die aus mehreren verschieden langen abgestuften Querbalken besteht und im Zwischengelenk 6 angeordnet ist, das mit dem auf der Skioberfläche befindlichen Basisgelenk 3b und dem Federbrett 7 gelenkig verbunden ist. Im unbelasteten Zustand, ist der oberste Querbalken und bei maximaler Belastung der unterste sichtbar.


Ansprüche

1. Federbrett, daß sich im mittleren Bereich eines Ski auf dessen Oberseite befindet, dadurch gekenntzeichnet, daß eine Pumpe (1) im Heckspoiler (2) integriert ist und über eine Luftleitung, die in einer Aussparung im Basisgelenk (3a) geführt wird, mit dem Hohlkörper (4) verbunden ist.
 
2. Federbrett nach Anspruch 1, dadurch gekenntzeichnet, daß eine Anzeige zur Niveaukontrolle mit Skala (5) auf dem Zwischengelenk (6) angeordnet ist, das mit dem auf der Skioberfläche befindlichen Basisgelenk (3b) und dem Federbrett (7) gelenkig verbunden ist.
 




Zeichnung







Recherchenbericht