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EP 0 714 331 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.03.2000 Patentblatt 2000/12 |
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Anmeldetag: 23.05.1995 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9501/963 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9533/588 (14.12.1995 Gazette 1995/53) |
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BETRIEB EINER WARMKAMMER-DRUCKGIESSMASCHINE UND DRUCKGIESSMASCHINE HIEFÜR
OPERATION OF A HOT-CHAMBER DIE-CASTING MACHINE, AND A DIE-CASTING MACHINE OPERATED
IN THIS WAY
FONCTIONNEMENT D'UNE MACHINE A COULEE SOUS PRESSION A CHAMBRE CHAUDE ET MACHINE A
COULEE SOUS PRESSION APPROPRIEE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB GR IT LI NL PT SE |
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Priorität: |
07.06.1994 DE 4419848
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.06.1996 Patentblatt 1996/23 |
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Patentinhaber: OSKAR FRECH GMBH & CO. |
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73614 Schorndorf (DE) |
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Erfinder: |
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- FINK, Roland
D-73650 Winterbach (DE)
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Vertreter: Wilhelm, Hans-Herbert, Dr.-Ing. |
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Wilhelm & Dauster
Patentanwälte
Hospitalstrasse 8 70174 Stuttgart 70174 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DD-A- 157 168 DE-A- 3 142 811 DE-A- 4 218 556
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DE-A- 2 143 937 DE-A- 4 216 773
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Warmkammer-Druckgießmaschine nach dem Oberbegriff des
Patentanspruches 1.
[0002] Warmkammer-Druckgießmaschinen dieser Art sind bekannt (DE-AS 21 43 937). Bei diesen
Maschinen ist der in die Schmelze eintauchende Gießbehälter mit einem Gießzylinder
mit einer Steigbohrung und mit einem daran angesetzten Mundstückskörper versehen,
der bis zur Form geführt werden kann.
[0003] Es ist bekannt, daß der Druckgießvorgang zu den wirtschaftlichsten Fertigungsverfahren
in der Gießereiindustrie zählt. Er wird mit Druckgießmaschinen durchgeführt, die den
Einpreßvorgang in drei Phasen durchführen, um zu möglichst hohen Produktqualitäten
zu kommen. Dabei ist es bekannt (DE-PS 29 22 914), zur Steuerung des Einpreßvorganges
entweder wegabhängige Signale zu verwerten oder vom Einpreßdruck abhängige Signale,
aus denen wiederum auf die jeweilige Stellung des Gießkolbens und auf den Füllungsgrad
der Form geschlossen werden kann.
[0004] Es ist bei einer Kaltkammer-Druckgießmaschine (DE 42 16 773 A1) bekannt geworden,
der Gießform einen Metallsensor zuzuordnen, der dort allerdings ausschließlich dazu
dient, einer der Form nachgeschalteten Evakuiereinrichtung rechtzeitig ein Signal
geben zu können, durch das ein vor der Vakuumpumpe sitzendes Ventil geschlossen wird,
ehe Metallschmelze zur Vakuumpumpe gelangt. Andere Sensoren, die mit Temperaturfühlern
arbeiten, sind bei solchen Kaltkammer-Druckgießmaschinen auch dem Gießzylinder zugeordnet
worden, um über zwei Auswertekreise an einer Stelle wenigstens zwei Parameter abfühlen
und auswerten zu können. Man hat für die Steuerung des Einpreßvorganges bei Kaltkammer-Druckgießmaschinen
schließlich auch sogenannte Stetigventile eingesetzt, mit deren Hilfe die Bewegung
des Gießkolbens und eines Multiplikatorkolbens über Weg, Geschwindigkeits-Meßeinrichtungen
steuerbar ist, wobei ein Rechner zur Steuerung der Stetigventile verwendet wird (DE
42 18 556 A1).
[0005] Bei Warmkammer-Druckgießmaschinen der eingangs genannten Art liegen ganz andere Einbauverhältnisse
vor. Es kann wesentlich weniger Platz zur Verfügung gestellt werden und die Temperaturen
am Mundstück sind sehr hoch (ca. 400°C).
[0006] Bei diesen Warmkammer-Druckgießmaschinen ist das Badniveau eine der Hauptstörgrößen.
Ein unterschiedliches Badniveau kann zu unterschiedlichen Füllvorgängen in der Druckform
führen. Ist der Badspiegel z.B. zu hoch, dann wird der Formhohlraum bereits während
der ersten Phase gefüllt. Ist er zu niedrig, dann kommt der Start der zweiten Phase
schon im Gießbehälter oder im Mundstückskörper und es entsteht ein Leerschuß, der
zu hohen Druckspitzen führen kann.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu vermeiden. Zur Lösung
dieser Aufgabe werden bei einer Warmkammer-Druckgießmaschine der eingangs genannten
Art die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 vorgesehen. Durch diese Maßnahme
kann die Lage der Metallfront exakt erfaßt werden, so daß ab diesem Zeitpunkt der
weitere Materialfluß über Angußzapfen und Angußkanäle klar bestimmbar ist. Gleichzeitig
kann der Einpreßvorgang über - an sich bekannte - hochdynamische Stetigventile mit
Schaltzeiten zwischen 1 bis 5ms gesteuert werden, die von der Steuereinrichtung betätigt
werden und eine an das Produkt angepaßte Geschwindigkeits- und Druckregelung ermöglichen.
Durch diese Ausgestaltung kann insbesondere dann, wenn die Steuereinrichtung als eine
digitale Steuerelektronik ausgebildet ist, eine digitale Geschwindigkeits- und Druckregelung
erreicht werden, die es erlaubt, über den gesamten Füllvorgang verschiedene Punkte
mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten anzufahren. Auch der Nachdruck ist frei wählbar.
Man kann dabei in an sich bekannter Weise mit Bildschirmen arbeiten, um die Gießparameter
(Druck, Geschwindigkeit und Weg) zu überwachen. Es besteht auch die Möglichkeit, mit
Hilfe einer zusätzlichen flexiblen Zeit eine Abgleichung der unterschiedlichen Formen
bzw. Angußgestaltungen vorzunehmen. So wird es z.B. möglich, daß dann, wenn der Sensor
Material erfaßt, man über die Gießparameter auf dem Bildschirm erkennt, daß die erste
Phase noch etwas verlängert werden muß, um eine optimale Entlüftung zu gewährleisten.
Dabei besteht der große Vorteil, daß im Gegensatz zu der vorher erwähnten Anordnung
eines Metall-Sensors in der Form, der Sensor nun der Maschine an einer Stelle zugeordnet
ist, die nahe der Angußbuchse der Form liegt, so daß es nicht notwendig wird, verschiedene
Formen in umständlicher Weise jeweils mit einem Sensor zu versehen. Die Ausbildung
der verschiedenen Formen kann, wie angedeutet, durch Einstellung einer empirisch ermittelten
flexiblen Zeit berücksichtigt werden.
[0008] In Weiterbildung der Erfindung kann der Form auch eine Evakuiereinrichtung mit einer
Vakuumpumpe und mit einem dieser vorgeschalteten Ventil zugeordnet sein, das von der
Steuereinrichtung zusätzlich betätigt wird. Es kann auch vorgesehen werden, daß die
Düsenspitze in eine Aufnahme des Mundstückkörpers einsetzbar ist, so daß der Metallsensor
dann in diesem Aufnahmeraum des Mundstückkörpers eingesetzt ist. Es bleibt dann auch
die Möglichkeit, verschiedene Düsenspitzen vorzusehen, ohne eine Änderung der Anordnung
des Metallsensors vornehmen zu müssen. Werden als Metallsensoren solche vorgesehen,
die berührungslos arbeiten, wie z.B. auf die Metallfront entsprechende Magnetfeldsensoren
oder Ultraschallsensoren, dann bestehen beim Einbau auch keine Abdichtprobleme, wie
sie bei Sensoren, die bei Berührung mit der Metallfront ausgelöst werden, wegen der
hohen Drücke und Temperaturen auftreten können.
[0009] Die Erfindung ist in der Zeichnung anhand eines Ausführungsbeispieles dargestellt
und wird im folgenden erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung des Endes einer Steigbohrung eines Gießbehälters einer
Warmkammer-Druckgießmaschine mit einem angesetzten Mundstückskörper, der bis in die
Form reicht und an seinem mit einer Düsenspitze versehenen Ende einen Metallsensor
aufweist und
- Fig. 2
- eine schematische Blockdarstellung der Regeleinrichtung für den Einpreßvorgang der
Warmkammer-Druckgießmaschine der Fig. 1.
[0010] In der Fig. 1 ist das obere Ende eines in eine Gießwanne (1) eintauchenden Gießbehälters
(2) gezeigt, der in nicht näher dargestellter Weise mit einem Gießkolben versehen
ist, der über eine Antriebsstange (3) bewegbar ist. Der Gießbehälter (2) besitzt eine
Steigbohrung (4), deren oberes Ende eine konische Aufnahmeöffnung zum Einsetzen eines
Mundstückkörpers (5) besitzt, der in bekannter Weise beheizt sein kann und der an
seinem von der Einsetzöffnung (6) abgewandten Ende eine konische Aufnahme (7) für
eine Düsenspitze (8) aufweist, die in die Form (9) hereinragt, deren Angußkanäle (10)
in den eigentlichen Formraum (11) übergehen. In den zwischen der konischen Aufnahme
(7) und der Düsenspitze (8) gebildeten Aufnahmeraum (12) ragt ein Metallsensor (13)
herein, der über ein Anschlußkabel (14) an eine Steuereinrichtung (15) angeschlossen
ist, die aus der Fig. 2 erkennbar ist.
[0011] Erreicht daher der Metallstrahl beim Gießvorgang den Metallsensor (13) an der Spitze
des Mundstückkörpers (5), dann kann in exakter Weise der weitere Verlauf des Formfüllvorganges
feinfühlig gesteuert werden. Unsicherheiten, wo sich der Metallstrahl befindet, bestehen
nicht. Anstelle des gezeigten Berührungs-Metallsensors könnten auch berührungslos
arbeitende Sensoren vorgesehen sein, die nicht bis in den Metallstrahl hereingeführt
und gegen diesen abgedichtet sein müssen, sondern in Sackbohrungen stecken, die zum
Metallstrom geschlossen sind. Solche Sensoren könnten z.B. Magnetfeldsensoren oder
auch Ultraschallsensoren sein.
[0012] Die Fig. 2 zeigt, daß die Kolbenstange (3) des Gießkolbens von einem Preßzylinder
(16) geführt wird, an dessen Abflußseite ein Ventil (17) angeordnet ist, das als ein
an sich bekanntes hochdynamisches Stetigventil ausgebildet ist. Dieses Ventil (17)
wird über ein zweistufiges Vorsteuerventil (18) betätigt, wenn von der Steuereinrichtung
(15) ein entsprechender Impuls kommt. Die Steuereinrichtung (15) ist als eine digitale
Steuerelektronik ausgebildet und in ihr können z.B. die Sollwerte für sechs Phasen
des Einpreßvorganges gespeichert werden, die zur Erzeugung eines bestimmten Produktes
vorgesehen werden. Die Steuereinrichtung (15) ermöglicht eine Echtzeitregelung und
sie erhält Startimpulse für diese Zeitregelung zum einen von dem Metallsensor (13),
kann sie aber auch von einer wegabhängig wirkenden Abtasteinrichtung (19) erhalten,
die z.B. als Drehgeber ausgestaltet sein kann und über eine geeignete Einrichtung
(20) mit dem Preßkolben des Preßzylinders (16) verbunden ist, so daß dessen Lage innerhalb
des Preßzylinders (16) erfaßbar ist. Es besteht auch die Möglichkeit, den Druckanstieg
an der Düsenspitze durch einen Sensor in der Hydraulik zu erfassen und damit das Signal
für den Start der zweiten Phase einzuleiten, in der der Druck wesentlich erhöht wird.
Sowohl die wegabhängigen Werte als auch die Signale des Metallsensors (13) können
in an sich bekannter Weise auch noch zusätzlich einem Bildschirm (21) zugeführt werden,
der eine graphische Anzeige der jeweiligen Gießparameter ermöglicht. Schließlich kann
die Steuereinrichtung (15) auch mit einem Ventil (22) verbunden sein, das einer nicht
gezeigten, der Form (11) nachgeschalteten Vakuumeinrichtung vorgeschaltet ist und
verhindern kann, daß das aus der evakuierten Form in die Entlüftungskanäle strömende
Metall zur Vakuumpumpe gelangt.
[0013] Das Steuerventil (17), das auf der Abflußseite des Gießzylinders angebaut ist, arbeitet
in der Füllphase als Geschwindigkeitsregelventil. Dabei wird die Geschwindigkeit als
Funktion der Gießkolbenposition programmiert und die entsprechenden Istwerte können
über die Einrichtung (19) auf den Bildschirm und zur Steuereinrichtung gegeben werden.
In der Nachdruckphase arbeitet das Stetigventil als Druckregelventil. Die entsprechende
Sollwerte für Weg, Geschwindigkeit und Druck werden der Steuereinrichtung eingegeben.
Mit den vom Metallsensor erhaltenen Signalen kann die Steuereinrichtung (15) eine
exakte Echtzeitregelung des Einpreßvorganges bewirken, die unabhängig ist von dem
Badniveau innerhalb der Wanne (1).
1. Warmkammer-Druckgießmaschine, bei der der Einpreßvorgang über eine elektronische Steuereinrichtung
beeinflußt wird, der vom Einpreßaggregat stammende Eingangssignale zugeleitet werden,
und die mit einem in die Schmelze eintauchenden Gießbehälter (2) mit einer Steigbohrung
(4) und mit einem daran angesetzten Mundstückskörper (5) versehen ist, der mit einer
Düsenspitze (8) bis zur Form (9) geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
der Spitze des Mundstückkörpers (5) ein Metallsensor (13) vorgesehen ist, der mit
der Steuereinrichtung (15) verbunden ist und ihr ebenfalls Eingangssignale zuleitet,
und daß hochdynamische Stetigventile (17) mit Schaltzeiten zwischen 1 und 5ms zur
Beeinflussung des Einpreßvorganges vorgesehen sind, die von der Steuereinrichtung
(15) betätigt werden und eine an das Produkt angepaßte Geschwindigkeits- und Druckregelung
ermöglichen.
2. Warmkammer-Druckgießmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Düsenspitze
(8) in eine Aufnahme (7) des Mundstückkörpers (5) einsetzbar ist und daß der Metallsensor
(13) in dem Aufnahmeraum (12) des Mundstückkörpers (5) für die Düsenspitze (8) eingesetzt
ist.
3. Warmkammer-Druckgießmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Form
(9) eine Evakuiereinrichtung mit einer Vakuumpumpe und einem dieser vorgeschalteten
Ventil (22) zugeordnet ist, das von der Steuereinrichtung (15) betätigbar ist.
4. Warmkammer-Druckgießmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Metallsensoren
solche vorgesehen sind, die berührungslos auf das Vorhandensein der Metallschmelze
reagieren.
5. Warmkammer-Druckgießmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Metallsensor
ein Magnetfeldsensor vorgesehen sind.
6. Warmkammer-Druckgießmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Metallsensor
ein mit einer Kontaktfläche in den Mundstückskörper (5) hereingeführter elektrischer
Sensor (13) vorgesehen ist.
1. Hot-chamber die casting machine, in which the injection process is influenced by means
of an electronic control device to which input signals originating from the injection
unit are directed, and which is provided with a casting receptacle (2), which dips
into the melt, with a vertical drilled hole (4) and with a mouthpiece element (5)
which is fixed thereto and which is guided up to the mould (9) with a nozzle tip (8),
characterised in that, in the region of the tip of the mouthpiece element (5), a metal
sensor (13) is provided and is connected to the control device (15) and also directs
input signals thereto, and in that there are provided high-dynamic continuous valves
(17) which have switching times of between 1 and 5 ms for influencing the injection
process, which are actuated by the control device (15) and which allow a regulation
of speed and pressure adapted to the product.
2. Hot-chamber die casting machine according to claim 1, characterised in that a nozzle
tip (8) is insertable into a receiving member (7) of the mouthpiece element (5), and
in that the metal sensor (13) is inserted in the receiving space (12) of the mouthpiece
element (5) for the nozzle tip (8).
3. Hot-chamber die casting machine according to claim 1, characterised in that an evacuation
device having a vacuum pump and a valve (22), which is connected upstream of the vacuum
pump and which is actuatable by the control device (15), is associated with the mould
(9).
4. Hot-chamber die casting machine according to claim 1, characterised in that there
are provided metal sensors of the type which react in a contact-free manner to the
presence of the metal melt.
5. Hot-chamber die casting machine according to claim 4, characterised in that a magnetic
field sensor is provided as the metal sensor.
6. Hot-chamber die casting machine according to claim 1, characterised in that an electrical
sensor (13), which is guided into the mouthpiece element (5) at a contact face, is
provided as the metal sensor.
1. Machine de coulée sous pression à chambre chaude, dans laquelle le processus d'injection
est influencé par un dispositif de commande électronique, auquel sont transmis des
signaux d'entrée provenant du dispositif d'injection, comprenant un récipient de coulée
(2), immergé dans la masse en fusion et muni d'une forure verticale (4) et d'un corps
de filière (5) attenant à celle-ci, qui est guidé dans le moule (9) par une tête de
tuyère (8), caractérisée en ce que, dans la zone de la tête du corps de filière (5),
il est prévu un capteur de métal (13) qui est relié avec le dispositif de commande
(15) et lui transmet également des signaux d'entrée, et en ce qu'il est prévu des
soupapes à action continue (17) très dynamiques avec des durées de connexion entre
1 et 5 ms, qui sont destinées à influencer le processus d'injection et qui sont actionnées
par le dispositif de commande (15) et permettent de réguler la vitesse et la pression
en fonction du produit.
2. Machine de coulée sous pression à chambre chaude selon la revendication 1, caractérisée
en ce qu'une tête de tuyère (8) peut être insérée dans un logement (7) du corps de
filière (5) et en ce que le capteur de métal (13) est monté dans la cavité de réception
(12) du corps de filière (5) pour la tête de tuyère (8).
3. Machine de coulée sous pression à chambre chaude selon la revendication 1, caractérisée
en ce que le moule (9) est associé à un dispositif d'évacuation muni d'une pompe à
vide et d'une vanne (22) montée en amont de celle-ci, qui peut être actionnée par
le dispositif de commande (15).
4. Machine de coulée sous pression à chambre chaude selon la revendication 1, caractérisée
en ce que les capteurs de métal prévus sont des capteurs qui réagissent sans contact
à la présence du métal en fusion.
5. Machine de coulée sous pression à chambre chaude selon la revendication 4, caractérisée
en ce que le capteur de métal prévu est un capteur à champ magnétique.
6. Machine de coulée sous pression à chantre chaude selon la revendication 1, caractérisée
en ce que le capteur de métal prévu est un capteur électrique (13) qui pénètre avec
une surface de contact dans le corps de filière (5).
